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NoFear13
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Divinity 2 – Ego Draconis

am 15. August 2009 unter Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
In Divinity 2 spielt man diesmal einen aufsteigenden Drachentöter, der sich zu Anfang seiner Karriere auf die Jagd nach einem Drachen machen muss. Doch leider muss er erst einmal seine Drachentöterprüfung abschließen, bei der er den Blick eines Drachen bekommt der einem nicht nur ermöglicht Geister zu sehen und mit ihnen zu reden, sondern auch die Möglichkeit Gedanken zu lesen wofür man allerdings Erfahrungspunkte opfern muss. Als man die Prüfung endlich abgeschlossen hat erlaubt die Befehlshaberin der Drachentöter einem trotzdem nicht gemeinsam mit den anderen gegen den Drachen anzutreten und man solle stattdessen den Städtern bei ihren Problemen zu helfen. Doch natürlich widersetzt man sich diesen Befehl und so trifft man selbst plötzlich auf den sterbenden Drachen der einem nach einem kurzen Gespräch die Fähigkeit eines Drachen verpasst, damit man den Kampf gegen den bösen Damian weiterführen kann. Doch am Ende kommt doch alles ganz anders wie erwartet…
Divinity 2 – Ego Draconis

Grafik:
Leider wurde die Grafik zur Konsolenversion nur wenig verbessert das führt nicht nur zu schwammigen Texturen die aufpoppen, sondern auch zu einigen sehr gewaltigen Grafikbugs. Auch die Bewegungen und die ganze Welt sind nicht gut animiert, so hat man immer das Gefühl als würde das Spiel ruckeln obwohl es mit 60Fps läuft. Man kann nur hoffen das man all diese Grafikfehler mit dem geplanten Update verbessert.
Divinity 2 – Ego Draconis

Sound:
In Divinity 2 sind alle Gespräche von sehr professionellen Sprechern vertont worden. Auch der Erzähler der alle Dialoge spricht die nicht von einer Person geführt werden (z.B. wenn man bei einer Truhe nach einem Password gefragt wird) sind sehr gut geworden, obwohl sie zu Anfangs etwas seltsam wirken. Leider ist die Musik wieder einmal nur gutes Mittelmaß geworden und viel zu eintönig.
Divinity 2 – Ego Draconis

Steuerung:
Das Spiel ist sehr einfach zu steuern mit der Maus schlägt man zu und steuert die Kamera. Mit der Tastatur wählt man mit 1-8 die einzelnen Skills mit wasd steuert man die Bewegungen des Characters und des Drachengestalt, die man nach ca. 10 Stunden Spielzeit erhält.
Divinity 2 – Ego Draconis

Spielspaß:
Divinity 2 hat einige gewaltigen Schwächen, das wären zum einen die vielen kleinen Bugs, die zusammen allerdings nervig werden. Zum anderen ist das der unausgewogene Schwierigkeitsgrad und die fehlende Abgrenzungen der einzelnen Levelgebiete, so ist das Spiel am Anfang viel zu schwer wird aber im späteren Spielverlauf immer leichter bis es überhaupt keine Herausforderung mehr darstellt. Zum anderen stirbt man dank der fehlenden Levelabgrenzungen und dem fehlenden Balancing schnell mal wo man eigentlich zwei Meter vorher die gleichen Gegner noch locker und ohne Probleme besiegt hat. Das einzige was einem immer weiter spielen lässt ist zum einen die gut erzählte Story, zum anderen die große Welt an der es an allen Ecken und Enden was zu Entdecken gibt. Auch sind die Questbelohnungen und die einzelnen Gegenstände in Truhen, Gegnern, etc. Zufallsgeneriert und nur ein wenig an den Level angepasst aus diesem Grund gibt es zwar ein paar Gegenstände die immer gleich sind die meisten Gegenstände sind aber immer verschieden weshalb eine gewaltige Sammellust aufkommt und auch kein Character dem anderem in der Ausrüstung und Gestaltung gleicht. Warum in der Gestaltung? In Divinity 2 kann man sich nämlich zu Anfang des Spiel einen Character nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen generieren. Was allerdings immer ein wenig nervig ist wenn man bestimmte super Gegenstände wieder abgeben muss weil sie für einen Quest notwendig sind. Als weiterer Spielspaßfaktor ist wohl der eigenen Drachenturm den man nach ca. 10 Stunden bekommt und die Individualisierbarkeit der Gegenstände aufzuführen, denn jeder Gegenstand, falls er über entsprechende Slots verfügt, lässt sich entweder mit der rechten Maustaste und dann Verbessern mit bestimmten Smaragden ausstatten, die ihm bestimmte Attribute geben, oder bei dem schlosseigenen Verzauberer gegen ein entsprechendes Entgeld und Erzen verzaubern. Wer hingegen Tränke brauen möchte tut dies ebenfalls beim seinem Alchemisten. Zum Schluss kann man sich noch jederzeit aus gesammelten Körperteilen eine eigenen Kreature basteln und gerade das macht eine Menge Spaß. Dieser ganze Spielspaß wird dann nur noch durch das sehr enttäuschende Ende gestoppt. Dieses Ende macht nicht nur alles zu Ende was man erreicht hat, sondern sorgt auch dafür das man sich wie ein Vollidiot fühlt und das Spiel auf keinen Fall nochmal anfassen möchte, überhaupt da auch die Entscheidungen zwischen guter und böser Questlösung gerade einmal Einfluss auf die Belohnung nimmt und nicht einmal zu einer Konsequenz, bzw. einem alternativen Ende führen, schade eigentlich.
Divinity 2 – Ego Draconis

Spielwelt:
Die Spielwelt ist Ansich sehr gut durchtacht so wird z.B. das Anfangsgebiet das man Anfangs nur zu Fuß erkundet hat im späteren Spielverlauf so verändert das es wenn man seine Drachenfähigkeit erhalten hat automatisch zum Fluggebiet. Und auch die neuen Gebiete sind sehr gut und unterschiedlich gestaltet (inkl. den vielen Höhlen). Allerdings hat die Spielwelt auch viele logische Fehler, das fängt bei unsichtbaren Wänden an und endet bei sogenannten drachenfreien Zonen, die man nicht befliegen kann. Leider wird aber niemals erklärt wie es zu soetwas kommt und warum alle anderen Drachen (außer man selbst diese Gebiete durchfliegen können). Auch hat man keine Fallschaden weshalb man diese Gebiete teilweise umgehen kann indem man einfach über den Schirm fliegt, der diese Zone kennzeichnet und sich dann einfach in einen Menschen verwandelt und sich so an einigen Stellen leichter tut als andere, bzw. sich auch mal auf fliegenden Inseln einsperren kann. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat waren die vielen Betrüger im Spiel, nicht nur jemand der einem ein Haus aufschwatzen möchte wenn man dies in Auftrag gibt dann immer wieder mit neuen Ausreden ankommt warum er noch mehr Geld braucht. Auch einen Händler gibt es der mitten in der Bamba herumsteht und magische Gegenstände verkauft, die sich allerdings nach dem kauf meist als billige Imitationen herausstellen, die gar nicht so magisch sind, Divinity 2 wimmelt einfach von Betrüger umso mehr sollte man aufpassen.
Divinity 2 – Ego Draconis

Fazit:
Divinity 2 hat einige Schwächen im Gegenzug aber auch sehr viele Stärken umso schlimmer ist das man zwar sich echt Gedanken über eine gute Story, einen gute Synchronisation gemacht hat, andererseits allerdings bei der Grafik und dem Spielbalancing gespart hat. Wenn man diese Fehler allerdings mit den nächsten Patchen schafft zu beheben ist Divinity 2 ein sehr gutes Rollenspiel. So wie es allerdings erschienen ist muss ich leider sagen, dass das Spiel zwar gut ist allerdings beim besten Willen keine 45 Euro wert. Rollenspielfans, die es lieben zu forschen und zu Entdecken können dann zum Budgetpreis einmal zugreifen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,50 von 5)
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