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NoFear13

Good Company

am 23. Juni 2022 unter Indie-Games, Management, Simulation, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Du bist der CEO einer neu gegründeten Firma, diese hat die Aufgabe die Firmen in den einzelnen Regionen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Eine wirkliche übergreifende Hintergrundgeschichte ist aber nicht vorhanden, entsprechend sind es unzusammenhängende Mission mit jeweils einer eigenen kleinen Hintergrundgeschichte.
Good Company

Grafik:
Das Spiel setzt auf eine 3D-Knuddelgrafik mit einigen netten Schatteneffekten. Das Spiel erlebt man aus der Iso-Perspektive. Die Grafik ist nicht gerade beeindruckend, läuft dafür aber flüssig und mit maximalen FPS. Für diese Art von Spiel ist die Grafik auf jeden Fall in Ordnung.
Good Company

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, die etwas wechselt. Daneben hört man Vögel und den Wind oder die Arbeiter. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls simple, geben aber ein gutes Feedback. Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Diese kommt hauptsächlich am Ende einer Mission zu tragen, wo der Fernsehsprecher erzählt, was man erreicht hat.
Good Company

Steuerung:
Das Spiel wird hauptsächlich mit der Maus gesteuert, es gibt aber einige Schnelltasten, die völlig frei belegt werden können. Die Steuerung geht gut von der Hand und ist genretypisch. Die Zeit kann außerdem beschleunigt werden, damit der Fortschritt schneller erreicht wird.
Good Company

Spielspaß:
Bevor man überhaupt ins Spiel kommt, legt man einen Firmennamen und Logo fest. Anschließend gestaltet man mit einigen Optionen seinen Charakter. Beides kann man dann jederzeit nochmal anpassen. Danach kann man entweder die Kampagne oder ein freies Spiel spielen. In der Kampagne erhält man ein ausführliches Tutorial über mehrere Level. Grundsätzlich baut man im Spiel eine Firma auf, die verschiedene Produkte produziert. Dazu definiert man Produktlinien, stellt passende Arbeitstische auf, stellt Mitarbeiter ein und wertet die Arbeitstische, um die Effektivität zu steigern, auf. In jedem Kampagnen-Abschnitt kann man bis zu 3 Trophäen verdienen, für den nächsten Level wird nur die Erste benötigt. Man kann jederzeit frei speichern, entweder im zentralen Speicherstand für die Mission oder in einem Neuen. Es gibt massig Hilfsansichten und Hinweise, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht. Unter anderem gibt es auch eine Produktionsansicht, wo man genau sieht wie viel man produziert und verbraucht.
Good Company
Die Besonderheit ist das man die Produkte designen kann, dabei legt man das Grunddesign des Produkts fest und verbaut dann verschiedene Module um die Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Daneben kann man einen neuen Markt erobern, sobald man im alten genug Produkte verkauft hat, dann steigen aber die Anforderungen an das Produkt. Nebenbei schaltet man so Marktpunkte frei, die man in neue Märkte und damit neue Produkte investieren kann. Um diese Module freizuschalten, muss man sie teilweise erst erforschen. Daneben kann man sich Firmenziele festlegen, mit den so erworbenen Punkten kann man neue Maschinen frei schalten. Diese kann man auch erhalten, wenn man die Arbeitsplätze gut einrichtet und die Mitarbeiter so zufrieden stellt. Man braucht ca. 40 Stunden bis man durch die Kampagne durch ist, mit dem Tutorial alleine ist man hierbei schon an die 6 Stunden beschäftigt. Nach dem Tutorial kann man sich aber auch ans freie Spiel machen, hier kann man dann nach Belieben Produkte herstellen und Märkte erschließen. Da man bei jedem Szenario in der Kampagne von Vorne anfängt, ist das wesentlich zufrieden stellender.
Good Company

Spielwelt:
Im Hintergrund laufen Leute auf den Gehwegen entlang und es fahren Autos vorbei. Daneben kann man Insekten wie Schmetterlinge entdecken. Die Arbeiter verhalten sich durchaus realistisch, jedes Produktionselement muss zum Arbeitsplatz befördert werden. Das ist entweder möglich, indem die Arbeiter zum Lager laufen. Wahlwiese kann man einfach Schränke neben den Arbeitsplatz aufstellt und Lagerarbeiter einstellen, die die notwendigen Materialien dorthin befördern. Da es aber keinen Tag- und Nachtwechsel gibt, arbeiten die Mitarbeiter aber ununterbrochen und auch am Wochenende. Es gibt reichlich Produkte, die man erforschen und herstellen kann. Daneben gibt es massenhaft Märkte zu erschließen, die realistische Anforderungen an ein Produkt haben. Bis auf den fehlenden Tag-, Nachtwechsel, der aber auch aufgrund der kurzen Dauer eines Tages viel zu häufig wäre, ist das Spiel so äußerst realistisch.
Good Company

Fazit:
Good Company ist das beste Industrie-Aufbauspiel, das es auf dem Markt gibt. Es ist wirklich alles drin, was man sich nur Wünschen kann. So stellt man kleine Regale neben den Produktionsstätten auf, so das man zentrale Arbeiter einstellen kann welche die benötigten Produkte bereitstellen und die fertigen abholen. Das ist nur ein Beispiel, was oftmals sonst falsch läuft und was in der Industrie Standard ist. Der Forschungsbaum ist umfangreich und das man daneben noch Ziele erfüllen muss unabhängig vom Szenario, um neue Produktionsstätten freizuschalten ist genial. Good Company zeigt allen anderen Spielen des Genres wo der Hammer hängt und ist dabei mit 23 Euro Preis-, Leistungstechnisch Spitzenklasse. Absoluter Pflichtkauf, ist gerade eh schon um 25 % bei unserem Partner Humble-Bundle rabattiert.
Good Company

Pluspunkte Minuspunkte
+ viele Hilfsansichten
+ freies Speichern
+ Design von eigenen Produkten
+ neue Märkte erschließen
+ Forschung
+ Firmenziele
+ Umfangreich
– kein Story

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



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NoFear13

My Lovely Wife

am 11. Juni 2022 unter Indie-Games, Management, Test, Visual Novel abgelegt

Story:
Als junger Mann lernt man Luna kennen, verliebt sich und heiratet prompt. Eines Tages bricht ein Dämon ein und tötet die Ehefrau. Ein paar Tage später taucht ein junger Forscher auf, der die Lustessenz erforscht. Er behauptet man könne damit Tode auferstehen lassen nur müsse man Sukkuben zähmen, um die Essenz zu sammeln. Man macht sich also daran Sukkuben zu zähmen, um seine Ehefrau wiederzubeleben. Die Story ist weder besonders spannend, noch lässt sie einen wirklich am Ball bleiben, sie ist aber nettes Beiwerk. Trotzdem gibt es einige alternative und überraschende Enden, je nachdem welche Entscheidungen man getroffen hat.
My Lovely Wife

Grafik:
Das Spiel nutzt eine sehr simple 2D Grafik, ohne besondere Effekte. Für diese Art von Spiel in Ordnung, wenn weitaus mehr möglich gewesen wäre. Im Gegensatz zum Vorgänger ist dieses Mal aber nicht nur das Blut eingefärbt, sondern das Spiel ist wesentlich farbenfroher.
My Lovely Wife

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe, was aufgrund der vielen Texte etwas schade ist. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik. Ist diese am Anfang noch fröhlich, wechselt sie nach dem Tod der Frau zu einer mythischen Musik. Schaltet man die Musik dann ab, sind so gar keine weiteren Hintergrundsoundeffekte zu hören. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls sehr simple, gibt aber ein gutes Feedback.
My Lovely Wife

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, es sind auch keinerlei Schnelltasten vorhanden. Entsprechend gibt es auch keine Einstellungen, um die Steuerung zu ändern. Da das Spiel völlig stressfrei abläuft, ist das vollkommen in Ordnung und die Steuerung geht gut von der Hand.
My Lovely Wife

Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein Tutorial, teilweise noch anhand der Ehefrau. Im Spiel beschwört man Sukkuben, diese schickt man in verschiedene Gebäude, um entweder ihre Attribute zu steigern, die Zuneigung oder Geld und Lustessenz zu sammeln. Im Gegensatz zum Vorgänger, vergeht dieses Mal nur ein Tag, statt einer ganzen Woche, danach wird wieder automatisch gespeichert. Man kann zwar manuell speichern, hat aber pro Durchlauf nur einen Spielstand zur Verfügung. Hat man genug Lustessenz gesammelt, tötet man den Sukkubus, um so die Essenz zu erhalten, wahlweise muss man diese vom Wissenschaftler oder der Kirche extrahieren lassen, um in der Story vorwärtszukommen. Ab einen gewissen Punkt muss man dann entscheiden, ob man lieber mit der Kirche oder dem Wissenschaftler arbeiten möchte, was zu alternativen Enden führt. Mit der durch die Tötung gewonnenen Essenz kann man seine Fähigkeiten verbessern. Daneben erhält man höherwertige Materialien, die man für höhere Sukkuben verwenden kann. Bei diesen sind dann die Start-Attribute deutlich gesteigert. Mehr Material erhält man, wenn man die beiden Attribute gesteigert hat. Wahlweise kann man die Sukkuben in Menschen verwandeln, wenn man ihre Zuneigung gewinnt und mit ihnen schläft. Dann kann man sie entweder als Gefäß für seine verstorbene Frau nutzen, scheitert dies, erhält man deutlich mehr Materialien. Wahlweise kann man auch die menschgewordene Sukkubus heiraten und mit ihr glücklich werden, dafür muss man aber vorher mit ihr tief gehende Gespräche führen und in deren Verlauf die ein oder andere Nebenaufgabe erfüllen. Die Sukkuben können auch verschiedene Eigenschaften erhalten, sowohl positive als auch negative, wenn sie oftmals im selben Gebäude waren oder wenn zufällige Ereignisse auftreten. Nach ca. 6 Stunden hat man dann seine Frau wiederbelebt oder ist mit einer Sukkuben glücklich geworden.
My Lovely Wife

Spielwelt:
Dieses Mal sind die Charaktere nett animiert, die menschlichen Charaktere haben aber aus unbekannten Gründen keine Münder. In der Stadt laufen Passanden umher, daneben schippern Schiffe auf den Flüssen und Vögel fliegen über das Land. Wie im Vorgänger bekommt man aber nur das eigene Haus und die Stadtübersicht zu sehen. Dafür hat man die ein oder andere Zwischensequenz, die etwas mehr von der Welt zeigen. Die Spielwelt wirkt so deutlich lebendiger und realistischer, als noch der Vorgänger.
My Lovely Wife

Fazit:
My Lovely Wife ist eine sinnvoll weitergedachte Version des Vorgängers. Das Spiel hat alle Elemente weitergedacht, ohne sich komplett vom Vorgänger zu verabschieden. Hat aber auch einen deutlich erotischen Einschlag, als der Vorgänger, ohne zu Explizit zu werden. Da die Spielwelt deutlich lebendiger ist und auch nicht mehr ganz so finster, wie der Vorgänger, kann man es bedenkenlos allen empfehlen, die den Vorgänger noch nicht ganz perfekt fanden. Wer aber so gar nichts mit dem Management und Visual Novel Spielprinzip anfangen kann, sollte einen Bogen um das Spiel machen. Die Story ist eher unzufriedenstellend, wenn man sie für sich alleine sieht.
My Lovely Wife

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mord
+ Sukkuben
+ Erotik
+ alternative Enden
+ viele Funktionen
– kein freies Speichern
– Grafik
– keine Hintergrundsounds

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

My Lovely Daughter

am 10. Juni 2022 unter Indie-Games, Management, Test abgelegt

Story:
Man wacht mit nur schwachen Erinnerungsfetzen auf. So stolpert man durch die Räume, bis man in dem Raum seiner toten Tochter ankommt. Unter ihre Leiche befindet sich ein Gefäß mit ihrer Seele. Man will die Seele füttern, um seine Tochter wiederzubeleben. Dafür muss man einen Homunkulus schaffen und diesen Nähren, um in anschließend zu töten. Im Verlauf des Spiels schalten sich Seiten in einem magischen Buch frei, die mehr über die eigene Vergangenheit Preis geben. Die Story ist ganz okay, aber auf keinen Fall spannend oder gar innovativ.
My Lovely Daughter

Grafik:
Eine 2D Comicgrafik, ohne jegliche Effekte oder ähnliches. Auch sind diese nur schwach coloriert. Das Einzige, was man einstellen kann, ist die Auflösung. Die Grafik geht für diese Art von Spiel in Ordnung, es wäre aber durchaus mehr drin gewesen.
My Lovely Daughter

Sound:
Das Spiel ist nur auf Englisch verfügbar und hat viel Text ohne Sprachausgabe. Im Hintergrund spielt eine eintönige Gruselmusik. Daneben hört man im Hintergrund den Regen oder das Lachen der Homunkulusse. Ansonsten sind nur recht simple Sounds aufgrund der eigenen Aktionen zu hören, die aber ein gutes Feedback geben.
My Lovely Daughter

Steuerung:
Das Spiel wird ausschließlich mit der Maus gesteuert, entsprechend kann man auch keine Tasten anders belegen. Die Steuerung geht für diese Art von Spiel in Ordnung, auch da es keinerlei Zeitdruck gibt.
My Lovely Daughter

Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, das einen in die Schaffung eines Homunkulus einführt. Danach wird erklärt, dass man diese auf Jobs schickt, um Geld zu verdienen und gleichzeitig die XP des Homunkulus zu steigern. Jeder Homunkulus hat eine Eigenschaft wie Furcht oder Fröhlichkeit und ist so besser für den ein oder anderen Job geeignet. Um den Homunkulus Jobs zuzuweisen, muss man das Haus verlassen, dann vergeht genau eine Woche, in der die Homunkulusse arbeiten. Anschließend speichert das Spiel automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Mit dem verdienten Geld kann man in der Stadt Geschenke für seine Homunkulusse kaufen, diese arbeiten nämlich, nur wenn sich auch zufrieden sind. Sobald man sie dann tötet, erhält man bessere Materialien, aus denen sie erschaffen wurden mit denen man höhere Homunkulus schaffen kann oder manche Dorfbewohner benötigen die Materialien. Daneben steigt so das entsprechende Attribut in der Seele auf und es gilt die richtige Mischung zu finden, um die Tochter wiederzubeleben. Entsprechend wird im Notizbuch notiert was nicht geklappt hat. Nach jedem Versuch, der nur zu Vollmond möglich ist, ist die Seele dann wieder komplett leer. Im Shop kauft man dann neben den Geschenken neues Material oder lässt die Räume im Haus reparieren um mehr Homunkulusse halten zu können. Daneben ist es wichtig eine Salbe zu kaufen, die die Leiche der Tochter konserviert. Falls man mal nicht mehr weiß, was man alles in der Oberfläche machen kann, sind viele Fragezeichen vorhanden, die nochmals die Erklärung aufrufen. Im Grunde ist das Spiel also ein Management-Game rund um die Wiedererweckung der Tochter. Nach ca. 8 Stunden Spielzeit ist man dann am Ende angelangt und hat die Wahrheit gefunden.
My Lovely Daughter

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt größtenteils starr und leblos. In der Stadt laufen zwar einige kleine Figuren umher, sonst ist aber nichts ansatzweise Lebendig. Die Gesprächspartner sind völlig steif und wandern nur von einer Pose in die nächste. Daneben regnet es gelegentlich einmal oder vor dem Fenster fliegt eine Eule vorbei. Leider wirkt die Spielwelt so etwas trist und neben dem eigenen Haus und der Stadtübersicht bekommt man auch nichts weiter zusehen.
My Lovely Daughter

Fazit:
My Lovely Daughter ist ein nettes kleine Management Spiel, das ganz nett ist aber auch kein absolutes Must-Have. Wer auf simple Management-Spiele steht, in denen man Figuren simplen Tasks zuweist, die ohne jegliche Animation ablaufen, kann sich das Spiel einmal anschauen. Die Story ist ganz in Ordnung, lässt aber einen alleine gesehen nicht am Ball bleiben.
My Lovely Daughter

Pluspunkte Minuspunkte
+ Hilfen
+ nette Story
+ Mord
– kein freies Speichern
– Spielwelt
– Grafik

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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