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NoFear13

Ludde

am 01. Dezember 2023 unter Abenteuer, Casual, Geschicklichkeit, Indie-Games, Jump&Run, Review, Rätsel, Test abgelegt

Story:
Ohne jegliche Erklärung wird man in eine Schneelandschaft geworfen. Auf einem Tisch im Haus findet man einen Brief, der beschreibt, dass ein böses Walross auf der Insel eingedrungen ist. Dieses macht den Bewohnern das Leben schwer und man selbst soll ihnen helfen. Die Story ist weder besonders einfallsreich, noch spannend oder bietet Wendungen. Sie ist aber nettes Beiwerk, die zumindest ein grobes Ziel vorgibt.
Ludde

Grafik:
Eine recht simple, comicartige 3D-Grafik, mit ganz netten Schatteneffekten. Wenn man die Wasserspiegelungen aktiviert, kommt es zu extremen Performance-Problemen. Lässt man diese deaktiviert, läuft das Spiel dank der einfacheren Grafik, stets flüssig mit maximalen FPS. Für diese Art von Spiel ist die Grafik in Ordnung, wenn auch mehr möglich gewesen wäre. Die Performance-Probleme bei den aktivierten Spiegelungen sollte man aber noch in Angriff nehmen oder die Option komplett entfernen.
Ludde

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Das ist etwas schade, aufgrund der nicht massenhaften, aber vorhandenen Texte und dass das Spiel eigentlich kinderfreundlich ist. Im Hintergrund spielt eine automatisch wechselnde, angenehme Musik, die aber nichts mit der aktuellen Stimmung zu tun hat. Wenn man möchte, kann man in den Einstellungen einzelne Titel deaktivieren. Daneben hört man ein paar wenige Umgebungsgeräusche, daneben die Geräusche, die man selbst macht. Diese sind ebenfalls recht simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
Ludde

Steuerung:
Eine gewöhnliche Steuerung mit wenig Besonderheiten, aber ungewöhnlicher Belegung. So liegt das Interagieren wieder mal auf F, statt auf E. Das Snowmobil muss man plötzlich mit der Maus beschleunigen und bremsen, was zwar sinn ergibt, da W und D für die Luftsteuerung verwendet werden, komisch ist es trotzdem. Die Pfeiltasten sind, bis auf ein Minispiel, leider ohne Funktion und die Steuerung ist völlig fest vorgegeben. Damit man immer weiß, welche Taste was macht, wird die Steuerung die meiste Zeit angezeigt, oder Tastenhinweise, sobald man sich bestimmten Gegenständen nähert. Die grundsätzliche Steuerung ist insgesamt noch in Ordnung, dass sie aber fest vorgegeben ist, ist eigentlich nicht in Ordnung. Leider ist sie teilweise etwas nervig, da der Hund nicht in die Richtung blickt, wo die Kamera steht, was z.B. beim Graben und Schneeschaufeln nervig ist. Mittlerweile wurde das Skifahren verbessert und man kann mit den beiden Maustasten die Skistöcke verwenden und mit E in den Zielmodus wechseln, was richtig gut von der Hand geht.

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Spielspaß:
Grundsätzlich ist das Spiel ein Abenteuerspiel, in dem man eine kleine Insel erkundet. So entdeckt man einige Minispiele, wie Minigolf, Angeln, Ski fahren und einiges mehr. Dabei kann man zwischen zwei Schwierigkeitsgraden wählen. Für die zahlreichen Aktivitäten bekommt man Münzen und Knochen. Mit den Münzen lassen sich vor allem Schnellreisepunkte und neue Tools erwerben. Leider braucht man diese auch, um das ein oder andere Minispiel zu spielen. Zum Glück kann man sich diese auch verdienen, indem man Fisch verkauft und die Münzen in der Spielwelt tauchen immer mal wieder auf. Außerdem bekommt man auch Münzen, wenn man eine Aktivität nochmal ausführt, für die man bereits den Knochen gesammelt hat. Das Spiel hat nur einen Speicherslot und speichert regelmäßig automatisch oder manuell. Von freien Speichern kann so keine Rede sein, das ist aber auch nicht wirklich notwendig.
Ludde
Ziel des Spiels ist es, durch die angeblich 100 vorhandenen Aktivitäten 60 Knochen zu sammeln, man muss also mindestens 60% erfolgreich abschließen. Leider sind dabei immer wieder Online-Highscores, die man aber mittlerweile deaktivieren kann. Hat man alle 60 Knochen, muss man 50 Münzen für den Magneten bezahlen und kann dann gegen das böse Walross antreten, bis das geschafft ist können 6 Stunden vergehen. Durch die 60 Aktivitäten, die man bis dahin unternehmen muss, vergehen diese wie im Flug. Leider sind das nicht alles wirklich unterschiedliche, hauptsächlich verbringt man seine Zeit mit Ski- und Schneemobil-Rennen, Jump and Run, kleinen Rätseln und Geschicklichkeitsspielen wie Schießen, Hockey und einige weitere. Dann gibt es aber einige Highlights, wie das Minesweeper auf einem Feld, Flipper eine Art Candy Crush und einige weitere.
Ludde

Spielwelt:
Eine kleine schneebedeckte Insel, mit allerlei Beschäftigungen. Neben den völlig steif umherstehenden Einwohnern, gibt es keinerlei Leben. Tiere sucht man größtenteils vergebens, maximal ein paar Fische und Vögel, was die Spielwelt wenig lebendig macht. Für einen zukünftigen Patch sind weitere Tiere in Aussicht gestellt worden. Überall auf der Insel sind Heißluftballons verteilt, die als Schnellreisepunkte dienen. Diese kann man per Karte erreichen, wo auch die entdeckten Einwohner festgehalten werden. Dort sieht man auch welche, der entdeckten, Aktivitäten man noch für einen goldenen Knochen abschließen kann. Außerdem lassen sich beim Händler bei den Gewächshäusern Hinweise auf weitere Knochen kaufen. Neben den Schnellreisepunkten kann man aber auch einfach eines der zahlreichen Schneemobile nutzen. Die Spielwelt wirkt weder besonders realistisch noch lebendig. Das Highlight sind die Spuren, die man im Schnee hinterlässt und diesen mit der Schneeschaufel bewegen kann.
Ludde

Fazit:
Ludde ist eine nette Minispiele-Sammlung im Gewand eines Abenteuerspiels, das sich auch an ein jüngeres Publikum richtet. Leider hat das Spiel einige technische Schwächen, wie die Performance bei aktivierten Spiegelungen, die fest vorgegebene, teilweise umständliche Steuerung, die schwache Soundkulisse und Spielwelt. Für ein kleines Indie-Studio ist das Spiel aber trotzdem durchaus solide und sobald das Spiel für unter 10 Euro verfügbar ist, kann man bedenkenlos zugreifen. Da alle Minispiele schnell erledigt sind und man in 1 bis 2 Stunden deutlich Fortschritt gemacht hat, eignet sich das Spiel auch für Kinder die noch nicht solange am PC bleiben dürfen, oder für Spieler die jeden Abend etwas spielen möchten. Nach 1 Woche ist man dann so oder so durch, leider als Hardcore-Gamer an nicht mal einem Vormittag.
Ludde

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schnellreisepunkte
+ Karte
+ Hinweise auf der Karte
+ Schwierigkeitsgrade
+ Spuren im Schnee
+ zahlreiche Aktivitäten
+ kinderfreundlich
+ Online-Highscore deaktivierbar
– keine Sprachausgabe
– feste Steuerung
– Minispiele die Münzen kosten

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NoFear13

Cocoon

am 02. November 2023 unter Casual, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Ohne jegliche Erklärung wird man aus einer Pflanze geboren. Man selbst ist eine Art Käfer-Mensch, der jetzt die Welt erkundet. Auf seinen Schultern kann er Kugeln tragen, die wiederum Welten beinhalten. Das Ende lässt mehr Fragen offen als es beantwortet, hier wäre mehr möglich gewesen. Eine gute Story hätte außerdem viel zum Spielspaß beigetragen.
Cocoon

Grafik:
Eine maximal simple 3D-Grafik, mit recht simplen Schatten- und Spiegelungseffekten. Die Texturen sind recht Detaillos, einfarbig und haben einen starken Comiclook. Entsprechend gibt es bis auf die Auflösung auch nicht viel einzustellen. Einzig positiver Aspekt an der durchaus schwachen Grafik, ist, dass das Spiel wohl auf jeder Kartoffel läuft.
Cocoon

Sound:
Im Hintergrund spielt eine zur Situation passende Musik, die sich nicht deaktivieren lässt. Daneben hört man eher simple Umgebungsgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind auch eher simple gehalten. Das Feedback ist in Ordnung und passt zu dem, was man tut. Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber mangels Sprechern keine Sprachausgabe. Insgesamt ist die Soundkulisse aber etwas Schwach auf der Brust und hätte mehr Tiefgang vertragen. Besonders, dass man nur die generelle Lautstärke einstellen kann, ist ein No-Go.
Cocoon

Steuerung:
Zu Beginn fällt auf, dass das Spiel keinerlei Maussupport hat. Selbst im Menü muss man alles mit WASD oder den Pfeiltasten erledigen. Die Steuerung selbst ist maximal simple, so bewegt man sich mit den Pfeiltasten und interagiert mit der Leertaste. Mit vollem Maussupport wäre das Spiel trotzdem besser gewesen, so hätte man ja einfach durch klicken bewegen können. Man merkt einfach, dass das Spiel null für den PC optimiert wurde. Die Steuerung ist mit den Pfeiltasten oder, dank frei wählbaren Tasten, mit WASD, nicht besonders genau.

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Spielspaß:
Wenn ein Spiel ohne Hauptmenü startet, könnte ich schon das kalte Kotzen bekommen, ein Spiel hat erst einmal ins Hauptmenü zu gehen, wo man alles einstellt. Im Fall von Cocoon, gibt es zwar kaum etwas einzustellen, aber schlecht ist es trotzdem. Das Spiel selbst ist ein recht simpler Puzzler, mit einfacheren Geschicklichkeitspassagen. Das gilt allerdings nicht für die selten dämlichen Bosskämpfe, wo man nach einem Fehler von vorne starten darf. Der einzige besondere Kniff am ganzen Spiel ist das man als Mistkäfer, irgendwelche Welten auf den Rücken tragen darf, die man an bestimmten Stellen bereist. Diese werden zum Schluss benutzt, um sie ineinander zu schachteln, was teilweise als Rätsel dient. So kann man z. B. die Leuchtkäfer, die man später benötigt an Leuchtkäfer-Fallen vorbeischmuggeln. Das Spiel ist mit ca. 4 Stunden recht kurz, dank der nervigen Bosskämpfe und der fehlenden Abwechslung ist das mehr als genug. Insgesamt hat das Spiel keine wirklichen Highlights um ewig am Ball zu halten.
Cocoon

Spielwelt:
Die einzelnen Level sind unterschiedlich gestaltet, sind aber allesamt recht schlauchartig. Es sind auch mal ein paar Tiere unterwegs, die man aber aufgrund der Grafik, kaum erkennt. In späteren Leveln werden selbst die Tiere weniger und die Level bestehen nur noch aus Rätselelementen. Auch in diesem Bereich wäre weitaus mehr möglich gewesen um ein gutes Spiel zu schaffen.
Cocoon

Fazit:
Für 23 Euro erwartet man ein wenig mehr als eine interessante Spielidee. Cocoon hat bis auf diese nicht viel zu bieten, die meisten Puzzle hat man so schon gesehen und die Bosskämpfe sind einfach nur nervig. Wenn man zum Schluss nur noch überlegen muss, wie man die Welten richtig schachtelt, ist das einfach nicht genug. Wer den GamePass gerade aufgrund der anderen recht netten Spiele diesen Monat sowieso hat, kann sich das Spiel einmal ansehen, allen anderen ist dringend davon abzuraten.
Cocoon

Pluspunkte Minuspunkte
+ interessante Spielidee – kein Maussupport
– nicht für PC optimiert
– Grafik
– One-Shot-Bosskämpfe
– nicht erklärte Story

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NoFear13

Jusant

am 31. Oktober 2023 unter Abenteuer, Casual, Review, Test abgelegt

Story:
Ohne jegliche Erklärung wird man vor einen riesigen Berg geworfen, den es jetzt zu besteigen gilt. Im Verlauf der Geschichte erfährt man etwas mehr, hauptsächlich von Schriftstücken. Die eigentliche Story wird mehr in dialoglosen Zwischensequenzen erzählt, die durch die Mimik und Interaktionen der Hauptfiguren erzählt wird. So muss man sich das Meiste erdichten und es kommt keine wirkliche Stimmung auf. Das Ende ist zwar gut und erklärt das Spiel, allerdings bleibt etwas Interpretationsspielraum.
Jusant

Grafik:
Eine stark comichafte 3D-Grafik, mit netten Schatten und Spiegelungen. Für diese Art von Spiel ist die Grafik mehr als in Ordnung und hat ihre Highlights. Sie ist allerdings nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Technik, so fehlt Raytracing und es kommt nur FSR2 zu Einsatz. Letzteres ist nur auf den maximalen Settings notwendig, hier bringt das Spiel auch aktuellste Hardware zum Schwitzen. Diese Settings muss man allerdings schon explizit wählen und selbst dann läuft das Spiel stets flüssig.
Jusant

Sound:
Im Hintergrund spielt eine passende Musik, daneben hört man allerlei passende Umgebungsgeräusche. Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Das liegt vor allem daran das sich die beiden Hauptcharaktere eher wortlos unterhalten. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Jusant

Steuerung:
Das Spiel begrüßt einen wieder einmal mit dem typischen Controller-Dialog. Wie immer entweder kompletter Schwachsinn oder ein Zeichen dafür, dass das Spiel niemals hätte für PC erscheinen dürfen. In unserem Fall ist es glücklicherweise ersteres, obwohl einige Tasten etwas komisch angebracht sind. So interagiert man mit Shift, da E als Echo-Taste dient zum Wachsen der Pflanzen. Selbst das ist aber sinnvoll da man E ständig braucht und Shift fast nie.  Ansonsten geht die Steuerung hervorragend von der Hand und nach kürzester Zeit klettert man schnell wie der Wind. Gerade die Steuerung der beiden Kletterhände mit dem beiden Maustasten geht hervorragend von der Hand. Abstürzen tut man dank selbst setzbaren Ankerhaken sowieso so gut wie nie. Etwas unnötig ist auch die Ausdauerleiste, die man ohne Probleme fast jederzeit wieder auffüllen kann. Nervig ist auch das man auf jeder angekommenen Plattform erstmal lange V drücken muss, damit das Seil eingezogen wird. Außerdem hat man nur 4 Ankerpunkte zur Verfügung, die man aber wieder abbauen kann. Das alles sind nur nervige Gameplay-Elemente, die kaum zum Spielspaß beitragen. Daneben hat das Spiel einige Bewegungsbugs, wo man gelegentlich schonmal stecken bleiben kann oder die Figur sich nicht dort festhält, wo man es sich wünscht. Alles in allem ist die Steuerung in Ordnung und kann frei angepasst werden.

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Spielspaß:
Das Spiel ist im Herzen ein Abenteuerspiel, das im Gameplay ein Klettersimulator ist. So besteigt man einen Berg und setzt immer wieder Ankerpunkte bis man auf ein Plateau angekommen ist. Besonderes Element ist hierbei der Begleiter, der Pflanzen wachsen lassen kann. In späteren Phasen muss man hierbei etwas schneller klettern, da die Pflanzen im Sonnenlicht verdorren. Das Spiel speichert immer wieder automatisch, ein freies Speichern ist nicht vorgesehen. Natürlich konnte man es sich auch nicht nehmen lassen einige sinnlose Sammelobjekte in der Spielwelt zu verteilen. Das alles stört den Spielspaß aber nicht wirklich, das Hauptproblem ist die Weg-Führung. Man kann sich zwar mit Tab die Zielpunkte anzeigen lassen, der Weg dorthin ist aber unklar. Da an vielen Stellen dann auch noch Sammelobjekte in irgendwelchen Lücken versteckt sind, kann man sich schonmal verlaufen. Nach einiger Zeit findet man den Weg dann aber doch, vor allem da einige Pfeile an der Wand mal den Weg weisen. Größtes Highlight ist die Abwechslung, jedes Kapitel führt neue Elemente ein, besonders spaßig ist hierbei Kapitel 5, wo man auf den Wind achten muss. Nach 6 Kapiteln und rund 4 Stunden ist man dann auch schon durch, danach kann man alle Kapitel frei anwählen und erneut spielen und sieht auch wie viele sinnlose Sammelobjekte man übersehen hat.
Jusant

Spielwelt:
Ein riesiger Berg der mit allerlei Highlights designt wurde. Auch sind jede Menge Tiere am Berg unterwegs und die Pflanzen bewegen sich etwas im Wind. Die Spielwelt wirkt so durchaus realistisch, gerade auch das verschiedene Tiere und Pflanzen später als Kletterhilfen dienen. Daneben hat man immer wieder einen tollen Weitblick vom Berg auf die Wüstenlandschaft drum herum. Kapitel 5 ist das absolute Highlight, wo man durch den starken Pflanzenbewuchs auch die Windrichtung erkennt. Aber auch das Höhlensystem in Kapitel 4 ist designtechnisch ein echtes Meisterwerk. So lässt gerade die tolle Spielwelt einen immer am Ball bleiben und bietet einige WOW-Momente.
Jusant

Fazit:
Das Spiel wirft einem mit einem riesigen Fragezeichen vor einen riesigen Berg, den es zu besteigen gilt. In 6 Kapiteln wird dann sehr langsam erklärt was es mit dem Berg auf sich hat, wer die Schriftstücke allerdings ignoriert hat auch dann etwas Interpretationsspielraum. Das Spiel hat viele Highlights aber auch viele nervige Elemente, allerdings ist das Spiel nie wirklich unfair oder gar schwer. Der letzte Turm ist die einzige minimale Herausforderung, wenn man aber die Ankerpunkte klug einsetzt oder wieder abbaut, ist das auch kein Problem. Durch die kurze Spielzeit eignet sich das Spiel auch für Casual-Gamer, der Preis von 25 Euro ist aber etwas übertrieben. Im GamePass oder mit 50 % Rabatt, kann man dann aber bedenkenlos zugreifen und bekommt ein nettes Casual-Kletter-Abenteuer.
Jusant

Pluspunkte Minuspunkte
+ Klettern geht gut von der Hand
+ neue Elemente in jedem Kapitel
+ freie Tastenbelegung
+ Spielwelt
+ kaum herausfordernd
– nervige Gameplay-Elemente
– Ausdauerleiste
– teilweise komische Steuerung
– Story in Gestik und Mimik
– Sammelobjekte
– schlechte Weg-Führung
– kein freies Speichern

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NoFear13

Sweet Dreams Alex

am 10. Oktober 2023 unter Casual, Puzzle, Review, Test, Towerdefense abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist leider nicht vorhanden. Es gilt lediglich Alex vor Monstern bzw. Albträumen zu beschützen. Hier wäre eine Story, vor allem zwischen den Kapiteln, ganz schön gewesen. So ist man voll auf die Abwechslung der Puzzles angewiesen, die zwar gegeben ist, aber nicht durchs ganze Spiel trägt.
Sweet Dreams Alex

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Pixelart-Grafik ohne wirkliche Besonderheiten. Die Schatten sind fest mit den Objekten verbunden, Spiegelungen sind nicht vorhanden. Bis auf die Auflösung kann auch nichts weiter eingestellt werden. Die Grafik ist für diese Art von Spiel aber in Ordnung und läuft auf jeder Kartoffel. Trotzdem wäre weitaus mehr möglich gewesen und hätte zum Spiel beigetragen.
Sweet Dreams Alex

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Es sind eh nur kurze Texte in den Tutorials vorhanden. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige, Musik. Die restliche Soundkulisse ist maximal simple und man hört nur selten Nebengeräusche. Wenn diese aber vorhanden sind, passen sie zum entsprechenden Kapitel. Ansonsten gibt es recht simple Soundeffekte für das restliche Feedback.
Sweet Dreams Alex

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gespielt werden, bis auf das Drehen der Objekte. Es sind allerdings einige Schnelltasten vorhanden, die das alles etwas vereinfachen. Die Steuerung ist allerdings fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Sie geht zwar grundsätzlich ganz gut von der Hand, man hätte sich aber einige Verbesserungen gewünscht. So ist das Drehen der Objekte zu umständlich und auch die Kamerasteuerung mit dem Mausrad nicht gerade schön gelöst.

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Sweet Dreams Alex

Spielspaß:
Das Spiel ist ein Mix aus Tower-Defence mit Puzzle-Elementen. Man spielt hierbei einen Wächter über Alex Träumen, der die Monster fernhalten muss. Zu Beginn kann man dafür, im Kampagnen-Menü, Alex etwas Individualisieren. Dann startet man in 250 Level, in denen man ein Labyrinth bauen muss, um die Monster fernzuhalten. Gekämpft wird hierbei nicht, man muss einfach nur die vorgegebene Zeit überstehen, ohne das die Monster Alex erreichen. Hat man am Anfang recht simple unendliche Boxen, kommen später komplexere Objekte hinzu, die man passend platzieren muss. So gibt es dann Ampel, Zebrastreifen, Rutschen, Geschäfte und mit jedem Kapitel werden die Objekte ausgetauscht. So kommen immer mal neue Mechaniken dazu, die das Spiel Abwechslungsreich gestalten. Außerdem gibt es dann sogenannte gute Träume, die Bonuspunkte geben, also denen man den Weg offen halten sollte. Den Weg komplett zu versperren geht hierbei nicht, da sonst die Monster sich weigern die Zeit starten zu lassen. Zu Beginn erhält man hierfür ein einfaches Tutorial, das Spiel ist aber simple gehalten und benötigt das nicht wirklich. Lediglich bei den neuen Spielelementen, wie Ampeln und Schaltern, ist es ganz nett, dass diese erklärt werden.
Sweet Dreams Alex
Falls man in einem Level dann doch mal nicht weiter kommt kann man sich Hinweise anzeigen lassen oder ihn sogar komplett überspringen. Das größte Problem des Spiels, sind die zu zahlreichen Level der Kapitel, so kommen auch in den Kapiteln nur alle 5 Level mal etwas Neues. Nur zwischen den Kapiteln unterscheiden sich die Spielelemente stärker, aber selbst hier wiederholt sich das grundsätzliche Spielprinzip. Hier wären weniger Level dafür mit mehr Abwechslung sinnvoller gewesen, so zieht sich das Spiel schon stark. Bis man alle Level durchgespielt hat, können so schon 20 Stunden und mehr vergehen.
Sweet Dreams Alex

Spielwelt:
Die Kapitel sind abwechslungsreich gestaltet und haben alle ihr eigenes Thema. So dreht sich in Kapitel 2 alles um Straßen und Kapitel 3 um den Spielplatz. Leider wirkt die Umgebung völlig leblos, da bis auf die Träume, sich niemand bewegt. Hier hätte man je nach Thema noch einige nette animierte Objekte einfügen können.
Sweet Dreams Alex

Fazit:
Sweet Dreams Alex ist ein netter entspannter Tower-Defence-Puzzler, mit ganz netten Spielideen und Abwechslung zwischen den Kapiteln. Leider hält sich die Abwechslung in den Kapiteln einigermaßen in Grenzen, auch ist die Anzahl von 250 Puzzle einfach übertrieben und bieten ebenfalls zu wenig Abwechslung. Da man die Puzzles aber überspringen kann und so schnell in die nächsten Kapitel kommt, ist das trotzdem in Ordnung. Komplettisten werden sich trotzdem Ärgern, diese müssen wirklich alle Level perfekt abschließen, um alle Achievements zu erhalten. Wen das nicht stört und ein nettes Puzzle-Game für zwischendurch sucht, kann im nächsten Sale zugreifen.
Sweet Dreams Alex

Pluspunkte Minuspunkte
+ stressfreier Puzzler
+ Hinweissystem
+ Puzzle können übersprungen werden
+ Abwechslung zwischen den Kapiteln
– feste Tastenbelegung
– leblose Spielwelt
– kaum Abwechslung in den Kapiteln

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Good Pizza, Great Pizza

am 16. April 2023 unter Casual, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Man hat eine neue Pizzeria, genau gegenüber einer anderen Pizzeria, eröffnet. Entsprechend begeistert ist der Nachbar, da man aber nicht mal weiß wie eine Käsepizza geht, ist dieser erstmal beruhigt und zieht von Tannen. Allerdings stellt man sich schnell als bessere Pizzeria heraus und treibt ihn in den Ruin. Neben dieser einfacheren Hintergrundgeschichte, die lustige Momente hat, kommt nach jedem Tag eine kurze Nachrichtensendung des PNN, die sich nur um Pizzas dreht.
Good Pizza, Great Pizza

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Comicgrafik, diese erlebt man entweder aus der Sicht der Theke oder in Pizza-Backerei aus einer Vogelperspektive. Entsprechend der simplen Grafik kann hier auch nur zwischen normalen und hochauflösenden Texturen gewählt werden. Dank der maximal simplen Grafik läuft das Spiel auf jeder Kartoffel ohne Probleme. Da es sich eigentlich um ein Handy-Spiel handelt, ist das natürlich klar.
Good Pizza, Great Pizza

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Stattdessen hört man unverständliches Gemurmel und die Dialoge sind untertitelt. Im Hintergrund spielt eine sich an die Situation anpassende Musik, diese ist aber meist eintönig und wird nach kürzester Zeit abgeschaltet. Daneben hört man sonst keinerlei Hintergrundgeräusche, lediglich simplere Soundeffekte existieren, wenn man etwas tut. Die Soundkulisse ist insgesamt völlig schwach und es wäre weitaus mehr möglich gewesen.
Good Pizza, Great Pizza

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, entsprechend gibt es keine Möglichkeit etwas einzustellen. Die Steuerung ist aber eigentlich für Touchscreens auslegt, entsprechend muss man die Maus auch immer gleichzeitig bewegen. Das mag am Handy ganz lustig sein, das man hier den Teig wirklich manuell belegen muss. Am PC nervt dieser Art von Steuerung nur und ist nicht für den PC optimiert.

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Good Pizza, Great Pizza

Spielspaß:
Es kommen Kunden, die bestimmte Pizzas möchten, dies aber manchmal maximal umständlich ausdrücken. Gelingt die Pizza einem trotzdem einigermaßen in der vorgegebenen Zufriedenheitsmeter, bekommt man zusätzliches Trinkgeld. Daneben gibt es noch die Premiumwährung, die man hier aber nur durch Achievements erhält. Mit dieser lassen sich auch nur sinnlose Schmuckobjekten kaufen, von daher komplett zu vernachlässigen. Mit dem verdienten Geld hingegen lassen sich allerlei Verbesserungen, wie längere Tage oder das die Pizza automatisch belegt wird, kaufen. Da das Ganze ja ein Handy-Spiel ist, das zum Kauf der Währung veranlassen soll, sind auch verschiedene Events vorhanden. So fand zum Zeitpunkt unseres Test, ein Osterevent statt, indem man Ostereier für Belohnungen sammeln sollte. Diese lassen sich ebenfalls durch die Premiumwährung verkürzen. Das ist aber, da man die Währung nicht kaufen kann, am Computer alles mehr als harmlos. Leider sind alle diese Sachen pro Tag beschränkt, so kann man jeden Tag nur eine bestimmte Anzahl von Aufgaben erfüllen, oder nur einmal am Event teilnehmen. So merkt man an allen Ecken und Enden das es sich um ein mehr als schlecht portiertes Handygame handelt. Zu mindestens bekommt man in jedem Kapitel neue Zutaten und die ein oder andere neue Möglichkeit. So wird man ab Kapitel 2 bewertet und anhand dessen entscheidet sich die Miete. Leider ist dann auch schon sehr bald die Luft raus, da man extrem schwer Geld für die Verbesserungen bekommt.
Good Pizza, Great Pizza

Spielwelt:
Bis auf die eigene Pizzeria und die Küche bekommt man fast nichts anderes zu sehen. Lediglich die Nachrichtensendung und die Events bieten hier nochmal etwas Abwechslung. Daneben gibt es 80 sehr unterschiedlich gestaltete Kunden, diese tauchen aber einfach vor der Theke auf. Highlight ist das Nachrichtenmagazin, das wirklich authentisch wirkt. Trotzdem wirkt die Spielwelt insgesamt leblos und wenig realistisch.
Good Pizza, Great Pizza

Fazit:
Wenn für ein 10 Euro Spiel, das eigentlich maximal 5 Euro wert ist, DLCs inkl. Seasonpass im Gesamtpreis von 130 Euro existieren, läuft wohl irgendetwas falsch. Allein diese Tatsache hinterlässt schon ein komisches Gefühl, wenn man das Spiel erwirbt. Zum Glück sind zu mindestens die Ingame-Käufe aus der Handy-Version nicht vorhanden. Daneben entspricht das Spiel dem Handy-Game, entsprechend hat es leider zu viele Handy-Game-Typische Schwächen und etwas fehlenden Spielinhalt. Besonders die Einschränkungen für die täglichen Möglichkeiten sind ein echtes Problem. Daher ist das Spiel niemanden zu empfehlen der ein vollwertiges Computerspiel erwartet und nicht Lust hat jeden Tag nur einige Minuten zu spielen. Wer allerdings ein Spiel sucht, dass er jeden Tag nur einige Minuten spielt, könnte seinen Spaß haben, mehr als 5 Euro sollte man dann aber nicht bezahlen und vor allem auf alle DLCs verzichten.
Good Pizza, Great Pizza

Pluspunkte Minuspunkte
+ einfach
+ stressfrei
– viele DLCs
– Seasonpass
– Touchscreen-Steuerung
– sinnlose Premiumwährung für Achievements
– schlecht portiertes Handygame
– sehr langsamer Geldgewinn

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NoFear13

Terra Nil

am 01. April 2023 unter Aufbauspiel, Casual, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Der Planet ist am Arsch und du darfst ihn Renaturieren. Dazu errichtest du eine Stromversorgung und entgiftest den Boden und bewässerst ihn. Danach pflanzt du Pflanzen und suchst nach Tieren. Zum Schluss räumst du die Gebäude auf und machst dich in die nächste Zone. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist leider nicht vorhanden. Warum man zum Schluss via Raumschiff abhaut, bleibt ein Rätsel.
Terra Nil

Grafik:
Eine sehr simple 2.5 D-Grafik die stark comichaft ist. Es sind einige einfachere Schatten vorhanden, von modernen Techniken wie Raytracing und DLSS fehlt jede Spur. Dank der maximal simplen Grafik sollte das Spiel auf jeder Kartoffel ohne Problem laufen. Das ganze Spiel erlebt man aus der Iso-Perspektive.
Terra Nil

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Bis auf das Tutorial sind aber auch keine Texte vorhanden. Im Hintergrund hört man hauptsächlich den Wind, sonst aber kaum andere Geräusche. Lediglich im Menü ist eine eintönige Hintergrundmusik vorhanden. Die Soundkulisse ist maximal simple, das Feedback ist aber in Ordnung.
Terra Nil

Steuerung:
Eine genretypische Steuerung ohne wirkliche Besonderheiten. Die Steuerung kann zudem, bis auf die Maus, frei angepasst werden. Genretypisch steuert man das Spiel aber hauptsächlich mit der Maus, die Tasten sind eher Schnelltasten. Die Steuerung geht gut von der Hand und gibt keine größeren Schwierigkeiten auf.

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Terra Nil

Spielspaß:
Das Spiel ist ein Mix aus simplen Aufbauspiel und Puzzler. So errichtet man Gebäude, um die Natur wiederherzustellen. Das ganze läuft in 4 Stufen: 1. Boden säubern, 2. Pflanzen ansiedeln, 3. nach Tieren suchen, 4. aufräumen. Dazu stehen ein paar verschiedene Gebäude zur Verfügung die man nach jedem Schritt freischaltet. Für die erste Karte erhält man ein simples Tutorial. Danach kann man nur noch auf den Karten den generellen Schwierigkeitsgrad festlegen. Auf dem einfachsten ist das ganze Spiel auch kein Problem. Leider hat man nach einer Stunde, alles gesehen, was das Spiel bietet, dann macht man auf jeder Karte immer wieder das Gleiche. Lediglich wie man Energie gewinnt, wie man aufräumt oder was man entdecken kann unterscheidet sich etwas. Sonst wechselt lediglich die Flora und Fauna. Jeder Level hat einige Zusatzziele, wie das man bestimmte Temperaturen oder Feuchtigkeit erreichen muss, um Ressourcen für den Bau freizuschalten und das bestimmte Pflanzen und Tiere sich ansiedeln. Hier wäre weitaus mehr möglich und nötig gewesen, vor allem wären verschiedene notwendige Strategien zwischen den Leveln cool gewesen. Nur der letzte Level bietet mit dem Raketenbau etwas Abwechslung. Nach 4 Leveln ist man auch schon mit dem Spiel durch, dafür braucht man ca. 4 Stunden. Dann schaltet man nochmal Alternativ-Versionen der Level frei, insgesamt hat man also 8 Level.
Terra Nil

Spielwelt:
Am Anfang befindet man sich auf einer völlig verseuchten Karte. Zum Schluss sind dort einige Tiere und viele Pflanzen angesiedelt. Diese sind alle nett animiert, trotzdem sieht alles irgendwie ähnlich aus. Auch die Tiere sind eher schwach animiert und Vögel bleiben in Bäumen hängen. Gerade was die Tiere angeht wäre mehr möglich gewesen, auch das man diese erst entdecken muss, damit sie da sind, ist etwas schwachsinnig. Die vier Level bieten jeweils ihre eigene Flora und Fauna. Insgesamt wäre aber weitaus mehr möglich gewesen und man hätte sich auch etwas Interaktion zwischen den Tieren gewünscht. Daneben ist die Logik die harten Grenzen zwischen verseuchter und unverseuchten Gebieten erzeugt wohl nicht wirklich realistisch.
Terra Nil

Fazit:
Terra Nil ist ein netter Aufbaupuzzler, leider hat man nach dem ersten Level alles gesehen, was das Spiel bietet. Das wäre für 5 Euro in Ordnung, die aufgerufenen 25 Euro sind aber deutlich zu teuer. Wer einen deutlichen Rabatt abwarten kann, bekommt ein ordentliches Spiel, mehr aber leider auch nicht. Es fehlt neben der generellen Abwechslung auch eine spannende Story und coolen Animationen. Wirklich benötigen tut das Spiel daher niemand, wer auf Aufbauspiele und Puzzler steht, kann im nächsten Sale zugreifen.
Terra Nil

Pluspunkte Minuspunkte
+ Entspannend
+ nettes Aufbauspiel
+ Schwierigkeitsgrade
+ am Anfang ganz nett
+ Casual
– keine Sprachausgabe
– wenig Inhalt
– viel zu teuer

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NoFear13

Escape From The Red Planet

am 13. März 2023 unter Indie-Games, Review, Test, Towerdefense abgelegt

Story:
Man spielt einen einsamen Commander, der auf dem Mars abgestürzt ist. Es gilt jetzt sich selbst vor den Angriffen der Marsianer zu schützen, bis Houston Hilfe schickt. Die Story ist weder besonders spannend noch Einfallsreich und könnte aus jedem Groschenroman stammen. Hier wäre definitiv mehr möglich und auch nötig gewesen.
Escape From The Red Planet

Grafik:
Eine mehr als simple comichafte 3D-Grafik. So bestehen die meisten Oberflächen aus nur einem Farbton, auch die Aliens sind mit den immer gleichen Assets gestaltet. Nur die Boss-Marsianer unterscheiden sich etwas davon. Daneben sind lediglich etwas simplere Schatten vorhanden. Man kann nicht einmal die Auflösung einstellen, das Spiel läuft immer in Full-HD. Dank dieser minimalistischen Grafik, läuft das Spiel wohl auf jeder Kartoffel, solange sie DX12 beherrscht.
Escape From The Red Planet

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Das kurze Intro ist daher nur in Schriftform verfügbar, genauso wie das Tutorial. Lediglich, nicht deaktivierbares, nerviges Piepsen wird mit jedem Buchstaben abgespielt. Im Hintergrund spielt eine stressige und monotone Musik. Daneben hört man rein gar nichts, es sei denn es wird geschossen. Die Soundkulisse ist mehr als simple und bietet keinerlei Highlights, hier wäre weitaus mehr möglich gewesen, zu mindestens ein paar Hintergrundgeräusche und Alien-Sounds.
Escape From The Red Planet

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Entsprechend gibt es auch keine Möglichkeit die Steuerung anzupassen. Durch das automatische Zielen ist die größte Herausforderung das Ressourcenmanagement. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand und gibt keine besonderen Schwierigkeiten auf.

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Escape From The Red Planet

Spielspaß:
Zu Spielbeginn hat man nur die Auswahl die Mission zu spielen. Dort erhält man ein kurzes Tutorial, das in die grundlegenden Elemente des Spiels einführt. Im Spiel selbst, baut man mithilfe von Solarenergie, automatische Geschütze. Daneben kann man selbst mitschießen, hier wird völlig automatisch gezielt und man klickt einfach nur blind. Die Geschütztürme vernichten sich automatisch, sobald sie ihre vorgegebenen Schüsse abgefeuert haben. Dann muss man die Position selbst verteidigen oder neue Geschütztürme bauen. Mit jeder Mission schaltet man neue Geschütztürme frei, die gegen bestimmte Aliens schützen oder stärker sind. So braucht man irgendwann Geschütztürme, die gegen fliegenden Aliens schützen. Da man für diese Solarenergie braucht, muss man sich immer entscheiden, ob man den nächsten Geschützturm baut, oder ein neues Solarmodul. Am Anfang der Story schaltet man den Last-Stand-Modus frei und nach Ende der Story den Überlebensmodus. Für die Story und deren 25 Level braucht man ca. 4 Stunden, die anderen Modi kann man ewig Zeit hereinstecken. Da ab Mission 21 nichts mehr neues dazu kommt nerven die letzten 5 Level nur noch und sind auch deutlich zu schwer.
Escape From The Red Planet

Spielwelt:
Immer gleich aussehender, fast flacher Level, mit den immer gleichen Aliens. Lediglich zwischen den Alien-Arten unterscheiden sie sich minimal. Die Spielwelt hätte trotzdem mehr Abwechslung vertragen können und wirkt wenig realistisch und lebendig. Dass man nur mit Strom Gebäude errichtet, die dann aber nicht endlos schießen können, totaler quatsch ist, braucht man wohl nicht extra erwähnen. Irgendwo muss man aber natürlich auch spielerische Grenzen setzen und das man bei anderen Spielen das alles nur mit Gold macht, ist ja ähnlich unrealistisch.
Escape From The Red Planet

Fazit:
Escape from the red Planet ist ein ganz nettes Tower Defence, was sich aufgrund seiner simplen Art auch für Casual-Gamer eignet. Leider wird das Spiel ab Level 13 doch recht schwer und anspruchsvoll und man muss echt gut arbeiten, um durchzukommen. Daneben sind die letzten 5 Level einfach nur lästig und unnötig. Für maximal 3 Euro kann sich jeder, der einfach nicht genug von Tower Defence hat, das Spiel einmal ansehen. Aufgrund der vielen Schwächen und langweiligen Story sollte man aber auf keinen Fall mehr für das Spiel ausgeben.
Escape From The Red Planet

Pluspunkte Minuspunkte
+ ständig neue Geschütztürme
+ simple
+ Casual
– Story
– Sound
– zu schwer

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NoFear13

Munchkin Digital

am 11. März 2023 unter Casual, Review, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden, man spielt das klassische Munchkin am PC. Das ist etwas Schade, denn die Kampagne besteht nur aus Spielen mit besonderen Regeln. Hier wäre eine Kampagne mit wirklicher Story möglich gewesen.
Munchkin Digital

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Grafik, daher kann man auch nur die Auflösung einstellen. Es sind nicht einmal nette Schatteneffekte unter den Monstern vorhanden, sondern lediglich simplere Kreise. Auch die Animationen beschränken sich auf simple Umherwackeln. Dass, das Spiel so auf jeder Kartoffel laufen sollte ist klar.
Munchkin Digital

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Da aber nur im Tutorial, ist das kein wirkliches Problem. Im Hintergrund spielt eine passende, aber eintönige, Musik. Daneben hört man in Endlosschleife die immer gleichen Hintergrundgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind maximal simple und geben ein minimales Feedback.
Munchkin Digital

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Die Steuerung gibt entsprechend keine Schwierigkeiten auf, kann aber auch nicht angepasst werden. Gerade für das Inventar, etc. hätte man sich ein paar Schnelltasten gewünscht, oder auch um einzuschreiten.

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Munchkin Digital

Spielspaß:
Zu Beginn kann man das Tutorial spielen, dass einen in die Regeln von Munchkin einführt. Zur Brettspielvorlage unterscheidet sich hier nichts weiter. Ziel des Spiels ist es als erstes Stufe 10 zu erreichen. Dafür stattet man sich mit Ausrüstung aus und tritt Türen ein, befindet sich darin ein Monster, muss man kämpfen und steigt beim Sieg eine Stufe auf und bekommt die angebende Belohnung. Die anderen Spieler können einen sabotieren und entweder Flüche wirken oder das Monster verstärken. Findet man kein Monster vor, kann man den Raum plündern oder auf Ärger aus sein. Plündert man den Raum, erhält man zwei neue Karten, bei Ärger spielt man ein Monster von der Hand. Besiegt man ein Monster nicht passieren die schlimmen Dinge, die das Monster hat, das kann z. B. sein lege ein Rüstungsteil ab und andere Dinge. Man kann noch versuchen zu fliehen, muss dafür aber gut Würfeln. Außerdem kann man Gegenstände für Stufen verkaufen, Stufe 10 muss aber im Kampf erreicht werden. Man kann im Kampf auch um Hilfe bitten oder mit anderen Spielern handeln. Man spielt also wirklich das klassische Munchkin-Spiel, wahlweise Online oder gegen NPCs. Daneben gibt es noch eine Kampagne, dies sind Spiele mit bestimmten Regeln, wie das man beim erfolgreichen Weglaufen eine Stufe bekommt, oder mit 6 Händen spielen darf aber dafür keine Rüstungsteile verwenden. Für alle diese braucht man wohl gute 12 Stunden oder man beschränkt sich auf ein paar nette Runden Online oder gegen die KI. Dann kann man selbst ein paar Randbedingungen festlegen, z. B. wie schwer die KI ist oder ob mit Zeit-Beschränkung für die Auswahl und Einschreiten gespielt wird.
Munchkin Digital

Spielwelt:
Die immer gleichen Dungeons, mit den entsprechenden Monster. Leider ist auch sonst nicht wirklich was zu entdecken oder mal nett animiert. Auch der Charakter hat das immer gleiche Aussehen, selbst wenn er mit 6 Armen und 6 Waffen herumrennt. Das Spiel ist daher nicht spannender als das Kartenspiel, hier hätte man deutlich mehr machen können.
Munchkin Digital

Fazit:
Wer das Kartenspiel hat und seine feste Kartenspielrunde, braucht das Spiel nicht unbedingt, da keinerlei Neuerungen und nicht einmal die teilweise recht seltenen Spielerweiterungen dabei sind. Wer Munchkin aber nicht besitzt oder wer keine feste Gruppe hat, kann sich das Spiel einmal holen und gegen ein paar KI-Gegner spielen. Der Preis ist mit knapp 13 Euro in Ordnung, es fehlt dem Spiel aber an allen Ecken und Enden. Hätte man ein paar nettere Animationen, eine spannende Story oder auch nur die ganzen Munchkin-Erweiterungen implementiert, wäre es ein richtig geiles Spiel. In dieser Form hat es fast kein Berechtigungsdasein und ist dem Kartenspiel in allen Punkten unterlegen, besonders das man nicht bescheißen kann.
Munchkin Digital

Pluspunkte Minuspunkte
+ klasisches Munchkin
+ Online
+ gegen KI
+ Kampagne mit Herausforderungen
– keine Sprachausgabe
– kein Bescheißen möglich
– keine der Erweiterungen vorhanden

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NoFear13

Moorhuhn Piraten

am 07. März 2023 unter Casual, Review, Shooter, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden. Das Spiel ist wieder das typische Moorhuhn, dieses Mal halt mit dem Thema Piraten. Ziel ist es wie immer innerhalb der Zeit möglichst viele Moorhühner abzuschießen und so den Highscore zu knacken.
Moorhuhn Piraten

Grafik:
Eine recht simple 2D-Grafik, die auf modernen Monitoren eine starke Pixelbildung aufweist. Das Spiel läuft aber mit modernen Auflösungen von 2K oder sogar 4K. Dank der recht simplen Grafik läuft das Spiel auf jeder Kartoffel ohne Probleme. Für die Zielgruppe der Casual-Gamer ohne großartige Gaming-Maschine ist die Grafik gerade so in Ordnung. Natürlich wäre aber weitaus mehr möglich gewesen und gerade die Texturen hätte man überarbeiten können, um die Pixelbildung zu vermeiden.
Moorhuhn Piraten

Sound:
Im Hintergrund spielt eine passende, aber sehr eintönige, Musik. Daneben hört man recht simple Geräusche der Moorhühner und natürlich die eigenen Schüsse. Die restlichen Soundeffekte sind mehr als simple und es wäre auch in diesem Punkt weitaus mehr möglich gewesen.
Moorhuhn Piraten

Steuerung:
Das Spiel wird wie jedes Moorhuhn gesteuert, so steuert man mit der Maus das Zielkreuz. Mit einem Mausklick schießt man dann und mit einem Rechtsklick kann man nachladen. Die Kamera bewegt man wahlweise, indem man mit der Maus an den Bildschirmrand fährt, oder mit den Pfeiltasten. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand, lediglich die Kamera könnte sich etwas schneller bewegen. Leider ist die Steuerung auch fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden.

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Spielspaß:
Es gilt innerhalb der Zeit so viele Moorhühner wie möglich abzuballern. Umso weiter entfernt die Moorhühner sind, umso mehr Punkte kann man abstauben. Daneben sind im Level einige Sonderobjekte, wie Münzen versteckt, die je nach Art nochmal Sonderpunkte geben. Erreicht man innerhalb der Zeit 1500 Punkte, geht es in den Bonuslevel. Dieser bringt nochmal etwas Abwechslung und man muss mit einer Kanone auf kapernde Moorhühner schießen. Je nachdem wie lange man die Maus gedrückt hält, schießt man die Kanone stärker und weiter ab. Nach dem Ende einer Runde wird man automatisch in den Highscore eingetragen. Leider gibt es nur einen Level und den Bonuslevel, so hat man innerhalb kürzester Zeit alles gesehen, was das Spiel bietet.
Moorhuhn Piraten

Spielwelt:
Der einzige Level und der Bonuslevel sind passend zum Thema gestaltet. Die Größe hält sich auch in Grenzen und umfasst ca. 3 Bildschirmbreiten. Die Moorhühner sind ebenfalls passend zum Thema gestaltet. Das Spiel wirkt so wie aus einem Guss. Neben den Moorhühnern ist aber kaum etwas animiert und das Spiel wirkt so etwas leblos. Vom Realismus braucht man natürlich nicht reden, kein Tier der Welt würde sich so verhalten. Lediglich das man die Moorhühner, mit Schüssen knapp daneben, etwas lenken kann, trägt zum Realismus und der Lebendigkeit bei.
Moorhuhn Piraten

Fazit:
Wer nicht genug von Moorhuhn bekommen kann, kann sich auch diesen Ableger einmal anschauen. Mit gerade einmal 5 Euro ist der Preis in Ordnung, wenn auch angesichts des geringen Spielinhalts minimal zu hoch. Für ein paar Runden zwischen durch ist das Spiel ideal, wenn es auch kaum Neuerung zu den anderen Moorhühner aufweist und man es daher nicht wirklich benötigt.
Moorhuhn Piraten

Pluspunkte Minuspunkte
+ Casual
+ simple
– nur ein Level
– langsame Kamera
– veraltete Texturen
– Online-Highscore
– keine freie Tastenbelegung

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Happy Mining

am 21. Februar 2023 unter Aufbauspiel, Casual, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Reisenden, der auf Mr. Toof trifft. Dieser verkauft einen für lächerliche 200 Gold ein riesiges Grundstück mit einem Bürgermeisterhaus und einem Marktplatz. Voraussetzung ist, dass man dort eine neue Stadt errichtet. Da man aber so gar kein Geld hat, geht es erstmal ans Steine klopfen. Die Story ist insgesamt völlig lächerlich und ergibt nicht wirklich Sinn, sie hat auch kein wirkliches Ende und motiviert daher kaum.
Happy Mining

Grafik:
Eine stark comichafte 3D-Grafik, die man aus der Third-Person-Perspektive erlebt. Nervige Elemente wie Motion-Blur und Bloom lassen sich deaktivieren. Das Spiel ist Ultra schlecht optimiert, aktuellste Hardware wird kaum ausgelastet und das Spiel läuft mit maximal 90 FPS. Selbst wenn man alles auf niedrig stellt, ändert sich rein gar nichts an diesen 90 FPS. Hier gehört dringend nochmal auf aktueller Hardware nachjustiert. Denn die Auslastung ist echt gering, hier langweilt sich der PC. Es fehlen auch aktuelle Technologien wie Raytracing und DLSS.  Die Grafik ist aber insgesamt in Ordnung und hat nette Schatten und Spiegelungseffekte. Das Spiel sollte so auch auf etwas älteren Maschinen laufen, halt leider nicht mit 144 FPS. Die Animationen sind völlig lächerlich, so schwingt man beim Steine klopfen den Hammer und sich selbst durch den Stein. Außerdem bewegt sich kein Mensch so beim Steine klopfen und nutzt Angriffsanimation als würde er ein riesiges Monster töten.
Happy Mining

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat allerdings keine Sprachausgabe. Die Übersetzung ist in Ordnung und weist nur minimale Fehler auf. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige, Musik. Daneben hört man bis auf die eigenen Schritte keinen Ton. Das Wasser ist völlig still, keine Windgeräusche, nichts. Selbst die Schritte klingen auf jeden Untergrund gleich. Lediglich ein paar Tiere, wie die Drachen, lassen Geräusche von sich. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls sehr simple und geben ein minimales Feedback.
Happy Mining

Steuerung:
Das Spiel wird sehr typisch gesteuert, so bewegt man sich mit WASD und steuert mit der Maus die Kamera. Zusätzlich gibt es reichliche Tasten für die Spezialfunktionen des Spiels. Diese werden aber zusätzlich im Spiel angezeigt, sodass sie keine Schwierigkeiten aufgeben. Die Steuerung kann völlig frei angepasst werden, lediglich das die Kamera auf der Maus liegt, ist fest vorgegeben. Auch die 3 Skill-Tasten sind leider fest vorgegeben und zusätzlich zu WASD oder sogar den Pfeiltasten schwer zu bedienen.

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Happy Mining

Spielspaß:
Zu Spielbeginn wählt man, ob man eine männliche oder weibliche Spielfigur spielen möchte. Dann geht es, wie der Spielname verrät, erstmal zum Steine klopfen. Diese verkauft man und kann so Gebäude erwerben oder seine Skills verbessern. So baut man immer mehr und schneller ab. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Beim Laden startet man zudem vor dem Haus, statt am letzten Ort. In der Spielwelt sind Meteorklauen mehr oder weniger offensichtlich versteckt, mit diesen erhöht man ebenfalls seinen Schaden. Sobald man das Markthaus gebaut hat, erhält man pro Minute Gold. Außerdem schaltet man einen Marktplatz frei, den man aufwerten kann und so seine Waren verkaufen kann. Daneben erhält man dann die ersten Arbeiter kann diese arbeiten schicken und erhält so pro Minute die verschiedenen Ressourcen, allerdings nimmt das Gold pro Minute etwas ab. Die Ressourcen kann man dann in der Werkstatt weiter verarbeiten, was auch dazu benötigt wird die Stadt weiter auszubauen.
Happy Mining
So wird das Spiel schnell zum Idle-Game, indem man nur etwas mitarbeitet. Später schaltet man dann ein Haustier frei von dem man sich für 20k einen zufälligen Buff holen kann. Da alles schnell teurerer wird, dauert alles echt ewig, man kann aber mit einem Speedhack nachhelfen. Der beste Hammer kostet so 15 Millionen und das letzte Gebäude 20 Millionen zusätzlich zu den 250.000 Steinplatten. Dann kann man auch den Endcontent nutzen, so kann man dann die riesigen Monolithen mit Drachenschuppen abbauen. Mit diesen schaltet man den letzten Abschnitt der Mine frei, wo der einzige Feind des Spiels wartet. Dieser ist ein an der Stelle feststehende Golem, der aber ab und an mal fester zuschlägt. Trotzdem kann man ihn ohne Probleme besiegen und schaltet so den geheimnisvollen Raum im Haus frei, wo man dann die Waffen, die man in der Spielwelt finden kann, sammelt. Mit Speedhack braucht man ca. 10 Stunden bis zu diesem Punkt und dem Ende des Spiels, ohne offiziellen Abspann. Ein NPC am Rande der Karte weist aber auch schon auf ein mögliches DLC hin, insgesamt ist der Inhalt aber recht schwach und etwas eintönig, gerade zum Ende hin.
Happy Mining

Spielwelt:
Eine sehr bunte und farbenfrohe Spielwelt, so bunt, dass es einem beinahe schlecht wird. Die verschiedenen Gebiete sind mit immer ähnlichen Assets gestaltet, wirkliche Highlights findet man kaum. Um zwischen den Gebieten zu reisen, sind in jedem Gebiet ein Teleport-Stein vorhanden, den man allerdings erst finden und aktivieren muss, was aber kein Problem ist. Die abgebauten Ressourcen tauchen nach wenigen Sekunden wieder auf, gerade am Anfang kann man so zwischen zwei Steinen hin und her laufen. Die Spielwelt wirkt aber durchaus lebendig, so sind einige Tiere wie Schmetterlinge, Vögel und Hasen unterwegs. Daneben fliegt auch ab und an ein Drache durch die Welt, die die Monolithen fallen lassen. Wenn man die 11 Gebäude gebaut hat, wirkt auch die Stadt durch die vielen NPCs sehr lebendig, hier sind auch die Gebäude recht unterschiedlich gestaltet. Insgesamt merkt man der Spielwelt aber das kleine Entwicklerteam an, so bleiben die NPCs gelegentlich an Objekten hängen, die Objekte schweben über dem Boden und viele andere harmlose Fehler.
Happy Mining

Fazit:
Happy Mining ist ein Idle-Game, indem man eine Stadt aufbaut, mit jedem Fortschritt erhält man auch Arbeiter. Diese lässt man dann Steine abbauen, Holz fällen oder später Eisen, Gold und Silber schürfen. Die Ressourcen kann man dann verarbeiten und so verkaufen, teilweise benötigt man dafür ebenfalls die Ressourcen. Der Inhalt ist zwar jetzt nicht super umfangreich oder gar super einfallsreich unterhält aber kurzzeitig. Es sind auch ein paar nette Ideen wie der kleine Hund der einen einen zufälligen Buff gibt, das ist aber auch schon das größte Highlight. Für 5 Euro ist das Spiel dem Preis aber mehr als angemessen und wer auf stressfreie Idle-Games abfährt, bekommt hiermit zu mindestens eins, wo man etwas mitarbeiten kann.
Happy Mining

Pluspunkte Minuspunkte
+ stressfrei
+ endloses Leveln
+ Idle-Game
+ Preis
– keine Sprachausgabe
– schlecht Optimiert
– Sound
– Sammelobjekte
– wenig Spielinhalt
– kein freies Speichern
– Endcontent ohne Mehrwert

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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