Anmelden

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Auf welches Spiel freut ihr euch am meisten?

  • Neue Antwort hinzufügen
Ergebnis anzeigen
Zum Archiv

Shoutbox

Bitte Javascript aktivieren.

Name:
Message:


NoFear13
NoFear13

Splinter Cell Conviction

am 06. Mai 2010 unter Action, Test abgelegt

Story:
In Splinter Cell Conviction schlüpft man wieder einmal in die Rolle von Sam Fisher, doch einiges hat sich geändert. Nachdem seine Tochter bei einem Autounfall zu Tode kommt, stirbt auch Sam Fisher, zumindest innerlich. Ein neuer rachsüchtiger Sam Fisher entsteht. Als dieser auch noch erfährt das sein ehemaligen Arbeitgeber hinter dem Tod stecken, bricht die Hölle los und Sam tritt wieder in einer viel gefährlicheren und tödlicheren Version in Aktion. Doch was steckt wirklich dahinter und was hat das Ganze mit den EMP-Waffen auf sich? Schnell stößt Sam auf einen Komplott, der weit über Ihn und seine Tochter hinausgeht.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Grafik:
Die Grafik von Splinter Cell Conviction  ist sehr gut geworden. Allerdings hat sie einige Schwachstellen. Zum einen erhält man im späteren Spielverlauf eine Brille, die die Gegner sogar durch Wände sichtbar macht, diese bietet allerdings einen unrealistischen Kriseleffekt und auch verschwimmt das Bild dann stellenweise, das ist nicht nur unnötig sondern sieht auch hässlich aus. Auch die Texturen wirken stellenweise zu eintönig. Und das Spiel benötigt für diese Grafik viel zu viel Ressourcen. Trotzdem kann man die Grafik bis auf diese vielen kleinen Schwächen durchaus akzeptieren.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Sound:
Die Synchronisation ist an sich gut geworden, allerdings wirken die Dialoge meist ein wenig emotionslos. Auch die Hintergrundgeräusche und die Unterhaltungen zwischen den Gegnern ist zu eintönig und wirkt deshalb irgendwann lächerlich. Lediglich die Hintergrundmusik kann überzeugen und trägt jeweils zur aktuellen Stimmung und Situation bei.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Steuerung:
Die Steuerung ist genretypisch, mit den wasd-Tasten bewegt sich Sam. Lediglich die Deckungssuche ist ungewohnt, so geht man mit der rechten Maustaste in Deckung. Auch der Zoom hat nur zwei Stufen (Zoom, kein Zoom) und wird durch das Drücken der mittleren Maustaste aktiviert. Da man ein Auflevelungssystem für die Waffen integriert hat, sind die meisten Waffen zu ungenau und streuen zu sehr, was unnötig und nervig ist. Selbst im voll aufgelevelten Waffen hat man selbst zum Schluss noch massive Probleme mit der Streuung. Alles in allem bietet Conviction nur eine ungenaue und komplizierte Steuerung, mit der man aber trotzdem erstaunlich gut spielen kann.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Spielspaß:
Endlich hat das schleichen ein Ende, so ist man dieses mal vielmehr damit beschäftigt Deckung zu suchen, bzw. die nächste Deckung zu einem optimalen Versteck von dem aus man die Gegner lautlos ausschalten kann. Aber natürlich kann man dieses mal auch durch pure Waffengewalt ans Ziel kommen. Leider machen uns hierbei drei Dinge eine Strich durch die Rechnung. Zum einen die dummen Gegner, die immer in die Richtung rennen wollen aus der die letzten Schüsse kamen, weshalb man dann entweder schnell die Gegner ausschalten muss, oder die nächste Deckung suchen muss. Diese KI ist zwar optimal für das lautlose ausschalten geeignet, da man sie so an einen bestimmten Ort locken kann, wer allerdings den Weg der puren Waffengewalt begehen will, ist so schnell von Gegnern umzingelt. Zum zweiten erhält man Achievements, die man für die Waffenauflevelung benötigt, fast ausschließlich durch das lautloses Ausschalten von Gegnern. Zum dritten sind die meisten Waffen nicht sehr effektiv und fangen bei Salvenschüssen schnell an sehr extrem zu streuen, so dass man dann keinen Gegner mehr trifft.  Trotzdem kann das Spiel dank neuere Features wie “Markieren und Töten”, bei dem man mit entsprechender Waffe bis zu 4 Gegner markieren kann, die dann in einer Slowmotion automatisch ausgeschaltet werden, überzeugen.  Damit man dieses Feature nicht unendlich einsetzt, muss man vorher immer einen Gegner im Nahkampf oder von hinten mit “C” ausschalten. Auch ist im ganzen Spiel lediglich zwei kleinere Passage vorhanden, in der man nicht entdeckt werden darf, ansonsten darf man vorgehen wie man will. Auch ist das Spiel stellenweise viel zu schwer, an anderen Stellen viel zu einfach geraden, besonders zum Schluss scheint das Spiel fast unmöglich. Trotzdem macht das Spiel dank der vielen neuen Features und der spannenden Steuerung viel Spaß, wenn es auch stellenweise ein wenig frustriert. Und selbst die Missionen bieten ab und an ein wenig Abwechslung, was auch stellenweise ein wenig nötig ist, damit das Spiel nicht so eintönig wird. So muss man z.B. in einer Mission einen Mörder quer über den Platz jagen ohne dabei Polizisten oder Ihn zu töten.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Spielwelt:
Dieses mal benötigt Sam kein Nachtsichtgeräte, so wird Sam selbst in Schwarz-Weiß dargestellt sobald er sich im Dunkeln befindet, die Gegner sieht er aber trotzdem, das ist leider nicht besonders realistisch, ist aber für das Spiel dringend notwendig  und für die nötigen Stealth-Kills unvermeidlich. Ansonsten ist die Umgebung von Washington und Umgebung sehr authentisch geworden, wenn auch ein wenig eintönig. Auch der neue Sam Fisher passt sich wunderbar in die neue härtere Welt ein, so verhört unser Sam die jeweiligen Anführer des Komplotts auf brutalste Art und Weise.
Splinter Cell Conviction
Splinter Cell Conviction

Achtung Kopierschutz:
Auch hier kommt der berühmt, berüchtigte Ubisoft-DRM, sogar in einer leicht verschärften Version zum Einsatz. So hat man hier bei der kleinsten Verzögerung, wenn z.B. jemand im gleichen Haushalt parallel herunterlädt einen sofortigen Pausebildschirm, das habe ich so bisher bei keinen der vorherigen Spielen erlebt. Und da der Kopierschutz nun endgültig gecrackt wurde, fragt man sich schon warum man sich das wieder angetan hat, denn für die zusätzlichen Spielinhalte die man auf diesem Weg freischalten kann lohnt es sich kaum. Auch angesichts der Tatsache, dass es sogar möglich ist, mit einer gecrackten Version Online im abgesonderten Koop zu spielen.
Splinter Cell Conviction

Fazit:
Das Spiel kann nicht überall überzeugen, so ist zwar Sam dieses mal kein komplett lautloser Soldat mehr, der niemals entdeckt werden darf, aber trotzdem hat man oftmals keine Wahl, dass alles auf die lautlose Methode durchzuziehen. Dank des nervigen Kopierschutz, der mangelhaften Umsetzung der neuen Features und des neuen Ich’s von Sam, ist das Spiel nur bedingt für Neueinsteiger und alte Sam-Fans geeignet. Wen allerdings die ca. 11 Stunden Spielzeit und der schreckliche Kopierschutz nicht stört und das neue Ich von Sam, bzw. die spannende Story erleben möchte kann mal einen Blick auf das Spiel werfen, wenn es auch zum aktuellen Preis nicht zu empfehlen ist.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Sam hat das Schleichen endlich aufgegeben
+ “Markieren und Töten”
+ Sam’s neues Ich
+ Gegner können durch Tastendruck im Nahkampf getötet, oder aus dem Fenster geworfen werden.
+ Gegner können als menschliches Schutzschild genutzt werden
+ Deckungssuche statt Schleichen
- Grafik verbraucht zu viele Ressourcen
- Kopierschutz
- kurze Spielzeit
- unvollständig durchgesetzte Features
- unnötiges Waffenlevelsystem
- Achievements, die nur dazu dienen Punkte zu sammeln, fürs Aufleveln der Waffen
- unausgewogener Schwierigkeitsgrad

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 2,50 von 5)
Loading ... Loading ...

Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

GTA 4: The Ballad of Gay Tony

am 25. April 2010 unter Action, Test, Toptipp abgelegt

Episodes from Liberty City

Es ist soweit, heute wollen wir euch den zweiten Teil unseres Doppelfeatures zum Addon-Pakete Episodes from Liberty City präsentieren, in dem wir uns diesmal mit dem zweiten enthaltenen Addon “The Ballad of Gay Tony” beschäftigen.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Story:
In The Ballad of Gay Tony spielt man den Bodyguard des Clubbetreibers Tony, der nicht nur einen der beliebtesten Clubs von Liberty City betriebt, sondern auch einen Homoclub. Dabei lauert allerdings auf die in die Jahre gekommene Schwuchtel Tony allerhand von Probleme, die der Bodyguard und Geschäftspartner Luis Fernando Lopez lösen muss. Doch das größte Problem der Beiden sollte erst noch folgen, als ein Diamanten-Deal schief geht, geraden die beiden ins Visier der russischen Mafia.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Grafik:
An der Grafik hat sich auch in diesem Addon nichts getan. Wie immer ist keine Kantenglättung vorhanden und auch sonst sind leider keine neuen Grafikfeatures vorhanden. Langsam stört die fehlende Kantenglättung schon und die matschigen Grafiken die durch das Nachladen entstehen ebenso. Für das nächste Addon/Teil sollten sich die Macher einmal Gedanken über eine Kantenglättung machen. Trotzdem ist die Grafik natürlich hervorragend.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Sound:
Auch Soundtechnisch hat sich nicht viel getan, so sind die Radiosender immer noch die gleichen. Und das Spiel immer noch komplett auf Englisch synchronisiert, was aber wohl auch besser so ist, denn die englische Synchronisation ist wie immer hervorragend und dank deutschen Untertitel gut zu verstehen.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Steuerung:
Alles beim alten, die Fahrzeuge benötigen immer noch ein wenig Eingewöhnungszeit und sonst ist die Steuerung, wie auch schon in den Vorgängern, hervorragend. Das Einzige, was dieses mal extremst nervt, ist die Helikoptersteuerung, da man dieses mal einige Missionen mit dem Fluggeräte zu bewältigten hat. Und es teilweise stört, dass der Helikopter bei derVorwärtsbewegung gleichzeitig sinkt, etc.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Spielspaß:
Auch The Ballad of Gay Tony, profitiert wieder von der tollen und spannenden Story und den abwechslungsreichen Missionen. Auch wurden dieses mal wieder neue Minigames und Minimissionen, passend zum Szenario, eingebaut. So darf man dieses mal sein Geschick auf der Tanzfläche beweisen, indem man die wasd-Tasten im Takt drückt, so kann man neue Bekanntschaften schließen, die später gerne für ein Schläferstündchen bereitstehen, oder man verzieht sich in die VIP-Bar für einige Saufspielchen. Wer allerdings lieber arbeitet kann in der Disco als Bodyguard aushelfen und Kunden die nicht bezahlen wollen, manieren beibringen. Da unser Freund Luis aus dem Drogenbusiness stammt, kann man aber auch mit seinen Freunden Drogen von anderen Dealern stehlen. Wer allerdings auf handfestes steht kann auch an Untergrundkämpfen teil nehmen, bzw. Geld auf deren Ausgang setzen. Aber auch bereits bekannte Features  wie das Handy, Internet und TV sind erhalten geblieben. Ein neues allerdings wenig sinnvolles Feature ist die Bewertung am Ende jeder Mission so soll man in jeder Mission völlig überzogene Missionsziele erreichen um zusätzliche Punkte zu erhalten, die ins Onlineprofile geladen werden, das braucht eigentlich kein Mensch.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Spielwelt:
Schauort des Ganzen ist wie immer Liberty City, einer New York nachempfundenen Stadt. Und auch dieses mal bietet das Spiel wieder parallelen zu GTA 4 und The Lost and Damned, so erfährt man dieses mal z.B. wer der Unbekannte Dritte beim Diamantendeal war und trifft wieder alte Bekannte aus den GTA 4. Aber auch die neuen Figuren passen sich wunderbar in die Spielwelt ein und sind verrückter als je zuvor.
GTA 4 The Ballad of Gay Tony
GTA 4 The Ballad of Gay Tony

Fazit:
Auch The Ballad of Gay Tony ist wieder ein ausgezeichnete Erweiterung ,die sich wunderbar in die Welt von Liberty City einfügt. Allerdings hat der Schwierigkeitsgrad wieder ein wenig zugenommen und ist deshalb nur für Fans von GTA 4 und The Lost and Damned geeignet, die das Hauptspiel bereits durch haben. Wenn man das gesamte Addon-Pakete Episodes from Liberty City betrachtet, sind sie die beiden Addons mit ihrer Spielzeit von jeweils ca. 10 Stunden nur zu empfehlen. Alle Fans von GTA 4 sollten deshalb beim Addon-Pakete zugreifen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

GTA 4: The Lost and Damned

am 20. April 2010 unter Action, Test, Toptipp abgelegt

Episodes from Liberty City

Vor kurzem ist das Addon-Paket von GTA 4, Episodes from Liberty City, das die Addons The Lost and Damned und Gay Tony beinhaltet, erschienen. Aus diesem Grund haben wir uns zu eine Doppelfeature entschieden und beschäftigen uns im ersten Teil, mit dem ersten der beiden Addons The Lost and Damned, der zweite Teil mit dem Test zu The Ballad of Gay Tony wird in einigen Tagen folgen.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The  Lost and Damned

Story:
In The Lost and Damned spielt man Johnny Klebitz den Vice-Präsident des Motorcyle-Clubs “The Lost”.  Der Anführer des Clubs wurde gerade frisch aus dem Knast gelassen und will natürlich sein Bike, das die verfeindete Motorcyle-Gang “The Angels of Death” geklaut haben, zurück. So beginnt erneut der Gangkrieg der beiden Gangs. Aber auch sonst bringt der frisch entlassene einige Schwierigkeiten mit sich. Als dann auch noch ein Drogendeal schief geht ist die Scheiße richtig am Dampfen und die verfeindete Motorcyle-Gang bleibt nicht das einzige Problem von Johnny, schnell wird klar, hier ist eine Verschwörung im Gange, doch wer führt diese an?
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Grafik:
Die Grafik von The Lost and Damned hat sich von GTA 4 nicht geändert, entsprechend fehlt natürlich immer noch eine wirkliche Kantenglättung. Trotzdem ist die Grafik immer noch hervorragend und kann selbst auf aktuellen PCs immer noch nicht auf max. Einstellungen gespielt werden. Entsprechend sieht die Grafik selbst 1 Jahr nach dem Erscheinen von GTA 4 hervorragend aus und macht eine Menge her.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Sound:
Auch beim Sound wurde vieles beim alten gelassen, entsprechend sind die Umgebungssounds immer noch stimmungsvoll und die Kommentare des Charakters sind immer noch frech und lustig. Natürlich gibt es auch diesmal wieder massig Radio und Musikauswahl, die ein wenig an das aktuelle Szenario angepasst wurde. Auch bei der Sprachausgabe ist alles beim alten geblieben. So ist auch diesmal die Sprachausgabe Englisch mit deutschen Untertitel, was allerdings nicht weiter stört, da auch diesmal die Synchronisation wunderbar geworden ist und der Untertitel das Spiel leicht verständlich macht.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Steuerung:
Für das Szenario wurden neue Choppers eingefügt, die sich nicht nur viel leichter steuern als die restlichen Motorräder, sondern auch viel stabiler auf der Straße liegen. Aus diesem Grund ist man diesmal auch viel lieber mit dem Chopper unterwegs als mit dem Auto, was aber auch gewollt ist da sich der Held nicht so richtig mit den “Käfigen”, wie er die Autos nennt, anfreunden kann. Allerdings benötigt das Fahren von Autos wie auch schon im Hauptspiel wieder ein wenig Eingewöhnungszeit.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Spielspaß:
Auch dieses mal profitiert der Spielspaß hauptsächlich von der Story und dem abwechslungsreichen Missionsdesign. Zum Beispiel muss man einmal auf dem Rücksitz eines Motorrads die beiden Kollegen vor den ankommenden Bullen beschützen. Auch die Parallelen zu GTA 4 und das gelegentliche Zusammentreffen von Nico und Johnny tragen zur tollen Spielatmosphäre und Spielspaß bei. Auch Spielfeatures wie Handy und Internet wurde übernommen und nur stellenweise angepasst. Außerdem wurden neue Verdienstmöglichkeiten wie z.B. Motorradrennen und das Besorgen von Motorrädern für ein Clubmitglied eingefügt. Aber auch Gangkriege kann man überall auf der Karte starten, leider haben diese keinerlei Einfluss auf das Spiel, das Erobern von Ganggebiete wäre hier eventuelle empfehlenswert gewesen. Auch sind die Gangkriege zu eintönig um wirklich zum Spielspaß beizutragen. Ein weiteres neues Feature ist die Kampferfahrung der Gangmitglieder, diese kann man allerdings nur stellenweise beeinflussen, gezieltes Aufleveln ist meist nicht möglich, was auch mit dem Storydesign zusammenhängt. Trotzdem ist das ganze eine nette Idee, die stellenweise gut umgesetzt wurde. Auch das man öfters einmal eine Crew hat die hinter einem her fährt ist eine nette Idee, wenn die KI auch nicht mit höheren Geschwindigkeiten klar kommt und so immer wieder automatisch auf eine Position in der Nähe gesetzt wird. Trotz dieser kleinen Schwächen macht auch The Lost and Damned wieder eine Menge Spaß, wenn auch die Schwierigkeitsgrad zum Vorgänger stellenweise angezogen hat.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Spielwelt:
Wie auch schon im Vorgänger befindet man sich auch dieses mal wieder in Liberty City, allerdings liegt der Club dieses mal auf der anderen Seite von LC. Auch bekannte Charaktere trifft man in TLaD wieder und sieht einige Missionen aus dem Hauptspiel aus einem anderen Blickwinkel, wer hat sich zum Beispiel nicht schon immer gefragt wie die Diamanten aus dem ersten Teil in die Müllsäcke gekommen sind, die unser Freund Nico damals mühevoll zusammen sammeln musste? Aber auch sonst werden einige Mysterien geklärt, was manchmal auch zum schmunzeln ist. Angesichts dieser Tatsachen und der Anpassung der Radiosender an die neue Spielwelt wird es Fans wohl kaum stören das viel Recycling des Hauptspiels vorgenommen wurde.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Fazit:
The Lost and Damned ist nicht nur ein tolles Addon für alle GTA-Spieler, die nicht genug haben können, sondern versetzt den Spieler in eine vollkommen neue Rolle, die man so bisher noch nicht gespielt hat. Aber auch die Parallelen zum Hauptspiel bringen alle Fans von GTA 4 zum schmunzeln und machen jede Menge Spaß. Aber auch sonst passt sich die neue Story wunderbar in das Spiel und die Spielwelt ein. Wer also nicht genug von GTA kriegen kann sollte einmal einen Blick auf Episodes from Liberty City und dem beinhalteten Addon “The Lost and Damned” werfen. Mit 10 Stunden Spielzeit ist diese für ein Addon auch mehr als angemessen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Bitte besuche den Artikel und aktiviere Javascript um das Video zu sehen

Download des WMV-Videos: The Lost and Damned

Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Just Cause 2

am 05. April 2010 unter Action, Spiele-Blackliste, Vortest abgelegt

Story:
In Just Cause 2 spielt man wieder einen Waffennarren und Pyromanen der sich diesmal Skorpio nennt, nach dem Skorpion benannt der seinem Opfer immer in die empfindlichste Stelle sticht. So wie in Just Cause ist man auch dieses mal wieder ein Agent der Aufträge für seine Regierung erfüllen muss, dafür aber immer wieder Informationen braucht und deshalb kleinere Drecksmissionen für die landeszugehörigen Rebellen erfüllen. Die Story selbst bleibt dabei flach und spannungslos und auch die Überraschungen die die Story so bietet sind entweder sehr wendungslos oder vorhersehbar. Auch die hauptsächliche Story ist schnell erzählt zu Beginn hat man noch den Auftrag ein ehemaliges Mitglied zu töten, später muss man dann den Diktator der Insel besiegen.
Just Cause 2
Just Cause 2

Grafik:
Die Grafik von Jus Cause 2 ist sehr gut geworden, besonders die Explosionen können überzeugen, aber auch sonst kann das Spiel durch die coolen Schatteneffekte, wenn die Sonne z.B. hinter einem Hügel verschwindet überzeugen, lediglich die Texturen sind recht eintönig und die Gebäude sehen alle fast gleich aus. Auch die benötigte Leistung passt nicht ganz dazu was das Spiel eigentlich bietet. Wenn alles auf max ist und man noch Kantenglättung aktiviert, sind die meisten System am Ende ihrer Kräfte.
Just Cause 2
Just Cause 2

Sound:
Die Dialoge wirken alle emotionslos und wenig spannend, lediglich die Selbstgespräche des Helden sind zwar lustig, wirken aber teilweise ein wenig gestellt. So jagt man in der einen Mission ein Satellitenschüssel der Regierung in die Luft, unser Held erwähnt dann beim Sprung vom Hochhaus, das für heute wohl Sendeschluss ist. Auch ist der Sound stellenweise zu ruhig, wenn man z.B. mit dem Fallschirm durch die Luft gleitet oder einfach mal mit dem Auto durch die Gegend fährt, ein stimmungsvoller Hintergrundsound, bzw. Hintergrundmusik existiert nur stellenweise. Hier hätte man eindeutig mehr machen müssen.
Just Cause 2
Just Cause 2

Steuerung:
Die Steuerung  von Just Cause 2  ist anfangs ein wenig kompliziert, hat man sie mal begriffen geht es zu Fuß recht gut und flüssig. Lediglich die Autosteuerung bleibt eine katastrophe, die Autos fangen bei gefüllten 80-100 km das schwimmen an, d.h. sie gleiten dann schnell mal in den nächsten Abgrund, auch bremsen ist meist schlecht, weshalb man ein Fahrzueg grundsätzlich schräg stellen muss. Auch ist auf der Leertaste, Fallschirm öffnen und auf x die Handbremse versucht man dies umzustellen stellt man das auch in der zu Fuß Steuerung um obwohl diese eigentlich getrennt ist. Das alles ist einfach nicht akzeptable und selbst die Waffensteuerung ist in den meisten Fahrzeugen zu ungenau.
Just Cause 2
Just Cause 2

Spielspaß:
Agenturmissionen machen, zwischendrin wieder genug Chaos erzeugen, dann wieder Agenturmission, usw. Um Chaos zu erzeugen gibt es dann mehrere Möglichkeiten, entweder man macht Missionen für die ansässigen Widerstandskämpfer oder man zerstört einfach so Militärgebäude, was prinzipiell eh aufs selbst herauskommt, zwischendurch schaltet man dann noch neue Waffen beim Schwarzhändler frei, die man innerhalb von freundlichen Gebiet anfordern kann, leider kann man immer nur ein Fahrzeug, Waffen, etc. auf einmal anfordern weshalb man unter Umständen mehrmals etwas anfordern muss. Auch ist das Spiel stellenweise zu eintönig damit richtiger Spielspaß aufkommt, zwar bieten die Agenturmissionen ein wenig Abwechslung leider kommen sie zu wenig vor als das sie langfristig vor dem PC fesseln könnten. Auch die Story ist zu langweilig damit richtige Begeisterung aufkommt. Auch ist lediglich ein neues Feature dazugekommen und zwar der Enterhaken, der dazu dient schneller Gebäude zu erklimmen und mit dem man zwei Gegenstände z.B. ein gegnerisches Fahrzeug mit der Erde verbinden kann so das es herumwirbelt und sogar einen Unfall baut. Das alles ist dank der Havokenigne gut implementiert, allerdings ist dieses eine Feature zu wenig.
Just Cause 2
Just Cause 2

Spielwelt:
Die Spielwelt selbst umfasst mehrere Quadratkilometer die vollkommen frei begeh- und befliegbar sind, allerdings wirkt die Welt ein wenig unrealistisch, so ist direkt neben dichten Regenwald, trockenste Wüste und überall sind Waffen-, Fahrzeug- und Rüstungskisten verteilt, die einem jeweils neue Fähigkeiten und Attribute in der jeweilige Kategorie verleihen, sie passen aber so gar nicht in die Welt und es ist unlogisch das man alle diese Kisten finden muss um eine Stadt vollständig abzuschließen.
Just Cause 2
Just Cause 2

Fazit:
Just Cause 2 ist leider kein würdiger Nachfolger zum Vorgänger geworden, die Story ist zu langweilig, das Spielprinzip zu eintönig und die neuen Features sind meist nebensächlich. Das einzige neue Feature das überzeugen kann ist der Enterhaken, was aber das Spiel leider auch nicht mehr retten kann. Was bleibt ist also ein schlechter Third-Person-Shooter mit tollen Explosionen, das ist heutzutage einfach zu wenig. Hätte man sich bei der Storygestaltung mehr Mühe gegeben und außerdem für etwas mehr Abwechslung gesorgt, hätte man einen durchaus guten Nachfolger machen können so ist er wohl nur rausgeworfenes Geld.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,33 von 5)
Loading ... Loading ...

Just Cause 2 bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Assassin’s Creed 2

am 03. April 2010 unter Action, Test abgelegt

Fast zwei Jahre ist es nun her da haben wir einer unserer ersten Berichte über Assassin’s Creed verfasst. Nun ist es endlich soweit der zweite Teil ist erschienen, ob er genauso gut geworden ist wie der Vorgänger, bzw. welche neuen Spielfeatures es gibt, mit diesem Thema wollen wir uns in diesem Testbericht einmal näher beschäftigen.
Assassin

Story:
Dieses mal spielt man wieder unseren Helden Desmond, der sich wieder einmal in den Animus begibt um die Erlebnisse eines seiner Vorfahren nachzuerleben allerdings schlüpft man diesmal nicht in die Rolle von Altair, sondern in die von Ezio Auditore da Firenze. Dessen Weg man von Kindesbeinen an miterleben darf. Doch als junger Mann trifft Ezio ein schwerer Schicksalschlag, seine Familie wird von ehemaligen Freunden verraten und seine beiden Brüder sowie sein Vater öffentlich hingerichtet. Daraufhin schwört Ezio Rache, doch was steckt hinter alldem und was haben die Templer mit dem Ganzen zu schaffen. Schnell kommt Ezio hinter eine Verschwörung die weit über das menschliche Denken hinaus reicht… Alles in allem steckt die Story von Assassin’s Creed 2 voller Überraschungen, Geheimnissen  und Verschwörungen, die man besonders zum Ende des Spiels nicht in vollen Zügen verstehen kann, auch bleiben am Ende von Assassin’s Creed 2 wieder viele Fragen offen, allerdings wurden einige Fragen vom ersten Teil beantwortet, wenn auch noch vieles offen bleibt.
Assassin

Grafik:
Die Grafik von Assassin’s Creed 2 ist wieder einmal sehr gut geworden, leider kann man die Kantenglättung selbst auf aktuellen Rechnern nicht voll hochschrauben weshalb einige Texturen ab und zu einmal flattern. Trotzdem ist die Grafik alles in allem sehr gut geworden wenn man auch in den Zwischensequenzen teilweise mit extremen Frameeinbrüchen rechnen muss.
Assassin
Assassin

Sound:
Die Soundkulisse von Assassin’s Creed 2 ist sehr stimmungsvoll, die Hintergrundmusik passt zur aktuellen Szenerie, der Hintergrundsound, die Unterhaltungen der Bevölkerung zeigen die aktuelle Situation und tragen so zur Atmosphäre bei. Auch die Warnungen der Bogenschützen, die Befehle der Soldaten, etc. zeigen einem immer auf was man achten muss. Auch die Kampfgeräusche sind wunderbar gelungen. Besonders die Dialoge erzählen die Geschichte gut und stimmungsvoll und die Sprecher sind durchwegs sehr gut gewählt.
Assassin

Steuerung:
Nach einer anfänglichen Eingewöhnungszeit in der man öfters einmal ins Menü schauen muss was bestimmte Symbole für eine Taste verbergen gelingt die Steuerung sehr gut und problemlos, auch das Kontern von Schlägen, das abnehmen von Waffen und das springen über die Dächer gelingt wunderbar. Besonders Dank des aus Teil 1 bekannten Systems bei dem man wenn man sich auffällig bewegt und die Leertaste gedrückt hält der Held automatisch im richtigen Moment abspringt. Lediglich in den 6 Gräbern in die man durchspringen muss um an Altairs Rüstung zu kommen ist stellenweise Aufgrund der automatischen Kamera ein wenig schwer zu bewältigen, besonders wenn man auch noch unter Zeitdruck steht. Bis auf die  beiden Schwächen, das weder die richtigen Tasten angezeigt werden noch die automatische Kamera richtig funktioniert ist die Steuerung gut gelungen.
Assassin

Spielspaß:
Assassin’s Creed 2 provitiert wieder von der tollen Geschichte und der großen und freien Spielwelt. Auch wurde das Missionsdesign nochmal stark überarbeitet, so sind die Missionen abwechslungsreicher und die vielen kleinen Attentat-, Renn- und Kampfmissionen dienen nur noch zum Geldverdienen. Dieses wird auch dringen benötigt, da man sich diesmal neue Waffen und Rüstungen kaufen kann. Und im späteren Spielverlauf sogar seine eigene Stadt ausbauen kann um so weiteres Geld zu verdienen. Aber auch die aus Teil 1 bekannten Synchronisationspunkte in Form von hohen Türmen sind wieder vorhanden. Besonders cool ist auch das man sich neue Fähigkeiten nach und nach freischaltet, hat man zu Begin keine einzige versteckte Klinge sind es zum Schluss 2 mit der man zwei Gegner auf einmal töten kann. Neu dazu gekommen sind auch Schatztruhen, diese kann man entweder Mühevoll selbst suchen oder man kauft bei den Kunsthändlern Schatzkarten, auf denen die Standorte verzeichnet sind. Zwei weitere Sammelmissionen die ein wenig Abwechslung ins Spiel bringen ist zum einen das notwendige sammeln von Kotexseiten die man durch die Synchronisation auf den Türmen aufspüren kann zum anderen findet man in den Städten verteilt an den Wänden verteilt Glyphen, mit denen man ein kleines Video freischalten kann das die Story von Assassin’s Creed 2 nocheinmal erweitert und erklärt, dazu muss man dann allerdings immer kleine Minispiele bewältigen. Die Storymissionen dagegen glänzen stellenweise vor Abwechslung so muss man in einer Mission mit einem neu entwickelten Fluggerät durch Venedig fliegen. Wer immer noch nicht genug hat kann nebenbei noch kleine Dungeons bewältigen auf der Suche nach den Assassinengräbern und sich so die Rüstung von Altair freischalten. Das alles macht Assassin’s Creed 2 zu einem tollen und abwechslungsreichen Spielerlebnis. Einige weiteren Spielfeatures die man noch erwähnen sollte ist das man diesmal verschiedene Begleiter einkaufen kann die man Strategisch einsetzen kann, z.B. kann man Nutten anwerben die die Wachen ablegen, so kommt man ohne einen Kampf in bestimmte Gebiete. Natürlich kann man auch wieder in der Bevölkerung untertauchen und so unbemerkt an strategisch wichtige Punkte gelangen. Leider wird der Spielspaß ein wenig gedrückt wenn man unbemerkt an bestimmte Punkte gelangen muss, was manchmal recht frustrierend sein kann.
Assassin

Spielwelt:
Dieses mal darf man sein Unwesen im Venedig und Umgebung des 14 Jahrhunderts treiben. Deshalb hat man schwimmen gelernt und kann im Notfall auch die Flucht ins Gewässer ergreifen. Aber auch sonst ist Venedig sehr authentisch nach gebaut worden und auch die Bevölkerung wurde an die Zeit angepasst. Auch kann man bei den Kunsthändlern aktuelle Gemälde aus dieser Zeit erwerben. Und auch die Charaktere passen zu dieser Zeit. Auch die Kletter und Sprungwege wurden an die Zeit angepasst und passen super in die Welt.
Assassin
Assassin

Fazit:
Mit Assassin’s Creed 2 ist ein würdiger  Nachfolger zum ersten Teil geworden, der die Fehler vom ersten Teil ausmerzt und sinnvolle neue Spielfeatures einführt. Leider ist die reine Missionszeit von 10 Stunden ein wenig kurz geraden, wer allerdings viel Zeit mit Neben und Sammelmissionen verbringen schafft es locker auf über 30 Stunden.
Assassin
Assassin

Achtung Kopierschutz
Leider setzt Ubisoft bei Assassin’s Creed 2 auf einen neuen Kopierschutz der eine permanente Internetverbindung verraussetzt. Bei diesem Kopierschutz gab es schon viele Probleme weil der Server teilweise nicht verfügbar war. Auch pausiert das Spiel sofort wenn der Server nicht verfügbar ist. Lediglich ein tolles Spielfeature bringt dieser katastrophale Kopierschutz mit sich und zwar werden die Spielstände online synchronisiert und sind so selbst nach einer Installation auf einem anderen PC wieder sofort verfügbar. Trotzdem ist der Kopierschutz leider für Leute ohne Internet bzw. einer schlechten Internetverbindung eine Katastrophe und für ein Offlinespiel eigentlich nicht akzeptabel.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Assassin’s Creed 2 bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Prison Break – The Conspiracy

am 26. März 2010 unter Action, Test abgelegt

Story:
In Prison Break spielt man einen Undercover-Cop der den geplanten Ausbruch der Serie verhindern soll, zu Anfang muss man noch herausfinden, was genau geplant ist, später geht es dann nur noch darum das ganze unter allen Umständen zu verhindern. Die Story ist hierbei sehr spannend, da ich die Serie allerdings nicht gesehen habe kann ich nicht sagen inwiefern diese sich von der Serie unterscheidet. Allerdings fehlen dem Spiel ein wenig die Wendungen, die meisten Überraschungen sind einige kleine Gefängnisrevolten und Schlägereien die die Wärter anzetteln.
Prison Break - The Conspiracy

Grafik:
Die Grafik ist so mittelmäßig, der abstellbare Rieseleffekt soll ein wenig davon ablenken. Die meisten wird er allerdings mehr stören als das er zur Atmosphäre und Grafik beiträgt. Auch wenn der Effekt abgestellt ist bleiben die Schatten riesellig. Auch eine Kantenglättung ist nicht vorhanden und die Texturen sind vielerorts etwas eintönig. Trotzdem ist die Grafik ein gutes Mittelmaß und ohne gesundheitliche Schäden zu genießen.
Prison Break - The Conspiracy
Prison Break - The Conspiracy

Sound:
Die Sprecher wirken recht motiviert und erzählen die Geschichte gut und spannend. Allerdings ist weder die Hintergrundmusik noch der ganze Hintergrundsound besonders gut und stimmungsvoll, lediglich wenn man durch das Gelände schleicht und die Wachen, etc. sich unterhalten oder ein Gefängnismitarbeiter fröhlich vor sich hin pfeift trägt das zur Soundatmosphäre bei. Alles in allem ist der Sound zwar akzeptabel, es fehlt aber das gewisse Etwas.
Prison Break - The Conspiracy

Steuerung:
Die Steuerung wurde bei Prison Break gut für den PC angepasst, das Spiel ist innovativ steuerbar und funktioniert meist recht gut, leider ist das beim Schlösser knacken ein wenig anders, da der Dietrich dank der Maussteuerung oftmals einen Bolzen weiter rutscht obwohl man das gar nicht will.
Prison Break - The Conspiracy
Prison Break - The Conspiracy

Spielspaß:
Schlagen, Schleichen, Schlagen, Schleichen, das ist so das einzige was man macht. Das ganze wird natürlich verpackt in kleinen Aufgaben, wie besorg den Gangsterboss ein Messer, damit dieser ein Treffen für dich einfädelt. Oder man wird bei einer Gefängnisrevolte von anderen Häftlingen angegriffen. Ein wenig Abwechslung und Geld verschaffen die Untergrundkämpfe, von diesem Geld kann man sich dann wiederrum neue Tätovierung kaufen. Diese sind dann allerdings nur für die Achievements interessant die man im Spiel erreichen kann, z.B. tätowiert am ganzen Körper. Desweiteren kann man einem kleinen Minispiel Gewichte heben, oder mit dem Sandsack boxen und so seine Särke weiter aufbauen. Das alles hilft allerdings nicht das man die meiste Zeit sinnlos durch irgendwelche Gänge schleichen muss und sich dabei nicht erwischen lassen darf, da man sonst bei teilweise blöd gelegten Kontrollpunkten wieder anfangen darf. Das ist nicht nur eintönig sondern auch nervig besonders wenn man z.B. Schlösser dann auch noch unter Zeitdruck knacken muss.
Prison Break - The Conspiracy*
Prison Break - The Conspiracy

Spielwelt:
Ein Gefängnis mit allem was dazu gehört, allerdings ist das ganze Spiel mit Kletterpunkten, Schächten, etc. übersät, diese sollen als Schleichpfade dienen sind aber teilweise ein wenig unlogisch, wenn z.B. der ganze Zaun oben mit Stacheldraht versehen ist, bis auf eine kleine Stelle die dem Spieler als Kletterpunkt dient, und hier planen die Verbrecher einen Ausbruch? Der ganze Knast ist ein einziger großer Schweizer Käse, ein gezielt geplanter Ausbruch eigentlich nicht nötig da man einfach so raus kann ohne das es jemand merkt.
Prison Break - The Conspiracy

Fazit:
Alles in allem ist Prison Break ein mittelmäßiges Schleichspiel, das auch wirklich nur für Fans solcher Spiele zu empfehlen ist, allerdings werden sich diese dann durch die Schlägereisszenen quälen. Auch ist die Story zwar interessant wer es allerdings hasst ständig zu schleichen und beim kleinsten Fehler sofort von vorne zu beginnen, für den bietet das Spiel kaum Motivation. Auch fehlen dem Spiel ein wenig die Features, trotzdem ist das Spiel für Fans der Serie und für Hardcoreschleicher eventuell interessant, alle anderen sollten lieber die Finger vom Spiel lassen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Prison Break: The Conspiracy bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Silent Hunter 5

am 20. März 2010 unter Action, Spiele-Blackliste, Vortest abgelegt

Story:
In Silent Hunter 5 spielt man einen deutschen U-Boot-Kapitäne der im 2 Weltkrieg die entscheidenden Schläge gegen den Feind ausführen soll. Die Story wird gut und spannend in kleinen Passagen erzählt in denen man nicht nur Quer übers Schiff sondern auch auf manchen Landstrecken führen, alles in allem ist die Story mindestens zu Anfang zu flach.
Silent Hunter 5

Grafik:
Silent Hunter 5 sind toll aus. Die Kantenglättung greift schön, das Meer sieht toll aus und die Explosionen sind so spektakuläre wie nie zuvor. Doch leider passt der Hardwaredurst und die Leistung des Spiels nicht zu dieser Grafik. Auch das man ohne Kantenglättung nur unwesentlich mehr Fps erreicht ist komisch. Und Fps von 20-40 Fps sind auf einer aktuellen Geforce einfach nicht angemessen. Das schlimmste ist die Zeitbeschleunigung da man sich hier eigentlich in einem Kartenmodus ohne jegliche Grafische Aufwertung befindet ist es einfach nicht angemessen das das Spiel hier bei höheren Zeitbeschleunigungen total einbricht. Hier deutet alles auf  unsaubere Programmierung hin.
Silent Hunter 5
Silent Hunter 5

Sound:
Das Spiel hat einige gute, einige nicht so gute Sprecher. Meist wirken die Stimmen aber ziemlich emotionallos und der Hintergrundsound/musik sind einfach auf Dauer zu eintönig und nervig.
Silent Hunter 5

Steuerung:
Die Steuerung wurde stark überarbeitet so kann man vom Teleskop alles befehligen, wie Beschleunigung, Richtung, Tauchmanöver und natürlich den Abschuss der Waffen. Das ist für Anfänger recht angenehm allerdings fehlt oftmals die nötige Beschreibung was welches Symbol genau bedeutet und bewirkt.
Silent Hunter 5

Spielspaß:
Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön, denn da kann man verschiedenen Schiffen beim sinken zusehen. Klar wem es Spaß macht Seeschlachten mit dem Uboot zu führen, stundenlang durch die Weltmeere zu fahren und dann noch alle Anzeigen alle Feindbewegungen, etc. im Blick zu behalten mag Silent Hunter 5 ganz lustig zu seien. Allerdings bietet das Spiel sonst keinen richtigen Motivationsschub und auch das Stundenlange herumfahren macht die Sache nicht besser. Am schlimmsten ist dann noch wenn man seinen Kurz nur sehr grob geplant hat und dann während der Zeitbeschleunigen auf Grund läuft, ohne das das Spiel einsieht mal darauf hinzuweisen und in Normaltempo weiter zu laufen. Auch halte ich die Geschwindigkeit von 7 Knoten, zu Beginn des Spiels ein wenig niedrig.
Silent Hunter 5

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt leer, über dem Wasser bekommt man bis auf Schiffe nichts zu sehen, keine Vögel, etc. unter dem Wasser stehen vereinzelt einige gleich aussehende Algenstämme, von Fischen udn den vielen anderen Meeresbewohner ist keine Spur. Naja vielleicht machen die während des Kriegs Urlaub. Alles in allem ist die Spielwelt zu karg und leer. Hier hätte man auf jeden Fall mehr machen müssen. Lediglich die vielen Seefahrzeuge können ein wenig überzeugen.
Silent Hunter 5

Achtung Kopierschutz:
Selbst in diesem Bereich lässt das Spiel nichts gutes auf sich kommen. Fürs Spielen dieses Offlinespiels wird ein permanente Internetverbindung benötigt. Für Spieler ohne Flatrate ist das natürlich eine Katastrophe. Und auch Spieler mit Flatrate haben weniger Glück, denn die Server von Ubisoft sind wenig stabil und halten den Auslastungen nicht stand. Außerdem hat der Kopierschutz gezeigt das er nicht vor Raubkopiereren schützt denn bereits zum Releasetag war eine funktionierte gecrackte Version im Internet verfügbar, die komplett ohne Internetverbindung spielbar war (um Gerüchten vorzubeugen, dieser Crack funktioniert momentan nur für Silent Hunter 5, Assassin’s Creed 2 konnte noch nicht gecracked werden).

Fazit:
Dieses Spiel ist wirklich nur für Fans der Reihe interessant. Und selbst dieses sollten die Finger vom Spiel lassen. Zum einen ist die Leistung die das Spiel an den Tag legt unter aller Sau auch sonst bietet das Spiel nur wenig mehr als der Vorgänger. Und durch den Kopierschutz der dem ehrlichen Käufer alle rechte auf dem Besitz des Spiels nimmt ist das Spiel entgültig für die Mülltonne reserviert. Wir empfehlen daher jedem auf das Spiel zu verzichten und diesen sogenannten Kopierschutz (wir nennen ihn Rechtevorbehaltschutz) nicht zu unterstützen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 1,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Silent Hunter 5 bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Mass Effect 2

am 06. Februar 2010 unter Action, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Mass Effect 2 setzt die Story des ersten Teils fort. Wieder einmal verschwinden Kolonien und die Allianz vermutet Piraten dahinter. Doch als Shepard versucht dem ganzen nachzugehen wird er von einem fremden Raumschriff angegriffen das die Normandy zerstört. Shepard schafft es zwar sein gesamtes Team zu retten wird aber selbst aus dem Raumschriff gesprengt und zerschellt auf einem Planeten. Doch wahre Helden sterben nie. Und so wird Shepard vom ehemaligen Feind Cerberus wiederhergestellt und mit technischen Implantaten versehen. Bloß was steckt hinter all dem schnell wird klar das die Menschheit einer neuen Bedrohung gegenüber steht und die Allianz das ganze aussetzen möchte und Gerüchte streut das die Kollektoren die wohl die neue Bedrohung darstellen nur ein Märchen sind. Lediglich Cerberus will sich der neuen Bedrohung entgegenstellen und so muss sich Shepard ein neues Team zusammenstellen um gegen die neue Bedrohung angehen zu können. Dabei trifft man nicht nur alte Gesichter wieder sondern lernt ganz neue Leute kennen die die Geschichte von Mass Effect sinnvoll erweitern. Überraschungen und Wendungen bietet das Spiel dagegen nur wenig trotzdem ist die Story wieder so spannend wie im Vorgänger. Da das Spiel zwar keine Wendungen bietet aber trotzdem reichlich Überraschungen bietet.
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Grafik:
Die Grafik von Mass Effect 2 ist wieder gut geworden leider fehlt dem Spiel jegliche Einstellung von Kantenglättung und Texturenfilter und auch kann man das ganze nur mit ein wenig getrickse, indem man z.B. die exe umbenennt und das vom Grafiktreiber erzwingen lässt erreichen. Ein einfaches erzwingen durch den Grafikkartentreiber langt nicht aus. Entsprechend sieht das Spiel bei weitem nicht so gut aus wie es könnte.
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Sound:
Die Sprecher wirken auch in der deutschen Version wieder sehr professionell und bringen ihre Texte gut und emotional richtig rüber.  Leider passt die Aussteuerung derLautstärke nicht immer und manchmal bricht der Dialog ab bevor der Gesprächspartner ausgesprochen hat. Ohne diese kleinen Bugs wäre der Sound echt super geworden. Auch die Musik ist super geworden und sorgt stets für die richige Atmosphäre.
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Steuerung:
Die Steuerung ist auch wieder gut geworden, sie geht leicht und schnell von der Hand und auch das anzielen funktioniert meist ohne Probleme leider bewegt sich unser Shepard ein wenig langsam weshalb man nicht immer schnell und sicher die Deckung findet.
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Spielspaß:
Mass Effect 2 erweitert den ersten Teil sinnvoll, so kann man diesmal nur Shepard steuern alle anderen aggieren automatisch und können bei Bedarf noch Befehle erhalten. Auch am Missionsdesign hat sich einiges getan, die Zusatzmissionen spielen sich alle ein wenig anders und die Hauptmissionen haben noch einmal an Überraschungsreichtum und Abwechslung gewonnen. Leider haben die Skills des eigenen und der anderen Character nicht viel gwonnen die Fähigkeiten sind meist zu unspektakulär und durch lange Aufladezeiten, hektischen Schusswechslen nur selten einsetzbar. Deckungssuche steht im Vordergrund nur passive Fähigkeiten hätten dem Spiel viel besser getan. Aber auch die nervige Resourcensuche ist wieder am Start wieder muss man jeden Planeten mit der Maus mühevoll nach Resourcen absuchen und diese per Aussendung einer Sonde bergen. Aber auch um die vielen Nebenmissionen zu finden muss man meist alle Planeten abfliegen bis einem die neue KI des Schiffs mitteilt das dort ein komischen Signal ist. Von den oben erwähnten Resourcen kann man wiederrum Forschungsobjekte erforschen, die wiederum für die Erhöhung des Schilds, des Lebens oder für mehr Schaden einer Waffe sorgen. Aber auch wieder ist ein großer Spielfun das eigene Team, bei dem man dieses mal auch für jedes Teammitglied eine eigene Mission bekommt die dafür sorgt das man bei einem Teammitglied an Loyalität gewinnt. Aber noch schlimmer als im Vorgänger kann es zu Streitigkeiten zwischen der Crew kommen die man entweder schlichten kann oder in deren Verlauf man sich auf die Seite eines Mitgliedes schlagen muss aber dabei die Loyalität des anderen Verliert. Natürlich kann man schon wie im Vorgänger wieder eine Liebesbeziehung zu einem Teammitglied beginnen. Ein besonders Feature ist das man seinen Charakter aus Mass Effect importieren kann, dabei wird nicht nur das Aussehen übernommen sondern auch die Entscheidungen die man getroffen hat. Ansonsten werden diese leider zufallspassiert ermittelt und einem zu Beginn des Spiels mitgeteilt. Eventuell wäre es besser gewesen wenn man dem Spiel zu Beginn einfach nach seinen Entscheidungen gefragt hätte, da man ja eh in einem kleinen Test die Erinnerung von Shepard testet. Auch entscheiden die Dialoge wieder über die Gesinnung von Shepard ob dieser Abtrünnig oder eher ein Vorbild ist. Diese Gesinnung schaltet dann jeweils neue Dialogmöglichkeiten frei durch die sich die Missionen jeweils anders lösen lassen auch kommt es während der Gespräche oftmals zu Quickevents bei denen man gute bzw. schlechte Gesinnungspunkte sammeln kann. Auch zwei neue Hackerspiele sind dazugekommen die aber beide recht spimple und leicht geworden sind, im einem muss man einen Code zusammenbauen im anderen muss man in einer Art Memoriespiel die richtigen Verbindungen auf einer Platine finden.
Mass Effect 2
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Spielwelt:
Schon wie im Vorgänger bietet Mass Effect 2 wieder zahlreiche Kodexeinträge die man sich dieses mal in aller Ruhe anhören kann, da jede extra vertont und sinnvoll erweitert worden sind. Die Spielwelt bietet im allgemeinen Vieles zum entdecken und ist recht abwechslungsreich geworden.  Aber auch die Wichtigkeit der Mission wird wieder entsprechend betont und durch die vielen Entscheidungen die sich auch mehr oder weniger auf das Spiel auswirken wirkt das Spiel auch lebendig. Leider hat das Spiel auch hauptsächlich während der Dialoge einige Bewegungsbug die dafür sorgen das das Spiel an Atmosphäre verliert.
Mass Effect 2
Mass Effect 2

Fazit:
Mass Effect 2 ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils einige Schwächen des ersten Teils wurden ausgeglichen. Leider hat das Spiel immer noch einige kleine Schwächen und auch einige kleinere Bugs. Trotzdem ist Mass Effect 2 dank der tollen Story, den vielen Haupt und Nebenquests  und den vielen Planeten die es zum entdecken gibt ein wirklich tolles und abwechslungsreiches Spiel geworden. Fans des ersten Teils sollten auf jeden Fall zugreifen. Aber auch Leute die auf Spiele mit einer guten Story stehen sollten sich Mass Effect 1 und 2 mal anschauen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,75 von 5)
Loading ... Loading ...

Bitte besuche den Artikel und aktiviere Javascript um das Video zu sehen

Download des WMV-Videos: Mass Effect 2

Mass Effect 2 (Uncut) bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

Dark Void

am 24. Januar 2010 unter Action, Shooter, Test abgelegt

Story:
In Dark Void übernimmt man die Rolle eines Pilots, der bei einem seiner Lieferaufträge von einem unbekannten Flugobject gestreift wird und auf einer unbekannten Insel abstürzt, dort angekommen wird schnell klar das die Insel von weniger freundlichen Gesellen bewohnt wird, die die menschliche Bevölkerung unterdrücken. Da unser Pilot allerdings schnell wieder von der Insel möchte beschließt er Flugzeugteile zu sammeln die ihm Tesla, ein Wissenschafter der Insel, per Funk mitteilt. Alle Flugzeugteile zusammen und wieder zurück im Dorf wird dieses von den außerirdischen Eroberern überfallen. Und die wunderschöne Begleiterin unseres Piloten entführt. Unser Pilot muss diese also nun aus den Klauen befreien, doch als das geschafft ist beschließt diese das Sie lieber gegen die außerirdischen Besetzer kämpfen will als zurück. Also macht unser Pilot alle Reperaturarbeiten allein, doch kein Mensch kann die Insel einfach wieder verlassen und auch die außerirdischen Besetzer suchen nach einem Weg von der Insel um die menschliche Erdbevölkerung zu versklaven. Also muss unser Held Will den Wiederstand unterstützen um dies zu verhindern. Die Story klingt nicht schon irgendwie komisch, sie ist es auch vieles wird nicht erklärt und auch die Beweggründe sind nicht immer geklärt. Und irgendwie ist die Story auch nicht besonders spannend und beinhaltet unlogische Wendugen.
Dark Void
Dark Void

Grafik:
Die Grafik von Dark Void ist akzeptable allerdings mehr auch nicht, von Kantenglättung keine Spur und auch die Texturen wirken vielerorts sehr schwammig. Außerdem sieht das Spiel vielerorts immer gleich aus. Auch sind die Grafikeinstellungen die man treffen kann sehr gering, wer sich auskennt kann allerdings jede Menge Einstellungen in den ini’s treffen, was ein wenig nervig ist ist das man selbst zwischen Fenster und Vollbildmodus in der Ini umstellen muss. Was besonders nervig ist da das Spiel zu mindestens in unserem Test erst einmal im Fenstermodus gestartet ist. Selbst PhysX ist zwar einstellbar da das Spiel allerdings zu wenig zerstörbare Objekte bietet und man einfach durch Pflanzen laufen kann ohne das diese irgendeinen Wiederstand bieten macht sich das während des Spiels kaum bemerkbar.
Dark Void
Dark Void

Sound:
Die lauten Explosionen sind einfach genial und auch die Waffengeräusche sind recht gut. Auch die Sprecher sind zu mindestens in der europäischen Version gut geworden, allerdings ist nicht bekannt ob man für die deutsche Version extra Sprecher genommen hat oder wie in der europäischen nur deutschen Untertitel, da die Sprecher aber alle deutlich und gut sprechen kann man das Spiel auch ohne Untertitel problemlos verstehen. Die Hintergrundmusik hebt sich allerdings wieder wenig hervor.
Dark Void
Dark Void

Steuerung:
Die Maussteuerung überzeugt wenig, die Steuerung mit der Maus ist meist viel zu schwammig und um vernünftig fliegen zu können sollte man die Empfindlichkeit deutlich höher stellen, aber auch bei ist die Maussteuerung schrecklich und treffen ist mehr Glückssache. Sonst aber ist die Steuerung zweckmäßig und auch bei den Quickevents werden die richtigen Tasten angezeigt und man kann schnell reagieren.
Dark Void
Dark Void

Spielspaß:
Der erste Senkrechtshooter mit Raketenrucksack der Welt, das wars schon mehr hat Dark Void an Innovationen nicht zu bieten. Am Anfang ist das ganze doch recht nett, da man sich an die neue Ansicht noch gewöhnen muss schnell wird das allerdings zu wenig. Das senkrechte verstecken hinter Felsvorsprüngen und das auf und abspringen zwischen dieser Platformen ist zwar ein tolles Feature bringt aber zu wenig und unterscheidet sich kaum vom normalen Deckungssuchen. Auch der Raketenrucksack bietet ein ähnliches Bild am Anfang ist es noch genial mit diesen durch die Gegend zu jagen später wird das ganze allerdings immer langweiliger, dafür bieten die Missionen allerdings ab und an ein wenig Abwechslung wenn man z.B. die Geschütztürme der Arche nutzen darf um dieses vor den außerirdischen zu beschützen. Auch das automatische Speichersystem ist nervig da man oftmals wieder ganz von Vorne beginnen kann. Auch die Story steigert den Spielspaß nur wenig da sie einfach zu eintönig und wenig spannend ist selbst die Vergangenheit von Will interessiert nicht. Auch das entführen von Raumschiffen was auch in einen kleinen Quickevent gestaltet ist dauert viel zu lange und bringt kaum Spielspaß. Selbst das aufleveln der 9 Waffen bringt kaum Spielspaß da man dies für Elektronikpunkte macht die man nach der erfolgreichen Tötung von Gegner aufsammeln kann, leider verschwinden diese schnell wieder und man muss sie kompliziert einsammeln, hätte man hier einfach die Elektronikpunkte wie Erfahrungspunkte die man nicht erst einsammeln müsste behandeln, wäre das um einiges besser gewesen. Wie man merkt hat man die Features einfach nicht ausreichend durchdacht.
Dark Void
Dark Void

Spielwelt:
Die Spielwelt von Dark Void ist eine Mischung aus frühe 19te Jahrhundert und apokalyptische Zukunft. Die Spielwelt passt allerdings wirkt das alles ein wenig komisch und auch die Insel die eine Mischung aus Dschungel und extreme Felesengebiete wirkt irgendwie nicht ganz authentisch auch die ganzen Ruinen und Gebäude der außerirdischen passen so gar nicht zusammen. Allerdings kann man die Welt akzeptieren wenn sie in ihrem Bann ziehen würde und sich ein wenig erklären würde.
Dark Void
Dark Void

Fazit:
Dark Void ist in Ansätzen interessant allerdings ist die Umsetzung weniger gut gelungen. Angefangen von der langweiligen Story, über die mittelmäßige Grafik zur versauten Steuerung und auch das Spiel selbst bietet nicht den Spielspaß den man erwartet hätte. Deshalb ist man auch mehr als Froh wenn das Spiel nach 10 Stunden vorbei ist. Entsprechend würde ich das Spiel nur echten Actionfans empfehlen, die sich nicht von einer langweiligen Story und mittelmäßiger Grafik abschrecken lassen. Für alle anderen bleibt Dark Void nicht mehr als ein schlechter Start ins Jahr 2010.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Dark Void bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


NoFear13
NoFear13

The Saboteur

am 08. Dezember 2009 unter Action, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Saboteur spielt man Sean, einen Mechaniker und Rennfahrer, dem man zu Anfang des Spiels in einer Stribbar der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts antrifft und dort von einem Rebellenführer angesprochen wird, der Sean zum Aufstand gegen die Nazis die zu dieser Zeit Paris besetzen aufhetzt. Schnell zeigt er Sean wie man Sprengstoff legt, sich heimlich in Sperrgebiete stiehlt und den Deutschen das Leben so richtig zur Hölle macht. Doch welche Hintergrund hat der Irländer Sean überhaupt bei dem ganzen mitzuspielen, einen politschen Hintergrund scheint er nicht zu haben. Nein nur eins treibt Sean immer weiter an, Rache an dem deutschen Kriegstreiber und ehemaligen Rennfahrer Franz Dierker. Aber es scheint noch einen anderen Hintergrund zu geben, seine jetzigen Freunde und die Familie seines ehemaligen Freundes der von Franz getötet wurde. So riskiert Sean nicht nur einmal das Leben für seine Freunde. Doch leider pirkt das Saboteurleben allerlei gefahren und so wird der Untergrund immer häufiger Opfer von deutschen Angriffen, doch woher wissen die Deutschen wo der Untergrund steckt und wer ist der gemeine Verräter?
The Saboteur
The Saboteur

Grafik:
Die Grafik von Saboteur ist leider Konsolenstand und es greifen keinerlei Texturenfilter und auch keine Kantenglättung. Allerdings ist die Grafik sonst recht gut geworden und die Texturen wirken kaum matschig, allerdings ist die Performance für das gezeigte viel zu schwach und selbst auf aktuellen Rechner läuft das Spiel zwar flüssig mit 30-60 fps aber viel zu langsam und unregelmäßig.
The Saboteur
The Saboteur

Sound:
Die deutsche Sprachausgabe ist gut geworden, die Sprecher sind alle sehr gut und motiviert und bringen die Emutionen optimal rüber, allerdings passt stellenweise die Synchronisation nicht ganz mit den Lippenbewegungen überein, das kann man aber verschmerzen. Auch die Musik wurde gut und zur Zeit passend gewählt. Allerdings sind ca. 10 Musikstücke recht wenig, darunter aber vor allem Klassiker wie z.B. von Ella Fritzgerald. Alles in allem ist der Sound gut geworden.
The Saboteur
The Saboteur

Steuerung:
Das Spiel wird wie die meisten Openworldgames gesteuert. Mit den wasd-Tasten steuert man den Character und die Fahrzeuge. Mit der Maus die Kamera und Waffen. Da nur 2 Waffen und 2 Sprengstoffarten gleichzeitig getragen werden können wählt man die Waffen am schnellsten über die Tasten 1-4. Um diese dann schnell wegzustecken drückt man einfach C. Alles in allem ist die Steuerung optimal auch die Maussteuerung wurde gut umgesetzt und geht perfekt von der Hand. Aber auch das erklimmen von Gebäuden geht ruckzuck da man immer nur auf die Leertaste hauen muss und vielleicht noch die Richtung steuert. Aber auch das sich Sean automatisch wenn es Objekte gibt hinter denen man in Deckung gehen kann dies auch tut ist sehr cool.
The Saboteur
The Saboteur

Spielspaß:
In Saboteuer muss man sich nicht nur auf pure Waffengewalt verlassen. Saboteur gibt viele Möglichkeiten ohne Waffengewalt seine Ziele zu erreichen. So kann man sich zu einem von hinten an Feinde schleichen und diese lautlos töten zum anderen kann man sich als ein deutscher Soldat vergleiten und sich so unbemerkt in Sperrgebiete schleichen allerdings sollte man nicht zu nah an andere deutsche Soldaten herangehen. Ist man mal an seinem Ziel angelangt muss man dort meist etwas sprengen. Aber auch simple Fahrmissionen, Scharfschützenmissionen, etc. kommen nicht zu kurz. Die Missionen von Saboteur sind durchwegs alle abwechslungsreich. Auch zwingt das Spiel den Spieler niemals dazu eine Mission lautlos und ungesehen abzuschließen, hat man Lust kann man das Spiel einfach in Rambomanier abschließen, das Spiel bestraft einem niemals dafür, außer natürlich man tötet innerhalb von 10 Sek 10 Zivilpersonen dann darf man 1 Minute keine Verstecke mehr nutzen. Da komm ich auch schon zum nächsten Feature natürlich bekommt man durch die Rambomanier Alarmstufen bis zu Stufe 3 kann man sich in sogenannten Verstecken bis zum abklingen verstecken und so den Deutschen entfliehen. Natürlich setzt das Spiel auch sonst einige neue Maßstäbe so kann man z.B. Fahrzeuge nicht nur in Garagen parken sondern dadurch auch sammeln und jederzeit abrufen. Oder sich durch das Sprengen von Türmen, das sammeln von bestimmten Gegenständen, das töten von Offizieren Schmuckelgut erarbeiten, das man dann wieder in neue Waffen, Sprengstoff, Monition und Updates investieren kann um z.B. seine Backuparmee oder alle Fahrzeuge zu verstärken. Mit der Backuparmee komm ich zum nächsten Feature, nachdem man eine bestimmte Mission gelöst hat kann man sich jederzeit eine kleine Armee von bis zu 4 Mann rufen die an der Seite von Sean kämpfen.
The Saboteur
The Saboteur
Ein weiteres tolles Feature ist das man Achievements erreichen kann 8 Stück an der Zahl die jeweils in 3 Leveln unterteilt sind hat man diese erreicht schaltet man neue Fähigkeiten und Belohnungen frei, wie z.B. einen neuen Move um Gegner von Vorne zu töten, oder im Goldlevel kann man dann Gegner von hinten töten auch wenn einen andere deutsche Soldaten beobachten. Oder man kann in Uniform Bomben legen ohne aufzufallen, das schaltet völlig neue Möglichkeiten frei.  Leider bietet das Freeplaygame zu wenig immer wieder deutsche Türme sprengen, Offiziere töten und Truhen öffnen, das macht einfach auf Dauer keinen Spaß weshalb man einfach eine Mission nach der anderen macht, weil man bis auf  Taubenschießen sonst keine andere Freeplay-Möglichkeiten hat. Alles in allem geht Saboteur ganz neue Wege im Krisengebietenopenworld-Szenario, bei den meisten kann man einfach nicht frei spielen da man wegen jeder Kleinigkeit seinen Fahndungslevel in die Höhe treibt, in Saboteur ist das anders solange einer keiner bei einer Schandtat beobachtet oder man sich in Misstrauenszonen aufhält ist alles in Ordnung wird man entdeckt passiert auch noch nichts erst wenn man dem Deutschen nicht schnell genug eine Kugel in den Kopf jagt und dieser in seine Drillerpfeife bläst hat man ein Problem. Auch sollte man sich von Sperrgebieten fernhalten solange man keine Stress möchte. Aber auch sonst sind die vielen Features gut durchdacht und mehr als gut und sauber umgesetzt besonders die Achievements und die damit verbundenen Belohnung begeistern und sorgen für einen weiteren Motivationsschub, ist einem ein besonders Achievements und die damit verbundene Belohnung besonders wichtig man kann es aber nicht erreichen kann man es 1 Silber und 1 Gold-Achievements kaufen. Auch sind einige Achievements so aufgebaut das man sie erst im späteren Spielverlauf erreichen kann Eisenbahnbrücken kann man z.B. erst ab ca. der Hälfte des Spiels sprengen und das damit verbundene Achievement natürlich auch erst dann erreichen.
The Saboteur
Leider ist das speichern ein wenig schlecht durchdacht zum einen speichert das Spiel nach jeder Mission automatisch zum andren kann man selbst jederzeit speichern taucht dann aber wieder vor der aktuellen Mission im Versteck auf  hier hätte es Sinn gemacht das freie Speichern nur im Freeplaymode zu erlauben und zusätzlich noch in allen Verstecken z.B. einen Schreibtisch, Bett an dem man speichern kann. Gott sei Dank läuft das Spiel meist stabil und stürzt nicht während der Missionen ab, trotzdem sollte man nach jedem zerstörten Turm im Freeplaymode die F5-Taste drücken da es doch gelegentlich zu einem Freeze kommen kann.
The Saboteur
The Saboteur
The Saboteur

Spielwelt:
Auch in der Spielwelt hat man sich bei Saboteur gedanken gemacht. Zum einen ist das Szenario und die Stadt Paris gut und genau umgesetzt und man hat viele bekannte Schauorte wie den Eifelturm oder Notre-Dame. Zum anderen gibt einem das Spiel durch die Umgebung Feedback. So sind Gebiete in denen die Bevölkerung unterdrückt wird und Angst hat grau in grau gestaltet, Gebiete denen man Hoffnung gegeben hat werden in Farbe dargestellt. So wirkt zwar die Grafik in grauen Gebieten nicht dafür bekommt der Spieler wunderbar Feedback über das ereichte und es passt auch einfach zu der Zeit und dem Szenario.
The Saboteur
The Saboteur

Fazit:
The Saboteur ist ein wirklich gut umgesetztes Openworldgame, das den 2ten Weltkrieg mal aus einer ganz anderen Perspektive zeigt. Das Spiel setzt so viele neue und tolle Features um die bisher noch nicht so in diesem Genre bekannt waren. Aber auch bekannte Features wurden überarbeitet und dem Spiel angepasst. Da ich den Vergleich mit GTA bei solchen Spielen mittlerweile für veraltet halte, schließlich vergleicht man auch nicht jedes Adventure mit Monkey Island muss ich bei Saboteur sagen das dieses Spiel den Vergleich mit GTA nicht scheuen muss. Zwar bietet das Spiel in Bezug auf Freeplaygaming nicht die Maßstäbe von GTA, allerdings übertrifft man GTA in Punkten wie Achievements und Spielwelt aber auch von der Story und Spieltiefe kann das Spiel locker mit der Mutter aller Openworldgames mithalten und mit ca 20 Stunden Spielzeit ist das Spiel auch angemessen.
The Saboteur

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Saboteur bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.