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NoFear13
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Tropico 5

am 13. Juli 2014 unter Aufbauspiel, Let's Hunt, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Tropico 5 spielt man wieder einmal den allseits beliebten Insel-Diktator. Dieser muss auch dieses mal wieder einmal die Welt retten. Natürlich wie immer vor einer Katastrophe, wie könnte es anders sein, die er selbst hervorgerufen hat, dafür schlägt sich unser kleiner Freund dieses mal mit der gesamten Familie durch mehrere Zeitalter der Vergangenheit und Neuzeit.
Tropico 5
Tropico 5

Grafik:
Die Grafik wurde zum Vorgänger nochmal etwas überarbeitet, je nach Zoomstufe sind so nochmal detailreichere Städte zu bewundern. Alles in allem ist die Grafik zwar nicht Highend aber auf dem aktuellen Stand der Dinge.
Tropico 5
Tropico 5

Sound:
Das Spiel ist komplett vertont, alle Sprecher sind schon aus dem Vorgänger bekannt und machen ihren Job wieder sehr gut. Allerdings wirken die Emotionen gespielt und fast ein wenig lächerlich, keine Ahnung ob das so gewünscht ist und verhindern soll, dass das Spiel all zu ernst genommen wird.
Tropico 5
Tropico 5

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch wieder komplett mit der Maus gesteuert und spielt sich hiermit auch sehr schnell, flüssig und problemlos. Die Kurztasten werden wie eigentlich immer nicht wirklich benötigt sind aber trotzdem für Leute die auf Effizienz stehen ein nettes Gimmick.
Tropico 5
Tropico 5

Spielspaß:
Das Spiel wurde konsequent weiter entwickelt, so hat man dieses mal mehrere Familienmitglieder die ihre speziellen Fähigkeiten haben, die früher alle nach und nach unser Hauptherr freigeschalten hat, leider können diese jetzt auch sterben, einmal durch Altersschwäche und einmal auf Missionen, was dazu führt das man die Fähigkeitenlevel oftmals neu erarbeiten muss. Desweiteren lassen sich jetzt in allen Gebäuden Manager einsetzen, zum einen sind das ganz normale Inselbewohnern zum anderen die eigene Familie je nach Fähigkeit der Inselbewohners, der Familie, bringt das verschieden Vorteile für das Gebäude. Eine weitere Neuerung sind die neuen Zeitalter durch die man sich arbeitet und die jeweils ihre eigenen Gebäude, Upgrades, Gesetze und Erlasse bieten. Die gravierendste und wohl beste Änderung ist die neue Art wie die Kampagne gespielt wird, so hat man dieses mal erst einmal nur zwei Inseln die man im Verlauf immer Abwechselung durch die Zeitalter spielt, alles was man hier erreicht nimmt man in die nächste Mission mit. Mit jeder Mission geht man dann auch ins nächste Zeitalter, hat man dann irgendwann die Neuzeit erreicht darf man das ganze nochmal von vorne machen, warum das erklärt die Story.
Tropico 5
Tropico 5

Spielwelt:
Tropico 5 bietet wie sollte es anders sein wieder einmal viele abwechslungsreich gestaltete Inseln, die teilweise aus dem Vorgänger bekannt sind, teilweise nicht. Die Welt ist hierbei wieder recht autistisch und auch die Ressourcen sind einigermaßen autistisch verteilt.
Tropico 5
Tropico 5

Fazit:
Wer Tropico 1-4 gemocht hat wird Tropico 5 liebem wir konnten in unserem Test kaum noch Schwächen der Vorgänger festellen, lediglich die Neuzeit war etwas komisch hier hat man trotz perfekter Wirtschaft sehr schnell Geld verloren, da die Schiffe und Transporter die Waren einfach nicht weggebracht haben, Abhilfe schaffen hier einige Mods die man im offiziellen Forum findet, den Sammelthread verlinke ich hierfür in der Beschreibung.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Zeitalter
+ Dynastie
+ Gebäudemanager
+ Inselfortschritt bleibt erhalten
– konstruierte Story
– Neuzeit Transport fehlerhaft

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13
NoFear13

Reus

am 04. Juni 2013 unter Aufbauspiel, Let's Hunt, Test abgelegt

Story:
In Reus spielt man 4 Riesen, die eine Welt bevölkern müssen bevor sie wieder einschlafen. In dieser Zeit schaffen Sie unterschiedliche Landstreifen, schaffen dort Nahrung, Technologie, etc. und hoffen dass diese dann bevölkert werden. Danach fallen Sie wieder in einem tiefen Schlaf wie die Welt und wenn Sie wieder aufwachen ist die Welt wieder leer und öde. Durch diesen durchaus realistischen Kreislauf kommt allerdings keine wirkliche Story auf , was ein wenig Schade ist.
Reus
Reus

Grafik:
Die Comicgrafik ist recht nett, wenn auch nicht besonders realistisch, für ein Spiel dieser Art ist sie aber auf jeden Fall angemessen und macht dank verschiedener Zoomstufen und einem hohen Detailgrad eine Menge her.
Reus
Reus

Sound:
Der Hintergrundsound ist recht nett und passend, die Musik passt sich an die Situationen an und die Welt klingt realistisch, das lässt die Spielwelt lebendig und durchaus realistisch wirken.
Reus
Reus

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, nach einem kurzen Tutorial ist die Steuerung durchaus intuitiv und leicht zu handhaben.
Reus
Reus

Spielspaß:
Zu Beginn macht das Spiel jede Menge Spaß, da die Spielidee neu und innovativ ist, hat man allerdings seine erste 3-4 Karten durchgespielt merkt man langsam, dass man zwar immer mehr erreichen kann, aber doch gerade zu Beginn immer wieder das selbe tut, dass macht das Spiel irgendwann langweilig, hier fehlen dem Spiel mehrere Riesen aus denen man wählen kann, noch mehr Resourcen, die man je nach Riesen hat und levelbare Riesen. Trotzdem ist das Spiel ganz kurzwierig und macht vor allem Spaß wenn man ab und zu mal 1-2 h daddelt.
Reus
Reus

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus einer kleinen Welt die aus einer 2D-Kugel besteht auf der man rings herum verschiedene Terrarien erschaffen kann. Diese verschiedenen Terrarien und deren Fauna und Flora wirkt durchaus lebendig und passend, je nach Abschnitt kann man dort verschiedene Pflanzen und Tiere ansiedeln und so verschiedene Ziele, die einem die Dorfbewohner als sogenannte Projekte vorgeben bewältigen.
Reus
Reus

Fazit:
Das Spiel hätte durchaus noch etwas mehr Abwechslung und Feinschliff vertragen können, eine ausgereiftere Story, eine Kampagne, oder gar mehr Fähigkeiten und Riesen hätten dem Spiel ganz gut getan, trotzdem ist das Spiel für diesen Preis ganz nett für zwischendurch und für jeden der mal wieder ein komplett neues Aufbauspiel erleben möchte auf jeden Fall einen Blick wert.

Pluspunkte Minuspunkte
+ nette Comicgrafik
+ einzigartiges Spieldesign
+ Ziele die man sich aussuchen kann
+ kurzweilig
+ einzigartiges Aufbauspiel
– zu wenig Abwechslung
– Fähigkeiten müssen in jedem Level neu erlernt werden
– Level können größer sein
– keine wirkliche Story

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NoFear13
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Anno 2070

am 25. Dezember 2011 unter Aufbauspiel, Test abgelegt

Story:
In Anno 2070 spielt man einen aufsteigenden Industriemagnaten der für die industriepassierte Tycoons tätig ist, allerdings geht schon gleich zu Beginn der Karriere etwas furchtbar schief und die ökopassierten Ecos tauchen auf der Bildfläche auf um ihre Hilfe anzubieten, ab sofort kann sich der Spieler zwischen diesen beiden Seite entscheiden, auf die Story wirkt sich das allerdings weniger aus, den egal für welche Seite man sich entscheidet man begibt sich auf die Suche nach einer verschollene Arche. Dort gelangt man schnell an eine Datendisk, die ein dunkles Geheimnis enthüllt, das zum Weltende führen könnte.
Anno2070
Anno2070

Grafik:
Die Grafik von Anno 2070 ist recht gut geworden, die Inseln sind detailreich gestaltet und die Umgebung wirkt lebendig und in der ganzen Stadt wuselt es. Auch das Wasser wirkt sehr lebendig und authentisch, das alles hat allerdings auch seinen Preis, auf älteren Rechnern sollte man nicht versuchen die höchsten Details herauszukitzeln. Wer allerdings auf Kantenglättung verzichten kann, kann das Spiel allerdings auch auf älteren Maschinen schon in recht hohen Details spielen.
Anno2070
Anno2070

Sound:
Der Sound von Anno 2070 ist recht gut geworden, die Sprecher machen ihren Job recht gut, wenn es auch ein wenig emotionslos klingt. Die Hintergrundmusik passt sich auch einigermaßen passable an die aktuelle Situation an auch wenn sie ein wenig eintönig wirkt.
Anno2070
Anno2070

Steuerung:
Das Spiel steuert sich genretypisch größtenteils mit der Maus gesteuert. Außerdem gibt es einige Kurztasten um Gebäude schneller und besser zur platzieren und andere Befehle schneller auszuführen.
Anno2070
Anno2070

Spielspaß:
In Anno 2070 hat man jetzt nicht nur die Auswahl als Tycoon oder Eco zu spielen, das hat auch noch Auswirkungen auf Gebäude und Spielweise. Die Tycoons arbeiten effektiv und die stormerzeugenden Gebäude erzeugen massenhaft Strom verschmutzen aber entsprechenden die Umwelt was sich wiederrum negativ auf die Farmen auswirkt. Natürlich wird bei den Tycoons auch massenhaft Alkohol in den Casinos konsumiert. Die Ecos dagegen sind richtige Baumschmuser, mit den schwachen Windkraftwerken versuchen sie mehr oder weniger gut Strom zu gewinnen, was meistens leider mehr schlecht als gut gelingt. Naja auf jeden Fall trinken unsere Baumschmuser Tee und erzeugen, da die Windkraft ja nicht ausreicht Strom, aus der Abwärme der bewohnten Gebäude. Als dritte unabhängige Fraktion gibt es dann noch die Techs, die am liebsten den ganzen Tag Forschen und sich dabei Energiedrinks reinziehen.  Diese könne auch Unterwassergeneratoren bauen und so Seetang zum futtern abbauen. Außerdem lassen sich jetzt nicht nur Kriegsschiffe sondern auch Flugzeuge herstellen, die man auf Mission schicken kann. Im Allgemeinen findet man im Spiel den ein oder anderen Nebenquest den es zu lösen gilt.
Anno2070
Anno2070

Spielwelt:
Das Szenario ist irgendwo ungewohnt und wirkt auch stellenweise etwas ungewohnt, warum sollte man sich auf keinen Inseln niederlassen, dort ist leider kaum Platz zum bauen, die logische Erklärung ist allerdings gleich mitgeliefert  und zwar hat wohl die Klimaerwärmung zu einem Anstieg der Meere und die Inseln sind wohl Bergspitzen. Dann macht auch vieles mehr Sinn, besonders was die Archen sind die wohl die letzten Überlebenden beinhaltet haben.
Anno2070
Anno2070

Fazit:
Mit Anno 2070 ist endlich mal ein neuartiges Anno erschienen das neue Aspekte bietet ohne die Grundzüge zu vernichten, wer Anno kennt kann ohne große Probleme Anno 2070 erfolgreich spielen. Aber auch Neueinsteigern sollte der Einstieg in Anno 2070 problemlos möglich sein. Wer also mal wieder etwas neues erleben will und kein Problem mit dem Wirtschaftssystem von Anno hat nämlich jedes Gebäude verbraucht, bzw. erzeugt Energie und Geld und man sollte hier ordentlich Wirtschaften um nicht irgendwann Pleite zu gehen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ neues Szenario
+ Spielprinzip wurde beibehalten
+ Grafik
+ angenehmes Wirtschaftssystem 
– etwas kurz

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NoFear13
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Stronghold 3

am 01. November 2011 unter Aufbauspiel, Spiele-Blackliste, Strategie, Test abgelegt

Story:
In Stronghold 3 spielt man einen Kriegsherren, der in zwei Kampangnen eine Burg und eine kleine Armee aufbaut. Die erste Kampangne spielt einen kleinen Krieg, die zweite hingegen spielt eine kleine Wirtschaftskampangne. Beide sind allerdings von der Story her weder besonders spannend, noch besonders schön gestaltet. Die Story wird in kleinen lieblos gemachten Schwarz-Weiß-Zwischensequenzen erzählt, was weder besonders spannend noch schön ist.
Stronghold 3
Stronghold 3

Grafik:
Die Grafik wirkt veraltet und ist dadurch recht unübersichtlich, auch eine Kantenglättung ist kaum vorhanden. Einziger Lichtblick sind die Physic-Effekte, Mauern zerfallen realistisch und Gegner werden durch die Gegend geschleudert, das war allerdings auch schon das einzig positive.
Stronghold 3
Stronghold 3

Sound:
Die Erzähler sind zwar recht gut, allerdings ist der restliche Hintergrundsound ein wenig nervig. Im Grunde wird man permanent auf die selben Ereignisse hingewiesen und die Hintergrundmusik ist etwas langweilig. Am besten spielt man Stronghold 3 daher mit anderer Musik im Hintergrund.
Stronghold 3
Stronghold 3

Steuerung:
Das Spiel wird größtenteils mit der Maus gesteuert. Auch die Baumenüs, etc. sind genretypisch, entsprechend kann man sich das Tutorial fast sparen, da sich das Spiel doch größtenteils selbst erklärt.
Stronghold 3
Stronghold 3

Spielspaß:
Im Grunde macht man wieder das Gleiche wie in den Vorgängern, man baut einige Produktionsgebäude und plaziert einige Mauern darum  und hofft auf das beste… Naja ganz so einfach ist es dann doch nicht natürlich muss man selbst in der Wirtschaftskampangne einige Soldaten produzieren, dafür benötigt man zum einen Waffen und Rüstungen, die man in entsprechenden Gebäuden herstellen kann, außerdem benötigt man je nach Einheit eine bestimmte Menge an  Ruf, die man sich durch Feste die man im Hauptschloss, natürlich die benötigten Gerichte und/oder Kleidung vorausgesetzt. Natürlich kann man seine Burg auch wieder mit Fallen befestigen, allerdings agieren die Gegner oftmals intelligent und rennen nicht einfach in jede Falle. Allerdings ist das nicht immer so, denn oftmals agieren die Gegner einfach nach Script. In der Kriegskampangne stürmen so immer wieder Gegner aus dem gegnerischen Lager auf einen zu, in der Wirtschaftskampange sind es Bären, Wölfe und Banditen. Dabei ist wie immer noch darauf zu achten, das genug Nahrung für die Bewohner da sind, denn wenn die Bewohner unzufrieden sind hauen sie ab und es kommen auch keine neue,  zufriedene Bürger dagegen locken schnell neue Bürger an. Die Zufriedenheit kann man außerdem mit zusätzlichen Gebäuden oder Steuererlässen/Geschenken erhöhen. So lassen sich z.B. halbe Nahrungsrationen durch andere Faktoren ausgleichen.
Stronghold 3
Stronghold 3

Spielwelt:
Die Missionen und Karten sich recht abwechslungsreich gestaltet und bieten alle ihre eigenen Herausforderungen. Allerdings bleiben oftmals die gigantischen Schlachten aus. Auch das man fast immer von Null anfangen muss, ist etwas nervig und hindert den Spielfluss.
Stronghold 3
Stronghold 3

Fazit:
Stronhold 3 enttäuscht sowohl Fans als auch Neueinsteiger. Es hat zwar einige nette Idee allerdings ist die Umsetzung nicht gut gelungen. Auch das versprochene Features fehlen macht die Fans nicht viel glücklicher selbst der Mehrspielermodus mit gerade mal einem Spielmodi ist etwas Mau und enttäuscht so nicht nur Fans der Reihe. Ein Fan, Ulti1991, hat es in einem Forum recht passende gebracht: „Da hab ich eher bock wieder Stronghold Crusader zu zocken. R.I.P Stronghold“. Dem kann ich nur bestimmen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ zwei Kampangnen
+ abwechslungsreiche Missionen 
– teilweise zu schwer
– langweilige Story
– Grafik
– Sound
– versprochene Features fehlen
– kein Gefechts-Modus 

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NoFear13
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Tropico 4

am 08. September 2011 unter Aufbauspiel, Test abgelegt

Story:
In Tropico 4 spielt man wieder einmal einen karibischen Diktator, der über die Inseln Tropico herrscht, und auch dieses mal stellt sich wieder die Frage regiert man mit harter Hand benötigt dafür aber eine große Armee um den Rebellenangriffen entgegenzuwirken, oder spielt man den gnädigen Diktator der Wahlen erlaubt und die Bedürfnisse seiner Untertanen befriedigt. Im Grunde geht es eh nur um eins wie scheffelt man am besten Geld um sein Schweizer Bankkonto und die Staatskassen zu füllen und so seine Ziele zu erreichen. Allerdings ist bald Ende mit Frieden und man wird Opfer einer Verschwörung, nach der erfolgreichen Flucht bleibt nur noch ein Ziel: Rache.  Die Story um das ganze Szenario ist recht nett gestaltet und wird sowohl in den vertonten Missionsbildschirmen, als auch während der Mission von den Beratern erzählt. Allerdings sind die vielen Events anfangs zwar ganz nett, später werden Sie allerdings schnell eintönig und auch mit den Minimissionen, wie liefere 2000 Bananen aus, etc. sind auf Dauer doch etwas eintönig.
Tropico 4
Tropico 4

Grafik:
Die Grafik hat sich nur wenig zum Vorgänger geändert, allerdings war sie schon hier nicht schlecht, wir haben allerdings damals den hohen Resourcenverbrauch bemängelt, das Problem wurde gelöst, indem man jetzt deutlich weniger Bäume hat, die dynamischen Lichtverhältnisse weniger gut ausgeprägt sind und auch sonst einige Sonnenspiegelungen z.B. auf den Dächern weggefallen sind, auch wirken die Texturen etwas detailarmer was aber auch an den oben fehlenden Features liegen könnten. Im Gegenzug läuft das Spiel aber auf mittlerweile eigentlich in die Jahre gekommenen Rechnern selbst auf höchsten Einstellungen flüssig. Mich persönlich stört das ganze nicht da ich die Grafik immer noch sehr nett finde, allerdings ist sie bei weitem nicht mehr so atemberaubend als beim Vorgänger.
Tropico 4
Tropico 4

Sound:
Ich habe oben schon die komplett vertonten Missionsfenster und Beraterfenster erwähnt, aber auch sonst sind fast alle Dialoge komplett, bzw. teilweise vertont. Die Sprecher sind hierbei recht motiviert und spielen Ihre jeweilige Rolle sehr authentisch und glaubwürdig. Ein besonderes Highlight ist hierbei das Tropico-Radio das die aktuellen Ereignisse in witziger Art und Weise, natürlich nur so das es El Presidente in einem guten Licht erscheinen lässt, darstellt und darüber berichtet. Aber auch der Hintergrundsound wirkt aus dem Vorgänger bekannt und verbreitet Tropico-Stimmung. Alles in allem kann man bis darauf das bei einigen Dialogen nicht der komplette Text vertont wurde nichts negatives zur Synchronisation finden.
Tropico 4
Tropico 4

Steuerung:
Das Spiel kann prinzipiell komplett mit der Maus gesteuert werden, mit der rechten Maustaste öffnet man das Baumenü mit der linken plaziert man die Gebäude das drehen übernimmt die mittlere Maustaste, etc. das erfährt man allerdings im Tutorial ganz genau, zusätzlich lässt sich jedes Gebäude auf eine Schnelltaste legen, so kann man z.B. schnell eine riesige Windräderfarm für den Strombedarf aufbauen, etc. Allerdings kommt man auch gut ohne dieses Feature zurecht. Alles in allem kann man eigentlich nicht negatives zur Steuerung sagen, sie funktioniert und ist recht leicht zu erlernen.
Tropico 4
Tropico 4

Spielspaß:
Im Gegensatz zu den Vorgänger habe ich dieses mal das erste mal die komplette Kampagne durchgespielt, allerdings ist dieses mal auch die meisten nervigen Zeitbeschränkungen weggefallen und die Story ist recht motivierend und spannend gemacht. Auch das Wirtschaftsystem funktioniert recht gut obwohl es eigentlich nicht viel zu beachten gibt, außer das die Transportwege und die Fuhrparkfirmen vorhanden sind. Natürlich sollten die Gebäude auch entsprechend ihrer Rohstoffquelle platziert werden. Entsprechend einfach ist es schnell ein funktionierendes und ertragreiches Wirtschaftssystem aufzubauen. Was mich persönlich ein wenig stört ist das Verkehrssystem, die Lastwagen nutzen immer den selben Weg selbst wenn hier der größte Stau der Welt ist diesen aufzulösen gelingt meist nur indem man auf gut Glück Nebenstraßen baut und hofft das dies zu einer Besserung führt. Eine Verkehrsregelung via Einbahnstraßen etc. ist leider nicht möglich. Ein weiteres Highlight sind die vielen Nebenquests während der Missionen die verschiedene Belohnung wie z.B. Frakitons oder Auslandsansehen bringen. Wer das Ansehen zu den Fraktionen ignoriert riskiert bestimmte Nachteile wie eine Mine die von den Umweltschützer außer Betrieb genommen wird, bei Auslandsbeziehungen sind die Konzequenzen teilweise noch gravierender wie die UDSSR die gerne mal Kanonenboote sendet. Alles in allem führt das ganze zu einem tollen, wenn auch nicht besonders forderndes Spielerlebnis.
Tropico 4
Tropico 4

Spielwelt:
Die karibischen Inseln sind sehr abwechslungsreich und authentisch gestaltet wenn auch die Wildniss ein wenig fehlt. Aber auch sonst wirkt das Verhalten der Fraktionen sehr authentisch und Katastrophen führen zu einer lebendigen Spielwelt. Allerdings wiederholt sich alles recht schnell was zu „nicht schon wieder“-Erlebnissen führt.
Tropico 4
Tropico 4

Fazit:
Tropico 4 ist ein wirklich netter Nachfolger geworden, wenn auch kaum Neuerungen zum Vorgänger vorhanden sind, trotzdem gefällt mir Tropico 4 weit besser als der Vorgänger. Für Fans von Tropico 3 ist das Spiel auf jeden Fall zu empfehlen, aber auch Neulinge die gerne nach Tropico reisen möchten, steht eigentlich nichts im Wege.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Steuerung
+ Sound
+ lange Spielzeit
+ simples Wirtschaftssystem
+ Story
+Spielzeit 
– kaum Neuerungen
– etwas zu einfach
– es Wiederholt sich sehr schnell alles 

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NoFear13
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Die Sims Mittelalter

am 22. April 2011 unter Aufbauspiel, Simulation, Test abgelegt

Story:
In Sims: Mittelalter spielt man den Wächter, eine Art Gott, der über die Sims wacht und diese steuert, leider kann man sich nicht um alle Sims kümmern weswegen man nur die Helden durch die Welt leitet. Das Spiel stellt einen hierbei vor eine Reihe mehr oder wenig spannende Quests, wie z.B. einen Waldprediger der auf einer Waldlichtung irgendetwas von Baumschmusen labert, als Monarch lässt man sich das natürlich nicht lange bieten und erstellt einfach mal ein Anti-Baum-Gesetz, das man sich von der Bartin durch ein Satiren-Theater-Spiel verstärken lässt. Ein super Plan, der natürlich auch wunderbar funktioniert.
Die Sims Mittelalter
Die Sims Mittelalter

Grafik:
Bei der Grafik sollte man nicht all zuviel Neuerungen erwarten im Grundprinzip ist es die aus Sims 3 bekannte Grafik in einer neuen Umgebung. Entsprechend wirkt die Grafik veraltet ist aber noch ertragbar.
Die Sims Mittelalter
Die Sims Mittelalter

Sound:
Die alt bekannte Simsprache, die allerdings dieses mal richtig negativ auffällt. War es bisher so, dass man eigentlich nicht so schlimm war, dass man die Sims nicht verstanden hat, ist es dieses mal richtig ärgerlichs da man die Hintergrundstory nur in seitlich aufpopenden Tippblasen und in einem etwas langweilig wirkenden Geschichtsbuch erfährt. Beides ist leider nicht vertont und für mich angesichts der Altersfreigabe von 6 Jahren unverständlich ist, da das Spiel aufgrund dieser Tatsache eigentlich für Kinder ohne fortgeschrittenere Leseerfahrungen ungeeignet ist. Aber auch erwachsene Spieler verleitet das zum sinnlosen durchklicken und sich nur das Nötigste durchzulesen.
Die Sims Mittelalter
Die Sims Mittelalter

Steuerung:
Das Spiel lässt sich wie auch schon in Sims 3 komplett mit der Maus steuern, lediglich die Kamera kann man mit den Pfeiltasten oder mit der Maus bedient.
Die Sims Mittelalter
Die Sims Mittelalter

Spielspaß:
In Sims Mittelalter wurden die Bedürfnis auf ein Minimum reduziert, lediglich zwei Bedürfnis gilt es zu erfüllen, Hunger und Energie. Alles andere wie Wachen, Putzen oder Erleichtern führt zur Konzentrationssteigerung. Die Konzentrationssteigerung führt wiederum dazu das man die Quests und die täglichen Aufgaben die jeder Held meistern muss besser und leichter meistern kann. Als zusätzliche Schwierigkeit wurden dann noch die 2 Stärken und die Schwäche jedes Sims eingebaut, die Stärken führen zu weiteren Konzentrationssteigerungen die Schwächen zum genauen Gegenteil. Hat man einen Quest gemeistert erhält man Königreichspunkte mit deren Hilfe man neue Gebäude in der Stadt errichten kann, die zur Freischaltung von weiteren Helden führen. Das ist in der ersten Stadt noch ganz lustig da die Sims zusätzlich an Erfahrung gewinnen und so ihre täglichen Aufgaben leichter und besser meisten können, hat man allerdings in der ersten Stadt seine 60 Questpunkte gemeistert und schaltet die nächste „Mission“ frei, erhält man einfach wieder die selbe leere Stadt in denen man neue Missionziele hat, diese sind dann recht primitiv, wie baue x Gebäude oder erfülle x Quest mit Platin, denn die Quest werden zum Schluss gewertet, was sich eigentlich nur so zusammensetzt: Konzentration des Sims mal Spielzeit, was wiederum recht lächerlich ist da man einfach nur den Questerfolg rauszögern muss. Aber auch die zweite Stadt nervt bereits, da man hier einfach nur wieder von vorne beginnt und es sogar vorkommen kann das man die selben Quests erneut spielt. Was noch zu erwähnen ist, ist das jeder Sim seine Schwäche in bestimmten Quests loswerden kann und durch eine weitere große Stärke ersetzt bekommt.
Die Sims Mittelalter

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus einer kleineren mittelalterlichen Stadt die man nach und auch ausbaut. Die Gebäude unterscheiden sich hierbei auch stark in  Art und Bauform und passen sich perfekt in die mittelalterliche Welt ein.
Die Sims Mittelalter

Fazit:
Die Sims: Mittelalter ist ein nettes Spiel für zwischendurch und die Idee ist auch ganz nett. Leider wiederholt sich das Spiel zu oft und die Quests sind wenig anspruchsvoll und spannend. Daher kann man das Spiel nur sehr großen Simfans empfehlen, die sich ein wenig Abwechslung zum allgemeinen Sim-Alltag, wer Die Sims allerdings nicht mag findet aufgrund der oben genannten Tatsachen auch keinen Spaß an diesem Spiel.

Pluspunkte Minuspunkte
+ neue Spielwelt
+ neues Spielprinzip
+ Quests
+ Aufgaben
+ eigene Mittelalterstadt
– Sound
– Grafik
– zu eintönig
– Quests anspruchslos
– Questereignisse wirken sich kaum auf Spielwelt aus

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NoFear13
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Minecraft

am 27. Februar 2011 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Du wachst irgendwo im nirgendwo auf, nach genauer Untersuchung stellst du fest das du dich auf einer kleinen Inselgruppe oder sogar auf einer riesigen Insel mit vielen Bergen befindest. Doch du bist nicht allein, in der Nacht erscheinen fiese Monster die einen an den Kraken wollen, schnell wird dem Spieler klar um das hier zu überleben heißt es eine sichere Unterkunft zu finden, da kommt es gerade gelegen, dass die ganze Welt aus kleinen Blöcken besteht, die sich rausklopfen und aufsammeln lassen, so baut der Spieler schnell die erste Behausung in den Berg um sich von den Monstern zu schützen, doch aufgepasst die Monster spornen nicht nur bei Nacht, auch in dunklen Ecken spornt gerne mal das ein oder andere Monster, also heißt es ein paar Fackeln machen und diese an die Wand zu hängen, denn die gesammelten Gegenstände lassen sich auch beliebig kombinieren und so weitere Gegenstände herstellen.
Minecraft
Minecraft

Grafik:
Die Grafik wirkt dank der Blöckchen-Welt ein wenig eintönig und lieblos auch die Lichteffekte waren bisher recht lieblos und eintönig, doch im Gegenstatz zu vielen anderen Spielen befindet sich Minecraft noch in der Beta-Phase und mit dem letzten Upgrade wurden zumindest die Lichteffekte extrem verbessert, aber auch die restliche Grafik lässt sich dank der vielen Texturenpacks die teilweise sogar HD sind extrem verbessern. Allgemein profitiert das Spiel ungemein von der riesigen Community, was ich aber noch später genauer beschreiben werde.
Minecraft
Minecraft

Sound:
Die Hintergrundmusik passt sich oftmals recht gut an das Spielgeschehen an, ist man z.B. in der Nähe einer Höhle ändert sich der Sound in eine Art Gruselmusik, leider sind die Geräusche der Monster und Tiere weniger gut gelungen, da sie sich so gut wie gar nicht orten lassen, so wird man bei dem Gestöhne eines Zombies recht nervöse und verliert gerne einmal die nerven.
Minecraft
Minecraft

Steuerung:
Die Steuerung ist simple gehalten, mit den wasd-Tasten bewegt man sich durch die Umgebung, die Leertast dient zum springen und mit der I-Taste öffnet man sein Inventar, abbauen lässt sich bequem mit der linken Maustaste und mit der rechten kann man die abgebauten Gegenstände wieder platzieren.
Minecraft
Minecraft

Spielspaß:
Im Grunde ist Minecraft ein riesiger Sandkasten, hier abbauen dort platzieren, allerdings erschaffen die Kombination der Gegenstände neue Möglichkeiten, so craftet man sich zu Beginn eine kleine Werkbank an der sich dann Öfen, Leitern, Zäune und vieles mehr herstellen lässt, in den Öfen kann man dann z.B, Sand zu Glas schmelzen und so seine Häuser mit Glas ausstatten. Im Grund geht es aber in der Hauptsache darum seiner Fantasy freien lauf zu lassen und möglichst spektakuläre Gebäude zu bauen, ist es am Anfang noch eine kleine Höhle, die den Spieler schützt, ist es nach mehreren Stunden Spielzeit eine komplexe Burg. Schnell schafft sich der Spieler so eine riesige Welt und das Beste ist, es gibt immer was zu entdecken, denn den Namen hat das Spiel von seinen riesigen unterirdischen Gangsystemen, die teilweise sehr tief in die Erde führen. Aber auch überirdisch generiert das Spiel dynamisch neue Landabschnitte, die eigentlich immer etwas zum entdecken bieten, sieht man z.B. einen riesigen Berg, der über eine Schlucht ragt, will man sich schnell dort eine neues Domizil bauen. Hört man das erste mal von Minecraft denkt man sich, hört sich interessant an, kann das Spaß machen? Im Grunde ist Minecraft eigentlich recht einfach gestrickt, hier Klötze abbauen dort wieder aufstellen und etwas erschaffen, doch die riesigen Landschaften und die unterirdischen Gänge bieten eine Menge zum entdecken. Im Grunde fühlt man sich fast wieder in seine Kindheit versetzt wo man mit Legosteinen riesige mehr oder weniger schöne Projekte gebaut hat und auch in Minecraft ist das nicht anders. Einen besonderen Kick, der sich allerdings auch jederzeit abschalten lässt bieten dann noch die Monster.
Minecraft
Minecraft
Minecraft

Spielwelt:
Die Spielwelt wird automatisch generiert, der Macher verwendet hierfür einen durchdachten Algorithmus der sehr realistisch wirkende Gegenden erschafft. Aber auch für Abwechslung ist gesorgt, mit dem Oktober-Update sind z.B. verschiedene Landschaften, wie Schnee- und Wüstenabschnitte hinzugekommen. Und mit dem vor einigen Wochen sind verschieden Arten von Bäumen und Schaffen hinzugekommen. Auch dass die Welt keine Grenzen hat, abgesehen von denen nach unten und nach oben, die Abschnitte sind nämlich nur etwa 128 Blocks hoch und können auch nicht höher werden, macht die Spielwelt sehr realistisch und lebendig.
Minecraft
Minecraft
Minecraft

Fazit:
Minecraft ist wohl das beste Indie-Game aller Zeiten, kein anderes Spiel hat dem Spieler bisher so viele Möglichkeiten und Freiheiten geboten und je nach dem wie Kreativ der Spieler ist fällt ihm immer weider was neues ein, was er noch bauen könnte. Auch, dass sich mit einigen Tricks und bestimmten Booster-Elementen einfache Achterbahnen mit den Minecarts bauen lassen schaffen für den ein oder anderen Spieler Ideen für neue Projekte. Und selbst ein komplexes Schaltungssystem mit Hilfe von Redstone, einem Material in Minecraft, ist vorhanden und so lassen sich per Schalter gesteuerte Türen und andere Dinge erschaffen. Wer im Internet ein bisschen sucht findet tausende von Beispielen. Ein besonderes Highlight sind dann noch die vielen Mods, die es im Internet gibt, die sich zwar momentan nur sehr kompliziert installieren lassen, aber eine Menge Spaß bringen. Ein weiteres Highlight war für uns der Multiplayer-Modus, wer hier allerdings seinen Spieler ein bisschen mehr bieten möchte der muss sich schon den modifizierten Bukkit-Server installieren, mit dem sich komplexe Plugins einfach einbinden lassen, so kann man z.B. Teleport-Systeme oder Aufzüge in den Multiplayer einbauen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ riesige dynamische Welt
+ riesige Höhlensysteme
+ toller Multiplayer
+ die ganze Welt lässt sich umgestalten
+ viele Möglichkeiten
+ ausschaltbare Monster
+ tolle Umgebung
+ riesige Spielsucht
+ ständige Updates und neue Features
+ der Preis
– Grafik
– Sound

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Die Siedler 7

am 02. Mai 2010 unter Aufbauspiel, Strategie, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Siedler 7 spielt man Zoé, die Tochter eines mächtigen Königs der eins über Tandrien herrschte. Doch vor einigen Jahren verlor er die Macht über das Land und Zoé soll ihm bei der Rückeroberung helfen. Als Belohnung wartet auf Zoe die Krone, doch leider kommt alles doch ganz anders und Zoé muss sich mit ihren Feinden zusammentun um gegen eine Verschwörung gegen Sie vorzugehen, die nicht nur Sie, sondern ganz Tandrien bedroht.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Grafik:
Die Grafik von Siedler 7 ist gut geworden, hätte aber noch besser sein können, nicht nur der Tiefeneffekt stört. Auch die ganze Grafik wirkt schwammig und braucht für das gezeigte viel zu viel Ressourcen. Trotzdem hat sich die Grafik zu den Vorgängern deutlich gesteigert und ist sehr schön anzusehen. Allerdings dürfte die Knuddelgrafik nicht jedermann zusagen.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Sound:
Der Sound ist ebenfalls gut geworden, die Synchronisation ist sehr gut gelungen. Leider kann die Musik nicht wirklich überzeugen, immer wieder der selbe Song, das macht ihn zwar zum Ohrwurm, nervt aber irgendwann schon ein bisschen. Auch der restliche Hintergrundsound kann nicht immer überzeugen, zwar haben die einzelnen Handwerker ihren ganz speziellen Sound, leider ist das im Gesamteindruck auf Dauer zu eintönig.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gesteuert werden. Auch gibt es oftmals mehrere Möglichkeiten ein Gebäude schnell zu platzieren, so kann man zum einen das ganze über die Menüleiste machen. Zum anderen kann man entweder direkt auf den Boden klicken und erhält einen Auswahl über die plazierbaren Gebäude, oder man klickt direkt auf einen Rohstoff oder Straße und erhält dann nur das passende Gebäude. Auch wurde die Masse an Gebäuden vereinfacht indem es nur noch 8 Grundgebäude gibt, die jeweils 3 Anschlussstelle für weitere Gebäuden haben, von denen es jeweils 6 Stück gibt. Dadurch werden die insgesamt ca. 48 Produktionsgebäude deutlich entschlackt. Zusätzlich dazu gibt es noch einige Spezialgebäude. Durch die Zusammenfassung von Gebäuden ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Produktionsketten, außerdem spielen wieder einmal Lagerhäuser eine entscheidende Rolle zum Warentransport, weshalb man seine Produktionsketten gut planen sollte.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Spielspaß:
Das Spielprinzip von Siedler 7 wurde komplett überarbeitet, vom Hersteller wird von 3 neuen Wegen zu Sieg gesprochen, Handel, Wissenschaft und Krieg. In Wirklichkeit verhält sich das allerdings ein wenig anders. So gewinnt man dieses mal die einzelnen Schlachten nicht einfach indem man alle Gegner nieder walzt, sondern muss eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten sammeln. Diese kann man zum einen durch das Erobern von bestimmten Sektoren erhalten, denn wie auch schon in Siedler 2 ist die Karte wieder in Sektoren aufgeteilt. Auch ist es möglich Siegpunkte durch das erreichen von bestimmten Zielen, wie z.B. mindestens 50 Einwohnern und deutlich mehr Einwohner wie der Gegner, erreichen. Oder man muss einen höheren Prestigelevel erreichen, Prestige erhält man durch das Verschönern der Stadt durch bestimmte Gebäude, oder auch durch das Erreichen anderer Ziele, außerdem kann man von Prestige auch neue Gebäude und Auflevelungen kaufen, wie z.B. Gebäude wie eine Kirche, Kaserne oder Händlergilde. Diese braucht man dann wiederum um sich eine Armee, Händler oder Kirchenleute zu erwerben. Mit diesen kann man dann wieder entweder Sektoren erobern, oder bestimmte andere Funktionen nutzen. So kann man mit Kirchenmänner, Forschungen betreiben, die einem wiederum weitere Vorteile im Kampf gewähren, bzw. einen weiteren Siegpunkt. Auch mit der Händlergilde kann man neue Handelswege freischalten und so neue Gegenstände gegen andere tauschen, bzw. auch einen Siegpunkt erlangen. Zusätzlich kann man mit allen 3 Einheiten neue neutrale Sektoren einnehmen. Vom Feind eingenommene Sektoren kann man allerdings nur mit Militärgewalt einnehmen. Zusätzlich kann man eigene Sektoren befestigen und so vor feindlichen Angriffen schützen. Allerdings kann man niemals durch nur eine Art gewinnen sondern muss in allen 3 Gebieten (Handel, Forschung und Militär) der Beste sein. Militärgewalt benötigt man allein schon aus dem Grund um seine eigenen Sektoren optimal zu schützen. Eine letzte Möglichkeit Siegpunkte zu erhalten gibt es noch, auf jeder Karte gibt es Missionsgebiete, in denen man jeweils einen Quest lösen kann, z.B. bestimmte Produkte liefern, oder einen bestimmten Feind besiegen. Zusätzlich zu all diesen Features gibt es auch zahlreiche Achievements, die man im Laufe des Spiels und in Multiplayerschlachten erreichen kann, auch bekommt man für jede gewonnene Schlacht Goldmünzen, die man wiederum in freischaltbare Spielinhalte investieren kann.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Spielwelt:
Die einzelnen Karten sind abwechslungsreich gestaltet und bieten jeweils ihre eigenen Schwierigkeit. Auch gibt es jeweils in den Missionssektoren ganz eigenständige Missionen zu lösen. Auch die ganze Welt wirkt in sich schlüssig und logisch, z.B. jeder Feind hat seine eigene Spezialität die er gerne zum Sieg nutzt.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Achtung Kopierschutz:
Auch in Siedler 7 ist der Ubisoft-Kopierschutz wieder mit dabei und man hat es immer noch nicht geschafft die Kinderkrankheiten auszumerzen. So bekommt man immer mal wieder zu sehen, dass der Server nicht erreichbar ist, oder das Spiel stürzt nach einer Mission einfach ab weil es verzweifelt versucht den Server zu erreichen. Zum Glück speichert das Spiel wenigstens regelmäßig. Trotzdem ist und bleibt dieser Kopierschutz einer der nervigsten und kundenunfreundlichsten aller Zeiten. Und da er nun endlich endgültig gecrackt wurde wird man wahrscheinlich bald die Quittung für all das erhalten.
Die Siedler 7

Fazit:
Siedler 7 ist endlich mal wieder ein gelungenes Siedler geworden. Man hat nicht nur die geliebten Features aus Siedler 1 und 2 übernommen und stark überarbeitet, sondern auch vollkommen neue Spielfeatures eingebaut, die die Siedler 7 wohl zum besten Siedler aller Zeiten machen. Allerdings ist es wohl nicht ganz richtig das man dieses mal sein Ziel auch ohne Waffengewalt erreichen kann, zwar kann man größtenteils auf Militäreinsatz verzichten, kommt aber trotzdem nicht um ihn herum. Trotzdem ist die Siedler 7 für alle Fans der Reihe und vor allem für Fans der ursprünglichen Reihe geeignet. Aber auch für Neulinge bietet das neue Siedler einiges, vor allem da die Kampagne in den ersten 5 Missionen jedes Detail genau erklärt und so einen optimalen Einstieg bietet.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Siegpunkte
+ Wirtschaftssystem
+ 1 Hauptgebäude mit 3 Nebengebäuden
+ Missionssektoren
+ Forschung und Handel
+ Sektoren
+ Lagersystem
+ Spielzeit
– unübersichtliches Militärsystem
– flache Story
– Kopierschutz
– gewaltloser Sieg nicht immer möglich
– Hintergrundmusik

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,00 von 5)
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NoFear13
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Cities XL

am 13. April 2010 unter Aufbauspiel, Test abgelegt

Story:
In Cities XL spielt man einen Bürgermeister, der seine Stadt vom kleinen Nest zur Großstadt ausbaut, dabei muss man nicht nur auf die Bedürfnisse der Bürger achten sondern auch zwischen einem guten Verhältnis von Arbeitern und Arbeitsplätzen sorgen, sondern auch die Firmen brauchen bestimmte Produkte die wiederum andere Firmen herstellen. Leider gibt es bei Cities XL keine eigentliche Story auch zufällige Events finden nicht statt, was ein wenig Schade ist.
Cities XL

Grafik:
Die Grafik ist akzeptabel wenn auch Schaden nicht bei allen Gegenständen vorhanden sind, außerdem sind die Autos bei einem geringen Zoomfaktor nur graue Kästen. Die Gebäude wiederrum sind trotz gleichem Typ oft unterschiedlich designed und bieten ein abwechslungsreiches und realistisches Stadtbild.  Leider bricht das Spiel aufgrund von nicht optimal implementierten Multicorefähigkeit auch auf aktuellen Rechnern für diese Grafik zu stark ein.
Cities XL

Sound:
Die Stadtgeräusche sind meist realistisch. Leider ist die Hintergrundmusik nicht so toll geworden. Ansonsten ist der Sound recht gut und stimmungsvoll.
Cities XL

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Das Städte bauen hat das Spiel durch Features wie freie Platzierung, in Rechtecken bauen und freie Form bauen stark vereinfacht und verbessert auch die passenden Zwischenstraßen werden automatisch platziert.
Cities XL

Spielspaß:
Cities XL besteht aus zwei Teilen einem Soloteil und einem Onlineteil, im Soloteil kann man nur mit einem NPC handel betreiben, online kann man mit hunderten anderen Spielern handel betreiben. Trotzdem spielen sich beiden Teile ziemlich gleich. Man muss immer für eine ausgewogene Stadt sorgen, so sollte das Verhältnis zwischen Arbeitern und Arbeitsplätzen stimmen, auch gibt es 4 Arten von Arbeitnehmern die je nach Betrieb unterschiedlich oft benötigt werden. Auch sind alle Stadtviertel in vier verschieden Dichtengraden unterteilt die man sich nach und nach freischaltet. Auch die Unternehmen benötigen sich untereinander so braucht die Hightechindustrie z.B. Bürogebäude, die Bürogebäude wiederum Hotels um ihre Kunden unterzubringen. Das zieht sich überall durch. Natürlich muss man nebenbei auch noch für besondere Produkte wie Strom, Wasser und Müllentsorgung sorgen, die allerdings weder Steuereinnahmen noch sonstige Einnahmen bringen sondern nur Kosten, auch für öffentliche Gebäude wie z.B. Krankenhäuser und Schulen muss man sorgen. Dafür muss man natürlich immer dafür sorgen das man Genug Steuereinnahmen hat um diese Gebäude zu finanzieren. Besonders hier kann man sich im späteren Spielverlauf schnell in die Schuldenfalle kataplutieren, so benötigen höhere Gebäude immer mehr Grundgebäude die wiederrum die Stadtkasse belasten, sorgt man allerdings nicht für diese Grundbedürfnisse gehen die Firmen schnell Pleite so kann man wenn man einmal zu schnell und viel baut schnell den Überblick verlieren und ein riesiges Steuerloch reisen. Das ist besonders beim automatischen Speichersystem und dem Onlinemodus meist nervig und ärgerlich. Trotzdem macht das durchdachte Wirtschaftssystem viel Spaß. Wenn einem auch immer ein wenig die aus SimCity bekannten Zusatzverdienstmöglichkeiten fehlen.
Cities XL

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt dank der unterschiedlichen Gebäude recht authentisch und Abwechslungsreich leider ist das Straßensystem durch fehlende Abbiegestreifen und plötzlich verschwindeten Fahrzeugen ein wenig unrealistisch vor. Alles in allem ist die Spielwelt trotzdem recht realistisch und schön geworden.
Cities XL

Fazit:
Cities XL ist ein SimCity-Klon mit unnötigen Onlinemodus und fehlenden Features. Trotzdem ist das Spiel ganz nett und für Zwischendurch optimal, allerdings geht alles ein bisschen langsamer und schleppender vorwärts als in SimCity und um alle Gebäude freizuschalten kann man schon einige Tage Spielzeit investieren. Aufgrund dieser Tatsache ist Cites XL nur für alle SimCity-Fans zu empfehlen die die Schnauze voll von SimCity 4 haben, alle anderen sollten sich lieber auf das eindeutig bessere SimCity 4 + Addon stürzen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,50 von 5)
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NoFear13
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Tropico 3

am 01. Oktober 2009 unter Aufbauspiel, Simulation, Test abgelegt

Story:
In Tropico 3 spielt man auch diesmal wieder einen Präsident einer kleinen tropischen Insel, die man bewirtschaften sollte und gleichzeitig noch sein Volk zufrieden zu stellen um Aufstände, Mordanschläge, Entführungen zu verhindern und natürlich sich bei den nächsten Wahlen in 5 Jahren ein gutes Ergebnis zu sichern. Leider bietet das Spiel ansich keine richtige Storylinie selbst im Kampagnenmodus stehen die einzelnen Missionen in keinerlei Verbindung.
Tropico 3

Grafik:
Die Grafik von Tropico 3 ist atemberaubend, die Häuser und die Umgebung sind wunderschön die Menschen werden sehr detailreich dargestellt und auch alle Features die aktuelle Grafikkarten bieten werden voll ausgelastet, entsprechend werden wohl die wenigsten die Grafik bis zum Anschlag drehen können, auf Ultra wird man wohl selbst mit einem eigentlich ziemlich modernen Rechner verzichten müssen, aber auch in High ist das Spiel noch sehr schön anzusehen. Leider hat man aber doch das Gefühl das der Resourcenverbrauch für die eigentliche Grafik doch recht hoch ist, was aber vor allem daran liegt wie weit man rauszoomt ist man sehr nah am Spielgeschehen schnellen die Frames schnell in die Höhe zoomt man dagegen weit heraus sinken die Frames schnell ab die 30er Grenze.
Tropico 3

Sound:
Im allgemeinen ist der Sound recht nett, allerdings sind die vielen Popupdialoge meist nicht vertont und müssen manuell gelesen werden. Ein besonders tolles Feature ist der Radiosender von Tropico indem der Radiosprecher die aktuellen Geschehnisse auf den Punkt bringt. Aber auch die Wahlrede ist immer recht unterhaltend und kann auch entsprechend beeinflusst werden. Leider hat man nach einer Weile fast alles gehört und es wird immer lächerlicher. Was mir persönlich am besten gefallen hat ist die tolle Musik, die nach einer Zeit zum echten Ohrwurm wird und noch stundenlang nachdem man das Game ausgeschaltet hat vor sich hin summt.
Tropico 3

Steuerung:
Das Spiel wird durchwegs mit der Maus gesteuert was ein wenig ärgerlich ist, ist das man mit der Maus sowohl Gebäude die man gerade bauen will dreht als auch raus und reinzoomt somit ist es nicht möglich zu zoomen wenn man ein Gebäude bauen möchte. Ansonsten ist die Steuerung recht gut durchdacht und umgesetzt. Dadurch das man die Gebäudeauswahl mit einem rechtsklick öffnen kann und das Spiel dann automatisch pausiert kann man super bauen und planen, so eine Steuerung wünscht man sich öfters.
Tropico 3

Spielspaß:
Tropico 3 ist wieder wie die Vorgänger wirtschaftlich nur eine geringe Herausforderung, platziert man ein paar Produktionsgebäude macht man sehr schnell Gewinn, entsprechend schwerer ist es allerdings seine Bürger zufrieden zu stellen das liegt vor allem an den vielen Bedürfnissen die jeder Bürger hat und die nichtmal so einfach zu befriedigen sind auch braucht man eine sehr ausgewogene Arbeits und Bevölkerungsverhältnis hat man zu wenig Arbeit haben viele Leute kein Geld und leben deshalb lieber in selbst gebauten Hütten als in Mietwohnungen, was sich auf die allgemeine Zufriedenheit auswirkt, hat man zuviele Jobs werden nur die höher bezahlten Jobs ausgeführt die Grundjobs die meist den Gewinn der Insel ausmachen bleibt liegen. Natürlich kann man der Bevölkerung auch kostenlose Wohnungen überlassen und die Steuern senken, das führt einen aber schnell an den finanziellen Ruine. Das ist auch wieder eine Besonderheit von Tropico wie auch schon in Teil1 ist es wieder möglich Erlässe zu erlassen wie z.B. Nahrung für alle was dazu führt das der Nahrungsbedarf steigt, deshalb nicht mehr soviel Exportiert werden kann, dafür steigt allerdings die allgemeine Zufriedenheit. Auch andere Erlässe wie Alkoholverbot, etc. gibt es allerdings hat jeder dieser Erlässe seine Vor- und Nachteile und sollte genau abgewogen werden. Ein besonderes Feature ist das man vor jeder Mission einen Character auswählen oder Selbstgestalten kann, gestaltet man diesen selbst muss man ihm jeweils zwei stärken und schwächen zuteilen. Die Vorteile sind zum Beispiel Goldkind, was zu einem höheren Startkapital führen, die Nachteile sind z.B. Frauenheld was dazu führt das man zwar unter den dummen Frauen der Insel beliebter ist allerdings unter den intellektuellen Frauen an Beliebtheit verliert. Auch hier muss man wieder genau abwägen was man haben möchte. Ein besonderes Feature sind die vielen Events die sowohl Missionsspezifisch sind als auch immer mal wieder Zufällig auftreten oder von der aktuellen Situation abhängig sind, danach muss man immer mal wieder entscheiden was man tun möchte und auch wieder zwischen den Vor und Nachteilen der einzelnen Entscheidungen abwägen muss. Auch führen manche Entscheidungen zu späteren Entscheidungen und Ergebnissen. Ein tolles Beispiel hierfür ist die Mission indem die ganze Insel von der Ölindustrie lebt. Man besitzt zwei Ölquellen, im Laufe des Spiels warnen einige Experten davor das die Ölquellen eventuell bald trocken sind und man besser weitere Industrie aufbauen sollte. Einige Spielminuten später erhält man die Meldung das ein Amerikanischer Investor eine Ölquelle für 2000 kaufen möchte und einem jährlich bietet, leider führt das auch dazu das das Ansehen unter den Nationalisten abnimmt. Da man ich 1. wusste das ich durch Öl weit mehr als 5000 jährlich einnehmen kann und 2. keine Feinde unter den Nationalisten wollte die auf der Insel sehr stark vertreten waren entschied ich mich die Ölquelle zu behalten. Wenig später trocknet diese dann aus, natürlich war der böse Russe schuld. Jetzt wollen die Nationalisten das man ein Einwanderungsverbot erteilt da der Einwandererstrom einfach nicht abnehmen will obwohl die Insel eigentlich nicht mehr über den Reichtum wie früher verfügt, da ich allerdings schon eine recht blühende Touristmus und Tabakindustrie aufgebaut hatte die monatlich gewachsen ist wollte ich natürlich nicht auf die neuen Arbeiter verzichten wollte entschied ich mich dagegen. Das gefällt den Nationalisten garnicht und es kommt vermehrt zu Unruhen auf der Insel in deren Verlauf es zu Ausschreidungen zwischen den Nationalisten und den Immegranten kommt in deren Verlauf auch einige Mitglieder beider Seiten sterben müssen. Dann werden plötzlich immer wieder Touristen entführt, damit meiner Reiseindustrie kein Schaden zugefügt wird muss ich entweder Geld bezahlen oder ich schick meine Soldaten los allerdings besteht hier nur eine Chance von 60% das diese Erfolgreich sind. Da ich keine Lust haben mein Geld zum Fenster raus zuwerfen schick ich meine Kavallerie, Gott sei Dank, ist diese erfolgreich. Da sich die Situation auf der Insel immer weiter verschärft und dringend eine Lösung gefunden werden muss und die Nationalisten immer häufiger mit Schwachsinnsanträgen kommt wie alle Einwanderer die nicht von der Insel sind auf einen Dampfer zu setzen und heim zu schicken, die ich natürlich nicht annehmen kann, entwickelt einer meiner Berater ein sehr guten Antrag, der sogenannte Volksverjüngungsantrag, dieser sorgt dafür das alle Familiennamen in tropiconatische Namen umbenannt werden und so das ganze Volk zu Tropicojanern wird. Um die weitere Ausschreitungen zu verhindern stimme ich dem Antrag zu und sorge damit für Ruhe unter den Nationalisten. Allerdings gefällt das der ausländischen Presse überhaupt nicht, so fordert diese einen sofortigen Stopp der Einfuhr aller Produkte aus Tropico, da ich allerdings durch meine bisherigen Bemühungen hohes Ansehen bei den Amerikanern und Russen erhalten habe sinkt dieses nur gering und die Worte werden im Keim erstickt. Diese doch recht lange Ereignislinie ist nur ein geringes Beispiel für die vielen zufälligen Events, die sich immer wieder an die Situation der Insel anpassen, so kommt der optimale Spielspaß auf und das Spiel bietet immer wieder Abwechslung. Allerdings werden die Missionen spätestens in der zweiten Phase ziemlich herausforderend, weshalb der Spielspaß stark abnimmt.
Tropico 3

Spielwelt:
Wie bereits erwähnt ist die Wirtschaft auf der Insel nicht gerade realistisch, so haben die meisten Gebäude nur geringe Betriebskosten und das Personal bringt einem später wenn sie plötzlich mehr Geld wollen um Hals und Kragen, bis auf diese kleine Schwäche ist die Spielwelt aber super geworden. Die Inseln sind alle durchwegs schön und realistisch gestaltet. Die Gebäude passen alle zur Insel, um höhere Gebäude bauen zu können benötigt man ein Stromkraftwerk, und eventuell ein Umspannwerk um die Reichweite zu erweitern.Die Personen auf der Insel sind alle individuell und haben ihre eigenen Bedürfnisse die sie unterschiedlich hoch bewerten und immer befriedigen. Brauchen sie z.B. medizinische Versorgung es ist allerdings noch kein Krankenhaus vorhanden nutzen sie gerne den örtlichen Heiler. Das alles macht die Welt unheimlich lebendig und liebenswert.
Tropico 3

Fazit:
Alles in allem ist Tropico 3 zu einem würdigen Nachfolger von Tropico geworden. Entsprechend viel Spaß macht es den Leuten die Tropico schon geliebt haben. Besonders die vielen neuen Features und die neue Grafik machen Tropico 3 zu einer echten Empfehlung von allen Tropiconanern da draußen. Wer allerdings eine herausfordernte Wirtschaftssimulation sucht ist mit Tropico falsch beraten. Man sollte Tropico als das betrachten was es ist eine Inselsimulation die besonderen Wert auf die Befriedigung der Bedürfnisse der Inselbewohner liegt. Allerdings kann man auch ein Schwein sein und die Wahlergebnisse fälschen, was nicht nur dazu führt das die Bevölkerung einen an die Kehle möchten, sondern auch die Amerikaner und alle anderen die Hilfspakete streichen. Wer also schon immer mal als Regent einer Insel auftreten wollte sollte auf jeden Fall einen Blick auf Tropico 3 werfen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 2,50 von 5)
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