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NoFear13
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Jurassic Park The Game

am 21. Januar 2012 unter Abenteuer, Action, Test abgelegt

Story:
In Jurassic Park The Game setzt da ein wo der Film eine Lücke hinterließ und zwar mopste im Film ein Mann namens Dennis Dino-Embryos und schaltete zur Flucht die Sicherheitsmaßnahmen des Parks aus, wodurch die Dinos ausbrechen konnten, man selbst schlüpft nun in die Rolle einer Söldnerin, die genau diese Embryos abholen sollte, allerdings ist wie aus dem Film bekannt unser Freund Dennis von Dinos getötet wurden und so muss man sich zu Beginn erst einmal auf die Suche nach den Embryos machen, allerdings geht aufgrund des Chaos im Park einiges schief und man wird selbst Opfer von einem Dinoangriff. Um die Story voranzutreiben schlüpft man nun abwechselnd in die Rolle von einem Parkwächter, seiner Tochter und zwei weiteren Söldnern und erlebt eine spannende Geschichte rund um die Dino-Embryos und die Flucht von der Insel.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Grafik:
Die Grafik von Jurassic Park ist recht nett, besonders die Gesichter und Mimiken sind recht gelungen, allerdings sind viele Texturen doch ein wenig detailarm ausgefallen. Aber auch die Dinos sind recht gut geworden und wirken realistisch.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Sound:
Das Spiel ist komplett auf deutsch synchronsiert wurden, obwohl das wohl nicht zu seinem Vorteil war, so hat die Sprachausgabe extreme Schwächen, u.A. ruckender Sound, Aussetzer  Lautstärkeschwangungen, etc. Lediglich der Hintergrundsound und Musik ist sehr gut und authentisch geworden. Das kann allerdings die schlampige Synchronisation nicht gut machen, zwar wirken die Schauspieler recht authentisch, was allerdings nicht über die mangelnde Qualität hinwegtäuschen kann, so etwas darf und sollte eigentlich nicht passieren und deutet auf eine schlampige Arbeit hin.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit Maus und Tastatur gesteuert. Im Grund benötigt man auf der Tastatur dann auch nur die wasd-Tasten um die Kamera zu bewegen, ja nur die Kamera, denn in Jurassic Park bewegt man sich nicht man sucht einfach die Umgebung nach hervorgehobene Symbole an die man anklicken muss um die Story voranzutreiben.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Spielspaß:
Der Hauptspielspaß wird wohl aus der Story gezogen, was auch kein Wunder ist, da es sich bei diesem Spiel mehr um einen interaktiven Film als Spiel handelt, denn in dem Spiel gibt es grundsätzlich nur zwei Szenen, Aktionszenen in denen man vor Dinos flüchten muss und hierzu die eingeblendeten Tasten drücken muss, scheitert man wird man von den Dinos verspeist und muss die Szene erneut spielen, wer jetzt Angst hat das Spiel ist dadurch recht schwer täuscht sich, den wer zu oft stirbt muss weniger Tasten drücken und schafft auf diese Weise auch die Szenen. Um eine besonderen Reiz zu erzeugen bekommt man für jedes versagen ein paar Punkte abgezogen, wodurch man die Szenen nicht mehr in Gold schafft sondern nur noch Silber oder Bronze, was allerdings keinerlei Auswirkungen hat. Die zweite Art von Szene sind Rätselszenen hier geht es aber oftmals nur darum alle hervorgehobenen Dinge abzuarbeiten bzw. alle Dialogoptionen abzuarbeiten. Rätsel findet man recht selten und wenn sind diese meist recht simple aufgebaut.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Spielwelt:
Das Spiel spielt aus der aus dem Film bekannten Insel und auch die Dinos, etc. wirken entsprechen authentisch und verhalten sich realistisch. Wer den Film kennt wird auf jeden Fall viel findet, das ihm aus dem Film bekannt vorkommt und sich dadurch auf die Insel versetzt fühlen.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Fazit:
Fans von Jurassic Park die kein Problem haben nur einen interaktiven Film zu erleben ohne wirkliche Highlights kann auf jeden Fall mal einen Blick auf Jurassic Park werfen, wer allerdings eine echtes Spiel erleben möchten, sollte einen großen Bogen um das Spiel machen. Auch Adventure-Fans die normalerweise von Telltale-Games begeistert sind werden eher enttäuscht sein.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Spielwelt 
– interaktiver Film
– Synchronisation
– regelmäßige Tote
– kaum Rätsel
– kurze Spielzeit 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (70 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,87 von 5)
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NoFear13
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BoneCraft

am 14. Januar 2012 unter Action, Adventure, Erotik abgelegt

Story:
In BoneCraft spielt man einen Raumschiff-Captain der mit seiner Crew auf einem Planeten abstürzt, dort angekommen trifft er auf einen alten Orkrivalen, den es zu bekämpfen gilt um an die Elfenpussies auf der Insel zu kommen. Doch das hört sich leichter an wie gedacht, denn so leicht möchte sich die Elfenkönigin dann doch nicht flachlegen lassen und unsere Held muss mit seiner Crew gegen die Elfenhorden ankämpfen und steht zum Schluss vor einer noch viel größeren Bedrohung.
BoneCraft
BoneCraft

Grafik:
Naja die Grafik wird wohl niemanden aus den Socken hauen und läuft leider trotz dieser Tatsache oftmals nicht optimal. Trotzdem ist sie recht akzeptabel und bietet zu Bonetown einige Verbesserungen. Allerdings sollte man nicht soviel erwarten, für diese Art von Spiel reicht es aber auf jeden Fall und auch der Stil von Bonetown wird beibehalten, auch wenn es dem Entwickler wohl mehr darum ging die alte Engine zu recyclen.
BoneCraft
BoneCraft

Sound:
Die Sprachausgabe ist wie auch schon im Vorgänger komplett in Englisch, allerdings lässt sich dieses mal ein Untertitel einschalten was das Verständnis vereinfachen sollte. Auch ist es meist nicht schlimm wenn man nicht alles versteht, da es in den meisten Missionen eh nur darum geht alles um zu klopfen, was einen in die Quere kommt. Die Sprecher hingegen wirken leider nicht ganz professionell machen ihre Sache trotzdem recht gut und auch der Hintergrundsound und die Sexsynchronisation ist recht gelungen.
BoneCraft
BoneCraft

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch mit den wasd-Tasten und der Maus gesteuert, desweiteren gibt es einige Sondertasten für bestimmte Aktionen, z.B. kann man mit Q Waffen aufnehmen. Wer Bonetown kennt wird ohne große Probleme ins Spiel finden da die Steuerung exakt gleich ist. Aber auch für Neulinge hilft ein kleines Tutorial am Anfang schnell ins Spiel zu finden.
BoneCraft
BoneCraft

Spielspaß:
Als BoneCraft angekündigt wurde habe ich auf ein Rollenspiel gehofft, leider bleibt das Spiel dem Vorgänger sehr treu, weswegen ein Action-Adventure in die Rollenspiel gedrängt wurde. Gut prinzipiell war mir das auch recht, besonders da es bei BoneCraft auf etwas anderes ankommt, Elfenpussies erobern leider hat man immer das Gefühl es fehlt etwas, hat man in Bonetown noch bestimmte Bosse besiegt um an stärkere Waffen und Spezialangriffe zu kommen kauft man in BoneCraft vor jeder Mission einfach die entsprechenden Waffen und Munition. Auch steht man in den meisten Missionen vor einer schier Endlosen Monsterhorden, die man einfach nur abschlachten muss bis man 3 Runden überstanden hat. Damit man das auch schafft hat man mittlerweile ein Team hinter sich stehen, das sich auch aufstocken lässt und so effektiver gegen die Monsterhorden ist. Auch geht es nimmer darum wer die größten Eier hat, es ist schon klar das man die größten Eier im All hat, entsprechend einfach fällt es dieses mal die Frauen aufzureißen. Im Grunde geht es auch nur darum neue Frauenarten freizuschalten, so kann man u.A. Orkfrauen, Dunkelelfen, Elfen, etc. freischalten und diese im Fantasymodus nutzen. Leider ging bei diesem etwas nderen Spielprinzip das Open-World-Feature des Vorgängers ein wenig verloren, im Grunde spielt man einfach die 12 Missionen nach der Reihe durch und ist nach etwa 4-5 Stunden durch, wer allerdings alles freischalten will, muss das Spiel allerdings auf allen 3 wählbaren Schwierigkeitsgraden durchspielen.
BoneCraft
BoneCraft

Spielwelt:
Die Spielwelt passt sehr gut zum Fantasyansatz des Spieles und die 3 Schauorte sind recht gut gelungen. Allerdings bekommt man aufgrund dieser Menge an Schauorte nicht viel zu sehen. Auch wirkt der Mix aus Science-Fiktion und Fantasy etwas komisch. Wer allerdings den Hintergrund kennt und man erkennt es ja eigentlich auch schon am Namen, das hier die Schneesturm-Spielreihe etwas auf die Schippe genommen wird. Unter diesem Ansatz wirkt die Spielwelt recht authentisch und passend.
BoneCraft
BoneCraft

Fazit:
Wer Bonetown gemocht hat wird auch von BoneCraft begeistert sein. Leider hat man viel Potential verschenkt, hätte man nicht versucht Bonetown zu recyclen und z.B. ein völlig neues Spiel z.B. mit Rollenspielaspekten erschaffen, hätte BoneCraft deutlich besser werden können. Leute die allerdings endlich mal mit Elfen schlafen wollen und nicht viel Zeit investieren wollen sind mit Bonetown recht gut beraten, das für gerade einmal 27 Euro beim Händler bezogen werden kann, den entsprechenden Link haben wir euch über der Galerie verlinkt.

Pluspunkte Minuspunkte
+ aufstockbares Team
+ Spezial-Waffen lassen sich verbessern
+ skurieller Humor
+ Elfenpussies
+ Blizzard-Verarsche 
– etwas kurz
– unnütze Open-World

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (13 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,69 von 5)
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http://bonecraft.net/
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NoFear13
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Postal 3

am 08. Januar 2012 unter Action, Shooter, Test abgelegt

Story:
In Postal 3 spielt man mal wieder den Postal-Dude, der nach der Zombieflut in seiner alten Stadt fliehen musste, nach einem kleinen Unfall auf der Brücke, welche zur Sprengung der Stadt führte, steigt unser Held in ein Auto und fährt in die nächste Stadt, als in der Sprit ausgeht, benötigt unser Held Geld für Benzin, deswegen geht er zuerst einem Job im örtlichen Pornoladen nach, allerdings bricht wie immer schon zu Beginn das Chaos aus und der Laden wird von wütenden Müttern überrannt. Unser Postal-Dude hat also die Pflicht die Frauen wieder aus dem Laden zu befördern, dazu schmeißt er mit dem vorher aufgesammelten Müll nach den Frauen, nachdem sich diese übergeben haben verlassen sie fluchtartigen den Laden. Allerdings ist der Laden nach dieser Aktion komplett zerstört und der Pornoladenbesitzer kann unseren Helden leider nicht bezahlen. Im Laufe der Story muss der Held weitere skurrile Jobs erledigen und hat dabei die Wahl ob er eher freundlich vorgeht und die Feinde mit Waffen wie Pfefferspray und Elektroschocker bearbeitet oder ob er eher mit normalen Waffen auf die Gegner losgeht. Das schaltet einem dann auch noch den Kariereweg bei der Polizei frei und natürlich auch zwei alternative Enden. Die gesamte Storyline ist entsprechend verrückt aufgebaut.
Postal 3
Postal 3

Grafik:
Die Grafik von Postal 3 ist zwar nicht übermäßig, da das Spiel allerdings PC-Exklusive erschienen ist, kann man aus allen aktuellen Effekten wählen, wodurch man die Grafik doch recht ordentlich wirkt, allerdings ist das Spiel nicht ganz Performance optimiert, weswegen es mehr als dürftig läuft, wer allerdings die Zeit hat ein wenig die Foren zu sortieren findet einige Möglichkeiten, das Spiel durch Konsolenbefehle zu optimieren.
Postal 3
Postal 3

Sound:
Das Spiel ist nur in englisch verfügbar, auch habe ich keine Möglichkeit gefunden einen Untertitel anzuschalten, weswegen man dem englischen schon ein wenig mächtig sein sollte, da man zu mindestens die Zwischentexte, die beschreiben, was zu tun ist verstehen sollte. Aber auch die Zwischensequenzen sind mit ein wenig Schulenglisch, doch recht gut verständlich. Aber auch die Musik ist recht nett und passt irgendwie zu dem skurrilen Stil des Spiels. Wem das noch nicht genug ist der darf sich obendrein noch die coolen Sprüche unseres Dudes reinziehen, der nicht nur über das Spiel herzieht, einer der coolsten Sprüche ist wohl nachdem er auf einem Segway unterwegs ist und sagt: „Ja, ja, Postal hat jetzt Fahrzeuge, sehr lustig ihr Arschlöcher“
Postal 3
Postal 3

Steuerung:
Das Spiel wird größtenteils genretypisch gesteuert und was nicht typisch ist wird vom Spiel am Anfang durch ein kleines Tutorial erklärt. Deswegen ist die Steuerung entsprechend einfach und schnell erlernbar.
Postal 3
Postal 3

Spielspaß:
Den Hauptspielspaß zieht das Spiel aus den skurrilen Missionen, die Welt ist zwar nicht mehr offen, sondern man spielt von Mission zu Mission in einem abgeschlossenen Bereich. Auch ging der Charme von Postal 2 ein wenig verloren, denn Missionen wie hole Milch und geh zum Bankautomaten findet man im Spiel leider nicht mehr viel mehr wird man in andere Situationen gezwängt, auf der Suche nach dem richtigen Job.  Ein weiterer Faktor für den Spielspaß ist die übertriebene Gewalt die in dem Spiel vorherscht, so wird jeder sofort erschossen und Demonstranten gehen sofort auf die Polizisten los und natürlich muss man eine Hippifarm mit der Polizei ausräumen, etc. Leider ist stürzt das Spiel auf 64-Bit-Systemen mehr oder weniger häufig ab, was den Spielspaß extrem drückt und bei uns dazu geführt hat das wir den Endboss nicht besiegen konnten da uns das Spiel jedes einzelne mal abgestürzt ist, selbst nachdem man das Spiel mit dem Parameter „-32bit“ gestartet haben.
Postal 3
Postal 3

Spielwelt:
Da man von Mission zu Mission gescheucht wird bekommt man immer neue Schauorte zu sehen, die immer zur aktuellen Situation passen, nur gelegentlich findet ein Schauplatz-Recycling statt. Allerdings geht doch viel Charme verloren, dadurch das man kein Open-World-Szenario mehr hat. Und auch die gelegentlichen unendlichen Gegnerstürme frustrieren ein wenig und machen das Spiel unrealistisch. Alles in allem ist die Spielwelt doch recht sinnvoll gestaltet. Auch das man bekannte Gesichter, wie z.B. Uwe Boll findet und man ihn Wahlweise retten oder erschießen kann machen einen gewaltigen Teil des Charmes des Spiels aus.
Postal 3
Postal 3

Fazit:
Wer auf sinnlose Gewalt und coole Sprüche steht und schon die Vorgänger geliebt hat sollte auf jeden Fall einen Blick auf Postal 3 werfen, auch wenn er lange nicht mehr so gut ist wie die Vorgänger.  Leute der USK und deutsche Politiker sollten lieber die Finger von diesem Spiel lassen. Wer sich das Spiel anschaffen möchte kann sich wahlweise einen Key vom Hersteller holen oder das Spiel via Amazon von einem Zweithändler erwerben. Allerdings sollte man bei der ersten Variante über eine einigermaßen starke Internetverbindung verfügen um die knapp 12 GB laden zu können. Außerdem sollten Leute mit 64-Bit-Systeme wohl noch ein wenig bis zum Kauf warten, damit auch wirklich alle Probleme gelöst sind.

Pluspunkte Minuspunkte
+ coole Sprüche
+ skurrile Missionen
+ viele bekannte Gesichter
+ Postalbabes
+ 2 alternativen Enden 
– viele Abstürze auf 64-Bit-Systeme
– Performance nicht zufriedenstellend
– kein Open-World-Game
– mit ca. 8 Stunden etwas kurz 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,00 von 5)
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Postal 3 RWS Edition bei Amazon erwerben
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NoFear13
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Serious Sam 3: BFE

am 06. Januar 2012 unter Egoshooter, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Serious Sam 3 spielt man wieder einmal den allseits beliebten Sam, der sich wieder in die Schlacht gegen die Alienhorden wirft. Dieses mal muss er eine Lösung für die nicht funktionierende Zeitmaschine suchen, die hoffentlich die Menschheit retten wird. Leider läuft nicht alles so glatt wie geplant und gleich zu Beginn findet man zwar den Arm des Wissenschaftlers der das Problem lösen soll, vom restlichen Körper fehlt allerdings jede Spur.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Grafik:
Die Grafik wirkt recht aktuell und bombastisch, was vor allen an den Schatteneffekten liegt, die dazu führen das man wenn man direkt in der Sonne steht kaum unter die schattenbedeckten Flächen sehen kann, bzw. umgekehrt. Auch sonst sind die Effekte recht spektakuläre, verhindern aber oftmals eine klare Sicht. Leider hat das Ganze auch seinen Preis so bekommt man selbst auf aktuellsten PCs kaum eine vernünftige Kantenglättung ans laufen, was eventuell auch an der ungünstigen Umsetzung liegt und der internen Engine, die wohl nicht optimal auf Leistung getrimmt wurde. Daher gibt es bei uns einige Abzüge in der B-Note.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Sound:
Wir konnten leider nur die englische Version testen und uns nur von der englischen Sprachausgabe überzeugen, allerdings hat diese uns schon überzeugt. Die Sprüche von Sam lassen einen einfach gerade rausschreien, z.B. gleich am Anfang wo ein explotierender Schreihals mit „AAAAAA“ auf ihn zuläuft man ihn gekonnt abknallt und Sam ganz Cool „AAAAA, halt die Fresse“ sagt, danach ein lautes Raunen mit „AAAAAA“ ertönt und Sam ganz cool „Oo“ bevor die Alienmassen auf ihn zuströmen, noch geiler ist in einer späteren Szene wo Sam ganz geschillt vor sich hinsummt hinter sich die Brücke sprengt und sagt: „Nichts sagt schöner ‚Liebling! Ich bin daheim!‘ als eine Stange Dynamit“.  Das alles lässt einen nicht nur schmunzeln sonder erzeugt jedes mal eine Auflockerung der doch recht angespannten Stimmung. Auch sonst ist der Sound recht nett, wenn man doch aufgrund der Gegnermassen Probleme hat die Sounds den richtigen Gegner zuzuordnen.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert, keinerlei Sondertasten, etc. Entsprechend einfach ist der Einstieg und natürlich wird auch kein großartiges Tutorial benötigt, selbst die paar Sonderfälle die es gibt, wie z.B. in den Nahkampf zu gehen und so den Gegnern z.B. die Augen auszureisen werden sobald man nah genug am Gegner ist automatisch angezeigt.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Spielspaß:
Das Spiel überzeugt hauptsächlich durch die coolen Sprüche von Sam, zum anderen findet man wieder die Gegnermassen und Endbosse, die man von Serious Sam gewohnt ist, allerdings geht die Übersicht aufgrund der Grafik ein wenig verloren. Auch hat das Spiel etwas ungünstige Abschnitte in der Stadt in der man sich durch enge Gassen schlängeln muss, was dazu führt das der Platz für die Gegnermassen nicht gegeben ist. Desweiteren hat man einige Levelabschnitte etwas komisch und erzeugen eine ungewohnte Gruselatmosphäre, z.B. im Museumskeller gleich zu Beginn in dem man nur mit Pistole und Taschenlampe gewaffnet rumrennt. Das alles ist für Serious Sam etwas ungewohnt, lässt das Spiel allerdings erwachsener wirken.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Spielwelt:
Alles in allem wirkt die Spielwelt recht authentisch, was vor allem an den verschiedenen doch teilweise recht abwechslungsreich gestalteten Levelabschnitten liegt, dazu kommt das vieles in der Spielwelt zerstörbar ist, was man auch gleich zu Beginn zu füllen bekommt nachdem nach einem Alienangriff ein komplettes Hochhaus zusammenbricht. Das alles erzeugt allerdings wiederrum eine tolle Atmosphäre, die auch entsteht wenn man mal wieder einen Gegneransturm überlebt hat und überall die Körperteile herumliegen sieht, die allerdings nach einer Weile zu Staub verfallen. Das wiederrum wirkt aber keinesfalls lächerlich, da dies doch auf recht authentische und passende Weise passiert.
Serious Sam 3
Serious Sam 3

Fazit:
Serious Sam 3 wirkt zwar ein wenig Erwachsener wie die Vorgänger behält aber in den Grundzügen den alten Stil bei und setzt ihn recht gut um. Für Fans der Serious Sam-Reihe ist das Spiel daher ein absoluter Pflichtkauf. Wer allerdings endlich mal in die Welt von Serious Sam schnuppern wollen und das noch nicht mit den beiden Vorgängern in der HD-Version getan haben sollten sich auf jeden Fall mal den neusten Teil reinziehen. Wer allerdings kein großer Fan von Egoshootern ist und schon garnicht auf große Gegnermassen steht, sollte lieber die Finger vom Spiel lassen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ coole Sprüche
+ Wortwitz
+ Gegnermassen
+ Endbosse
+ viele Waffen mit genug Monition 
– leistungsschwache Engine
– Grafik verdeckt die Übersicht
– enge Levelabschnitte 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13
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Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

am 05. Januar 2012 unter Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
In Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden spielt man einen von 3 Helden, welche den Krieg um Mittelerde unterstützen sollen. Die Story spielt hier neben der eigentlichen Story um Frodo und seine Gefährten, allerdings stößt man trotzdem in der ein oder anderen Szene auf die Begleiter rund um Frodo. Die Story ist hierbei leider weniger spannend und bietet kaum Wendungen.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Grafik:
Die Grafik von Der Krieg im Norden ist recht nett, allerdings wirkt die Grafik ein wenig veraltet, alles in allem ist die Grafik trotzdem gut spielbar und auch auf älteren Rechnern gut spielbar.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Sound:
Ich konnte das Spiel leider nur auf englisch testen und mich daher nur von der englischen Synchronisation überzeugen, diese wirkt allerdings recht gut und authentisch und war dank hinzugeschalteten deutschen Untertitel recht gut verständlich. Ob und wie die deutsche Synchronisation ist mag ich leider nicht zu sagen. Die Englische hat mir aber schon einmal sehr gut gefallen. Auch die Hintergrundmusik passt recht gut zur aktuellen Situation und erzeugt eine recht gute Atmosphäre.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch hauptsächlich mit der Maus und den wasd-Tasten gesteuert, außerdem darf man Spezialfähigkeiten und Tränke mit den Tasten 1-6 einwerfen oder ausführen. Dank dieser simplen Steuerung ist die Steuerung leicht und intuitive erlernbar.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Spielspaß:
Der Spielspaß von Krieg im Norden ist leider sehr eingeschränkt, das liegt zum einen an der etwas langweilige Story zum anderen ist das Spiel nicht optimal gelöst. So ist das Spiel auf Multiplayer ausgelegt, das merkt man spätestens wenn die nicht von Spielern besetzten Character vom PC gesteuert werden, das Hauptproblem daran ist nicht diese Tatsache sondern das man keine Einfluss auf die Charaktere hat, so kann man diesen zwar Gegenstände geben, hat aber keine Übersicht darüber, welche Gegenstände sie besitzen bzw. momentan tragen, außerdem skillen die anderen Charaktere auch Vollautomatisch und führen alle Befehle automatisch aus. Man hat also permanent das Gefühl das irgendetwas falsch läuft, bzw. hat immer das Problem das man einen Gegenstand entweder verkaufen oder weitergeben kann und ihn dann nie mehr wiedersieht. Den eigenen Charakter hingegen kann man rollenspielmäßig weiterbilden, so darf man nicht nur neue Fähigkeiten lernen sondern auch seine Attribute selbst ausbilden. Das klingt zwar im ersten Moment recht toll, in Wirklichkeit ist es allerdings recht eintönig da man im Verlauf eh fast alle Fähigkeiten lernt und auch die Attribute je nach Charakter fast gleich aufgeteilt werden müssen.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Spielwelt:
Die Schauorte wirken aufgrund der levelgegebenen Beschränkungen alle wenig realistisch, da sie oftmals viel zu kleine sind und eine klaren Weg vorgeben, das selbe gilt für die Nebenquest die man durch diese Beschränkungen fast automatisch löst. Im großen und ganzen spielt sich das Spiel mehr wie ein Egoshooter mit fest vorgegebenen Wegen von denen man nicht abweichen kann und muss. Da ändern auch die Verstecke nichts die in der Spielwelt verstreut sind und zum Erforschen einladen sollen, da sie oftmals zu weit vom Weg ableiten, bzw. höchstens als Abkürzungen dienen.
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Fazit:
Wer nach einem guten Rollenspiel sucht sollte lieber die Finger von Herr der Ringe: Der Krieg im Norden lassen. Wer allerdings ein Rollenspiel sucht das er mal so nebenbei mit seinen Freunden daddeln kann, wenn man sonst nichts zu tun hat kann ruhig einmal einen Blick riskieren sobald das Spiel als Budget-Titel irgendwo käuflich zu erwerben ist.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Multiplayer
+ Steuerung 
– langweilige Story
– Nebencharaktere kaum beeinflussbar
– Talentbäume sind mehr Fake 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 2,50 von 5)
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NoFear13
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Jahresrückblick 2011

am 02. Januar 2012 unter Spezial abgelegt

Dieses Jahr einen Tag später als sonst, da ich erst noch den Test zu Assassin’s Creed Revelations machen wollte. Allerdings möchte ich wie jedes Jahr erst einmal einen kleinen Rückblick geben was in diesem Jahr wieder passiert ist. Erst einmal möchte ich zum größten Ärger des Jahres kommen, der auch gleich am Ende des Jahres sattgefunden hat und zwar ist eine große Spielefirma auf die Idee gekommen, wir könnten ja unsere ehrlichen Käufer ausspionieren und wie nennen wir diese tolle Spyware, ein tolles neues Stück Spyware war geboren mit dem Namen „Origin“. Auf Druck von Medien und Spieler wurden dann die Nutzungsbedingungen geändert und die Absichten von EA geleugnet, laut EA sieht es nur so aus als würde Origin persönliche Daten scannen. EA beschrieb das Vorgehen wie folgt: Origin erfragt via Windows bestimmte Zugriffsrechte auf Verzeichnisse im Ordner C:\Programme\. Dies sei notwendig, damit Origin neue Spiele und Aktualisierungen vorhandener Spiele im Programme-Ordner installieren kann. Nur das Betriebssystem ginge alle Verzeichnisse im Programme-Verzeichnis durch, um die Ordner zu finden, in denen EA-Spiele installiert sind. Origin sieht angeblich nicht, welche Verzeichnisse Windows durchgeht. Als Fachmann bezweifle ich diese Erklärung stark, da nicht alle Spiele automatisch in Programme installiert sind, Origin eh mit höheren Rechten läuft und Informationen aus der Registry ziehen kann und muss und daher nicht alles durchgehen braucht. Als ehrlicher Käufer kommt man sich also ein bisschen verarscht vor, wahrscheinlicher ist das Origin mit diesem Verfahren nach Raubkopien sucht, aber auch das leugnete EA. Für uns bleibt Origin daher das Ärgernis des Jahres da es nur ehrliche Käufer bestraft, wer seine Spiele auf Tauschbörsen, etc. bezieht umgeht Origin komplett. Im Allgemeine werden immer mehr dieser schwachsinnigen Kopierschütze in den Umlauf gebracht, nach Steam, Ubisoft-Game-Launcher jetzt auch noch Origin. Allerdings darf man hier auch langsam ein Einsehen der Publisher beobachten, so gab es zumindestens bei AC Revelation keinen Onlinezwang mehr. Allerdings darf man für die Zukunft wohl noch mehr dieser Maßnahmen erwarten, wenn sie auch sinnlos und nur als Ärgernis der Spieler dienen.

Ein weiteres Ärgernis des Jahres sind wohl diese halbfertigen Spiele die überall erscheinen, das fängt teilweise bei einer sehr kurzen Story an und endet bei den GB-Patches die man direkt am Erscheinungstag nach der Installation ziehen darf und auch hier setzt EA wieder dem ganzen die Krone auf. Mit dem letzten Patch durfte man bei Battlefield knappe 4 GB ziehen. Schlimm und Ärgerlich ist dann noch wenn man den Patch ziehen muss um Online spielen zu können, obwohl das Spiel damit total kaputt gepatcht wurde. Aber nach dem ganzen Ärgernissen des letzten Jahres möchte ich wie jedes Jahr wieder zu unseren Highlights den letzten Jahres kommen.

Action
Auch in diesem Jahr sind wohl in diesem Genre die meisten Games erschienen, auch wir hatten dieses Jahr wieder 16 Tests in diesem Bereich, was aber vor allem an den vielen Mischspielen in diesem Genre liegt. Trotzdem haben wir 3 Actionspiele gefunden die uns dieses Jahr besonders begeistert haben:
Batman: Arkham City mit einer 94-Wertung
Batman: Arkham City
Dead Space 2 mit einer 90-Wertung
Dead Space 2
Deus Ex: Human Revolution mit einer 90-Wertung
Deus Ex: Human Revolution

Adventure
Gerade einmal 3 Games haben wir dieses Jahr in diesem Genre testen können. Entsprechend haben wir dieses Jahr uns für ein Highlight entschieden das es uns besonders angetan hat:
Gray Matter mit einer 88-Wertung
Gray Matter

Aufbauspiel
In der Vergangenheit hatten wir meist nicht genug Spiele um einen Sieger krönen zu können, dieses Jahr hatten wir 6 Spiele, zwei Spiele haben uns dieses Jahr besonders begeistert:
Anno 2070 mit 90-Wertung
Anno2070
Tropico 4 mit 86-Wertung
Tropico 4

Egoshooter
Gerade einmal 6 Games hatten wir dieses Jahr in diesem Bereich darunter allerdings Highlights wie Battlefield 3 und MW3, die es allerdings beiden nicht in unsere Highlights geschafft haben unsere 3 Highlights des letzten Jahres waren:
Crysis 2 mit einer 94-Wertung
Crysis 2
Duke Nukem Forever mit einer 90-Wertung
Duke Nukem Forever
Rage mit einer 86-Wertung
Rage

Rennspiel
5 Games haben uns dieses Jahr in dieses Genre geführt, darunter auch das Mischgame Rage, das wir in diesem Genre deswegen außer acht lassen werden, aufgrund dieser Tatsache werden wir in diesem Genre nur 2 Highlights krönen, die uns dieses Jahr besonders in die Rennwelt entführt haben:
Driver San Francisco mit einer 82-Wertung
Driver San Francisco
Dirt 3 mit einer 78-Wertung
Dirt 3

Rollenspiel
Auch in diesem Jahr war das Rollenspiel-Genre wieder das Jahr der Highlights und auch Fable 3 hat wieder auf den PC zurückgefunden, leider gab es auch Enttäuschungen so hat Dragon Age 2 dieses Jahr am meisten enttäuscht, unsere Highlights des Jahres hingegen waren:
The Elder Scrolls V: Skyrim mit einer 94-Wertung
The Elder Scrolls V: Skyrim
The Witcher 2 mit einer 92-Wertung
The Witcher 2
Fable 3 mit einer 88-Wertung
Fable 3

Simulation
Gerade einmal 3 Games konnten wir dieses Jahr testen, trotzdem möchte ich ein Highlight vorstellen, das zwar nicht begeistert, aber interessant ist und ich euch trotzdem präsentieren möchte:
From Dust mit einer 80-Wertung
From Dust

Für mich war das Jahr 2010 ein interessantes Jahr, Spiele auf die ich mich gefreut habe, haben mich ein wenig enttäucht, andere Spiele haben die Erwartungen aber zumindestens erfüllt, wenn auch die Überraschungstitel des Jahres ausbleiben, vielmehr haben viele Entwickler auf alt bekanntes gesetzt, was sich auch in unseren Highlights wiederspiegelt, die Mehrzahl der Highlights waren Fortsetzungen von alt bekannten Spielen, aber auch 2012 wird wohl ein Jahr der Highlights, mit viel Glück wird auch Diablo 3 dieses Jahr erscheinen. Weitere Highlights werden wohl Mass Effect 3, Risen 2, Max Payne 3, Far Cry 3, Torchlight 2 und viel mehr. Eine besondere Überraschung und zwar kommt das angeblich nicht für den PC geeignete Alan Wake jetzt doch endlich für den PC. Alles in allem wird es also wieder ein spielegeladenes Jahr. In diesem Sinne wünsche ich euch allen, wenn auch ein wenig verspätet, ein frohes neues Spielejahr 2012.



NoFear13
NoFear13

Assassin’s Creed Revelations

am 01. Januar 2012 unter Action, Test abgelegt

Story:
In Assassin’s Creed Revelations schlüpft man wieder einmal in die Rolle von Desmond, der seinerseits im Animus gefangen ist, seit es sein Gehirn geschrottet hat und der Animus das Einzige ist, das seinen Geist und Körper am Leben halten kann, um wieder in die normale Welt zurückzufinden muss Desmond wiederum in die Rolle des in die Jahre gekommenen Ezio Auditore schlüpfen und den letzten Abschnitt dessen Leben nachvollziehen, damit der Animus die beiden Geister voneinander unterscheiden kann. Ezio ist diese mal im damaligen Konstantinopel und treibt dort sein Unwesen auf die Spur nach dem Geheimnis von Altair. Allerdings haben die Templer den selben Plan und der uralte Kampf zwischen Assassinen und Templer entbrennt erneut. Doch wer steckt hinter der Verschwörung, schnell wird klar das es nicht so einfach ist wie es zunächst aussieht und die Frage nach Freund und Feind wird immer lauter.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Grafik:
Grafisch hat sich an Assassin’s Creed Revelations fast nichts zum Vorgänger getan, was allerdings im Umkehrschluss bedeutet das es genauso flüssig läuft wie der Vorgänger, auch wirkt die Grafik keinesfalls in die Jahre gekommen, man merkt ihr zwar das Alter ein wenig an, im Großen und Ganzen sieht das Spiel aber trotzdem fantastisch aus. Wenn auch wirklich tolle PC-Effekte wie schon dem Vorgänger fehlen.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Sound:
Die Sprecher wirken allesamt sehr motiviert und bringen die Stimmung der Story hervorrangend herüber, nur einige Sprecher, besonders der Soldaten und mancher Assassinen wurden etwas ungünstig gewählt, so haben diese teilweise eine fast kindliche Stimme, die schon fast lächerlich wirkt und mich auch ehrlich gesagt immer geschockt hat. Tipp an die Entwickler: Bloss weil der Herold im Spiel schreit, dass spielende Kinder die unter dem Fenster des Palastes gesehen werden kastriert werden, muss das noch lang nicht passiert sein. Also bitte das nächste mal einen vernünftigen Sprecher wählen.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Steuerung:
Ich habe mich erst geärgert, da die Steuerung meiner Meinung nach genauso schlecht wie im Vorgänger ist. Das ist auch teilweise der Fall aufgrund der Katastrophalen automatischen Kameraführung innerhalb von manchen Gebäuden. Allerdings musste ich dann feststellen das man zum Rückwärtsspringen einfach alle wasd-Tasten loslassen muss die mittlere Maustaste drücken und dann mit Leer Rückwärts abspringen kann, keine Ahnung ob das im Vorgänger so war ich hatte nämlich hier immer Schwierigkeiten, da dank der Kameraführung s nicht automatisch hinten war. Wenn man diesen Trick allerdings kennt, kann man sich Problemlos selbst in den höchsten Innenräumen bewegen und schnell gegen die Gegner vorgehen.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Spielspaß:
Den Hauptspielspaß zieht Assassin’s Creed Revelations wie auch schon die Vorgänger aus der tollen Story, die den Spieler richtig in die Welt entführt und Gefühle wie Hass und Rachsucht hervorruft. Aber auch bei den Nebenbeschäftigungen ist vieles gleich geblieben, so befreit man wie im Vorgänger wieder die Templertürmen von den Templern, kann anschließend die Geschäfte des Bezirks kaufen und so Geld verdienen. Außerdem kann man wieder wie im Vorgänger Assassinen anwerben, die man in den Kampf gegen die Templer schicken kann. Eine Neuerung ist allerdings hinzugekommen und zwar versuchen jetzt die Templer die Türme zurückzuerobern, um das zu verhinden muss man in einem kleinen Minigame eine Art Towerdefence aufbauen, indem man Assassinen auf den Dächern positioniert, Barrikaden errichtet und so die Templer aufhält. Wem das zu blöd ist hat zwei Möglichkeiten, entweder er versucht so gut es geht die Organisation geheim zu halten, oder er weißt jeden Turm einen Assassinen zu den er dann zum Meisterassassinen trainieren kann, mit Stufe 15 kann der Turm dann nicht mehr eingenommen werden. Die zweite Neuerung zum Vorgänger sind die Bomben, mit den Materalien, die man in der ganzen Stadt sammeln kann, kann man Bomben bauen, die entweder tötlich oder taktisch sind oder ganz einfach zur Ablenkung dienen. Ein weiteren neuen Apperatur ist die neue zweite Klinge die nicht nur als Klinge sondern auch als Haken dient, so kann man weitere Distanzen überwinden und Türme schneller erklimmen. Leider waren das auch schon die Neuerungen, was den Spieleinstieg für Neueinsteiger und erfahrene Assassinen zwar wieder sehr einfach gestaltet, allerdings ein wenig enttäuscht da man sich etwas mehr erhofft hat, vor allem da dieses mal auch weniger Nebenmissionen vorkommen. Eine kleine Neuerung gibt es allerdings trotzdem und zwar setzen die Templer jetzt Auftragsmörder auf Ezio an, was allerdings nicht schlimm ist da man diese ganz einfach durch Klick der Maustaste abwehren kann, wer allerdings etwas mehr Spaß haben will sollte mal die Umgebung beobachten und verdächtige Personen genau beobachten um so den Killer zuerst auszuschalten. Das bringt nicht nur Spaß, sondern senkt auch den Verdächtigungsgrad der Templer, den man jetzt nicht mehr durch das abreißen von Steckzetteln loswirt, sonder nur noch durch das ausschalten von Augenzeugen und das Bestechen von Herolden.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Spielwelt:
Konstantinopel ist sehr gut dem Original nachempfunden, die Leute wirken authentisch und könnten so alle aus der Zeit und dem Ort stammen. Ähnlich verhält sich das bei den Soldaten und Assassinen. Man fühlt sich wirklich fremd in der Stadt und als gehört man nicht dazu. Auch Ezio merkt man das Alter stellenweise an. Wenn es auch nicht lange so Schlimm ist wie bei Altair, den man Dank der Schlüssel die man Sammeln muss auch stellenweise spielen darf und der dann aufgrund seines hohen Alters nicht mal mehr vernünfig sprinten und laufen kann, geschweige Klettern, was auch meistens nicht notwendig ist.
Assassin’s Creed Revelations
Assassin’s Creed Revelations

Fazit:
Mit dem letzten Teil der 3 teiligen Geschichte von Ezio, haben die Entwickler das Zeitalter von Assassin’s Creed 3 würdevoll eingeleitet und auch Desmond hat endlich zu sich selbst und einer Geschichte gefunden. Auch wird in dem 5 teiligen Nebenquest den man durch das einsammeln von 25 Animus-Fragmenten nach und nach freischalten kann die Geschichte von Desmond genauer beleuchtet und man erfährt noch mehr Details zu seiner Person und der Geschichte die hinter Desmond steckt. Für Fans ist das Spiel allemal ein Pflichtkauf, wer die Vorgänger nicht gespielt hat, sollte sich aufgrund der Story aber auf jeden Fall erst einmal die Vorgänger reinziehen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ neue Klingenart
+ 3 neue Bombentypen
+ Story
+ einsetzbare Assassinen
– kaum Neuerungen zum Vorgänger
– teilweise automatische Kameraführung
– teilweise schlechte Sprecher
– Hauptstory etwas kurz

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (6 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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