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NoFear13

Godfall Ultimate Edition

am 15. April 2022 unter Action, Online, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Man spielt Orin, der eine Feindschaft mit seinem Bruder Macros pflegt. Den ersten Kampf Bruder gegen Bruder hat er verloren, aber überlebt. Er ist allerdings vom Götterturm gefallen und auf der Erde gelandet. Der Kampf geht nun in seine zweite Runde. Dafür muss man alle Ebenen des Götterturms durchlaufen. Die Story ist weder besonders spannend noch Einfallsreich. Der Story-DLC hat einen kleinen interessanten Twist, was ihn besser macht als die Hauptstory. Aber auch hier wird man eigentlich nur darauf eingeschworen, dass der Kampf niemals endet.
Godfall Ultimate Edition

Grafik:
Die Grafik ist echt hübsch geworden, es ist auch Raytracing vorhanden. Raytracing ist aber nur für die Lichteffekte vorhanden, die Spiegelungen nutzen dies leider nicht. Allerdings leidet das Spiel immer wieder unter starken Frame-Einbrüchen, wenn es mal richtig zur Sache geht. Großartige Ruckler treten dabei nicht wirklich auf, auf höchsten Settings braucht man aber schon einen sehr guten Rechner.
Godfall Ultimate Edition

Sound:
Das Spiel hat eine passende und angenehme Hintergrundmusik, die sich immer wieder der Situation anpasst. Daneben hat man die epische Soundeffekte der Angriffe, die gutes Feedback geben. Im Hintergrund hört man die Vögel zwitschern oder Flaggen wehen. Daneben auch solche Details, wie ein Windspiel. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind recht gut, wenn manchmal auch manche Dialoge einfach nur gekünstelt wirken.
Godfall Ultimate Edition

Steuerung:
Das Spiel verfügt über einen vollständigen Maussupport und wird zum größten Teil genretypisch gesteuert. Nur zwei Belegungen sind ungewöhnlich. Zum Einen, dass auf C nicht kriechen liegt, sondern der Phasensprung, bzw. das Klettern auf kleine Vorsprünge. Zum Anderen, dass auf der Leertaste das Dashen liegt, ein freies Springen ist nämlich nicht möglich. Die Steuerung kann aber auch neu belegt werden. Das Spiel steuert sich gut und das Kampfsystem ist umfangreich. Blocken, Ausweichen, Kombos und vieles mehr steht zur Verfügung. Auch die verschiedenen Waffengattungen spielen sich unterschiedlich und haben sogar eigene Spezialangriffe.
Godfall Ultimate Edition

Spielspaß:
Ein kleines interaktives Tutorial zu Spielbeginn, das einen in die Grundlagen einführt. Anschließend werden neue Features nur noch in Textform erklärt, können aber jederzeit im Menü erneut aufgerufen werden. Im Spiel schnetzelt man sich dann durch Gegner. Das Leben füllt sich nicht automatisch auf, dafür muss man grüne Lebenssteine sammeln. Die Lebenssteine werden von Gegner fallen gelassen oder befindet sich in zerstörbaren Vasen in der Umgebung. Daneben gelangt man auf derselben Weise an die Währung des Spiels, Elektrum. So steigt man im Level auf und sammelt Loot. Loot findet man auch in den vielen im Spiel verteilte Kisten, teilweise muss man erst Siegel brechen, um die Kisten zu öffnen. Den entsprechenden Loot packt man in seine 6 Ausrüstungs-Slots und steigert so die drei Attribute Macht, Geist und Vitalität. Macht steigert den normalen Schaden. Geist erhöht den Fähigkeiten-Schaden und wie viel Leben man durch Lebenssteine erhält. Vitalität steigert das maximale Leben. Daneben haben sie verschiedene passive Boni, wie Lebensrückgewinnung bei bestimmten Angriffen. Die Ausrüstung besteht nur aus nicht sichtbaren Schmuck und einem Banner, das man für bestimmte Boni aufstellen kann. Außerdem hat man zwei Waffenslots und kann so zwischen zwei Waffen wechseln. Ab Level 10 kann man zusätzlich Verstärkungen ausrüsten, diese dürfen einen bestimmten Machtwert nicht überschreiten. Der entsprechende Machtwert steigt mit dem Level und der Ausrüstung. Es gibt noch kosmetischen Quatsch, den man für bestimmte Herausforderungen erhält.
Godfall Ultimate Edition
Wenn man im Level aufsteigt, kann man aktive und passive Fähigkeiten lernen, die teilweise neue Angriffe freischalten. Daneben gibt es neue Valokürasse, die gleichzeitig das Aussehen bestimmen. Diese können in der Basis mit bestimmten Währungen hergestellt werden. Die Währungen werden neben Elektrum auch benötigt, um die Gegenstände bis zu 5 mal aufzuwerten. Oder Gegenstände zu verzaubern und so auf eine höhere Seltenheitsstufe zu heben. Außerdem kann man das Elektrum beim Händler verwenden, um Gegenstände zu kaufen. Daneben gibt es passive Boni pro Valokürass, der Erste ist automatisch freigeschaltet, einen Weiteren erhält man, indem man alle 4 Splitter des Kürass erhält. Für die Splitter muss man verschiedene Aufgaben erfüllen, die teilweise echt schwer sind. Zwei der Splitter kann man ausrüsten, diese geben ebenfalls passive Boni. Das alles durchzuführen und die Währungen zu sammeln erzeugt extrem viel Grind. Nicht benötigten Loot kann man aber in die Währungen umwandeln. Daneben findet man die Währungen in Form von schwebenden Steinen in der Welt. Damit man die ganzen Sammelelemente besser findet, gibt es eine Geistersicht, die die Elemente in der Welt hervorhebt. Dann geht aber die schöne Atmosphäre und Grafik verloren. Ein weiteres Feature sind die Verdienste, diese bestehen aus so Aufgaben wie töte x Gegner, öffne x Truhen und ähnliches. Bei Erfüllungen bekommt man zusätzliche XP und Belohnungen in Form von Währungen.
Godfall Ultimate Edition
Es gibt keine Karte, dafür aber jede Menge Wegpunkte. Das funktioniert im normalen Spiel noch recht gut, in einigen Spielmodi oder das Erkunden der Welt findet man nur schwer zu den Zielen. Gerade wenn man die Aufgaben der Splitter erfüllen will und es heißt, sammle 5 Fragmente von Marcos in der Geisterwelt. Diese werden zwar mit blauen Säulen in der Geistersicht hervorgehoben, welchen Pfad man dorthin nehmen muss weiß man aber in den schlauchartigen großen Welten nicht. Am Ende jeder Welt muss man den Endboss besiegen, um die Schwächungen loszuwerden, muss man die Unterbosse besiegen. Die Unterbosse haben sinnfreie und nervige Zeitbeschränkungen und Nebenaufgaben, die die Belohnung erhöhen. Durch die Hauptstory ist man in ca. 20 Stunden durch. Dann gibt es noch einen inkludierten Story-DLC, der nochmal 5 Stunden dauert und wesentlich besser ist als die Hauptstory. Denn die Missionen sind nicht nur ein bisschen länger, auch die Story ist etwas besser. Danach kann man unendlich weiter Grinden und seinen Charakter verbessern. Nach der Hauptstory schaltet man Aufträge und Traumsteine frei. Mit jedem erfüllten Auftrag sammelt man Mut, eine Währung, und Auftrags-EP. Hat man genug Auftrags-EP, bekommt man eine besondere Belohnung in Form von drei epischen Gegenständen, aus der man sich einen heraussuchen darf. Die Traumsteine stellen Wiederholungen der Bosskämpfe dar und mit jedem erfüllten Traumstein schaltet man höhere frei. Hier erhöht man mit den Unterbossen die Belohnungen, dafür wird aber mit jedem Unterboss der Endboss stärker. Außerdem muss man darauf achten, dass dieser den Traumstein nicht bricht. Dafür geben die Unterbosse je erfüllter (Bonus-)Aufgabe mehr Stabilität, die der Boss pro Runde reduziert. Den Traumstein schließt man dann ab, indem man gegen den Endboss antritt.
Godfall Ultimate Edition
Nach Stufe 50 schaltet man einen erweiterten Rank mit besonderen Belohnungen frei, die Kürass-Übergreifend sind. Außerdem schaltet man noch den Lichtbringer-Modus und einen erweiterten Modus des Turms frei. Der Turm wird schon nach der ersten Welt frei geschaltet und bietet einen Endlos-Modus mit immer stärkeren Gegnern, der erweiterte Turm ist dann nochmal schwerer. Daneben kann man ab Level 50 verfluchte Gegenstände finden die bestimmte Mauli bringen, man muss sie tragen und eine bestimmte Mission erfüllen, um den Fluch aufzuheben und den Effekt in einen positiven umzuwandeln. Da man diesen aussuchen kann, kann man sich so deutlich bessere Gegenstände basteln. Schade ist, dass man für viele dieser Modi erst eine bestimmte Währung wie Mut oder Elektrium benötigt, was teilweise wieder Grind erfordert. Das Spiel ist also ein typisches Loot-Spiel. Beim Tod spornt man direkt wieder. Das Spiel speichert nur automatisch, es ist kein freies Speichern möglich. Lediglich neue Charakter kann man anlegen. Da man mit anderen Spielern zusammen spielen könnte, ist man Dauerhaft online. Auch, da die Savegames online abgelegt werden. Wenn die Server zukünftig abgeschaltet werden, ist alles weg. Man besitzt das Spiel also nicht mal wirklich, bezahlt aber Vollpreis. Ein Schwierigkeitsgrad kann zu Beginn jeder Mission gewählt werden. Umso höher man diesen auswählt, desto mehr und besseren Loot. Bei dem Schwierigkeitsgrad „schwer“ schneidert die Mission bei 3 Toten. Die Gegner skalieren von der Stufe mit oder sind bei schwer sogar über der eigenen Stufe. Halt die typischen Ärgernisse bei dieser Art von Spiel. Aber halt auch mit den Stärken, dass man endlos Zeit in das Spiel stecken kann, um seinen Charakter zu perfektionieren.
Godfall Ultimate Edition

Spielwelt:
Ein Fantasy-Setting mit entsprechenden NPCs und Gegnern. Die Welt hat sehr viele Details, Flaggen wehen im Wind, genauso wie die Blätter der Bäume und andere Pflanzen. Viele der Gegenstände sind zudem magisch, so gibt es schwebende Feuerschalen. Die verschiedenen Welten sind sehr unterschiedlich gestaltet und verfügen allesamt über ihre eigenen Gegner. Jedoch ist bis auf die Gegner nichts los, man sieht keine Tiere oder ähnliches, obwohl man sie zumindest auf der Erde noch hört. Auch werden die Level immer schlauchartiger, hat man auf der Erde noch größere offene Bereiche, werden diese bereits im Unterwasser-Level deutlich weniger. Daneben ist es natürlich extrem komisch das man mit anderen Spielern zusammen spielt die ebenfalls Orin sind. Das Spiel versucht das zu erklären, indem auch andere NPCs Kürasse tragen und die anderen Spieler so Helfer und nicht Orin sind. Trotzdem wirkt das alles sehr gekünstelt, um seine sinnfreien Online-Mechaniken ins Spiel zu quetschen.
Godfall Ultimate Edition

Fazit:
Godfall ist ein grindiger Loot-Slasher ohne jede Seele. Es geht nur darum immer mehr und besseren Loot zu sammeln, diesen aufzuwerten und sich an den Werten zu ergötzen. Die Story ist langweilig und vollkommen nebensächlich. Zwar ist die Grafik gut, die Kämpfe fühlen sich wuchtig an, der Sound ist super, es gibt sehr viele Features und doch geht der ganze Grind auf die Nerven. Auch der Spielfluss leidet extrem, dass man nach jeder kurzen Mission wieder in die Basis kommt, um dort sein Zeug aufzuwerten und mit den Leuten zu labern. Wenn das wenigstens direkt passieren würde, nein man muss noch 25 Sekunden warten, die nicht überspringbar sind, könnte ja einer noch Loot aufsammeln wollen. Hätte Godfall eine gute Story, könnte man es empfehlen, hier geht es aber nur darum den Spieler durch sinnlosen Loot an jeder Ecke zu beschäftigen, statt ein wirklich gutes Spiel zu liefern. Lediglich der Story-DLC hat nochmal eine einigermaßen interessante Geschichte zu erzählen, die aber nur auf den finalen DLC des Lichtbringer-Modus hinweist, den man so oder so mit Stufe 50 freischaltet. Wem extrem langweilig ist, Lust auf eine ewige Loot-Spirale und Grid hat, vielleicht noch den ein oder anderen Kumpel, der ebenfalls gleich drauf ist, könnte sich das Spiel einmal anschauen. Allen Anderen ist leider von diesem Spiel abzuraten.
Godfall Ultimate Edition

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Loot
+ Sound
+ Kampfsystem
+ viele Mechaniken, die man nach und nach freischaltet
– zu viele Währungen und Kisten
– Story
– zu wenige Ausrüstungslots
– nervige Online-Mechaniken
– Gegner skalieren mit
– Grind
– Online-Zwang
– Charakter wird Online gespeichert
– Zeitbeschränkungen der Unterbosse
– ständige Unterbrechung des Spielflusses

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

It Takes Two

am 13. Februar 2022 unter Abenteuer, Jump&Run, Logikspiel, Online, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Cody und May haben eine kleine Ehekrise, ihre Tochter leidet sehr unter diesem Umstand. Als die beiden ihrer kleinen Tochter verkünden, dass sie sich scheiden lassen wollen, flüchtet diese aus der Küche. Sie schnappt sich zwei Puppen, die ihren Eltern nachgebildet sind und das Buch der Liebe von Dr. Hakin und flüchtet in den Schuppen. Sie bittet das Buch um Hilfe und weint auf die beiden Puppen. Kurz darauf verwandeln sich ihre Eltern in die beiden Puppen. Fortan versuchen die beiden wieder in ihre normale Form zurück zu finden und bekommen dabei allerlei Steine vom Buch der Liebe in den Weg gelegt. Das Ende ist zwar hervorsehbar, die Story hat aber trotzdem einige spannende Wendungen und überzeugt durch ihren tollen Humor.
It Takes Two

Grafik:
Die Grafik ist recht ordentlich. Es sind alle möglichen Spiegelung- und Schatteneffekte vorhanden. Leider sind die Zwischensequenzen im Breitbildformat, was vollkommen unnötig ist. Das restliche Spiel findet, bis auf einige Spielszenen, im Splitscreen statt. Dies auch unabhängig davon, ob man lokal oder online zusammen spielt. Der Splitscreen hilft zwar oftmals, da die Aktionen aufeinander abgestimmt werden müssen, man hat aber entsprechend nur den halben Bildschirm zur Verfügung. Ohne Splitscreen müsste man sich etwas mehr absprechen, das wäre aber weniger Schlimm wie der Umstand  nur den halben Bildschirm zur Verfügung zu haben.
It Takes Two

Sound:
Der Sound ist hervorragend. Die englischen Sprecher machen einen sehr guten Job. Für deutschsprachige Spieler ist leider keine deutsche Sprachausgabe, sondern lediglich deutsche Untertitel, vorhanden. Die Hintergrundmusik ist sehr gut und passt zur Situation. Besonders positiv ist hier der vorhandene Musiklevel aufgefallen. Auch die restlichen Sounds passen zum Spiel-Geschehen und geben ein hervorragendes Feedback.
It Takes Two

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert. Die Tasten können aber auch völlig frei belegt werden. Die Kamerahilfe kann in den Optionen deaktiviert werden, so hat man nur in bestimmten Szenen eine feste Kamera. In unserem Test kam es allerdings einige Male beim Koop-Partner dazu das Tasten nicht richtig reagiert haben. Auch ist ab und zu die Tiefenwahrnehmung nicht 100 Prozent gegeben, weswegen es zu Fehlsprüngen kam. Außerdem wandelt sich das Spiel oftmals und die ein oder andere Spielvariante ist sehr schlecht steuerbar.
It Takes Two

Spielspaß:
Das Spiel ist ein reines Koop-Spiel man benötigt also in jedem Fall einen Freund zum Spielen. Dafür gibt es aber einen Friend-Pass, mit dem ein Freund kostenlos mit einem Spielen darf. Im Grunde ist das Spiel ein Jump and Run, allerdings bekommt man in jedem Level andere Gadgets gestellt. So bekommt Cody im ersten Level Nägel, May einen Hammer, in einem anderen Level bekommen die beiden Magnete. In jedem Level muss man dann kleine Logikrätsel mit diesen Gadgets lösen um voran zu kommen. Dazwischen findet sich kleine Mini-Spiele, in denen man gegeneinander antreten kann und die zur Auflockerung dienen. In jedem Level findet zudem der ein oder andere Bosskampf statt, die alle eine eigene Strategie und den Einsatz der Gadgets erfordern. Statt Bosskämpfen kommen auch ab und an Geschicklichkeitspassagen vor.
It Takes Two
Können die beiden Hauptcharaktere normalerweise nicht sterben, ist dies in den Bosskämpfen und Geschicklichkeitspassagen möglich. Sterben hier beide Charaktere auf einmal, muss man einen Abschnitt des Bosskampfes, oder Geschicklichkeitspassage erneut spielen. Stirbt man im restlichen Spiel wird man unmittelbar vor der letzten Sprungpassage zurück gesetzt. Den meisten Spielspaß macht neben der Story der Abwechslungsreichtum aus, so bekommt man auch allerlei Arten von Fortbewegungsmittel zur Verfügung. Neben Fidget-Spinnern, mit denen man durch die Luft fliegen kann, sind u.A. auch Schlittschuhe vorhanden, mit denen man über das Eis flitzt, oder Jetpacks und vieles mehr. Auch gibt es den ein oder anderen Level, der aus dem Jump and Run z.B. ein Beat em Up, oder Action-RPG macht. Mit dem Spiel ist man dann nach ca. 10 Stunden durch, trotz der ganzen Abwechslung reicht es dann aber auch. Vor allem, da trotzdem, der ein oder andere Frustmoment dabei ist, wenn man bei einer Geschicklichkeitspassage zu häufig scheitert. Hier wäre ein Überspringen-Button beim 2-3 Scheitern ganz gut gewesen.
It Takes Two

Spielwelt:
Das Spiel führt einen durch verschiedenste Umgebungen, so findet man sich u.A. in einer Schneekugel wieder. Die Umgebungen sind entsprechend abwechslungsreich gestaltet. Die ganze Spielwelt wirkt lebendig und lässt man sich drauf ein, auch authentisch. Allerdings kommt es immer wieder zu Schnittfehlern, wo die Spieler plötzlich die Position getauscht haben. Auch einige Logikfehler sind vorhanden, die man zwar mit Magie abtuen kann, trotzdem wird der ein oder andere technisch visierte Mensch etwas schmunzeln müssen.
It Takes Two

Fazit:
Schnappt euch euren besten Freund und spielt It Takes Two. Auch wenn ihr eigentlich keine Jump & Run-Spiele mögt, bietet das Spiel soviel Abwechslung, dass man es einfach gespielt haben muss. Das Spiel ist auch meist recht einfach, lediglich einige Geschicklichkeitspassagen und Bosskämpfe haben es in sich. Mit eurem besten Freund werdet ihr das Spiel aber trotzdem gemeistert bekommen und über die paar Schwächen, die das Spiel hat, hinweg sehen können. Das Beste daran, nur einer von euch beiden muss bezahlen der andere spielt dank Friend-Pass umsonst.
It Takes Two

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Koop
+ Abwechslung
+ Bosskämpfe
+ Wiedereinstiegspunkte meist fair
+ Minispiele
+ Humor
– Splitscreen auch Online
– Zwischensequenzen im Breitbildformat
– kein freies Speichern
– man muss Bosskämpfe und bestimmte Passagen beim Tod teilweise wiederholen

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13

Red Dead Online

am 09. Dezember 2021 unter Action, Online, Review, Test abgelegt

Vorwort:
Warum genau also ein Artikel zu Red Dead Online und nicht zu Read Dead Redemption 2. Das hat drei Gründe: Der Erste ist das ich die Story vor über einem Jahr gespielt und hab daher kaum noch Erinnerungen. Der Zweite ist das ich fast täglich seit ich die Story durchgespielt habe Read Dead Online anschmeiße, ich bitte daher zu entschuldigen, wenn mir die ein oder andere Anfangsschwierigkeit von RDO nicht mehr ganz geläufig ist. Und zum Dritten wurde ja mittlerweile RDO als Standalone veröffentlich, hier aber gleich der Tipp trotzdem das volle Spiel zu kaufen da die Story hervorragend ist, eventuell wird hier noch ein Test nachgereicht. Jetzt aber zum Test.

Story:
Zu Beginn der Story ist man ein Gefangener und wird in einem Gefängniswagen zu einem Gefängnisjob transportiert, allerdings wird man auf dem Weg von einem Fremden befreit der einen für einen Job benötigt. Fortan wird man immer wieder von verschiedenen Personen für Jobs benötigt und kann sich entscheiden ob man diese auf die gute Art oder die schlechte Art erledigt, dies wirkt sich auf seine eigene Ehrenhaftigkeit aus, später splittet sich die Story je nachdem ob man ehrenhaft gehandelt hat oder nicht in eine Beschützer und Überfallstory. Leider kann diese RDO-Story nur im Multiplayer gespielt werden und man benötigt mindestens einen Freund um nicht mit zufälligen Spielern zusammengewürfelt zu werden. Mittlerweile wurde RDO um Rollen erweitert von deren die Schwarzbrennerrolle eine weitere kleine Story rund um eine hintergangene Schwarzbrennerin beinhaltet und das letzte Update hat nochmals eine kleine Story um 4 Diamanten ins Spiel gebracht, Beide sind auch alleine ohne Trupp spielbar oder wahlweise auch mit Freunden. Auch die Kopfgeldjäger-Rolle hat kleine Stories und Zwischensequenzen zu den einzelnen legendären Kopfgeldzielen. Zu den einzelnen Rollen kommen wir aber noch. Und eventuell kommt in der Zukunft das ein oder andere kleine Story-Update, gerade in den Dialogen und Zwischensequenzen zeigt RDO seine volle Stärke.
Red Dead Online Red Dead Online

Grafik:
Hier hat Rockstar gezeigt was die alte Konsolen-Generation noch drauf hat, aber auch auf dem PC ist die Grafik nochmal besser zur Konsole das fängt bei theoretisch unendlichen Frames an bis hin zu DLSS was im letzten Update dazu gekommen ist, so kommt man akuteller Hardware vorausgesetzt auch auf hohen Settings auf über 100 FPS. Mit meiner RTX2080TI bei 2K auf zwischen 40 – 90 FPS je nach Wetterlage und Umgebung. Und ja es gibt vom Nebel bis zu schweren Gewittern alle möglichen Wetterlagen und natürlich auch Tag-Nacht-Wechsel, die manchmal auch nervig sind da in einer dunklen Nacht mit viel Nebel, die ein oder andere Kopfgeldjagd doch mal schwerer wird als bei Sonnenschein und klarer Sicht. Trotzdem oder gerade deswegen trägt die tolle Grafik unheimlich zur Spielwelt bei.
Red Dead Online

Sound:
Die Synchronisation ist komplett in Englisch, hier zeigt RDO seine volle Stärke massenhaft Dialoge mit guten Sprechern, auch in der Spielwelt begrüßt einen Gripps in seinem Lager oder Reisende beschweren sich das man im Weg rumsteht oder sie anrempelt. Auch die Geräusche der Umwelt wirken glaubhaft von einem Blitzschlag der unglaublich realistisch wirkt und sich je nach Abstand anders anhört, als auch die Hufschritte die sich je nach Untergrund unterscheiden. Alles in allem klingt der Sound unglaublich realistisch, einziges Mango ist die fehlende deutsche Synchro, das ist man aber ja von Rockstar gewöhnt und es sind ja Untertitel auch für die Umgebungsdialoge vorhanden.
Red Dead Online

Steuerung:
Die Steuerung ist präzise und komplett mit Maus und Tastatur bequem steuerbar, die Zielhilfe lässt sich komplett ausstellen, auch wenn man wissen muss, dass man den Schieberegler komplett runter drehen muss, dann landet man auch in speziellen Lobbys die AIM-Assist-Free sind und erhält mehr XP beim erschießen von Gegnern.
Red Dead Online

Spielspaß:
Gerade am Anfang hat das Spiel immer wieder nervige Momente, gerade wenn man am Anfang Gold und Geld für Waffen und neue Rollen farmen muss. Das Spiel hat nämlich zwei Währungen zum einen Geldscheine die sich recht einfach und oft durch verkaufen von Ingame-Items wie Tierfällen erfarmen lassen, zum anderen Gold was man nur durch Missionen, Schatztruhen, die man durch Schatzkarten, welche man alle 5 Level (kein Gewähr könnten auch 10 sein) oder von Schatzsuchern erhält, PVP-Ereignisse o. Spielmodis, tägliche Herausforderungen oder durch Echtgeld (was aber nicht zu empfehlen ist da man gerade wenn man viel spielt später mehr als Genug hat) erhält. Es wurden jetzt gerade aber auch die positiven Punkte aufgeworfen, so hat man von Anfang bis Ende jede Menge zu tun. Das fängt einmal mit den täglichen Herausforderungen an von denen es zwei Arten gibt einmal die Allgemeinen, die so einfache Sachen beinhalten wie sammle x Pflanzen (die lassen sich wieder in Tonikas wandeln, welche temporäre und teilweise überstarke Bonis wie einen goldenen Ring fürs Leben geben, der im PVP extrem mächtig ist, da man ihn schnell durch neue Tonikas nachfüllen kann.) oder auch kompliziertere Sachen wie erreiche Platz 3 im folgenden PVP-Modus. Zum weiteren muss man am Anfang auch noch seine Attribute durch bestimmte Vorgänge steigern, so wird Stamina gesteigert, indem man viel rennt oder schwimmt, Leben indem man boxt oder angelt, solange bis man alle Werte maximiert sind, in dem Fall hat man dann volle Ringe die man auf den Screenshots sieht, welche am Anfang nur halbiert waren. Dann gibt es noch den allgemeinen Level der ganz normal mit XP für alle möglichen Tätigkeiten aufgelevelt wird, hiermit schaltet man weitere Gegenstände wie Waffen zum Kauf frei oder weitere Fähigkeiten-Karten-Plätze. Die Fähigkeiten-Karten werden ebenfalls solange ausgerüstet, mit den normalen XP mitgelevelt und können sobald der Erfahrungsbalken voll ist, mit Gold aufgelevelt werden. Je nach Spielstil sind hier bis zu 4 verschiedene Karten ausrüstbar die drei passive Bonis liefern und eine aktive „Dead-Eye“ Fähigkeit, die sich über die Dead-Eye-Taste aktivieren lässt. Die Fähigkeiten-Karten können jeweils  bis LVL 3 aufgelevelt werden und werden immer besser. Gerade am Anfang heißt es also Grinden, Grinden, Grinden, so steht man zu Beginn stundenlang am Angler-Steg um sein Leben und Geld zu erhöhen. Hat man das endlich geschafft sollte man sich an die Story-Missionen machen da hier dann ein bisschen Gold und Geld zusammen kommt, um endlich die erste Rolle kaufen zu können. Von dieser gibt es momentan 4 Grundrollen: Sammler, Händler, Kopfgeldjäger und Naturkundler und 2 Erweiterungen: Schwarzbrenner (Händler-Erweiterung) und eine Kopfgeldjäger-Erweiterung (die sich in 10 weiteren Leveln äußert). Denn ja auch die einzelnen Rollen levelt man durch entsprechende Aktionen wie das jagen von Kopfgeldzielen oder das auffüllen des Händlers mit Tieren und die Auslieferung der verarbeiteten Tiere. Was wiederum bei manchen Rollen Geld oder Gold liefert. Durch das Aufleveln der Rollen kann man neue Gegenstände zum Kauf, oder auch manchmal neue Fähigkeiten, wie, dass man das Adlerauge auch während des Sprints benutzen kann, freischalten. Das Adlerauge wird wiederum benötigt um Tiere und Zielpersonen zu verfolgen. Des Weiteren gibt jede Rolle, wieder je nach Level bis zu 3 tägliche Ziele von denen man bis zu 9 erfüllen kann, um einen weiteren Goldbonus zu bekommen, diesen Bonus gibt es ebenfalls bei den Allgemeinen, hier wenn man alle 7 abschließt. Darüber hinaus steigt das Gold mit jedem Tag, solange man mindestens eine tägliche Herausforderung erfüllt. Hat man das endlich alles geschafft bleiben noch die Fremdenmissionen, welche man auch spielen sollte, bis man den Kopfgeldjäger hat, da man über diese ebenfalls Gold erhält. Allerdings hat man hier oftmals die Gefahr, dass ein anderer Spieler eingreifen kann und einem das Ziel wegschnappt, was auch bei der ein oder anderen Rolle der Fall ist. Und hat man hiervon genug, kommt noch die neuste Erweiterung, welche Missionen liefert, die bei bestimmten Fremden angenommen werden können, um Kapitale zu erhalten, die wiederum in Gelegenheiten investiert werden, in denen man Diamanten stehlen muss, was in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die sich je nachdem in der Anzahl der verfügbaren Leben und ob man die Gegner auf der Minimap sieht unterscheiden, möglich ist. Das gibt es übrigens auch bei den legendären Kopfgeldjageden, diese darf man in bis zu 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen, die man allerdings je nachdem wie oft man die Mission spielt automatisch freischaltet und im Gegensatz zu den Gelegenheiten nicht frei wählen darf. Falls man dann immer noch Langeweile hat und ja das wird man irgendwann trotzdem haben, darf man noch in den neuen Call to Arms-Missionen jede Woche eine andere Stadt verteidigen. Gerade Neueinsteiger fühlen sich also etwas erschlagen, man sollte aber eins nach dem anderen angehen und sich den ein oder anderen Youtuber ansehen, der beschreibt was die beste Rolle, das beste Pferd, die beste Farming-Methode, die besten Fähigkeitskarten, der beste Sattel, etc. ist. Hier kann ich den Youtuber DCine empfehlen: DCine-Youtube
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Spielwelt:
Die Spielwelt ist unglaublich lebendig und groß, an jeder Ecke gibt es irgendwas zu tun. So blinken ab und zu irgendwelche Marker auf, die auf zufällige Ereignisse wie Schatzsucher oder Hilfesuchende hinweisen, beides gibt bei der Erfüllung wieder Geld und Gold. Als auch mal ein verletztes Tier beim Sammler oder ein zufälliges Kopfgeld-Ziel beim Kopfgeldjäger, die entsprechende Rolle vorausgesetzt. Aber auch sonst wimmelt die Spielwelt, auf den Straßen laufen und reiten NPCs, in der ganzen Spielwelt sind Tiere aller Kategorien verteilt, die sich auch noch realistisch verhalten, so kann man schon mal einen Fuchs beobachten der einen Hasen jagt. Man ist also die ganze Zeit voll in die Spielwelt eingebunden und diese ist hoch realistisch.
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Fazit:
Gerade für Einsteiger ist RDO sehr grindig, hat man das aber mal geschafft, hat man aufgrund der viele Inhalte aber auch Einiges zu tun. Einzig die kleineren Bugs, die immer mal wieder auftauchen, wie verschwindende Tierfelle, dass das Pferd das Geschlecht wechselt und Felle anzeigt die nicht vorhanden sind wenn die Lobby spinnt (beides Bugs die seit Anfang an im Spiel sind und nicht behoben werden) oder auch das Cheater-Problem das Rockstar mal besser mal schlechter in den Griff bekommt, trüben den Spielspaß etwas. Auch das man sich hiervon nicht durch private Lobbys schützen kann ist eher negativ. Das der PVP durch die Tonikas komplett zerstört ist und so nicht der Beste, sondern der Spieler mit den besten und meisten Tonikas gewinnt, mag für den ein oder anderen PVP-Spieler ein Problem sein, auch da man PVP-Modis nicht nur gegen Freunde spielen kann. Aber gerade PVE-Spieler werden jede Menge Spaß mit RDO haben, vorausgesetzt sie überstehen den Einstieg und werden nicht von Cheatern oder Griefern gestört.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Rollen
+ Level
+ Fähigkeitskarten
+ tägliche Herausforderungen
+ Rollenlevel mit Belohnungen und neuen Fähigkeiten
+ Untertitel auch für Nebendialoge
+ jede Menge zu tun
+ 1 bis 2 mal im Jahr neue Inhalte
– Bugs die ewig nicht behoben werden oder nach der Behebung plötzlich wieder auftauchen
– keine private Lobbys
– Peer-To-Peer Connections
– Anfang-Story nicht alleine spielbar
– oft Cheater, da kein Anti-Cheat-Software
– Tonika zu mächtig und machen PVP kaputt
– Update-Kommunikation nicht vorhanden
– Verbesserungsvorschläge werden ignoriert
– Updates oftmals zu Klein und nicht was die Community sich wünscht

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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