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NoFear13

The Callisto Protocol™

am 03. Dezember 2022 unter Action, Horror, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt Jacob Lee, einen selbstständigen Frachtpiloten. Dieser befindet sich in seinem Raumschiff, mit seinem Crewmitglied Max, auf den Weg zu einem Gefängnismond. Dort soll man wertvolle medizinische Fracht abliefern. Allerdings wird man auf dem Weg vom Schiff The Outer Way geentert. Um diese aufzuhalten, öffnet man die hinteren Schotten, das geht allerdings nach hinten los und das Raumschiff stürzt auf Callisto ab und Max stirbt. Statt, dass man dort Hilfe erhält, wird man prompt ins Gefängnis gesteckt. Nach einer schmerzhaften Operation und einem Albtraum wacht man in einem völlig zerstörten und mit Leichen übersähen Gefängnis auf. Was ist genau passiert und wie entkommt man? Das gilt es jetzt herauszufinden, leider verwandeln sich die Insassen nach der Reihe in Monster und wollen einen ans Leder. Die Story ist recht spannend, leider endet sie mit einem minimalen Cliffhanger.
The Callisto Protocol

Grafik:
Das Spiel sieht echt sehr gut aus und spielt aus der Third-Person-Perspektive. Es ist auch Raytracing für Spiegelungen und Schatten vorhanden und dann auch FSR 2. DLSS fehlt allerdings, da man mit AMD zusammenarbeiten musste. Entsprechend ist die Performance nicht so toll, damit man die größten Ruckler vermeidet, gilt es V-Sync und Motion Blur zu deaktivieren. Ganz ruckelfrei läuft das Spiel dann aber nicht, es kommt immer noch zu minimalen Rucklern. Das liegt wieder einmal an der eigentlich nicht mehr zu empfehlenden Unreal Engine 4 und den nicht zum Spielstart gerenderten Shadern. Ein erster Patch heute früh hat das aber schon extrem verbessert. In Kämpfen kann man dann aber nur Ruckler feststellen, wenn man sich in einem neuen Bereich bewegt. Die FPS-Schwankungen sind auch extrem, von weit über 100 fällt das Spiel in bestimmten Szenen mit viel Licht und Spiegelungen auf 40 FPS. Das ist aber ja in Ordnung und mit Raytracing zu erklären, leider kommen solche extremen Szenen nicht im eingebauten Benchmark vor. Hier hat man dann Werte von knapp 100 FPS und wundert sich das man FSR empfohlen bekommt. Die meisten anderen nervigen Effekte wie unnötig Kamerawackler oder Tiefenunschärfe lassen sich ebenfalls deaktivieren. Das Kamerawackeln gilt allerdings nur im Spiel, in den Zwischensequenzen wackelt es wie ein Kuhschwanz.
The Callisto Protocol

Sound:
Die Soundausgabe ist herausragend und das Spiel ist komplett auf Deutsch verfügbar. Die Sprecher machen einen sehr guten Job und bringen die Stimmung auf den Punkt. Diese versuchen Lippensynchron zu sein, schaffen es aber meist nicht, was etwas schade ist. Gerade in den Zwischensequenzen ist es schon extrem wie asynchron gesprochen wird. Leider kommt es gelegentlich vor das die deutsche Synchronisation fehlt und die Sprecher plötzlich englisch sprechen. Die großartige Mimik bleibt davon natürlich unberührt. Im Hintergrund spielt eine stets passende Musik, daneben hört man passende Geräusche wie Raumschiffknacken oder Motoren. Natürlich auch die ganzen Monster-Gegner, die unterwegs sind oder gruselige Stimmen die deinen Namen flüstern oder schreien, obwohl niemand da ist. Im Kapitel wo man kurz mal draußen ist, hört man dann den Schneesturm und die Schritte im Schnee. Die restlichen Soundeffekte sind hervorragend und geben ein sehr gutes Feedback.
The Callisto Protocol

Steuerung:
Eine typische Steuerung mit Maus und Tastatur. Das tolle sind die vielen Barrierefreiheitsoptionen wo man u. A. einstellen kann, dass man die Maustaste nicht bashen muss zum Angreifen. Außerdem lassen sich alle QTEs automatisch abschließen, des Weiteren ist es möglich Gegnern automatisch auszuweichen oder Vollautomatisch zu zielen. Daneben gibt es eine Zielhilfe, die sich aber ebenfalls deaktivieren lässt. Die Steuerung kann völlig frei eingestellt werden, inkl. Maustastenbelegung, außerdem kann eine Alternativ-Taste bestimmt werden. Da auf der Leertaste stampfen liegt, muss man E benutzen, um über Hindernisse zu springen. Das ist insofern ein Problem, wenn die Gegenstände auch verschoben werden können und bestiegen, dann muss man sie seitlich zum Besteigen verwenden. Am aller dümmsten ist aber das man erst 2 drücken muss, um seine Waffen mit dem Mausrad zu wechseln, vor allem da dies ohne das man zielt, eh ohne Funktion ist.

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Spielspaß:
Zu Beginn bestimmt man einen Schwierigkeitsgrad. Das Spiel ist das typische Action-Game mit leichten Horror-Elementen. So kämpft man sich mit permanenter Munitions-Knappheit durch gruselige Gänge, die von Monstern heimgesucht werden. Aufgelockert wird das Ganze durch regelmäßige Action-Sequenzen mit deaktivierbaren QTEs. Das Spiel kommt ohne großartiges Interface aus, entsprechend bekommt man am Anfang ein Core-Gerät im Knast eingesetzt. Dort sieht man sein aktuelles Leben, sowie an den Waffen die aktuelle Munition. Im Spiel sammelt man dann von toten Gegnern Geld und andere Gegenstände, dafür muss man auf sie einstampfen. Diese Gegenstände sind aber auch so in der Spielwelt verteilt und können oftmals in Nebenräumen entdeckt werden. Das Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, dafür muss man Heilpakete einsetzen oder manchmal lassen Gegner ein paar Gesundheitspunkte beim Einstampfen fallen. Mit dem gesammelten Geld kann man dann an 3D-Druckern seine Waffen und Ausrüstung verbessern. Außerdem kann man hier auch neue Munition oder Gesundheitspakete drucken. Im Spielverlauf bekommt man immer neue Ausrüstung, Waffen und Gadgets. Dazu gehört auch ein Gravitationshandschuh mit dem man Gegner und Gegenstände schleudern kann. Die Gegner können so in Fallen geschmissen werden, die sie zerstückeln oder aufspießen.
The Callisto Protocol
Leider gibt es auch einige Spielelemente, die wirklich nerven. Dazu gehören das viel zu kleine Inventar und die teilweise unfairen Kämpfe auch auf einfach. Vor allem nervt das selbst Munition den knappen Inventarplatz benötigt, was verhindern soll dass man zu viel Munition mit sich rumschleppt. Was ebenfalls nervt, ist das Headshots keine Kills erzeugen, die Monster rennen dann ohne Kopf auf einen zu und brauchen immer gleich viele Treffer, man kann lediglich Körperteile wie Beine wegballern, um sie zu verlangsamen. Das schlimmste sind die zum Glück seltenen Roboter, an denen man sich vorbeischleichen soll oder in den Kopf schießen. Ist man hierbei zu ungeschickt töten sie einen mit dem ersten Treffer. Das Spiel speichert sehr häufig automatisch. Stirbt man, startet man von einem dieser Kontrollpunkte. Das Spiel lässt auch die letzten 10 Auto-Speicher bestehen. Daneben kann man beliebig häufig frei speichern, allerdings wird auch hier nur der letzte Kontrollpunkt gespeichert. Das geht gerade so in Ordnung da die Kontrollpunkte ganz fair angebracht sind, ein freies Speichern ist das natürlich nicht. Nach ca. 7 Stunden ist man durch, dann langt es aber auch und das Spiel zieht sich so schon etwas.
The Callisto Protocol

Spielwelt:
Ein großes Mond-Gefängnis, dass mit Leichen und Monstern übersäht ist. Daneben brennt alles und die Insassen und Wärter laufen am Anfang um ihr Leben. Später bekommt man dann meist nur noch die Monster zu sehen. Die Gänge wirken wie für ein Gefängnis aus einem Guss, sind aber trotzdem passend gestaltet und angeordnet. Zwischen den Kapiteln wechselt die Umgebung zudem, dann geht es auch mal nach draußen in den Schnee, wo man Spuren hinterlässt. Man hat kleinere Nebenwege, wird aber sonst über die schlauchartigen Wege geführt. Teilweise einfach, indem bestimmte Türen erstmal blockiert sind. Auf Ladebalken wurde verzichtet, stattdessen dienen die Leitern, Schiebetüren oder Aufzüge als solche. Das ist auf der einen Seite ganz toll, da man zusammen mit dem nicht vorhandenen Interface in die Spielwelt eintaucht. Auf der anderen Seite kommt es hier natürlich zu Laderucklern, die teilweise mehr stören als ein kurzer weißer Ladebalken auf schwarzen Grund. Die Spielwelt wirkt insgesamt glaubwürdig und lebendig, lediglich dass das Core-Interface zwar voll Zukunft ist dann aber rauscht, ist wohl eher unglaubwürdig. Das ist aber echt schon jammern auf hohen Niveau, der Horror ist herausragend und man hat die ganze Zeit ein bedrückendes Gefühl.
The Callisto Protocol

Fazit:
Man merkt hier klar, dass das Spiel Dead Space mehr als nachempfunden ist und das die Entwickler davon kommen. Das ist aber insgesamt nicht schlimm, da das Spiel trotzdem weitergedacht wurde, so sind viel mehr Action-Szenen vorhanden, die das Spiel auflockern. Ansonsten ist es aber größtenteils genauso wie das aller erste Dead Space. Gerade Fans haben sich das aber sicherlich gewünscht und kommen voll auf ihre Kosten. Leider lässt die Performance etwas zu wünschen übrig, mit deaktivierten V-Sync und Motion Blur geht es einigermaßen, perfekt ist aber anders. Ein erster Patch hat hier schon etwas Abhilfe geschafft, gerade auf guter Hardware läuft das Spiel dann ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Eventuell wird das aber noch besser nachgepatcht und man bekommt ein super Action-Game für Horror-Spielesessions. Den nächsten Sale sollte man trotzdem abwarten, denn 60 Euro sind schon eine Menge Geld für gerade einmal 7 Stunden Spielzeit. Man bekommt aber ein herausragendes Gesamtpaket, das wenig Wünsche offen lässt und wenige Schwächen. Wen minimale Ruckler nicht stören oder einen hoffentlich folgenden Patch abwarten kann, sollte dann definitiv zugreifen.
The Callisto Protocol

Pluspunkte Minuspunkte
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ Schwierigkeitsgrad
+ deaktivierbare QTEs
+ Sound
+ Grafikqualität (o. Performance)
+ Mimik
+ Gewalt
+ Blut
+ Horror
– extremes Kamerawackeln in den Zwischensequenzen
– Performance
– Waffen wechseln etwas umständlich
– nicht Lippensynchron
– zu kleinens Inventar
– Munition verbraucht Inventarplatz
– keine Headshot-One-Kills
– Roboter die einen sofort killen

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NoFear13

Need for Speed™ Unbound

am 02. Dezember 2022 unter Rennspiele, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man steigt in die Untergrund-Rennszene ein, dazu hat man mit seiner Freundin eine alte Schrottkarre repariert. Nachdem man im ersten großen Rennen beeindruckt hat, wird die Werkstatt ausgeräumt und die Mitstreiterin stellt sich als Komplizin heraus. In diesem Moment verliert man alles Geld und seinen Wagen und die Untergrundszene verschwindet spurlos. 2 Jahre später ist die Untergrundszene wieder da und man trifft seine alte Mitstreiterin die ein mehrstufiges Rennen veranstaltet. Um seinen Wagen und sein Geld zurückzubekommen muss man jetzt die verschiedenen Wagenklassen am Renntag besitzen. Vorher muss man die Qualifikationen gewinnen, die jeweils eine andere Wagenstufe erfordern, entsprechend gilt es genug Geld in der Rennwoche zu gewinnen.
Need for Speed Unbound

Grafik:
Eine sehr schicke 3D-Grafik, mit netten Schatten und Spiegelungseffekten. Daneben ist noch DLSS vorhanden, Raytracing allerdings nicht. Das Spiel kann aus verschiedenen Kamera-Ansichten erlebt werden, die mit C umgeschaltet werden. Nervige Effekte wie Bewegungsunschärfe und Kamerawackeln lassen sich deaktivieren, die Tiefenunschärfe leider nicht komplett. Zweiteres befindet sich allerdings in den Fahroptionen. Die Besonderheit sind die stark comichaften 3D-Figuren und 2D-Fahreffekte. Beides ist etwas Geschmackssache und gefällt wohl nicht jedem, ersteres kann eh nicht deaktiviert werden. Zweiteres kann nur am eigenen Auto angepasst werden, dabei gibt es keine „Keine Effekte“-Option und selbst wenn hätten es die anderen Rennautos weiterhin. Ansonsten ist die Grafik in Ordnung, läuft flüssig und ohne großartig Ruckler in hohen FPS.
Need for Speed Unbound

Sound:
Das Spiel ist komplett auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind in Ordnung, stecken aber allesamt in ihrer Hip-Hop-Attitüde fest. Das gilt auch für die wechselnde Hip-Hop-Musik im Hintergrund. Schön ist, dass diese sich für jeden Aspekt des Spiels einzeln deaktivieren lässt. Leider geht das alles doch schon sehr auf die Nerven, wenn dann der coole Rapper auf Englisch erklärt wie cool dein Style ist, oder die Hauptfigur normal redet bis sie die Konkurrenz herausfordert. Daneben hat man oftmals die immer gleichen Dialoge, sowohl im Rennen als, auch wenn die Crew dir was erzählt. Ansonsten hört man im Hintergrund passende Geräusche wie den Wind, Autoverkehr, Vögel und die Passanten. Die restlichen Soundeffekte, besonders der Autos sind hervorragend und geben ein herausragendes Feedback.
Need for Speed Unbound

Steuerung:
Eine ganz typische Renn-Steuerung, die erstmal keine Schwierigkeiten aufgibt. So steuert man mit WASD, Leertaste ist die Handbremse und Shift ist das Nitro. Mit den Pfeiltasten kann man sich umsehen, warum das nicht mit der Maus möglich ist, ist ein Rätsel. Die Steuerung kann aber frei angepasst werden, allerdings kann nichts auf die Maus belegt werden. Außerdem ist generell kein Maussupport vorhanden, eine echte Schande für ein solches Unternehmen. So muss man sich kompliziert durch die Menüs oder Karte navigieren. Das ESC meist ohne Funktion ist und man mit Tab das Menü öffnen muss ist ein No-Go. Insbesondere, wenn selbst Tab oftmals ohne Funktion ist und eine Änderung der Menütasten nicht möglich. ALT+F4 ist auch keine wirkliche Option da hier das Save-Game nicht in die Cloud gespeichert wird, was zum komischen Seiteneffekten führt.

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Spielspaß:
Erstmal wird man von der EA-App begrüßt und braucht einen EA-Account, das war den meisten zwar klar unnötig und nervig ist es trotzdem. Im Spiel wählt man einen Schwierigkeitsgrad, dieser bestimmt die Schwierigkeit der Gegner, der Polizei und das eigene Leben, sowie die Restarts, dazu später mehr. Dann darf man erstmal in die Optionen und das Spiel auf das einzig richtige metrische Einheitensystem umstellen. Zum Glück kann man den ganzen Quatsch wie die Online-Anmeldung und Crossplay deaktivieren. Dann wählt man einen Charakter, den man dann umgestalten kann. Vor allem aber die Posen, die man wählt, sind vollkommener Poser-Quatsch. Anschließend wählt man eines von drei Starter-Autos, ist egal da man diese eh nach dem Prolog verliert. Das Spiel selbst ist dann ein reines Arcade-Rennspiel, ohne wirklichen Simulationsaspekt. So muss man sich erstmal dran gewöhnen wie schnell die Autos driften und wie komisch das Kurvenverhalten ist. Daneben kann man Nitro einsetzen, das sich bei verschiedenen Fahraktionen wie Windschatten oder Beinah-Unfällen auflädt. Natürlich ist einem auch permanent die Polizei im Rücken, was vor allem nervt, da sie nie wirklich auf die Gegner gehen. Bei Unfällen wird man dann schnell wieder ins Rennen zurückgesetzt und weiter geht es, allerdings verliert man natürlich seine Geschwindigkeit. Auch der Fahndungslevel-Quatsch vom Vorgänger ist auch wieder dabei. So kann man Rennen um Rennen fahren, damit steigt aber der Fahndungslevel bis Stufe 5, bis man in die Garage zurückkehrt. Mit jeder Fahndungsstufe sind immer schwerer abzuhängende Cops am Start. Wird man dann doch erwischt, verliert man das gesammelte Geld, dafür bekommt man zusätzliche Belohnungen bei der Polizeiverfolgung.
Need for Speed Unbound
Die nächste Schwachsinns-Funktion ist, dass man Rennen je nach Schwierigkeitsgrad nur eine bestimmte Anzahl neu starten kann. Da dies auch auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad der Fall ist und selbst hier die Rennen noch Anspruchsvoll und vor allem beim Crash nicht mehr schaffbar vollkommen dumm. Vor allem da man bei Rennen Startgeld zahlen muss und sich so dann Geld verlieren kann. Auch dieser Schwachsinn gilt für einen Tag-, Nachtzyklus, also nicht pro Rennen. Durch diese Nerv-Systeme mag von Anfang an keine Stimmung aufkommen. Dazu kommt noch ein nerviger Gummi-Band-Effekt der Gegner, die nie wirklich abgehängt werden können, vor allem nicht die ersten drei. Das Spiel versucht immer die entsprechenden Fahrer auf die vorher berechnete Position zu halten, entsprechend ziehen diese dann aus dem Nichts vorbei. Außerdem fahren sie wie auf Schienen und werden nicht von der Physik des Spiels beeinflusst. Daneben hat man wieder den ganzen Open-World Sammelgram, wie Plakatwände zum Zerstören, Radarfallen und den ganzen anderen Mist. Entsprechend muss man auch zu jedem Rennen hinfahren und kann diese nicht einfach starten. Dann gibt es noch die Nebenwetten, wo man wettet, dass man einen anderen Fahrer schlägt. Ein weiterer Zusatzverdienst sind dann die normalen und Tages-Ziele, die jeden Renntag anders sind. Außerdem gibt es neben den Rennen noch kleine Zusatzmissionen, die Zeitrennen entsprechen und teilweise mit vorgegebenen Autos gefahren werden. Nach dem Prolog kann man selbstverständlich selbst neue Autos erwerben, das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Dann kann man auch sein Auto tunen, sowohl optisch als auch Leistungstechnisch und so ist es theoretisch möglich aus den Autos vom Anfang S+ zu machen.
Need for Speed Unbound
Um bestimmte Tuningteile freizuschalten muss man allerdings zuerst seine Wertstatt aufwerten. Hier ist zu empfehlen immer mit maximaler Tuning-Stufe zu fahren und falls die neuen Teile noch nicht ausreichen so lange auszubauen bis man das Maximum der vorherigen Stufe erreicht. Sonst sind die Gegner nicht zu schaffen und man verschwendet sinnlos Siegprämien. Gespeichert wird natürlich nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Was angesichts der Nerv-Elemente schon bedenklich ist, selbst ALT + F4 nützt hier nichts da die Versuche vorher gespeichert werden und ein Absturz einen Versuch abzieht. Das ganze Spiel geht über 4 Wochen, für jede Woche braucht man um die 10 Stunden, man ist also gute 40 Stunden mit dem Spiel beschäftigt. Nach der Hälfte der Woche hat man alle Rennen gesehen und muss die immer gleichen Rennen fahren um Geld zu Farmen. Es ist unverständlich, dass man hier nicht mehr Rennen gebaut hat und bereits abgeschlossene einfach am nächsten Tag nicht mehr da sind. So könnte man am ersten Tag alle Rennen fahren hätte dann aber ein sehr hohes Risiko durch Cops oder man verteilt es halt. Aber selbst in höheren Rennstufen fährt man wieder die alt bekannten Strecken, warum hier nicht mehr Vielfalt geschaffen wurde, ist ein absolutes Rätsel.
Need for Speed Unbound

Spielwelt:
Eine größere Open-World mit allerhand Rennevents und Sammelobjekten. Die ganzen Charaktere und Zuschauer sind im Hip-Hop-Style. Die Stadt selbst wirkt lebendig und hat jede Menge comicstyle Passanten aber auch andere Fahrzeuge. Daneben kann man vor allem verschiedene Vögel entdecken. Außerdem wiegen die Pflanzen leicht im Wind und es gibt verschiedene zufällige Wetterlagen. Die meisten Elemente in der Spielwelt sind zerstörbar, leider verschwinden sie schnell, nachdem sie umgefahren wurden. Das gilt auch für die Spuren, die man in den Feldern hinterlässt. Die Spielwelt wirkt trotzdem durchaus lebendig wenn auch eher unrealistisch. Vor allem natürlich wieder das Verhalten der Polizei, die würden natürlich im echten Leben nie nach einem fahnden, nachdem ein Zyklus rum ist oder im normalen Straßenverkehr das vermutlich gefälschte Nummernschild ignorieren. Das gehört aber natürlich zu Need for Speed dazu und ist nicht allzu schlimm. Das größere Problem sind schon die comichaften NPCs die sich einfach nicht in die Welt einpassen wollen und immer hervorstechen. Es wird ein ewiges Rätsel bleiben wie es zu dieser fehlerhaften Design-Entscheidung gekommen ist.
Need for Speed Unbound

Fazit:
Die schlechteste Firma der Welt hat es wieder einmal geschafft und das schlechteste AAA-Rennspiel aller Zeiten geschaffen. Hässliche Design, Gummi-Band-Gegner, viel zu schwer, kein Maussupport, ESC ohne Funktion, beschränkte Restarts, Verlust des Geldes, sinnlose Open-World-Elemente, sind nur einige der Todsünden für jedes PC-Spiel. Eigentlich hatte man richtig Lust auf ein neues NFS, mit den hässlichen 2D-Fahreffekte könnte man noch Leben, warum musste man aber so viele nervige Elemente einbauen. Hätte man sich auf coole Rennen konzentriert und eine faire KI eingebaut wäre das Spiel ganz gut geworden, trotz der komischen Hip-Hof-Attitüde. So hat man wieder einmal NFS beerdigt, RIP Need for Speed, Spiel unserer Kindheit, wir werden dich vermissen.
Need for Speed Unbound

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrad
+ Polizei
+ Verkehr
+ Arcade
+ Tuning
– startet in imperialen Einheitensystem
– kein Maussupport
– ESC kein Menü
– Poser-Posen
– Fahreffekte lasse sich nicht deaktiveren
– Rennen nur bestimmte Anzahl von Restarts
– Sammelobjekte
– kein freies Speichern
– comichafte 3D-Figuren die nicht in die Spielwelt passen
– EA-Account
– Gegner fahren auf Schienen
– Gegner mit Gummi-Band-Effekt
– immer gleichen Rennen
– Hip-Hop-Attitüde
– immer gleichen Rennstrecken

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Forest Camp Story

am 29. November 2022 unter Aufbauspiel, Casual, Review, Test abgelegt

Story:
Du bist der Zeltplatzbetreiber des neuen Campingplatzes. Ziel ist es einen möglichst erfolgreichen Campingplatz zu bauen. Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden, es finden nur verschiedene Ereignisse, statt die kurz erzählt werden. Im Spielverlauf wird man dann auch noch zum Camping-Shop-Besitzer. Eine wirkliche Geschichte ist zwar nicht notwendig, hätte aber zum Spielerlebnis und der Motivation beigetragen.
Forest Camp Story

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixel-Art-Grafik die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Die Objekte haben nur sehr statische Schatten. Das Spiel ist zudem auf 20 FPS beschränkt, was bei bestimmten Settings zu komischen Flimmern führt. Da die Animationen aber nicht mehr hergeben in Ordnung ist. Insgesamt bekommt man eine sehr schwache Grafik, was daran liegt, dass es sich im Grunde um ein simples Handy-Spiel handelt.
Forest Camp Story

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Die korrekte Sprache wird automatisch erkannt und muss nicht erst eingestellt werden. Da doch recht viele Texte vorhanden sind, wäre eine Sprachausgabe ganz gut gewesen. Im Hintergrund spielt eine eintönige Musik, die man schnell abschaltet. Dann hört man im Hintergrund nur noch recht seltenes Vogelgezwitscher, Grillen, Eulen und andere passende Sounds. Diese gehen aber in ihrer Endlosschleife schnell auf die Nerven, ansonsten hört man nur noch, wenn ein Ereignis stattfindet. Der Sound ist im Allgemeinen mehr als rudimentär.
Forest Camp Story

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gesteuert werden, es wurde ja ursprünglich für Touchscreens entwickelt. Daneben gibt es jede Menge Tasten, sodass man, dass Spiel auch komplett mit Tastatur oder Controller spielen kann. Natürlich ist auch eine Mischung aus allen drei möglich. Die Steuerung ist allerdings fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden, was aufgrund der massiven Doppelbelegung nicht das riesige Problem ist.

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Forest Camp Story

Spielspaß:
Das Spiel ist das typische Aufbauspiel, so platziert man alle möglichen Gebäude auf dem Camp, um die verschiedenen Bedürfnisse der Camper zu erfüllen. Dabei gilt zu beachten, dass die Einrichtungen nur einen bestimmten Einflussbereich haben und die Zeltlager in der Nähe sein sollten. Die Bedürfnisse, die sie zufrieden stellen dienen, gleichzeitig dann als Forschungspunkte. So lassen sich im Forschungsmenü neue Einrichtungen erforschen oder gebaute Gebäude aufwerten. Dann gibt es noch Erfolge, die Belohnungen in Form von Geld, Beliebtheit, Forschungspunkte, etc. liefern. Außerdem sind wieder die Items an Board, mit denen man Einrichtungen verbessern kann und die man erforscht oder als Belohnung erhält. Als letztes Feature gibt es dann noch den Camping-Laden, hier verkauft man Camping-Zubehör. Auch hierfür kann man wieder Verkaufsgegenstände erforschen. Sowohl der Campingplatz, als auch der Laden können dann mit Geld vergrößert werden. Leider ist der Camping-Laden eine viel bessere Einnahmequelle, weswegen man sich schnell auf diesen Konzentriert. Der Campingplatz dient dann nur noch dafür, die notwendigen Forschungspunkte zu erlagen.
Forest Camp Story
Im Laden steigen dann auch die automatisch Verkaufsgegenstände im Level auf, wenn sie oft genug verkauft wurden. So steigt dann der Preis und somit auch der Gewinn. Insgesamt bekommt man wieder viele Möglichkeiten, die leider aber oftmals aus den anderen Story-Spielen bekannt sind. Eines der wenigen neuen Elemente ist die Führung, hier kann man unerfahrenen Campern einen Führer zuweisen, um sie nach Abschluss als Camper zu gewinnen. Damit man zu Beginn nicht überfordert wird schalten sich die Sachen automatisch nach der Reihe frei und werden kurz in einem Ereignis eingeführt. Gespeichert wird nur automatisch oder man speichert manuell, hat aber immer nur einen Speicherslot pro Camp. Das ist aber kein Problem da das Spiel sehr einfach ist und man nicht verlieren kann. Das Spiel geht wieder über 15 Jahre, für die man ca. 15 Stunden benötigt. Die letzten 5 Stunden ziehen sich etwas, da man nicht mehr soviel freischaltet. Dann kann man einen neuen Anlauf wagen, wahlweise spielt man einfach weiter, in beiden Fällen kann man dann die Zeit beschleunigen.
Forest Camp Story

Spielwelt:
Ein kleiner Camping-Platz auf dem sich die Camper und Wanderer rumtreiben. Diese nutzen in kleinen netten Animation die verschiedenen Einrichtungen. Später kann man verschiedene Tiere auf den Camping-Platz einladen, wie ein Kaninchen. Diese müssen in der Forschung freigeschaltet werden und laufen dann sinnlos über den Camping-Platz und begeistern die Gäste. Daneben hat man wieder mehrere Jahreszeiten, die sich auf die Umgebung auswirken und im Winter hat man entsprechend Schnee. Außerdem bestimmen diese welche Gegenstände sich im Shop besonders gut verkaufen. Insgesamt ist das Spiel jetzt nicht super lebendig oder gar realistisch, es passt aber.
Forest Camp Story

Fazit:
Wer die anderen Story-Spiele gemocht hat, wird auch dieses Spiel mögen. Für die meisten Hardcore-Gamer wird es etwas zu simple sein und auch zu den Vorgängern hat sich nicht super viel getan. Wer schon immer mal einen Camping-Platz aufbauen wollte und sich nicht von der simplen Grafik und Soundkulisse abschrecken lässt ist hier trotzdem richtig. Für 8 Euro bekommt man ein ganz gutes Spiel, etwas Schade ist, dass man mehr verlangt wie für die inhaltsgleiche Handyversion. Wer also eh lieber am Handy spielt, kann hier etwas sparen. Das Spiel eignet sich vor allem auch für Kinder und hat sowohl am PC als auch auf dem Handy keine In-App-Käufe und kann so problemlos allen Kindern gegeben werden. Alles in Allem kein herausragendes Spiel, aber gerade, wenn man mal eine Beschäftigung für einige Stunden sucht, kann man es sich anschauen, vor allem da man auch immer mal kurz hereinschauen kann.
Forest Camp Story

Pluspunkte Minuspunkte
+ viele Möglichkeiten
+ Items
+ Levelaufstieg der Verkaufsgegenstände
+ einfach
– keine freie Tastenbelegung
– Sound
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– vieles aus anderen Story-Spielen bekannt

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Moonshine Inc.

am 28. November 2022 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Du bist in die große Stadt gegangen und hast dich dort der Mafia angeschlossen. Eines Tages wirst du von deinen Auftraggebern verraten und die Polizei stürmt deine Geschäfte. Zum Glück bist du gerade nicht in der Stadt und kannst jetzt auch nicht mehr zurück. Entsprechend gründest du mit deinem Onkel und deiner kleinen Schwester eine Schwarzbrennerei auf dem Land. Diese Vorgeschichte führt nett ins Spiel ein, darüber hinaus sind nur kleinere Missionen vorhanden, die die Geschichte weiter erzählen.
Moonshine Inc

Grafik:
Eine recht simple 3D-Grafik, mit ganz netten Schatteneffekten. Das Spiel erlebt man aus einer Iso-Perspektive, beim Heranzoomen wird der Kamerawinkel flacher. Dank der doch recht simplen Grafik läuft das Spiel wohl auch auf schwächerer Hardware. Die Grafik ist aber in Ordnung für diese Art von Spiel, sie haut aber sicherlich niemanden vom Hocker. Neben der 3D-Grafik sind die Geschäfte im Dorf simple 2D-Assets, was aber auch in Ordnung ist.
Moonshine Inc

Sound:
Das Spiel startet erstmal auf Englisch, was kein großes Problem ist. Das Spiel lässt sich dann auf Deutsch umstellen, die Sprachausgabe in den Zwischensequenzen bleibt aber englisch. Die Sprecher sind ganz gut und erzählen die Geschichte. Im Spiel selbst hat man ohnehin dann nur noch die Untertitel. Bis auf einige fehlende Texte und leichte Übersetzungsfehler ist die Übersetzung recht gut geworden. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige Musik. Diese wechselt zufällig, bzw. wenn man einen Laden besucht. Daneben hört man einige simple Geräusche wie Vögel oder nachts Wölfe, sowie das Wasser rauschen. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls simple und geben ein minimales Feedback.
Moonshine Inc

Steuerung:
Eine für ein Aufbauspiel typische Steuerung hauptsächlich mit der Maus, lediglich für die Steuerung der Kamera oder das Drehen der Objekte sind Tasten vorhanden. Diese können auch anders belegt werden, daneben gibt es einige Schnelltasten für die Zeitsteuerung, die nirgendwo beschrieben werden, auch nicht im Tutorial und daher selbst ermittelt werden müssen. Diese können dann auch nicht anders belegt werden, in unserer Steuerungsbeschreibung haben wir, die die wir ermitteln konnten, vermerkt. Leider gibt es keine Schnelltasten für die verschiedenen Gebäude oder Auswahl der Brennerei-Chargen.

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Spielspaß:
Das Spiel hat nur den Kampagnen-Modus, am Anfang erhält man hier ein ausführliches Tutorial. Im Spiel selbst platziert man dann verschiedene Schwarzbrenner-Anlagen und erzeugt dort Schwarzgebrannten. Hier gibt es jede Menge Einstellungen, die es zu beachten gilt und die sowohl die Qualität als auch die Zeit des Brennvorgangs bestimmen. Sobald ein Schwarzgebrannter fertig ist, schaltet man je nach Qualität angrenzender Rezept frei und bekommt Master-Punkte. Mit den Master-Punkten lassen sich neue Brennverfahren oder Gegenstände freischalten. Dann gilt es den Schwarzgebrannten auszufahren, je mehr man an die gleiche Adresse liefert, desto höher ist das Risiko erwischt zu werden. Für das ganze benötigt man natürlich Angestellte die ebenfalls im Rank aufsteigen und dann eine Spezialisierung mit verschiedene Fähigkeiten erhalten können. Durch das Spiel wird man immer mal wieder mit kleinen Missionen geführt, sodass man einen groben Plan hat was man als Nächstes tun müsste. Daneben braucht man natürlich Geld, das wird zum einen für neue Zutaten benötigt, zum anderen um die Geräte zu bauen. Außerdem kann man so die verschiedenen Gebäude wie Arbeiterhaus, Schuppen und Garage ausbauen. Ersteres lässt einen mehr Mitarbeiter beschäftigen, zweiteres lässt einen mehr Geräte gleichzeitig herstellen, letzteres lässt einem mehr Fahrzeuge besitzen.
Moonshine Inc
Sollte das Geld knapp werden nimmt man automatisch einen Kredit, der erhöht aber auch die Alarmstufe der Polizei. Ist hier das Maximum erreicht führen sie eine Razzia durch und man hat verloren. Man kann jederzeit speichern, hat aber nur 3 Speicherslots zur Verfügung. Außerdem ist die aktuelle Version noch voller Bugs, so stoppen Aktionen unaufhaltsam und machen Objekte unbrauchbar, wenn man das Personal kündigt. Das zerstört dann auch alle darauffolgende Save-Games, gleiches, wenn man eine Charge während der Auslieferung archiviert. Daneben geht beim erneuten Laden die Master-Punkte-Anzeige nicht mehr und bleibt erstmal beim alten Stand oder 0. Hoffentlich werden zumindest die Save-Game-Lade-Bug gefixt, da es extrem nervig ist, wenn Save-Games nicht mehr ladbar sind. Vor allem da Fehler wie die zerschossene Brennereianzeige nicht vermeidbar sind und selbst da manchmal die Save-Games nicht mehr ladbar sind. Leider startet man auch nach jeder abgeschlossenen Kapitel fast von vorne, man behält lediglich die Master-Punkte und die freigeschalteten Rezepte. Warum sollte das jemand tun und alles zurücklassen inkl. dem Geld, das ist nicht nur nervig, sondern ergibt auch keinen Sinn.
Moonshine Inc

Spielwelt:
Jede Basis ist individuell gestaltet und hat andere Umgebungen. Die Arbeiter bewegen sich realistisch zu den Anlagen und transportieren auch alles realistisch. Das Spiel hat auch einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel. Beim Ausliefern befindet man sich auf einer 2D-Karte und wählt dort das Auto und Ziel. Ansonsten ist leider nicht viel los, man kann keinerlei Tiere in der Nähe der Basis entdecken. Die Spielwelt wirkt so nicht besonders lebendig, der generelle Spielablauf ist aber realistisch.
Moonshine Inc

Fazit:
Das Spiel ist ein ganz nettes leichtes Aufbauspiel, indem man eine Schwarzbrennerei aufbaut. Es hat auch nicht viele Schwächen und ist echt solide Simulation rund ums Schwarzbrennen mit vielen Rezepten und Gerätschaften. Allerdings sollte man wohl vor dem Kauf noch den ein oder anderen Patch abwarten, die aktuelle Review-Version steckt voller Fehler und es ist zu bezweifeln, dass diese wirklich alle zum Release in 3 Tagen behoben sind. Wir werden nochmal am Release-Tag testen, ob zu mindestens die Save-Games fehlerfrei funktionieren, da es extrem nervig ist, wenn die Save-Games nicht mehr funktionieren und man von vorne starten darf. Leider darf man auch nach jedem Kapitel fast von vorne starten, was unnötig und nervig ist.
Moonshine Inc

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwarzbrennerei
+ viele Gerätschaften
+ viele Rezepte
– noch viele Bugs
– man startet in jedem Kapitel fast von vorne

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NoFear13

Evil West

am 26. November 2022 unter Action, Beat em Up, Review, Shooter, Test abgelegt

Story:
Man spielt Jesse Rentier, dieser ist mit seinem Kumpel Edgar Gravenor unterwegs. Zwei Vampirjäger, die gerade hinter einem verdächtigen Zug her sind. Dieser ist voller Vampire, es gilt jetzt den Zug aufzuhalten und die Hintermänner der Aktion zu finden. Schnell stellt sich raus das der Zug auf dem Weg zu einer Versammlung der Vampire ist. Unsere zwei Helden müssen sich beeilen, um die Versammlung zu sprengen, leider läuft alles ganz anders als erwartet. Die Story ist jetzt nicht super spannend oder hat großartige Wendungen, führt aber an einem roten Faden durch das Spiel.
Evil West

Grafik:
Eine ganz gute Grafik, allerdings ohne Raytracing, dafür aber mit DLSS und FSR. Die meisten nervigen Effekte wie Bewegungsunschärfe lassen sich deaktivieren. Leider aber nicht die Tiefenunschärfe, was bei einer epischen Sichtweite dann schon lächerlich ist. Das Spiel spielt in einer Third-Person-Perspektive mit einer Schulterkamera. Natürlich konnte man es nicht lassen die Zwischensequenzen mit schwarzen Balken zu versehen. Außerdem sind diese in deutlich schlechterer Grafik, mit Fragmenten und 60 FPS-Beschränkung. Daneben haben sie auch noch einen nervigen nicht deaktivierbaren Filmflimmereffekt am Anfang. Aber auch die normal gerenderten Zwischensequenzen kommen nicht ohne schwarze Balken aus laufen dann aber mit den eingestellten FPS. Ansonsten sieht das Spiel wirklich ganz nett aus, tolle Schatten und Spiegelungseffekte. Trotzdem läuft es flüssig und ohne großartige Ruckler, lediglich beim Nachladen kann man leichter Ruckler feststellen.
Evil West

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind aber ganz gut und in der Wild-West-Aggressivität unterwegs. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich an die Situation anpasst, allerdings schnell eintönig wird. Daneben hört man zur Umgebung passende Geräusche, wie den Wind, Wasserrauschen, Höhlenrauschen und vieles mehr. Besonders aber die Kampfgeräusche sind bombastisch und liefern ein herausragendes Treffer-Feedback.
Evil West

Steuerung:
Zu Beginn wählt man, ob man Auto-Aim und eine Kameraverfolgung möchte. Zum Glück ist beides optional, der Auto-Aim ist trotzdem vorhanden, allerdings dann nicht für Präzisionswaffen. Ansonsten ist es erstmal eine typische Steuerung. Leider hat man Ausweichen und Verwenden nicht getrennt, so passiert es oftmals, dass man statt ein Objekt zu verwenden ausweicht, anders herum, passiert das eher weniger, da im Kampf kaum solche Objekte in der Nähe sind. Gerade da man viele andere Schnelltasten am PC hat ist, das etwas unverständlich hätte man ja auf STRG oder so legen können. Was auch etwas ungewöhnlich ist, ist das man mit E schießt, das hat aber damit zu tun, dass man viel im Nahkampf unterwegs ist. Außerdem kann man auch mit F schießen, dann halt die Shortgun. Daneben hat man den Repetierer und Armbrust, wo man dann mit Rechtsklick zielt und mit Linksklick schießt, hier greift dann auch der normale Auto-Aim oder halt nicht. Alle diese Waffen haben einen Cool-Down statt nachgeladen werden zu müssen, wenn man sie aber komplett leer ballert, lädt der Held automatisch nach. Die Steuerung geht gut von der Hand und kann frei angepasst werden.

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Spielspaß:
Zu Beginn wählt man den Schwierigkeitsgrad aus und ob beim Tod der Spielstand gelöscht wird. Der Schwierigkeitsgrad geht von Geschichte über normal bis hin zu böse. Das Spiel kann im Koop gespielt werden, da aber nur der Host den Fortschritt behält vollkommene Quatsch-Funktion. Ansonsten ist das Spiel das typische Action-Game, man läuft durch die Welt und tötet allerlei Gegner. Das Leben füllt sich hierbei nicht automatisch wieder auf, man muss seine Heilfähigkeit nutzen oder rote Kugeln sammeln. Nebenbei sammelt man natürlich XP. Sobald man eine Stufe aufsteigt, darf man sich dann einen Vorteil im Skilltree aussuchen. Das ist das der Cool-Down von Fähigkeiten verringert wird oder gleich neue Fähigkeiten oder Combos. Nebenbei sammelt man überall noch Geld-Bündel, mit diesen lassen sich dann Verbesserungen für die Waffen kaufen. Ein freies Speichern ist nicht möglich, man muss sich also drauf verlassen, dass das Spiel dies fehlerfrei schafft. Wirklich verskillen kann man sich auch nicht, da man die Fähigkeiten im Hauptquartier zurücksetzen kann.
Evil West
Abseits der Wege findet man sinnlose Sammelobjekte in Form von Schriftstücken, aber auch Truhen die neben Gold besondere Fähigkeiten beinhalten. Gerade letzteres ist ein No-Go und ist das dümmste, was es gibt, da es einfach nur nervt, wenn man eine Truhe übersieht. Solche Elemente dienen nur dazu die Spielzeit zu strecken, da man jeden Winkel absuchen möchte. Im Spielverlauf erhält man dann immer wieder neue Waffen und Fähigkeiten wodurch der doch immer gleiche Inhalt nie wirklich langweilig wird. Auch werden immer mal wieder neue Gegner eingeführt, die meist aber auch keine großartig andere Technik erfordern. Selbst die Boss-Gegner sind zu besiegen mit Fähigkeit unterbrechen oder falls das nicht möglich ist ausweichen. Zur Auflockerung gibt es dann ab und an noch sehr simple Umgebungsrätsel, die aber niemanden vor Herausforderungen stellen und eigentlich markiert werden. Trotzdem macht der Mix erstaunlich viel Spaß und man merkt wie man diesen etwas altmodischen Ansatz vermisst hat. Bis auf frustrierende Momente, wenn Feinde andere Feinde schützen und man klar im Hintertreffen ist, selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad. Die Spielzeit beträgt ca. 12 Stunden, wenn man durchrusht schafft man es in ca. 8 Stunden. Danach kann man sich an einem New Game + versuchen, wenn man noch nicht genug hat.
Evil West

Spielwelt:
Das Spiel hat ein Wild West Setting, die Spielwelt passt auch 100 % zum Setting, viel Wüste, Westernstädte, Züge und vieles mehr. Daneben hat man aber auch Level-Abschnitte in den Bergen mit Schnee und Felsen. Die Level sind schlauchartig aufgebaut und haben nur kleinere kürze Abzweigungen für Zusatzgram. Entsprechend ist die Weg-Führung auch ohne Zielpunkte kein Problem. Außerdem sind statt Zielpunkte Pfosten, wo es weiter geht, die, falls sie nicht leuchten auf irgendetwas hinweisen, dass man erst herunterschießen muss. Die Spielwelt ist so ganz in Ordnung, so bewegen sich auch die Bäume leicht im Wind. Der Tag-Nacht-Wechsel ist hingegen Story-Abhängig. Die verschiedenen Umgebungen sind recht abwechslungsreich gestaltet. Unter der Erde trifft man dann auch mal auf Spinnen, was man im Menü umstellen kann, falls man selbst Angst vor Spinnen am Bildschirm hat. Daneben gibt es weitere Tiere wie Fledermäuse, über der Erde ist aber meist, bis auf die Gegner nicht viel los. Man kann lediglich ein paar Felsen bröckeln sehen oder mal etwas davonfliegen. Die Figur hinterlässt aber spuren im Sand und Schnee oder bewegt größere Pflanzen zur Seite. Das ist besonders nach einem stressigen Kampf beeindruckend, wenn man sieht was man alles von Schnee befreit hat. Insgesamt wirkt die Spielwelt lebendig und realistisch, wenn man sich auf das Setting einlässt.
Evil West

Fazit:
Das Spiel ist ein herrlich altmodisches Spiel in der aktuellen Open-World-Spielelandschaft. Es macht einfach Spaß klar durch die schlauchartigen Level geführt zu werden und alles niederzuballern was einen vor die Flinte gerät, dann sucht man sich neue Vorteile aus, erhält ab und zu neue Waffen und weiter geht es. Wer also auf sinnlose Action steht und die Schnauze voll von sinnloser Open-World, der sollte hier definitiv zugreifen. Der Preis ist den 12 Spielstunden und Inhalt auf jeden Fall angemessen, man kann aber auch gerne den nächsten Sale abwarten. Leider hat das Spiel auch viele kleinere Schwächen und Designfehler, die man vermeiden hätte können. Nichts davon drückt den Spielspaß wirklich sehr, trotzdem ist es unverständlich wie man im niedrigsten Schwierigkeitsgrad, wenn man zu blöd zum Ausweichen ist bei jedem Angriff ein Drittel vom Lebensbalken weg ist. Einige Zwischenbosse und Gegnermassen sind so selbst hier eine Herausforderung, was ein wenig gegen den Schwierigkeitsgrad Geschichte spricht. Die besonderen Fähigkeiten die als Sammelobjekte vorhanden sind, sind eine absolute Spieldesignsünde. Alles in allem bekommt man trotzdem ein gutes Spiel, man muss halt mit den Designfehlern leben können.
Evil West

Pluspunkte Minuspunkte
+ Action
+ Blut
+ Gewalt
+ XP
+ Vorteile
+ Verbesserungen
+ altmodisch
+ New Game +
– schlecht implementierter Koop
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– nicht deaktivierbare Tiefenunschärfe
– Zwischensequenzen in 60 FPS, Fragmenten und Filmflimmereffekt
– keine deutsche Sprachausgabe
– Sammelobjekte
– besondere Fähigkeiten als Sammelobjekte
– kein freies Speichern
– zu schwer auf einfach

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NoFear13

Gungrave G.O.R.E

am 25. November 2022 unter Action, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen schießwütigen Menschen. Die Stadt wurde von der Mafia übernommen und unser Held hat sich zur Aufgabe gestellt ihre Pläne zu unterbinden. Das Spiel hängt mit den Vorgängern zusammen, die Vorgeschichte kann man sich im Menü ansehen. Weder die Story der Vorgänger noch diese ist wirklich innovativ oder gar spannend. Es geht hauptsächlich um sinnlose Gewalt und das gelingt dem Spiel ganz gut.
Gungrave G.O.R.E

Grafik:
Das Spiel wirkt auf den ersten Blick stark veraltet. Alle Texturen sind eher flach und trotz höchsten AA-Einstellungen ist das Haar des Helden voller kanten. Außerdem wirkt das alles recht matschig und nicht gerade aktuell. Aufgebessert wurde diese nur durch Raytracing und falls dann benötigt DLSS oder FSR. Leider hat Raytracing kaum einen Effekt und ist nur in Akzenten sichtbar. Noch dazu verliert das Spiel permanent die entsprechende Einstellung. Leider sind die Shader nicht zum Start compiliert, was zu hässlichen Rucklern am Anfang des Spiels führt, bis alle Shader einmal compiliert sind. Daneben konnte man auch nicht auf seine 30 FPS Schwarzbalken Zwischensequenzen verzichten.
Gungrave G.O.R.E

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine deutsche Sprachausgabe. Die englischen Sprecher sind aber ganz gut und bringen die Stimmung auf den Punkt, wenn sie teilweise auch etwas nervig sind. Sobald es an den Kampf geht, hört man rockige Musik, die dann wieder zu ruhigeren Tönen wechselt. Daneben hört man passende Töne von den Maschinen und andere Umgebungsgeräusche, hauptsächlich aber die Schritte. Der Waffensound ist aber gut und auch die restlichen Soundeffekte geben ein ganz gutes Feedback.
Gungrave G.O.R.E

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung. Leider ist diese völlig fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden, sie kann nicht einmal eingesehen werden. Menschen die mit den Pfeiltasten Spielen schauen in die Röhre, diese sind nur für die Menüs gut. Das Spiel hat einen kompletten Auto-Aim, man zielt nur grob und drückt dann ab. Mit der Leertaste weicht man hierbei den Gegnern aus. Während es Kampfes lädt man seine Zerstörungsbalken auf und kann dann eine der 4 Zerstörungsfähigkeiten nutzen. Zusätzlich kann man sich mit Q einen Gegner greifen und ihn als Schutzschild verwenden. Was etwas ungünstig ist, das Shift Springen liegt und Leertaste ausweichen und nicht umgekehrt, wie es sein müsste. Zu Beginn erhält man ein ausführliches Tutorial zu all dem und kann dieses dann im Guide im Menü nachschlagen.

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Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad. Das Spiel ist das typische Old-School Beat-Em-Up mit Combo-Score. Allerdings nutzt man statt seinen Fäusten, Schusswaffen, kann aber auch mit der Waffe zuschlagen. Neben der Kombo-Anzeige gibt es eine Schildanzeige und Lebensanzeige. Ersters füllt sich automatisch wieder auf, wenn man eine Zeit lang keinen Schaden nimmt. Zweiteres wird nur zum Level-Start aufgefüllt oder falls man ins Gras beißt und dann beim letzten Checkpoint startet. Am Ende jedes Levels erhält man die typische Endwertung. Frei gespeichert werden kann daher ebenfalls nicht, man kann aber bereits abgeschlossene Level wiederholen. Im Labor kann man nach jedem Kampf die gesammelte DNS ausgeben. Auf diesem Weg erlernt man neue Combo-Fähigkeiten oder verbessert seine Attribute wie den Lebensbalken. Ab Level 6 wird das Spiel zudem zunehmend schwer und unfair. So nehmen Gegnermassen und Gegner mit Schilden Überhand und selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ist das kaum noch zu meistern. Nach ca. 12 Stunden hat man es endlich geschafft und will das Spiel nie wieder anpacken.
Gungrave G.O.R.E

Spielwelt:
Schlauchartige Level, die recht unterschiedlich gestaltet sind. Damit man sich nicht verläuft, wird man anhand von Wegpunkten durch die Level geführt. Neben den Feinden kann man keinerlei weiteres Leben entdecken. Die Spielwelt wirkt so völlig leblos und wenig realistisch. Auch hat man die ganze Zeit das Gefühl ein Videospiel zu spielen, statt wirklich in die Welt gezogen zu werden.
Gungrave G.O.R.E

Fazit:
Wer auf Old-School Shoot-Em-Up Ballerei steht, sollte sich das Spiel einmal im GamePass ansehen. Für alle anderen lohnt es sich mangels interessanter Geschichte oder gar innovativen Gameplay nicht wirklich. Auf keinen Fall sollte man aber die aufgerufenen 50 Euro ausgeben, das ist an Frechheit überhaupt nicht zu übertreffen. Dieses Spiel hätte maximal 25 Euro kosten dürfen. Die Spielzeit ist zwar mit 12 Stunden durchaus in Ordnung, das Spiel zieht sich allerdings zum Schluss extrem. Alles in allem bekommt man ein schlechtes Spiel, die vielen Schwächen sind nicht akzeptabel und das Spiel wirkt etwas aus der Zeit gefallen.
Gungrave G.O.R.E

Pluspunkte Minuspunkte
+ Retro
+ Gewalt
+ Blut
+ Musik
+ Verbesserungen
– keine deutsche Sprachausgabe
– Autoaim
– Miniruckler
– keine freie Tastenbelegung
– schwarze Balken und 30 FPS Zwischensequenzen
– kein freies Speichern
– Grafik
– zu schwer

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NoFear13

Climber: Sky is the Limit

am 24. November 2022 unter Review, Simulation, Survival, Test abgelegt

Story:
Das Spiel verfügt leider über keinerlei Story. Man spielt einen Bergsteiger, der die höchsten Berge besteigen möchte. Hier wäre grundsätzlich eine Story sinnvoll und notwendig gewesen. Vor allem zu den Gefahren und wie sinnlos es ist einen Berg zu besteigen, nur, um den Berg zu besteigen.
Climber: Sky is the Limit

Grafik:
Eine völlig veraltete Grafik, es sind lediglich Schatteneffekte vorhanden. Der Spieler selbst hat natürlich keinen. Aktuelle Effekte wie Raytracing sucht man vergebens. Die Texturen sind ganz in Ordnung, könnten aber ebenfalls mehr Details vertragen. Von Fotorealismus kann man hier kaum sprechen. Dafür läuft das Spiel auch auf schwächeren Systemen flüssig mit maximalen FPS. Leider fehlen selbst die geschmeidigen Animationen die noch im Trailer vorhanden sind, man hat das Gefühl hier mussten deutliche Abstriche gemacht werden, da man nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügte.
Climber: Sky is the Limit

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber einige kleinere Übersetzungsfehler, vor allem von kürzen Texten. Eine Sprachausgabe ist mangels gesprochenen Wort nicht vorhanden. Das Einzige, was großartige an Texten vorhanden sind, sind die Tutorial-Popups. Im Hauptmenü klimpert die ganze Zeit eine nervig wiederholende Melodie. Im Spiel selbst hört man dann hauptsächlich den Wind blasen. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple und geben nur ein minimales Feedback. Insgesamt ist die Soundkulisse viel zu schwach und es wäre weitaus mehr möglich gewesen.
Climber: Sky is the Limit

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, die keinerlei größere Schwierigkeiten aufgibt. Besonderheiten sind das man mit Q und E über Hindernisse balancieren kann, Verwenden liegt entsprechend auf F. Sobald man wirklich Klettert wird die Maus freigeschaltet und man wechselt in die Third-Person-Ansicht. Dann kann man mit dem Klick der Maus auf verschiedene eingefärbte Punkte klicken, die darstellen wie sicher der Halt ist und wie viel Fähigkeitspunkte das kostet. Leider ist das normale Klettern außerhalb davon sehr nervig, da man sowohl zum Springen als auch zum Hochklettern an Felsvorsprüngen die Leertaste verwendet und bei zweiterem recht nah am Felsen stehen muss. So kommt es immer wieder zu Abstürzen oder Beinah-Abstürzen was das Spiel extrem frustrierend macht, vor allem wenn sich Bergsteiger Unfähigkeit wieder mal nicht einen Felsen zum Hochklettern benutzen möchte. Das lässt sich auch nicht auf zwei Tasten umlegen, sondern nur generell auf eine neue Taste, das ist auch bei allen anderen Tastenbelegungen möglich.

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Climber: Sky is the Limit

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man eine Kipfel, den man besteigen möchte, hier ist alles rund um den Mount-Everest vorhanden, u. A. auch der höhere K2. Anschließend wählt man einen Sponsor, der die Belohnung bestimmt, sowohl was Ruhm als auch Geld angeht. Außerdem legen sie das zusätzliche Startkapital fest. Dann kauft man die passenden Gegenstände für die Tour, hier wird vorgeschlagen was grundsätzlich benötigt und empfohlen wird. Zum Schluss geht es ans Einkleiden und verpacken der Ausrüstung, hier gilt es auf die richtige Gewichtsverteilung und Maximal-Gewicht zu achten. Die Kleidung bestimmt zudem zusätzliche Attribute wie Ausdauer und Temperatur, sowie geistliches Vermögen. Da die Kleidungsstücke mal mehr auf das eine oder andere Attribut setzen, gilt je nach Strecke zu entscheiden. Dann gilt es den Berg zu besteigen und dabei Hindernisse zu überwinden. Während der Tour kann man auch mal verlorene Rücksäcke mit hinterlassenen Gegenständen entdecken. Mit jedem Schritt, den man geht, verliert man Attributs-Punkte für Ausdauer, Körpertemperatur, geistiges Vermögen und Nahrung. Der Verlust ist auch relativ zum aktuellen Wetter und aktueller Situation. Diese lassen sich dann durch Lebensmittel oder in einem Lager durch Schlaf und indem man hier komplexere Lebensmittel auf dem Gaskocher zubereitet wieder herstellen. Freies Speichern ist nicht möglich, sollte man mal abstürzen, wird man zum letzten Wegpunkt zurückgesetzt. Genauso wenn ein Attribut zu niedrig wird, außer Stellenweise dann startet man wieder von vorne. Das große Highlight sind die verschiedenen Ausrüstungen, die man mit Prestige automatisch freischaltet. Diese sind auch je nach Untergrund relevant, so nützt eine Eisschraube nichts bei felsigem Untergrund. Insgesamt gibt es 8 Berggipfel zu erklimmen, für die man jeweils so gute 30 bis maximal 60 Minuten braucht, man hat in 6 Stunden also alles gesehen. Vorausgesetzt man schafft den Aufstieg beim ersten Mal, was fast unmöglich ist und das Spiel so extremst frustrierend. Leider gibt es auch keinen Schwierigkeitsgrad, um das ganze Etwas zu vereinfachen. Nach Spielende geht es ans Feintuning und die Rangliste um die schnellsten Zeiten zu erreichen.
Climber: Sky is the Limit

Spielwelt:
Ein leerer Berg mit ähnlichen Felsvorsprüngen. Damit man ungefähr weiß, wo es lang geht, zeigt das Spiel Zwischenpunkte. Irgendwelche Tiere oder gar harmlose Wolken kann man nicht entdecken. Lediglich wenn schlechtes Wetter ist, ändert sich der Himmel. Dieses ist dynamisch und zufällig. Wie auch der Tag- und Nachtwechsel, wo man dann auch eine Taschenlampe und Batterien benötigt. Das Einzige, was wirklich spektakulär ist, ist der Blick zwischen den Bergen. Die Spielwelt wirkt trotzdem völlig leer und der Realismus ist eher zweifelhaft, wenn der Bergsteiger sich beim Klettern mit Eispickel nicht zusätzlich absichert.
Climber: Sky is the Limit

Fazit:
Wer auf Bergsteigen steht, kann sich das Spiel einmal ansehen, vor allem da nicht so nerviges Rogue-Like wie bei Insurmountable. Leider ist das Spiel in allen anderen Punkten Insurmountable klar unterlegen, sowohl was Grafik, Sound und Spielwelt betrifft. Der normale Spieler kann das Spiel getrost ignorieren, vor allem da sich hier ein VR-Modus total angeboten hätte und leider nicht vorhanden ist. Der Preis ist dem Spielinhalt zwar angemessen, das Spiel richtet sich aber vor allem an alle die mal Bergsteigen wollen und sich das nur sicher in den eigenen vier Wänden trauen. Für Fachleute wird der geringe Realismus-Grad wohl ein Problem sein, vor allem wenn man Stellenweise auch ohne Absicherung klettert.
Climber: Sky is the Limit

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geländescanner
+ realistische Ausrüstung und verschiedene Systeme je nach Untergrund
– Grafik
– Sound
– kein freies Speichern
– Spielwelt
– keine Story
– kein VR-Modus
– kein Schwierigkeitsgrad
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Ship of Fools

am 23. November 2022 unter Action, Indie-Games, Review, Rogue-Like, Test abgelegt

Story:
Ohne Erinnerung wacht man an einem Strand auf. Man wird von einer Hexe begrüßt die erzählt, dass eine riesige Krabbe angreift. Als man nach einer Erklärung verlangt und wer man überhaupt ist, wird man mit „Fool wir haben dafür keine Zeit“ abgespeist. Eine wirkliche Story ist ohnehin nicht vorhanden, da aber ja Rogue-Lite ist das nicht so schlimm.
Ship of Fools

Grafik:
Eine recht simple 2D-Grafik, mit nur sehr simplen Schatten und Spiegelungseffekten. Die Figuren sind aber nett animiert, als auch die vielen Tiere und Gegner. Dank der recht simplen Grafik läuft das Spiel aber auch auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS. Natürlich musste man auf das Stilmittel schwarze Balken setzen, um zu markieren, dass man sich in einer Zwischensequenz befindet.
Ship of Fools

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber leider keine Sprachausgabe. Stattdessen murmeln die Charaktere unverständlich und werden untertitelt. Es sind zwar nicht so super viele Texte vorhanden, schade ist es trotzdem. Daneben spielt eine passende Musik, die sich der Situation anpasst. Ansonsten hört man passende Geräusche, wie Wind und Wasser, vor allem aber das Knarzen des Schiffs. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback.
Ship of Fools

Steuerung:
Eine typische Steuerung die erstmal ganz gut von der Hand geht. So bewegt man sich mit WASD oder den Pfeiltasten und schießt bzw. schlägt in die Richtung des Cursors. Lediglich das man Objekte so kompliziert aufnehmen und einsetzen muss ist etwas nervig. Da man aber ja die Kanone, sowohl aufnehmen als auch benutzen kann, ist das leider nicht anders möglich. Hat man sich aber mal daran gewöhnt gibt sie keine Schwierigkeiten mehr auf. Zusätzlich kann man die Steuerung völlig frei umlegen und gleichzeitig auf zwei Tasten und einer Maustaste belegen. Man kann also theoretisch dieselbe Aktion auf drei Tasten legen. So kann sich jeder die Steuerung so einstellen wie sie für ihn funktioniert.

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Ship of Fools

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen von zwei freigeschalteten Charakteren, die restlichen müssen erst im Spiel freigeschaltet werden. Diese sind unabhängig von den Schiffsverbesserungen und können jederzeit gewechselt werden, außerdem hat jeder seine ganz eigenen Fähigkeiten. Im Spiel selbst ist man dann mit einem Schiff unterwegs, das man gegen allerlei Kreaturen verteidigen muss. Treffen diese das Schiff muss man es schnell mit Brettern flicken. Daneben kann man die Kreaturen entweder mit dem Paddeln schlagen oder mit Kanonen beschießen. Besonderheit ist, dass man auch im lokalen oder online Koop das Boot verteidigen kann. Im Singleplayer erhält man zu mindestens eine zusätzliche automatische Kanone. Auf dem Weg findet man neue Ausrüstung, Geld und vor allem Aufwertungsmarken. Mit Geld kann man wieder weitere Ausrüstung auf den verteilten Inseln kaufen, diese gehen aber beim Tod verloren. Das Einzige was erhalten bleibt sind die Aufwertungsmarken und damit gekaufte Ausrüstung. So wird man im Verlauf immer stärker und kommt weiter, typische Rogue-Lite halt. Gespeichert wird entsprechend nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Bis zum Boss der jeweiligen Umgebung braucht man ca. 30 Minuten, dann geht die nächste Runde los. Im Fall eines Sieges behält man natürlich seine Ausrüstung. Im Fall des Todes bekommt man Erfahrungspunkte abhängig von seinen besiegten Gegner und wie weit man gekommen ist, für diese XP erhält man dann wieder Aufwertungsmarken. Je nachdem auf wie viele Runden man Lust hat, kann man sich sehr lange mit diesem Spiel beschäftigen.
Ship of Fools

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus einem zufallsgenerierten großen Meer mit kleinen Inseln. Auf einer Hexagon-Karte wählt man aus, welchen Weg man gehen möchte. Es sind jede Menge Tiere unterwegs und die Pflanzen bewegen sich leicht im Wind. Letzteres hat aber nichts mit den wirklichen Wetterbedingungen zu tun. Die Tiere können witzigerweise auch als Munition verwendet werden, wenn man sie niederschlägt. Das Wetter ist wiederum zufällig oder von der Story abhängig, hat aber sonst keine Auswirkungen. Die Spielwelt wirkt ganz lebendig, wenn auch der Realismus eher zu bezweifeln ist.
Ship of Fools

Fazit:
Ein ganz nettes Rogue-Lite, das ganze nette Ideen hat und nicht zu arg frustriert. Vor allem wer einen Kumpel hat, wird seinen Spaß haben und auch so denkt man: „Ach eine Runde geht noch mal schauen was die Verbesserung gebracht hat“. Ein richtiges Highlight ist das Spiel allerdings nicht und ob die spannenden Rogue-Lite-Elemente einen taugen kommt etwas auf die generelle Einstellung gegenüber des Genres an. Wer mal ein nettes Rogue-Lite für zwischendurch sucht, kann es sich anschauen, mehr als 10 Euro sollte man im Sale nicht dafür ausgeben.
Ship of Fools

Pluspunkte Minuspunkte
+ Koop
+ Aufwertungsmarken
+ Ausrüstung
+ automatische Kanone bei Singleplayer
– schware Balken in Zwischensequenzen
– Rogue-Like
– keine Sprachausgabe
– zu schwer
– kein freies Speichern

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NoFear13

Marvel’s Spider-Man: Miles Morales

am 22. November 2022 unter Action, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Peter Parker geht auf kurze Urlaubsreise mit Mary Jane. Miles Morales muss solange die Stellung halten, in dessen Rolle schlüpft der Spieler. Während Peter also weg ist spielt Miles den neuen Spiderman. Alles sollte ganz entspannt sein, doch schon bald tritt eine Gruppe „The Underground“ hervor und will die neue Energieversorgung der Stadt kappen. Diese wird von Roxxon betrieben und beschützt und schon bald gerät der neue Spiderman zwischen die Fronten. Die Story ist super spannend und hat einige Wendungen auf Lager, die man so kaum erwartet. Besonders das großartige Finale lohnt sich und bietet ein tolles Highlight.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Grafik:
Eine beeindruckende Grafik, schon ohne Raytracing. Jetzt hat das Spiel auch nochmal besseres Raytracing spendiert bekommen. Auf höchsten Settings fetzt es einen beinahe die Augen raus. Auf Highend-Hardware erreicht man hohe flüssige FPS. Für schwächere Hardware gibt es zudem DLSS oder FSR, mit DLSS 3.0 kann man sich sogar Zwischenframes generieren, die ohne Qualitätsverlust daher kommen. Wirkliche Ruckler kann man aber zu keinem Zeitpunkt feststellen, man fließt nur so durch die Stadt. Besonders beeindruckend ist wenn wieder einmal ein Bösewicht die halbe Stadt zerlegt und es überall Explodiert und brennt. Dass dann noch vereint mit den Raytracing-Effekten ist ein wahrer Augenschmaus.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Sound:
Eine herausragende Soundkulisse. Miles hört gerne neben seinen Abenteuern allerlei Hip-Hop, aber auch sonst hört man allerlei passende Umgebungssoundeffekte der Stadt und ihrer Einwohner. Wenn es dann richtig an die Aktion geht zerfetzt es einen bald die Ohren. Überall Explosionen und die zersplitternden Dekorationen der Stadt. Auch die restlichen Soundeffekte sind herausragend und geben ein sehr gutes Feedback. Besonders toll für Gehörlose ist die optionale Gebärdensprache, das sollte jedes Spiel haben, gehört fast vorgeschrieben. Das macht es für Gehörlose wesentlich einfacher der Geschichte zu folgen, als Untertitel lesen zu müssen. Neben den ganz Anzeigen, die auch hörenden helfen, wird das Spiel so für alle ein tolles Erlebnis. Zu erwähnen ist noch das man jetzt neben dem Anti-Helden-Podcast von JJJ noch den Helden-Podcast von Danika hat. Beiden können in den Optionen auch deaktiviert werden. Natürlich ist das Spiel komplett auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind in Ordnung und bringen die Stimmung auf den Punkt, außerdem sind sie setzt Lippensynchron.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Steuerung:
Das Spiel wird ziemlich genauso wie das Hauptspiel gesteuert. Lediglich das man jetzt die rechte Maustaste gedrückt halten muss um die neue Blitzfähigkeit von Miles zu nutzen ist neu. Je nachdem welche Taste man danach drückt nutzt man die Blitzfähigkeit mit anderen Fähigkeiten. Entsprechend gut geht die Steuerung von der Hand, sie kann aber auch völlig frei angepasst werden. Zusätzlich gibt es jede Menge Barrierefreiheits-Optionen, die nicht nur körperlich eingeschränkten Menschen helfen. So kann man QTEs komplett deaktivieren, das Tasten bashen sowohl bei QTEs als auch beim Netzschießen deaktivieren. Auch die Ausweichzeiten kann man etwas erhöhen, wenn auch leider nicht automatisieren. Da man im einfachsten Schwierigkeitsgrad nicht zu Boden gehen kann ist das meist nicht wirklich ein Problem.

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Marvels Spider-Man: Miles Morales

Spielspaß:
Das Spiel erfindet jetzt erstmal zum Hauptspiel nichts neu. So schwingt man durch die Stadt, erfüllt Aufgaben und bekämpft Gegner. Dafür erhält man XP und steigt im Level auf. Mit jedem Levelaufstieg erhält man Fähigkeitspunkte, die man in den Talentbaum stecken kann. Da man ja den Neuling Miles spielt, fühlt es sich auch richtig an diesen neu zu leveln, da man einen ganzen Talentzweig für die neue Elektro-Fähigkeit hat fühlt sich der Baum auch neu und einzigartig an. Außerdem sind viele Fähigkeiten, die teilweise sinnloser Weise, erworben werden mussten von Anfang an freigeschaltet. Dazu zählen auch die Lufttricks und andere Bewegungsfähigkeiten als auch einige Kampf-Moves. Daneben erfüllt man in der Stadt wieder allerlei Neben- und Hauptmissionen für die man Marken bekommt. Mit diesen lassen sich die Geräte verbessern oder neue Anzüge und Modifikatoren erwerben. Auch das ist nichts wirklich neues Miles hat aber ein wenig andere Geräte und Anzüge. Die Herausforderungs-Nebenmissionen schaltet nebenbei zusätzliche Fähigkeiten frei, die nicht im Talentbaum erworben werden können. Wenn man alles erleben möchte ist man gute 20 Stunden beschäftigt, wer sich auf die Hauptmission konzentriert braucht knapp 8 Stunden. Leider läuft das Spiel alles andere als stabil, viele haben mit Crashes während der Schnellreise und wenn man eine Mission oder Challenge wiederholt. Das zerstört dann sogar den automatische Speicherplatz, zum Glück kann man auch frei speichern. Außerdem haben viele einen Crash während der finale Cinema uns eingeschlossen. Hier muss Nixxes zeitnah patchen, leider hat man nicht das Gefühl dass die Firma wirklich Interesse an Bugfixes und Patches hat.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Spielwelt:
Erstmal hat sich zum Vorgänger nicht viel getan, man befindet sich weiterhin im realistisch nachgebildeten New York mit all seinen Sehenswürdigkeiten. Eine äußerst lebendige Stadt mit vielen Passanten und Fahrzeugen. Daneben sind natürlich auch wieder jede Menge Tiere, vor allem Tauben unterwegs. Die Pflanzen bewegen sich leicht im Wind und Miles und die Passanten hinterlassen Spuren im Schnee. Das ist auch die größte Änderung, die Ereignisse spielen rund um Weihnachten, entsprechend bekommt man einiges an Schnee zu sehen. Der Tag-, Nachtwechsel wird wieder von der Story gesteuert, genauso wie das genau Wetter. Die Spielwelt wirkt trotzdem äußerst lebendig und realistisch. Abgesehen von dem generellen Spiderman-Universums-Logik auf die man sich halt einlassen muss.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Fazit:
Schon gleich zu Beginn fallen die vielen Barrierefreiheits-Optionen auf die fast jedem Spielertyp das Spiel ermöglichen, besonders gefallen hat die Gebärdensprache. Es fehlt lediglich eine Option fürs automatische Ausweichen, da man im einfachsten Schwierigkeitsgrad trotzdem nicht zu Boden gehen kann, ist das in Ordnung. Die restlichen Elemente sind schon sehr bekannt aus dem Hauptspiel, etwas Schade das man für dieses eher Standalone-DLC Vollpreis verlangt. Dank tollen Raytracing-Effekten, DLSS 4, wo man sogar einstellen kann dass nur Zwischenframes berechnet werden, lohnt es sich trotzdem. Ob man natürlich für gerade einmal 8 Stunden Spielzeit und wenig Änderungen zum Hauptspiel wirklich 50 Euro bezahlen möchte, muss jeder selber wissen. Im nächsten Sale sollten alle zuschlagen, die das Hauptspiel verschlungen haben, für die Story lohnt es sich in jedem Fall. Bis dahin wurden hoffentlich einige Patches veröffentlich die die gelegentlichen Crashes beseitigen. Wer das Hauptspiel nicht gemocht hat oder nicht nur für eine neue Story und wenig neue Features Geld ausgeben möchte, sollte lieber einen Bogen um dieses Spiel machen.
Marvels Spider-Man: Miles Morales

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ XP
+ Skill-Tree
+ Gebärdensprache
+ Barrierefreiheits-Optionen
– wenig Änderungen zum Hauptspiel
– Preis
– Crashes

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NoFear13

The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

am 20. November 2022 unter Abenteuer, Horror, Review, Test abgelegt

Story:
Das Spiel dreht sich rund um den ersten amerikanischen Serienmörder, der in seinen Hotels weit über 100 Morde begangen hat. Als man ihn erwischte, gestand er 27 Morde und wurden dem Strick zugeführt. Man spielt eine Filmcrew die Jahrhunderte später eine Doku zu dem Mörder machen möchte. Ein reicher Könner schafft sie dazu in eines der Mörder-Hotels, wo er eine Sammlung zum Mörder hat. Doch will er die Filmcrew wirklich unterstützen oder steckt etwas anderes dahinter. Nichts in dem Ablauf der Story ist wirklich überraschend, sie ist aber trotzdem spannend, da man den ganzen Fallen und dem Mörder irgendwie entkommen muss.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Grafik:
Die Grafik ist auf den ersten Blick herausragend. So sind sowohl für die Spiegelungen als auch für die Schatten Raytracing vorhanden. Die Texturen sind detailreich, wie auch die NPCs sogar Falten unter den Augen haben. Von den tollen Gesichtsanimationen gar nicht zu sprechen. Leider konnte man es nicht lassen in dunklen Räumen so einen leichten Kamerariesel-Effekt einzubauen. Man spielt ein Spiel und soll in die Aktion hineingeführt werden, was soll dann der Scheiß. Ebenso die Tiefenunschärfe ist nicht deaktivierbar. Ansonsten läuft das Spiel auf Top aktueller Hardware flüssig mit hohen FPS.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind hervorragend und machen einen tollen Job und bringen die Stimmung auf den Punkt. Leider sind sie teilweise alles andere als Lippensynchron. Daneben sind einige, eher unwichtige, Sprachausgaben vergessen worden und sind englisch, das wir sicherlich nachgepatcht. Im Hintergrund spielt stellenweise eine passende und stimmige Musik. Daneben hört man passende Geräusche wie die Stadt, das Knarren des Hotels, den Wind, Tiere und ähnliches. Auch die restlichen Soundeffekte sind hervorragend und geben ein sehr gutes Feedback.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Steuerung:
Eine typische Steuerung an der es grundsätzlich nichts auszusetzen gibt. Es gibt auch wieder jede Menge Barrierefreiheits-Optionen, die die QTEs auf eine Taste beschränken, das man die Taste nur gedrückt halten muss und das es keine Zeit-Beschränkung gibt. Die Steuerung geht daher hervorragend von der Hand. Diese kann auch frei angepasst werden, allerdings ist nicht alles Möglich auf die Maus zu legen. Man kann aber immer zusätzliche eine Taste belegen, was das wieder wett macht, leider ist es so nicht möglich alles mögliche auf die Seitentasten der Maus zu legen. Einige Probleme sind leider vorhanden, aber wohl eher als Bug zu bezeichnen. Das erste Mini-Game akzeptiert teilweise den Mausklick nicht, hier muss man dann mit den Pfeiltasten und Leertaste arbeiten. Daneben mag ab und zu die Kamera nicht mehr, bis man kurz mal mit Rechtsklick diese zurücksetzt.

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The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Spielspaß:
Auf den ersten Blick das ganz normale Dark Picture-Erlebnis. Inkl. sinnloser Sammelobjekte, die einem, teilweise, Visionen einer möglichen Zukunft liefern. Zu Spielstart legt man fest wie verzeihend das Spiel ist und wie hoch dadurch die Wahrscheinlichkeit zum Überleben der Gruppe ist. Dann trifft man verschiedene Entscheidungen, die wieder mit Herz oder Kopf verbunden sind. Die entsprechende Zeit-Beschränkung hierbei lässt sich leider nicht separat deaktivieren und der Charakter antwortet dann einfach nicht. Dann gibt es freiere Szenen, in denen man umherläuft und kleinere einfach Aufgaben erfüllt. Im Pausenmenü kann man jederzeit nachlesen um welche Aufgabe es sich handelt. Das Spiel fängt vielversprechend mit einem Doppelmord an, dann lernt man aber die Filmcrew kennen. Wie auch schon in den Vorgängern eine Bande von Unsympathen, denen man teilweise den Tod wünscht. Im Gegensatz zu den Vorgängern hat man jetzt etwas mehr Spiel und muss öfters mal Gegenstände umherschieben um an sein Ziel zu kommen. Außerdem gibt es kleinere Logikrätsel und Szenen in denen man einen Code finden muss. Gespeichert wird allerdings weiterhin nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Für das gesamte Spiel benötigt man knapp 6 Stunden, dann sollten, je nach den Entscheidungen, die meisten Tod sein. Damit alle Überleben benötigt man mindestens 2 Anläufe, da beim ersten Mal nicht ganz abzuschätzen ist, was die Entscheidungen bewirken. Ob sich das wirklich lohnt, ist allerdings eher fraglich.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Spielwelt:
Die meiste Zeit des Spiels verbringt man in dem Mörder-Hotel, das mit verwickelnden und nicht überblickbaren Gängen strotzt. Besonders da das Hotel aus vielen Fallen und verschiebbaren Wänden besteht. Die Räume sind aber recht unterschiedlich und einzigartig eingerichtet. Natürlich wirkt das trotzdem wie aus einem Guss, was jetzt für Hotel nichts Ungewöhnliches ist. Daneben erforscht man die Umgebung des Hotels, die ebenfalls einzigartige Bereiche bietet. Die verschiedenen Charaktere haben alle ihren eigenen Charakter und sind einzigartig designt. Ist es der sich schlecht ausdrückende Regisseur oder den übercoole Kameramann. Im Hintergrund ist immer etwas los, neben Tieren kann man auch Pflanzen entdecken, die sich im Wind bewegen. Außerdem knicken die Pflanzen leicht ab, wenn man durch sie läuft. Die Spielwelt wirkt so insgesamt sehr lebendig und realistisch.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Fazit:
Wer die Dark Picture-Spiele liebt, der wird auch diesen Teil lieben. Das Spiel bietet alles, was man von Dark Picture erwartet und hat das Erlebnis mit Raytracing und etwas mehr Spiel als interaktiver Film erweitert. Die Reihe wurde so sinnvoll weiter gedacht und wirkt der Kritik des interaktiven Films etwas entgegen. Leider ist das Spiel zum Release noch etwas verbuggt, alles nichts Schlimmes, nerven tut es trotzdem. Daneben ist der Preis von 40 Euro für gerade einmal 6 Stunden Spielzeit auch etwas hoch. Fans von Horror-Splatter sollten den nächsten Sale und einige Bugfixes abwarten, dann ist das Spiel aber der absolute Pflichtkauf, vor allem wenn man über die teilweise fragwürdigen Designentscheidungen von Supermassiv hinwegsehen kann.
The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me

Pluspunkte Minuspunkte
+ Barrierefreiheits-Optionen
+ Blut
+ Gewalt
+ Mörder
+ Grafik
– Filmkriseln in dunklen Räumen
– nicht deaktivierbare Tiefenunschärfe
– Dialog-Optionen beziehen sich auf Attribut Kopf oder Herz
– minimal Buggy
– kein freies Speichern
– stellenweise Englisch
– stellenweise nicht Lippensynchron

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