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NoFear13

God of War Ragnarök

am 27. September 2024 unter Abenteuer, Action, Hack & Slay, Review, Test, Toptipp abgelegt

Man spielt wieder Kratos und seinen Sohn, die nach den Ereignissen des ersten Teils immer noch Ragnarök kurz bevorstehen sehen. Es gilt jetzt, das Training von Atreus fortzusetzen und sich gleichzeitig auf Ragnarök vorzubereiten. Gerade sich auf Letzteres vorzubereiten, ruft allerlei Götter auf den Plan, und Kratos und Atreus geraten zwischen die Fronten. Die Story ist wie immer die große Stärke von God of War und trägt durch das gesamte Spiel. Daneben gibt es synchron zum Vorgänger wieder die Talentbäume, etwas Ausrüstung, die man finden kann, und viele Sammelobjekte. Letzteres ist wie im Vorgänger wieder ein nerviger Zusatz, um u. A. den Lebensbalken zu erhöhen. Leider fühlt sich das ganze Spiel eher wie ein DLC als ein neuwertiges Spiel an, denn bis auf die Grafik und die neue Story ist vieles andere gleich. So sind die Rätsel fast allesamt aus dem Vorgänger übernommen, und auch viele Spielmechaniken sind zumindest sehr ähnlich. Lediglich im letzten Drittel gibt es eine neue Waffe, die neue Möglichkeiten, auch in den Rätseln, ermöglicht.
God of War Ragnarök
Das ist aber gleichzeitig auch die Schwäche, denn gerade das Erkunden am Anfang macht kaum Spaß, da man immer wieder an Stellen gerät, die man noch nicht lösen kann. Das ist allesamt trotzdem nicht schlecht, denn sowohl der Umfang als auch der Spielspaß sind gegeben, man merkt aber einfach, dass der Vorgänger an irgendeiner Stelle in zwei Teile gecuttet wurde. Hinzu kommt eine nicht ganz auf den PC ausgelegte Steuerung, so gibt es keine Möglichkeit, die Karte direkt aufzurufen; man muss immer erst I drücken und dann auf den Tab wechseln. Dies gilt auch sonst für die vielen Menüpunkte, die immer über diesen Umweg zu erreichen sind. Das Spiel wählt nur den passenden Tab aus, wenn man gerade einen entsprechenden Gegenstand gefunden hat, der im entsprechenden Menü zu verwenden ist. Ansonsten läuft das Spiel aber auf aktueller Hardware durchaus rund, und man nimmt keinerlei spürbaren Ruckler wahr. Mit der Story ist man alleine ca. 25 Stunden beschäftigt, man erhält also einen guten Umfang von ca. 30 Stunden, den Rogue-Like-Modus nicht mitgerechnet.
God of War Ragnarök

Pluspunkte Minuspunkte
+ Zusammenfassung des ersten Teils
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ QTEs deaktivierbar
+ nervige Grafikeffekte deaktivierbar
+ Zielhilfen deaktivierbar
+ sehr gute Grafik
+ gute Performance
+ Story
+ XP
+ Schwierigkeitsgrade
– Sony-Account sinnloserweise notwendig
– Account-Wiederherstellung funktioniert nicht
– Sammelobjekte
– fühlt sich etwas wie ein DLC an
– speichert nur an festgelegten Speicherpunkten
– keine Schnelltasten fürs Menü

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NoFear13

Soulstice

am 20. September 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Die Hüter haben aus Langeweile die Menschheit geschaffen, wo es Licht gibt, muss es aber auch Dunkelheit geben. So sind die Wraiths entstanden, dunkle Wesen die Menschen übernehmen. Entsprechend gab es einen Krieg zwischen diesen Wesen und den Chimären. Dieser wurde gewonnen und die drei Königreiche zu ihren Ehren gegründet. Das alles ist längst vergessen, doch jetzt tauchen die Wraiths wieder auf. Man selbst spielt eine Chimäre, eine Mischung aus zwei Seelen. So spielt man die wiedergeborenen Schwestern Briar und Lute, die hoffentlich die Menschheit retten können. Die Story bekommt einen sehr bekannt vor, ist aber trotzdem ganz spannend. Leider endet das Spiel mitten drin und endet mit einem kleinen Cliffhänger, der auf einen zweiten Teil hinweist.
Soulstice

Grafik:
Die Grafik sieht ganz gut aus und verfügt über DLSS. DLSS ist aber auch nur bei 4K notwendig, sonst läuft das Spiel selbst auf höchsten Setting knapp über 70 FPS. Daneben kann man gute Schatteneffekte und Spiegelungen bewundern. Die Charaktere haben einen ganz leichten Comic-Touch und haben eine leichte schwarze Umrandung. Die Zwischensequenzen sind zwar 16 zu 9, aber in deutlich schlechtere Grafik, als das normale Spiel. Außerdem laufen sie nur mit 30 FPS was bei der Aktion deutlich auffällt.
Soulstice

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die englischen Sprecher sind aber sehr gut und bringen die Stimmung auf den Punkt. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich der Stimmung anpasst. Daneben hört man den Wind, verschiedene Gerätschaften, wie ein Wasserrad. Die eigenen Schritte oder Sprünge sind ebenfalls zu hören und klingen ganz realistisch. Die restlichen Soundeffekte sind sehr gut und geben ein gutes Treffer-Feedback.
Soulstice

Steuerung:
Eine ganz typische Steuerung mit Maus und Tastatur. Diese kann auch völlig frei eingestellt werden, das Einzige was umgestellt werden sollte ist das E verwenden ist statt B. Leider geht dann die ultimative Figur etwas schwer von der Hand, eventuell legt man daher verwenden auf F. Daneben gibt es massenhaft Barrierefreiheitsoptionen, wie automatisches Ausweichen oder Angreifen. Daneben auch so sinnvolle Sachen das man bei QTEs die Taste nur gedrückt halten muss, statt die Tastatur zu zerstören. Insgesamt geht die Steuerung so hervorragend von der Hand und ist auch für Leute, die eigentlich zu langsam sind, gut schaffbar. Leider merkt man dem Spiel an allen anderen Ecken an, dass es nicht für den PC gedacht ist. So ist die Kamera fest positioniert und die Charaktere steuern sich so furchtbar ungenau. Das ist aber nur in den Laufpassagen so, im Kampf hat man eine freie Kamera und die Kämpfe gehen so ganz gut von der Hand. Wirklich bitter ist dann, wenn man im Kampf eine Sprungpassage hat und sich diese dank freier Kamera viel besser steuert als die Sprungpassagen im restlichen Spiel. Warum man sich im Jump and Run-Modus für die feste Kamera entschieden hat, ist ein bisschen ein Rätsel, es geht aber gerade so. Auch minimal nervig ist, dass man die Texte mit Return weiter drückt statt der Maus.
Soulstice

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man erstmal einen Schwierigkeitsgrad, diese reicht von Mensch bis Transzendierter. Also muss man wohl Mensch wählen, weil selbst eingeweiht sind wir alle nicht. Die letzten beiden Schwierigkeitsgrade schaltet man auch nur frei, wenn man erst auf dem höchsten Ritter spielt und dann nochmal auf dem neu freigeschalteten Chimäre. Also insgesamt müsste man das Spiel zweimal spielen um den höchsten Schwierigkeitsgrad freizuschalten, das ist eigentlich lächerlich und machen vermutlich die aller Wenigsten. Im Grunde ist das Spiel ein sehr klassisches Action-Spiel, das an ältere God of War-Spiele erinnert. So kommt es immer wieder zu kleinen einfachen Jump and Run-Passagen, in denen man Kristalle zerstören muss um den Weg freizuschalten. Daneben muss man die Gegner tot klopfen, sobald man in einen Kampf gerät. Da die Kampfarena durch eine unsichtbare Passage beschränkt ist, muss man den Kampf auch komplett abschließen.
Soulstice
Sowohl die Gegner als auch in zerstörbaren Kisten findet man Kristallsplitter. Außerdem gibt es größere rote und blaue Kristalle, die man in Splitter zerklopfen kann. Mit diesen kann man seine Fähigkeiten verbessern oder neue erwerben. Dazu muss man zum Observer Layton oder vor dem nächsten Kapitel-Abschnitt entsprechend im Menü den Laden nutzen. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Bereits abgeschlossene Kapitel kann man auf dem Schwierigkeitsgrad erneut wählen, außerdem kann man so die Fähigkeiten zwischen den Schwierigkeitsgraden mit nehmen. Leider konnte man nicht auf Sammelobjekte verzichten, so sind grüne Kristallsplitter versteckt, findet man drei davon so steigert sich der Lebensbalken. Selbst auf einfachsten Schwierigkeitsgrad und mit allen Barrierefreiheitsoptionen hat man in den Bosskämpfen leider etwas zu tun. Dann kommen später noch viel kleine Nerv-Elemente hinzu, wie explodierende Kristalle. Daneben werden die Kämpfe immer länger und nerven irgendwann einfach nur noch. Wenn dann zum Schluss noch die Zeit-Beschränkungen dazu kommen, denkt man sich endgültig, haben die eigentlich den Arsch offen? Außerdem streckt sich das Spiel extrem und unnötig, nur um auf über 20 Stunden zu kommen.
Soulstice

Spielwelt:
Der Wind lässt alles beweglichen leicht schwingen, am Himmel sind Vögel unterwegs. Die Welt ist sonst sehr dunkel und leicht gruselig. Am Himmel kann man das Chaos-Loch entdecken, das droht die Welt zu verschlingen. Daneben brennt ein Teil der Stadt und die Welt wirkt verlassen und verfallen. Leider ist alles ziemlich mit den gleichen Elementen gestaltet und es sieht auch wirklich alles ähnlich aus. Noch dazu fehlen Hilfen wie eine Ziel-Anzeige oder Karte, wodurch man immer genau aufpassen muss, wo man ist und wie man sein Ziel erfüllt. Die Logik des Spiels ist ebenfalls fragwürdig, gerade zum Ende führt man einen sinnlosen Kampf, der einfach nicht notwendig gewesen wäre und sich jeder Logik entzieht. Entsprechend ist die Spielwelt eher schwach und bis auf die Gegner auch fast völlig leblos, gerade zum Ende hinfindet man keinerlei weiteres Leben mehr vor. Hier wäre weitaus mehr möglich gewesen, wie mehr Unterschiede zwischen den Leveln und einiges mehr an Leben, wie Ratten in der Kanalisation.
Soulstice

Fazit:
Soulstice ist ein nettes kleines sehr oldschooliges Action-Spiel, das aber in die Neuzeit gebracht wurde. An den vielen Barrierefreiheitsoptionen kann sich jedes Spiel nur ein Beispiel nehmen, so kann man sich das Spiel etwas einfacher machen. Die Geschichte kommt einen leicht bekannt vor, ist aber nichtsdestotrotz immer noch spannend. Das aller Beste ist aber, dass man eine Mischung aus zwei Charakteren spielt die entsprechend gleichzeitig kämpfen, und dadurch der eine Charakter abwehren kann, während der andere angreift. Wer auf die alten God of War-Spiele steht, sollte sich das Spiel auf jeden Fall holen. Wer allerdings nichts mit diesen alten Spielen anfangen kann, wird auch hier keinen Spaß haben, es haben sich einfach zu viele Nerv-Elemente eingeschlichen, die den Spielspaß drüben. Außerdem dauern die Kämpfe ewig und das Spiel zieht sich zum Schluss schon sehr. Hier wollte man mit aller Gewalt auf über 20 Stunden kommen, obwohl das nur nervt. Auch, dass die Barrierefreiheitsoptionen ab Mitte des Spiels nur noch minimal helfen ist nicht gerade toll und auch der einfachste Schwierigkeitsgrad ist gerade so zu schaffen.
Soulstice

Pluspunkte Minuspunkte
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ Schwierigkeitsgrade
+ freie Tastenbelegung
+ Grafik
+ Sound
– höhere Schwierigkeitsgrade müssen durch mehrfaches Durchspielen freigeschaltet werden
– keine deutsche Sprachausgabe
– feste Kamera in den Jump and Run-Passagen
– Zwischensequenzen in schlechterer Grafik und 30 FPS
– kein freies Speichern
– Sammelobjekte
– keine Karte oder Zielanzeige
– zu schwere Bosskämpfe
– nervige Elemente wie explodierende Kristalle oder Zeit-Beschränkung

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NoFear13

Trek to Yomi

am 08. Mai 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt den jungen Hiroki, der von seinem Meister Sanjuro trainiert wird. Während des Trainings wird die Stadt angegriffen und der Meister eilt los. Der junge Hiroki folgt ihm, trotz Verbot, mit der Tochter Aiko. Der Meister wird tödlich verletzt und Hiroki muss ihm versprechen auf Aiko aufzupassen. Jahre später als Hiroki erwachsen ist, wird ein anderes Dorf angegriffen. Hiroki eilt ihnen zur Hilfe, auf dem Weg werden aber seine Begleiter entführt. Hiroki will sie befreien, doch seine Männer werden vor ihm hingerichtet. Als er den Anführer besiegt, erfährt dieser, dass alles nur eine Falle war um ihn und seine Männer aus dem Dorf zu locken. Während seiner Abwesenheit wurde das Dorf angegriffen, Hiroki eilt also schnellstmöglich zurück. Was wird man im Dorf vorfinden? Die Story hat einen kleinen Twist, ist aber insgesamt nichts besonders. Das Ende unterscheidet sich etwas, je nachdem welche Entscheidungen man getroffen hat.
Trek to Yomi

Grafik:
Eine 3D-Grafik, die Besonderheit ist, dass das komplette Spiel in Schwarz-Weiß dargestellt wird. Die Kamera wird in jeder Szene fest postiert, in den Kämpfen meist von der Seite. Leider alles sinnloserweise im Breitbildformat und daher gibt es schwarze Balken. Die Filmkörnung kann zum Glück abgestellt werden, das war kein Qualitätsmerkmal von alten Filmen, sondern ganz im Gegenteil Staub, warum man das immer noch einbaut, ist unverständlich. Genauso wenig wie der Schwarz-Weiß-Effekt auch das war nur, weil der Farbfilm noch nicht erfunden war. Beides wird vom Spiel in romantische Art verklärt. Das Spiel hat nette Schatteneffekte, der Schwarz-Weiß-Effekt täuscht etwas über die gute aber nicht hervorragende Grafik. Dafür läuft das Spiel flüssig und mit sehr hohen FPS-Werten.
Trek to Yomi

Sound:
Eine typisch japanische Hintergrundmusik, die sich etwas der Situation anpasst. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber ohne Anpassungen nur eine japanische Sprachausgabe. Im Optionsmenü kann aber eine englische Sprachausgabe eingestellt werden. Das Spiel verfügt in jedem Fall über deutsche Untertitel. Im Hintergrund hört man passende Soundeffekte wie den Wind, Wasser und sich unterhaltene Menschen oder später panische Menschen. Auch die restlichen Soundeffekte sind sehr gut und geben ein gutes Feedback.
Trek to Yomi

Steuerung:
Eine größtenteils genretypische Steuerung, die frei belegt werden kann. Die Steuerung und die Kämpfe gehen aber nicht gut von der Hand. Das liegt daran, dass man durch verschiedene Tastenkombinationen verschiedene Combos ausführt. Das Problem hierbei ist, dass man ja nach vorne läuft, wenn man aber gleichzeitig vorne und eine Maustaste drückt, macht man einen Stichangriff statt einen normalen Angriff, der eine deutlich längere Animation hat. Was auch nicht gut funktioniert, ist das Wegrollen. Da dies auf der Leertaste liegt genau wie das Sprinten und man die Taste nur ganz kurz antippen darf, was fast nie gelingt. Als hätte man auf dem PC nicht genug Tasten um die beiden Aktionen zu trennen. Auch ungewöhnlich ist das Blocken auf Shift liegt und Rennen auf der Leertaste, das lässt sich aber ändern. Dabei hat man eine Ausdauer-Anzeige, sowohl das Blocken, Sprinten als auch Angriffe verbrauchen diese. Objekte und Menschen mit denen man mit E interagieren kann haben eine weiße Kugel über sich schweben. Daneben leuchten die sammelbaren Gegenstände von Zeit zu Zeit auf.
Trek to Yomi

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man aus 4 Schwierigkeitsgraden, der höchste muss allerdings erst freigespielt werden. Dann erhält man von seinem Meister in einem kleinen Dojo eine kurze Einleitung. Nach dem Tutorial erhält man aber immer wieder kurze Informationen, wenn es etwas Neues gibt oder man eine neue Combo freigeschaltet hat. Im Spiel sind überall sinnlose Sammelobjekte versteckt. Daneben auch wertvolle Sammelobjekte, wie Lebenserhöhungen, was totaler Mist ist, wenn man diese doch mal übersieht. Daneben muss man bestimmte Gegner oder Schriftrollen finden um vorgegebene Fähigkeiten freizuschalten. Ebenfalls schlecht gemacht, wieso bekommt man nicht einfach Talent-Punkte und kann seine Fähigkeiten selbst wählen. Das Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, hierfür muss man Schreine aufsuchen die gleichzeitig als Speicherpunkt dienen. Zum Ende hin hat man sehr simple Rätsel, in denen man Symbole aus der Umgebung einstellen muss. Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ist das Spiel noch eine Herausforderung. Der Entwickler ist sich dessen auch vollkommen bewusst und setzt Speicherpunkte extra beschissen, um das Spiel zu strecken. Gerade die letzten beiden Bosse sind kaum zu schaffen, man startet hier aber wieder kurz vor ihnen und die Zwischensequenz wird automatisch übersprungen. Nach ca. 4 Stunden ist man dann am Ende angelangt.
Trek to Yomi

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt authentisch und belebt, so wiegen die Pflanzen im Wind. Die Straßen sind in der Vorgeschichte voller Händler und anderer NPCs, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen. Im zweiten Teil, wo die ganzen Häuser nach dem Überfall brennen, rennen sie panisch umher oder verbluten am Boden. Allgemein ist sehr viel Blut und Brutalität vorhanden, die kaum vom Schwarz-Weiß-Effekt abgedeckt wird. Auch sind Teile der Umgebung zerstörbar oder Tode Gegner fallen von Brücken und treiben im See. Daneben begegnen einem ab und zu Tiere, die über den Weg huschen. Leider sind die Umgebungen doch sehr ähnlich gestaltet, aber doch so individuell, dass man sie wiedererkennt.
Trek to Yomi

Fazit:
Trek to Yomi ist ein Spiel, das die alten Samurai-Filme völlig verklärt. Das Spiel besteht nur aus sinnlosen Kämpfen, selbst die neuen Combos sind nur Sammelobjekte. Die Story ist völlig belanglos und bis auf eine kleine Wendung vorhersehbar. Das einzig wirklich Gute ist die Spielwelt und der Sound, ob diese Kombi einem genügt muss jeder selbst wissen. Vor allem zieht sich das Ende doch sehr und frustriert selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad.
Trek to Yomi

Pluspunkte Minuspunkte
+ optionale englische Sprachausgabe
+ Sound
+ Kampfcombos
+ Spielwelt
– Breitbildformat
– Sammelobjekte
– kein freier Fähigkeiten-Baum
– kein freies Speichern
– Verklärung des Schwarz-Weiß-Films
– keine deutsche Sprachausgabe

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Ultra Age

am 02. Mai 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt Age, der im Jahre 3184 mit seinem Roboter auf einem unbekannten Planten aufgeschlagen ist. Dieser wurde ausgesendet, um ein Relikt auf dem Planeten zu finden. Die NSB-Roboter, die man vorausgeschickt hatte, wurden gehackt und greifen Age jetzt an. Als man endlich das Relikt und so das Hacker-Signal findet, wird der Begleiter-Roboter Helvis, von Medea getötet. Age stürzt samt Relikt von einer Klippe in die Tiefe, landet aber unbeschadet im Wasser. Helvis Verstand hat sich aber auf das Relikt übertragen, das einige Fähigkeiten aufweist. Es gilt jetzt herauszufinden, was es mit dem Relikt auf sich hat und warum Medea es so unbedingt haben möchte.
Ultra Age

Grafik:
Das Spiel wurde in der Unreal Engine 4 entwickelt, trotzdem wirkt die Grafik etwas veraltet. Es sind zwar einige ganz gute Schatten- und Spiegelungseffekte vorhanden. Trotzdem fehlt jede Art von moderner Technik und ist eher auf den Stand von vor einigen Jahren. Da die Zwischensequenzen zudem in noch schlechterer Grafik gerendert sind, bekommt man eher einen schlechten Gesamteindruck. Dafür läuft das Spiel aber flüssig und ohne Ruckler mit hohen dreistelligen FPS-Werten.
Ultra Age

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Das Spiel ist komplett synchronisiert und die Sprecher sind in Ordnung. Dazu hat das Spiel eine ganz nette Hintergrundmusik, die sich der Situation anpasst. Auch der restliche Sound ist authentisch, so ändert sich der Sound der Schritte, je nach Untergrund. Der Kampfsound klingen wuchtig und gibt ein gutes Feedback.
Ultra Age

Steuerung:
Das Spiel steuert sich genretypisch und hat auch einen Maussupport. Es ist aber keine freie Tastenbelegung möglich. Mit der linken Maustaste führt man leichte Angriffe aus, mit der rechten Maustaste führt man schwere Angriffe aus. Diese lassen sich bei bestimmter Reihenfolge zu mächtigen Combos kombinieren. Das Dashen und Rennen liegt auf Shift, erst dasht man kurz los, dann rennt der Charakter weiter. Wenn man dasht, ist man kurz unverwundbar und muss daher Schlägen nicht wirklich ausweichen. Das Kampfsystem ist trotzdem ordentlich Aktion-Geladen und kurz bevor die Waffe eine Aufladung verliert, kann man einen kurzen Finisher ausführen. Mit R kann man zudem Gegner an sich heranziehen oder durch doppeltes Drücken Quantensprünge zu Gegnern oder zu schwebenden Kristallen machen. Objekte sammelt man mit T statt E auf. In bestimmten Abschnitten hat man eine feste Kamera, das nervt gerade mit der Maus etwas. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand. Lediglich, dass man Mangels eines Beenden-Buttons, das Spiel mit ALT + F4 beenden muss, ist etwas ungewöhnlich.
Ultra Age

Spielspaß:
Im Optionsmenü lässt sich jederzeit der Schwierigkeitsgrad umstellen. Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, kann im Pausen-Menü aber jederzeit auf Hilfe klicken, um nochmal alles nachzulesen. Das Spiel speichert nur automatisch an entsprechenden Speicherkristallen. Die Waffen haben nur eine bestimmte Haltbarkeit, entsprechend muss man im Spiel immer gleichfarbige Kristalle finden, um die Waffen aufzuladen. Auch manche Gegner lassen eine Aufladung für eine Waffe fallen. Das eigene Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, man muss dieses mit seiner Heilfähigkeiten oder Speicherkristallen wiederherstellen. Die Heilfähigkeit benötigt die Energie von Helvis. Neue Energie erhält Helvis von gestorbenen Gegnern oder bestimmten Kristallen. Die Kristalle brauchen 12 oder 24 Stunden um sich wieder aufzufüllen. Mann kann die Zeit aber um 12 Stunden vorspulen, eine entsprechende Aufladung der Zeit-Fähigkeit vorausgesetzt. Die entsprechenden Ladungen erhält man, sobald die Energie von Helvis komplett aufgefüllt wurde. Aus lila Kristallen kann Helvis fest vorgegebene Module herstellen, die man ausrüsten kann, und welche die eigenen Attribute verbessern. Auch manche Gegner lassen diese Module fallen. Die gefundenen Module werden im Spielverlauf immer stärker, allerdings kann man nur von jedem Typ ein Modul tragen und die entsprechenden Slots müssen erst freigeschaltet werden. Dafür verbessert man seine Ausrüstung mit in der Welt zu findenden Power-Modulen. Die Gegner lassen daneben noch Kristallsplitter fallen, mit denen man seine 6 Waffentypen in jeweils einem eigenen Skill-Tree verbessern kann.
Ultra Age
Daneben können auch noch die 4 Fähigkeiten von Helvis ebenfalls mit diesen Kristallsplittern verbessert werden. Neben den beiden bereits erwähnten Fähigkeiten Heilen und Zeit-Beschleunigung kann Helvis ohne Energieverbrauch alle Kristallsplitter und Waffenkristalle in der Nähe aufsammeln. Daneben lädt man mit jedem besiegten Gegner noch Zorn auf und kann so mit der 4 Fähigkeit in Rage geraten. Leider schaltet man alle 4 grundsätzlichen Waffentypen recht zeitnah frei, was keine Neuerungen im Spielverlauf mehr bringt. Man benötigt diese zwar, da jeder Gegner eine bestimmte Konter-Waffe benötigt. Die letzten beiden Waffentypen, die man recht spät findet, müssen dann eine der anderen ersetzen, da man nur 4 Waffenslots hat. Entsprechend kämpft man sich aber nach 2 Stunden so nur noch sinnlos durch Gegner und Endbosse. Wenn man dabei stirbt vergehen 12 Stunden und man landet am letzten Speicherkristall. Wie bei der Zeit-Beschleunigung, werden dann alle Kristalle wieder aufgefüllt, aber auch alle Gegner wiederbelebt. Zudem verliert man alle Zeit-Aufladungen und Zorn-Aufladung, was einfach nur nervig ist. Dazu kommen Endbosse, die kaum zu besiegen sind, selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad tut man sich sehr schwer. Zum Schluss wiederholen sich dann auch noch einige bereits besiegte Boss-Gegner in stärkeren Versionen. Nach ca. 8 Stunden hat man sich dann durch das Spiel gequält. Der Abschluss dankt dies nicht einmal, dank völlig langweiliger Story.
Ultra Age

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht meist aus schlauchartigen linearen Leveln. Am Rand findet man viel Vegetation, die sich im Wind bewegt. Daneben gibt es zwar offenere Areas, die aber völlig leer sind und auch nur kurze Ausweitungen der linearen Schlauchlevel sind. Auch gibt es recht wenig Gegnertypen im zweiten Level hat man bereits alle Gegner einmal gesehen, dann folgen nur noch stärkere Ausprägungen. Neben den Gegnern ist auch nichts los und selbst die Umgebungs-Gestaltung wiederholt sich oftmals.
Ultra Age

Fazit:
Wer Lust hat durch leere Umgebungen zu laufen, sich mit viel zu starken Endbossen anzulegen, die kaum zu besiegen sind kann sich Ultra Age einmal anschauen. Selbst die paar Besonderheiten des Spiels, sind nach 2 Stunden alle erlebt. Die Story ist vollkommen belanglos und langweilig. Auch, dass man die Power-Module im Spiel finden muss, ist einfach nur lästig. Hier hat man einfach zu viele Nerv-Elemente eingebaut und für 8 Stunden Spielzeit sind 20 Euro auch zu viel Geld.
Ultra Age

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ 6 Waffentypen
+ Module-Upgrades
+ Waffen-Skill-Tree
– keine freie Tastenbelegung
– teilweise feste Kamera
– kein freies Speichern
– Nerv-Elemente
– Power-Module als Sammelobjekte

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Bloody Spell

am 29. Januar 2022 unter Erotik, Hack & Slay, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Der Palast wurde von der Void Legion überrannt. Man selbst ist auf der Suche nach seiner Schwester die von dieser entführt wurde. Die ganze Geschichte dreht sich nur um diese Entführung. Vor dem letzten Kampf gibt es eine kleine Wendung, die aber nicht sonderlich spannend ist. Insgesamt ist die Story langweilig und nebensächlich. Am Ende bekommt man nicht einmal einen Abspann zu sehen sondern landet in einem weißen Raum, wo man mit dem Entwickler spricht, der verspricht die Story fortzuführen. Es ist zwar ganz nett das man hier kostenlosen neuen Content verspricht trotzdem fühlt man sich für eine Release-Version etwas veräppelt.
Bloody Spell

Grafik:
Man findet eine gute Grafik vor, die auch einige Schatteneffekte und Spieglungen aufweist. Obwohl die Grafik nur OK ist, ist sie nicht wirklich optimiert und läuft auch auf aktueller Hardware nicht immer komplett flüssig und somit mit starken Frame-Einbrüchen.
Bloody Spell

Sound:
Das Spiel verfügt nur über eine chinesische Sprachausgabe mit englischen Untertiteln. Das ganze Spiel ist nicht auf Deutsch sondern nur auf Englisch verfügbar. Es kommt auch immer wieder vor, das Texte nicht ins englische übersetzt worden, diese scheinen aber nicht wichtig zu sein. Zudem laufen einige englische Untertitel aus dem Bildschirm oder in Buttons, weswegen man sie nicht vollständig lesen kann. Die Hintergrundmusik ist nur in den Menüs vorhanden und nicht sonderlich gut. Auch die restlichen Sounds sind eher als Standard zu bezeichnen, geben aber gutes Feedback zum Kampf.
Bloody Spell

Steuerung:
Die Tasten können völlig frei belegt werden. Die Standard-Steuerung ist aber genre-typisch und es ist voller Maussupport vorhanden. Es fehlen leider einige Schnelltasten um schnell ins Ausrüstungsmenü und Skillmenü zu kommen. Auch ist in einigen Passagen eine feste Kameraposition vorgegeben, was nervig ist und zu Fehlsteuerungen führt.
Bloody Spell

Spielspaß:
Zu Beginn legt man einen Schwierigkeitsgrad fest, den leichtesten sollte jeder ohne Probleme schaffen. Dann landet man direkt im Spiel, dort kann man im Ausrüstungsmenü durch Skins, die man als DLC kauft oder im Spiel findet, jederzeit sein Geschlecht und Aussehen wechseln. Wahlweise kann man einen komplett neuen Charakter im Steam-Workshop auswählen. Anschließend geht es auf Monsterjagd, hier lassen getötete Gegner rote Blood-Points fallen. Mit diesen kann man an Schreinen einkaufen, oder man steckt sie in aktive und passive Skills. Dazu benötigt man allerdings die entsprechenden Skill-Kristalle, die man ebenfalls kauft, findet oder als Achievement-Belohnung erhält. Jeder Kristall steht hier für einen Skill will man also sein Leben leveln muss man einen entsprechenden Lebens-Kristall finden. Zusätzlich dazu gibt es zusätzliche Movesets pro Waffengattung. Diese können durch Waffenerfahrung, die man durch Verwendung der Waffengattung erhält, erweitert werden. Die Gegner und Truhen beinhalten zudem neue Ausrüstungen die entsprechende Attribute steigern. Das Leben regeneriert sich nicht automatisch sondern muss durch grüne Punkte in grün leuchteten Kisten wieder aufgefüllt werden, wahlweise kann man gefundene Heiltränke konsumieren. Für manche Skills und Bewegungen ist Energie erforderlich diese refreshed man durch lila Kisten. Daneben gibt es noch goldene Kisten, die man durch ein kleines Schiebe-Rätsel öffnen muss, wahlweise kann man ein magisches Armband finden, dass diese automatisch löst.
Bloody Spell
Das Spiel speichert nur automatisch, bereits geschaffte Kapitel können aber neu gestartet werden. Der Charakter behält seinen Fortschritt unabhängig davon.  Im Spiel stößt man dann immer wieder auf nervige Geschicklichkeitspassagen und ganz nette Minigames. Bosskämpfe sind ebenfalls vorhanden, erfordern aber keine Strategie sondern nur das richtige Timing. An bestimmten Stellen muss man Gegner übernehmen um weiter zu kommen, in deren Form muss man dann andere Gegner bekämpfen. In etwa 5 Stunden hat man dann aber die Story durch gespielt. Anschließend kann man noch einige Spielmodi wie Arena ausprobieren, die aber allesamt nicht sonderlich spannend sind. Ein Multiplayer ist auch vorhanden, dieser verfügt aber auch nur über ähnliche Modi. Zudem funktioniert aktuell der LAN-Button nicht und man muss Online auf chinesischen Servern mit extrem schlechten Ping spielen. Auch sind einige Modi trotz Version 1.0 noch ausgegraut, mit dem Hinweis, dass diese gerade implementiert werden. Insgesamt hat man das Gefühl dem Spiel fehlt es in der aktuellen Release-Version an Feinschliff, was den Spieleindruck etwas trübt.
Bloody Spell

Spielwelt:
Es wiegen sich Pflanzen und Zweige im Wind. Die Brüste der weiblichen Charaktere hüpfen bei Bewegungen nett auf und ab. Die Umgebungen sind abwechslungsreich, aber wenig glaubwürdig. Überall liegen Tode rum, man sieht aber bis auf ein Minispiel keine Ratten, Raben oder andere Tiere die sich an den Leichen gütlich tun.
Bloody Spell

Fazit:
Ein Spiel das mit Nacktheit markiert ist und keine beinhaltet. Bis auf die Tatsache, dass man seinen eigenen Charakter mit gekauften DLCs knapp bekleiden kann und die Legion-Priesterin knapp bekleidet ist und bei beiden die Brüste wackeln, ist nichts weiter Sexuelles vorhanden. Abgesehen davon bekommt man ein solides Hack-and-Slay-RPG mit einem coolen Moveset und ein paar netten Ideen, aber schwacher Story. Problematisch ist natürlich die chinesische Sprachausgabe und die nur in englisch verfügbaren Untertitel, die teilweise fehlerhaft sind. Daher sollte ein Kauf gut abgewogen sein, vor allem bei nur 5-7 Stunden Spielzeit, je nachdem was man noch an anderen Modi neben der Story spielt.
Bloody Spell

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrad
+ Skills
+ Waffen-Skillung durch Verwendung
+ Bosskämpfe
+ Hack and Slay mit coolem Movement
+ Steam-Workshop
– Performance
– kein freies Speichern
– keine Schnelltasten für Inventar und Skills
– nervige Geschicklichkeitspassagen
– keine englische Synchronisation
– nur in englisch verfügbar
– teilweise feste Kamera
– teilweise nicht übersetzt
– teilweise Untertitel die aus dem Bildschirm laufen
– Story
– schlechter Multiplayer
– sehr kurz

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Blackwind

am 21. Januar 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Jungen, der mit seinem Vater auf dem Weg zu einem Miningplaneten ist, um dort seinen neuen Kampfanzug vorzuführen. Auf dem Weg dorthin werden sie angegriffen und der Vater wirft seinen Sohn im Kampfanzug von Board. Man landet dank des Kampfanzugs unbeschadet auf dem Planeten. Nun kann der Kampfanzug erst wieder verlassen werden, wenn Vater dies freigibt, also macht man sich auf die Suche nach seinem Vater. Schnell stellt man fest das der Planet von Aliens überrannt wurde, diese haben auch versucht einen abzuschießen. Die Story ist langweilig und trivial.
Blackwind

Grafik:
Die Zwischensequenzen  werden im Comic-Stil präsentiert. Das Spiel selbst ist dann 3D aus einer Iso-Perspektive. Die Grafik ist in Ordnung aber nicht spektakulär. Die Kameraführung ist oftmals eine Katastrophe, die Kamera schwenkt automatisch und teilweise hängt sie in irgendwelchen Konstruktionen. Oftmals wird der eigene Charakter von anderen Objekten verdeckt. Sprungpassagen werden so zum Glücksspiel.
Blackwind

Sound:
Auf englisch synchronisiert mit deutschen Untertiteln. Die Sprecher sind eher unterdurchschnittlich. Die Hintergrundmusik passt sich an die Situation an, die Titel sind aber nur mittelmäßig. Es sind keine wirklichen Hintergrundgeräusche vorhanden, lediglich Maschinenrauschen ist im Hintergrund zu hören. Die restlichen Sounds geben aber ein gutes Feedback. Lediglich die Hauptfigur nervt mit den immer gleichen Sprüchen wie: „Endet das Nie?“ oder „Wer ist der Beste?“.
Blackwind

Steuerung:
Die Tasten können frei belegt werden, auch ein Maussupport ist vorhanden. Die Steuerung ist zum größten Teil genretypisch und intuitiv. Was nervt ist, dass man zwar in die Richtung schießt in die man zielt, beim schlagen aber in die Richtung in die man läuft.
Blackwind

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad, danach folgt ein kleines Tutorial. Getötete Gegner und zerstörte Umgebungsobjekte lassen grüne, gelbe und blaue Kugeln fallen. Die grünen Kugeln reparieren den Kampfanzug. Die gelben Kugeln regenerieren die Energie. Die blauen Kugeln dienen zur Verbesserung des Kampfanzugs, dafür muss man die im Spiel verteilten Stationen aufsuchen. Man kämpft sich also durch Alienhorten und erledigt diese mit Finishern, von denen es pro Alienart immer nur einen gibt. Nebenbei sammelt man Zugangskarten und drückt Schalter um ins nächste Gebiet zu gelangen. Teilweise fliegt man mit seiner Drohne durch Luftschächte um Konsolen zu hacken und Türen für den Kampfanzug zu öffnen. Eine Karte des Gebiets erhält man, wenn man im jeweiligen Abschnitt die Karte an der Wand findet und diese vom Kampfanzug scannen lässt. Dann ist aber nur eine Mini-Map vorhanden, ein vergrößern der Karte um den ganzen Abschnitt zu sehen ist nicht möglich. Das Spiel speichert nur automatisch, beim Ableben kann man vom letzten Kontrollpunkt neu starten. Neue Skins für den Kampfanzug sind im ganzen Spiel als Sammelobjekte verteilt. Im Spielverlauf findet man an storyrelevanten Punkten Metall, welches den Kampfanzug upgradet und neue Fähigkeiten freischaltet. Das Spiel bietet sehr wenig Abwechslung man kämpft sich von Raum zu Raum, selbst die Bossgegner können ohne große Taktik besiegt werden. Im Spiel stößt man immer wieder auf Bugs, so registriert das Spiel oftmals nicht das man alle Gegner getötet hat und verhindert die Öffnung von Türen oder das betätigen von Schaltern. In einem solchen Fall hilft dann nur das Laden des letzten Kontrollpunkt. Zu Oft im Spielverlauf hat man keine Ahnung wie man im Labyrinth aus Gängen weiter kommt. Das macht den Spielspaß vollkommen zu Nichte.
Blackwind

Spielwelt:
Immer ähnlich aussehende labyrinthartige Level. Bis auf die Aliens und die Soldaten ist kein Leben auf dem Planeten vorhanden. Auch keiner scheint sich daran zu stören das man die ganze Anlage in Schutt und Asche legt.
Blackwind

Fazit:
Hätte man eine freie Kamera, ein bisschen mehr Abwechslung, abwechslungsreiche Level und eine gute Story geschaffen, hätte Blackwind ein richtig gutes Spiel werden können. So nerven zu viele Elemente, so dass man schnell die Lust am Spiel verliert. Die kleineren Bugs sind dann nur der letzte Sargnagel. Daher kann man nur von Blackwind abraten.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Kampfanzug
+ Verbesserungen
+ Finisher
+ Aliengeschnetzel
– kein freies Speichern
– Story
– Skins als Sammelobjekte
– nur einen Finisher pro Alienart
– zu wenig Abwechslung
– einige Bugs
– keine Lebensbalken der Gegner
– Labyrinth aus gleichaussehenden Gängen
– furchtbare Kamera
– nur Minimap

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NoFear13

God of War

am 18. Januar 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt den aus den Vorgängern bekannten Kratos, ehemaligen Heerführer der Spartaner. Kratos Frau ist vor kurzem verstorben und so ist er jetzt alleine für seinen Sohn verantwortlich. Während Kratos um seine Frau trauert und versucht seinen Sohn zu erziehen, will er den letzten Wunsch seiner Frau erfüllen und die Asche auf den höchsten Berg der Welt bringen. Es beginnt ein Abenteuer mit seinem Sohn, in dem er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Die Story ist spannend, hat aber ein offenes Ende, welches einen starken Cliffhänger zum Nachfolger ist.
God of War

Grafik:
Die Grafik ist sehr hübsch und hat einige Verbesserungen zur Konsolenversion erhalten. Es sind sehr gute Schatten- und Spiegeleffekte vorhanden, die ein authentisches Spielerlebnis erzeugen. Bei 2K ohne DLSS und höchsten Settings läuft das Spiel mit 90 FPS auf aktueller Hardware. DLSS ist vorhanden, führt aber zu regelmäßigen starken Frameeinbrüchen, in der Release-Version. Ohne DLSS läuft das Spiel aber flüssig.
God of War

Sound:
Das Spiel verfügt über eine sehr gute deutsche Synchronisation. Diese ist lippensynchron und die Sprecher wirken authentisch. Dazu eine epische und passende Musik und ebenso gute Hintergrundsounds. Die Kampfsounds geben ein hervorragendes Feedback und sind bombastisch.
God of War

Steuerung:
Das Spiel verfügt über einen kompletten Maussupport. Auch die Tastenbelegung kann frei vergeben werden. In den Barrierefreiheitsoptionen gibt es Einstellungen, das man Tasten nur gedrückt halten muss und andere hilfreiche Funktionen. Die Steuerung ist zum größten Teil genretypisch, einige Tasten liegen etwas komisch. So muss man STRG zum Zielen, mit der Axt oder Bogen, drücken oder F um den Jungen das Schießen zu Befehlen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase klappt trotzdem alles Problemlos und man kann es ja anders belegen, wenn man eine bessere Idee hat.
God of War

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man aus 4 Schwierigkeitsgrade, bis auf den schwersten können diese jederzeit gewechselt werden. Das Speichersystem ist zwar frei und ohne Beschränkung, speichert allerdings nur den letzten Kontrollpunkt. Im ganzen Spiel sind Sammelobjekte verteilt die XP geben und falls man die komplette Sammlung findet nochmal zusätzliche Erfahrungspunkte. Natürlich erhält man auch durch das Töten von Gegner Erfahrungspunkte, sowie das Erfüllen von Aufträgen. Unter anderem gibt es Tötungsaufträge die man automatisch mit neuen Gegnern freischaltet. Durch das Spiel wird man anhand einer Hauptquest geführt, es sind aber auch einige Nebenquests vorhanden. Das nächste Ziel erscheint immer auf dem Kompass der immer auf den nächsten Wegpunkt verweist, so dass auch die Wegfindung keine Probleme macht. Mit den Erfahrungspunkten kann man neue Fähigkeiten kaufen die neue Combos freischalten, oder passive Bonis wie Attribute liefern. In der ganzen Welt findet man Kisten die mit Hackergold und seltenen Ressourcen gefüllt sind.
God of War
Die Ausrüstung kann ebenfalls gefunden, gekauft oder hergestellt werden, außerdem kann man die Ausrüstung verbessern. Die Ausrüstung steigert zum einen die verschiedenen Attribute, zum anderen hat sie Runenslots die zur Verzauberung mit Runen dienen. Sowohl die Ausrüstung als auch die Runen haben verschiedene Effekt, wie automatische Lebensregeneration. Zusätzlich sind in der ganzen Welt Rätselkisten verteilt, die Gegenstände beinhalten die den Lebens- und Rage-Balken erhöhen. Außerdem gibt es in der Welt Tropfen, die auch nochmal die Attribute steigern. Das Spiel wird immer wieder durch kleine Schalterrätsel und Bosskämpfe aufgelockert. Die Bosskämpfe erfordern außerdem ihre eigene Strategie und sind immer wieder durch tolle Zwischensequenzen unterbrochen. Das Spiel verbindet schlauchartige Level mit einer großen Open-World. Ständig bekommt man neue Waffen und Fähigkeiten um neue Bereiche zu erreichen, die vorher unzugänglich waren. Das Spiel hat zwei Welten, die nichts mit der Story zu tun haben, die jeweils einen Arena-Modus liefern. Nach Spielende kann man die Welt weiter erforschen oder ein New Game+ starten.
God of War

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt glaubwürdig, realistisch und lebendig. So hinterlässt man selbst und die Gegner Spuren im Matsch und Schnee. Im Wind wiegen die Bäume und die Flaggen wehen. Die verschiedenen Welten und Umgebungen sind sehr abwechslungsreich gestaltet. In der ganzen Welt sind Tiere wie Krabben, Seemöwen oder Raben unterwegs. Es macht daher unglaublich viel Spaß in die Welt einzutauchen und sich drauf einzulassen.
God of War

Fazit:
God of War für den God of Platforms. Mit God of War auf dem PC, bekommt man eines der besten Spiele mit einer Steuerung, die im Gegensatz zu den Konsolen funktioniert. Noch nie war ein God of War so gut steuerbar. Das alles und die gute Story machen God of War zu einem Must Have, das mit ca. 25 Stunden einen sehr ordentliche Umfang hat. Hoffentlich kommt auch der Nachfolger für den PC, denn das Ende hat einen starken Cliffhanger.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Story
+ XP und Fähigkeiten
+ Ausrüstung
+ Open-World
+ verbesserbare Ausrüstung
+ bestes GoW-Erlebnis
+ viele Features wie Arena-Modus
+ New Game+
+ freies Erkunden nach Spielende
+ coole Kämpfe mit Finisher-Animationen
– Speichersystem speichert nur den letzten Kontrollpunkt
– Sammelobjekte

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NoFear13

Marlow Briggs

am 01. Februar 2014 unter Action, Hack & Slay, Jump&Run, Let's Hunt, Review, Test abgelegt

Story:
In Marlow Briggs spielt man den gleichnamigen Charakter, der gleich zu Beginn stirbt, Ende aus, Spiel vorbei. Nein, natürlich nicht, denn unser Held wird von einem Maya-Gott zum ersten Krieger erklärt und hat ab sofort besondere Kräfte. Jetzt heißt es den Bösen besiegen, die gefangene Freundin befreien und zum Happyend ein bisschen feiern, die Story ist leider so vorhersagbar und bietet keinerlei Überraschungen, weswegen man hier kaum von Spoilern sprechen kann.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Grafik:
Die Grafik ist recht gut, wenn auch mit einigen kleineren Schwächen. Allerdings hat sie einen gewaltigen Fehler, ein kleines Speicherloch, das langsam aber stätig den Grafikspeicher vollmüllt, bemerklich macht sich das dann im Spielverlauf durch unnötige Ruckler. Abhilfe schafft hier ein Neustart des Spiels.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Sound:
Das Spiel ist komplett englisch und verfügt lediglich über einen deutschen Untertitel, alles in allem wirken die Sprecher aber authentisch und besonders der Maya-Gott hat einen genialen Humor.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Steuerung:
Die Steuerung ist für ein Hack and Slay, dass eher für die Konsole ausgelegt ist sehr gut geworden, lediglich die automatische Kameraführung ist etwas ungewohnt, wenn auch bei weitem nicht so nervig wie bei einigen Jump & Run-Spielen bei denen sich die Kamera grundsätzlich im Sprung ändert.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Spielspaß:
Das Spiel ist eine Mischung aus Action, Jump&Run und Hack&Slay und hat ein kleines Levelsystem, welches aber Minimal ist und bei dem man zum Schluss alle Fähigkeiten hat die es gibt. Den Hauptspielspaß zieht das Spiel aus der Action und der Abwechslung, die kurze Spielzeit ist mit vielen unterschiedlichen Elementen und Rätseln gefüllt. Ego-Shooter-Passagen und Top-Down-Shooter-Passagen in denen man ein Flugzeug bzw. Hellicopter steuert sind ebenfalls dabei. Diese Abwechslung und der Humor führen trotz etwas sinnfreien Story zu einem actiongeladenen und kurzweiligen Spielerlebnis. Lediglich einige Passagen sind mit etwa Frust verbunden.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Spielwelt:
Die Spielwelt ist ebenfalls abwechslungsreich und authentisch gestaltet, von den Maya-Pyramiden bis hin zu schneebedeckten Bergen ist alles dabei.
Marlow Briggs
Marlow Briggs

Fazit:
Wer auf actionreiche Games steht und keinen Wert  auf eine tolle Story legt, ist bei Marlow Briggs goldrichtig. Denn trotz der kurzen Spielzeit und der vorhersagbaren Story macht Marlow Briggs jede Menge Spaß und sollte auf jeden Fall gespielt werden.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Steuerung
+ Humor
+ Abwechslung
+ Action
– Speicherloch
– Story
– etwas kurz

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NoFear13

Darksiders

am 13. Oktober 2010 unter Action, Hack & Slay, Jump&Run, Rätsel abgelegt

Story:
In Darksiders spielt man einen der drei apokalyptischen Reiter, dieser wurde allerdings gerufen ohne das alle 5 Siegel gebrochen wurden. Auf der Erde angekommen ist allerdings ein Krieg zwischen Himmel und Hölle ausgebrochen und unser Reiter nimmt sich der Aufgabe an diesen Krieg zu beenden, doch leider geht alles schief und unser Reiter landet vor dem Rat der für das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle zuständig ist und unser Held bekommt die Schuld für all das. Um seinen Fehler wieder gut zu machen, muss unser Reiter jetzt wieder das Gleichgewicht zwischen Himmel und Hölle herstellen und dafür den mächtigsten Dämonen von allen besiegen. Damit er allerdings keine weiteren Fehler begeht und da ihm der Rat nicht traut, wird er von einem Wächter an die Leine gelegt. Doch leider gestaltet sich der Kampf gegen das ultimative Böse schwerer als Gedacht und unser Reiter muss erst einmal 4 Herzen der 4 mächtigsten Dämonen besorgen, bevor es gegen das ultimative Böse geht.
Darksiders
Darksiders

Grafik:
Leider eine typische Konsolenumsetzung, das Spiel verzichtet auf die meisten tollen PC-Effekte und sieht ähnlich wie auf der Konsole aus, das zeigt sich zum einen in recht flachen und eintönigen Texturen zum anderen an der Kantenglättung die kaum greift. Trotzdem sieht das Spiel alles in allem recht akzeptabel aus und besonders Wassereffekte und die Spiegelungen sind richtig gut geworden. Leider wirken die Schatten alles andere als authentisch und glatt, besonders hier ist wohl die fehlende Kantenglättung zu merken, denn die Schatten keineswegs zu den Objekten die sie werfen und haben oftmals einen sehr unscharfen Rand mit einem komischen Flimmern.
Darksiders
Darksiders

Sound:
Die Sprecher wirken alle sehr authentisch und bringen die coole und harte Stimmung des Spiels hervorragend herüber. Auch die Ingameeffekte sind meist sehr nett und auch die Musik passt optimal zur Spielwelt. Lediglich einige kleinere Bugs weißt der Sound auf, so ist es während unseres Test dazu gekommen das die Unterwassereffekte mit den Überwassereffekten vertauscht wurden, das hat dazu geführt das wir unter dem Wasser alles super deutlich gehört haben, auf dem trockenen Boden war allerdings alles dumpf und leise so wie es eigentlich immer unter Wasser gewesen war, nach dem Laden eines Savegames war das Problem allerdings schon wieder behoben.
Darksiders
Darksiders

Steuerung:
Die Steuerung für den PC wurde akzeptabel umgesetzt so steuert man den Charakter ganz normal mit den WASD-Tasten mit der Maus steuert man die Waffen so nutzt man mit der Linkstaste schlägt man mit der Hauptwaffe zu mit der rechten mit der Nebenwaffe und mit der mittleren Taste nutzt man die ausgewählte Fernwaffe/Trank. Komplizierter und leider auch ein wenig schlecht umgesetzt sind z.B. die Spezialattacken bei denen man z.B. die ALT-Taste und eine der WASD-Tasten und gleichzeitig klicken muss, da bekommt der ein oder andere schon einmal Krämpfe in den Finger. Noch schlimmer und kaum erklärt wird wie man ein Ziel für den Fernangriffe mit dem Bumerang markiert, dazu muss man nämlich q drücken um in den Zielmodus zu gelangen, danach kann man mit der Shift-Taste die einzelnen Ziele markieren anschließend drückt man nur noch die mittlere Taste um den Wurf auszuführen. Auch das man so gut wie alles mit der ALT-Taste machen muss führt oftmals zu ungewollten Ergebnissen, da man auch das Blocken mit dieser Taste übernehmen musst. Trotzdem konnten wir gerade da die Jump & Run-Passagen mit der Leertaste gut zu bewältigen sind das Spiel recht gut steuern.
Darksiders
Darksiders

Spielspaß:
Darksiders profitiert vor allen von der Abwechslung, so kommt immer wenn das Spiel einem langweilig wird ein neue Fähigkeit, ein lustiger Levelabschnitt oder ein cooles kleines Rätsel. Auch sind die kleinen Zeitaufgaben die man erledigen muss um bestimmte lebende Tore zu öffnen recht lustig, so heißt es dort oftmals töte schnell 50 Feinde, töte 10 Feinde durch Luftangriffe, etc., gleichzeitig dienen solche Aufgaben auch als kleines Tutorial um dem Spieler die neuen Fähigkeiten Nahe zu bringen. Besonders spaßig sind allerdings kleine Levelpassagen die man mit bestimmten einzigartigen Fluggeräten/Fahrzeugen oder Waffen bewältigen darf.  Aber auch die neuen Waffen und Fähigkeiten bereiten eine Menge Spaß und schalten neue Gebiete frei, denn die meisten Gebiete lassen sich erst betreten wenn man eine spezielle Waffe hat, das nutzt das Spiel geschickt um die Spielzeit geschickt in die Länge zu ziehen. So kann man im ganzen Spiel Truhen sammeln die den Lebensbalken verlängern, oder gar neue Powerups für die Waffen freischalten. So erreicht man zu Anfang nicht alle Fundorte und muss später mit neuen Fähigkeiten nochmals zurückkehren um alle Truhen zu finden. Um das ganze ein bisschen zu vereinfachen ist für jeden Levelabschnitt eine eigene Karte mit allen Fundorten verfügbar, die man in einer Truhe finden kann. Desweiteren sondern getötete Gegner Seelen ab, die sich wiederum beim Seelenhändler in neue Fähigkeiten oder Waffen investieren lassen. Um schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen bietet das Spiel allerdings im Spielverlauf unterirdische Tunnel. Außerdem erhält man zum Ende des Spiels ein brennendes Ross, mit dem sich die Welt zusätzlich schneller erkunden lässt. Besonders für Erkundungsfreudige bietet das Spiel daher eine jede Menge. die einzige kleine Schwäche die den Spielspaß oftmals drückt ist der recht hohe Schwierigkeitsgrad in einigen Passagen und das Ärgernisse das man entdeckte Truhen oftmals nicht holen kann da einem noch eine bestimmte Waffe fehlt um die Truhe zu erreichen, wie z.B. der Haken mit dem man durch die Gegend schwingen kann.
Darksiders
Darksiders

Spielwelt:
Abwechslungsreiche und authentische Schauorte die jeweils in sich schlüssig sind. Auch die Gegner unterscheiden sich je nach Schauort ein wenig voneinander und besonders die Endbosse benötigen allesamt ihre spezielle Taktik um sie besiegen zu können. Auch sonst ist die Spielwelt, die sich bis auf einige Einschränkungen frei begehbar ist, von der Größe recht angenehm und füllt sich automatisch je nach Levelabschnitt mit neuen und stärkeren Gegner als zu Beginn, dadurch bleibt der Schwierigkeitsgrad auch auf einer angenehmen Stufe. Besonders begeistern allerdings die Finishingmoves, die coole Art des Haupthelden und die vielen skurrilen und gefährlichen Charaktere des Spiels. Die Spielwelt wirkt einfach wie sie ist, ein harter und gefährlicher Ort.
Darksiders
Darksiders

Fazit:
Darksiders bietet eine der besten Mischungen aus Action, Hack & Slay, Jump & Run und Rätsel, die ich bislang erleben durfte, gerade deswegen kann man über die vielen kleinen Schwächen hinwegsehen und eine Menge Spaß mit Darksiders haben auch der wählbare Schwierigkeitsgrad trägt zusätzlich dazu bei, dass das Spiel auch für weniger Hack & Slay-begabte PC-Spieler gut schaffbar ist. Wer also mal ein wirklich gutes Hack & Slay mit einem hohen Abwechslungsreichtum erleben möchte, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf Darksiders werfen. Mit 15 bis 20 Stunden ist das Spiel außerdem von der Spielzeit recht angenehm.

Pluspunkte Minuspunkte
+ abwechslungsreich
+ Sound
+ viele Waffen und Fähigkeiten
+ gute nicht zu schwere Rätsel
+ gute Spielwelt
+ Händler
+ Waffen die je nach Verwendung leveln
+ Power-Ups für Waffen
– einige stellen recht schwer
– gewöhnungsbedürftige Steuerung
– Konsolengrafik
– mittelmäßige Story
– linear

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NoFear13

X-Blades

am 06. Februar 2009 unter Action, Review, Test abgelegt

Story:
In X-Blades spielt man Ayumi die sich auf die Suche nach einem Artefakt macht, das sie zu Geld machen möchte es kommt allerdings alles ganz anders als erwartet und als Ayumi das Artefakt berührt hat Ayumi plötzlich einen Fluch am Hals der dazu führt das sie immer von einigen Monstern verfolgt wird, außerdem wacht sie vor den Toren der antiken Stadt wieder auf. Ayumi muss sich also wieder schnellstmöglich zum Artefakt durchkämpfen um den Fluch aufzulösen, doch auch hier nimmt das Spiel nochmal eine Wendung.
X-Blades

Grafik:
Die Grafik ist absolut akzeptabel und verbraucht auch nicht übermäßig viele Resourcen, allerdings sind die Überstrahleffekte doch ein wenig zu extrem und anscheinend haben die Entwickler in Physik nicht vernünftig aufgepasst den das eine Rüstung mit 100 % Sonnelicht angestrahlt wird und wieder 200% zurückwirft dann läuft da schon was falsch. Was mich allerdings noch viel mehr gestört hat ist das die Zwischensequenzen schlechter aussehen, als die live berechnete Ingamegrafik, deshalb hätte man die Zwischensequenzen lieber live rendern lassen sollen als diese in einer so miesen Qualität vorzurendern. Dafür sind allerdings die Fähigkeitsanimationen sehr geil geworden wenn man z.B. bei bestimmten Fähigkeiten in die Bullettime schaltet um das ganze cool in Szene zu setzen.
X-Blades

Sound:
Die Musik ist zwar cool aber ein bisschen mehr Abwechslung hätte gut getan. Die Mundbewegungen passen nicht ganz mit dem Gesprochenen überein was man mit Live gerenderten Zwischensequenzen auch in den Griff bekommen hätte. Die Sprecherin von Ayumi wirkt ein wenig emotionslos ich kann aber leider nicht beurteilen ob das so beabsichtigt ist oder ob man hier wieder bei der deutschen Synchronisation geschlampt hat.
X-Blades

Steuerung:
Die Steuerung ist sehr einfach und einprägsam, das einzige was mir zu mindestens nicht gelungen ist, ist die Bodenrolle hierfür ist die Steuerung viel zu kompliziert w und danach w+leer deshalb habe ich mir ein kleines G15-Makro gebaut, da aber nicht alle von euch eine G15 haben oder eventuell eine G5 ist hier einfach mal das Makro im Klartext so das ihr es in jede Maus, Tastatur mit Makromanager einbauen könnt:
W drücken, 0.100 s Verzögerung, W loslassen, 0.100 s Verzögerung, W drücken, 0.100 s Verzögerung, LEER drücken, 0.100 s Verzögerung, LEER loslassen, W loslassen.
Hoffe das hilft einigen, die wie ich die Rolle nicht hinbekommen haben, schließlich hab ich nur einen Core.
X-Blades

Spielspaß:
Monstermassen klopfen und neue Fähigkeiten freischalten von den Seelen die man für getötete Monster und zerkloppte Gegenstände erhält, das macht am Anfang so die ersten 2-3 Stunden noch Spaß dann wird es langweilig genau dann baut X-Blades nochmal kurzzeitig auf da man die ersten speziellen Levelups für aufgesammelte Medallions erhält und einige Geschlicklichkeitslevel dazu kommen, die zwar nicht schwer sind aber mal ein wenig Abwechslung bringen, doch spätestens 1-2 Stunden später ist dieser vorübergehender Aufschwung auch wieder rum und das Spiel ist nur noch langweilig da man jetzt auch ewig braucht um die Gegner umzuklopfen und die kleinen Zwischenbosse jetzt auch langsam richtig schwer und nervig werden. Nach 8 Stunden habe ich es allerdings aufgegeben und auf das Ende verzichtet, da die Hintergrundstory eh langweilig ist, von anderen Tests habe ich erfahren das die Spielzeit wohl eh bloß bei 10 Stunden liegen soll.
X-Blades

Spielwelt:
Die verschiedenen Level sind recht Abwechslungsreich gestaltet allerdings nervt ein wenig das man die Schauorte mehrmals besuchen muss und sich erneut durchkämpfen muss. Auch kann man sich nicht richtig mit der Heldin anfreunden da das Spiel viel zu wenig über sie erzählt. Auch wirkt es ein wenig komisch warum die Ausgänge von der bösen Macht verschlossen sind und erst freigegeben werden wenn man alle Monster getötet hat was ein wenig dauern kann weil manche Monster erst verschwinden wenn man bestimmte Bosse getötet hat für mich erschließt sich diese Welt nicht. Die Spielwelt wirkt für mich einfach zu unecht und unlogisch.
X-Blades

Fazit:
X-Blades ist wohl eines der Spiele auf die ich mich am meisten gefreut habe aber umso mehr enttäuscht wurde, das Spiel bietet außer Monsterkloppen fast nichts weiteres und auch der Charakteraufbau ist für mich nicht frei genug da man für bestimmte Monstertypen auch bestimmte Fähigkeiten benötigt, was an manchen Stellen echt nervig ist weil man so fast alle Fähigkeiten kaufen muss und so nur schwer an die richtig starken und coolen Fähigkeiten kommt, da man nie direkt auf sie sparen kann. Deshalb ist X-Blades wohl nur für die Hardcore-Hack ’n‘ Slay-Fans interessant, alle anderen sollte lieber die Finger von diesen Spiel lassen und schauen ob man nicht lieber auf ein anderes der tollen Spiele setzt die ich in den nächsten Tagen vorstellen möchte.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,00 von 5)
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Download des WMV-Videos: x-blades

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