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NoFear13

Oxygen

am 09. April 2023 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Review, Survival, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Globale Vulkanausbrüche haben den Sauerstoffgehalt auf der Erde extremst gesenkt. Damit die Menschen überleben können schaffen sie Maschinen die aus Strom und Grundwasser, Sauerstoff gewinnen. Deine Aufgabe ist es jetzt eine Stadt mit entsprechenden Maschinen für die Überlebenden zu schaffen. Außerdem gilt es den aktuell aus Kohle gewonnenen Strom durch erneuerbare Energie zu ersetzen, vor allem um die Umwelt nicht noch weiter zu schädigen. Leider ist sonst keine große Story vorhanden, die einen durch das Spiel tragen könnte.
Oxygen

Grafik:
Eine eher simple 3D-Grafik, mit eher simple designenden Gebäuden. Diese kann man zwar an der Form grob unterscheiden, sie haben aber doch eher gradlinige Formen. Schlimmer ist das bei den Einwohnern, die alle völlig gleich aussehen. Ansonsten sind nur ein paar nette Schatteneffekt vorhanden. Dank dieser doch eher schwachen Grafik, sollte das Spiel auch auf älteren PCs laufen.
Oxygen

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Texte beschränken sich auf einige Ereignisse und vor allem das Tutorial. Im Hintergrund spielt eine melodramatische, eintönige, Musik, die man schnell abschaltet. Diese besteht zwar aus mehreren Titeln, die aber alle ähnlich klingen. Daneben hört man leider rein gar nichts, lediglich die Arbeiter. Dass es keine überlebenden Tiere gibt, mag ja verständlich sein, aber der Wind wird wohl noch wehen. Die restlichen Soundeffekte sind maximal simple und geben ein minimales Feedback.
Oxygen

Steuerung:
Eine typische Steuerung, hauptsächlich mit der Maus. Es gibt aber jede Menge Schnelltasten, die man auch völlig frei konfigurieren kann. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand und gibt keine größeren Schwierigkeiten auf. Das Meiste ist man so auch von anderen Aufbauspielen gewohnt.

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Spielspaß:
Ein Aufbauspiel, mit Survival-Elementen. So gilt es Ressourcen zu beschaffen, um die Stadt auszubauen. Daneben gilt es die Einwohner zur versorgen, neben Wasser und Nahrung ist das Problem auch Sauerstoff. Entsprechend gilt es immer für genug Energie zu sorgen. Geht die Energie aus, ist das Spiel sofort zu Ende. Daneben gibt es verschiedene sonstige Bedürfnisse, wie ein Zuhause, Unterhaltung, Sozialbedürfnisse. Dieses gilt es mit weiteren Gebäuden zufriedenzustellen. Die Bedürfnisse müssen alle nicht wirklich erfüllt werden steigern aber den Loyalitätslevel. So muss man zu bestimmten Zeitpunkten eine bestimmten Loyalitätslevel erreicht haben. Eine weitere Gefahr stellen, die durch die Vulkanausbrüche entstehenden toxischen Gasse da. Entsprechend werden die Einwohner öfters krank und man benötigt schnell eine Krankenstation. Am Anfang hat man eher schwächere Gebäude, bessere Gebäude schaltet man in der Forschung frei, für die allerdings Arbeitskraft gebunden wird. Daneben braucht man für bessere Gebäude auch immer bessere Ressourcen, für die man wiederum bestimmte Gebäude braucht. Zu Beginn erhält man für all dies ein ausführliches Tutorial, falls man möchte.
Oxygen
Zum Glück kann man völlig frei speichern, entsprechend sind Fehler zwar schlimm, aber man kann einen älteren Spielstand laden. Was man im Tutorial nur beiläufig erfährt, ist das man bestimmte Gebäude nur während Erkundungstouren erhält. Für diese muss man eine Kommunikationszentrale besitzen, die die Umgebung nach anderen Überlebenden funkt. Dann muss man den Trupp senden und verliert mit viel Pech ein paar der Einwohner, hat aber die Chance auf neue Einwohner und Ressourcen. Das Spiel hat auch genug Hilfsanzeigen um das Meiste im Blick zu haben. Am Anfang eines Spieldurchlaufs kann man den Schwierigkeitsgrad festlegen und auch völlig frei bestimmen. So lassen sich nervige Elemente, wie die Spalten, der Wind und Wettereffekte deaktivieren. Außerdem kann man festlegen wie schwer das Vertrauensvotum und Aufgaben sind. Leider hat das Spiel gerade zum Schluss viel Micromanagement, da man die Arbeiter manuell ersetzen muss. Bis man alle Gebäude freigeschaltet hat, können gute 20 Stunden vergehen, vorausgesetzt man schafft es bis zum Ende, da gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden die Schwierigkeit deutlich anzieht.
Oxygen

Spielwelt:
Eine fast völlig flache Spielwelt, das einzige sind ein paar Felsen zwischendurch und am Rand. Daneben gibt es einige Flüsse und Seen, sowie das Meer. In den Seen kann man sogar ein paar Fische umherschwimmen sehen. Ansonsten sind nur verfallene Gebäude vorhanden, die als Ressourcenquelle dienen. Die eigentlichen Einwohner stehen ohne jegliche Animation herum. Nur wenn sie einer Arbeit nachgehen, werden sie entsprechend animiert. Das Spiel wirkt so weder besonders lebendig, noch realistisch. Auf der anderen Seite ist das Spiel durchaus realistisch, so müssen die Waren transportiert werden. Auch gehen die Arbeiter ihren Jobs nach altern und sterben irgendwann.
Oxygen

Fazit:
Alles in Allem erhält man, gerade für ein Indiegame, ganz gutes Aufbauspiel mit netter Survival-Mechanik. Die Schwierigkeitsgrade wirken ausgereift und das Spiel ist ganz gut balanciert. Leider hat das Spiel keine Story und auch in Bezug auf Grafik und Sounddesign kann man nicht mit großen Spielen mithalten. Für 15 € ist das aber alles mehr als fair und unterhält Aufbauspieler mehrere Stunden ohne Probleme. Da aktuell auch in diesem Bereich nicht viel los ist und Frostpunk 2 noch einige Zeit auf sich warten lässt, kann man die Zeit perfekt mit diesem Spiel überbrücken.
Oxygen

Pluspunkte Minuspunkte
+ freies Speichern
+ neues Setting
+ benutzerdefinierter Schwierigkeitsgrad
+ alternde Einwohner
+ viele Gebäude
+ stetiger Fortschritt
+ immer größere Stadt ohne ständigen Neubau
+ viele Hilfssystem
– keine deutsche Sprachausgabe
– Micromanagement

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NoFear13

Climber: Sky is the Limit

am 24. November 2022 unter Review, Simulation, Survival, Test abgelegt

Story:
Das Spiel verfügt leider über keinerlei Story. Man spielt einen Bergsteiger, der die höchsten Berge besteigen möchte. Hier wäre grundsätzlich eine Story sinnvoll und notwendig gewesen. Vor allem zu den Gefahren und wie sinnlos es ist einen Berg zu besteigen, nur, um den Berg zu besteigen.
Climber: Sky is the Limit

Grafik:
Eine völlig veraltete Grafik, es sind lediglich Schatteneffekte vorhanden. Der Spieler selbst hat natürlich keinen. Aktuelle Effekte wie Raytracing sucht man vergebens. Die Texturen sind ganz in Ordnung, könnten aber ebenfalls mehr Details vertragen. Von Fotorealismus kann man hier kaum sprechen. Dafür läuft das Spiel auch auf schwächeren Systemen flüssig mit maximalen FPS. Leider fehlen selbst die geschmeidigen Animationen die noch im Trailer vorhanden sind, man hat das Gefühl hier mussten deutliche Abstriche gemacht werden, da man nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügte.
Climber: Sky is the Limit

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber einige kleinere Übersetzungsfehler, vor allem von kürzen Texten. Eine Sprachausgabe ist mangels gesprochenen Wort nicht vorhanden. Das Einzige, was großartige an Texten vorhanden sind, sind die Tutorial-Popups. Im Hauptmenü klimpert die ganze Zeit eine nervig wiederholende Melodie. Im Spiel selbst hört man dann hauptsächlich den Wind blasen. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple und geben nur ein minimales Feedback. Insgesamt ist die Soundkulisse viel zu schwach und es wäre weitaus mehr möglich gewesen.
Climber: Sky is the Limit

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, die keinerlei größere Schwierigkeiten aufgibt. Besonderheiten sind das man mit Q und E über Hindernisse balancieren kann, Verwenden liegt entsprechend auf F. Sobald man wirklich Klettert wird die Maus freigeschaltet und man wechselt in die Third-Person-Ansicht. Dann kann man mit dem Klick der Maus auf verschiedene eingefärbte Punkte klicken, die darstellen wie sicher der Halt ist und wie viel Fähigkeitspunkte das kostet. Leider ist das normale Klettern außerhalb davon sehr nervig, da man sowohl zum Springen als auch zum Hochklettern an Felsvorsprüngen die Leertaste verwendet und bei zweiterem recht nah am Felsen stehen muss. So kommt es immer wieder zu Abstürzen oder Beinah-Abstürzen was das Spiel extrem frustrierend macht, vor allem wenn sich Bergsteiger Unfähigkeit wieder mal nicht einen Felsen zum Hochklettern benutzen möchte. Das lässt sich auch nicht auf zwei Tasten umlegen, sondern nur generell auf eine neue Taste, das ist auch bei allen anderen Tastenbelegungen möglich.

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Climber: Sky is the Limit

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man eine Kipfel, den man besteigen möchte, hier ist alles rund um den Mount-Everest vorhanden, u. A. auch der höhere K2. Anschließend wählt man einen Sponsor, der die Belohnung bestimmt, sowohl was Ruhm als auch Geld angeht. Außerdem legen sie das zusätzliche Startkapital fest. Dann kauft man die passenden Gegenstände für die Tour, hier wird vorgeschlagen was grundsätzlich benötigt und empfohlen wird. Zum Schluss geht es ans Einkleiden und verpacken der Ausrüstung, hier gilt es auf die richtige Gewichtsverteilung und Maximal-Gewicht zu achten. Die Kleidung bestimmt zudem zusätzliche Attribute wie Ausdauer und Temperatur, sowie geistliches Vermögen. Da die Kleidungsstücke mal mehr auf das eine oder andere Attribut setzen, gilt je nach Strecke zu entscheiden. Dann gilt es den Berg zu besteigen und dabei Hindernisse zu überwinden. Während der Tour kann man auch mal verlorene Rücksäcke mit hinterlassenen Gegenständen entdecken. Mit jedem Schritt, den man geht, verliert man Attributs-Punkte für Ausdauer, Körpertemperatur, geistiges Vermögen und Nahrung. Der Verlust ist auch relativ zum aktuellen Wetter und aktueller Situation. Diese lassen sich dann durch Lebensmittel oder in einem Lager durch Schlaf und indem man hier komplexere Lebensmittel auf dem Gaskocher zubereitet wieder herstellen. Freies Speichern ist nicht möglich, sollte man mal abstürzen, wird man zum letzten Wegpunkt zurückgesetzt. Genauso wenn ein Attribut zu niedrig wird, außer Stellenweise dann startet man wieder von vorne. Das große Highlight sind die verschiedenen Ausrüstungen, die man mit Prestige automatisch freischaltet. Diese sind auch je nach Untergrund relevant, so nützt eine Eisschraube nichts bei felsigem Untergrund. Insgesamt gibt es 8 Berggipfel zu erklimmen, für die man jeweils so gute 30 bis maximal 60 Minuten braucht, man hat in 6 Stunden also alles gesehen. Vorausgesetzt man schafft den Aufstieg beim ersten Mal, was fast unmöglich ist und das Spiel so extremst frustrierend. Leider gibt es auch keinen Schwierigkeitsgrad, um das ganze Etwas zu vereinfachen. Nach Spielende geht es ans Feintuning und die Rangliste um die schnellsten Zeiten zu erreichen.
Climber: Sky is the Limit

Spielwelt:
Ein leerer Berg mit ähnlichen Felsvorsprüngen. Damit man ungefähr weiß, wo es lang geht, zeigt das Spiel Zwischenpunkte. Irgendwelche Tiere oder gar harmlose Wolken kann man nicht entdecken. Lediglich wenn schlechtes Wetter ist, ändert sich der Himmel. Dieses ist dynamisch und zufällig. Wie auch der Tag- und Nachtwechsel, wo man dann auch eine Taschenlampe und Batterien benötigt. Das Einzige, was wirklich spektakulär ist, ist der Blick zwischen den Bergen. Die Spielwelt wirkt trotzdem völlig leer und der Realismus ist eher zweifelhaft, wenn der Bergsteiger sich beim Klettern mit Eispickel nicht zusätzlich absichert.
Climber: Sky is the Limit

Fazit:
Wer auf Bergsteigen steht, kann sich das Spiel einmal ansehen, vor allem da nicht so nerviges Rogue-Like wie bei Insurmountable. Leider ist das Spiel in allen anderen Punkten Insurmountable klar unterlegen, sowohl was Grafik, Sound und Spielwelt betrifft. Der normale Spieler kann das Spiel getrost ignorieren, vor allem da sich hier ein VR-Modus total angeboten hätte und leider nicht vorhanden ist. Der Preis ist dem Spielinhalt zwar angemessen, das Spiel richtet sich aber vor allem an alle die mal Bergsteigen wollen und sich das nur sicher in den eigenen vier Wänden trauen. Für Fachleute wird der geringe Realismus-Grad wohl ein Problem sein, vor allem wenn man Stellenweise auch ohne Absicherung klettert.
Climber: Sky is the Limit

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geländescanner
+ realistische Ausrüstung und verschiedene Systeme je nach Untergrund
– Grafik
– Sound
– kein freies Speichern
– Spielwelt
– keine Story
– kein VR-Modus
– kein Schwierigkeitsgrad
– zu schwer

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NoFear13

Sphere – Flying Cities

am 14. November 2022 unter Aufbauspiel, Review, Survival, Test abgelegt

Story:
Ein riesiger Asteroid hat auf dem Mond eingeschlagen. Dieser zersplitterte den Mond in viele Teile, die auf die Erde stürzten. Durch die vielen Aufschläge wurde die gesamte Erde von einer riesigen Staubwolke umgeben, die keinerlei Sonnenstrahlen mehr durch lässt. Entsprechend war es nicht mehr möglich auf der Erde Lebensmittel anzubauen. Die wenig überlebenden Wissenschaftler machten sich daran ein Antigravitationsgerät zu bauen, um den Mond wieder zusammenzusetzen und den Himmel vom Staub zu befreien. Allerdings läuft nicht alles nach Plan und statt dem Mondstück hebt man das Forschungsgebiet in den Himmel. So schafft man eine fliegende Stadt, leider nicht ganz so wie erwartet und vieles der vorsorglich errichteten Infrastruktur wurde zerstört. Du bist der Kommandeur und musst die fliegende Stadt nun am Leben erhalten. Daneben gilt es zu erforschen, wie man doch noch sein anfängliches Ziel verfolgen kann und so die Erde retten.
Sphere – Flying Cities

Grafik:
Eine recht simple 3D-Grafik, mit ganz netten Schatteneffekten. Auf höchsten Settings hat das Spiel trotzdem größere Probleme die 60 FPS zu halten. Angesichts der Grafik allerdings etwas bedenklich ist. Vor Allem, wenn man dann noch die empfohlene Hardware sieht, da spielt man eher auf niedrig. Hier sollte dringend nochmal an der Performance gearbeitet werden. Vor allem liegt es nicht mal an dem fliegenden Planeten, sondern die Performance wird immer schlechter, je mehr Sektoren man entdeckt hat. Diese sind aber ja eher auf einer simpleren Hexagon-Karte, hier ist etwas komplett schiefgelaufen. Verlässt man das Spiel und lädt den Save-Stand hat man wieder seine 60 FPS, bis man die Sektorenkarte erneut öffnet.
Sphere – Flying Cities

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Einige Texte sind auch noch auf Englisch, diese spielen aber eher eine untergeordnete Rolle. Das Tutorial und die Beschreibungen sind alle sauber übersetzt worden, wenn ganz selten mal eine Übersetzung nicht gefunden wird. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber sehr eintönige Musik. Daneben hört man passende Geräusche, aber vor allem den Wind. Die restlichen Soundeffekte sind simple, geben aber ein gutes Feedback.
Sphere – Flying Cities

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch hauptsächlich mit der Maus gesteuert. Die Kamera kann zusätzlich etwas mit der Tastatur gesteuert werden. Leider ist für die ganzen Bau-Menüs, etc. keine Schnelltasten vorhanden. Zu mindestens die Kamerasteuerung kann frei angepasst werden. Die Steuerung geht trotzdem ganz gut von der Hand und gibt keinerlei größeren Schwierigkeiten auf. Lediglich die erdrunde Hexagon-Karte ist leicht durchsichtig, was dazu führt, das bei einer stark aufgedeckten Karte nicht mehr ganz klar ist, was auf der gegenüberliegenden Seite liegt.

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Sphere – Flying Cities

Spielspaß:
Zu Beginn des Spiels hat man die Auswahl zwischen 6 Schwierigkeitsgraden, wobei der erste viel zu einfach ist und der letzte viel zu schwer ist. Daneben kann man sich für die Kampagne, mit einer Story oder der Sandbox entscheiden. In der Sandbox lassen sich die Schwierigkeitseinstellungen noch etwas genauer einstellen. Vorher sollte man das kurze Tutorial spielen, dass kurz in die meisten Aspekte des Spiels einführt. Im Spiel selbst baut eine Kolonie auf einem lebensfeindlichen fliegenden Felsen. Zum Schutz vor den vielen Gefahren, wie Asteroiden, ist die Stadt unter einer Sphäre untergebracht. Diese gilt es jetzt zu erweitern, das sorgt aber für einen höheren Energieaufwand. Daneben darf der Fels nicht zu schwer werden oder man muss das Antigravitationsgerät ausbauen. Auch bietet der Felsen keinerlei Nahrung, Wasser oder gar fruchtbaren Boden. Entsprechend gilt es Gebäude zu bauen die diese Ressourcen erzeugen, bzw. in neue Sektoren zu fliegen, um dort Bergbau zu betreiben. Daneben will die Bevölkerung natürlich auch untergebracht werden, entsprechend gilt es genug Wohnorte zu bauen. Alle die Gebäude müssen mit Versorgungsröhren und Straßen miteinander verbunden werden, was über ein Verbindungssystem gelöst ist.
Sphere – Flying Cities
Das alles findet auf einem Schachbrettmuster statt, entsprechend kann man nur die Gebäude um 90 Grad drehen. Auch ist so natürlich kein Bau in die Höhe möglich, was angesichts der doch immer höher werdenden Sphäre etwas Schade ist. Daneben gilt es auf Luftverschmutzung und Loyalität zu achten und beides mit entsprechenden Gebäuden zu erzeugen. Daneben brauchen manche Gebäude Facharbeiter, die es auszubilden gilt. Um neue Gebäude bauen zu können oder bestehende zu verbessern gilt es zu forschen, so kann man auch die Stufe der Sphäre verbessern. Allerdings benötigt man dafür Elemente, die man beim Abbau neben den Ressourcen erhält. Diese lassen sich auch in höherwertige Elemente umwandeln, die für erweiterte Forschungen notwendig sind. Das tolle ist dadurch, dass man mit der Stadt überall hinfliegt, muss man im Kampagnenverlauf die Stadt nicht immer wieder neu aufbauen. Außerdem kann man trotzdem jederzeit frei speichern und hat beliebig viele Speicherslots. Nach rund 10 Stunden ist man durch und hat die Erde vorerst gerettet, da man zum Schluss nur sinnlos die Karte absucht und fast alles erforscht hat, ist das Stellenweise etwas nervig. Um die Karte zu erforschen, hat man übrigens Drohnen zur Verfügung die mit fortgeschrittener Forschung immer größere Gebiete scannen.
Sphere – Flying Cities

Spielwelt:
Ein großer fliegende Fels, auf den jede Menge los ist. So laufen die Personen zu ihrer Arbeitsstätte und es werden Waren mit riesigen Drohnen umhergeflogen. Auch der Aufbau neuer Gebäude findet mit kleinen Drohnen statt. Die Sektoren-Karte ist ein Hexagon-Muster rund um die Erde. Da die ganze Erde von einer riesigen Staubwolke umzogen ist, sieht man nicht wirklich etwas. Auch Tiere sucht man entsprechend vergeblich. Aufgrund des Settings wirkt das durchaus realistisch, insgesamt sehen aber alle Kolonisten gleich aus und die Spielwelt wirkt etwas steril und leblos.
Sphere – Flying Cities

Fazit:
Das Spiel ist ein ganz nettes Aufbauspiel mit Survival-Elementen, leider kommt das Spiel nicht ansatzweise an das großartige Frostpunk heran. Es fehlen leider die dynamischen Events und Entscheidungen, die in Frostpunk die große Spannung ausgemacht haben. So reist man um die Erde von einer Zielkoordinate zur nächsten uns sammelt auf dem Weg ein paar Überlebende und Ressourcen ein. Mangels Entscheidungen gibt es auch keine alternativen Enden und selbst das Ende, das vorhanden ist, ist keine wirkliche Überraschung. Wer auf Aufbauspiele mit Survival-Elemente steht und die Zeit bis Frostpunk 2 etwas überbrücken möchte, kann sich das Spiel im nächsten Sale einmal anschauen. Für alle anderen ist es trotz des fairen Preises, nur bedingt zu empfehlen, dafür fehlt das gewisse Etwas.
Sphere – Flying Cities

Pluspunkte Minuspunkte
+ einzigartiges Settings
+ viele Möglichkeiten
+ Forschung
+ Schwierigkeitsgrade
+ Sandbox
+ Kampagne
– nur englische Sprachausgabe
– fehlende Übersetzungen
– Performance

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