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NoFear13

Potion Permit

am 24. September 2022 unter Abenteuer, Casual, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Alchimisten, der auf dem Weg in sein neues Heimatdorf ist, dieses liegt auf einer kleinen Insel. Hier soll man die Wehwehchen der Bewohner begutachten und heilen. Hat man Erfolg, darf man bleiben und es wird eine neue Zweigstelle eingerichtet. Allerdings scheint der lokale Doktor wenig begeistert von der Anwesenheit und dem schnellen Erfolg den man hat.
Potion Permit

Grafik:
Eine sehr simple Pixelart-Grafik mit statischen Schatten. Natürlich hat man in den Zwischensequenzen schwarze Balken, zusätzlich das unten rechts angezeigt wird, dass man gerade keine Taste drücken kann. Durch die schwache Grafik läuft das Spiel flüssig mit maximalen FPS. Hier wäre weitaus mehr möglich gewesen, obwohl der Pixel-Art ja immer einen gewissen Reiz hat.
Potion Permit

Sound:
Eine sehr simple Soundkulisse. Statt einer Sprachausgabe kommt nerviges Gepiepe. Dieses kann man auch nicht abstellen, warum aufgrund der Massen von Texten keine richtige Sprachausgabe vorhanden ist, ist ein Rätsel. Das Spiel ist aber auf Deutsch verfügbar. Im Hintergrund hört man sehr simple Soundeffekte. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls eher simple und gibt nur etwas Feedback. Die Hintergrundmusik ist auch nicht besonderes und eher eintönig und nervig.
Potion Permit

Steuerung:
Zu Beginn fällt auf, dass kein Maussupport vorhanden ist. Die Steuerung ist gelinde gesagt eine Vollkatastrophe. Das Einzige, was so liegt, wie man es braucht, ist WASD. Der Rest liegt auf JKLI, das sind Tasten die sind zum Tippen nicht zum Spielen. Die Steuerung geht so furchtbar von der Hand, man kann jedes Mal schauen für was welche Taste ist. Man kann die Tasten zwar ändern, was macht das aber ohne Maussupport für einen Sinn?
Potion Permit

Spielspaß:
Zu Beginn erstellt man mit wenigen Optionen einen Charakter und gibt ihn einen Namen. Kurze Zeit später kann man auch seinem Hund In-Game einen Namen geben, dieser kann aber sonst nicht gestaltet werden. Beide Namen müssen über ein Buchstabenfeld eingegeben werden statt direkt mit der Tastatur, wäre auch überrascht, wenn man eine Option für den PC gut umgesetzt hätte. Von freien Speichern hat man ebenfalls noch nie etwas gehört, das Spiel speichert nach jedem Tag automatisch. Wenn man sich dann an der Hausgestaltung versucht bekommt man das kalte Kotzen, viel zu umständlich und schlecht, überall fehlt der Maussupport. Im Spiel klopft man dann Monster um oder Pflanzen, angelt und bekommt so Zutaten. Diese muss man in seinem Brau-Topf dann zu einer bestimmten Form zusammen bauen, verschiedene Rezepte erlauben so verschiedene Zutaten, solange man im Tetris die richtige Form zusammen bauen kann. Leider nervt auch hier der fehlende Maussupport, es könnte alles so viel besser und schneller gehen hätte der Entwickler sauber gearbeitet. Daneben muss man auch erstmal die Leute untersuchen damit man weiß was ihnen fehlt, das ist mit verschiedenen Minispiel verbunden, in denen man im richtigen Moment oder richtige Reihenfolge, die richtige Taste drücken muss. Als letztes gibt, es jede Menge Quest in denen man ewig die richtigen Sachen zusammensuchen darf, was recht grindig ist. Im Spielverlauf kann man dann Sachen erforschen und neue Rezepte freischalten.
Potion Permit

Spielwelt:
Die Charaktere wackeln etwas auf und ab, haben aber keine Sprachanimationen, da sie auch keine Münder haben. Ansonsten sind einige Insekten unterwegs, die sinnlos auf der gleichen Stelle ihre Kreise drehen. Daneben ist das Wasser leicht animiert, sonst ist die Spielwelt meist völlig steif und starr. Lediglich einige Bewohner und ein paar Vögel sind noch unterwegs. In der Natur dazu die Monster, die einfach nur nerven und unnötig sind. Vor allem da man von ihnen ebenfalls nur Zutaten bekommt, keine Erfahrungspunkte oder ähnliches. Insgesamt ist die Spielwelt wenig glaubwürdig und etwas leer.
Potion Permit

Fazit:
Potion Permit ist ein schlechter PC-Port, in den man keinerlei Aufwand gesteckt hat. Warum man sein Spiel überhaupt für den PC veröffentlicht, bleibt ein Rätsel. Hier geht es wohl nur darum den PC-Master-Race das Geld aus der Tasche zu ziehen. Finger weg von diesem Schrott zusätzlich, dass es auf dem PC nichts taugt, ist es auch so eine sehr schwache Umsetzung. Der einzige Twist ist, dass man Tränke herstellt, mehr bietet das Spiel auch nicht, alles andere kennt man aus anderen Spielen.
Potion Permit

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mini-Game zum brauen
+ Rezepte erlauben so verschiedenste Zutaten
+ Patienten diagnostizieren und heilen
– Steuerung
– Zwischensequenzen mit schwarzen Balken
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– fehlender Maussupport
– schlampiger PC-Port
– unnötige Monster
– unnötiges grindig

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NoFear13

costrutto

am 19. September 2022 unter Aufbauspiel, Casual, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Eine Story ist nicht vorhanden, man baut einfach verschiedene Städtchen oder größere Häuser auf. Je nachdem wie man diese platziert verbinden sie sich über verschiedene Wege. So entstehen kleine Häuserbrücken oder Terrassen. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte wäre nicht notwendig gewesen, hätte aber sicherlich nicht geschadet.
costrutto

Grafik:
Die Grafik ist in Ordnung, es sind ganz nette Schatteneffekte vorhanden. Allerdings verliert das Spiel ständig die höchsten Einstellungen, wenn man auf eine neue Karte wechselt, darf man diesen erst wieder auf höchste Settings einstellen. Es sind auch keinerlei moderne Techniken vorhanden, dafür läuft das Spiel aber auf einigermaßen moderner Hardware flüssig und mit maximalen FPS.
costrutto

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme, etwas wechselnde Musik, die aber schnell eintönig wird. Daneben kann man nur hören, wenn man etwas baut. Das Feedback ist so in Ordnung, allerdings ist die Soundkulisse sehr schwach. Hier wären einige Hintergrundgeräusche, wie Wind und Vögel sinnvoll gewesen. Das Spiel ist zudem nur auf Englisch verfügbar, was aber aufgrund der wenigen Texte kaum stört.
costrutto

Steuerung:
Eine einfache und intuitive Steuerung. Mit der linken Maustaste platziert man Klötze, hier wird mit einer weißen Fläche angezeigt, in welche Richtung gebaut wird. Mit der rechten Maustaste kann man die Klötzchen wieder entfernen. Durch langes drücken der linken Maustaste kann man die Kamera drehen. Durch langes drücken der rechten Maustaste diese bewegen. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand, lediglich zerstört oder platziert man beim Bewegen der Kamera etwas durch die Doppelbelegung. Hier wäre gut gewesen, wenn man bei längeren Drücken das platzieren und entfernen unterbinden würde.
costrutto

Spielspaß:
Ein simples Platzieren von Klötzchen mehr bietet das Spiel nicht. Diese Klötzchen verbinden sich etwas zu größeren Häusern. Daneben kann man die Farbe für die Klötzchen auswählen und durch verschiedene Karten mit leicht anderen Häuserstilen wechseln. Aufgrund des doch recht geringen Contents hat man innerhalb von wenigen Stunden genug vom Spiel. Hier wären mehr Möglichkeiten oder gar Quests ganz schön gewesen. Außerdem fehlt es dem Spiel an wirklichen Innovationen. Dazu kommen noch hässliche Texturen-Fehler, wenn man komisch baut.
costrutto

Spielwelt:
Die Spielwelt ist ziemlich klein gerade einmal 9 mal 9 Grundfläche stehen zur Verfügung. Daneben ist entweder ein großes leeres Meer, eine große Wüste oder ein großer Wald. Keiner dieser Umgebungen hat irgendein Leben, auch wenn man neue Klötzchen platziert erzeugt man hierdurch keinerlei Leben. Die Spielwelt wirkt so völlig leer und wenig realistisch, besonders wenn man durch den Abbau von Häusern plötzlich schwebende Häuser hat.
costrutto

Fazit:
Costrutto erinnert etwas an Townscapper und spielt sich auch genau so. Leider sind die Variationen die entstehen nicht ganz so ausgereift wie bei Townscapper und auch die verschiedenen Baustile unterscheiden sich nur minimal. Das Spiel kostet aber nicht einmal 2 Euro, wer also von Townscapper die Schnauze voll hat, kann sich das Spiel einmal anschauen. Allerdings baut man auf einer völlig leeren kleinen Welt, die nie mit Leben gefüllt wird. Allen anderen sei Townscaper ans Herz gelegt, das genau das Gleiche bietet, mit deutlich mehr Umfang.
costrutto

Pluspunkte Minuspunkte
+ simples Aufbauspiel
+ keine Herausforderungen
+ Meditativ
– winzige Karte
– kein Leben
– Sound
– Grafik
– kein Story
– Fehlsteuerung durch Doppelbelegung
– nur auf Englisch verfügbar
– verliert Grafikeinstellungen

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NoFear13

Like No Other: The Legend Of The Twin Books

am 27. August 2022 unter Abenteuer, Casual, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Abenteurer, der ein verschwundenes Buch eines Replika sucht. Dafür gilt es erstmal herauszufinden wo das Buch ist. In einem Haus dem Finder der Replika, hofft man auf den Standort zu kommen. So hofft man endlich das Original beschaffen zu können. Die Story ist nicht wirklich spannend und hat auch keine großartige Wendung, außer wenn man eine weitere Replika besorgt.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Grafik:
Gleich zu Beginn fällt auf, dass die Zwischensequenzen wieder einmal unnötige schwarze Balken haben. Das Spiel selbst ist eine 2.5 D-Grafik. So sind die Objekte in 2D und wurden auf einer 2.5D-Umgebung platziert. Das alles ist im comicstil gehalten und so fast zeitlos. Die Objekte haben ganz nette Spiegelungen und Schatten, die sich der Lichtquelle anpassen. Sonst sind aber keine weiteren Effekte vorhanden. Dank der schwächeren Grafik läuft das Spiel aber flüssig und mit maximalen FPS. Die Kameraverwacklung lässt sich zum Glück deaktivieren, übrig bleibt ein nerviger Schleier der Maus.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind ganz gut, wenn auch das coole Getue etwas auf die Nerven geht. Im Hintergrund hört man etwas den Wind und andere passende Geräusche. Daneben spielt eine angenehme, sich etwas der Situation anpassenden Musik. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple, geben aber ein gutes Feedback.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Steuerung:
Zu Beginn fällt auf, dass das Spiel hat keinen Maussupport im Menü hat. Warum genau ist mir ein Rätsel, im Spiel ist dieser wunderbar vorhanden. Das Spiel wird hier typisch gesteuert, mit WASD bewegt man sich, mit der Maus kann man mit den Objekten interagieren. Dass man die Texte mit der Leertaste, statt der Maus überspringt ist auch etwas nervig. Mit Tab öffnet man das Inventar und wählt den Gegenstand, den man in der Hand halten möchte. Dass man dies permanent machen muss, da der Opa vergessen hat, dass er einen Golfschläger als Handkurbel besitzt, nervt einfach nur. Ab und an gilt es dann noch mit der Leertaste auf Anweisung über Objekte zu springen. Die Steuerung ist fest vorgegeben, eine freie Tastenbelegung ist nicht möglich.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Spielspaß:
Ein eher klassisches Abenteuerspiel. Es gilt bestimmte Aufgaben zu erfüllen und dafür passende Objekte zu finden. Mit Point-and-Click-Adventure hat das nur ganz am Rande etwas zu tun. Natürlich konnte man wieder nicht auf sinnlose Sammelobjekte verzichten. Diese findet man in Form von Geo-Caches im Spiel, diese werden durch nerviges Piepen in der Nähe markiert. Alle zu finden ist keine große Herausforderung und sollte man problemlos schaffen. Im Inventar sieht man wie viele noch im aktuellen Bereich versteckt sind, das sind jeweils 10 für die beiden Spielbereiche. Gespeichert wird ebenfalls nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Viele Aktionen wie das kurbeln müssen manuell mit der Maus ausgeführt werden. Andere Objekte schiebt man einfach durch dagegen laufen zur Seite. Als letztes gibt es noch einige simplere Schalterrätsel und am Ende etwas Stealth. Das Spiel ist beim ersten Durchspielen mit allen Geo-Caches keine 2 Stunden lang. Sobald man genau weiß was zu tun ist, braucht man keine 30 Minuten. Entsprechend zeigt unser Video einen kompletten Spieldurchlauf ohne die sinnlosen Geo-Caches und kann als Lösung dienen.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Spielwelt:
Die Pflanzen bewegen sich etwas im Wind, auch wackeln die Objekte etwas, wenn man über sie latscht. Tiere oder andere Lebewesen sucht man allerdings vergebens. Die Bewegung der Figur sind etwas ungelegt und wirken etwas ungewöhnlich. Die Form der Beine steht in keinem Verhältnis zu den Armen, das gilt aber nicht für alle NPCs. Diese NPCs haben auch keine Münder, entsprechend auch keine Lippenbewegung. Andere NPCs stehen nur dumm in der Gegend rum und machen einen blöd von der Seite an. An der Stelle wo man weggetreten ist, wird dies mit komischen und plötzlichen Nachtwechsel dargestellt und die Spielfigur ruckelt komisch umher. Auch sonst hat das Spiel einige Logikfehler, warum genau ist der manuelle Aufzug genau in dem Stockwerk wo man abstürzt, obwohl man ihn ein Stockwerk hoher gekurbelt hat. Die Spielwelt wirkt nicht komplett leblos, ist aber auch nicht super lebendig. Auch die Glaubwürdigkeit ist nicht immer gegeben vor allem aufgrund der vielen kleinen Logikfehler.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Fazit:
Eigentlich ein ganz nettes Abenteuer-Spiel, mit sehr viel Abwechslung im Gameplay. Leider sind zu viele Nerv-Elemente und kleine Design-Fehler im Spiel um wirklich durchgängig Spaß zu machen. Auch die Story ist eher mau und ist es kaum Wert. Wer aber mal ein schnelles Spiel für zwischen durch Sucht wird hier eventuell fündig, die 15 Euro sind aber völlig übertrieben und man sollte eher auf einen Sale mit 5 Euro warten. Für 5 Euro kann man über die Schwächen hinwegsehen und bekommt ein kurzweiliges ganz liebevolles Spiel.
Like No Other: The Legend Of The Twin Books

Pluspunkte Minuspunkte
+ Abwechslung
+ kurzweilig
– schwarze Balken in den Zwischensequenzen
– keine deutsche Sprachausgabe
– keine freie Tastenbelegung
– nerviger Schleiereffekt der Maus
– Sammelobjekte
– kein freies Speichern
– Stealth
– sehr kurz
– Logikfehler

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NoFear13

Moorhuhn Xtreme

am 23. August 2022 unter Casual, Review, Shooter, Test abgelegt

Story:
Ein wirkliche Story ist nicht vorhanden. Es ist das ganz klassische Moorhuhn-Feeling. So schießt man alle Moorhühner ab die auftauchen und bekommt Bonuspunkte, wenn man Moorhühner trifft die irgendwo kurz den Kopf rausstrecken oder besonders weit weg sind. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte wäre zwar nicht notwendig aber schön gewesen.
Moorhuhn Xtreme

Grafik:
Eine eher simple 3D-Grafik, die man aus der Frontansicht erlebt. Das ganze Spiel hat trotzdem einen leicht comichaften Look. Es sind ganz nette Schatteneffekt vorhanden, sonst aber nichts besonderes. Die Grafik ist für diese Art von Spiel gerade noch in Ordnung. Es mangelt aber an Einstellungsmöglichkeiten, dafür läuft das Spiel flüssig mit maximalen FPS. Man hätte aber durchaus mehr aus dem Spiel holen können, vor allem an der Kantenglättung fehlt es.
Moorhuhn Xtreme

Sound:
Im Hauptmenü spielt eine gute Musik, die allerdings schnell eintönig wird. In den 3 verschiedenen Level hört man jeweils passende Umgebungssoundeffekte. Ansonsten hört man nur die Moorhühner und die passenden Waffensounds. Das Feedback ist in Ordnung und man bekommt ein gutes Trefferfeedback. Gerade abhängig davon was man trifft bekommt man einen anderen Sound zu hören. Man wünscht sich allerdings etwas Variation im Treffersound, wenn man ein Moorhuhn abschießt.
Moorhuhn Xtreme

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Über die kleinen Levelabschnitte kann man noch mit A und D scrollen. Ansonsten ist die linke Maustaste zum schießen und die rechte zum Nachladen. Etwas nervig ist das man die Karten mit Return starten muss, statt einfach zu klicken oder man muss direkt auf das Return-Symbol klicken. Die Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Da das meiste mit der Maus gesteuert wird, geht das noch in Ordnung. Insgesamt geht die Steuerung gut von der Hand und gibt keine Schwierigkeiten auf.
Moorhuhn Xtreme

Spielspaß:
Man ballert auf Moorhühner und versucht so möglichst hohen Highscore zu erzielen. Dafür stehen drei Karten zur Verfügung, die man freischaltet, indem man einen bestimmten Highscore im vorherigen Level schafft. Dieser Zielscore ist anspruchsvoll aber schaffbar. Daneben sind immer mal nette Waffen in den Schießbuden versteckt. So muss man auf ein Schloss einer Truhe schießen und erhält so eine Mini-Gun. Diese Waffen halten nur kurzzeitig und danach geht es wieder mit der Schrotflinte weiter. Ein Levelabschnitt hat einen Timer von 1,5 Minuten und ist so schnell durchgespielt. Lediglich ein paar Sekunden Bonuszeit kann man sich sichern, wenn man die Geheimnisse im Level kennt. Alle drei Karten hat man in nicht mal ganz einer Stunde freigespielt. Dann kann man noch im 1 gegen 1 per Steam-Remote-Play direkt gegeneinander spielen. In diesem Modus scrollt die Karte automatisch hin und her und man schießt direkt gegeneinander auf die Moorhühner. Daneben kann man im lokalen Multiplayer mit bis zu 4 Spielern hintereinander antreten. Es gibt natürlich einen Online-Highscore, in den kann man sich aber freiwillig eintragen. Was ganz schön ist da man so nicht automatisch eingetragen wird. Ungünstig ist hier nur, dass der Highscore für alle Level gilt, was angesichts der deutlichen Unterschiede etwas ungünstig ist. Daneben ist natürlich auch ein gewisser Glücksfaktor dabei, da die Moorhühner zufällig auftauchen. Insgesamt die typischen Stärken und Schwächen eines Moorhuhn-Spieles.
Moorhuhn Xtreme

Spielwelt:
Es stehen 3 Karten zur Verfügung, die allesamt komplett unterschiedlich gestaltet sind. Auch die Moorhühner, die sich dort befinden sind passend gestaltet. Die Umgebungen haben viele nette Details. Allerdings sind gerade einmal 3 Level schon etwas wenig. Diese haben auch bis auf die Moorhühner kein Leben. Was aber ganz gut ist, sonst würde man Zuviel durch andere Bewegungen abgelenkt.
Moorhuhn Xtreme

Fazit:
Für alle die wieder einmal zwischen durch eine Runde Moorhuhn zocken wollen auf jeden Fall einen Blick wert. Der Preis ist mit 15 Euro vielleicht etwas hoch, man bekommt das Spiel aber über unseren Link und Partner Kinguin, schon für um die 8 Euro. Für diesen Preis erhält man ein kurzweiliges spaßiges Spiel, das man mal schnell in der Mittagspause spielen kann. Hier auch mal im Multiplayer gegen bis zu 4 Kollegen. Ein ganz gutes, wenn auch nicht herausragendes Spielpaket.
Moorhuhn Xtreme

Pluspunkte Minuspunkte
+ altes Moorhuhn-Feeling
+ 1 gegen 1
+ lokaler Multiplayer
+ besondere Waffen
+ Geheimnisse
– Sound
– wenig Karten

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NoFear13

Timberman VR

am 18. August 2022 unter Casual, Geschicklichkeit, Indie-Games, Review, Test, VR abgelegt

Story:
Man spielt einen Holzfäller, dessen Aufgabe es ist einen Baum scheibchenweise zu fällen. Das ist nicht wirklich realistisch, passt aber zu den normalen Timberman-Spielen. Dieses Mal muss man aber nicht darauf achten, dass einen keine Äste auf dem Kopf fallen. Stattdessen muss man die Baumstämme in der richtigen Richtung fällen. Eine wirkliche Story ist hierbei nicht vorhanden, was aber auch nicht notwendig ist.
Timberman VR

Grafik:
Eine recht simple 3D-Grafik, mit einigen wenigen Schatteneffekten. In VR wirkt die Grafik ganz in Ordnung. Sie ist aber weit weg vom aktuellen Stand der Technik. Dafür läuft sie ohne Ruckler und mit den für VR notwendigen FPS. Die Dimensionen sind lediglich im Video komisch, in VR passen sie, wie man an den Screenshots erkennen kann.
Timberman VR

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme Musik, die man nach kürzester Zeit mitsummt. Allerdings wiederholt sich die Musik ständig und wird so etwas eintönig. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple, geben aber ein gutes Feedback. Neben der Musik und den entsprechenden Soundeffekten zu den Aktionen ist kein anderer Sound zu hören.
Timberman VR

Steuerung:
Das Spiel wird einfach mit Bewegungen der Bewegungscontroller gesteuert. Selbst im Hauptmenü kann man, statt mit dem Pointer zu arbeiten, einfach auf den Holzstamm hauen, der die Option darstellt. Um die Axt im Ausrüstungsmenü fallen und neu ausrüsten zu können drückt man einfach kurz die Grip-Taste. Die Steuerung geht intuitiv und gut von der Hand. Man fühlt sich auch voll ins Spiel inkludiert und als würde man wirklich Axt- und Machete-Schwingen Bäume fällen. Das Spiel kann sowohl stehend als auch sitzend gespielt werden, das kann man am Anfang und später in den Optionen einstellen, auch in welcher Entfernung der Baum sein soll.
Timberman VR

Spielspaß:
In den ersten 3 Leveln erhält man ein kurzes Tutorial, wie man mit den Hindernissen umgeht. Im Grund versucht man einen Baum zu fällen. Dieser ist aber mit allerlei Hindernissen ausgestattet. Zum Ersten ist dies die Richtung, in der man die Axt schwingen muss, um kein Leben zu verlieren. Das Leben füllt sich aber wieder auf, sobald man richtig trifft. Daneben muss man vorher die Äste mit der Machete oder Axt abtrennen. Manchmal kommt ein stabiler Stamm, den man nur mit der Rückseite der Axt oder dem Hammer entfernen kann. Daneben gibt es eine Bombe oder Kuckucksuhr, die man genau auf dieselbe Art entfernt. Durch all das steigt man langsam im Rank auf und verdient Münzen. So schaltet man neue Skins für die Axt oder Machete frei, daneben kann man den erwähnten Hammer kaufen und verwenden. Ob man den Hammer allerdings wirklich praktisch findet, bleibt jedem selbst überlassen, ich finde ihn eher unpraktisch gegenüber der Machete. In gerade einmal 1 Stunde hat man alle 15 Level erlebt, dann gilt es entweder im Endlosmodus möglichst lange zu überleben oder in den Leveln immer neue Rekorde aufzustellen. Der Spielinhalt ist zwar nicht super groß, immer mal wieder 30 Minuten Sport, kann man aber mit dem Spiel gut machen. Daneben ist es möglich über die Bestenliste den größten Cheater zu ermitteln.
Timberman VR

Spielwelt:
Ein Baum, eine Axt und eine Machete, daraus besteht im Großen und Ganzen die Welt. Daneben kann man in den drei unterschiedlichen Umgebungen manche Details entdecken und auch an den Ästen sitzt so manches Eichhörnchen oder es hängt ein Bienenstock. Da die Eichhörnchen nur schwach animiert und auch die Details sich eher in Grenzen halten, wirkt die Spielwelt etwas leblos. Der Realismus ist ebenfalls nicht wirklich gegeben, einen Baum in Scheibchen zu fällen wird wohl in der Realität nicht funktionieren. Die Spielwelt ist so eher nette Kulisse zu einem netten Sportspiel.
Timberman VR

Fazit:
Mit Timberman VR bekommt man ein ganz nettes Geschicklichkeitsspiel in VR für die schnelle Runde zwischendurch. Wer seine tägliche Sportsession gerne in VR absolviert und dafür Nachschub sucht, sollte sich Timberman VR einmal ansehen. Der Preis von knapp 7 Euro ist dafür eigentlich in Ordnung. Wer jetzt aber ein umfangreiches Spiel erwartet wird eher enttäuscht, die 15 Level hat man in nicht mal ganz einer Stunde durch. Daneben hat man nach knapp 20 Minuten alle Hindernisse und Inhalte gesehen.
Timberman VR

Pluspunkte Minuspunkte
+ VR
+ einfach zu lernen
+ Hindernisse
+ kurzweilige Sportsessions
– wenig Umfang
– Grafik
– Sound
– Spielwelt
– Bestenliste

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Estella’s Nightmare: Ein versiegelter Ort und der Fluch einer Sukkubus

am 13. August 2022 unter Casual, Erotik, Porno, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Man spielt ein junges Mädchen, was Kräuter für den kranken Vater sammelt. Dabei wird man von einem Portal erfasst und in eine andere Dimension gezogen. Um wieder nach Hause zu kommen, muss man alle Energiekerne des Portals wieder beschaffen. Dafür muss man die entsprechenden Inhaber besiegen. Zur Hilfe verleiht die am Portal verweilende Succubus einem die Macht der Sex-Energie, die man benutzen kann, falls man dies wünscht. Die Story bietet jetzt keine Überraschungen und ist nur nettes Beiwerk.
Estellas Nightmare

Grafik:
Eine simple 2D-Grafik, die man aus der Seitenansicht erlebt. Es sind keine besonderen Effekte vorhanden. Die Sex-Szenen sind aber stark animiert und so sehr erotisch. In den Zwischensequenzen, vor allem kurz vor dem Kampf wird mit schwarzen Balken gearbeitet.
Estellas Nightmare

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, diese ändert sich abhängig vom Level etwas. In den Kämpfen wird ebenfalls eine leicht andere Musik gespielt. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine japanische Sprachausgabe. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls simple und geben nur leichtes Feedback. Gerade bei den Angriffen kommt es immer zum gleichen Warnsound, die Angriffe dauern aber unterschiedliche lange und entsprechend muss man sich anderes verteidigen. Hier hätte man einen noch besseren Sound wählen können.
Estellas Nightmare

Steuerung:
Die Steuerung ist typisch. Mit A und D bewegt man sich nach Links und Rechts. Die Leertaste dient zum Springen, was nie benötigt wird. Mit E oder durch Klick mit der Maus kann man mit Objekten interagieren. Etwas ungewöhnlich ist das man im Kampf mit Q und F angreift und mit der Leertaste sich verteidigt. Mit 1 bis 4 spricht man die Zauber auslösen, was ebenfalls durch Klick auf die Zauber möglich ist. Die Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Die Steuerung ist in Ordnung, man hätte sich aber gewünscht mit der Maus angreifen zu können. Da man aber eh nur die viel stärkeren Zauber benutzt ist das in Ordnung.
Estellas Nightmare

Spielspaß:
Ein simpler Side-Scroller, sobald man auf einen Feind trifft, läuft ein leicht rundenbasierter Kampf ab. So greift der Gegner an, sobald sein Balken durch ist und man muss sich verteidigen. Sobald die eigenen Aktionspunkte aufgeladen ist, was durch erfolgreich abgewehrte Angriffe schneller geht, kann man seinerseits angreifen oder Zauber sprechen. Hier gibt es auch einen Heilungszauber, um seine Leben wieder aufzufüllen. Wird man besiegt, kann man noch widerstehen und landet dann wieder im Kampf. Falls man dies nicht schafft bzw. viel eher nicht will, wird man mit einer Sex-Szene bestraft. Danach landet man wieder in der Portal-Zentrale, wo man den Level erneut auswählen kann. Zusätzlich erhält man aber Sex-Energie, hat man genug davon gesammelt, kann man einen der drei Attribute, Aktionspunkte-Auflade-Geschwindigkeit, Angriffsschaden und Aktionspunkt-Limit, seigern. Sowohl die Kämpfe als auch das Widerstehen ist echt einfach, man will schon absichtlich scheitern, vor allem kann man die Angriffe leicht Blocken und sie werden deutlich angekündigt. Die Level sind sehr kurz, nach gerade einmal 5 Minuten, mit allen Sexszenen vielleicht 10 Minuten ist man durch einen Level durch. Insgesamt braucht man für das Spiel, mit allen Sex-Szenen, gerade einmal knapp über 1 Stunde. Dann kann man nochmal versuchen das jungfräuliche Ende zu erreichen, was etwas schwerer ist. Der große Reiz ist aber ohnehin alle Porno-Szenen freizuschalten, was keine Herausforderung ist und das Spiel macht so jede Menge Spaß.
Estellas Nightmare

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus einzelnen völlig flachen Level, die sich leicht unterscheiden. Diese haben kaum Details und sind bis auf die Gegner völlig leer. Die Spielwelt wirkt so leider völlig leblos und unglaubwürdig, von der Story gar nicht zu sprechen. Die Porno-Szenen sind aber in Ordnung hier findet massig Gestöhne und gute Animationen statt.
Estellas Nightmare

Fazit:
Das Spiel ist ein Porno-Spiel vom feinsten, es gibt kaum Szenen, die auch nur einigermaßen jugendfrei sind. Schon allein die Hauptdarstellerin trägt einen Hauch von Nichts. Aber genau das macht das Spiel aus, man schaltet innerhalb von kürzester Zeit alles frei und darf sich dann daran erfreuen. Wer auf nicht allzu schwere Porno-Games steht, sollte sich das Spiel einmal anschauen. Wirklich brauchen tut es niemand und es ist auch nicht nichts Besonderes, aber es hat seine Zielgruppe. Dank USK18-Freigabe kann das Spiel problemlos auf Steam erworben werden.
Estellas Nightmare

Pluspunkte Minuspunkte
+ Porno
+ stark animierte Porno-Szenen
+ sehr einfach
– keine deutsche Sprachausgabe
– Schwarze Balken in den Zwischensequenzen vor den Kämpfen
– Spielwelt

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Arcade Paradise

am 11. August 2022 unter Casual, Geschicklichkeit, Indie-Games, Review, Simulation, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In den Augen seines Vaters ist man ein jugendlicher Nichtsnutz, der nichts erreicht hat. Entsprechend wird es ihrer Meinung nach Zeit was Ordentliches mit deinem Leben anzufangen. Du bekommst entsprechend die Aufgabe sich um eines seiner Geschäfte, den Waschsalon zu kümmern. Allerdings findest du im Hinterzimmer einige Spielautomaten, die die Kunden nutzen so lange ihre Wäsche wäscht. In den Geldkästen hat sich so jede Menge Geld angesammelt. Du beschließt das auszunutzen und weitere Automaten aufzustellen. Allerdings glaubt dein Vater nicht an die Automaten, du musst ihm das Gegenteil beweisen, indem du da Hinterzimmer immer weiter ausbaust und nebenbei den Waschsalon schmeißt. Deinen Vater musst du in dem Glauben lassen, das der Waschsalon erfolgreich ist und du diesen immer weiter ausbauen musst. Die Story hat eine ganz coole Wendung und wird gerade zum Schluss dadurch extrem spannend und sogar etwas emotional.
Arcade Paradise

Grafik:
Eine eher simple 3D-Grafik, mit ganz netten Spiegelungs- und Schatteneffekten, außer die Kunden und man selbst. Das ist aber nicht schlimm auf die normale Grafik kommt es eh kaum an. Interessanter sind da schon die Spielautomaten, die alle mit ihrer eigenen Grafik daher kommen. Die meisten störenden Effekte lassen sich deaktivieren, lediglich der Spielautomaten-Effekt mit den einzelnen Lichtpunkten bleibt vorhanden. Das gibt aber das Gefühl wirklich an Spielautomaten zu spielen.
Arcade Paradise

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Waschsalon-Musik, daneben hört man die Waschmaschinen. Das ist aber nur in dem forderten Teil des Waschsalons. Im hinteren Teil stehen die Spielautomaten, die allesamt einzigartige Musik und Soundeffekte haben. Wenn man alle möglichen Automaten gleichzeitig hört, fühlt man sich wirklich wie in einer Arcade-Halle. Sobald man selbst die Kontrolle über einen Automaten übernimmt, hört man nur dessen einzigartige Soundkulisse. Die restlichen Soundeffekte im Waschsalon sind eher simple und geben nur etwas Feedback. Bei den Automaten verhält sich das schon anders jedes Spiel hat seine eigene einzigartige Soundeffekte, die allesamt ein sehr gutes Feedback geben. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe, die bekommt man aber nur in Form des Vaters zu hören. Der Sprecher überbetont leider etwas und spricht wie ein Erzähler und kein Vater der normal mit seiner Tochter redet. Diesen bekommt man aber auch nur nach den Erweiterungen des Waschsalons zu hören.
Arcade Paradise

Steuerung:
Das Spiel wird typisch mit Maus und Tastatur gesteuert. So bewegt man sich mit WASD und die Kamera mit der Maus, mit E kann mit Objekten interagiert werden. Etwas nervig ist hier, das man um das Geld aus den Automaten entfernen zu müssen ziemlich genau auf den Münzschlitz zielen muss, sonst spielt man stattdessen. Zum Glück lässt sich optional ein Fadenkreuz aktivieren, was hier sehr hilft, aber nicht perfekt ist, schöner wäre eine separate Taste zum Entleeren gewesen. Die Steuerung kann völlig frei vergeben werden, es ist auch möglich eine Alternativ-Taste und zusätzlich die Maus zu belegen. Die Steuerung kann für jeden Spiele-Typen einzeln angepasst werden. Auch bei den Automaten ist die Steuerung für den Spiel-Typ typisch, so kann man beim Billard mit der Maus zustoßen. Leider muss man in den meisten Spielen, wie auch Billard, mit der Tastatur den Winkel wählen. Dies ist aber sehr ungenau und es finden große Winkeländerungen beim Drücken der von A oder D statt. Hier wäre besser gewesen man hätte den Winkel mit der Maus bestimmen können. Auch bei dem Pong-Game oder Air-Hockey wäre eine Steuerung mit der Maus schöner gewesen. Eventuell ist dies sogar möglich, wenn man mit den Steuerungsoptionen rumspielt, es wäre aber standardmäßig sinnvoller gewesen. Entsprechend geht die Steuerung auch bei den Spielen mal besser oder mal schlechter von der Hand.
Arcade Paradise

Spielspaß:
Im vorderen Teil kümmert man sich um die Wäsche der Kunden, im ganzen Bereich sammelt man den Müll auf und leert im hinteren Bereich die Spiel-Automaten. Das meiste davon ist mit kleinen Minispielen verbunden, die bei besonders guten Abschluss zusätzliche Geld-Belohnungen liefern. Damit man die Wäsche auch rechtzeitig in den Trockner steckt oder aus dem Trockner holt, klingelt immer wieder die Uhr, wenn etwas fertig ist. Selbst der Safe ist mit einem kleinen Mini-Game verbunden, um die Kombination zu ermitteln. Hinten geht das aber die Luzi ab, dort kauft man neue Automaten, die am nächsten Tag geliefert werden. Natürlich muss man diese auch auf Herz und Nieren testen, so spielt man alle möglichen kleineren und größeren Spielautomaten-Spiele. Damit man immer mehr Automaten unterbringt, muss man seinen Waschsalon weiter ausbauen, der sich so immer mehr in eine Arcade-Halle verwandelt. Beendet man den Tag, speichert das Spiel automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Wirklich stören tut das nicht da die Tage nicht allzu lange sind, in 30 bis 60 Minuten hat man einen Tag durchgespielt. Die Spiele an den Automaten sind an echte Automaten-Spiele angelehnt. So wird aus Pac-Man eine Art GTA, bei dem man Geldscheine sammeln muss und von der Polizei statt Geistern verfolgt wird. Crasht man mit der Polizei muss man weglaufen und möglichst schnell zu einem Ersatzwagen gelangen. Aus Candy-Crush wird ein Abenteuer-Spiel, bei dem man immer wieder 3-Gewinnt spielen muss. In Brick-Break steuert man einen Dackel und viele ähnliche coole Spielumsetzungen. Teilweise sind diese Spiele sogar etwas persistent und speichern den Fortschritt an Spielfigur-Upgrades, die man gekauft hat.
Arcade Paradise
Jeder Automat hat eigene Ziele wie erreiche so viele Punkte oder beende so viele Level. Durch das Erreichen dieser Ziele und das Spielen der Automaten erhöht man die Beliebtheit der Automaten. Nach dem ersten Ausbau bekommt man noch allgemeine Aufgabe wie bringe 10 Müllstücke zum Müll oder spiele x Minuten lang Spiel A. Dafür bekommt man eine weitere Währung, die man nur auf einem Art Ebay für Upgrades ausgeben kann. Zu den Upgrades gehören Schuhe, um zu sprinten oder einen Mitarbeiter der die Automaten leert oder Handbücher um neue Funktionen im Computer freizuschalten und vieles mehr. Teilweise kann man mit ihnen auch nervige Funktionen, wie dass man den Safe mit dem Minispiel öffnen muss deaktivieren. Um die Wäsche und den Müll muss man sich aber selber kümmern, was aber ja den Grund hat, dass Vater denken muss, man arbeitet hart für den Waschsalon. Da man einige Upgrades nur in bestimmten Situation braucht z. B. das deaktivieren des Klingeltons der Uhr lassen sich diese de- und aktivieren. Die Upgrades sind recht teuer und brauchen ewig zum Freischalten, da man jeden Tag nur 3 Aufgaben erledigen kann und diese teilweise echt zeitaufwändig und teilweise auch zu schwer sind. Wenn man die Halle sehr weit ausgebaut hat, geht auch mal ein Automat kaputt. Dann muss man in recht einfach reparieren, indem man Käfer (also Bugs) von der Platine schnippt. Bis man alle Automaten gekauft hat und den Abspann zu Gesicht bekommt vergehen gute 40 Stunden. In diesen wird es durch die ständig neuen Spiele in langweilig, insgesamt gibt es 35 Spiele, man bekommt als fast stündig ein neues teilweise sogar komplexes Spiel. Nach dem Ende kann man ganz normal weiter spielen und dann seine Lieblings-Spiele immer wieder spielen.
Arcade Paradise

Spielwelt:
Die Menschen im Waschsalon und an den Automaten stehen einfach nur dumm herum und sollen den Anschein machen zu spielen oder zu waschen. Sie tauchen auch einfach an den Stellen auf und verschwinden dann wieder. Kommt man ihnen zu nahe verschwimmen sie auch noch bis sie plötzlich verschwinden. Das ist zwar sinnvoll damit man an die Automaten kommt, man hätte sie aber ja auch zur Seite treten lassen können. Die Maschinen im Waschsalon sind aber realistisch animiert. Vorne an den beiden Straßen fahren Autos entlang, denen man sich Dank unsichtbarer Mauer nicht nähern kann. Vereinzelt fliegen einige wenige Vögel vorbei. Es sind auch ein paar wenige Bäume vorhanden, diese sind aber völlig starr. Insgesamt wirkt die Spielwelt wenig realistisch und völlig leblos. Man muss sich also wirklich auf die Spielautomaten konzentrieren, diese haben jeweils einzigartige Spiele mit unterschiedlich designten realistisch Spielen. Da dies das eigentliche Herzstück des Spiels ist, ist das vollkommen verkraftbar, wenn auch wirklich mehr drin gewesen wäre. Ganz cool ist wiederum, dass das Spielmenü ein kleiner Hosentaschen-PC mit Stift ist, wie man ihn aus den 90er kennt. In dieser Zeit ist auch das ganze Spiel eingeordnet, so gibt es N-TV statt M-TV und ähnliche lustige Anspielungen aus der Zeit. Allgemein ist der gute Humor eine weitere stärke des Spiels, wie man schon an den lustigen Kombinationen der Spiele erkennt oder das Beseitigen von Bugs von den Automaten.
Arcade Paradise

Fazit:
Arcade Paradise ist ein tolles Spiel für alle die gerne kleine Retro-Games zocken. Lediglich der Waschsalon stört einen etwas beim Spielen der Arcade-Automaten, permanent muss man das wichtige Spiel unterbrechen und die Wäsche weiter waschen. Aber welcher Gamer kennt das nicht, mitten im wichtigsten Moment im Spiel platzt jemand hinein und möchte etwas. Diese Mischung zwischen den normalen Alltag managen und nebenbei die Arcade-Spiele zu spielen macht den großen Charme des Spiels aus. Mit 35 mal einfacheren, mal komplexeren Spielen und einer Spielzeit von 40 Stunden bekommt man extrem viel Inhalt, für alle Fans von Retro- und Arcade-Games ein absoluter Pflichtkauf. Für einige der Spiele werden sogar auf Steam recht hohe Preise verlangt, die Preis-, Leistung des Spieles ist entsprechend unschlagbar.
Arcade Paradise

Pluspunkte Minuspunkte
+ Spielautomaten-Spiele im Spiel
+ die an Original-Spiele angelehnt sind
+ Humor
+ Steuerung
+ Uhr klingt wenn eine Maschine fertig ist
– leblose Spielwelt
– Sprecher
– kein freies Speichern
– Upgrades zu grindig

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NoFear13

Pocket League Story

am 09. August 2022 unter Casual, Management, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Man ist der neue Manager, einer frisch gegründeten Fußballmannschaft. Diese fängt in der untersten Anfänger-Liga an und will sich in die Profi-Liga arbeiten. Es gilt jetzt die Mannschaft zum Erfolg zu führen. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist aber nicht vorhanden, lediglich einige schriftliche Ereignisse treten auf.
Pocket League Story

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Die Schatten sind fest mit den Objekten verbunden und es gibt keine weiteren Effekte. Die Schaltflächen und die ganzen Objekte sind sehr groß, da sie ursprünglich für Mobile-Geräte entwickelt wurden. Es gibt kaum Einstellungsmöglichkeiten, in den Vollbildmodus kommt man mit ALT + Enter. Außerdem läuft das Spiel nur mit 20 FPS und mit G-Sync kommt es hier zu Flimmer-Effekten.
Pocket League Story

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Alle Inhalte werden nur in Textform dargestellt. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple, mal ein Piepsen, wenn etwas Wichtiges passiert. Im Fußball-Spiel selbst ist dann etwas mehr Soundeffekte. Der Tritt gegen den Fußball klingt aber eher als würde jemand gegen eine Trommel treten. Das Publikum jubelt immer gleich, wenn man sich den Toren nähert. Insgesamt eine eher schwache Soundkulisse.
Pocket League Story

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gesteuert werden. Es gibt einige Schnelltasten, diese sind aber fest vorgegeben. Falls man sich die Steuerung anzeigen lassen möchte, gelangt man im Steam-Overlay auf eine Webseite. Da man die Schnelltasten kaum benötigt und die Kamerasteuerung zusätzlich zum langen Drücken der Maustaste sowohl auf WASD als auch auf den Pfeiltasten liegt, geht das gerade noch in Ordnung.
Pocket League Story

Spielspaß:
Zu Beginn legt man einen Teamnamen und Trikotfarbe fest. Im Spiel selbst managt man dann ein Fußballteam. Dazu wählt man deren Aufstellung und welche Spieler auf welcher Position spielen. Daneben stellt man neue Spieler ein, die Verhandlungen kosten eine Menge Geld und danach verlangen die Spieler einen bestimmten Lohn. Natürlich muss man mit den Spielern auch trainieren, neben dem normalen Training gibt es Sondertraining, was Forschungspunkte kostet. Diese bekommt man in den Trainingsgebäuden die man rund um das Gelände platziert, diese erzeugen daneben auch Einnahmen. Diese Gebäude lassen sich auch irgendwann verbessern. Geld bekommt man daneben noch als Siegprämie von den Partien oder den Sponsoren, die man später freischaltet. Die Forschungspunkte erhält man auch nach dem Spiel von den Spielern, die halt in bestimmten Bereich Erfahrung gesammelt haben. Um neue Fans zu erhalten und den Support zu erhöhen, veranstaltet man Fan-Veranstaltungen oder spielt gute Spiele. Im Fußball-Spiel selbst wählt man dann die Taktik, ob Normal, getrippelt oder lange Pässe gespielt werden sollen. Daneben kann man Auren für die Spieler auslösen, die dann Effektiver spielen. Viel mehr kommt es aber auf Glück und die Attribute an. Es kommt permanent zu Zufallsereignissen, die Geld und Erfahrungspunkte für die Spieler liefern. Das Spiel ist völlig stressfrei und simple, man bestimmt, wann das nächste Spiel oder Liga-Reihe anfängt und die Spieler wollen auch nur dann Geld was meist durch die Einnahmen gedeckt ist. Man hat nur einen Speicherslot zur Verfügung ein freies Speichern ist so nicht möglich. Da es keine Möglichkeit gibt, die Spiele automatisch simulieren zu lassen ist man gute 20 Stunden beschäftigt bis man in die höchste Liga aufgestiegen ist.
Pocket League Story

Spielwelt:
Ein völlig leeres Trainingsgelände ohne viele Details. Die Spieler trainieren ganz authentisch. Im Fußballspiel fallen sie dann permanent um, wenn sie den Ball abgenommen bekommen. Die Zuschauer sind leider nicht animiert und sitzen völlig steif auf ihrem Platz. Das Ballverhalten ist so weit in Ordnung, soweit man es in 2D überhaupt vernünftig erkennen kann. Die Spielwelt wirkt insgesamt eher schwach und wenig authentisch. Vor allem da die Maße der Gebäude auf dem Trainingsgelände nicht zu der Größe der Figuren passt. Hier wären ein paar animierte Zuschauer und ein paar Vögel die über das Trainingsgelände fliegen ganz schön gewesen.
Pocket League Story

Fazit:
Pocket League Story wurde ursprünglich fürs Handy entwickelt und spielt sich auch entsprechend simple. Da es bereits auf dem Handy ein paar Euro kostet, hat es aber keine Pay2Win-Inhalte und hat trotzdem erstaunlich viel Tiefgang. Wer einmal ein nicht ganz so komplexes Fußball-Management-Spiel spielen möchte, ist hier genau richtig. Lediglich der Preis von knapp 8 Euro ist vielleicht etwas hoch. Im nächsten Sale kann man dann aber bedenkenlos zugreifen und erhält ein ganz nettes Spiel für zwischendurch. Für Fans von Fußball-Management-Spielen ist das ganze aber durch die eher simple Art nicht geeignet, hier gibt es komplexere Spiel, die auf die Zielgruppe zugeschnitten sind.
Pocket League Story

Pluspunkte Minuspunkte
+ simple
+ viele Möglichkeiten
+ Verbesserung der Gebäude und Spieler
– Sound
– keine freie Tastenbelegung
– kein freies Speichern
– Grafik
– keine automatische Simulation der Spiele möglich

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NoFear13

Beasties – Monster Trainer Puzzle RPG

am 30. Juli 2022 unter Casual, Indie-Games, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Man ist Auszubildender an der Beastie-Meistergilde. Die letzte Prüfung steht kurz bevor. Deine letzte Prüfung ist Elaine zu finden. Diese war Beastie-Meisterin der Region Darian, ist aber spurlos verschwunden. Es gibt eine kleine harmlose Wendung, insgesamt ist die Story aber eher umspannend.
Beasties

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Grafik, mit sehr simplen Schatten und einfachen Spiegelungen. Das Spiel erlebt man aus einer Iso-Perspektive, die man nicht drehen kann. Die Charaktere werden als hüpfende Ständer dargestellt, auf dessen Front ein Gesicht abgebildet ist. Das Spiel ist auf 60 FPS beschränkt, hält diese aber dank der simplen Grafik immer.
Beasties

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat allerdings keine Sprachausgabe. Die Texte sind zwar nicht sehr umfangreich, trotzdem wäre eine Sprachausgabe schön gewesen. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, im Kampf ändert sich diese minimal. Daneben hört man passende Sounds wie Vögel und die eigenen Schritte. Die gesamte Soundkulisse ist recht simple und gibt kaum Feedback.
Beasties

Steuerung:
Das Spiel wird typisch gesteuert. Man bewegt sich mit WASD oder den Pfeiltasten und drückt die Maustaste um mit Objekten und NPCs zu interagieren. Für das Inventar und die Karte sind Schnelltasten vorhanden oder man klickt einfach auf die Symbole. In den Kämpfen muss man Diamanten zu mindestens 3 Ketten verschieben, das geht ebenfalls mit der Maustaste. Die Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Sie geht aber gut von der Hand und gibt keinerlei Schwierigkeiten auf. Lediglich ab und an reagiert die Maustaste bei der Interaktion mit Objekten nicht wie erwartet.
Beasties

Spielspaß:
Man stiefelt durch die Welt und erfüllt allerlei Quests. Dabei muss man sowohl gegen im hohen Gras auftretende Beastie kämpfen, als auch manchmal gegen andere Beastietrainer. Die Kämpfe werden in einem 3 Gewinn-Prinzip ausgetragen. Mit Kristallen, die die Farbe der Beastie tragen, lädt man deren Spezialfähigkeit auf. Mit den grauen Platten greift man den Gegner an, schafft man es 4 oder mehr Kristalle zusammenzufügen ist man sofort wieder dran. Ist die Spezialfähigkeit voll, kann man diese einsetzen, statt Kristalle zu verschieben. Durch dieses Prinzip verkommen die Kämpfe zum Glücksspiel. Nach dem Kampf bekommt man Belohnungen in Form von Geld und Urstaub. 15 Urstaub werden zu einer Urplatte, mit der man die Beasties auf maximal Level 20 verbessern kann. Sollte man im Kampf scheitern wacht man im Dorf bei der Heilerin auf. Mit Beacon lassen sich neue wilde Beasties zähmen, dafür muss man sie weit genug runtergeprügelt haben und kann diese dann anwenden. Auch hier ist ein gewisser Glücksfaktor im Spiel, ob das klappt. Die Quests bestehen meist aus simplen Lauf und Fetch-Quests. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Nach gerade einmal 5 Stunden hat man es geschafft, der Endboss ist etwas enttäuscht, da waren manche Trainer in der Wildbahn stärker. Nach dem Endboss und dem Abspann kann man weiter spielen und weitere Beasties holen und die restliche Welt erforschen.
Beasties

Spielwelt:
Eine recht kleine Spielwelt in der man immer wieder Hindernisse beseitigen muss, indem man bestimmte Quests der Hauptstory erfüllt. Die wilden Beasties befinden sich im hohen Gras, welches sich etwas im Wind bewegt. Daneben fällt ein bisschen Laub von den Bäumen. Ansonsten stehen nur ein paar NPCs oder mal ein Beastie im Weg. Weitere Lebewesen kann man allerdings nicht entdecken. Die Spielwelt wirkt so leer und leblos. Lediglich die verschiedenen Beasties sind abwechslungsreich gestaltet. Besonders die Story wirkt unlogisch und etwas konstruiert. Genauso das die Charaktere als Ständer dargestellt werden macht die Spielwelt unglaubwürdig.
Beasties

Fazit:
Beasties ist ein Casual RPG ohne sonderlichen Tiefgang, die Möglichkeiten halten sich in Grenzen die Quests sind simple Fetch-Quests. Wer gerne Kämpfe im 3 Gewinn-Prinzip austrägt und jetzt keine allzu große Herausforderung erwartet, wird seinen Spaß haben. Wer jetzt aber erwartet massen an Kreaturen zu sammeln oder gar viele Möglichkeiten erwartet wird enttäuscht. Der Preis ist auch etwas hoch für ein Casual-Game mit 5 Stunden Spielzeit wären eher 10 Euro angemessen. Für den Preis bekommt man das Spiel aber bei den meisten Key-Resellern u. A. unserem Partner Kinguin.
Beasties

Pluspunkte Minuspunkte
+ verschiedene Beasties
+ 3 Gewinnt Matches
+ einfach
– keine Sprachausgabe
– kein Tastenbelegung
– simple Fetch-Quests
– kein freies Speichern

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NoFear13

Game Dev Story

am 19. Juli 2022 unter Casual, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Du hast eine Spielfirma gegründet, diese gilt es jetzt zum Erfolg zu führen. Dafür musst du gute Spiele entwickeln und Fans gewinnen. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist hierbei nicht vorhanden. Lediglich kleine Events wie Spielpreisverleihungen und Spielekonferenzen finden statt.
Game Dev Story

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Die Schatten sind fest mit den Objekten verbunden, auch sonst sind keine weiteren Effekte vorhanden. Die Schaltflächen und die ganzen Objekte sind sehr groß, das liegt daran, dass das Spiel ursprünglich für das Handy entwickelt wurde. Es gibt kaum Einstellungen, in den Vollbildmodus kommt man mit ALT + Enter. Außerdem läuft das Spiel nur mit 20 FPS, dafür läuft das Spiel auch auf der ältesten Hardware.
Game Dev Story

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Alle Inhalte werden nur in Textform dargestellt, diese sind aber nicht reichlich und nach kürzester Zeit alle bekannt. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, daneben hört man nur simple Soundeffekte, wenn man eine bestimmte Aktion durchführt oder ein Ereignis passiert. Die Soundkulisse ist recht schwach, was man vor allem merkt, wenn man die Hintergrundmusik deaktiviert.
Game Dev Story

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gesteuert werden, es gibt einige Schnelltasten, diese sind aber fest vorgegeben. Sobald man sich die Steuerung anzeigen lassen möchte gelangt man im Steam-Overlay auf eine Webseite. Da man die Schnelltasten kaum benötigt und die Kamerasteuerung zusätzlich zum langen Drücken der Maustaste sowohl auf WASD als auch auf den Pfeiltasten liegt, geht das gerade noch in Ordnung. Auch ist es fast nicht notwendig die Kamera zu nutzen, da man alle Aktionen nur im Menü ausführt.
Game Dev Story

Spielspaß:
Im Grunde baut man eine Spielfirma auf. Dafür stellt man neue Mitarbeiter ein und bildet diese weiter. Um ein Spiel zu produzieren, wählt man die Plattform, Genre und Szenario aus. Dann legt man fest, auf welche Spielelemente besonders Wert gelegt wird. Damit man hier mehr Punkte zur Verfügung hat, muss man die Genres auf Level 1 meistern. Die Level der Genres und Szenarien haben sonst nur minimale Auswirkungen. Je nach den Fähigkeiten und dem gewählten Budget des Spiels bekommt man bestimmte Punkte in den Aspekten des Spiels. Hierzu gehören Spaß, Kreativität, Grafik und Sound. Außerdem steigert man den Hype für des Spiels, sobald man eine bestimmte Höhe der Attribute überschreitet. Daneben schleichen sich natürlich auch Bugs ins Spiel ein, diese muss man am Ende der Entwicklungsphase vor Veröffentlichung des Spiels beheben. Wahlweise macht man es wie EA und besteht trotz Bugs auf ein Release.
Game Dev Story
So nebenbei bekommt man auch Forschungspunkte, die man in die Entwicklung seiner Mitarbeiter stecken kann. So steigen diese im Level auf und steigern ihre Attribute, verlangen aber auch mehr Geld. Es ist auch möglich die Mitarbeiter zu schulen, dies kostet aber Geld und Energie der Mitarbeiter. Ab und an wollen die Mitarbeiter ein Aspekt des Spiels verbessern, falls man dem zustimmt, muss man Forschungspunkte hereinstecken, um die Erfolgschancen zu steigern. Scheitert die Aktion schleichen sich massenhaft Bugs ins Spiel ein. Einmal im Jahr kommt ein Händler der Objekte verkauft mit denen man seine Mitarbeiter oder das Spiel Boostern kann. Dafür werden teilweise aber ebenfalls Forschungspunkte benötigt. Im Spielverlauf kann man in immer größere Studios ziehen. Nach ca. 4 Stunden hat man dann genug da man keinerlei Fortschritt mehr erreicht. Zum Schluss kann man noch eine Konsole entwickeln, das war es aber dann. Das Spiel kann nicht frei gespeichert werden, da man nur einen Speicherslot zur Verfügung hat.
Game Dev Story

Spielwelt:
Man bekommt nur seine Spielstudios zu Gesicht, diese sind zwar unterschiedlich gestaltet, sonst aber völlig leblos. Die Mitarbeiter werden irgendwann müde und gehen kurz heim, daneben unterhalten sich die Mitarbeiter gelegentlich. Im Spiel kommen verfälschte Namen von realen Spielunternehmen und Konsolen zum Einsatz, wenn man sich auskennt, weiß man was gemeint ist. Das Spiel ist so ein wenig realistisch, allerdings wirkt die Spielwelt fast völlig leblos.
Game Dev Story

Fazit:
Game Dev Story ist ein kleines kostenpflichtiges Handy-Game. Der PC-Port ist nicht besonders gut geworden und wirkt lieblos. Da es mittlerweile massenhaft dieser Spielentwicklungs-Simulatoren gibt und das Spiel keinerlei Besonderheiten hat, kann es nur kurzzeitig unterhalten. Wie alle dieser Spiele macht es zwar kurzzeitig Spaß und das Spiel ist relativ einfach, trotzdem braucht man das Spiel nicht unbedingt. Falls man noch keines dieser Spiele hat und gerne mal ein relativ einfaches haben möchte, kann man aber bedenkenlos zugreifen.
Game Dev Story

Pluspunkte Minuspunkte
+ simple
+ Objekte zur Verbesserung
+ Spiele-Entwicklung
– Sound
– keine freie Tastenbelegung
– kein freies Speichern
– zu wenig Möglichkeiten
– keine Einzigartigkeit

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