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NoFear13

Job Simulator

am 18. Mai 2022 unter Simulation, Test, Toptipp, VR abgelegt

Story:
Es ist das Jahr 2050, kein Mensch muss mehr arbeiten. Daher besucht man ein Museum wo die alten Menschen-Jobs archiviert wurden. Diese kann man im Museum in einer virtuellen Realität mit Robotern ausprobieren. Zur Auswahl stehen Büroangestellter, Koch, Verkäufer und Automechaniker. Jeder Job wird so dargestellt wie es sich die Roboter vorstellen, also komplett verzerrt und doch erschreckend nah dran.
Job Simulator

Grafik:
Eine comichafte 3D-Grafik, mit guten Schatteneffekten. Der Grafikstil ist zeitlos und man merkt dem Spiel sein Alter kaum an. Die Welt fühlt sich trotz des Grafikstils in VR ziemlich realistisch an.
Job Simulator

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich nur auf Englisch verfügbar, hat aber mittlerweile deutsche Untertitel spendiert bekommen. Die Sprecher sind recht gut und haben einen tollen Wortwitz. Besonders lustig sind die Aussetzer mit computerverzerrter Stimme, was einen immer wieder in Gedächtnis ruft dass das alles nur eine Simulation ist. In den jeweiligen Umgebungen steht oftmals ein Radio, ein CD-Player, etc. wo man sich Musik anmachen kann und die Lautstärke einstellen. Ansonsten hört man passende Sounds je nach Job z. B. im Büro die anderen Kollegen, in der Autowerkstatt vorbei fahrende Autos. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls sehr gut und gibt ein hervorragendes Feedback.
Job Simulator

Steuerung:
In jedem Job hat man eine sehr kleine Area, die man im raumfüllenden VR begehen kann, es langt aber meist ein Schritt nach Links oder Rechts um alles bequem zu erreichen. Die Gegenstände werden mit dem Trigger aufgenommen und entsprechend kombiniert oder positioniert um die Aufgabe zu erfüllen. Die Steuerung funktioniert hervorragend und das Spiel ist vor allem für VR-Anfänger gut geeignet.
Job Simulator

Spielspaß:
Es stehen 4 Jobs zur Auswahl, man wählt eine entsprechende Kassette und legt diese ein. Im jeweiligen Job hat man dann irgendwo im Raum einen Bildschirm der die nächsten Schritte beschreibt, so ist jeder Job leicht zu erfüllen. In den Jobs bekommt man dann abwechslungsreiche und teilweise recht lustige Aufgaben gestellt, wie alles Beweismaterial im Büro zu schreddern, bevor die Polizei kommt. Oftmals wird der Job so dargestellt wie sich die Roboter diesen vorstellen, nicht wie er wirklich stattgefunden hat, diese Ironie ist aber trotzdem erschreckend nah an der Realität. Jeder Job ist in ca. 1 Stunde durchgespielt und endet genau in dem Moment wo sich Vorgänge wiederholen würden. Wenn man alle 4 Jobs einmal durchgespielt hat, bekommt man Mods, wie das man ohne Gravitation oder den Job im Puppenhaus-Modus nachspielen kann. Außerdem kann man die Jobs auch im Endlos-Modus spielen, falls man von einem Job nicht genug bekommen kann.
Job Simulator

Spielwelt:
Die 4 Jobs finden in unterschiedlichen sehr realistisch nachempfundenen Umgebungen statt. Es gibt jede Menge zu entdecken, so kann man im Büro Papierflieger werfen, oder im Internet 4 Mini-Games bestellen und spielen. Auch die Roboter sind sehr unterschiedlich gestaltet und haben alle ihren eigenen Charakter. Insgesamt ist die Spielwelt jetzt nicht super realistisch, vor allem durch die recht kleinen Bereiche, aber trotzdem soweit stimmig.
Job Simulator

Fazit:
Job Simulator ist ein tolles VR-Spiel für alle die auf tollen Humor stehen und nicht wirklich einen Job simuliert haben wollen. Die Jobs werden alle so dargestellt als würde sie jemand erklären, der den Job nur aus Büchern kennt. Gerade das macht den großen Charme des Spiels aus. Für alle die ein VR-Headset besitzen, daher ein absolutes Must-have, wenn auch die Spielzeit von lediglich 5 Stunden den Preis von 20 Euro nicht ganz rechtfertigt. Im nächsten Sale sollte man sich das Spiel aber definitiv holen.
Job Simulator

Pluspunkte Minuspunkte
+ Roboter
+ Jobs
+ Humor
+ Job-Mods
+ Endlosmodus
– …-Simulator
– nur 4 Jobs
– kleine Bereiche

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

No Place Like Home

am 20. März 2022 unter Abenteuer, Indie-Games, Simulation, Test abgelegt

Story:
Die Erde wurde vollkommen zugemüllt. Die Menschheit flüchtet sich auf den Mars. Man selbst will noch einmal nach seinem Opa schauen, bevor man die Erde verlässt. Allerdings ist Opa verschwunden, die komplette Farm ist vermüllt und die Tiere überall verstreut in kleinen Käfigen gefangen. Man macht sich jetzt daran die Umgebung vom Müll zu befreien und für die Tiere wieder Ställe zu bauen. Außerdem muss man herausfinden, wohin Opa verschwunden ist. Die Geschichte ist jetzt nicht besonders spannend, liefert aber ein spannendes Setting. Das Ende ist aber vollkommen banal und ein wenig lächerlich. Für die Story braucht man No Place Like Home auf keinen Fall spielen.
No Place Like Home

Grafik:
Eine 3D Grafik mit leichtem Comic-Look. Die Grafik ist lediglich in Ordnung und hat leichte Schatteneffekte. Die Performance lässt leider etwas zum Wünschen übrig. Saugt man viel Müll ein hat man starke Frameeinbrüche. Genauso bei einer großen Farm kommt das Spiel etwas an seine Grenzen. Man bleibt aber bis auf kleine Ruckler meist im annehmbaren Bereichen.
No Place Like Home

Sound:
Das Spiel hat leider keine Sprachausgabe. Zum Release ist das Spiel jetzt auch auf Deutsch verfügbar. Die vielen Dialoge findet daher nur in deutscher Textform statt. Die Umgebungssounds sind passend, genauso wie die restlichen Sounds. Die Hintergrundmusik wechselt zwar etwas und ist auch angenehm, wird aber schnell eintönig. Insgesamt ist die Soundkulisse stimmig und trägt zur Atmosphäre bei.
No Place Like Home

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch mit Maus und Tastatur gesteuert. Die Tasten können aber auch frei belegt werden. Die Kamera nervt manchmal etwas, wenn man beim Wechsel in ein neues Gebiet auf die Rückseite der Tür starrt. Dann darf man erstmal blind Blockaden abbauen, um wieder seinen Charakter zu sehen. Genauso sind einige Aspekte recht unpräzise, das richtige Feld zu gießen ist fast Glücksache. Manchmal werden Felder auch bei selben Winkel nicht bewässert, obwohl es bei den Feldern davor geklappt hat. Auch die Kämpfe steuern sich eher schlecht. Vor allem, da man permanent hängen bleibt. Auch ist das Kampfsystem eher lächerlich. Blindes draufhauen reicht, die Angriffe der Gegner werden dann eh unterbrochen, wenn man sie trifft.
No Place Like Home

Spielspaß:
Zu Beginn entscheidet man, ob man Creative spielen will oder Adventure. Im Creative-Modus kann man alles frei erschaffen und setzen, also auch Tiere erzeugen. Es empfiehlt sich allerdings erstmal zweiteres zu spielen. Im Adventure-Modus muss man die Sachen erst freischalten und hat entsprechende Baukosten. Danach startet ein kleines Tutorial, welches leider nicht alle Aspekte erklärt. So muss man selbst herausfinden, dass man im Vögel-Häuschen für das Verfüttern von Obst und Gemüse drei Samen des selben Typs zurück bekommt. Oder das man in der Lamahütte die Lamas auf Rohstoffsuche schicken kann, wenn man ihnen ein Beispielobjekt da lässt. Man hat einen Staubsauger auf den Rücken, mit dem man die Umgebung von Müll befreien kann. Daneben hat er noch einen Abbaumodus, wo er sich zu einem Bergbaubohrer verwandelt. Außerdem verfügt er über einen Gießmodus, mit dem man eingesaugtes Wasser auf die Felder sprühen kann. Der eingesaugte Müll kann in einer Recycling-Station zu Bausteinen verpresst werden. Daneben gibt es eine Konserven-Station, in der man eingemachte Mahlzeiten erzeugen kann. Die so zubereiteten Mahlzeiten sind die Währung im Spiel. Mit denen man sich neue Blaupausen kaufen kann, meist benötigt man noch einen anderen Gegenstand. Dies dient dazu, dass man nicht alles sofort kaufen kann, sondern erst den entsprechenden Samen o. Tiere finden muss. So schaltet man verschiedene Tierställe und andere kleine Produktionsgebäude, wie eine Kochstation frei. Dort kann man auch ganz normale konsumierbare Speisen erzeugen, die kurzzeitige Boni oder Heilung bieten.
No Place Like Home
Daneben kann man seinen Charakter verbessen, mehr Leben, einen größeren Wassertank, einen besseren Sauger, stärkeren Bohrer und vieles mehr steht zum Verkauf. Im Spiel wandert man dann durch die Welt und erfüllt für die Charaktere verschiedene Quests. Man kann jederzeit speichern, hat aber nur einen Spielstand zur Verfügung. Es gibt aber nicht viele Fehler, die man begehen kann. Solange man drauf achtet das man sich immer neue Samen erzeugt, da man im späteren Spielverlauf nicht mehr alle Samen finden kann. Vorausgesetzt man hat die richtigen Gebäude z.B. Hühnerstall, kann man entsprechende Tiere mit bestimmten Nahrungsmitteln anlocken. Die ganze Spielwelt ist zudem mit feindlichen Robotern gespickt. Sollte man mal sterben wacht man einfach am nächsten Tag wieder auf. Immer wieder versperren massivere Müllberge den Weg, für die man erst die passenden Bohrer-Upgrade kaufen muss, dazu benötigt man auch wieder Mahlzeiten und einen anderen Gegenstand. Zur Orientierung dient eine Karte, über die man auch an bereits bekannte Orte schnellreisen kann. Die Karte ist sehr groß und ist vollkommen zugemüllt. So kann man immer wieder neue Umgebungen vom Müll befreien. Das Spiel hat einen kleinen Zyklus, so findet man im neuen Gebiet neue Samen. Diese muss man aufziehen, da man mit ihnen neue Gebäude freischalten z.B. für neue Tiere. Die Endprodukte werden für das Bohrer-Upgrade benötigt, das erforderlich ist den Weg ins nächste Gebiet freizuräumen. Da man immer neue Upgrades, Quests, Gebäude, Tiere bekommt wird das Spiel nie langweilig. Vor allem da die Farm immer mehr automatisiert wird, da höhere Tiergebäude automatisch füttern oder man einen Sprinkler für die Felder freischaltet. Nach ca. 20 Stunden hat man dann Opa gefunden, alle Quests erfüllt und alle Gebäude freigeschaltet.
No Place Like Home

Spielwelt:
Das Spiel hat einen charmante Spielwelt. Gleich zu Beginn wird man von einem sprechenden Huhn begrüßt. Die restlichen Charaktere sind hauptsächlich Menschen, die sich weigern die Erde zu verlassen. Das Spiel ist insgesamt nett animiert. Besonders die Tiere feiern Partys oder hüpfen vor Freude. Außerdem kann man ihnen Hüte aufsetzen und Namen geben um sie etwas zu individualisieren. Die verschiedenen Gebiete sind abwechslungsreich gestaltet. Außerdem wird die ganze Welt persistiert. Heißt einmal von Gegnern und Müll befreite Umgebungen bleiben auch so. Genauso die Tiere, die man aus den Käfigen befreit, oder auf seinen Hof aufgenommen hat. Außerdem kann überall gebaut werden, so legt man sich irgendwo eine riesige Obstbaum-Farm an, da man viel Tiernahrung und Konserven benötigt. Hat man ein Gebiet gereinigt ändert es sich sogar dauerhaft ein bisschen. In bestimmten Quests vergrößert man Opas altes Haus und kann dieses mit gefundenen Tapeten oder Dekorationen ausstatten.
No Place Like Home

Fazit:
Die grundsätzliche Spielidee von No Place Like Home ist ganz nett. Das Spiel macht jede Menge Spaß und hat viele Features wie Quests, Tiere die für einen sammeln, viele freischaltbare Blaupausen. Außerdem ist es sehr befriedigend ein Gebiet vom Müll befreit zu haben. Oder durch die Quests das Gebiet in einen lebenswerten Ort zu verwandeln. Dann noch die vielen Upgrades für den Charakter die das Abbauen, Kämpfen, etc. immer schneller machen. Auch dass der Bauernhof immer effektiver wird, treibt den Spieler immer weiter an. Wer auf Farming-Simulatoren steht sollte sich No Place Like Home definitiv aufgrund der vielen Features anschauen. Vor allem, da es auch ein Ziel gibt auf das es hinzuarbeiten gilt und jeder in seinem eigenen Tempo und ohne Zeitdruck spielen kann.
No Place Like Home

Pluspunkte Minuspunkte
+ Quests
+ viele Blaupausen
+ große Spielwelt
+ Schnellreisen
+ persistente Welt
+ Setting
– nur ein Spielstand
– Kämpfe zu simple
– Story

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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