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BadDragonLord

Tales of Glory

am 07. Dezember 2021 unter Action, Rollenspiel, Test, VR abgelegt

Story:
Überraschender Weise für einen VR Titel dieser Größenordnung gibt es tatsächlich eine kurze Kampagne. Diese ist jedoch äußerst generisch. Zu Beginn wird der Vater des Spielers ermordet und man muss vor Gegnern fliehen. Danach ist es die übliche Rache für den Verrat der 5 Könige. Jedoch kann man sich auch mit diesen Königen verbünden oder sogar für diese Arbeiten, denn die Kampagne ist eine Open World Sandbox.
Tales of Glory

Grafik:
Die Figuren wirken etwas Low Polygon die Texturen sind an manchen Stellen auch eher matschig jedoch ist es für ein VR Spiel durchaus gut, zudem die Kämpfe, je nach Einstellung und PC mit 20 – 80 gleichzeitig aktiven individuell agierenden NPC’s stattfinden können, ohne das es zu Rucklern kommt, was für ein VR Spiel natürlich extrem Wichtig ist.
Tales of Glory

Sound:
Die Gegner haben Kampfschreie, auch der eigene Charakter gibt Stöhner und ähnliches von sich und so bekommt man auch ein Feedback über bestimmte Aktionen wie das Anfeuern der Moral der Eigenen Truppen (Arm in die Höhe strecken). Leider sind so gut wie keine Gespräche vertont, der einzige vertonte Story-Part ist direkt am Anfang der Kampagne.
Tales of Glory

Steuerung:
Die meisten Aktionen werden direkt durch die Motion Controller ausgeführt, diese Aktionen werden schnell und ohne Verzögerung erkannt auch ein unfreiwilliges Wegwerfen von Waffen oder ähnliches konnte zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden. Wenn eine Waffe mal den Abflug machte war es auf die Unfähigkeit des Spielers zurück zu führen seine Hand geschlossen zu halten. Aber auch das kann durch aus zu interessanten angriffen führen, da es wirklich Wurfwaffen gibt die sogar eine Verbesserte Art des Werfens haben was es dem Spieler gut ermöglicht auch tatsächlich Gegner mit den Würfen zu treffen. Auch andere Aktionen wie Headputs (das Schnelle zubewegen des Headsets auf einen Gegner) oder das Schleichen (Das Headset in eine niedrigere Position bringen.) ist leicht möglich und wird gut erkannt. Gerade in den Kämpfen ist der Spieler somit gut eingebunden und die wichtigsten Aktionen werden einfach durch Ausführen der Aktion ausgelöst.
Tales of Glory
Problematischer ist in den Kämpfen das Befehlsmenü welches durch Kombination von Trigger- Button und Joystick (Index Controller) benutzt wird. Jedoch agieren die eigenen Truppen auch ohne Befehle und führen einen Angriff oder Verteidigung (Je nach Map und Ziel) aus.
Tales of Glory
Auf der Weltkarte kann man eine Figur herumbewegen und durch Laserpointer-Menüs welche auftauchen wenn man an bestimmte Stellen der Karte kommt Aktionen aufgerufen werden hier wird keinerlei Motion Control benötigt (Es sei denn man zählt die Laserpointer-Menüs als solche). Auch ist immer ein Button auf dem Linken Controller verfügbar welches ein Spielmenü aufruft (Speichern und Laden auf der Weltkarte Truppenverwaltung, Spielfigurenverwaltung und ähnliches ist in diesem Menü zu finden).
Tales of Glory

Spielspaß:
Die Kämpfe allein sind schon äußerst spaßig und anstrengend. Hier kann es tatsächlich gerade im Nahkampf zu einem richtigen Workout kommen. Aber gerade, dass die Campaign einen eine Open World Sandbox bietet was die Kämpfe und anderen Aktivitäten nicht nur zum Selbstzweck degradieren sondern einem tatsächlich beim Vorrankommen auf ein eigen festgelegtes Ziel helfen macht das ganze richtig spaßig und schnell, obwohl es auch äußerst anstrengend ist denkt man sich ach den einen Kampf zieh ich jetzt noch durch.
Tales of Glory

Spielwelt:
Die Spielwelt ist relativ klein, jedoch ausreichend groß um selbst bei zielgerichtetem Spiel erst nach 10h das Ende zu sehen, wenn man sich Zeit lässt und auf die verschiedenen Aktivitäten einlässt kann man hier jedoch durchaus mehr Zeit verbringen. Mögliche Aktivitäten der Campaign sind: Turniere mit 3 Spielen: Kampf (in dem Zwei Teams gegeneinander Antreten), Lanzenstechen und Bogenschießen (Leider werden hier häufig Treffer nicht zuverlässig anerkannt). Es gibt auch verschiedene Missionen, welche in Dörfern und Befestigungsanalgen angenommen werden können. Von diesen gibt es einige, jedoch können gerade die Escort Missionen eher langweilig sein.
Tales of Glory
Auf der Weltkarte gibt es auch Zufallsereignisse, diese werden durch ein Fähnchen markiert und müssen aktiv angesteuert und ausgelöst werden. Diese sind jedoch das Gleiche, als wenn man normale Dörfer angreift oder verteidigt. Mit dem Unterschied, dass man sich keinen der Herrscher zum Feind macht, diese können somit eine gute Möglichkeit sein an Ruhm, Erfahrung und Gold zu kommen.
Tales of Glory
Denn hier kommt der Rollenspiel Teil ins Spiel, denn tatsächlich kann man nicht nur den eigenen Character leveln um bessere Waffen kaufen zu können, sondern kann auch die eigenen Truppen aufstufen, jedoch geht das einfach über den Einsatz von Gold. Der Ruhm wird hauptsächlich benötigt um mit anderen Lords und vor allem Könige, Aktivitäten freizuschalten. Als Letztes kann hier noch die Bodyguards genannt werden diese können in der Kampagne in Tavernen angetroffen werden und um diese für viele der Aktivitäten hinzuzufügen muss man ein Gespräch mit ihnen durchführen. Leider wird nie erklärt wie dieses Gespräch ausgelöst wird denn im Gegensatz zu Königen vor denen man eine Verbeugung ausführen muss oder bei Turnieren wo das Gespräch mit den Veranstaltern direkt aufpoppt sobald man näher kommt, muss man sich bei diesen wirklich vor ihnen hinstellen und den Rechten Trigger drücken um das Gespräch zu starten.
Tales of Glory

Fazit:
Es ist ein wirklich gutes VR Spiel, besonders wenn man es sich in einem Sale schnappen kann. Kritikpunkte sind hier vor allem die kleineren Bugs welche zwar keine Game Breaker sind, aber durchaus nerven können. So wurde ich einige Male wieder in die Mitte der Weltkarte gesetzt nachdem ich einen Ort (Schmiede, Taverne) verlassen habe. Und Pfeile sind durch Gegner, oder bei Turnieren durch die Zielscheibe, geflogen obwohl diese eindeutig getroffen haben. Alles in allem kann ich es aber nur empfehlen, wenn man ein vernünftiges Mittelalter Kampfspiel aller Mount & Blade in VR erleben möchte. Als Tipp sei gesagt, dass die Schlachten vor allem mit mehr NPC’s ein spaßiges Chaos darstellen weswegen das erhöhen der Maximalen NPC Anzahl sehr zu empfehlen ist.

Disclaimer:
Der Komplette Test wurde nur mit folgender Hardware Durchgeführt: Index Controller. Somit kann über andere Eingabegeräte keine Aussage getroffen werden.

Pluspunkte Minuspunkte
+ VR
+ Sandbox
+ Viele Aktivitäten
+ Gute Motion Control Einbindung
+ Kampagne
+ Großartiges Schlachtengefühl
– Kleinere Bugs
– Aktivitäten ähneln sich stark.
– KI stellt sich manchmal eher dumm an.
– Keine Optionen für Leute mit Motion Sickness
– Manche Elemente sind an das HMD gebunden. (Schwer lesbar und bewegen sich bei Kopfbewegung mit.)

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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