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NoFear13

Bloody Spell

am 29. Januar 2022 unter Erotik, Hack & Slay, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Der Palast wurde von der Void Legion überrannt. Man selbst ist auf der Suche nach seiner Schwester die von dieser entführt wurde. Die ganze Geschichte dreht sich nur um diese Entführung. Vor dem letzten Kampf gibt es eine kleine Wendung, die aber nicht sonderlich spannend ist. Insgesamt ist die Story langweilig und nebensächlich. Am Ende bekommt man nicht einmal einen Abspann zu sehen sondern landet in einem weißen Raum, wo man mit dem Entwickler spricht, der verspricht die Story fortzuführen. Es ist zwar ganz nett das man hier kostenlosen neuen Content verspricht trotzdem fühlt man sich für eine Release-Version etwas veräppelt.
Bloody Spell

Grafik:
Man findet eine gute Grafik vor, die auch einige Schatteneffekte und Spieglungen aufweist. Obwohl die Grafik nur OK ist, ist sie nicht wirklich optimiert und läuft auch auf aktueller Hardware nicht immer komplett flüssig und somit mit starken Frame-Einbrüchen.
Bloody Spell

Sound:
Das Spiel verfügt nur über eine chinesische Sprachausgabe mit englischen Untertiteln. Das ganze Spiel ist nicht auf Deutsch sondern nur auf Englisch verfügbar. Es kommt auch immer wieder vor, das Texte nicht ins englische übersetzt worden, diese scheinen aber nicht wichtig zu sein. Zudem laufen einige englische Untertitel aus dem Bildschirm oder in Buttons, weswegen man sie nicht vollständig lesen kann. Die Hintergrundmusik ist nur in den Menüs vorhanden und nicht sonderlich gut. Auch die restlichen Sounds sind eher als Standard zu bezeichnen, geben aber gutes Feedback zum Kampf.
Bloody Spell

Steuerung:
Die Tasten können völlig frei belegt werden. Die Standard-Steuerung ist aber genre-typisch und es ist voller Maussupport vorhanden. Es fehlen leider einige Schnelltasten um schnell ins Ausrüstungsmenü und Skillmenü zu kommen. Auch ist in einigen Passagen eine feste Kameraposition vorgegeben, was nervig ist und zu Fehlsteuerungen führt.
Bloody Spell

Spielspaß:
Zu Beginn legt man einen Schwierigkeitsgrad fest, den leichtesten sollte jeder ohne Probleme schaffen. Dann landet man direkt im Spiel, dort kann man im Ausrüstungsmenü durch Skins, die man als DLC kauft oder im Spiel findet, jederzeit sein Geschlecht und Aussehen wechseln. Wahlweise kann man einen komplett neuen Charakter im Steam-Workshop auswählen. Anschließend geht es auf Monsterjagd, hier lassen getötete Gegner rote Blood-Points fallen. Mit diesen kann man an Schreinen einkaufen, oder man steckt sie in aktive und passive Skills. Dazu benötigt man allerdings die entsprechenden Skill-Kristalle, die man ebenfalls kauft, findet oder als Achievement-Belohnung erhält. Jeder Kristall steht hier für einen Skill will man also sein Leben leveln muss man einen entsprechenden Lebens-Kristall finden. Zusätzlich dazu gibt es zusätzliche Movesets pro Waffengattung. Diese können durch Waffenerfahrung, die man durch Verwendung der Waffengattung erhält, erweitert werden. Die Gegner und Truhen beinhalten zudem neue Ausrüstungen die entsprechende Attribute steigern. Das Leben regeneriert sich nicht automatisch sondern muss durch grüne Punkte in grün leuchteten Kisten wieder aufgefüllt werden, wahlweise kann man gefundene Heiltränke konsumieren. Für manche Skills und Bewegungen ist Energie erforderlich diese refreshed man durch lila Kisten. Daneben gibt es noch goldene Kisten, die man durch ein kleines Schiebe-Rätsel öffnen muss, wahlweise kann man ein magisches Armband finden, dass diese automatisch löst.
Bloody Spell
Das Spiel speichert nur automatisch, bereits geschaffte Kapitel können aber neu gestartet werden. Der Charakter behält seinen Fortschritt unabhängig davon.  Im Spiel stößt man dann immer wieder auf nervige Geschicklichkeitspassagen und ganz nette Minigames. Bosskämpfe sind ebenfalls vorhanden, erfordern aber keine Strategie sondern nur das richtige Timing. An bestimmten Stellen muss man Gegner übernehmen um weiter zu kommen, in deren Form muss man dann andere Gegner bekämpfen. In etwa 5 Stunden hat man dann aber die Story durch gespielt. Anschließend kann man noch einige Spielmodi wie Arena ausprobieren, die aber allesamt nicht sonderlich spannend sind. Ein Multiplayer ist auch vorhanden, dieser verfügt aber auch nur über ähnliche Modi. Zudem funktioniert aktuell der LAN-Button nicht und man muss Online auf chinesischen Servern mit extrem schlechten Ping spielen. Auch sind einige Modi trotz Version 1.0 noch ausgegraut, mit dem Hinweis, dass diese gerade implementiert werden. Insgesamt hat man das Gefühl dem Spiel fehlt es in der aktuellen Release-Version an Feinschliff, was den Spieleindruck etwas trübt.
Bloody Spell

Spielwelt:
Es wiegen sich Pflanzen und Zweige im Wind. Die Brüste der weiblichen Charaktere hüpfen bei Bewegungen nett auf und ab. Die Umgebungen sind abwechslungsreich, aber wenig glaubwürdig. Überall liegen Tode rum, man sieht aber bis auf ein Minispiel keine Ratten, Raben oder andere Tiere die sich an den Leichen gütlich tun.
Bloody Spell

Fazit:
Ein Spiel das mit Nacktheit markiert ist und keine beinhaltet. Bis auf die Tatsache, dass man seinen eigenen Charakter mit gekauften DLCs knapp bekleiden kann und die Legion-Priesterin knapp bekleidet ist und bei beiden die Brüste wackeln, ist nichts weiter Sexuelles vorhanden. Abgesehen davon bekommt man ein solides Hack-and-Slay-RPG mit einem coolen Moveset und ein paar netten Ideen, aber schwacher Story. Problematisch ist natürlich die chinesische Sprachausgabe und die nur in englisch verfügbaren Untertitel, die teilweise fehlerhaft sind. Daher sollte ein Kauf gut abgewogen sein, vor allem bei nur 5-7 Stunden Spielzeit, je nachdem was man noch an anderen Modi neben der Story spielt.
Bloody Spell

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrad
+ Skills
+ Waffen-Skillung durch Verwendung
+ Bosskämpfe
+ Hack and Slay mit coolem Movement
+ Steam-Workshop
– Performance
– kein freies Speichern
– keine Schnelltasten für Inventar und Skills
– nervige Geschicklichkeitspassagen
– keine englische Synchronisation
– nur in englisch verfügbar
– teilweise feste Kamera
– teilweise nicht übersetzt
– teilweise Untertitel die aus dem Bildschirm laufen
– Story
– schlechter Multiplayer
– sehr kurz

Bewerte dieses Spiel:
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NoFear13

Expeditions: Rome

am 22. Januar 2022 unter Review, Rollenspiel, Strategie, Test abgelegt

Story:
Die Story spielt im alten Rom. Man musste aus Rom fliehen, da der Vater ermordet wurde und Mutter deshalb ihr Kind in Sicherheit bringen möchte. Man begibt sich nach Lesbos um beim Kampf gegen den Wiederstand zu unterstützen. Schnell wird man zum Befehlshaber über die Legion und muss die Region vom Wiederstand befreien. Auf diesem Weg kann man sich Ehren verdienen und so sein Zuhause zurück erobern. In der Story geht es dann auch noch nach Afrika und Gallien, die Story ist aber weder besonders spannend noch macht sie Lust auf das Spiel.
Expeditions: Rome

Grafik:
Die Anfangssequenz ist in einem Comicstil, so wie auch die Bilder der Charaktere. Das normale Spiel ist in 3D, hat einige Schatteneffekte und Wasserspiegelung. Die Grafik ist aber nicht besonders spektakulär und wirkt etwas alt. Die großen Schlachten finden nur auf einer taktischen Karte mit Symbolen für die Einheiten statt.
Expeditions: Rome

Sound:
Die Hintergrundmusik passt zum römischen Setting und passt sich der Situation an. Alle Dialoge bis auf die des Hauptcharakters sind synchronisiert. Die deutschen Sprecher sind in Ordnung. Einige Untertitel und Texte sind fehlerhafterweise auf Englisch. Im Hintergrund hört man Unterhaltungen und Kampfgeräusche, die Hintergrundgeräusche sind aber eher simple. Der restliche Sound in den Kämpfen geben ein gutes Feedback über die Angriffsstärke.
Expeditions: Rome

Steuerung:
Die Tasten können frei belegt werden. Die Steuerung ist genretypisch und man gibt die meisten Befehle mit der Maus. Teilweise ist es etwas schwer mit Gegenständen in der Umgebung zu interagieren, da der Klickbereich recht klein ist.
Expeditions: Rome

Spielspaß:
Im Hauptmenü wird man schon von Twitch-Drops begrüßt, eines der schrecklichsten Trends für Spiele die es gibt. Auch die Tooltips für die Einstellungen auf lustig gemacht, was nicht zum ernsthaften Setting passt. Startet man dann das Spiel, designt man im Charakter-Editor mit wenigen Optionen einen weiblich oder männlichen Charakter. Weibliche Charaktere können keine Vornamen tragen, da dies im alten Rom nun einmal so war. Entsprechend legt man einen Spitznamen fest, die Leute sprechen einen aber mit dem Titel an, nur man selbst stellt sich mit dem Spitznamen vor. Dann wählt man einen rhetorischen Stil, ob man die Leute mit seinen Fähigkeiten, seiner Logik oder durch Emotionen in den Dialogen überzeugen möchte. Dadurch hat man im Spiel ab und zu die Möglichkeit eine Situation anders zu lösen. Als vorletzten Schritt wählt man einen Schwierigkeitsgrad und ob man im Kampf sterben kann. Sollte ein Hauptcharakter sterben endet das Spiel. Ein Ironman-Mode ist für Liebhaber der gelöschten Speicherstände ebenfalls vorhanden. Zum Ende wählt man dann noch eine Klasse für den Hauptcharakter. Ein großer Pluspunkt ist das Speichersystem, dieses ist vollkommen frei, man kann jederzeit auch mitten im Kampf speichern. Die Kämpfe laufen dann rundenpassiert ab und man zieht nach der Reihe seine Charaktere, anschließend ist der Gegner und verbündete Einheiten dran. Im Spiel gilt es dann immer wieder Entscheidungen zu treffen, je nachdem welche man trifft finden das Gruppenmitglieder gut oder schlecht. Angeheuerte Söldner können sogar die Gruppe verlassen, wenn sie mit den Entscheidungen nicht einverstanden sind. Auf einer Übersichtskarte bewegt man sich von Gebiet zu Gebiet, besucht Orte und weißt seine Armee an Gebiete zu erobern. Alle 8 Stunden benötigt man dafür eine Nahrungsration.
Expeditions: Rome
In den Kämpfen steigt man selbst und die Begleiter dann im Rang auf und man kann neue Fähigkeiten erwerben oder verbessern. Neben den Nahrungsrationen gibt es noch Geld, mit dem man neue Begleiter, Herr-Führer und Soldaten anwirbt. Manchmal wird Geld auch für Entscheidungen benötigt. Eine weitere Ressource ist Medizin, diese wird benötigt um im Kampf verletzte Begleiter zu heilen. Als letzte Ressource gibt es noch Sklaven, diese werden benötigt um das Lager zu verbessern. Jede dieser Ressource kann gegen jede andere Ressource gehandelt werden. Die Gruppenmitglieder unterstützen einen nicht nur im Kampf, sondern können im Lager bestimmten Gebäuden zugewiesen werden um z.B. neue Rekruten anzuwerben, Gegenstände herzustellen oder neue Kampftaktiken für die Schlachten zu entwickeln. Mit der Armee erobert man dann feindliche Gebiete, indem man in der Schlacht aus den verschiedenen Kampftechniken auswählt. Anschließend gilt es noch eine kleine Befriedungsquest zu machen und danach die Gebäude wie Steinbrüche zu erobern. Mit den so eroberten Gebäuden kann man dann sein Lager weiter ausbauen. Leider überwiegt der Strategieteil den RPG-Teil stark. Außerdem mach die langweilige Story, die ewigen Laufwege und die langwierigen Kämpfe den restlichen Spielspaß nach einigen Stunden zu Nichte.
Expeditions: Rome

Spielwelt:
Das alte Rom wird akkurat dargestellt, die Gebäude und Umgebungen passen zum Setting. Wenn man eine Frau wählt wird man immer wieder auf diesen Umstand hingewiesen. Im alten Rom war es Frauen nicht gestattet zu kämpfen oder gar eine Armee zu befehlen. Die Spielwelt wirkt trotzdem leblos, es gibt keine Tiere wie Ratten die durch die Straßen streifen und die meisten Leute stehen steif herum und warten drauf das man sie anspricht.
Expeditions: Rome

Fazit:
Wer auf rundenpassierte Kämpfe, ewige Laufwege, die simple Eroberung neuer Gebiete und den simplen Ausbau seiner Basis steht, kann sich Expeditions: Rome mal anschauen. Alle Anderen sollte aufgrund der langweiligen Story einen Bogen um das Spiel machen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geschichtlich Akkurat
+ Klassen
+ Schwierigkeitsgrad
+ freies Speichersystem
+ Entscheidungen
– Twitch-Drops
– auf lustig getrimmte Tooltips in den Optionen
– zu viel Strategiespiel
– Story
– Kämpfe langwierig

Bewerte dieses Spiel:
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NoFear13

The Vale

am 30. Dezember 2021 unter Action, Review, Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt eine blinde Königstochter, deren Vater vor kurzem verstorben ist. Ihr Bruder hat den Throne geerbt, man selbst bekommt einige Ländereien. Auf dem Weg dorthin wird die Kutsche überfallen, man selbst wird ohnmächtig und wacht wenig später wieder auf. Onkel, der einen begleitet hat, ist verschwunden. Man bahnt sich also blind den Weg durch die Leichen und trifft auf Shepard. Sehr schnell freundet man sich mit Shepard an, der ab sofort die Augen ersetzt und die Umgebung beschreibt. Zusammen machen sich die beiden auf den Weg nach Hause und stoßen auf einige Hindernisse und neue Freunde. Während dieser Reise ergibt sich eine noch größere Geschichte, die die Hintergründe erzählt.
The Vale

Grafik:
The Vale ist eine völlig neuartige Spielerfahrung. Um die blinde Heldin darzustellen sieht man auf dem kompletten Bildschirm nur Punkte, die einem grob den Umfang und Wetterlage und Stimmung der Umgebung präsentieren. So sind diese bei Sonnenschein gelb oder bei Regen blaue Streifen, die rasch zu Boden fallen. Im Kampf werden die Punkte dann rötlicher. Das Spiel ist aber auch für blinde Mitmenschen ausgelegt, so werden die Menüs vorgelesen. Die erwähnten Punkte sind nur eine netter Ergänzung für sehende Menschen, um nicht auf einen schwarzen Bildschirm starren zu müssen. Da natürlich eine solche Grafik schwer zu bewerten ist und wir es dem Spiel nicht zum Nachteil machen wollen, bewerten wir in unseren Augen fehlende Elemente für sehende Menschen. So wären, zu mindestens auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad oder optional, noch Anzeigen gut gewesen aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Ansonsten tun sich Sehende natürlich etwas einfacher in den Menüs, diese sind aber anspruchslos gestaltet, was aber angesichts des Spielsinns vollkommen in Ordnung ist.
The Vale

Sound:
Zu Beginn muss man kurz erwähnen, dass das Spiel nur in englischer Sprache verfügbar ist. Diese ist aber mit gutem Schulenglisch verständlich. Leider sind keine Untertitel vorhanden, so dass man etwas mitlesen könnte. Eine neutrale Stimme liest in den Menüs alles vor, was es blinden Menschen ermöglich das Spiel zu spielen. Die Charakter-Sprecher machen einen hervorragenden Job und bringen die Geschichte und die Stimmung hervorragend auf den Punkt. Am ehesten kann man das Spiel als interaktives Hörspiel beschreiben, in dem man nicht nur Entscheidungen trifft sondern auch tiefere Mechaniken hat. Leider verfügen einige Sprecher, darunter auch der Begleiter Shepard, über einen Dialekt. Dies macht es für den ein oder anderen, der englisch noch nicht so gut versteht, etwas schwierig alles immer zu verstehen. Die Umgebungssounds sind hervorragend von Vogelgezwitscher, Schmiede-Geräusche bis hin zu Glockengeläute ist alles dabei. Die Sounds klingen realistisch und werden lauter je näher man ihrer Quelle kommt. Auch die Richtung aus dem Geräusche kommen ist hervorragend zu erkennen.
The Vale

Steuerung:
Man bewegt sich mit den WASD-Tasten, und schwenkt mit den Pfeiltasten nach links und rechts. Im Kampf wird dann WAD zum Blocken verwendet und die Pfeiltasten zum Schlagen in die entsprechende Richtung.  Mit Alt dient zum schleichen und Space um den Bogen abzufeuern. Im Kampf kann man mit diesen Tasten, im späteren Spielverlauf, Magie nutzen. In den Menüs dienen die Tasten zum Bestätigen und Abbrechen. Tab öffnet das Charaktermenü, welches die Ausrüstung und die aktuellen Kupferstücke beinhaltet, sowie in bestimmten Fällen weitere Optionen. Die Maus kann in Menüs genutzt werden, dann fällt aber das Vorlesen weg. Eine freie Tastenbelegung ist nicht möglich, die Steuerung funktioniert aber hervorragend.
The Vale

Spielspaß:
Das Spiel verfügt über drei Schwierigkeitsgrade, die festlegen wie verzeihend das Spiel ist und was man so aushält. Im Spiel muss man sich dann komplett auf sein Gehör verlassen, bis auf die Anzeige der Spielgrenzen gibt es keinerlei Hilfen. Das Spiel verfügt über ein einfaches Ausdauersystem, so muss die Heldin nach kurz aufeinander folgenden Schlägen auch mal durchatmen. Für Mitmenschen die sich normalerweise zum Großteil auf ihre Augen verlassen, wird es schnell anstrengend, optionale kleine Lichtblitze aus der Geräuschrichtungen wären hier ganz hilfreich gewesen. Das Spiel speichert automatisch und verfügt nur über einen Speicherslot. In den Städten durch die man reist, gibt es immer mal wieder Nebenquests die man erfüllen kann. Auch Entscheidungen muss man gelegentlich treffen, die sich auch kurzfristig auswirken. Umso schöner wäre es gewesen, wenn man sich ein paar Speicherpunkte legen könnte um eine Entscheidung auszutesten. In den Städten kann man beim Schmied zudem neue Ausrüstung erwerben, die Alte wird einfach ersetzt und man zahlt die Differenz. Die Ausrüstung hat verschiedene Attribute wie Blockchance, Kritchance und einiges mehr. Faktisch muss man aber bis auf die Waffen nicht entscheiden, was man nimmt, sondern man geht halt die Ausrüstungsstufen von T1-T5 einfach durch. Die Stufen sind aber nicht von Anfang an freigeschaltet, sondern steigern sich in jeder Stadt. Allerdings kann man dann nur bessere oder gleichwertige Ausrüstung kaufen. Ist nichts Gleichwertiges oder Besseres mehr vorhanden, stehen keine Ausrüstungen mehr zum Verkauf, das verhindert aber endlose Listen und ist daher sinnvoll. Zum Ende des Spiels schaltet man dann noch Magie frei, dieses System ist aber nicht sonderlich tief, man darf entweder sein Schwert anzünden oder das Schild. Die Spielzeit ist mit 5 – 8 Stunden, je nachdem was man so an Nebenquests macht, in jedem Fall in Ordnung.
The Vale

Spielwelt:
Die akustische Spielwelt wirkt lebendig, man hört allerlei Tiere wie Heuschrecken oder Vögel. Die restliche Umgebung wird lebendig von Shepard beschrieben, so dass sich ein grobes Bild im Kopf zeichnet. Die in der Spielszene vorgeschriebenen Wettereffekte werden gut dargestellt. Bei Regen fallen blaue Streifen, bei Schnee wehen weiße Punkte umher, je nachdem wie stark der Wind bläst. Die Welt an sich ist aber sehr dunkel und ernst, wie auch die Charaktere, die alle vom Krieg gezeichnet sind.
The Vale

Fazit:
Die Macher von „The Vale“ haben eine einzigartige Spielerfahrung geschaffen, die es auch sehenden Menschen erlaubt, einmal in die Welt einer blinden Frau einzutauchen. Aber auch für blinde Menschen ist „The Vale“, aufgrund der Menü-Vertonung geeignet. Die RPG-Mechaniken sind alle nicht sonderlich tief, dies war aber auch nicht das Ziel. Wer eine gute Geschichte und ein einzigartiges Spielerlebnis sucht und die englische Sprache beherrscht, sollte auf jeden Fall zugreifen. Lediglich die Spielzeit von ca. 5 – 8 Stunden sollten eventuell kurz auf den nächsten Sale warten lassen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ akustische Spielwelt lebendig
+ für Blinde geeignet
+ einzigartiges Spielerlebnis
+ tolles interaktives Hörbuch
+ Nebenquests
+ kleinere RPG-Elemente
– nur Englisch
– keine Untertitel
– Dialekt schwer zu verstehen
– extrem anstrengend für Sehende
– fehlende Hilfsanzeigen für Sehende
– keine freie Tastenbelegung
– kein freies Speichersystem

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South Park: The Stick of Truth

am 07. April 2014 unter Let's Hunt, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
In South Park: Stab der Wahrheit, wie der deutsche Titel ist, spielt man den neuen in South Park, der sich gleich zu Beginn Cartman  und seiner Bande anschließt um gegen die bösen Elfen anzutreten und den Stab der Wahrheit, der gleich zu Beginn von ihnen gestohlen wird, wieder zurückzuerobern. Natürlich, wie man es von South Park gewohnt ist, stößt man hierbei auf allerlei Skurrilitäten wie Aliens, Zombie-Nazis und einigen anderen skurrilen Charakteren. Die Story bietet zwar keine wirklichen Überraschungen oder ist besonders spannend, allerdings ist sie durch die Skurrilitäten die während der Story passieren sehr abwechslungsreich und lustig.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Grafik:
Die Grafik bietet zwar keine wunderschönen 3D-Landschaften, sieht aber besonders in den Zwischensequenzen 1:1 so aus wie die Serie, was besonders Fans begeistern wird, auch die Framerate läuft mit 30 FPS stabil und ruckelfrei. Auch die Ladezeiten sind sehr kurz gehalten.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Sound:
Das Spiel ist komplett auf Englisch, lediglich deutschen Untertitel haben wir spendiert bekommen. Trotzdem oder gerade deswegen, da Originalsprecher wirkt das Spiel sehr authentisch und bringt das volle South Park-Feeling.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Steuerung:
Das Spiel spielt sich Genre-Typisch hauptsächlich mit Maus in den Kämpfen außerhalb der Kämpfe kommt man mit den wasd-Tasten und kann mit verschiedenen Zusatztasten die aktiven Fähigkeiten und Fürze anwenden. Desweiteren muss man innerhalb der Kämpfe für Spezialattacken bestimmte Tasten drücken, welche Tasten genau, das sieht man am untern Bildschirm, in einer kleinen Hilfe.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Spielspaß:
Der Hauptspielspaß entsteht durch die vielen skurrilen Quests, Charakteren und Umgebungen aber auch die Story ist recht lustig gehalten Nazi-Zombies sind hier nur ein kleiner Teil, ein Raumschiff, das mit einem Taco-Schild getarnt ist und natürlich Hankie sind nur ein kleiner Teil. Besonders gut hat uns Kanada gefallen das sich wie ein altes RPG aufgebaut ist. South Park: The Stick of Truth verfügt über mehrere Schwierigkeitsgrade allerdings sind bis auf die Bossgegner die anderen Gegner mehr Kanonenfutter. Desweiteren kann man in South Park nicht nur durch Levelaufstiege aktive Fähigkeiten leveln, sondern kann durch Facebook-Freunde zu denen man alle Stadtbewohner machen kann zusätzliche Vorteile erlernen, für ca. 10 Freunde eine dieser Fähigkeiten. Deshalb heißt es permanent die Stadt zu erforschen, allerdings kann man erst ab dem dritten Tag wirklich alle Stellen der Stadt erreichen, da man erst spezielle Fähigkeiten benötigt, die einem z.B. die Aliens gewähren. Desweiteren hat man bei South Park immer einen Begleiter dabei hierbei kann man zwischen allen Hauptcharakteren von South Park wählen, die alle ihre speziellen Fähigkeiten haben. Eine weitere Besonderheit von South Park ist das man im Kampf immer zwei Aktionen machen kann, zum einem Tränke drinken oder die speziellen Fähigkeiten der anderen Charaktere anwenden, zum anderen angreifen. Greift man direkt an überspringt man den ersten Teil mit Tränke schlucken, diese spezielle Art führt dazu das man in South Park wenig Schwierigkeiten hat, da man die Tränke vorausgesetzt immer welche schlucken kann und sollte.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Spielwelt:
In South Park darf man ganz South Park erkunden, alle wichtigen Schauorte der Serie sind vorhanden und man erkennt alle aus der Serie wieder, entsprechend authentisch wirkt South Park und entsprechend Wohl fühlt man sich auch. Dazu noch die tolle Rollenspielatmosphäre.
South Park – The Stick of Truth
South Park – The Stick of Truth

Fazit:
South Park ist kein perfektes Rollenspiel und daher weniger für Fans des Genres geeignet, wer allerdings auf South Park steht und das ganze mal als Spiel erleben möchte sollte auf jeden Fall zugreifen, mit 15 Stunden Spielzeit ist das Spiel zwar nicht all zu lange und Fans schreien nach mehr aber für die Story ist die Spielzeit auf jeden Fall angemessen und nicht zu sehr in die Länge gezogen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Humor
+ skurril
+ Sprachausgabe
– zu simple
– Rüstung nur an bestimmten Orten
– etwas kurz

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BadDragonLord

Runes of Magic

am 01. Dezember 2008 unter MMORPG, Review, Test abgelegt

Grafik:
Die Grafik ist für ein kostenloses MMORPG wirklich gut, aber im allgemeinen ist sie nur mittelmäßig. Denn sie wirkt kantig und veraltet , lediglich die Texturen sind gut. Das alles ist wohl auf eine schlechte Kantenglättung und einen unvollständigen Texturenfilter zurückzuführen.
Runes of Magic

Sound:
Der Sound ist schön und stimmig auch wenn wie bei den meisten MMORPG’s die Hintergrundmusik schnell auf die nerven geht und man besser die Musik ausschaltet und stattdessen Radio oder MP3 hört.
Runes of Magic

Steuerung:
Die Steuerung ist wirklich gut sie erinnert sehr an WoW und ist genau wie bei diesem Spiel einfach und wunderbar direkt.
Runes of Magic

Spielspaß:
Der Spielspaß kommt durch eine schöne Welt und ein nettes Kampfsystem auf, die Quests sind nicht sehr abwechslungsreich auch gibt es General Quests die man immer wieder erledigen kann, für die es auch Erfahrung gibt jedoch kann man nur eine begrenzte Anzahl pro Tag abgeben. Wie bei WoW gibt es Instanzen in denen auch gute Gegenstände droppen können. Auch das Zweiklassensystem bringt viel Spaß so kann man zu seiner am Anfang gewählten Klasse, eine zweite hinzufügen deren Standardskills man auch benutzen kann wenn man sie nicht als „first class“ geschalten hat. Jedoch muss man um die Zweitklasse zu leveln diese als first class schalten, dass aber jederzeit in seinem eigenen Haus möglich. Das Haus kann frei mit Möbeln ausgestattet werden, dann können andere Spieler auch dein Haus besuchen (in der Close Beta noch nicht implementiert). Ebenso gibt es bei Runes of Magic Berufe die man wenn man keine Lust hat zu questen oder zu leveln ausüben kann.
Runes of Magic

Spielwelt:
Die Spielwelt ist schön Gestaltet jedes Gebiet hat seinen eigenen Flair der wunderbar in die Welt eingewoben ist.
Runes of Magic

Fazit:
Runes of Magic ist ein wirklich gutes kostenloses MMORPG, denn durch das innovative Zweiklassensystem bringt es viel Spaß, es hat wirklich das Zeug dazu die neue Nr. 1 der kostenlose MMO’s zu werden.

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Download des WMV-Videos: Runes of Magic

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© 2008 BadDragonLord



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NoFear13

Legend Hand of God

am 18. Juli 2008 unter Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Nachdem wir lange keinen Artikel mehr geschrieben haben, da wir massive Probleme mit dem Testen neuer Games hatten bzw. uns einige Sachen an unserem alten Webspace gestört hat sind wir heute auf einen neuen Webspace umgestiegen der uns einen entscheidenden Vorteil bringt wir können unsere Videos nun entlich selbst hosten, was euch erhebliche Vorteile im Bezug auf Qualität und Abspielfähigkeit bringt, dazu müsst ihr nur Microsoft Silverlight installieren damit ihr unsere wmv abspielen könnt.

Tolles RPG oder einfach nur ein Flop?

Story:
Man spielt einen Helden der die Welt vor der einstürmenden Horde aus der Hölle erretten muss und dazu die Hand Gottes finden muss. So weit nichts besonderes ob Legend trotzdem Spaß macht haben wir mal genauer unter die Lupe genommen.
Legend Hand of God

Steuerung:
Die Steuerung ist leicht zugänglich und man findet schnell ins Spiel.

Spielspaß:
Am Anfang macht es tierisch Spaß die schlauen Sprüche deiner Maus (Fee Luna) zuzuhören. „Schau mal dieses Schwert ist doch viel besser als dein altes.“,… und machen das RPG zu einem lustigen und einmaligen Erlebnis. Dieser Scherzfaktor macht den Scharm des ganzen Spiels aus. Auch das Abschlachten der vielen Monster und Bossgegner macht ähnlich viel Spaß wie in Diablo bzw. Diablo 2. Nach etwa 15-20 Stunden bringen einen allerdings die vielen Bugs und Abstürze zur Weißglut und da das Speichersystem ähnlich wie in Titan Quest aufgebaut ist (Brunnen in die man seinen Geist speichert und wenn man neu lädt sind alle Gegner wieder da und man fängt von diesem Speicherpunkt an). Besonders wenn man wieder mal vergessen hat zu Speichern einen tollen Gegestand bekommen hat und dieser durch einen Absturz wieder dahin ist verliert man doch recht schnell die Lust. Selbst die neusten Patches fixen nicht alle Fehler. Selbst ich konnte mich bisher nicht überwinden das Spiel fertig durchzuspielen.
Legend Hand of God

Grafik:
Ein Rollenspiel das mit seiner wunderschönen Grafik seinesgleichen sucht. Die Welten sind unterschiedlich gestaltet und man hat eine sehr abwechslungsreiches Spielerlebnis.
Legend Hand of God
Legend Hand of God

Audio:
Wahnsinnig gut vertont, die Story ist spannend erzählt und auch die Sprecher präsentieren den Witz und Charme des Spiels super.

Fazit:
Wer wieder mal ein gutes Rollenspiel in Diablolook sucht und sich von den Bugs nicht abschrecken lässt für den ist Legend auf jeden Fall die richtige Empfehlung. Da die Grafik auch noch top aussieht macht das Legend zu einem sehr guten Rollenspiel und wer schon Spaß mit Diablo und Sacred hatte, und sich von Bugs nicht verschrecken lässt der sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf Legend werfen.

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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Video:

Download des wmv: Legend-hand-of-god

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© 2008 NoFear13