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NoFear13
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The Saboteur

am 08. Dezember 2009 unter Action, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Saboteur spielt man Sean, einen Mechaniker und Rennfahrer, dem man zu Anfang des Spiels in einer Stribbar der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts antrifft und dort von einem Rebellenführer angesprochen wird, der Sean zum Aufstand gegen die Nazis die zu dieser Zeit Paris besetzen aufhetzt. Schnell zeigt er Sean wie man Sprengstoff legt, sich heimlich in Sperrgebiete stiehlt und den Deutschen das Leben so richtig zur Hölle macht. Doch welche Hintergrund hat der Irländer Sean überhaupt bei dem ganzen mitzuspielen, einen politschen Hintergrund scheint er nicht zu haben. Nein nur eins treibt Sean immer weiter an, Rache an dem deutschen Kriegstreiber und ehemaligen Rennfahrer Franz Dierker. Aber es scheint noch einen anderen Hintergrund zu geben, seine jetzigen Freunde und die Familie seines ehemaligen Freundes der von Franz getötet wurde. So riskiert Sean nicht nur einmal das Leben für seine Freunde. Doch leider pirkt das Saboteurleben allerlei gefahren und so wird der Untergrund immer häufiger Opfer von deutschen Angriffen, doch woher wissen die Deutschen wo der Untergrund steckt und wer ist der gemeine Verräter?
The Saboteur
The Saboteur

Grafik:
Die Grafik von Saboteur ist leider Konsolenstand und es greifen keinerlei Texturenfilter und auch keine Kantenglättung. Allerdings ist die Grafik sonst recht gut geworden und die Texturen wirken kaum matschig, allerdings ist die Performance für das gezeigte viel zu schwach und selbst auf aktuellen Rechner läuft das Spiel zwar flüssig mit 30-60 fps aber viel zu langsam und unregelmäßig.
The Saboteur
The Saboteur

Sound:
Die deutsche Sprachausgabe ist gut geworden, die Sprecher sind alle sehr gut und motiviert und bringen die Emutionen optimal rüber, allerdings passt stellenweise die Synchronisation nicht ganz mit den Lippenbewegungen überein, das kann man aber verschmerzen. Auch die Musik wurde gut und zur Zeit passend gewählt. Allerdings sind ca. 10 Musikstücke recht wenig, darunter aber vor allem Klassiker wie z.B. von Ella Fritzgerald. Alles in allem ist der Sound gut geworden.
The Saboteur
The Saboteur

Steuerung:
Das Spiel wird wie die meisten Openworldgames gesteuert. Mit den wasd-Tasten steuert man den Character und die Fahrzeuge. Mit der Maus die Kamera und Waffen. Da nur 2 Waffen und 2 Sprengstoffarten gleichzeitig getragen werden können wählt man die Waffen am schnellsten über die Tasten 1-4. Um diese dann schnell wegzustecken drückt man einfach C. Alles in allem ist die Steuerung optimal auch die Maussteuerung wurde gut umgesetzt und geht perfekt von der Hand. Aber auch das erklimmen von Gebäuden geht ruckzuck da man immer nur auf die Leertaste hauen muss und vielleicht noch die Richtung steuert. Aber auch das sich Sean automatisch wenn es Objekte gibt hinter denen man in Deckung gehen kann dies auch tut ist sehr cool.
The Saboteur
The Saboteur

Spielspaß:
In Saboteuer muss man sich nicht nur auf pure Waffengewalt verlassen. Saboteur gibt viele Möglichkeiten ohne Waffengewalt seine Ziele zu erreichen. So kann man sich zu einem von hinten an Feinde schleichen und diese lautlos töten zum anderen kann man sich als ein deutscher Soldat vergleiten und sich so unbemerkt in Sperrgebiete schleichen allerdings sollte man nicht zu nah an andere deutsche Soldaten herangehen. Ist man mal an seinem Ziel angelangt muss man dort meist etwas sprengen. Aber auch simple Fahrmissionen, Scharfschützenmissionen, etc. kommen nicht zu kurz. Die Missionen von Saboteur sind durchwegs alle abwechslungsreich. Auch zwingt das Spiel den Spieler niemals dazu eine Mission lautlos und ungesehen abzuschließen, hat man Lust kann man das Spiel einfach in Rambomanier abschließen, das Spiel bestraft einem niemals dafür, außer natürlich man tötet innerhalb von 10 Sek 10 Zivilpersonen dann darf man 1 Minute keine Verstecke mehr nutzen. Da komm ich auch schon zum nächsten Feature natürlich bekommt man durch die Rambomanier Alarmstufen bis zu Stufe 3 kann man sich in sogenannten Verstecken bis zum abklingen verstecken und so den Deutschen entfliehen. Natürlich setzt das Spiel auch sonst einige neue Maßstäbe so kann man z.B. Fahrzeuge nicht nur in Garagen parken sondern dadurch auch sammeln und jederzeit abrufen. Oder sich durch das Sprengen von Türmen, das sammeln von bestimmten Gegenständen, das töten von Offizieren Schmuckelgut erarbeiten, das man dann wieder in neue Waffen, Sprengstoff, Monition und Updates investieren kann um z.B. seine Backuparmee oder alle Fahrzeuge zu verstärken. Mit der Backuparmee komm ich zum nächsten Feature, nachdem man eine bestimmte Mission gelöst hat kann man sich jederzeit eine kleine Armee von bis zu 4 Mann rufen die an der Seite von Sean kämpfen.
The Saboteur
The Saboteur
Ein weiteres tolles Feature ist das man Achievements erreichen kann 8 Stück an der Zahl die jeweils in 3 Leveln unterteilt sind hat man diese erreicht schaltet man neue Fähigkeiten und Belohnungen frei, wie z.B. einen neuen Move um Gegner von Vorne zu töten, oder im Goldlevel kann man dann Gegner von hinten töten auch wenn einen andere deutsche Soldaten beobachten. Oder man kann in Uniform Bomben legen ohne aufzufallen, das schaltet völlig neue Möglichkeiten frei.  Leider bietet das Freeplaygame zu wenig immer wieder deutsche Türme sprengen, Offiziere töten und Truhen öffnen, das macht einfach auf Dauer keinen Spaß weshalb man einfach eine Mission nach der anderen macht, weil man bis auf  Taubenschießen sonst keine andere Freeplay-Möglichkeiten hat. Alles in allem geht Saboteur ganz neue Wege im Krisengebietenopenworld-Szenario, bei den meisten kann man einfach nicht frei spielen da man wegen jeder Kleinigkeit seinen Fahndungslevel in die Höhe treibt, in Saboteur ist das anders solange einer keiner bei einer Schandtat beobachtet oder man sich in Misstrauenszonen aufhält ist alles in Ordnung wird man entdeckt passiert auch noch nichts erst wenn man dem Deutschen nicht schnell genug eine Kugel in den Kopf jagt und dieser in seine Drillerpfeife bläst hat man ein Problem. Auch sollte man sich von Sperrgebieten fernhalten solange man keine Stress möchte. Aber auch sonst sind die vielen Features gut durchdacht und mehr als gut und sauber umgesetzt besonders die Achievements und die damit verbundenen Belohnung begeistern und sorgen für einen weiteren Motivationsschub, ist einem ein besonders Achievements und die damit verbundene Belohnung besonders wichtig man kann es aber nicht erreichen kann man es 1 Silber und 1 Gold-Achievements kaufen. Auch sind einige Achievements so aufgebaut das man sie erst im späteren Spielverlauf erreichen kann Eisenbahnbrücken kann man z.B. erst ab ca. der Hälfte des Spiels sprengen und das damit verbundene Achievement natürlich auch erst dann erreichen.
The Saboteur
Leider ist das speichern ein wenig schlecht durchdacht zum einen speichert das Spiel nach jeder Mission automatisch zum andren kann man selbst jederzeit speichern taucht dann aber wieder vor der aktuellen Mission im Versteck auf  hier hätte es Sinn gemacht das freie Speichern nur im Freeplaymode zu erlauben und zusätzlich noch in allen Verstecken z.B. einen Schreibtisch, Bett an dem man speichern kann. Gott sei Dank läuft das Spiel meist stabil und stürzt nicht während der Missionen ab, trotzdem sollte man nach jedem zerstörten Turm im Freeplaymode die F5-Taste drücken da es doch gelegentlich zu einem Freeze kommen kann.
The Saboteur
The Saboteur
The Saboteur

Spielwelt:
Auch in der Spielwelt hat man sich bei Saboteur gedanken gemacht. Zum einen ist das Szenario und die Stadt Paris gut und genau umgesetzt und man hat viele bekannte Schauorte wie den Eifelturm oder Notre-Dame. Zum anderen gibt einem das Spiel durch die Umgebung Feedback. So sind Gebiete in denen die Bevölkerung unterdrückt wird und Angst hat grau in grau gestaltet, Gebiete denen man Hoffnung gegeben hat werden in Farbe dargestellt. So wirkt zwar die Grafik in grauen Gebieten nicht dafür bekommt der Spieler wunderbar Feedback über das ereichte und es passt auch einfach zu der Zeit und dem Szenario.
The Saboteur
The Saboteur

Fazit:
The Saboteur ist ein wirklich gut umgesetztes Openworldgame, das den 2ten Weltkrieg mal aus einer ganz anderen Perspektive zeigt. Das Spiel setzt so viele neue und tolle Features um die bisher noch nicht so in diesem Genre bekannt waren. Aber auch bekannte Features wurden überarbeitet und dem Spiel angepasst. Da ich den Vergleich mit GTA bei solchen Spielen mittlerweile für veraltet halte, schließlich vergleicht man auch nicht jedes Adventure mit Monkey Island muss ich bei Saboteur sagen das dieses Spiel den Vergleich mit GTA nicht scheuen muss. Zwar bietet das Spiel in Bezug auf Freeplaygaming nicht die Maßstäbe von GTA, allerdings übertrifft man GTA in Punkten wie Achievements und Spielwelt aber auch von der Story und Spieltiefe kann das Spiel locker mit der Mutter aller Openworldgames mithalten und mit ca 20 Stunden Spielzeit ist das Spiel auch angemessen.
The Saboteur

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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BadDragonLord
BadDragonLord

Call Of Duty Modern Warfare 2

am 06. Dezember 2009 unter Egoshooter, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Ein Krieg bricht aus, du erlebst selbst mit warum er ausbricht. Du spielst nicht nur die Spezialeinheit die Versucht den Verantwortlichen und seine Kumpane zu fangen sondern auch eine Spezialeinheit die hinter feindlichen Linien nach beweisen sucht. Außerdem spielst du sogar noch einen Soldaten an der Front, im eigenen Land und bekommst somit optimal die vollständige Story mit und hast im Spiel extrem viel Abwechslung. So einen Shooter wünscht man sich wirklich öfters.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Grafik:
Die Grafik ist wirklich schön die Gesichter sind wunderbar animiert und die Effekte sind einfach bombastisch dieses Spiel braucht sich wirklich nicht verstecken. Das einzige was mit übertriebenen Effekten auffällt ist, wenn man stark verwundet wird, da man nach einigen Treffern kaum noch etwas sieht. Was zwar sehr passend ist, aber bei schnellen Schusswechseln schnell unübersichtlich wird.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Sound:
Sehr gut kann man nur sagen die Missionsbesprechungen sind zwar sehr seltsam, aber sie überbrücken die Ladezeiten und geben einen Informationen, warum man das jetzt eigentlich machen muss. Die Synchronisation ist wunderbar gelungen und kommt in den Missionen gut rüber auch wenn es teilweise seltsam ist, dass deine Cheffen selbst das Funkgerät verwenden, wenn sie direkt neben dir stehen. Aber im Spielverlauf fällt das nur wenig auf und ist auch nicht störend.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Steuerung:
Egoshooter typisch und reagiert einfach primar. Da ist zwar nichts neues dabei, aber bei diesem Spiel stört das ganz und gar nicht.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Spielspaß:
Verdammt abwechslungsreich, man spielt niemals zwei Missionen die einander ähneln. Einmal muss man ein Gebäude verteidigen und ein anderes mal muss man eines einnehmen. und die Umgebungen wechseln auch ständig, da man zwischen mehreren Teilen der Erzählungen hin und her hüpft. Aus diesen Gründen wird dieses Spiel bis zum Ende nicht langweilig und man kann sich damit wirklich gut beschäftigen, auch wenn das spiel nicht gerade das längste ist das ich jemals gesehen hab.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Spielwelt:
3 unterschiedliche Schauplätze die alle samt sehr stimmig sind. Die ganzen Einheiten und Zivilisten sind passend zur Umgebung angezogen und somit fühlt man sich immer mitten im Geschen gefesselt. Bei diesem Spiel wurde eindeutig wert auf authentische Umgebungen gelegt.
Call Of Duty Modern Warfare 2

Fazit:
Wahnsinn dieses Spiel ist ein absoluter Pflichtkauf, wenn man mal wieder einen coolen Shooter braucht kann man beruhigt zu diesem Greifen. Zwar ist das ganze eher kurz aber zum Schluss kann man Spezialmissionen Spielen und so noch mal ein paar Stunden Spaß rausholen. Ansonsten kann man wirklich nur sagen: ein absolutes Topspiel das den Vergleich mit keinem Shooter scheuen muss. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad gut ausgewogen und selbst für welche mit weniger Egoshootererfahrung schaffbar.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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NoFear13
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Torchlight

am 01. Dezember 2009 unter Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Torchlight spielt man einen Abenteurer der sich zum Ziel gemacht hat Torchlight, eine kleine Minenstadt, vor den in den Minen aufgetauchten Monstern zu befreien. Doch dafür muss er erst einmal die Quelle finden, die Quelle ist schnell gefunden ein Zauberer der sich immer wieder tiefer in den Minen rettet. Doch natürlich ist der Endkampf unausweichlich. Leider ist bei der Story keine wirklichen Überraschungen zu erwarten, außerdem ist diese alles andere als spannend erzählt.
Torchlight
Torchlight

Grafik:
Die Grafik von Torchlight ist ein Mix aus 3D-Grafik und Comicgrafik die man wie schon aus alten Rollenspielen bekannt wieder einmal “von oben” betrachten darf. Zwar ist die Grafik nicht jedermann Fall für diese Art von Spiel ist sie trotzdem ganz gut anzusehen und auch alle aktuellen Funktionen wie Kantenglättung sind in den Optionen vorhanden. Allzu viel sollte man allerdings nicht von der Grafik erwarten sie tut ihren Zweck mehr aber auch nicht.
Torchlight
Torchlight

Sound:
Torchlight lebt vor allem von den alt bekannten Hintergrundmusiken aus Diablo  und Diablo 2, aber auch viele Monster sind aus den Diabloteilen bekannt und klingen auch so ähnlich. Upps jetzt hab ich es doch erwähnt, ja Torchlight erinnert doch sehr an Diablo und auch der Endboss erinnert doch sehr an den Boss der Unterwelt. Allerdings geht die Musik schnell auf die nerven, da die Dialoge allerdings nicht vertont ist macht man schnell die Musik von Torchlight aus und lässt seine eigene Musik laufen, was für noch mehr Spaß sorgt.
Torchlight
Torchlight

Steuerung:
Torchlight wird komplett mit der Maus gesteuert. Nur Schnelltasten zum Schlucken von Tränken und anwenden von Fähigkeiten werden mit den Tasten 0-9 ausgeführt. Sehr cool ist auch das man die Rechte und Linke Maustaste frei mit Fähigkeiten belegen darf, so ist es möglich die Lieblingsfähigkeit auf die rechte Maustaste zu legen und so schnell anzuwenden.
Torchlight
Torchlight

Spielspaß:
Wie schon erwähnt ist Torchlight wohl ein Diablo-Clone, dafür aber ein guter. Man hat hier nicht nur auf alt bekanntes gesetzt wie ein gewaltiges Sammelfieber, massenhaft Gegner und spektakuläre Fähigkeiten sondern auch einige Neuerungen die alles das beseitigen was bei Diablo genervt hat. So hat man zum einen eine Katze oder Hund, der an der Seite kämpft und sogar beigebrachte Zaubersprüche bewirken kann. Auch ist es praktisch das man mit einem Krieger gefundene Zauber lernen kann und so sich heilen oder Minions beschwören kann. Ein weiteres tolles Feature ist das man Gegenstände sockeln kann und gleichartige Sockelgegenstände kompinieren und so stärker machen kann. Auch kann man jederzeit die Gegenstände entsockeln, bzw. den gesockelten Gegenstand zerstören und so den Sockel wieder frei räumen allerdings geht dabei entweder der sockelbare Gegenstand oder der gesockelte Gegenstand verloren. Und wen hat es nicht schon immer gestört, das man immer wieder zum verkaufen in die Stadt rennen muss und dabei Stadtrollen verblässt in Torchlight kann man Gegenstände in den Rucksack des Hundes/Katze ablegen und wenn dieser voll ist den Hund in die Stadt schicken, in Torchlight geht man nur noch in die Stadt um Queste abzugeben und neue zu holen. Ein weiteres tolles Feature ist das man Angeln kann und geangelte Fische seinem Tier füttern kann um dieses dann in ein starkes Monster zu verwandeln. Der Hauptspaß bei Torchlight entsteht natürlich wieder durch das sammeln von Gegenstände, das bekämpfen von Bossen und Monsterherden und das Leveln und aufwerten des Characters der Fähigkeitenbaum ist hierbei sehr weitreichend allerdings muss dieser nie von oben nach unten gelernt werden sondern man kann auch Fähigkeiten mittendrin wählen so kann man einen sehr individuellen und gefährlichen Character gestalten.
Torchlight
Torchlight
Torchlight

Spielwelt:
Der Hauptdungeon ist wie schon in Diablo 1 bekannt in mehrere Ebenen eingeteilt, 30 Hauptebenen und 6 Zwischenebenen die man von oben nach unten durchwandert. Dadurch bleibt das Suchen nach den Quests komplett aus auch sind viele Ebenen mit geheimen Gängen und Bereichen ausgestattet in denen man massig Geld, Gegenstände zum Sockeln und sogar epische Gegenstände findet. Aber auch gibt es viele Nebeninstanzen in die man für bestimmte Quests gelangt, oder sogenannte vergessene Areale in die man mit bestimmten Karten gelangt die man bei bestimmten Händler die sich in der Hauptinstanz befinden kaufen kann. Auch die Stadt Torchlight ist sehr kompakt und übersichtlich aufgebaut, nervige Suchereien kommen also in Torchlight niemals vor und auch Entdecker haben genug versteckte Gänge und Pfade zu entdecken. Allerdings sehen viele Schauorte immer wieder gleich ausuUnd gerade mal alle 5 Ebenen ändert sich der Style komplett, das ist aber nur eine kleine Schwäche.
Torchlight
Torchlight

Fazit:
Das bei Torchlight Diabloentwickler mitgearbeitet haben merkt man deutlich, allerdings hat man Diablo optimal erweitert und verbessert, so fällt alles weg was in Diablo genervt hat, zurück bleibt ein optimales Fungame für zwischendurch das man ohne große Denkarbeit spielen kann und wirklich richtig viel Spaß macht. Mit ca. 15 Euro, je nachdem ob man das Spiel über Steam oder von der Seite erwirbt ist das Spiel sogar noch richtig günstig. Und mit ca. 20 Stunden die man für die Hauptinstanz braucht und dann Open-End in einer zweiten Instanz hat das Spiel einen genialen Umfang. Zur Überbrückung zu Diablo 3 ist das Spiel optimal und auch wer noch nie ein Diablo gespielt hat kann sich Torchlight mal ansehen, da es einen optimalen und leichten Einstieg in Diablo bietet. Allerdings gibt es das Spiel bisher nur auf Englisch, ein Mindestmaß an Englisch sollte man also können. Übrigens Torchlight kann man z.B. per Paypal auf der offiziellen Seite erwerben: http://www.torchlightgame.com/

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Runaway 3 – A Twist of Fate

am 23. November 2009 unter Adventure, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Hurra, Runaway ist zurück und mit ihm auch unser Lieblingsadventure-Krieger Brian und seine Freundin Gina. Dieses mal darf man allerdings das Adventure erstmal mit Gina bestreiten denn unser Freund Brian ist leider beim Fluchtversuch aus der Irrenanstalt ums Leben bekommen deshalb ist man zu Beginn erstmal auf dem Friedhof. Doch schnell erfährt man das ganze ist ein Täuschungsmanöver von Brian, warum Brian allerdings in der Irrenanstalt gelandet ist, das erfährt man erst später und kommt schnell auf die Spur einer riesigen Verschwörung gegen Brian. Die Story von Runaway 3 steckt nicht nur voller spannender Wendungen, sondern erzählt so ganz nebenbei auch noch die Geschichte von Runaway und Runaway 2, was für Beginner der Serie ein echter Vorteil ist.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Grafik:
Die Grafik ist schon wie bei den Vorgängern ein Mix aus 3D-Grafik und alten 2D-Adventure-Elementen, schon wie bei den Vorgängern ist das wieder ausgezeichnet in Szene gesetzt. Leider hat das Spiel ein entscheidente Schwäche es unterstützt zwar eine 16:9 und 16:10-Auflösung, allerdings zieht man links, rechts oben und unten einen riesigen Rand um es trotzdem in der gewohnten Auflösung darzustellen. Heutzutage sollte eigentlich eine vernünftige Auflösung drin sein.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Sound:
Die Dialoge sind zwar meist gut vertont allerdings springt der Ton manchmal oder verdoppelt sich sogar. Sehr Schade da die Sprecherqualität, die Wortwitze und der ganze Charme des Spiels so ein wenig getrübt wird. Ob die Soundfheler allerdings hauptsächlich auf das bei Vista versaute Soundsystem zurückzuführen sind weiß ich nicht. Ich hoffe die Entwickler liefern demnächst einen Patch nach der das Probleme behebt.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Steuerung:
Das Spiel wird wie jedes gute Adventure komplett mit der Maus gesteuert, es gibt zwar einige Kurztasten die benötigt man allerdings kaum. Nett ist zudem das man sich alle benutzbaren Gegenstände jederzeit einblenden lassen kann.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Spielspaß:
Das Spiel glänzt zwar nicht immer mit gut und nachvollziehbaren Rätseln, besonders in der Irrenanstalt sind einige Rätsel richtig knackig. Allerdings hat man in dem Spiel einige neue Features eingebunden und damit neue Maßstäbe in der Branche gesetzt. Zum einen kann man wie in vielen anderen neuartigen Adventures alle verwendbaren Gegenstände einblenden lassen, zum anderen kann man jederzeit ein Hilfesystem aufrufen, was besonders beim ersten Anruf recht witzig ist und tolle Tips gibt die meist nur einen Denkanstoß geben und nicht gleich die ganze Lösung verraten. Dieses tolle Feature das innovative umgesetzt wurde, führt dazu das die Rätsel trotzdem gut lösbar sind ohne das einem der komplette Rätselspaß flöten geht, ich zu mindestens hab die Erfahrung gemacht das man Runaway 3 dadurch ohne ein Komplettlösung schaffen kann. Aber auch sonst begeistert Runaway 3 wieder durch schräke Charaktere, lustige Rätsel und der tollsten Story die Runaway jemals geboten hat.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Spielwelt:
Die Spielwelt von Runaway kann wieder auf voller Linie überzeugen nicht nur das man alt bekannte Charactere begegnet auch die neuen passen sich wunderbar in die Welt von Runaway ein. Auch das man diesmal viel öfters Gina ist als noch in den Vorgänger ist eine wunderbare Sache da sie zwar nicht so Risikofreundlich wie Brian ist dafür aber mit ihrem ganz eigenen Typ nicht nur überzeugt wenn sie sehr akrobatisch eine Brücke hinuntergleitet.
Runaway 3 - A Twist of Fate
Runaway 3 - A Twist of Fate

Fazit:
Runaway 3 ist ein würdiger Nachfolger und überzeugt nicht nur durch schräge Charaktere, tolle Witze  und einer coolen Story. Es wurden auch viel andere tolle und neuer Features umgesetzt. Leider hat das Spiel auch einige Schwächen, von denen man aber die meisten mit einer patch beheben kann. Für alle Runaway und Adventurefans ist Runaway 3 auf jeden Fall wieder ein Pflichtkauf.

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13
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Dragon Age Origins

am 21. November 2009 unter Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Zu Anfang legt man seine Klasse, Herkunft und sozialen Stand fest je nach dem sieht man einen von 8 verschiedenen Startsequenzen, die jeweils die Geschichte deines Volkes und wie du in der Gesellschaft stehst erzählen. Hast du dir diese angehört musst du einige Missionen erfüllen bis du schließlich von den Grauen Wächtern entdeckt wirst und dich diesen anschließt, dann erfährst du das es zu einer erneuten Verderbnis kommt die nur die Grauen Wächter stoppen können. Ein weiterer Kampf steht kurz bevor in dem selbst der König mitkämpfen wird. Doch es kommt alles ganz anders als gedacht und du wirst Opfer einer Verschwörung gegen die Grauen Wächter. Viel mehr möchte ich von der spannenden und wendungsreichen Geschichte nicht erzählen. Denn Dragon Age Origins bietet eine der besten Storys die ich jemals erleben durfte, sie steckt voller Wendungen und kann durch das eigene handeln extreme beeinflusst werden, selbst sein eigenes Schicksal lässt sich abwenden, wenn man es richtig anstellt. Aber auch die Kameraden, die man innerhalb der Geschichte um sich scharrt erzählen jeweils ihre eigene Geschichte, die man natürlich nur erfährt wenn man ihnen sehr nahe steht.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Grafik:
Die Grafik von Dragon Age Origins ist beeindruckend und Kantenglättung, Texturenfilter greifen ausgezeichnet, man kann einfach keine Kante entdecken die nicht geglättet worden ist. Trotz dieser beeindruckenden Grafik hält sich der Hardwarehunger in Grenzen und auf aktuellen Rechnern kann man trotz maximalen Einstellungen das Spiel trotzdem flüssig mit 60 Fps spielen. Das Spiel ist zwar kein Crysis, das muss es aber meiner Meinung auch gar nicht sein da die Grafik in sich einfach stimmig und schön ist. Aber auch die Endsequenzen wenn man einen bestimmten Gegner fällt sind sehr beindruckend besonders wenn man einen Drachen fällen kann.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Sound:
Alle Dialoge sind voll vertont und die Sprecher sind alle sehr motiviert bei der Sache. Doch leider wurden in der deutschen Fassung einige schwere Patzer gemacht, die die Soundqualität extrem beeinträchtigen.  Zum einen wurden für einige Charakter die falschen Sprecher verwendet wenn ein alter Mann einem mit einer Jünglingsstimme anspricht kommt man sich doch ein wenig verarscht vor. Zum anderen wurde die Sprache nicht richtig ausgesteuert, weshalb in ein und dem selben Dialoge einige Sätze lauter gesprochen werden als andere. Hier sollte sich Bioware überlegen ob man zukünftig nicht auf ein anderes Synchronisationsstudio in Deutschland setzt. Was auch einige Stören wird ist das man zwar am Anfang ein eigene Stimme festlegt, der eigene Charakter aber nicht spricht sondern nur in den Kämpfen seine Kommentare ablässt. Trotzdem muss man Bioware dafür danken das man sich die Mühe gemacht hat die ganze Dialoge die zusammen wohl mehr als 40-50 Stunden umfassen komplett vertont haben.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Steuerung:
Das Spiel wird kann zum  einen komplett mit der Maus gesteuert werden, zum anderen kann man den ausgewählten Charakter wie in jedem anderen Rollenspiel mit den wasd-Tasten steuern. Da es sich bei Dragon Age um ein Taktikrollenspiel handelt kann man das Spiel jederzeit mit der Leertaste anhalten und die Befehle erteilen. Dank der vielen Schwierigkeitsgrade ist das Spiel aber trotzdem für Anfänger geeignet und gut schaffbar, aber trotzdem fordernd. Leider hackt der eigene Charakter ab und zu wenn man nur diesen steuert und deshalb nicht in den Pausenmodus geht, ansonsten ist die Steuerung perfekt.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Spielspaß:
Das Spiel zieht wohl den größten Spielspaß aus der Story und der großen Identifikation mit dem eigenen Charakter und dessen Beziehung zu den anderen Charakteren. Eine weiterer großer Motivationspunkt sind die vielen Entscheidungen die man im Laufe des Spiels treffen muss, aber die anderen Charakter geben immer ihren Senf ab zu den Entscheidungen und belohnen/bestrafen diese mit Zugneigungspunkten die man gewinnt oder verliert. Diese Zuneigung der jeweiligen Charaktere öffnet diese für einen und so erzählen diese ihre Geschichte, bitten den Hauptcharakter bei Problemen um Hilfe und können sogar eine Liebesbeziehung mit dem Hauptcharakter beginnen. Aber auch Gefühle wie Eifersucht können zwischen den Charakteren aufkommen. Das alles sorgt dafür das man sehr oft speichern sollte und sich einiges einfallen lassen muss um alle zufrieden zu stellen, denn wen man all zu oft anderer Meinung ist als alle anderen Charaktere kann man sogar einige von diesen verlieren. Entweder weil sie einen verlassen oder weil sie sich gegen den eigenen Charakter wenden. Aber auch die Kämpfe sind sehr abwechslungsreich und unter Umständen sehr schwer. Wenn man sich allerdings ein wenig in Redegewandheit übt kann man dem ein oder anderen sogar aus dem Weg gehen. Auch sonst schaltet es viele Möglichkeiten und neue Wege frei wenn man sich in Redegewandheit übt. Ein weiterer wichtiger Motivationspunkt sind die vielen Entscheidungen die man treffen muss eine ist mir besonders schwer gefallen, als ich nach einem besonders harten Kampf den Boss endlich besiegt hatte bot mir dieser an falls ich ihm am Leben lassen würde könnte er die Sklaven opfern und mich so stärker machen. Besonders solche Entscheidungen sind für einen Spieler schwer, wenn man massig Geld hat und etwas nicht unbedingt braucht kann man sich schnell entscheiden doch zwischen dem guten Ruf den man sich aufgebaut hat und weiterer Stärker fällt so einigen Spielern schwer, dazu kommt das eventuell ein Charakter dem einen eventuell ans Herz gewachsen ist gegen diese Entscheidung sein könnte. In den Rund 50 Stunden die das Spiel umfasst habe zumindest ich keine einzige Sekunde bereut.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt durch die vielen Entscheidungen die sich auch spürbar auswirken sehr lebendig. Aber auch die Kameraden die jeweils ihre ganz eigene Persönlichkeit haben tragen dazu bei das man sich nicht nur mit dem eigenen Charakter zu 100% identifiziert. Die anderen Charaktere wachsen einem einfach ans Herz. Auch zeigt das Spiel das Blut mittlerweile ein wichtiges Spielelement geworden ist und wahnsinnig zur Atmosphäre beiträgt. Die Welt von Dragon Age ist einfach ein gefährlicher Ort in dem es nicht immer friedlich vorgeht und das viele Blut verdeutlicht das auch das die Charaktere nach einem Kampf blutverspritzt sind ist ein wichtiges Spielelement das die Spielwelt verdeutlicht. Leider erhalten die Charaktere keine Narben und auch das Blut verschwindet nach dem Levelwechsel gleich wieder.
Dragon Age Origins
Dragon Age Origins

Fazit:
Für mich ist Dragon Age Origins wohl das Spiel des Jahres 2009. Bis auf den Sound hat das Spiel kaum schwächen, die Story ist eine der besten die ich jeweils erleben durft das Spiel umfasst ca. 50 Stunden und der Spielspaß ist unfassbar hoch aber auch der Wiederspielbarkeitswert ist unfassbar hoch. Durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade ist das Spiel auch für Leute spielbar die normalerweise keine Taktikrollenspiele spielen. Leider hat EA die Finger als Publisher mit drin entsprechend wird es wohl viele kostenpflichtige DLCs geben von denen schon einige in der Sammleredition enthalten sind. Wer sich von diesem Punkt allerdings nicht abschrecken lässt, oder sich eh die Sammleredition holen möchte, für den ist Dragon Age Origins ein Pflichtkauf, eigentlich empfehle ich jedem Rollenspieler das Spiel eine entsprechende Story sollte man erlebt und gespielt haben. Das Video unter dem Artikel zeigt hierbei eine ganz besondere Szenen von denen man so massig im Spiel erleben darf die nicht nur die beeindruckenden Kameraschnitte zeigt sonder auch wie tief das Spiel eigentlich berührt.
Dragon Age Origins

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Download des WMV-Videos: Dragon Age Origins

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Pro Evolution Soccer 2010

am 25. Oktober 2009 unter Sportspiele, Test, Toptipp abgelegt

Der Kampf zwischen PES 2010 und Fifa 2010 hat wieder bekonnen. Einen Test zu Fifa 2010 haben wir bereits vor einigen Tagen veröffentlicht, dieser ist allerdings mit 74% und extremen Schwächen vor allem im Spielspaß ist dieser allerdings weniger gut ausgefallen. Ob man mit PES 2010 mehr ins Schwarze getroffen hat schauen wir uns im folgenden an.
Pro Evolution Soccer 2010

Story:
Mit PES 2010 setzt man auf ein komplett neues Konzept anstatt mit frei erfundenen Namen der Teams und Spieler hat man sich dieses mal die Rechte der UEFA Champions League gekrallt. Entsprechend fehlen die meisten Teams aus den verschiedenen Ligen und von Deutschland ist auch nur das Nationalteam vorhanden allerdings dieses mal mit den Orginalnamen der Spieler.
Pro Evolution Soccer 2010

Grafik:
Leider hat sich in der Grafik im Gegensatz zum Vorgänger nur wenig getan. Auch Kantenglättung und Grafikfilter sind wieder einmal nicht einstellbar, entsprechend fehlt der Grafik das gewisse etwas und der ganze Grafikpart wirkt dadurch veraltet. Das ironische an dem Ganzen ist das das Spiel trotzdem besser aussieht als der Konkurrent Fifa. Auch das ganze Spielfeld ist besser ansehbar und die Spieler und der Ball besser sichtbar. Wieder einmal zeigt PES Fifa wie ein Fußballspiel auszusehen hat.
Pro Evolution Soccer 2010

Sound:
Die Musik von PES 2010 ist hervorragend alt bekannte Songs treffen auf tolle neue Songs die eine authentische und coole Fußballatmosphäre mit sich bringen. Leider sind die Sprecher von PES 2010 nicht so gut geworden wie die von Fifa 2010, so hört man in PES viel zu oft den selben Satz und auch sonst reagieren die Sprecher zu wenig auf die Aktionen die auf dem Spielfeld geschehen. Schade eigentlich.
Pro Evolution Soccer 2010

Steuerung:
Alt bekannte Steuerung, die eigentlich auch wieder leicht den Umstieg von Fifa erlaubt, leider muss man die Steuerung und alle Einstellungen wieder kompliziert außerhalb den Spiels über das Konfigurationstool treffen. Und da man nur festlegen kann welche Taste eine Taste auf dem Xbox 360-Kontroller bedeutet und nirgendwo steht welche Taste was bewirkt muss man sich alles hart im Handbuch erarbeiten, das sollte eigentlich nicht sein. Sonst ist die Steuerung allerdings ausgezeichnet geworden das Ballgefühl ist viel besser als in Fifa und auch die Abwehr funktioniert viel besser als im Konkurrenten. Alles in allem hat auch im Punkt Steuerung PES Fifa geschlagen.
Pro Evolution Soccer 2010

Spielspaß:
Ein besonders Highlight sind die neuen Modis die teilweise von Fifa übernommen wurden so verfügt PES 2010 auch über einen Werde zur Legende-Spielmodus. Allerdings ist es im Gegensatz zu Fifa auch möglich ein eigenes Bild zu importieren anhand von dessen dann das Gesicht erstellt wird. Aber auch die anderen Spielmodis machen einen Menge Spaß so ist es möglich die komplette UEFA nachzuspielen, dank authentischer Namen und Teams macht das sogar noch mehr Spaß als es sowieso schon macht. Auch andere Pokale können erobert werden.  Dank der tollen Steuerung und dem genialen Ballgefühl ist der Spielspaß enorm hoch. So macht es einfach nur Fun wenn man beobachten darf wie der Ball vom Pfosten auf einen eigenen Spieler und dann ins Tor hüpft. Auch in diesem Punkt hat PES 2010 Fifa um längen geschlagen.
Pro Evolution Soccer 2010

Spielwelt:
Dank der Rechte an der UEFA wirkt das Spiel viel authentischer als die Vorgänger auch die Spielwelt die Zuschauer und die Kameramänner sind viel authentischer geworden und passen besser in das Spiel. Leider ist die Stimmung im Station besonders bei Toren nicht so cool wie in Fifa so flippen die Fans meistens mehr aus wenn es um Mittelfeldgeplängel geht als wenn ein Tor geschossen wurden. Das kann man allerdings verkraften und sonst ist die Stimmung im Station auch sehr gut geworden.
Pro Evolution Soccer 2010

Fazit:
Pro Evolution Soccer hat es wieder einmal geschafft, genau wie der Vorgänger lässt auch PES 2010 Fifa 2010 wieder einmal im Schatten stehen und gewinnt mit einem gewaltigen Vorsprung, wer es immer noch nicht geschafft hat von Fifa umzusteigen da ihm die Namensrechte gefehlt haben kann das nun endlich tun, denn die UEFA Champions League ist eh um Welten besser als die langweilige Bundesliga. Von daher kann man sowohl Fans der Reihe als auch Neueinsteigern und sogar Fifa-Fans nur zu PES 2010 raten.

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NoFear13
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Risen

am 19. Oktober 2009 unter Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Zu Beginn sollte man erstmal erklären was Risen überhaupt ist.  Nach dem man sich mit Gothic 3 ein riesiges Ei gelegt hatte, das wohl der schlechteste Teil der Reihe war und wohl nur durch die riesige Bugreihe und den übertriebenen Wildschweinen glänzte. Aufgrund dieser Ereignisse die man von Entwicklerseite auf den Publisher schob der wohl den Termindruck zu hoch hielt, weshalb man angeblich ein unfertiges Spiel heraus brachte. Deshalb trennte man sich vom Publisher, in den meisten Fällen hat allerdings der Publisher die Namensrechte, weshalb man die Namensrechte an Gothic verlor. Als Racheaktion lieferte man dem Publisher allerdings einen unfertigen Code, in dem keinerlei Bugs beseitigt waren, entsprechend kam das Addon von Gothic 3 auf den Markt. Mit Risen liefert man jetzt den inoffiziellen Nachfolger von Gothic entsprechend hörte ich von Kollegen und Freunden immer öfters die Frage ob das Spiel so verbugt ist wie der Vorgänger, für mich stellt sich diese Frage gar nicht, da für mich jedes neue Spiel automatisch Bugs bedeutet, als Entwickler kann man das nur schwer verhindern. In diesen Fällen helfen nur ausreichende Tests und eventuelle Verschiebungen. Um die Frage zu beantworten, ja Risen hat einige Bugs allerdings kaum so schwerwiegende wie der Vorgänger, der einzige echt nervige Bug ist das wenn man durch Türen geht das man plötzlich im zweiten Stock oder auf dem Dach steht, was dann allerdings beim 3-5 Anlauf plötzlich funktioniert und man sich endlich dort befindet wo man hin wollte.  Auch eine falsch designte Echsenhöhle wo die Ebenen nicht passen und man auf einmal unter der Insel steht ist eher die Ausnahme als die Regel. Alles in allem ist Risen doch ziemlich bugfrei und gut spielbar.
Risen

Story:
In Risen spielt man wieder einmal einen namenlosen Helden der mit seiner Frau zusammen nach einem Schiffsbruch an einem einsamen Strand landet. Schnell ist klar das der Held erstmal seine Frau in einer einsamen Hütte verstaut und sich darauf macht die Insel alleine zu erforschen. Im Landesinnere trifft der Held schnell auf die erste Person. Einem Räuber der dem Schiffsbrüchigem erstmal klar macht was hier passiert ist. Auf der einen Seite sind da die Banditen, die einzigen Mensch die auf der Insel noch frei sind. Auf der anderen Seite ist da der Inquisitor, der die Hafenstadt und die Vulkanfeste unter seiner Kontrolle hält und aus der Hafenstadt keinen mehr raus lässt man kann sich nun also entscheiden ob man zuerst in die Hafenstadt geht und dort entweder die Banditen oder den Inquisitor unterstützt, oder ob man sich zuerst in das Banditenlager geht und dort nach dem rechten sieht. In beiden Fällen kommt man auf das selbe raus man erfüllt kleinere Wehwehchen und steigt so im Ansehen der Fraktionen, je nachdem erhält man auch seine spezifischen Fähigkeiten, Schwertkampf und Schmieden bei den Banditen, oder Stabkampf und Zauberei beim Inquisitor. Zum Schluss läuft das ganze aber doch aufs selbe raus man muss dem Inquisitor helfen die Insel zu retten, doch zum Schluss kommt doch alles ganz anders als gedacht.
Risen

Grafik:
Die Grafik entspricht leider nicht ganz dem neusten Stand, allerdings ist sie trotzdem gut anzusehen und gerade der tiefeneffekt ist echt nett geworden, leider blobbt die  Umgebung auf und flüssige Übergänge sind nur selten. Die Leistungsaufnahme entspricht allerdings nicht der Grafik auch die Framezahlen schwanken recht stark hat man in den meisten Dungeons weit mehr als 120 Fps sind es in den Städten und dem Sumpf meist etwa nur 40 Fps. Alles in allem ist das Spiel aber doch recht gut und flüssig spielbar.
Risen

Sound:
Der Sound der Umgebung ist hervorragend geworden man kann nicht nur erahnen wo Gegner sind sondern hat auch das Gefühl sich in einer lebendigen Umgebung zu finden. Die Dialoge sind alle komplett vertont und die Sprecher schwangen ein wenig alles in allem ist der Sound aber doch recht gut geworden.
Risen

Steuerung:
Die Steuerung ist anfangs noch sehr simple pures draufhauen genügt schon, später muss man dann komplexe Verteidigungsmanöver ausführen die gegen einen Gegner kein Problem sind sobald man allerdings mehrere hat wird das ganze zur Glückssache je nachdem wie sich der zweite Gegner verhält, ob dieser zurückhaltend ist oder sehr schnell angreift. So ist das ganze meist mehr eine Frustprobe als durch gute Steuerung lösbar. Schade eigentlich.
Risen

Spielspaß:
Die vielen Quests zu beginn des Spiels und die vielen Orte die man entdecken kann machen schon zu Beginn eine Menge Spaß. Man merkt allerdings das die ganze Insel ein sehr gefährlicher Ort ist und man kommt um Dauerspeichern einfach nicht herum.  Hat man dann spätere bessere Fähigkeiten, Rüstung und Waffen ist das Spiel kurze Zeit richtig einfach bis das Spiel den nächsthöheren Gegnertypen einführt der dazu führt das das Spiel wieder affenschwer wird. Nervig ist auch das man zum einen viel zu langsam im Level aufsteigt und dann nur wenig Lehrpunkte erhält und dann noch ein haufen Geld ausgeben muss um neue Fähigkeiten zu lernen. Das ganze führt dazu das man sich immer zu schwach fühlt, zum anderen das man schnell viel Geld und Fähigkeitspunkte in Diebstahl und Schlösser knacken investieren muss um überhaupt Geld machen zu können, weil die meisten Leute hocken in Risen doch sehr auf ihrem Geld. Der Don hockt z.B. auf einem riesigen Goldhaufen bezahlt einen aber dennoch nur sehr mäßig. Das man im Spiel doch nur schwer im Level aufsteigt merkt man auch am Endlevel mit Level 23-30 ist das Spiel vorbei. Das ganze ist besonders ärgerlich da man in den meisten Attributen noch lange nicht den Endlevel erreicht hat und die Echsenmenschen besonders die untoten Artgenossen doch recht schwer geworden sind. Auch hat man das Gefühl das besonders am Ende das Spiel in die länge gezogen wurde wenn man dann nur noch durch irgendwelche Dungeons wandert um die Rüstungsteile der Titanenrüstung zu finden, die man für den finalen Kampf benötigt.
Risen

Spielwelt:
Die Spielwelt ist zwar nicht sehr groß geworden, gerade mal 3 kleinere Städte, dennoch gibt es eine jede Menge zu entdecken und in jeder Ecke findet man neue Dungeons in denen man nicht nur bessere Waffen und Helme finden kann. Rüstungen gibt es allerdings nur für Rangaufstiege bei den verschiedenen Fraktionen. Auch ist die Spielwelt sehr lebendig hilft man bestimmten Personen im Laufe des Spiels helfen diese einem im Umkehrschluss am Ende des Spiels. Einziges Manko der Spielwelt ist, dass man bestimmte Models öfters verwendet wurden und man daher verschiedenste Personen mit dem gleichen Gesicht entdecken kann.
Risen

Fazit:
Alles in allem ist Risen ein echt guter Nachfolger von Gothic geworden, die Spielwelt ist meist finster und böse. Die Figuren haben alle ihren ganz besonderen Scharm und schwarzen Humor. Auch die Spielzeit ist mit circa 25-30 Stunden mehr als angemessen. Alles in allem ist Risen ein echter Pflichtkauf für alle Rollenspiel und Gothicfans wer allerdings die Gothicreihe noch nie gemocht hat sollte auch lieber von Risen die Finger lassen. Da das ganze doch immer noch recht schwer und gothictypisch daherkommt.

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NoFear13
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Anno 1404

am 25. Juli 2009 unter Aufbauspiel, Test, Toptipp abgelegt

Anno ist zurück. Deshalb haben wir uns das Aufbauspiel einmal genau angeschaut. Und schauen uns mal an ob das Insel bebauen diesmal noch mehr Spaß macht.

Story:
In Anno 1404 spielt man einen Offizier des Kaiserreichs der die Aufgabe bekommt im Namen des Kaisers eine Insel zu bevölkern und den Bau des neuen Tempels nach Kräften zu unterstützen, doch auf einmal taucht der Inquisitor auf der einen Krieg gegen die Nomaden führen möchte. Dafür benötigt er weitere Unterstützen von euch, in Form von Schiffen, Eisen, Männern, etc. Doch irgendetwas ist komisch warum sollte der Kaiser der eigentlich Frieden mit den Nomaden schließen wollte, plötzlich gegen diese vorgehen. Ihr verfolgt also die Schiffe die in den Krieg geschickt worden und entdeckt eine Verschwörung…
Anno 1404

Grafik:
Endlich wieder mal ein Spiel bei dem man sich zurücklehnen kann und die wunderschöne Grafik, die vielen Details und die unterschiedlich gestaltete Bevölkerung beobachten kann ohne das man gleich an Augenkrebs stirbt.  Ich persönlich hab mich besonders in das wunderschöne Meer verliebt in dem sich Schiffe und Gebäude authentisch spiegeln und da man die Grafik auch noch sehr fein einstellen kann läuft das Spiel auch auf älteren Rechner, hier hat sich wirklich einer Gedanken gemacht und wirklich mühe gegeben.
Anno 1404

Sound:
Die Sprecher sind alle recht motiviert und bringe die Story gut rüber. Auch die Geräuschkulisse wirkt authentisch. Allerdings ist die Musik wieder einmal nur Nebensache.
Anno 1404

Steuerung:
Das Spiel kann Problemlos komplett mit der Maus gesteuert werden mit der linken Taste kann man die Einheiten und Schiffe auswählen mit der rechten Maustaste lassen sich diese bequem umherschicken. Wenn man keine Einheit ausgewählt hat kann man mit der rechten Maustaste schnell auf das Baumenü zugreifen. Wirklich perfekt gelöst so hat man nicht nur die Einheiten voll im Griff sondern kann auch sehr schnell benötigte Gebäude bauen.
Anno 1404

Spielspaß:
Der Storymodus ist sehr linear gehalten bis auf einige Nebenmissionen hat man immer einen fest vorgebenen Ablauf zu erfüllen. Das ist nicht unbedingt schlecht da man so immer genau weiß was man als nächstes machen muss und nicht nur sinnlos vor sich hin baut bis das nächste Ergebnis passiert. Wer es gerne etwas freier möchte greift auf das freie Spiel zurück, dort kann er die Inseln völlig frei und nach eigenen Wünschen bebauen. Um neue Gebäude freizuschalten baut er dann einfach seine Bevölkerung auf dafür muss er alle Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllen, dann steigt diese zur nächsten Stufe auf und schaltet damit neue Gebäude frei. Auch der Hafenbau ist diesmal noch besser geworden so lassen sich verschiedene Hafengebäude zu einem großen Hafen zusammenschließen. Aber auch die Städte werden mit der Zeit riesig groß, und müssen mit Steinstraßen versehen werden damit die Waren schnell genug zum Lager transportiert werden können. Für Aufbaufreaks ist das das Paradise, aber auch die Kämpfe um neue Inseln kommen nicht zu kurz sind aber etwas simpler gehalten als bei Strategiespielen.
Anno 1404

Spielwelt:
Wunderschöne Inseln, von der keine genauso aussieht wie eine andere. Ein sehr realistisches Bedürfnissystem, Handelssystem, etc.. Auch ist es nicht einfach möglich das neue Inseln auf Waren der alten Inseln zurückgreifen dafür muss man diese erst zu diesen transportieren, wenn man also eine Insel mit riesigen Steinvorkommen gefunden hat muss man sich Handelsrouten zu seiner alten Insel einrichten, das geht aber recht einfach von der Hand. Was ein wenig nervt und auch unrealistisch wirkt ist das nach jedem Level die Insel so bebaut wird wie es vorher definiert wurde. Das heißt wenn man in Level 1 und Level 2 eigentlich auf der selben Karte spielt wird trotzdem die Platzierung der Gebäude in Level 1 nicht gespeichert und man muss so weiterspielen wie es in Level 2 definiert wurde, hier hätten die Entwickler einfach die Positionen der Gebäude speichern müssen und in den nächsten Level mit übertragen müssen, ist ein bisschen Schade da das viel von der Authentizität der Spielwelt nimmt.
Anno 1404

Fazit:
Wer auf Aufbauspiele steht und auch schon die Vorgänger geliebt hat wird auch dieses mal wieder verzaubert. Wer allerdings schon früher nichts mit Anno anfangen können, für den wird sich auch dieses mal nichts ändern, was auch daran liegt das sich am eigentlichen Spielprinzip nicht viel geändert hat. Für die Anno-Fans stellt Anno 1404 wohl wieder einen der besseren Teile der Serie dar und bietet auch einige gute und sinnvolle Neuerungen. Deshalb gilt für alle Anno u. Aufbau-Spieler da draußen greift ruhig zu, alle die allerdings nichts mit dem Genre anfangen können sollten auch die Finger von Anno 1404 lassen.

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Overlord 2

am 30. Juni 2009 unter Action, Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Overlord 2 darf man mal wieder auf der Seite des Bösen, den dunklen und genauso mächtigen Overlord. Allerdings darf man diesmal kurz die Kindheit des kleinen Overlords nacherleben. Und schon hier ist unser kleiner Lord ziemlich böse und terrorisiert die Kinder in seinem Dorf. Allerdings ist diese Kindheitsphase bereits nach 20 Minuten vorbei und man schlüpft in die Rolle des erwachsenen Overlords, der nun anfängt gegen den neuen Feind vorzugehen. Denn nachdem der erste Overlord spurlos verschwunden war (Scheiß parallel Dimensionen), übernahm der römische Kriegsherr Solarius das Land und unterwarf alle Dörfer unter seinen Namen und vernichtet alle magische Kreaturen. Natürlich kann sich das der neue Overlord nicht bieten lassen und so müsst ihr die Dörfer und Städte wieder zurückerobern.
Overlord 2
Overlord 2

Grafik:
Die Grafik ist sehr gut gelungen. Allerdings erfasst die Kantenglättung nicht alle Kanten, weshalb kleinere Kanten zurückbleibt auch sehen Häuser und Gebäude einer Art fast alle gleich aus, verlaufen kann man sich allerdings dank der kleinen Welt eigentlich nicht.
Overlord 2

Sound:
Unser Overlord spricht wieder einmal nicht dafür unsere Minions, unser Oberminion und unsere Feind und teilweise auch mit den Orginalsprechern des ersten Teils. Natürlich sind wieder eine Vielzahl von Wortwitze und unsere kleine Minions stimmen auf einmal ein Marschlied an wenn sie sich als Soldaten verkleidet haben. Auch die Hintergrundmusik passt sich an die jeweilige Lage an und trägt so sehr gut zur Stimmung bei. Auch die Synchronisation ist wieder ausgezeichnet gelungen, hier können sich einige Spielehersteller ein Beispiel nehmen.
Overlord 2

Steuerung:
Die Steuerung wurde noch einmal ein wenig überarbeitet, so kann man jetzt die Minions auf die Gegner jagen ohne das man die Gegner erst mit Shift anvisieren muss, leider muss man immer noch beide Maustasten drücken um die Gegner direkt steuern zu können. Auch passiert es wenn man zu schnell klickt das die Steuerung hängt heißt ständig neue Minions aussendet und man so keine andere Steuerung wie z.B. die Minions zurückrufen ausführen kann bis man nochmals die Taste betätigt. Allerdings ist die Steuerung bis auf diese kleinen Kinderkrankheiten gut gelungen und das Spiel lässt sich meist sehr gut steuern.
Overlord 2

Spielspaß:
Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Overlord 2 diesmal richtig viel Abwechslung, zwar ist das Grundprinzip das Gleiche geblieben, so beschwört man weiterhin Minions die man in den Kampf schickt. Allerdings wurde viel dafür getan, dass das Spiel einiges an Abwechslung bietet, so hat z.B. jede Minionart, bis auf die Blauen ein eigenes Reittier, das man in bestimmten Missionen freischalten kann und auch die verschiedenen Fähigkeiten der 4 Minionarten noch öfters taktisch einsetzen. Überhaupt sind die Möglichkeiten viel taktischer geworden und ein pures Entsenden der Minions führt meist nur zu sehr hohen Verlusten, deshalb sollte man sich die Umgebung genau ansehen bevor man seine Minions in den sicheren Tot schickt. Auch hat jeder Gegner seine eigenen Stärken und Schwächen, so sind die Soldaten ohne Anführer hoffnungslos verloren. Schaltet man also zuerst den Anführer aus sind die restlichen Soldaten meist recht schnell erledigt. Aber auch sonst hat man eine Vielzahl von Abwechslungen so kann man z.B. ein Katapult oder ein Schiff bedienen, indem man seine Minions in dieses Gerät sendet. Auch kann man an bestimmten Punkten in die Rolle eines Minions schlüpfen und so den Gegner von hinten aufmischen und infiltrieren, natürlich muss man hierbei dank der Detektorren die magische Wesen aufspüren können noch taktischer vorgehen. Gerade aber wegen dieser vielen Abwechslungen und taktischen Möglichkeiten und der zwar etwas nervigen aber spektakulären Endbosse macht Overlord 2 diesmal eine ganze Menge Spaß. Diese wird nur dadurch gedrosselt, dass das Spiel nur automatisch speichert und wenn man dann doch mal stirbt einiges wiederholen muss auch wenn man z.B. bei einem Endboss hängt und das ganze am nächsten Tag weitermachen möchte hat man ein Problem denn man startet wieder in seinem bösen Turm und kann nur vom letzten Teleportpunkt weitermachen, das führt auch ab und zu dazu das man einiges wiederholen muss. Was ich zum Schluss noch erwähnen möchte ist die neue Möglichkeit Städte zu übernehmen, heißt man hat zwei Möglichkeiten wenn man eine neue Stadt erobert hat kann man die Bevölkerung entweder versklaven oder töten, das hat nicht nur Auswirkungen auf das Spielende sondern die versklavten arbeiten auch in der Stadt für einen selbst und stellen Waffen her, oder bauen Gold ab, etc. Man sollte sich also genau überlegen ob man die Stadt wirklich ausrotten möchte.
Overlord 2

Spielwelt:
Die Spielwelt ist Abwechslungsreicher als beim Vorgänger, auch die Gegner sind sehr abwechslungsreich gelungen. Leider kommt die in der Demo versprochenen knuddeligen Tiere ein wenig zu kurz außer den Robben die man schon in der Demo gefunden hat findet man im Spiel keinerlei weitere knuddeligen Tiere die nur dafür dienen Seelen zu bekommen, die dafür benötigt werden Minions zu beschwören. Trotzdem hat man diesmal genug Seelen die man nicht nur zum Beschwören von Minions nutzen kann sondern auch um neue Waffen herzustellen. Diesmal ist es auch möglich besonders starke im Kampf gestorbene Minions durch das Opfern von schwachen Seelen wiederzubeleben. Leider fehlt dem Spiel eindeutig das Blut so fällt es einem immer wieder negativ auf das die Gegner umfallen und verschwinden wenn sie sterben aber auch Gebäude die man zerstört zerfallen nur kurzzeitig in tausend Trümmern, die kurz darauf verwinden, weshalb die Spielwelt nicht ganz authentisch wirkt. Dafür kann man sich natürlich wieder wie im Vorgänger etwas fürs Auge im Form von Mätressen besorgen.
Overlord 2
Overlord 2

Fazit:
Wer wollte nicht immer schon einmal einen bösen Herrscher spielen und alle Unterwerfen oder Töten, dieses Bedürfnis könnt ihr nun mit Overlord 2 stillen. Dank der vielen Verbesserung die seit dem ersten Teil getätigt wurden ist das Spiel sowohl für Neueinsteiger als auch für Leute geeignet die den ersten Teil schon gespielt haben überhaupt da die vielen Verbesserungen dazu führen, dass der Spielspaß im Gegensatz zum Vorgänger länger als 5 Stunden anhält. Auch die Spielzeit ist mit ca. 20 Stunden recht angemessen. Und alle die endlich mal die Bevölkerung als dunkler Herrscher terrorisieren möchten sollten auf jeden Fall zugreifen.

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Wer von euch Probleme im Spiel hat bzw. mit den Bossen, kann sich in diesem Forum von Globalgameport nach Hilfe umsehen, Lösungen zu den einzelnen Bossen findet ihr hier.

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The Book of the Unwritten Tales

am 10. April 2009 unter Adventure, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In The Book of the Unwritten Tales spielt man 3 Helden die sich auf die Suche nach dem Artefakt des Schicksals machen, das den Krieg entscheiden könnte da es das Schicksal des Trägers positiv beeinflusst. Dabei lernen die 3 Helden so allerlei komischer Charaktere kennen und müssen aus der ein oder anderen Zwickmühle entkommen um das Artefakt vor den Fängen des Bösen zu bewahren. Die Story nimmt dabei ein paar überraschende Wendungen, das Ende ist dagegen wenig überrascht, denn man kann schon erahnen, wer den Kampf zwischen Gut und Böse für sich entscheidet.
The Book of the Unwritten Tales

Grafik:
Die Grafik ist zwar nicht besonders genial aber akzeptabel und man kann bei einem Adventure auf jeden Fall mit dieser Grafik leben.
The Book of the Unwritten Tales

Sound:
Ab und zu haben die Charaktere komische Stimmungsschwankungen in der Stimme. Sonst ist die Synchronisation aber sehr gut geraden gerade auch da einige Figuren einen Dialekt haben, was die Synchronisation sehr authentisch macht. Auch sind berühmte Synchronsprecher, wie z.B. von Roxanne und Arnold Schwarzenegger mit dabei.
The Book of the Unwritten Tales

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Auch kann man die Leertaste drücken, um sich alle verwendbaren Gegenstände anzeigen zu lassen, auch werden Gegenstände wenn man sie richtig verwendet hat bzw. angesehen hat ausgeblendet, weshalb man die Gegend sehr gut absuchen kann und die meisten Rätsel gut lösen kann. Auch bleiben Pixelsuchen erspart.
The Book of the Unwritten Tales

Spielspaß:
Das Spiel hat durchwegs sehr logische Rätsel, die man gut lösen kann ein Blick ins Lösungsbuch ist nur selten von Nöten. Das Spiel ist lustig und dadurch das man teilweise mehrere Charakter gleichzeitig steuert, muss man auch ein wenig auf die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere eingehen. Auch ist das Spiel super lustig und so einige andere Spielegenre wie z.B. MMORPGs werden ein wenig lustig gemacht. Aber auch die Entwickler und das Adventuregenre bekommt sein Fett ab. Besonders lustig fand ich das Reallife-MMO das zwei Charaktere spielen, die z.B. einen epischen Quest freischalten indem sie sich einen Strafzettel geben lassen und auch das man in dem Spiel obwohl man nicht sterben kann, worüber sich auch der Tod beschwert, trotzdem einmal stirbt ist richtig lustig. Das einzige was bei mir den Spielspaß kurzzeitig gedrosselt hat war das einzige Minigame indem man zwei Pfeiltasten im richtigen Moment gleichzeitig drücken muss um einen Blitztanz aufzuführen. Sonst macht das Spiel aber richtig viel Spaß.
The Book of the Unwritten Tales
The Book of the Unwritten Tales

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt durchwegs authentisch und logisch obwohl man einmal kurz daran zweifelt, als z.B. ein schwarz gekleideter Mann einem hilft ein paar Spiele gegen eine Orkin zu gewinnen, das klärt sich allerdings im späteren Spielverlauf auf. Auch sind die Gespräche mit dem Spieler sehr lustig und einmal wird der Held von einem Nicht-Spieler-Charakter gefragt mit wem er sich da eigentlich die ganze Zeit unterhält. Die Entwickler haben sich wirklich bemüht wirklich keinen Witz auszulassen. Und ich hab schon lange nicht mehr so gelacht.
The Book of the Unwritten Tales

Fazit:
The Book of the Unwritten Tales ist das beste Adventure das ich seit langem gespielt habe auch ist es mit 10-12 Stunden von der Spielzeit wirklich angemessen. Die Story wird spannend erzählt und die Entwickler haben wirklich keinen Witz ausgelassen. Durch die großartige Story, die tolle Synchronisation und den hohen Spielspaß ist das Spiel nicht nur für Adventurefans ein unbedingtes Muss, sondern durch die logischen Rätsel und den vielen Hilfefunktionen auch für Neueinsteiger perfekt geeignet um in das tolle Genre der Adventurespiele einzusteigen. Book of the Unwritten Tales zeigt eindrucksvoll wie ein Adventure in der heutigen Zeit sein muss. Ich kann das Spiel jedem nur empfehlen.

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Download des WMV-Videos: book-of-the-unwritten-tales

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