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NoFear13

Golfie

am 26. Mai 2022 unter Casual, Geschicklichkeit, Indie-Games, Rogue-Like, Test abgelegt

Story:
In Golfie ist keine Story vorhanden. Man spielt Minigolf mit etwas anderen Regeln. Dazu hat man ein Kartendeck das man ständig ausbaut und dem Schlag besondere Fähigkeiten verleiht. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist auch nicht notwendig und wäre eher störend gewesen. Eine Hintergrundgeschichte wäre aber theoretisch aufgrund des anscheinend lebendigen Golfballs möglich gewesen.
Golfie

Grafik:
Eine sehr simple 3D-Grafik, in einem stark comichaften Look. Daneben sind nur noch ganz nette Schatteneffekte vorhanden. Dafür läuft das Spiel ohne Ruckler auf hohen 3 stelligen Werten.
Golfie

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar. In unserer getesteten Version fehlten noch einige Texte. Das Spiel hat keine Sprachausgabe, das ist aufgrund der wenigen Texte auch nicht notwendig. Die Musik ändert sich je nach Umgebung etwas. Ansonsten hat man nur authentische Golfgeräusche, die gutes Feedback geben.
Golfie

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, lediglich die freie Kamera kann mit der Tastatur gesteuert werden. Die Tasten hierfür sind fest vorgegeben, so wechselt man mit C in die freie Kamera und steuert diese dann mit WASD. Die Steuerung geht gut von der Hand und man sieht den Beginn der Flugbahn des Balls, für eine leichtere Einschätzung der kompletten Flugbahn.
Golfie

Spielspaß:
Schon beim ersten Schlag merkt man, dass da nicht viel Wucht dahinter ist. In einem kurzen Tutorial erfährt man, dass man seine Schläge mit Karten verbessern kann. Ein Teil dieser Karten kann mit den Tasten 1 bis 4 während des Schlags ausgelöst werden, z. B. ein Jetpack. Jede Karte erhöht hierbei die Hitzeentwicklung, ist die maximale Hitze erreicht, fliegt der Ball kurz in die Luft und man kann keine anderen Karten mehr anwenden. Es gibt aber auch Karten, die die Hitze reduzieren, um noch mehr Karten spielen zu können. Daneben ist man beschränkt in der Anzahl der Karten, die man zu Beginn eines Schlages ziehen kann, auch hier gibt es Karten und Vorteile, die dieses Limit erhöhen. Daneben gilt es auf dem Golfkurs Münzen zu sammeln. Diese kann man an den, auf manchen Golfkursen vorhandenen, Verkaufsautomaten gegen Gegenstände eintauschen. Dazu zählen neben neuen Karten auch neue Vorteile, wie einen höheren Sammelradius der Münzen oder das man jede Runde mehr Karten ziehen darf. Beides kann man auch an, auf dem Golfkurs verteilten, Kristallen erhalten. Nach jedem Golfkurs wählt man einen Weg und damit den nächsten Golfkurs. Braucht man zu viele Schläge oder ist das Leben aufgebraucht, weil man zu oft abgestürzt ist, verliert man. Dann steigt man im Level auf und schaltet neue Karten frei, die man in der nächsten Runde kaufen oder finden kann. Neben diesem Rogue-Like-Modus gibt es noch ein Free-Play-Modus, wo alles gleich bleibt, bis auf das Detail das man nicht versagen kann. So steigt man aber auch nicht im Level auf und schaltet keine neuen Karten frei. Man kann jeden Tag einige Runden Golf spielen, nach ca. 20 Stunden Spielzeit ist man schon einige Level aufgestiegen und hat die Schnauze so langsam voll.
Golfie

Spielwelt:
Unterschiedlich gestaltete Mini-Golf-Kurse, mit vielen netten Details. Die Golfkurse finden in drei verschiedenen Umgebungen statt. Je nach Umgebung ändert sich etwas die Designelemente, so finden Kurse teilweise in verwickelnden Tunneln statt. Die Golfkurse sind allesamt nicht belebt, Tiere oder andere Lebewesen sucht man vergebens. Hier wäre es noch ganz schön gewesen, wenn man Vögel vom Kurs scheuchen könnte. So wirkt die Spielwelt leider etwas leblos.
Golfie

Fazit:
Golfie ist ein nettes kleines Golfspiel, mit dem Twist das man sich ein Deck mit Fähigkeiten zusammen baut, die man bei jeden Schlag anwenden kann. Leider ist man ein wenig abhängig vom Glücksfaktor und damit verbunden ist der Rogue-Like-Aspekt sehr nervig. Da falls man versagt aber nur nicht die höherwertigen Golfkurse erleben darf, sonst aber im Level aufsteigt, hält sich der Frust in Grenzen. Obwohl das Spiel gerade erst im Early Access erscheint sind alle wichtigen Elementen enthalten, es bleibt spannend was sich der Entwickler noch an neuen Golfkursen, Fähigkeiten und anderen Features einfallen lässt.
Golfie

Pluspunkte Minuspunkte
+ Golf
+ Deck-Building
+ Free-Mode
+ Levelaufstieg
– Rogue-Like
– Glücksfaktor

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Chill Panda

am 26. Mai 2022 unter Casual, Indie-Games, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Du spielst Chill Panda, ein ausgesprochenen Faulpelz und selbst erklärter Yogameister. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist nicht vorhanden, man läuft sinnlos durch die Spielwelt und erfüllt allerlei Aufgaben. Hier hätte eine gute Story eine Menge zum Spielspaß beitragen können.
Chill Panda

Grafik:
Eine knuddelige 3D-Grafik, mit Schatteneffekten. Insgesamt aber eher schwacher Grafik, die zudem auf 30 FPS limitiert ist. Da das Spiel jetzt nicht super actionreich ist, mag das in Ordnung gehen. Es gibt aber so gar keine Einstellungsmöglichkeiten für die Grafik, das ist schon echt lächerlich.
Chill Panda

Sound:
Das Spiel ist nur auf Englisch verfügbar. Verfügt auch über eine Sprachausgabe, die Sprecher sind aber Amateurhaft. Leider kommt es oftmals zu hörbaren Knackgeräusche, wenn jemand spricht, wohl aufgrund von schlechter Aufzeichnungshardware. Allerdings sind die wenigsten Texte vertont. Im Hintergrund spielt eine eintönige Musik, die sich nur beim Yoga etwas ändert. Daneben hört man ein paar Vögel zwitschern oder Gemurmel und Meer am Strand. Die restlichen Soundeffekte sind sehr simple und geben kaum Feedback. Besonders nervig ist das Heul-Geräusch von Panda, wenn man eine Quest erfüllt.
Chill Panda

Steuerung:
Eine katastrophale Steuerung. Panda wird mit den Pfeiltasten statt WASD gesteuert. Mit Objekten interagiert man mit Return oder der linken Maustaste. Wenigstens kann die Kamera mit gedrückter rechter Maustaste gedreht werden oder wahlweise mit WASD. Die Steuerung kann auch nicht anders konfiguriert werden. Die Karte liegt auf Y, das Menü auf X, ESC hat keine Funktion. Wahlweise kann man die Symbole mit der Maus anklicken, während des Yogas oder anderen Spielen kann dadurch aber nicht pausiert werden. Der Scooter liegt auf der Taste 0, das Zoomen der Kamera bei einer deutschen Tastatur auf Ü und +. Bei dem Sandburg-Spiel liegen dann plötzlich die Steuerung der gewählten Flächen auf IJKL. Wer diese Steuerung gemacht hat, sollte dringend nochmal ein paar PC-Spiele der Konkurrenz spielen.
Chill Panda

Spielspaß:
Im Spiel erfüllt man simple Missionen. Dazwischen geht es auf die Chilling-Zone, wo man Atemübungen machen soll, oder man geht in eine Aktiv-Zone, in der man Sport machen soll. In beiden Fällen soll man aktiv Panda nach machen und so trainieren. Daneben gibt es allerlei Minispiele, die man in der Welt entdecken kann. Außerdem kann man in der Spielwelt Münzen sammeln, mit denen man Panda oder seinen Scooter anpassen, oder Gegenstände für Pandas Haus kaufen kann. Nach ca. 90 Minuten hat man alles entdeckt, und gemacht, dann ergibt es keinen wirklichen Sinn mehr weiterzuspielen. Zwar füllt sich mit jeder Aufgabe der Brunnen und zum Schluss bekommt man besonders viele Münzen und jeden Tag ist der Brunnen wieder leer. Aber jeden Tag die gleichen Aufgaben und Minispiele zu spielen machen wohl die wenigsten. Außerdem kann man in der Minigame-Zone total einfach bescheißen, indem man durch die Menüs wechselt. In diesem Fall denkt das Spiel, man hätte ein Minispiel gespielt und füllt den Brunnen.
Chill Panda

Spielwelt:
Eine kleine Spielwelt mit schlauchartigen Wanderwegen. Daneben sind Wiesen wo sich das Gras im Wind bewegt, diese sind bis auf einige Münzen und Quest-Items leer. Abseits des Weges sind außerdem allerlei Zonen. Durch diese Zonen wächst oftmals Gras durch den Beton und bewegt sich auch hin und her. Andere Pandas stehen nur dumm in der Gegend rum und warten darauf angesprochen zu werden. Dadurch wirkt die Spielwelt unglaubwürdig und leer. Die Animationen von Panda ist sehr ruckhaft, so liegt er in einem Moment flach auf dem Boden und steht dann plötzlich aufrecht da. Auch wenn er sich in die Stellung begibt, macht er teilweise unmenschlichen Bewegungen, was es fast unmöglich macht die Übung richtig nachzumachen. Das macht das Spiel mehr gefährlich als wirklich zum nützlichen Yoga-Lernspiel. Bis das beim Strand einige Seemöwen und Krebse unterwegs sind, sind sonst keine weiteren Tiere zu entdecken, vor allem nicht im Stadtabschnitt. Es gibt auch nur diese zwei Abschnitte, der Berg soll laut Panda-Pirat in einem Update nachkommen, bloß wer glaubt Piraten? Auch sonst sind viele Wege abgesperrt. Das Spiel wirkt dadurch unfertig und man merkt das man deutlich mehr vorhatte und dann die Lust verloren hat.
Chill Panda

Fazit:
Chill Panda ist ein furchtbares Spiel, das wohl nicht einmal für die aller Kleinsten geeignet ist. Nach bereits 90 Minuten hat man alles gesehen, wer dafür 12,50 € ausgibt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wer ein paar Atemübungen oder Yoga machen möchte, der sollte sich lieber auf Youtube umschauen. Selbst die meisten Mini-Games bekommt man besser und kostenlos im Internet. Und obendrauf kommt noch die katastrophale Steuerung und das schreckliche Sounddesign, außerdem wirkt das Spiel unfertig und man stößt überall an Barrikaden. Tut euch einen Gefallen und macht einen großen Bogen um dieses Spiel, vor allem da der Preis von 12,50 € komplett überzogen ist. Wer das Spiel trotzdem braucht sollte es über unseren Link bei Kinguin kaufen, hier bekommt man das Spiel für unter einen Euro, was deutlich angemessener ist.
Chill Panda

Pluspunkte Minuspunkte
+ Übungen zum Nachmachen
+ Mini-Games
– nur auf Englisch verfügbar
– Grafik
– Sound
– Spielwelt
– Steuerung
– nerviges Babygeheule
– zu teuer

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NoFear13

BoomCrash

am 24. Mai 2022 unter Casual, Indie-Games, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden. Man wird von einem jungen Mann begrüßt, der einem erzählt, dass man Gebäude bis zu einem bestimmten Maß zerstören muss. Mann zerstört also einfach nur verschiedene mittelalterlich wirkende Gebäude, ohne dafür irgendeinen Grund genannt zu bekommen. Hier hätte man sich schon etwas einfallen lassen können, es ist aber auch nicht wirklich notwendig.
BoomCrash

Grafik:
Eine leicht comichaft angehauchte 3D-Grafik, mit netten Schatteneffekten. Leider hat man keine Einstellungsmöglichkeiten um die Auflösung oder Detailgrad zu wählen. Die Grafik ist in Ordnung, es wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Solange bis die Explosionen losgehen, erreicht man hohe 3 stellige Werte. Sobald die Party dann losgeht und alles explodiert, ist man eher bei mittleren 2 stelligen Werten.
BoomCrash

Sound:
Das Spiel ist nur auf Russisch und Englisch verfügbar. Das Problem ist, dass das Spiel leider auf Russisch startet. Man muss dann raten welcher Navigationspunkt Optionen ist, es ist zum Glück leicht herauszufinden, dass es der zweite Menüpunkt ist und dort sind dann die beiden Länderflaggen. Es ist keine Sprachausgabe vorhanden, aber auch kaum Texte, die dies nötig machen würden. Auch ist so nicht wirklich eine deutsche Übersetzung notwendig bis auf die Taste Play und eine ganz kurze Einleitung ist nichts zum Übersetzen vorhanden. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik. Daneben sind keine weiteren Geräusche vorhanden, nicht mal die Explosionen. Macht man also die Musik aus, spielt man in vollständiger Stille und hört seine Grafikkarte auf Hochtouren arbeiten.
BoomCrash

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Es sind auch keine Schnelltasten vorhanden, da man aber nur Bomben an den Häusern platziert ist das auch nicht notwendig. Die Bomben werden auch nur an der Front des Gebäudes platziert. Die Steuerung geht gut von der Hand, ist aber auch komplett stressfrei, man kann in Ruhe alle Bomben platzieren.
BoomCrash

Spielspaß:
Ein kleines Puzzlegame, in dem man entscheiden muss, wo man Bomben platziert, damit das Gebäude in sich zusammen fällt. Es sind insgesamt 10 Level vorhanden, die man in ca. 10 Minuten durch hat. In jedem Level muss man das Gebäude zu mindestens 30 Prozent zerstören. Hier wären ein paar mehr Level und unterschiedliche Bomben ganz schön gewesen. So fühlt sich das ganze doch wie ein Game an, mit dem man nur eine schnelle Mark machen wollte.
BoomCrash

Spielwelt:
Im Hintergrund bewegt sich das Gras im Wind, genauso wie Bäume und andere Pflanzen. Daneben fällt etwas Laub durchs Bild. Ansonsten ist die Spielwelt bis auf die Gebäude vollkommen leer und leblos. Alle Gebäude stehen auf demselben Fundament, man bekommt also auch keine neuen Umgebungen zu sehen. Die Explosionen wirken realistisch und die Gebäude fallen realistisch zusammen.
BoomCrash

Fazit:
Die Grundidee von BoomCrash ist ganz nett, allerdings hat man deutlich zu wenig Inhalt. Es sind gerade einmal 10 Level vorhanden, in denen man nur einen Bombentyp hat und immer genau 5 Stück. Die Level sind auch keine große Herausforderung, unser Video zeigt einen kompletten Spieldurchlauf, wo wir alle Gebäude ohne großartiges probieren sofort maximal zerstört haben. Wenn das Spiel wenigstens nur ein paar Cent kosten würde aber 21 Euro dafür zu verlangen ist Raub. Obwohl das Spiel eine Menge Spaß in den 10 Minuten Spielzeit macht, sollte man es, wenn überhaupt nur kaufen, falls es mal irgendwo für rund 1 Euro zu haben ist. Außer natürlich man ist fies und verlangt eine Rückerstattung, obwohl man es komplett durch gespielt hat.
BoomCrash

Pluspunkte Minuspunkte
+ Explosionen
+ realistische Physik
– sehr kurz
– keine Einstellungsmöglichkeiten
– nur ein Bombentyp
– nur 10 Level
– immer gleiche Umgebung

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NoFear13

Dorfromantik

am 14. Mai 2022 unter Aufbauspiel, Casual, Indie-Games, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Du bist ein mächtiger Gott der aus Kartenteilen wunderschöne Landschaften legt. So ähnlich könnte die Story lauten wäre eine vorhanden. Faktisch gibt es keine Story und das ist für ein Spiel, das auf simples legen von Plättchen setzt auch nicht wirklich notwendig. Das Spiel will auch gar keine Geschichte erzählen, es beruht darauf, dass man in ein bis zwei Runden mal entspannt Plättchen legt.
Dorfromantik

Grafik:
Eine sehr simple comichafte 3D-Grafik, die Objekte haben Schatten sonst aber keine Effekte. Die Texturen sind eher grob flächig. Für diese Art von Spiel ist die Grafik trotzdem optimal und läuft flüssig und mit hohen FPS-Werten.
Dorfromantik

Sound:
Im Hintergrund spiel eine angenehme aber eintönige Musik. Daneben zwischen Vögel oder es kräht ein Hahn. Die restlichen Soundeffekte sind auch eher simple, geben aber ein gutes Feedback. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar. Eine Sprachausgabe ist nicht vorhanden, es spricht auch niemand und es sind nur wenig Texte vorhanden.
Dorfromantik

Steuerung:
Das Spiel kann komplett nur mit der Maus gesteuert werden. Es gibt aber sehr viele Schnelltasten, die man in den Optionen anpassen kann. Es ist sogar möglich diese auf die Seitentasten der Maus zu legen. Die Steuerung geht gut von der Hand. Man legt die Kartenteile mit der Maus an und kann diese mit der rechten Maustaste oder Mausrad drehen.
Dorfromantik

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Modus, hier sollte man zu aller Erst kurz das Tutorial spielen. Danach geht es an den klassischen Modus, hier platziert man aus einem Stapel Kartenteile. Die Reihenfolge ist fest vorgehen, man sieht lediglich die nächsten Kartenteile. Die Plättchen sollten so angelegt werden, dass man andere Kartenteile erweitert also Fluss an Fluss und Dorf an Dorf. Dies ist aber nicht immer notwendig, man kann ein Gras-Teil auch an ein Dorf anlegen. Dann hat man einen harten Übergang und dadurch keine perfekte Platzierung. Beim Fluss hingegen muss man diese hingegen weiter führen oder in einen See leiten. Bestimmte Kartenteile kommen mit einer Quest, wie Erweitere den Wald auf 100 Bäume, das Dorf auf 10 Häuser oder den Fluss auf 10 Länge. Hier kommt es einmal auf genaue Anzahl oder die minimale Größe an, markiert wird das durch ein Plus am Ende. Bei der genauen Größe muss man zum erfolgreichen Abschließen die Kartenteile so verbinden, dass sie genau die Größe erreichen. Bei minimaler Größe muss man beim Verbinden halt irgendwann auf die Größe kommen. Sobald man einen Quest abschließt, erhält man neue Kartenteile.
Dorfromantik
Daneben muss man größere Herausforderungen erfüllen wie baue ein Dorf mit mindestens 250 Häusern, dann schaltet man neue besondere Gebäude frei. Diese Herausforderungen müssen erst auf der Karte entdeckt werden, indem man zu einer Karte in der Welt baut. Dann muss man deren Quest erfüllen und schaltet so die Herausforderung frei. Diese Herausforderung gibt es nur im klassischen Modus. Daneben gibt es den kreativen Modus, hier kann man sich einfach austoben und Kartenteile auch wieder entfernen. Im kreativen Modus hat man natürlich keine Quests oder Herausforderung. Im schnellen Modus hat man nur eine bestimmte Anzahl Kartenteile. Der schwere Modus hat weniger Quests und mehr komplexere Kartenteile. Im monatlichem Modus hat man monatlich wechselnde Herausforderungen. Im eigenen Modus kann man die Regeln selbst bestimmen und hat einen Seed, den man dann mit anderen teilen kann. Die meiste Zeit wird man aber im klassischen Modus verbringen, um wirkliche alle Herausforderungen zu stemmen ist man mehrere 100 Stunden beschäftigt. Da man jeden Tag ein zwei Runden spielt und jede Runde 1 bis 2 Stunden dauert, ist das kein Problem und man kann das Spiel immer mal wieder spielen.
Dorfromantik

Spielwelt:
Über der gebauten Welt fliegen Vögel, auf den Flüssen sind Schiffe unterwegs, in den Wäldern sind Rehe unterwegs. Die Welt ist jetzt nicht super lebendig, trotzdem sind die Kartenteile nett animiert und auch dass sich ein Schiff auf dem eigen gebauten Fluss bewegt ist nett. Lediglich die Städte wirken etwas leblos. Da es sich aber eigentlich um ein Kartenspiel handelt, was so auch ohne jegliche Animation auf einem normalen Tisch gespielt werden könnte, runden die Animationen das Spielerlebnis ab.
Dorfromantik

Fazit:
Dorfromantik ist ein simples schnell zu erlernendes aber schwer zu meisterndes Spiel. Es ist für alle Spielergruppen geeignet so erwischen sich Hardcore-Gamer wie sie Stunde um Stunde versenken und Casual-Gamer wie sie jeden Tag einige Runden spielen. Für einen Preis von gerade einmal 13 Euro ein Must-have und ansonsten auf jeden Fall im nächsten Sale.
Dorfromantik

Pluspunkte Minuspunkte
+ Herausforderungen
+ Quests
+ neue Kartenteile
+ Spielmodi
+ einfach zu lernen
– fortgeschrittene Herausforderungen kaum zu schaffen

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NoFear13

My Universe – Mein Krankenhaus

am 13. Mai 2022 unter Casual, Test abgelegt

Story:
Du spielst den neuen Arzt und den neuen Krankenpfleger in einem Krankenhaus. Im Verlauf der Geschichte hat man immer wieder kleine nette Geschichten rund um das Krankenhaus. Diese sind weder besonders spannend noch einfallsreich, runden das Spielerlebnis aber ab. Eine wirklich große spannende Story ist aber nicht vorhanden.
My Universe – Mein Krankenhaus

Grafik:
Eine 3D-Kuddelgrafik, einige Schatteneffekte, aber auch nicht für alles. Die Knuddelgrafik ist zwar zeitlos und das Spiel läuft sehr flüssig und mit maximalen Framewerten. Insgesamt ist die Grafik aber sehr enttäuscht.
My Universe – Mein Krankenhaus

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine wirkliche Sprachausgabe, die Charaktere sprechen eine Fantasy-Sprache. Entsprechend wird alles untertitelt, was aufgrund der Masse an Dialogen etwas schade ist. Im Hintergrund hört man den Verkehr und Sirenen, die restlichen Soundeffekte sind passend und geben gutes Feedback. Die Hintergrundmusik ist angenehm aber wird schnell eintönig. Diese passt sich zwar bei der Untersuchung an, dort aber immer wieder auf die gleichen Titel.
My Universe – Mein Krankenhaus

Steuerung:
Das Spiel setzt auf eine größtenteils typische Steuerung. Allerdings ist keine freie Tastenbelegung möglich. Man kann sich wahlweise mit der Maus oder WASD bewegen. Sprinten liegt auf Shift. In den Mini-Games sind die Tasten aber fest vorgegeben und werden die ganze Zeit angezeigt. Was dazu führt, das man immer die Pfeiltasten im Mini-Game benutzen muss statt WASD. Ansonsten erfolgt die Steuerung und die Dialogauswahl hauptsächlich via Mauseingabe. Mit den Pfeiltasten nach Links und Rechts wechselt man den Charakter. Wahlweise klickt man einfach auf den entsprechenden Button.
My Universe – Mein Krankenhaus

Spielspaß:
Man spielt gleichzeitig einen Pfleger und einen Arzt. Beide kann man mit wenigen Optionen personalisieren und deren Geschlecht festlegen. Im Spiel gilt es dann den Patienten in simplen Minispielen zu behandeln. Als Erstes untersucht man dafür die Patienten und stellt eine Diagnose. Anschließend behandelt man sie z. B. durch das einfach mixen von Medikamenten oder man muss sie sogar operieren. Je nachdem wer diese Aufgaben übernehmen muss, muss man zwischen Krankenpfleger und Arzt wechseln. Damit man sich zurechtfindet, zeigt immer ein Pfeil auf die nächste Aufgabe. Ist dieser ausgegraut, muss man die Aufgabe mit der anderen Spielfigur erfüllen oder es ist egal, wer die Aufgabe übernimmt. Vor jeder Aufgabe erhält man immer wieder eine Einleitung, obwohl man die Aufgabe schon mehrfach durchgeführt hat. Das Spiel speichert permanent automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Nach gerade einmal 2 bis 4 Stunden ist man durch, gerade in der letzten Stunden wiederholen sich dann eh nur noch die immer gleichen Mini-Games.
My Universe – Mein Krankenhaus

Spielwelt:
Die Charaktere schunkeln etwas auf der Stelle und stehen nicht ganz still. Alle Charaktere haben die gleiche männliche oder weibliche Frisur, nur die Farbe ändert sich etwas. Bei den Männern gibt es lediglich noch eine Glatzenfrisur für ältere Männer. Genauso sehen sie alle gleich aus nur die Hautfarbe, die Kleidung und einige Accessoires ändert sich. Man bekommt nur das kleine Krankenhaus zu sehen, dieses hat zwar nette Details, bietet aber kaum Abwechslung. Es laufen zwar Patienten und Ärzte sinnlos umher, die eigentlichen aktiven Patienten ploppen aber einfach auf. Die Spielwelt wirkt insgesamt unglaubwürdig, vor allem da auch alle viel zu gut gelaunt sind.
My Universe – Mein Krankenhaus

Fazit:
My Universe – Doctors & Nurses oder Mein Krankenhaus, wie es im deutschen heißt, ist ein nettes kleines Casual-Game. Wer die Reihe kennt und mit anderen Spielen der Reihe Spaß hat, wird auch dieses Mal Spaß haben. Das Spiel ist allerdings nur eine Aneinanderreihung von simplen Mini-Games, die durch kindische Dialoge verknüpft sind. Für einen Preis von 5 Euro könnte man sich das ganze Mal geben, die aufgerufenen 25 Euro sind für gerade einmal 3 Stunden Mini-Games und kleinen Geschichten aber deutlich zu hoch.
My Universe – Mein Krankenhaus

Pluspunkte Minuspunkte
+ viele Mini-Games
+ Knuddelig
+ nette kleine Geschichten
– völlig überteuert
– kindische Dialoge
– keine Sprachausgabe
– keine spannende Story
– Grafik
– sehr kurz

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Dealer’s Life 2

am 20. Februar 2022 unter Indie-Games, Simulation, Test abgelegt

Story:
Man spielt den neuen Besitzer eines Pfandhauses. Das selbst gesteckte Ziel ist es, das größte Pfandhaus der ganzen Stadt zu werden. Dafür muss man immer größere Pfandhäuser kaufen und dorthin umziehen. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist aber nicht vorhanden.
Dealers Life 2

Grafik:
Die Grafik besteht aus einer nett gezeichneten 2D-Comicgrafik. Man klickt sich also im Grunde durch nett gezeichnete Menüs. Bis auf einige Fortschrittsbalken und Buttons ist auch nichts animiert.
Dealers Life 2

Sound:
Im Hintergrund spielt eine fetzige Hintergrundmusik, die schnell eintönig wird. Es ist keine Sprachausgabe verfügbar, aber alle Texte sind auf Deutsch übersetzt. Sowohl in den Texten als auch bei den Gegenständen setzt das Spiel auf einen ganz netten Humor. Die restlichen Sounds sind eher simple gehalten.
Dealers Life 2

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Es sind einige Schnelltasten vorhanden, die allerdings fest zugeordnet sind. Diese sind aber vernünftig angeordnet und müssen eher selten genutzt werden.
Dealers Life 2

Spielspaß:
Zu Anfang des Spiels wählt man erstmal einen Charakter, dieser legt die Start-Attribute fest. Daneben legt man einen Namen fest und wählt einen Schwierigkeitsgrad aus. Für Fans von Achievements gilt zu beachten, dass der einfachste keine Achievements hat. Im eigentlichen Spiel muss man dann Gegenstände ankaufen und möglichst gewinnbringend wieder verkaufen. Manchmal werden die Gegenstände auch nur verpfändet und können erst gehandelt werden wenn sie nach einer bestimmten Zeit nicht wieder ausgelöst werden. Die Kunden haben alle ihre eigenen Charakter-Eigenschaften, die es beim verhandeln zu beachten gilt. Welche Eigenschaften das genau sind, erfährt man aber erst wenn man sein Menschenkenntnis-Attribut ausgebaut hat. Auch um Gegenstände richtig schätzen zu können muss ein entsprechendes Attribut gelevelt werden. Man kann sich aber auch einen Experten einstellen, der einen dabei hilft. Daneben haben die Gegenstände Seltenheit und Zustand. Außerdem kann ein Restaurator eingestellt werden, der die Gegenstände wieder in Form bringt und so den Wert erhöht. Daneben kann man einen Fälscher einstellen, der die Seltenheit der Gegenstände erhöht. Wird man aber erwischt, dass man gefälschte Gegenstände verkauft sinkt der Ruf und es gibt sogar Ärger mit den Behörden, die entsprechende Strafen aufbrummen.
Dealers Life 2
Auch Kunden versuchen einem ab und an Fälschungen unterzujubeln, hier hilft auch der Experte oder ein entsprechendes Attribut. Die anderen Mitarbeiter steigern meist ein entsprechendes Attribut. Die verschiedenen Mitarbeiter haben zudem eine Fähigkeitsstufe, die sie besser, aber auch teurer macht. Hat man genug Geld gilt es ins nächste Pfandhaus umzuziehen, dies bietet mehr Platz für Gegenstände, Mitarbeiter und lockt mehr Kunden an. Auch die eigenen Charakter-Attribute kann man mit Geld steigern. Daneben kann man noch Investitionen tätigen, Darlehns aufnehmen oder das private Grundstück ausbauen. Mit höheren Attributen und Pfandhäusern steigt man im Rang auf und schaltet weitere Funktionen frei. Dazu zählen unter anderem Auktionen auf denen man neue Gegenstände ersteigern kann und Auktionen auf denen man einen seltenen Gegenstand versteigern lassen kann. Daneben gibt es noch Garagen-Versteigerungen auf denen man gleich mehrere Gegenstände erwirbt, deren Wert man aber nicht schätzen kann. Diese Events sind neben neuen Mitarbeitern jeden Tag wechselnd in der Zeitung zu finden. Leider kann man nicht frei speichern, das Spiel speichert jeden Tag automatisch Fehler sind so meist endgültig. Nach ca. 15 Stunden sollten die allermeisten das finale Pfandhaus freigeschaltet haben, dann hat man aber wohl auch langsam genug Zeit im Pfandhaus verbracht.
Dealers Life 2

Spielwelt:
Die verschiedenen Pfandhäuser haben nette Details und kleinere Eastereggs. Es gibt jede Menge verschiedene Gegenstände mit denen man Handeln kann. Auch die Käufer sind sehr unterschiedlich gestaltet. Zusätzlich hat man auch ein privates Grundstück, auf dem man sein Haus ausbauen kann und die Umgebung mit netten Details gestaltet. Einzig das nichts animiert ist und dadurch alles steif wirkt, macht die Spielwelt sehr leblos.
Dealers Life 2

Fazit:
Den ganzen Tag im Pfandhaus sitzen, das kann doch keinen Spaß machen. Ganz im Gegenteil, Dealer’s Life 2 hat eine unglaubliche Zog-Wirkung und es vergeht Stunde um Stunde, in dem man immer wertvollere Gegenstände handelt. Was am Anfang noch wertvoll war wird später gar nicht mehr angekauft. Dazu kommt noch, dass man seinen Charakter immer weiter verbessert und so keiner Fälschung mehr aufsitzt. Für 15 Euro daher ein absoluter Pflichtkauf, für Leute die auf Casual-Games stehen und schon immer mal ein Pfandhaus leiten wollten.
Dealers Life 2

Pluspunkte Minuspunkte
+ Humor
+ viele Funktionen
+ Suchtpotential
– Sound
– Story
– kein freies Speichern

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