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NoFear13

Gord

am 19. August 2023 unter Aufbauspiel, Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Ein Arschloch von König hat dich ohne Soldaten in die gefährliche Welt der Sümpfe geschickt. Dort sollst du einen Stamm von Wilden befehligen und den Weg für die nachfolgenden Soldaten frei machen. Der Sumpf ist voller Gefahren, aber auch voller Schätze, die der König gerne haben möchte. Das Spiel wartet mit einer kleinen Wendung auf, die Entscheidungen haben aber keinerlei Einfluss auf die Story. Die Story trägt so auch nicht wirklich durch das Spiel, dafür ist sie nach der Wendung zu vorhersehbar.
Gord

Grafik:
Eine minimal comichafte 3D-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Das Spiel sieht ganz in Ordnung aus und hat nette Schatteneffekte, relativ von Feuerquellen, die auch entsprechend flackern. Daneben gibt es zahlreiche passende Wettereffekte, die ebenfalls ganz gut geworden sind. Für etwas ältere Hardware und 4K gibt es DLSS und FSR2. Auf moderner Hardware läuft das Spiel stets flüssig, wenn auch nicht immer mit maximalen FPS. Von Raytracing fehlt allerdings jede Spur, wäre aber auch eines der wenigen Spiele in diesem Genre, die das Beherrschen.
Gord

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind ganz in Ordnung und bringen die dunkle Stimmung gut auf den Punkt. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich in Gefahrensituationen etwas anpasst. Daneben hört man passende Geräusche, wie den Regen und den Wind. Die restlichen Soundeffekte sind relativ gut und geben ein ganz gutes Feedback.
Gord

Steuerung:
Das Spiel kann genretypisch komplett mit der Maus gesteuert werden. Daneben gibt es zahlreiche Schnelltasten, die alle Funktionen schnell erreichbar machen. Die Steuerung kann zudem, bis auf den Cursor, komplett frei angepasst werden. Entsprechend sollte die Steuerung für keinen eine große Herausforderung darstellen. Lediglich das Drehen der Gebäude mit Q und E, ist sehr ruckhaft und es gelingt kaum den gewünschten Winkel zu erreichen.

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Gord

Spielspaß:
Im Menü hat man die Wahl zwischen der Kampagne und einem eigenen Szenario. Zuerst sollte man die ersten beiden Kapitel der Kampagne spielen, da diese ins Spiel einführen. Anschließend kann man die Kampagne weiterspielen oder ein eigenes Szenario erstellen. Hier kann man die grundlegenden Parameter, wie Kartengröße, ob es Nebenquest gibt und die Anfangsgruppengröße festlegen. Egal für welche Spielart man sich entscheiden legt man den Schwierigkeitsgrad fest. Dieser bestimmt wie viele Ressourcen man zur Verfügung hat, wie stark die Gegner sind und ob die Welt voller Schätze steckt. Der höchste Schwierigkeitsgrad ist ein Hardcore-Modus mit nur einem Autosave-Punkt, der beim Tod gelöscht wird. In allen anderen Schwierigkeitsgraden kann man völlig frei speichern, wie es sich für diese Art von Spiel gehört. Grundsätzlich ist das Spiel ein Strategie-Aufbauspiel, mit massenhaft Quests und vielen Survival-Elementen. So muss man erstmal die grundlegenden Gebäude bauen, um sowohl Ressourcen als auch Nahrung zu beschaffen. Denn die Untertanen haben Hunger und bekommen sie keine Nahrung verhungern sie, was sich auf den Geisteszustand auswirkt. Der Geisteszustand ist die Moral der Bevölkerung, diese sinkt, wenn man nicht genug Lichtquellen hat, oder jemand im Kampf stirbt. Entsprechend sollte man Späher mit Lichtquellen abstellen oder Feuer platzieren, für genug Alkohol sorgen, das Gord mit Schnitzereien schmücken und für Beerdigungen sorgen. Der Geisteszustand wirkt sich auch auf die Geburtenrate aus und heißt nur Geisteszustand statt Moral, da die Bevölkerung bei einem niedrigen Wert in Wahnsinn verfallen kann.
Gord
Schnell bildet man die ersten Soldaten aus, die neben Nahrung immer auch Gold wollen, damit ihr Geisteszustand nicht fällt. Wirklich komplexe Ressourcenketten sind allerdings nicht vorhanden, die Gebäude verschaffen direkt die finale Ressource. Vielmehr konzentriert sich das Spiel auf die Entscheidungen, die man treffen muss und die Haupt- und Nebenquests. Eine wirkliche Besonderheit ist das Glaubenssystem, so gewinnt man eine kleine Menge Glauben, solange die Leute am Leben bleiben. Mehr Glauben erhält man an Schreinen oder indem man die Untertanen im Tempel beten lässt. Mit diesem Glauben, kann man dann mächtige Zauber wirken, die teilweise recht grausig sind. Das Spiel hat die normalen Schwächen eines Strategie-Aufbauspiel, indem man sich durch die Karten bewegt. So muss man bei jeder Karte erstmal schauen was in der neuen Siedlung vorhanden ist und anderes nachbauen. Leider sind auch die Entscheidungen eher marginal und wirken sich weniger aus. Die größte Schwäche des Spiels sind die riesigen Monster. Wenn man entscheiden muss ein Kind zu opfern oder zu kämpfen und man selbst im einfachsten Schwierigkeitsgrad mit 8 Soldaten keine Chance hat, ist das keine Entscheidung, sondern Bullshit. Hier hilft dann nur noch Cheaten, wenn man keinen Bock hat auf den Blödsinn, dann kann man auch mit dem zu opferten Kind das Monster besiegen und ein noch sinnloseres Achievement erhalten. Nach ca. 10 Stunden ist man dann durch wenn man diesen Punkt überwindet, das Spiel umfasst 10 Kapitel, danach spielt wohl kaum einer das Szenario. Vor allem da man dank der UE4 wieder einmal einige Abstürze zu verzeichnen hat.
Gord

Spielwelt:
Ein dunkler Sumpf, mit jeder Menge passender Fauna und Flora. So sind eine Menge Tiere, vor allem aber Schlangen unterwegs. Die Flora besteht aus Sumpfbäumen und vielen Pilsen. Alle Pflanzen bewegen sich passend zur aktuellen Wetterlage. Das Spiel hat insgesamt einen sehr dunklen Flair und ist sehr blutig. Die Bevölkerung hinterlässt nach einiger Zeit auch einige Trampelpfade. Die Spielatmosphäre ist insgesamt ganz gut, der Realismus-Gehalt gegeben, wenn man sich drauf einlässt. Was allerdings extrem stört, ist das in den Live gerenderten Zwischensequenzen nicht die Charaktere auftauchen, mit denen man zu einem Punkt gereist ist. Stattdessen taucht irgendein Untertan auf und die nur in den Zwischensequenzen erscheinenden Hauptcharaktere. Wo befinden sich diese in der Zwischenzeit und wie kommen sie so schnell an diesen Ort. Klar wäre es blöd gewesen, wenn diese im Verlauf der Geschichte sterben, dann hätte aber ja die Kampagne einfach scheitern können. So bleibt die Logik stark auf der Strecke, vor allem die hinter dem Abgesandten hinterherdackelnden Soldaten hätte man gebrauchen können.
Gord

Fazit:
Gord will mit Blut und Gewalt überzeugen, schwächelt aber in allen anderen Punkten. Nach den ersten beiden Missionen hat man alles gesehen, was das Spiel liefert, dazu kommen zahlreiche Schwächen und kaum besiegbare Boss-Monster. Die Wahl gegen das Monster zu kämpfen fällt selbst auf den einfachsten Schwierigkeitsgrad flach. Selbst für die 35 Euro ist das Spiel so völlig überteuert. Selbst die geworbenen Entscheidungen sind völlig witzlos, die Nebenquests belanglos und die Story wenig spannend. Hätten sich wenigstens die Entscheidungen auf die Story ausgewirkt oder wäre diese spannend. Das Spiel bleibt so leider weit hinter den Erwartungen zurück und eignet sich wirklich nur für Leute, die den Boss-Monstern zu Diensten sein wollen, was auch nur beim ersten Monster wirklich problematisch ist.
Gord

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ Moralsystem
+ sehr blutig
– keine deutsche Sprachausgabe
– nicht zu besiegende Boss-Monster
– Entscheidungen die dadurch keine sind
– einige Abstürze

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NoFear13

Creature Lab

am 16. Juni 2023 unter Review, Simulation, Strategie, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen verrückten Wissenschaftler, der aus Leichen Kreaturen erzeugt. Das war es schon, viel mehr ist leider nicht an Story vorhanden. Die Story, die erzählt wird, ist rein textuell und ist nur nettes Beiwerk. Hauptsächlich dreht sich alles um die Frau des Wissenschaftlers, die er aus den Händen der Regierung befreien möchte.
Creature Lab

Grafik:
Eine sehr simple 3D-Grafik, wie man sie aus allen Simulatoren kennt. Man selbst hat natürlich keinen Schatten und auch sonst sind nur sehr simple Schatten vorhanden. Dank dieser doch recht simplen Grafik, sollte das Spiel auf jeder Kartoffel laufen. Besonders lustig ist das man ab und an mit einer Hand die Chemikalien trägt, die Monster allerdings völlig ohne Hände. Hier wäre auch in den Animationen mehr möglich gewesen und anscheinend auch geplant. So kann man die Kreaturen zwar aufwecken, dann aber nicht das aktuelle Gerät verlassen und sie daher nicht beobachten. Hier war wohl mal geplant, sie auch beobachten zu können, was man wieder verworfen hat.
Creature Lab

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, startet aber erstmal auf Englisch. Links unten unscheinbar im Eck kann man dann auf German umstellen. Eine Sprachausgabe ist in keinen der beiden Fälle vorhanden, lediglich die Berichte am Fernsehen sind auf Englisch vertont. Die Übersetzung ist bei kürzeren Texten noch dazu komplett falsch, so heißt es Schlüsselbindung statt Tastenbelegung. Im Hintergrund spielt eine gruselige, automatisch wechselnde, Musik. Man kann sogar einstellen, wie oft sie wechseln soll, da es nicht viele Musiktitel gibt, deaktiviert man sie nach kurzer Zeit. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Creature Lab

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, wie man sie aus allen diesen Spielen kennt. Bis auf die Kamera kann diese auch völlig frei angepasst werden. Wer schon einmal eine Simulator gespielt hat, wird keine Schwierigkeiten mit der Steuerung haben. Man wünscht sich lediglich das nicht alles so umständlich wäre, so muss man die passenden Mixturen suchen und Mischen. Hier wäre eine Oberfläche, wo man die passenden Chemikalien, falls vorhanden, einfach auswählen könnte. Das ewige durch das Labor rennen, nervt einfach nur.

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Spielspaß:
Zu Beginn hat man die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsgraden. Diese bestimmen wie schwer das Herstellen von Mixturen ist und ob man seine Kreaturen mit unpassenden Elixieren verbessern und füttern kann. Zu Spielbeginn erhält man ein kleines Tutorial, was in das Spiel einführt. Das grundsätzliche Spielprinzip ist recht simple. Man stellt aus verschiedenen Chemikalien Mixturen her, diese verwendet man auf Leichen, um diese in Monster zu verwandeln. Die so hergestellten Monster schickt man mit dem Computer auf Missionen, dort sammelt sie wieder Leichen oder Chemikalien ein. Allerdings kann es auch, wenn sie entdeckt wird zum Kampf kommen. Dann verliert sie Vitalität, sinkt diese auf 0, verliert man seine Kreaturen. Es gilt also stets die Kreaturen zu verbessern, dafür kann man ihr in bestimmte Organe Mixturen injizieren. Oder man stellt neue Körperteile her und näht ihr diese an. Alles, was im Labor stattfindet, kann man dabei beobachten, die Missionen sind leider nur eine simple Simulation. So hat man nach wenigen Stunden genug gesehen, die Story hält kaum am Ball. Vor Allem, wenn man dann an einen Fehler stößt, wo die Missionen nicht startet und man 30 Minuten seit dem letzten Speicherstand verliert. Damit man wenigstens etwas zu tun hat, bekommt man im Verlauf der Geschichte, verschiedene Ziele. Dann gibt es auch mal besondere Missionen, mit einzigartigen Zielen. Da alle Missionen aber gleich ablaufen, ändert das kaum etwas.
Creature Lab

Spielwelt:
Im Spielverlauf bekommt man leider nur das eigene Labor zu sehen. Auch bekommt man im Spielverlauf die immer paar gleichen Menschen, die zu den immer gleichen Monstern werden. Die Chemikalien wirken sich nur auf die Attribute der Monster aus, was etwas Schade ist. Insgesamt wirkt die Spielwelt so nicht sehr realistisch und auch wenig lebendig. Gerade da die Missionen nur in einer simplen Animation ablaufen, die immer gleich aussieht.
Creature Lab

Fazit:
Für 10 Euro wäre es ein ganz nettes Spiel, die aufgerufenen 20 Euro sind leider völlig überteuert. Wer mal Lust hat für eine kurze Zeit Dr. Frankenstein nachzuspielen, wird seinen Spaß haben. Leider sind die Möglichkeiten doch recht beschränkt. Hätte man noch ein XP-System eingebaut und würden die Chemikalien sich stärker auswirken, wäre die Langzeitmotivation mehr gegeben. So fehlt es dem Spiel leider an Langzeitinhalt, um wirklich zu überzeugen.
Creature Lab

Pluspunkte Minuspunkte
+ Kreaturen erschaffen
+ Körperteile modifizieren
+ Missionen
– Fehler
– Missionen nur Simulation
– immer gleichen Menschen
– nach wenigen Stunden hat man alles gesehen

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NoFear13

Rough Justice: ’84

am 14. März 2023 unter Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Man spielt Jim, einen ehemaligen Polizisten, der gegen seine korrupten Kollegen ermittelt hatte. Aus Rache schoben sie ihm einen Mord unter und ließen ihn im Knast verrotten. Nach Jahren klärt der neue Staatsanwalt die Taten der Kollegen auf und Jim wird freigesprochen. Gleichzeitig wurde aber der S.E.A.-Akt beschossen, der es nun allen erlaubt eine Sicherheitsfirma zu gründen. Hank, ein nicht korrupter Ex-Kollege, hat dies ausgenutzt und seine eigene Sicherheitsfirma gegründet. Mit der Firma steht es nicht gut und man selbst als rein gewaschener Polizist soll das als neuer Geschäftsführer ändern. Die Story ist von Anfang an nicht sonderlich spannend und hält kaum am Ball.
Rough Justice: 84

Grafik:
Eine mehr als simple Grafik, bei der man auch nur die Qualität und Auflösung einstellen kann. Daneben kann man zu mindestens die unnötige und nervige Tiefenunschärfe deaktivieren. Das Spiel besteht zwar grundsätzlich aus einer 3D-Map, die man aus der Vogelperspektive erlebt, sie ist aber gespickt mit 2D-Elementen und Symbolen. Auch die meisten Umgebungen sind simplere 2D-Assets mit 2D-Figuren, nur in manchen Minigames kommen zudem weitere 3D-Elemente zu tragen. Der Grafik fehlt aber jede moderne Technik und auch die Schatten sind mehr als simple. Dafür sollte das Spiel auf fast jeder Kartoffel laufen.
Rough Justice: 84

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. ganz guter deutsche Synchronisation. Die Sprecher sind zwar alle wie auf Ritalin und bringen die Stimmung kaum herüber, es geht aber gerade so in Ordnung. Im Hintergrund spielt eine spannungsgeladene Musik, die an die 80er erinnert. Diese wechselt automatisch zwischen verschiedenen Stücken. Daneben hört man Windrauschen und allgemeine Stadtgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls sehr simple und geben nur ein minimales Feedback.
Rough Justice: 84

Steuerung:
Eine ganz typische Steuerung, die leider fest vorgegeben ist. Die Pfeiltasten sind aber zusätzlich zu WASD belegt, wodurch das kein wirkliches Problem ist. Da die restlichen Tasten aber auf WASD ausgelegt sind könnte das ein minimales Problem sein. Zusätzlich kann das Spiel auch komplett mit der Maus gesteuert werden, was wunderbar funktioniert und die Probleme obsolet macht.

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Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein kleines Tutorial. Im Spiel nimmt man verschiedene Fallsets an, die aus verschiedenen Fällen bestehen. Sowohl für die einzelnen Fälle als auch das Lösen des Fallsets bekommt man Belohnungen in Form von Geld, Ruf, EP, Loyalität und Aktionspunkte. Mit dem Geld kann man u. A. neue Ermittler einstellen, auf die sich auch die EP und Aktionspunkte beziehen. Um einen Fall erfolgreich abzuschließen, muss man das Würfelglück sprechen lassen. Allerdings müssen der gewählte Agent auch erstmal am Ort des Geschehens ankommen, da dieser von seinem aktuellen Standort dorthin fährt.  Um das Würfelglück etwas zu beeinflussen, sollte man den Agenten mit den für den Fall besten Attributen wählen. Mit dem Geld lassen sich außerdem neue Ausrüstungsgegenstände für die Agenten kaufen, die ebenfalls dem Würfelglück zuträglich sind. Hat man ein Fallset gelöst, erhält man Ruf bei dem entsprechenden Fallsteller und bekommt ab einer gewissen Stufe neue Belohnungen. Außerdem schaltet man so die Operationen frei, die die Story vorantreiben. Das Spiel hat leider zu viele Nerv-Elemente um Spaß zu machen, das ständige Würfelglück nervt einfach nur. Dass die Agenten, sobald sie in den Feierabend gehen neu angestellt werden müssen, nervt ebenfalls. So ist man ständig darauf angewiesen, das gute Agenten auch irgendwann wieder zur Verfügung stehen. Daneben gibt es Missionen, in denen man Minispiele lösen muss, auch hier gibt es nervigere, die kaum zu schaffen sind. Außerhalb von Missionen lässt sich aber völlig frei speichern. Leider spielen sich auch die Missionen immer ähnlich, dadurch hält man es nicht lang am Stück aus. Auch die Story ist langweilig und die Dialoge zu ausschweifend. Daneben ist das Spiel leider voller kleiner Bugs, wie das der Sound von Minigames im Hintergrund weiter läuft, oder dass das Hauptquartier nicht nach eine Fallakte automatisch öffnet.
Rough Justice: 84

Spielwelt:
Eine größere Stadt, die als 3D-Karte dargestellt wird. Diese ist völlig leblos, lediglich die Agenten bewegen sich darüber. Das gilt auch für das sonstige Spiel, die meisten Umgebungen sind völlig steif. Im Allgemeinen wirkt die ganze Spielwelt ebenfalls wie ein Brettspiel und wirkt so völlig leblos und unrealistisch. Hier wäre für ein PC-Spiel weitaus mehr möglich und nötig gewesen, um eine stimmige Spielwelt zu schaffen.
Rough Justice: 84

Fazit:
Wer auf Einzelspieler-Brettspiele steht, kann sich das Spiel einmal ansehen. Viel mehr ist es leider nicht, selbst die Minigames sind einfach nur nettes Füllwerk. Nach gefühlt 2 Stunden, hat man alles gesehen, was das Spiel bietet und befindet sich dann im Trott der immer schwerer werdenden Anforderungen. Der Preis ist mit 20 Euro gerade noch in Ordnung, im nächsten Sale kann man also als Brettspiel-Fan zugreifen, wer ein vollwertiges Spiel erwartet, wird etwas enttäuscht werden.
Rough Justice: 84

Pluspunkte Minuspunkte
+ Minigames
+ Gelegenheitsspiel
+ freies Speichern
– keine freie Tastenbelegung
– nervige Minigames
– nerviges Würfelglück
– mehr Brettspiel als Spiel
– viele kleine Bugs

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NoFear13

Gomorrah

am 17. Februar 2023 unter Abenteuer, Casual, Indie-Games, Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Man spielt Nina, die gerade ihren 18 Geburtstag feiert. Ihr Vater ist ein mächtiger Mafiaboss, der eine riesige Feier organisiert hat. Leider hat er auch mächtige Feinde und wird so auf der Feier erschossen. Man selbst ist jetzt das neue Oberhaupt des Mafia-Clans und muss Entscheidungen treffen. Will man Rache oder endlich Frieden? Dies und viel mehr gilt es zu entscheiden.
Gomorrah

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Grafik, die hauptsächlich aus grauen Comicseiten besteht. So hat man immer wieder länger Texte, mit einem darüber liegenden Bild. Trifft man dann eine Auswahl, erscheint die nächste Comicseite mit dem nächsten Text. Entsprechend läuft das Spiel auf jeder Kartoffel ohne Probleme. Die Qualitätsoption im Menü scheint auch keinerlei Effekt zu haben, lediglich die Auflösung ist einstellbar. Im zweiten Teil des Spiels hat man dann eine simplere Oberfläche um zu entscheiden wie man die Woche gestaltet.
Gomorrah

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe oder Erzähler. Aufgrund der vielen und langen Texte wäre zu mindestens ein Erzähler gut gewesen. Die deutsche Übersetzung ist insgesamt in Ordnung, weist aber leichte Fehler auf. Sehr selten, ist auch mal etwas gar nicht übersetzt, das kommt aber sehr selten vor. Im Hintergrund spielt eine dramatische, aber schnell eintönige, Musik. Daneben hört man keinerlei Umgebungsgeräusche, lediglich wenn man den Button klickt, bekommt man einen kurzen Feedback-Ton. Insgesamt ist die Soundkulisse viel zu schwach und es wäre mehr möglich gewesen.
Gomorrah

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. So drückt man die ganze Zeit einfach nur Buttons die für Entscheidungen stehen oder weist mit einfachem Klick die Gangster den Missionen zu. Selbst die Optionen kann man nicht mit ESC aufrufen, sondern muss den Button drücken. Entsprechend ist die Steuerung fest vorgegeben und kann auch nicht angepasst werden.

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Gomorrah

Spielspaß:
Das Spiel ist das typische Visual Novel, so klickt man sich durch riesige Dialoge und trifft immer wieder Entscheidungen. Am Ende jedes etwa 10 minütigen Story-Abschnitts bekommt man eine Bewertung wie man vorgegangen ist, ob man barmherzig, blutig, unbarmherzig oder als Geschäftsfrau vorgegangen ist. Dies beeinflusst dann das Ende und welches von den 8 möglichen Ausgängen man erlebt. Das Spiel speichert nach jedem Abschnitt automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Nach dem kurzen Intro beginnt das etwas tiefere Spiel, hier entscheidet man Woche für Woche wie man vorgeht. So sammelt man verschiedene Ressourcen wie Geld, Gewalt und Verhandlungsgeschick. Ist man bei einer Ressource 3 Wochen im Minus, scheitert das Spiel. Die Ressourcen bekommt man dann entweder durch Missionen, auf die man seine Leute schickt, oder durch die Entscheidungen in den Story-Abschnitten. Leider ist das Spiel völlig fehlerhaft, so zeigt es Kapitel an die man noch gar nicht frei gespielt hat, Bandenmitglieder können nicht mehr eingesetzt werden und vieles mehr. Das trübt den Spielspaß ziemlich und man muss dann neu starten, um das Spiel zu beenden. Wenn man die Entscheidungen und Missionen hauptsächlich nach den benötigten Ressourcen wählt, ist ein Durchspielen auch ohne große Schwierigkeiten möglich. Je nachdem wie schnell und genau man liest ist man dann in ca. 2 Stunden durch.
Gomorrah

Spielwelt:
Da man immer nur kleine nicht animierte Comic-Ausschnitte zu sehen bekommt und daneben die schmucklose Wochenübersicht, kann man nicht wirklich von einer Spielwelt sprechen. Das Spiel wirkt so insgesamt völlig leblos und zieht nicht wirklich in die Spielwelt hinein. Der Realismus ist ebenfalls nicht wirklich gegeben, wenn man die Leute einfach auf Missionen schickt und dann kurz einen Statusbericht bekommt. Hier wäre natürlich weitaus mehr möglich gewesen, für ein kleines Entwicklerteam ist es aber durchaus in Ordnung.
Gomorrah

Fazit:
Gomorrah ist ein nettes kleines Visual Novel mit leichtem Strategie-Ansatz. Leider ist die technische Umsetzung völlig mangelhaft, so ist weder die Grafik noch das Sounddesign beeindruckend und die Spielwelt wirkt völlig leblos. Dazu kommen leider die vielen unnötigen Bugs, die oftmals dazu zwingen das Spiel neu zu starten. Was bleibt ist eine ganz nette Story mit einigen Entscheidungen, die man zu treffen hat und die alternativen Enden liefern. Die aufgerufenen 3 Euro sind dafür auf jeden Fall fair und wenn man die Bugs noch in den Griff bekommt ist das ein ganz guter Deal für alle die auf Visual Novel und eine gute Geschichte stehen.
Gomorrah

Pluspunkte Minuspunkte
+ nette Geschichte
+ Entscheidungen
+ Visual Novel mit Strategie-Ansatz
+ alternative Enden
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– Sound
– graue Comicseiten
– leblose Spielwelt
– viele Bugs

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IXION

am 07. Dezember 2022 unter Aufbauspiel, Review, Simulation, Strategie, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt den Kommandeur einer riesigen Weltraumstation, momentan noch in der erdnahen Umlaufbahn. Erstes Ziel ist es das nächstgelegene Universum Proxima Centauri zu erreichen. Dort soll man die Bedingungen erforschen und mit dem Kolonisierungsprotokoll starten, um die Zukunft der Menschheit zu retten. Zu aller Erst muss man aber eine autonome Weltraumstation errichten und den Sprungantrieb installieren. Der erste Sprung geht aber komplett schief und man rottet mal so eben die Menschheit aus. Es gilt jetzt, ohne Unterstützung der Erde zu überleben und ein neues Zuhause zu finden.
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Grafik:
Eine ganz nette 3D-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Das Personal und die Fahrzeuge sind eher simple dargestellt und unterscheiden sich nur nach Personaltyp. Die Gebäude haben nette Details und sind nach ihrer Funktion unterscheidbar. Daneben sind nette Schatteneffekte da, sonst aber keinerlei moderne Techniken. Das ist aber für diese Art von Spiel in Ordnung und benötigt trotzdem ganz gute Hardware, ohne das die Optimierung nicht Optimal wäre. Einziges Manko an der Grafik sind wieder die Zwischensequenzen mit Balken in Ingame-Grafik und die Video-Zwischensequenzen mit starker Fragmentierung.
IXION

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind in Ordnung, wenn der Umgangston jetzt für eine Forschungsstation etwas zu flapsig ist, was man jetzt nicht von einem studierten Kryogenik-Experten erwartet. Im mittleren Teil des Spiels hört man eh meist die Computer-Stimme der Raumstation. Im Hintergrund spielt eine angenehme, etwas wechselnde, eintönige Musik. Daneben hört man die verschiedenen Gebäude der Forschungsstation. Die restlichen Soundeffekte sind gut und geben ein gutes Feedback.
IXION

Steuerung:
Eine erstmal Aufbauspiel-Typische Steuerung hauptsächlich mit der Maus. Daneben gibt es jede Menge Schnelltasten, die völlig frei belegt werden können. Man kann sogar die Seitentasten der Maus auf entsprechende Funktionen legen. Die Steuerung geht hervorragend von der Hand und gibt absolut keine Schwierigkeiten auf. Das Einzige, was minimal nervt, ist das man nicht durch Fahren an die Seitenränder den Bildschirm verschieben kann. Ansonsten kann man sogar die Empfindlichkeit der Maus je Ansicht einstellen.

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Spielspaß:
Am Anfang erhält man simple rein schriftliche Tutorials zur grundsätzlichen Steuerung. Daneben hat man zu Beginn entsprechend einfache Aufgaben, die ins Spiel führen. Das Spiel ist das typische Aufbauspiel, man platziert Gebäude in der Raumstation um die Bedürfnisse der Angestellten zu befriedigen. Daneben braucht man natürlich die Gebäude zum Erhalt der Infrastruktur, wie Energie-Erzeugung oder die Rumpfintegrität. Die Besonderheit ist, dass man natürlich jetzt keine Ressourcen aus dem nichts erschaffen kann. Entsprechend sendet man Forschungs-, Transport- und Bergbau-Schiffe aus die Grund-Ressourcen zu sammeln. Diese können dann in der Raumstation verarbeitet werden und in die benötigten Ressourcen gewandelt werden. Daneben sammelt die Forschungsschiffe Forschungspunkte, mit denen man neue Gebäude und Verbesserungen erforschen kann. Um die Raumstation zu erweitern, muss man die Schleusentore öffnen, das zeugt aber dafür das die Raumstation schneller an Struktur verliert. Auch muss man die Waren zwischen den Sektoren in der Warenansicht verschieben. Zur Mitte des Spiels schaltet man dann das Datenabhörzentrum frei und kann dort Dekrete für die Sektoren beschließen. Diese wirken sich positiv oder negativ auf die Stimmung aus und haben bestimmte Vor- und Nachteile.
IXION
Will man die Raumstation bewegen sind während der Reise oder dem Aufladen des Sprungantriebs die Stationen ohne Strom. Um dies zu überbrücken, sollte man entsprechende Batteriespeicher errichten. Mit fortschreitender Zeit wird das Spiel immer schwerer da die Mitarbeiter immer mehr die Erde vermissen. Außerdem nimmt mit jedem Sprung die Struktur der Raumstation ab und es wird immer anspruchsvoller sie zu reparieren. So wird das Spiel auch ohne jegliche feindliche Gefahr immer Anspruchsvoller. Dazu kommen die ganzen zufälligen Events und die Entscheidungen die man bei der Erforschung treffen muss. Sinkt die Struktur der Raumstation auf 0 oder die Stimmung auf 0 ist das Spiel verloren. Wie es sich gehört kann man aber jederzeit völlig frei und ohne Beschränkungen speichern, so kann man im Fall der Fälle bei einem entsprechenden Save-Game neu ansetzen. Leider gibt es zum Schluss eine neue Bedrohung, die erst fair gestaltet ist, dann aber zum Ende sehr unfair agiert, weshalb man hoffentlich ein Save-Game hat bevor man die letzte Reise antritt.
IXION

Spielwelt:
Die Weltraumstation ist voller Wuselfaktor. Allerdings bewegen sich die Angestellten und Fahrzeuge mal mehr oder weniger realistisch. Wenn man z. B. Waren transportiert, spornen die Fahrzeuge an der Start-Position und verschwinden einfach an der Endposition. Trotzdem sollte auf die Transportwege geachtet werden, da zu mindestens der Transport stattfinden muss. In der Weltraumkarte hat man reale Sternensysteme, die exakt nachgebildet sind, sogar mit den exakten Umlaufbahnen. Zwischen diesen muss man auch seine Raumschiffe realistisch bewegen, heißt mit einer Anflugkurve. Besonders beeindruckend ist, wenn diese zum Entladen in die Raumstation transportiert werden. Forschungsdaten werden natürlich gesendet und müssen nicht transportiert werden. Das Spiel und die ganze Spielwelt wirkt so sehr realistisch und man merkt einfach wie viel Wert darauf gelegt wurde.
IXION

Fazit:
Mit Ixion erhält man ein richtig gutes Survival-Aufbaustrategiespiel, das auch ohne jegliche Kämpfe anspruchsvoll ist und es entsprechend schwer wird einen neuen Planeten für die Erde zu finden. Trotzdem bleibt das Spiel immer fair und man hat genug Möglichkeiten die Raumstation auf Kurs zu halten. Wer ein wirklich gutes Raumstation-Aufbauspiel sucht, ist mit diesem Spiel genau richtig bedient. Bis man eine neue Erde gefunden hat, können über 30 Stunden vergehen, leider wird das Spiel zum Ende hin doch sehr stressig. Für 35 Euro erhält man trotzdem ein richtig gutes Spiel, das sich gerade Aufbauspieler auf keinen Fall entgehen lassen sollten.
IXION

Pluspunkte Minuspunkte
+ Wuselfaktor
+ Forschung
+ Realismus
+ reale Sternensysteme
+ viele Spielelemente
– Zwischensequenzen mit schwarzen Balken
– Zwischensequenzen mit starker Fragmentierung

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NoFear13

The Captain

am 09. November 2022 unter Adventure, Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Die Menschheit hat sich weit ins Universum ausgebreitet, das gefällt allerdings nicht allen, besonders die Union hat ein Problem mit der Ausbreitung. Diese erklären deshalb der Space Fleet den Krieg und sind auf dem Weg zur Sonne, um diesen mit ihrem Sonnenblaster zu vernichten. Es gibt eine experimentelle Abwehrmaßnahme, die in der Wüste von Utah entwickelt wird, allerdings benötigt diese viel Energie. Die entsprechenden Brennstoffzellen werden aus Sicherheitsgründen auf einer weit entfernten Station Epsilon produziert. Man selbst spielt Captain Welmu, der nur die Aufgabe hat den schnellen Transport via experimentellen Raumfalttransport zu überwachen. Leider geht das schief und man findet sich in seinem Raumschiff der CA-14 zusammen mit seinem Roboter Jeff an einem unbekannten Ort. Es stellt sich heraus das man durch das Portal in das äußerste Weltall transportiert wurde, auch die Brennstoffzellen sind noch hier. Es gilt jetzt mindestens eine zu bergen und zur Erde zurückzukehren.
The Captain

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik ohne besondere Effekte. Entsprechend hat man bis auf die Auflösung auch keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Das Spiel läuft dafür aber auf jeder Kartoffel flüssig mit maximalen FPS, außerdem ist die Grafik so zeitlos. Leider setzt man in den Zwischensequenzen auf schwarze Balken, was angesichts, dass das restliche Spiel 16 zu 9 ist mehr als unverständlich ist.
The Captain

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Die reichlich vorhandenen Texte müssen daher alle selbst gelesen werden. Dadurch leitet leider ein wenig der ganz gute Wortwitz. Im Hintergrund spielt eine angenehme sich an die Situation anpassende Musik. Daneben hört man passende Geräusche z. B. des Raumschiffs. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback. Einziges Problem sind die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten, so kann man nur die Gesamtlautstärke einstellen, nicht aber die Musik deaktivieren.
The Captain

Steuerung:
Eine typische Steuerung nur mit der Maus, so klickt man auf die Stellen wo man sich hinbewegen möchte und auf die Objekte die man verwenden möchte. Klickt man auf ein Objekt kommt ein Auswahlmenü, ob man es anschauen oder verwenden/nehmen möchte. Es ist auch nur eine Schnelltaste vorhanden, nämlich die Leertaste für die Hotspotanzeige, die wahlweise auch über einen Button funktioniert. Es gibt daher keine Möglichkeit sich die Steuerung anzeigen zu lassen oder gar zu ändern. Lediglich für den Controller gibt es eine In-Game-Übersicht. Die Kamera kann man nur bewegen, indem man die Maus gedrückt hält, warum das nicht zusätzlich auf A und D bzw. den Pfeiltasten liegt, ist unverständlich. Diese bewegt sich aber auch einfach mit, wenn man den Charakter zu einer neuen Stelle laufen lässt. Auch das Inventar lässt sich nur über den Klick auf den Button öffnen, warum liegt das nicht zusätzlich auf I. Die Steuerung ist so teilweise etwas unbequem und umständlicher, als sie sein müsste. Man kann das Spiel gut spielen, es würde aber besser gehen.

Esc
F1
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Backspace
Tab
Q
W
E
R
T
Z
U
I
O
P
Ü
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+ ~
Caps
Lock
A
S
D
F
G
H
J
K
L
Ö
Ä
'
#
Enter
Shift
>
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Y
X
C
V
B
N
M
;
,
:
.
_
-
Shift
Strg
PCGH
ALT
ALT
PCGH
Prnt
Strg
Druck
Scroll Lock
Pause Break
Einfg
Pos 1
Bild
Up
Entf
Ende
Bild
Down
^
<
v
>
^
v
1
2
3
<-|->

Fahre oder Klicke auf die Taste/Button, dessen Belegung du erfahren möchtest.


The Captain

Spielspaß:
Ein etwas ungewöhnliches Point-and-Click-Adventure. So muss man erstmal ganz normal kleinere Aufgaben bewältigen und dazu Gegenstände finden und auf andere Gegenstände anwenden oder kombinieren. Was es genau zu tun gibt, erfährt man aus seinem digitalen Notizbuch. Da man immer recht beschränkte Gebiete hat, ist dieser Adventure-Part meist nicht allzu schwer. Leider gibt es keine interaktive Hilfe im Spiel, falls man mal bei einem Planeten stecken bleibt, da man aber unverrichtet Dinge abfliegen kann ist das nicht allzu schlimm. Da man aber einige Entscheidungen treffen kann und auch die Rätsel auf verschiedene Arten lösen kann gibt es jetzt nicht die eine Komplettlösung. Daneben gilt es aber rechtzeitig die Erde vor dem Angriff zu erreichen. Dazu sieht man im Notizbuch wie lange man noch Zeit bis zum Angriff hat. Jede Reise oder teilweise die Entscheidungen kosten Zeit, entsprechend gilt es gut abzuwägen was man machen möchte. Gerade da man auch sein Raumschiff erst mit einem schnelleren Antrieb aufrüsten sollte um möglichst schnell zur Erde zu gelangen.
The Captain
Daneben kann es auch mal zu Kämpfen mit anderen Raumschiffen kommen. Diese laufen rundenbasiert ab, man kann das Spiel aber wohl auch abschließen, ohne solche Kämpfe zu haben. Was auch während des Tests gelungen ist. Die Möglichkeiten in den Kämpfen sind recht umfangreich, so hat man die Fähigkeiten der Crew-Member, entscheidet, ob man Angreift oder verteidigt und muss auch noch auf den Energielevel achten. Entsprechend kann man sein Schiff auch aufrüsten, dazu kann man Geld verdienen und neue Ausrüstung kaufen bzw. finden. Die Kämpfe sind allerdings recht anspruchsvoll und als Adventure-Fan sollte man diesen so oft wie möglich aus dem Weg gehen. Neben dem doch recht ernsten Setting kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz, so hat das Spiel einen tollen Humor. Das Spiel speichert regelmäßig automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Man kann aber die gespeicherten Zwischenstände frei laden. Je nachdem wie viele Planeten man erkundet und wie viele Kämpfe man bestreitet, braucht man so ca. 8 bis 12 Stunden, man kann das Spiel aber theoretisch in weniger als 4 Stunden abschließen.
The Captain

Spielwelt:
Die verschiedenen Planeten sind recht unterschiedlich gestaltet. Ab und an ist ziemlich viel los, neben einigen Passanten auch andere Raumschiffe. Außerdem ist immer mal etwas nett animiert. Die Umgebungen wirken so ganz lebendig und vor allem realistisch. Lediglich die Galaxy-Karte wurde etwas eingedampft, damit sie nicht allzu groß ist. Außerdem musste man so nicht allzu viel Planeten designen. Das Universum wirkt eher wie zwei sehr nahegelegene Sterne. Etwas größer wirkt es schon, wenn man jeden Planeten als eigenes Sonnensystem betrachtet.
The Captain

Fazit:
The Captain denkt das Point-and-Click-Adventure weiter und paart es mit einem spannenden Setting und rundenbasierten Kämpfen. Zum Glück kann man diesen komplett aus dem Weg gehen und das Spiel auch so abschließen. Der Zeitdruck die Erde zu erreichen bleibt aber und auch wirken sich die Entscheidungen auf das Spielende aus. Gerade wer das beste Ende erreichen möchte wird es wohl nicht schaffen allen Kämpfen auszuweichen, vor allem auch um das notwendige Kleingeld zu beschaffen. Alles in allem trotzdem ein außergewöhnlich gutes Spiel, was das Genre etwas auflockert.
The Captain

Pluspunkte Minuspunkte
+ freies Laden
+ Humor
+ Notizbuch
+ Hotspotanzeige
+ Entscheidungen
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– keine Sprachausgabe
– keine Übersicht zur Tastenbelegung
– Kämpfe zu schwer

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NoFear13

Age of Darkness: Final Stand

am 08. August 2022 unter Aufbauspiel, Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Der Szenarien-Modus ist in der aktuellen Early-Access-Phase noch nicht vorhanden. Entsprechend gibt es noch keine wirkliche Story. Was man sich aber jetzt schon erschließen kann, ist das es Kristalle gibt, die Monster herauf beschwören. Werden diese Instabil strömt eine ganze Horde an Feinden der Basis entgegen.
Age of Darkness: Final Stand

Grafik:
Die Grafik ist recht gut und hat nette Schatteneffekte. Alle Einheiten und sogar die Gräser haben Schatten. Die Gebäude und Einheiten haben viele Details und sind sofort in ihrem Typ erkennbar. Trotz dieser doch ganz guten Grafik läuft das Spiel flüssig mit maximalen FPS.
Age of Darkness: Final Stand

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, eine Sprachausgabe ist nur für ein paar Info-Meldungen vorhanden. Diese Stimme ist aktuell noch Englisch, was sich nach dem Early-Access-Ende ändern soll. Im Hintergrund spielt eine angenehme Musik, die Nachts und bei Angriffen etwas stressiger wird. Daneben hört man allerlei passende Geräusche wie Holzhacken, den Wind und die Bevölkerung. Die Kampfgeräusche klingen authentisch und geben ein gutes Feedback. Auch sonst gibt es einige Warngeräusche, die auf einen Angriff oder Ereignis hinweisen. Die Soundkulisse ist gut und hilft einem extrem.
Age of Darkness: Final Stand

Steuerung:
Eine typische Steuerung komplett mit der Maus. Es gibt einige Schnelltasten, die völlig frei belegt werden können. Die Steuerung geht gut von der Hand und gibt keine Schwierigkeiten auf.
Age of Darkness: Final Stand

Spielspaß:
Zu Beginn hat man die Wahl zwischen 5 Schwierigkeitsgraden, die man teilweise erst freischalten muss. Dann wählt man aus den 3 Fraktionen, diese haben eine bestimmte Ausrichtung und einen Helden. Die Helden steigen im Level auf und schalten automatisch neue Fähigkeiten frei. Im Spiel selbst gibt es dann 5 Ressourcen: Gold, Holz, Stein, Eisen und Dunkelerz. Daneben gibt es die unbeschäftigte Bevölkerung und überschüssige Nahrung. Es gilt jetzt Gebäude zu bauen, um die Ressourcen zu erhöhen und für genug Bevölkerung und Nahrung zu sorgen. Damit kann man neue Einheiten und Verteidigungsanlagen bauen. Alle 5 Nächte greifen dann besonders starke Einheiten an, die es abzuwehren gilt. Um diesen immer stärken Wellen gerecht zu werden, muss man immer neue Gebäude erforschen und diese errichten. So erforscht man auch Verbesserungen für die bestehenden Gebäude und verbessert diese denn man ist vom Platz her recht beschränkt. Daneben kann man auch für alle Einheiten in einem Fähigkeiten-Baum gegen Ressourcen Verbesserungen kaufen hier muss man sich für eine der drei Fähigkeiten pro Reihe entscheiden. Gespeichert wird nur automatisch oder auf Klick, man hat aber nur einen Spielstand neben dem Autospeicher. Eine Partie dauert ca. 2 bis 4 Stunden bis man versagt und macht jede Menge Spaß. Das Spiel hat aber einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad selbst auf der einfachsten Option hat man zu tun einige Wellen zu überleben.
Age of Darkness: Final Stand

Spielwelt:
Die Pflanzen und Bäume bewegen sich im Wind, die Produktionsgebäude sind authentisch animiert. Auf der Karte sind aber nur die eigenen Einheiten und die Feinde unterwegs. Lediglich im See kann man einige Fische entdecken die gerade gefangen werden. Die Spielwelt wirkt trotzdem lebendig und authentisch. Es fehlen aber ein paar Tiere, vor allem ein paar Vögel wären ganz nett gewesen. Das Spiel verfügt außerdem über ein dynamischer Tag-Nacht-Wechsel, der ja auch spielerisch relevant ist.
Age of Darkness: Final Stand

Fazit:
Eine echt gute Mischung aus Strategie, Aufbau und Tower-Defence, wie man sie selten findet. Alle Elemente des Spiels sind gut durchdacht und wirken schlüssig. Auch die Möglichkeit die Gebäude zu verbessern, um mit dem beschränkten Platz klarzukommen ist toll. Vor allem will man sich ja auch nicht zu sehr ausbreiten, da man so immer mehr verteidigen muss. Wer auf Tower-Defence und Strategie steht, sollte sich das Spiel auf jeden Fall mal anschauen. Es lohnt sich auch jetzt schon, obwohl sich das Spiel noch im Early-Access befindet.
Age of Darkness: Final Stand

Pluspunkte Minuspunkte
+ Tower-Defence
+ Aufbau
+ Verbesserungen
+ Upgrades
+ Fähigkeiten-Baum
– kein freies Speichern
– hoher Schwierigkeitsgrad

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NoFear13

Warpips

am 03. Mai 2022 unter Indie-Games, Review, Strategie, Test, Towerdefense abgelegt

Story:
Du bist der Anführer von Piponias besten Streitkräften. Deine Regierung hat beschlossen das benachbarte Oiyelistan zu annektieren. Angeblich, weil sie befreit werden wollen und man ihnen Freiheit und Bildung bringen will. Natürlich kann man Oiyelistan nur mit Gewalt befreien. Die Story wird nur in einem kurzen Text-Intro erzählt. Außerdem bekommt man nach Insel 4 in einem kurzen Text-Outro präsentiert, wo oh wunder die Bevölkerung wenig begeistert von ihrer gewaltsamen Befreiung ist. Die Story macht mehr Lust darauf alle Kämpfe zu verlieren und motiviert nicht wirklich. Man hätte hier lieber eine Geschichte über von einem Diktator besetzte Inseln erzählen sollen, das hätte rein gar nichts am Spielprinzip geändert, wäre aber wesentlich passender gewesen.
Warpips

Grafik:
Eine 3D Pixelart Grafik. Auf diesem 3D-Schlachtfeld bewegen sich aber 2D Pixel-Figuren. Diese werfen trotzdem Schatten und bewegen sich in alle drei Dimensionen. Das Schlachtfeld wird aber immer nur in einer nicht drehbaren Iso-Perspektive dargestellt. Das Spiel hat tolle Schuss- und Explosionseffekte. Der Grafikstil ist aber insgesamt Geschmacksache, läuft dafür aber mit hohen Framezahlen flüssig.
Warpips

Sound:
Im Hintergrund spielt eine geniale Rockmusik, die an alte Spiele in diesem Genre erinnert. Leider gibt es nur ein Stück, das in Dauerschleife gespielt wird. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Besonders die Waffen- und Explosionssoundeffekt sind gut geworden. Der restliche Sound ist aber eher simple, gibt aber ein gutes Feedback.
Warpips

Steuerung:
Das Spiel wird größtenteils mit der Maus gesteuert. Entsprechend können auch keine Tasten frei belegt werden. Die Einheiten können entsprechend ihres Slots zusätzlich mit den Nummerntasten 1 bis 8 gerufen werden. Leider werden diese Schnelltasten nirgendwo erwähnt, das entdeckt man eher durch Zufall. Dass man die beiden Spezialfähigkeiten, um die Angriffe oder die Verteidigung zu stärken, mit Q und E verwenden kann, wird im Tutorial erklärt. Wenn man das alles weiß, geht die Steuerung entsprechend gut von der Hand.
Warpips

Spielspaß:
Zu Beginn spielt man optional ein kurzes Tutorial, danach sollte man mit dem Eroberungsmodus starten. Hier legt man als Erstes einen Schwierigkeitsgrad fest, dann definiert man einen Truppennamen und ein Truppenlogo. Im Spiel wählt man ein an ein bereits erobertes Gebiet angrenzendes feindliches Gebiet aus. Dann sieht man welche Einheiten-Typen dort stationiert sind und welche Belohnungen man für die Eroberung erhält. Als Erstes legt man fest, mit welchen Einheiten-Typen man in den Krieg ziehen möchte und drückt dann auf Start. Dann startet die entsprechende Schlacht. Im Kampf sammelt man XP und alle paar Sekunden automatisch 5 Dollar. Mit den XP schaltet man Kampfpunkte frei, die man entweder in noch mehr Geld, Upgrades für alle Einheiten, in bestimmte mitgenommene starke Einheiten oder in 1 zusätzlichen Einheiten-Slot stecken kann. Mit dem Geld ruft man mitgenommen Einheiten, diese brauche unterschiedlich viele Einheiten-Slots, je nach ihrer Stärke. Daneben kann man mitgenommene Hindernisse, Geschütztürme oder Ölpumpen aufstellen. Mit den Ölpumpen generiert man dann zusätzliches Geld. Es gibt auch einen stationären Geschützturm, den man mitnehmen kann und selbst bedienen, dieser überhitzt aber recht schnell und muss dann erst abkühlen. Bis auf diesen Geschützturm kämpfen die restlichen Einheiten automatisch. Ziel der Schlacht ist es die gegnerische Basis am anderen Ende des Schlachtfelds zu zerstören und die eigene zu beschützen. Nach dem erfolgreichen Kampf sind die mitgenommenen Einheiten-Typen weg. Man erhält aber als Belohnung oftmals neue Einheiten-Typen. Daneben erhält man Gefechtscoupons, mit denen man beim Händler neue Einheiten-Typen kaufen kann. Außerdem erhält man Kriegs-Zaster, mit dem man Upgrades kaufen kann oder noch mehr Gefechtscoupons. Die Upgrades gelten für alle Infanterieeinheiten oder Fahrzeuge. Es gibt auch Upgrades um mehr Einheiten zu Beginn der Schlacht rufen zu können, oder mehr Auswahl beim Händler zu haben.
Warpips
Mit jeder gewonnenen Mission steigt die Truppenstärke des Gegners, es gilt also zu entscheiden welche Missionen und Weg man bis zur Endmission spielt, bevor sich die Gegner in Supersoldaten verwandeln. Nach einer verlorenen Mission ist es aber nicht vorbei, man verliert eins seiner 5 Leben, erst wenn alle 5 Leben weg sind, hat man verloren. So oder so geht es in den nächsten Kampf, hier startet man dann wieder von Level 1 und muss erst wieder alles mit dem Kampfpunkten aufleveln. Sobald man eine Insel erobert hat, indem man die mit der Flagge markierte finale Mission spielt, geht es auf die nächste Insel. Besonders fies wird die letzte vierte Insel. Hier sieht man weder die Belohnungen, die man bekommt, noch die Gegner, entsprechend wird es zum Glücksspiel. Man kann hier nicht speichern, das Spiel speichert nach jeder Mission automatisch. Jede Insel dauert ca. 2 bis 3 Stunden, wenn man in einem Rutsch alle schafft, ist man ca. 9 Stunden mit den 4 Inseln beschäftigt. Danach kann man viele Stunden in die anderen beiden Modi stecken, falls man die Schnauze nicht voll hat. Zum einen gibt es da noch den Endlosmodus. Hier legt man zu Beginn fest, welche Einheiten man mit dem vorgegebenen Kriegs-Zaster mitnehmen möchte, stärke Einheiten müssen in höhere Slots platziert werden. Das hat den Hintergrund, dass man nicht alle Einheiten von Anfang an rufen kann, sondern mit jeder überstandenen Runde schaltet sich ein Einheiten-Slot frei. Hier kann man auch nicht den Gegner besiegen es gibt nur Punkte, wenn man bis zur gegnerischen Basis vorrückt und diese beschießt. Ziel ist es also möglichst lange zu überleben und möglichst viele Punkte zu sammeln. Um sich mit anderen Spielern vergleichen zu können gibt es hier auch keine Option über den Schwierigkeitsgrad. Der letzte Modus ist eine Zufallsschlacht. Hierbei handelt es sich um eine einzelne zufällige Schlacht mit eigenen zufälligen Einheiten, hier kann man nur den Schwierigkeitsgrad festlegen.
Warpips

Spielwelt:
Im Spiel bekommt man nur unterschiedlich designte Schlachtfelder und Einheiten zu sehen. Daneben gibt es nur noch eine Übersichtskarte der aktuellen Insel. Die Schlachtfelder wirken authentisch und es bleiben Leichen und Fracks kurze Zeit zurück. Daneben entstehen überall Schusslöcher und Explosionsrückstände. Für die Art von Spiel in Ordnung, jetzt aber nichts, was einem vom Hocker reist. Das keine Tiere zu sehen sind ist klar, dass man aber immer so nett ist und in unbewohnten Gebiet kämpft ist eher ungewöhnlich.
Warpips

Fazit:
Warpips ist einfach zu lernen und sehr schwer zu meistern, selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad, hat man ordentlich zu tun. Dass man auch ständig entscheiden muss, welche Einheiten man mit zur Schlacht nimmt und dadurch bei der nächsten Schlacht nicht mehr zur Verfügung hat, macht das ganze nicht gerade einfacher. Wer auf solche strategischen Herausforderungen steht, kann sich das Spiel einmal anschauen. Lediglich die Story ist etwas schwach und die Grafik ist Geschmackssache. Wer aber über diese Schwächen hinwegsehen kann und auf Kriegsstrategie steht, sollte sich das Spiel definitiv ansehen.
Warpips

Pluspunkte Minuspunkte
+ einzigartiges Spielprinzip
+ viele Einheiten
+ Explosionen
+ Blut
– Story
– kein freies Speichern

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BadDragonLord

Dynasty Warriors 9 Empires

am 22. Februar 2022 unter Action, Review, Strategie, Test abgelegt

Story:
Es gibt verschiedene Szenarien die eine übergeordnete Geschichte durch Eventkämpfe erzählen. Jedoch gibt es auch ein Szenario welches komplett ohne solche Events auskommt. Unabhängig davon erzählt man jedoch seine eigene Geschichte. Je nach Szenario und Charakter, den man auswählt, startet man als Freier Offizier, Offizier unter einem Herrscher, oder als ein Herrscher. Von dieser Position aus versucht man das Reich zu vereinen und das Chaos im Reich so zu stoppen. Somit läuft es früher oder später darauf hinaus, dass man selbst zum Herrscher über mehrere Gebiete wird und sogar zum Emperor aufsteigen kann.
Dynasty Warriors 9 Empires

Grafik:
Insgesamt sieht die Grafik nicht schlecht aus. Solange man es hinbekommt, dass das Spiel auf einer 4k Auflösung läuft in HD sind die Texturen unscharf und die Kantenklättung zu schwach. Jedoch sind selbst in 4k die Schatten verwaschen und pixelig. Dafür sehen die Effekte im Kampf richtig gut aus, leider gibt es keine Möglichkeit auf mehr als 60 FPS zu kommen, da selbst bei deaktiviertem V-Sync das Spiel auf 60 beschränkt wird. Es kann stattessen sogar hergegangen werden und auf 30 FPS beschränkt werden was absolut unnötig ist.
Dynasty Warriors 9 Empires

Sound:
Bombastische Actionmusik in den Kämpfen, und melodisches Gedudel in den Menüs. Beides wird irgendwann eintönig und eventuell sogar nervig. Zwar kann man die Hintergrundmusik die gespielt wird ändern, jedoch wird man sich eher dazu entscheiden diese einfach komplett abzustellen. Ansonsten wird in den Kämpfen herumgeschrien, Offiziere der eigenen oder gegnerischen Fraktion geben irgendwelche Sprüche von sich, die in Japanisch vertont und mit Untertiteln versehen sind.
In der Open World durch welche man sich bewegen kann gibt es auch Hintergrundgeräusche wie Vogelgezwitscher. Alles in allem ist der Sound für diese Art von Spiel in Ordnung wird aber niemanden vom Stuhl reisen.
Dynasty Warriors 9 Empires

Steuerung:
Die Steuerung ist am PC ein echtes Problem, zwar kann man sie völlig frei einstellen. Maus-Support in den Menüs sucht man aber vergeblich. Zusätzlich werden in den Menüs alle Tastenanzeigen für einen Kontroller angezeigt. Somit ist es extrem gewöhnungsbedürftig in den Menüs zurecht zu kommen, besonders da die Standartbelegung absolut misslungen ist. Auch in den Kämpfen werden nur die Controllertasten angezeigt, sogar im Tutorials wird die Steuerung nur mithilfe eines Controllers erklärt.
Wer sich mit den Tastatur-Eingaben beschäftigt wird jedoch sogar merken, dass diese einem ermöglichen Tasten für Aktionen festzulegen welche normalerweise mehrere Tasten erfordern, wodurch bestimmte Aktionen schneller ausgelöst werden können. Wer sich also einfach mit den Tastenbelegungen beschäftigt und diese Stark anpasst, kann in den Kämpfen sogar mit Tastatur einen Vorteil gewinnen.
Dynasty Warriors 9 Empires

Spielspaß:
Das Reich erobern. Dies ist die übergeordnete Motivation für das erste Durchspielen. Es gibt, um dies zu tun, verschiedene Phasen. In der Strategiephase wählt man die Eigene Aktion für diesen Monat aus. Auch andere Reiche werden eine dieser Aktionen durchführen, jedoch bekommt man nicht mit was diese getan haben, solange es einen nicht direkt betrifft oder ein Kampf zwischen Reichen stattfindet. Auch verbündete Offiziere wählen eine dieser Aktionen, jedoch entscheiden sie sich meistens dafür einfach durch die Stadt zu schlendern. Diese Möglichkeit steht einem selbst auch zur Wahl. Wählt man diese Aktion wird man in die Open-World des Spiels gesetzt. Diese dient jedoch nur als Kulisse. In dieser kann man entweder über Menü, oder indem man zu den Offizieren geht, mit diesen Interagieren. Dadurch erhöht man seinen Beziehungslevel mit diesen und im Falle von freien Offizieren, kann man diese Überreden sich einem anzuschließen. Hat man einen hohen Beziehungslevel, kommen die Offiziere sogar zu einem, was eine Zwischensequenz auslöst und den Beziehungslevel erhöht ohne einen Aktionspunkt zu verbrauchen. Denn sobald man die Open World betritt hat man eine Bestimmte Anzahl an solcher Aktionen für dieses Mahl zur Verfügung. Die Anzahl dieser Punkte legt sich über den eigenen Titel fest, die man im Verlauf einer Kampagne erhält.
Dynasty Warriors 9 Empires
Es kann auch in der Open-World gegen wilde Tiere und Banditen gekämpft werden. Hat man einen Begleiter dabei, wird dieser nach einer bestimmten Anzahl an besiegten Gegnern, die Stärke des Spielers bewundern und man bekommt einen zufälligen Gegenstand beim Verlassen der Open-World. Zusätzlich erhält man für besiegte Gegner Rationen oder Gold in geringer Menge. Diese braucht man für andere Aktionen in der Strategiephase, Beispielsweise braucht man die Rationen sobald man eine Invasion der Verteidigung auslöst. Je nach Anzahl der eigenen Truppen braucht man die gleiche Menge an Rationen. Hat man sie für eine der beiden Kampfaktionen entschieden, geht es über in die Actionphase. Hier kämpft man mit dem eigenen Charakter und Verbündeten um ein Gebiet einzunehmen oder zu verteidigen. Hierbei wählt man zu Beginn einen Geheimplan für den Kampf, der verfolgt werden soll. Im Kampf selbst muss man dann Lager einnehmen und Gegner besiegen. Diese werden auch von den Geheimplänen teilweise angefordert, damit dieser gelinkt. Auch der Gegner verfolgt einen solchen Geheimplan, der nach einiger Zeit aufgedeckt wird und aktiv verhindert werden muss, wieder indem man bestimmte Gegner besiegt oder Lager einnimmt. Auch ohne Geheimplan ist es sinnvoll die gegnerischen Offiziere auszuschalten und Lager einzunehmen, damit der Kampf gewonnen werden kann. So sind auch die eigenen Offiziere nur eine geringe Hilfe während die gegnerischen Offiziere sogar manchmal zu effektiv sind. Der Schwierigkeitsgrad dieser Kämpfe wird über zwei Faktoren bestimmt zum einen durch den gewählten Schwierigkeitsgrad beim Start der Kampagne zum anderen durch die Unterlegenheit oder Überlegenheit der eigenen Truppenstärke. Jedoch ist letzteres der stärkere Faktor, wodurch eine Unterlegenheit selbst im leichtesten Schwierigkeitsgrad fast unmöglich auszugleichen ist.
Dynasty Warriors 9 Empires
Die Kampagne kann auch mit einem selbst erstellten Helden gespielt werden. Von diesen erstellten Offizieren kann man sogar richtig viele haben, wodurch man die Welt mit ihnen bevölkern lassen kann um diesen während den Kampagnen zu begegnen und zu rekrutieren, bzw. gegen sie zu Kämpfen. Auch kann man während der Kampagne einen Offizier des anderen Geschlechts heiraten. Tut man dies und schließt die Kampagne ab, muss der Partner nur überlebt haben und es wird ein Kind geboren. Dieses kann man als Custom-Offizier speichern um es in einer späteren Kampagnen einzusetzen. Diese Kinder erben die Waffenfähigkeiten der Eltern und erhalten besondere Eigenschaften, die die Attribute erhöhen. Die Gegenstände und Fähigkeitskarten, welche es außerdem in der Kampagne als Belohnungen gibt, bleiben über diese hinaus erhalten und können beim erneuten Anlauf von Anfang an genutzt werden. Diese Features erhöhen den Wiederspielwert.
Dynasty Warriors 9 Empires

Spielwelt:
Die Open-World ist nur Kulisse um mit Offizieren zu Interagieren. Die Eroberungen oder Verteidigungen finden auf Abschnitten dieser Open World statt. Dadurch hat jedes Gebiet seine eigene Kampfkulisse. Die Open-World ist ansonsten leer und leblos besonders am Anfang der Kampagne. So tauchen später, je nach dem Zustand der Gebiete NPC’s auf, welche aber nur stumpf einer Tätigkeit nachgehen und keinerlei Relevanz besitzen.  Insgesamt ist die Open-World nur da, weil sie bereits für Dynasty Warriors 9 entwickelt war.
Dynasty Warriors 9 Empires

Fazit:
Je nachdem ob einem die Kämpfe Spaß machen, wird man hier durchaus seinen Spaß haben. Da diese den Hauptteil des Spiels bilden und der Rest nur den Kämpfen etwas mehr Sinn verleihen soll. Insgesamt ist das Spiel nur einer sehr kleinen Maße an Spielern zu empfehlen und selbst diese sollten bei dem Preis eher Abstand halten und auf einen Sale warten. Was jedoch erfahrungsgemäß bei diesem Publisher extrem lange dauern kann.
Dynasty Warriors 9 Empires

Pluspunkte Minuspunkte
+ Character Editor
+ Coole Kämpfe
+ Durch Behalten von Gegenständen und Kindern erhöhter Wiederspielwert
– Preis
– Kostüm DLCs
– Wenig Abwechslung
– Seltsame dynamische Schwierigkeitsgrade
– Grafikeinstellungen
– Steuerungsanzeigen
– Open World ist leblose Kulisse

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Expeditions: Rome

am 22. Januar 2022 unter Review, Rollenspiel, Strategie, Test abgelegt

Story:
Die Story spielt im alten Rom. Man musste aus Rom fliehen, da der Vater ermordet wurde und Mutter deshalb ihr Kind in Sicherheit bringen möchte. Man begibt sich nach Lesbos um beim Kampf gegen den Wiederstand zu unterstützen. Schnell wird man zum Befehlshaber über die Legion und muss die Region vom Wiederstand befreien. Auf diesem Weg kann man sich Ehren verdienen und so sein Zuhause zurück erobern. In der Story geht es dann auch noch nach Afrika und Gallien, die Story ist aber weder besonders spannend noch macht sie Lust auf das Spiel.
Expeditions: Rome

Grafik:
Die Anfangssequenz ist in einem Comicstil, so wie auch die Bilder der Charaktere. Das normale Spiel ist in 3D, hat einige Schatteneffekte und Wasserspiegelung. Die Grafik ist aber nicht besonders spektakulär und wirkt etwas alt. Die großen Schlachten finden nur auf einer taktischen Karte mit Symbolen für die Einheiten statt.
Expeditions: Rome

Sound:
Die Hintergrundmusik passt zum römischen Setting und passt sich der Situation an. Alle Dialoge bis auf die des Hauptcharakters sind synchronisiert. Die deutschen Sprecher sind in Ordnung. Einige Untertitel und Texte sind fehlerhafterweise auf Englisch. Im Hintergrund hört man Unterhaltungen und Kampfgeräusche, die Hintergrundgeräusche sind aber eher simple. Der restliche Sound in den Kämpfen geben ein gutes Feedback über die Angriffsstärke.
Expeditions: Rome

Steuerung:
Die Tasten können frei belegt werden. Die Steuerung ist genretypisch und man gibt die meisten Befehle mit der Maus. Teilweise ist es etwas schwer mit Gegenständen in der Umgebung zu interagieren, da der Klickbereich recht klein ist.
Expeditions: Rome

Spielspaß:
Im Hauptmenü wird man schon von Twitch-Drops begrüßt, eines der schrecklichsten Trends für Spiele die es gibt. Auch die Tooltips für die Einstellungen auf lustig gemacht, was nicht zum ernsthaften Setting passt. Startet man dann das Spiel, designt man im Charakter-Editor mit wenigen Optionen einen weiblich oder männlichen Charakter. Weibliche Charaktere können keine Vornamen tragen, da dies im alten Rom nun einmal so war. Entsprechend legt man einen Spitznamen fest, die Leute sprechen einen aber mit dem Titel an, nur man selbst stellt sich mit dem Spitznamen vor. Dann wählt man einen rhetorischen Stil, ob man die Leute mit seinen Fähigkeiten, seiner Logik oder durch Emotionen in den Dialogen überzeugen möchte. Dadurch hat man im Spiel ab und zu die Möglichkeit eine Situation anders zu lösen. Als vorletzten Schritt wählt man einen Schwierigkeitsgrad und ob man im Kampf sterben kann. Sollte ein Hauptcharakter sterben endet das Spiel. Ein Ironman-Mode ist für Liebhaber der gelöschten Speicherstände ebenfalls vorhanden. Zum Ende wählt man dann noch eine Klasse für den Hauptcharakter. Ein großer Pluspunkt ist das Speichersystem, dieses ist vollkommen frei, man kann jederzeit auch mitten im Kampf speichern. Die Kämpfe laufen dann rundenpassiert ab und man zieht nach der Reihe seine Charaktere, anschließend ist der Gegner und verbündete Einheiten dran. Im Spiel gilt es dann immer wieder Entscheidungen zu treffen, je nachdem welche man trifft finden das Gruppenmitglieder gut oder schlecht. Angeheuerte Söldner können sogar die Gruppe verlassen, wenn sie mit den Entscheidungen nicht einverstanden sind. Auf einer Übersichtskarte bewegt man sich von Gebiet zu Gebiet, besucht Orte und weißt seine Armee an Gebiete zu erobern. Alle 8 Stunden benötigt man dafür eine Nahrungsration.
Expeditions: Rome
In den Kämpfen steigt man selbst und die Begleiter dann im Rang auf und man kann neue Fähigkeiten erwerben oder verbessern. Neben den Nahrungsrationen gibt es noch Geld, mit dem man neue Begleiter, Herr-Führer und Soldaten anwirbt. Manchmal wird Geld auch für Entscheidungen benötigt. Eine weitere Ressource ist Medizin, diese wird benötigt um im Kampf verletzte Begleiter zu heilen. Als letzte Ressource gibt es noch Sklaven, diese werden benötigt um das Lager zu verbessern. Jede dieser Ressource kann gegen jede andere Ressource gehandelt werden. Die Gruppenmitglieder unterstützen einen nicht nur im Kampf, sondern können im Lager bestimmten Gebäuden zugewiesen werden um z.B. neue Rekruten anzuwerben, Gegenstände herzustellen oder neue Kampftaktiken für die Schlachten zu entwickeln. Mit der Armee erobert man dann feindliche Gebiete, indem man in der Schlacht aus den verschiedenen Kampftechniken auswählt. Anschließend gilt es noch eine kleine Befriedungsquest zu machen und danach die Gebäude wie Steinbrüche zu erobern. Mit den so eroberten Gebäuden kann man dann sein Lager weiter ausbauen. Leider überwiegt der Strategieteil den RPG-Teil stark. Außerdem mach die langweilige Story, die ewigen Laufwege und die langwierigen Kämpfe den restlichen Spielspaß nach einigen Stunden zu Nichte.
Expeditions: Rome

Spielwelt:
Das alte Rom wird akkurat dargestellt, die Gebäude und Umgebungen passen zum Setting. Wenn man eine Frau wählt wird man immer wieder auf diesen Umstand hingewiesen. Im alten Rom war es Frauen nicht gestattet zu kämpfen oder gar eine Armee zu befehlen. Die Spielwelt wirkt trotzdem leblos, es gibt keine Tiere wie Ratten die durch die Straßen streifen und die meisten Leute stehen steif herum und warten drauf das man sie anspricht.
Expeditions: Rome

Fazit:
Wer auf rundenpassierte Kämpfe, ewige Laufwege, die simple Eroberung neuer Gebiete und den simplen Ausbau seiner Basis steht, kann sich Expeditions: Rome mal anschauen. Alle Anderen sollte aufgrund der langweiligen Story einen Bogen um das Spiel machen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geschichtlich Akkurat
+ Klassen
+ Schwierigkeitsgrad
+ freies Speichersystem
+ Entscheidungen
– Twitch-Drops
– auf lustig getrimmte Tooltips in den Optionen
– zu viel Strategiespiel
– Story
– Kämpfe langwierig

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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