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NoFear13

American Arcadia

am 16. November 2023 unter Abenteuer, Indie-Games, Jump&Run, Review, Rätsel, Stealth, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt einen Einwohner von Arcadia, einer Reality-Show, der einem selbst anfangs nicht bewusst ist. Unser Held geht also seiner normalen Arbeitsroutine nach, als plötzlich immer wieder merkwürdige Dinge passieren. Eine Stimme singt etwas von “Sie lügen dich an”, was genau geht hier vor sich? Man erfährt, dass man sich in einer riesigen Reality-Show befindet und gecancelet werden soll, was den eigenen Tod bedeutet. Es gilt jetzt dem ganzen zu entkommen, zum Glück hilft die geheimnisvolle Stimme. Die Story wartet vor allen mit fehlgeschlagenen Plänen auf und einer riesigen Wendung. So bleibt die Story bis zum Schluss spannend und trägt durch das gesamte Spiel.
American Arcadia

Grafik:
Eine stark comichafte 3D-Grafik, die zwischen 3D-First-Person und 2.5D-Seitenperspektive wechselt. Die Grafik ist insgesamt in Ordnung und hat ganz nette Schatten und Spiegelungseffekte. Die Texturen sind allerdings etwas flach, was besonders die Charaktere betrifft. Sie ist auch weit weg vom aktuellen Stand der Technik, so fehlt sowohl Raytracing als auch aktuelle Upscaling-Technologien. Dafür läuft sie flüssig und dies auch auf etwas älterer Hardware und kommt völlig ohne Ladezeiten aus. Für diese Art von Spiel ist die Grafik durchaus in Ordnung, wenn auch mehr möglich gewesen wäre. Gerade in der Ego-Perspektive merkt man an den Spiegelungen das fehlende Raytracing.
American Arcadia

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat leider aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind durchaus in Ordnung und bringen die Stimmung auf den Punkt. Im Hintergrund spielt stets eine passende Musik. Daneben hört man, zur Umgebung, passende Geräusche. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback. Insgesamt ist die Soundkulisse in Ordnung, wenn auch hier mehr möglich gewesen wäre. Vor allem eine deutsche Sprachausgabe, wäre aufgrund des durch die Story getriebenen Spiels notwendig gewesen.
American Arcadia

Steuerung:
Eine typische Steuerung, die erstmal keinerlei Schwierigkeiten aufgibt. Leider fehlt etwas das Tutorial oder Tastenhinweise. So muss man zu Beginn schon rausfinden, dass man den Wecker einfach durch Klick deaktiviert. Ist man aber erstmal drin, geht die Steuerung ohne Probleme von der Hand. Gerade die Steuerung der Hacking-Passagen geht mit der Maus hervorragend von der Hand, da man mit dieser auch schnell durch die Kameras wechseln kann. Die Steuerung kann zudem völlig frei angepasst werden.

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Spielspaß:
Das Spiel ist erstmal das typische von der Story getriebene Abenteuer-Spiel. Es sind allerdings einige untypische Elemente eingebaut, so muss man gleich zu Beginn eine kleine nicht zu schwere Jump and Run-Passage meistern. Danach gibt es eine Mischung aus kleinen Rätsel-Passagen, nicht allzu schweren Stealth-Passagen und weiterhin Jump and Run-Passage. Die Rätsel-Passagen sind durch eine Art Hacking-Spiel in denen man durch Kamera-Ansichten wechselt und bestimmte Gegenstände hacken kann. Diese Mischung macht das Spiel einzigartig, in kleinen First-Person-Passagen wird es zudem weiter aufgelockert. Hier muss man dann auch eher simplere Rätsel lösen. Hauptspaß ist aber die tolle Story, die einen durch das komplette Spiel trägt. Außerdem sind die Checkpoints immer fair verteilt, wenn man doch mal bei den Stealth- und Jump and Run-Passagen zu blöd ist. Leider speichert das Spiel auch nur an diesen, ein freies Speichern ist nicht möglich. Nach Spielende lassen sich aber alle Szenen frei anwählen und erneut spielen. Nach 7 Kapiteln ohne Prolog und rund 6 Stunden ist man dann auch durch und bereut keine Sekunde, bis auf einige nervige Stealth- und Jump-and-Run-Passagen. Gerade die letzte Stunde ist einfach nur genial, da hier neben Aktion ein großartiger Humor zum Tragen kommt.
American Arcadia

Spielwelt:
Eine kleinere Stadt, die man allerdings nicht frei erkundet, sondern zu bestimmten Orten geworfen wird. Die meiste Zeit läuft man dann nach links oder rechts und sieht allerlei Roboter und Einwohner. Ab und an entdeckt man auch mal ein paar Tiere, vor allem aber Vögel. Leider ist die Stadt sonst etwas steif und das, was animiert ist, wiederholt sich schnell. Dann erkundet man kleinere Umgebungen regelmäßig aus der Ego-Perspektive, hier findet man ganz nette Details vor. Insgesamt wirkt die Spielwelt nicht super lebendig, es hält sich aber im Rahmen. Vor allem die Pflanzen hätten öfters mal etwas im Wind bewegen können, um die Spielwelt realistischer zu halten. Das ist zwar ab und an der Fall, viel zu oft sind sie aber völlig bewegungslos. Außerdem fehlt es an vielen Stellen an Tieren, was zwar durch die Kuppel erklärt werden kann, woher stammen dann aber die Vögel. Die Spielwelt ist trotzdem durchaus realistisch gestaltet und zieht durch ihr Design in den Bann. Vor allem passt sie zu den 70ern, wo die Reality-Sendung spielt mit retrofuturistischen Robotern.
American Arcadia

Fazit:
Ein großartiges Abenteuer rund um einen Einwohner, der ungewollt Teil einer Reality-Show ist. Klar kennt man das grundsätzlich aus einem Film, doch American Arcade weiß es eine eigene Story zu erzählen, die sich in der letzten Spielstunde voll entfaltet. Der Preis ist mit 20 Euro mehr als in Ordnung, im nächsten Sale darf man bedenkenlos zugreifen, vorausgesetzt man steht auf Spiele, die eher durch Story als durch Gameplay überzeugen. Dieses beschränkt sich auf simplere Rätsel-, Jump-and-Run- und Stealth-Passagen.
American Arcadia

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Spiel-Mix
+ fair
+ Humor
+ retrofuturistische Roboter
– keine deutsche Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– Stealth

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NoFear13

Planet of Lana

am 29. Mai 2023 unter Abenteuer, Jump&Run, Review, Rätsel, Stealth, Test abgelegt

Story:
Man spielt die namensgebende Lana, diese ist mit ihrer Schwester Ilo unterwegs, als überall auf dem Planeten Kometen einschlagen. Schnell stellt sich heraus, dass das keine Kometen, sondern Alien-Raumschiffe sind. Ihre Schwester wird von den Aliens entführt und Lana macht sich auf, auf Rettungsmission. Sowohl das Szenario, als auch die Aliens, wurden 1 zu 1 von Krieg der Welten kopiert. Im Spielverlauf trifft man dann auf einen kleinen tierischen Freund, der einen auf der Reise begleitet und unterstützt. Die Story ist anfangs nicht besonders einfallsreich, hat aber zwischendurch ihre Highlights.
Planet of Lana

Grafik:
Eine sehr simple 2.5 D-Comicgrafik die man aus der Seitenperspektive erlebt. In den Optionen lässt sich auch nur die generelle Qualität auf Ultra erhöhen. Im Spiel selbst hat man dann einige nette Spiegelungen und Schatteneffekte. Insgesamt ist die Grafik aber nicht sonderlich beeindruckend. Mangels Antialiasing kommt es zudem zu starker Kantenbildung. Die Grafik ist so völlig veraltet und sollte auf jeder Kartoffel ohne Probleme laufen. Natürlich konnte man trotz In-Game-Zwischensequenzen nicht auf seine geliebten schwarzen Balken verzichten. Das diese verzichtbar gewesen wären oder zu mindestens Optional, merkt man, wenn man ESC drückt und die Balken im Overlay-Menü ausgeblendet werden.
Planet of Lana

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch, Entschuldigung Deutch (German), wie es im Spiel heißt, verfügbar. Natürlich startet das Spiel erst einmal in Englisch, wie sollte es denn anders sein, wie liest man nur diese Sprache aus Steam oder dem Betriebssystem. Im Spiel selbst sprechen alle eine Fantasy-Sprache, die nicht untertitelt wird, also das Spiel wird via Gestik erzählt. Die Sprachoptionen beziehen sich daher nur auf die paar Texte im Menü. Im Hintergrund spielt eine, sich an die Situation, anpassende Musik. Daneben hört man allerlei passende Geräusche von Wind und Vögeln. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Planet of Lana

Steuerung:
Beim Start kommt der Schwachsinn „Besser spielbar mit Controller“, was aber zum Glück quatsch ist. Das Spiel spielt sich natürlich dank präziserer Mausteuerung für die Befehle viel Besser mit Maus und Tastatur. Da das aber alles im Nachhinein dazu geklatscht wurde, ist die Steuerung fest vorgegeben. Wer mit den Pfeiltasten spielen möchte, schaut daher etwas in die Röhre. Die Steuerung ist sonst in Ordnung und typisch, sollte daher keine Schwierigkeiten aufgeben. Die unnötigen QTEs lassen sich zudem unter Barrierefreiheit deaktivieren, was dringend anzuraten ist. Leider sind gerade die Sprungpassagen nicht sehr gut und präzise, so muss man oftmals abspringen, wenn der vordere Fuß bereits ins Leere tritt. Das Spiel geht aber wohl davon aus, das man sich in der Luft mit dem Sprungfuß abstoßen kann. Dann kommt noch die unpräzise Drohnen-Steuerung dazu, die man in der einen Szene perfekt beherrschen muss.

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Spielspaß:
Das Spiel ist das typische Abenteuerspiel mit leichterem Jump and Run und Rätseln. Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, welches in die Steuerung einführt. Das Spiel speichert natürlich nur automatisch, wir sind ja schließlich immer noch in den 90ern. Wenn man also doch mal scheitert, startet man vom letzten Kontrollpunkt. Das passiert vor allem dann, wenn man in den vielen Stealth-Passagen erwischt und von den Aliens erschossen wird. Dass man den Stealth-Quatsch auf der Produktseite verschweigt, ist natürlich selbstverständlich. Daneben nerven an einigen Stellen die Force-Walking-Szenen. Das Spiel dauert ca. 4 Stunden, zieht sich aber stellenweise trotz der kurzen Spielzeit in die Länge. Das liegt vor allem daran das Story-Technisch nichts passiert, aber auch das man nur selten neue Spielelemente bekommt. So bekommt man nach ca. 2 Stunden die Fähigkeit Tiere zu steuern, nach einer weiteren Stunde die Fähigkeit Roboter zu steuern, das war es dann auch schon. Dann kommt noch die nervigste Stelle im ganzen Spiel, die Windturbinen, wo man das Spiel einfach ins Eck werfen möchte. Danach folgt noch ein Stromlabyrinth, ganz ehrlich der Entwickler, der das entworfen hat, hängt sich auch jeden Abend Schraubzwingen an gewisse Körperstellen. Nur das großartige Ende belohnt für die ganzen Qualen, auch wenn es mir etwas zu schnulzig war.
Planet of Lana

Spielwelt:
Verschiedene Umgebungen des Planeten, die in 2D erkundet werden, die vielen Pflanzen bewegen sich auch allesamt im Wind. Daneben sind im Dorf jede Menge Einwohner unterwegs und gehen ihrem Tageswerk nach. Die Schauorte sind unterschiedlich Design und stellen unterschiedliche Flora dar. Die Flora ist auf jeden Fall in Ordnung, bei der Fauna gibt es etwas zu meckern. So hört man zwar überall Vögel, entdeckt sie nur selten, wenn sie auf dem Weg davon fliegen. Daneben trifft man recht selten auf irgendwelche Tiere und wenn für die Story. Gerade einmal die Schmetterlingswelt ist reichlich vorhanden, daneben sind alle Tiere in jeder Umgebung vorhanden, nur selten gibt es mal ein spezielles Tier. Ansonsten ist die Spielwelt, wenn man sich auf sie einlässt, recht lebendig und realistisch. Das gilt auch für die Roboter, die zwar immer die gleiche Route wählen, aber das ist ja für Roboter in Ordnung. Vor allem deren visuelles Design überzeugt auf voller Linie.
Planet of Lana

Fazit:
Auf den ersten Blick muss das Konzeptgespräch wie folgt abgelaufen sein: „Kennt ihr Krieg der Welten? Baut das bitte nach und macht alle Gamedesignfehler rein, vor allem ein paar zu schwere Stellen wären schön“. Auf den zweiten Blick bekommt man eine ganz interessante Geschichte, mit einfachen Jump and Run und Rätsel, wenn man über den unnötigen Stealth und die vielen anderen Fehler hinwegsehen kann. Wer gerade den PCGamePass hat, kann sich das Spiel einfach mal ansehen, 20 Euro für gerade einmal 4 Stunden sind hingegen schon heftig. Hier sollte man einen Sale abwarten und dann maximal 5 Euro bezahlen.
Planet of Lana

Pluspunkte Minuspunkte
+ deaktivierbare QTEs
+ visuelles Design
+ nette Geschichte
+ Schauorte
– feste Steuerung
– unpräsize Steuerung der Drohne
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– Stealth
– Force-Walking
– nervige Windturbinen-Szene
– Preis
– teilweise zu schwer

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NoFear13

The Last of Us™ Part I

am 31. März 2023 unter Abenteuer, Action, Review, Stealth, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Die Story von Last of Us sollte den meisten wohl mittlerweile bekannt sein. Hoffentlich habt ihr euch trotzdem nicht von der schrecklich umgesetzten Serie Spoilern lassen. In aller Kürze: Ein Pils befällt die Hirne der meisten Menschen und macht sie zu willenlosen Zombies, die versuchen andere Menschen zu infizieren. Joel versucht mit seiner Tochter zu entkommen, diese stirbt allerdings durch Militärbeschuss auf der Flucht. 20 Jahre später befindet er sich als Schmuggler in einer Militärzone, sein neuster Auftrag hat es aber in sich. Er soll die 14-jährige Ellie herausschmuggeln, diese könnte die Rettung der Menschheit in ihrem Blut haben.
The Last of Us Part I

Grafik:
Das Spiel sieht fantastisch aus und läuft völlig ruckelfrei. Zudem ist für schwächere Hardware oder 4K DLSS und FSR an Board. Raytracing ist allerdings nicht vorhanden, wird aber auch nicht richtig vermisst. Im Hauptmenü werden schonmal die Shader vorgerendert, sodass es auch hier keine Probleme geben sollte. Auf aktuellster Hardware läuft das Spiel in 2K meist mit über 100 FPS. Das Beste ist aber das umfangreiche Einstellungsmenü, hier kann man nicht nur alles mögliche einzeln einstellen, sondern sieht auch wie sich das auf die Hardware auswirkt. Daneben kann man sich jederzeit die aktuelle CPU und GPU-Auslastung anzeigen lassen, wie auch die aktuellen FPS. Hier kann sich so mancher Entwickler und Portierer ein Beispiel nehmen. Lediglich die unnötigen Effekte, wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe sind etwas weit unten versteckt und müssen erst gefunden und deaktiviert werden. Von den viel erwähnten Ruckler oder langen Ladezeiten war auf unserer potenten Hardware keine Spur.
The Last of Us Part I

Sound:
Im Hintergrund spielt eine stets passende Musik. Daneben hört man passende Umgebungsgeräusche von Vögel, dem Wind und natürlich die Zombies. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher machen einen herausragenden Job und bringen die Stimmung stets auf den Punkt. Die restliche Soundeffekte geben ein hervorragendes Feedback. Im Allgemeinen ist der Sound hervorragend und auch das Einstellungsmenü gehört zu den besten seiner Art. Hier kann man genau einstellen, wo seine Lautsprecher stehen, wie der Soundumfang seinen soll und einiges mehr.
The Last of Us Part I

Steuerung:
Eine erstmal ganz typische Steuerung, ohne wirkliche Ungewöhnlichkeiten oder komisch belegten Tasten. Es gibt auch kaum Sondertasten und die paar sind sinnvoll belegt. Es gibt einige Doppelbelegungen, die sinnvoll sind, aber auch nicht aufgelöst werden können. Ansonsten kann die Steuerung aber frei angepasst werden, bis auf die Kamera. Das Beste ist aber, dass man erstmal eine abgespeckte Version der Steuerung sieht, bevor man die Tasten genauer einstellen möchte.

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The Last of Us Part I

Spielspaß:
Das Spiel beinhaltet das Hauptspiel und den DLC Left Behind. Diese kann man frei im Menü anwählen, man sollte allerdings erstmal die Hauptstory spielen. Den DLC hätte man aber auch einfach als zusätzliches Kapitel, an der entsprechenden Stelle, integrieren können. Dieser spielt nämlich zwischen dem Herbst- und Winter-Kapitel. Das Spiel an sich ist das typische Action-Game, das aus Kampf-, Schleich- und Rätsel-Passagen besteht. Alles dies lässt sich in den Optionen stark vereinfachen und es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, die man frei wählen kann. So kann man sogar die Rätsel einfach überspringen, diese sind aber meist recht einfach und es gibt nach einiger Zeit einen Tipp, den man sich anzeigen lassen kann. Daneben gibt es massenhaft Barrierefreiheitsoptionen, sodass sogar Sehbehinderte das Spiel ohne Probleme spielen können sollten. Aber auch Menschen, die wollen das ihre Tastatur morgen noch lebt, sollten hier das Button-Bashing deaktivieren. Das Spiel lässt sich, solange man nicht Perm-Dead aktiviert hat, jederzeit frei speichern, allerdings landet man beim Laden oftmals beim letzten Checkpoint. Zu Spielbeginn erhält man ein ausführliches Tutorial, daneben kann man nochmal ein schriftliches, im Menü, aufrufen.
The Last of Us Part I
Im Spielverlauf ist es möglich neue Ausrüstung zu bauen und seine Fähigkeiten mit Pillen, und die Ausrüstung mit Schrauben, zu verbessern. Leider wird man durch die ständige Munitionsknappheit, da Joel nicht seinen Rucksack einfach voll macht, zu vielen Stealth-Passagen gezwungen. Vor allem fühlt sich das ganze Spiel wie die Jagd nach Sammelobjekten an, neben den wirklichen, sind es auch die Pillen, die Schrauben, etc. die man zur Verbesserung benötigt. Das schlimmste sind aber die einzigartigen Bücher, die besondere Boni verleihen, auch die einzigartigen Werkzeuge sind ein bisschen ein Problem. Den Hauptspielspaß erzeugt das Spiel aber durch die zahlreichen und abwechslungsreichen Action-Szenen, so muss man mal vor einem Panzerfahrzeug flüchten oder aus anderen brenzligen Situationen entkommen. Dazu kommt die großartige Story, die einen durch das komplette Spiel trägt. Nach ca. 9 Stunden sollten die meisten durch sein, dann kann man noch das ca. 2 Stunden lange DLC spielen. Alles in Allem erhält man ein herausragendes geschichtsgetriebenes Spiel, das niemand verpassen sollte.
The Last of Us Part I

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt super lebendig, neben einigen Tieren verhalten sich auch die NPCs ganz realistisch. Die Gegner sind je nach Schwierigkeitsgrad auch anspruchsvoller und versuchen den Spieler zu flankieren. Dies lässt sich aber in den Optionen deaktivieren. Die Umgebungen sind sehr unterschiedlich gestaltet und die Katastrophe ist realistisch dargestellt. Pflanzen wiegen im Wind, die NPCs und man selbst hinterlässt Spritzer im Wasser. Die ganze Umgebung wirkt ganz realistisch und lebendig, außerdem ist sie extrem beeindruckend, wodurch man immer wieder am Sightseeing ist. Die einzelnen, teilweise offeneren, Abschnitte sind schlauchartig verbunden. Leider wird dem Spieler öfters mal die Kontrolle für Zwischensequenzen entrissen. Das Spiel fühlt sich so streckenweise wie ein Film an. Richtig tief eintauchen kann man so leider nicht ganz. Daneben hat das Spiel leider auch viele Force-Walking-Szenen, die teilweise etwas sinnlos sind. Selbst wo die Gegner herkommen ist teilweise unlogisch, da es normalerweise unmöglich ist, dorthin zu gelangen. Entsprechend lässt das Spiel teilweise zugunsten der Spielgestaltung, die Logik auf der Strecke. Das betrifft teilweise auch die Story, die stellenweise einige Logikfehler aufweist.
The Last of Us Part I

Fazit:
Wer aktuellste Hardware hat, sollte kein Problem mit dem Spiel haben, wer aber etwas ältere Hardware hat, sollte viel Geduld mit den Optionen haben. Auch wer das Spiel beginnt bevor die Shader gebaut sind hat ein Problem, da diese einige Minuten im Hauptmenü brauchen, sollte man erstmal etwas anderes machen. Hat man diese beiden Punkte überwunden, erhält man ein ausgezeichnetes und preisgekröntes Action-Game, das fast keine Wünsche offen lässt. Wer sich nicht von der schrecklichen Serie hat spoilern lassen, bekommt so ein großartiges Spiel. Allerdings sollte man sich, wie eingangs im Fazit erwähnt, schon mit seiner Hardware auskennen und nicht erwarten, dass man das Spiel auf Mittelklasse-Hardware in 4K ohne Probleme spielt. Daneben ist der Preis von 60 Euro, für ein älteres Remake mit gerade einmal 10 Stunden Spielzeit, vielleicht etwas hoch.
The Last of Us Part I

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Schwierigkeitsgrade
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ umfangreiches Einstellungsmenü
+ Anzeige der Ressourcen-Auslastung
+ Story
– nicht steuerbare Zwischensequenzen
– für Spieler ohne Hardware-Erfahrung ungeeignet
– Force-Walking-Szenen
– viel Stealth
– Sammelobjekte

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Amok Runner

am 12. November 2022 unter Action, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Doktor in einer kleinen Stadt. Diese wird von der Krankheit Amok heimgesucht, die Kranke in willenlose aggressive und schnelle Angreifer verwandelt. Der Arzt wird von einer Dame besucht, die eine Abtreibung wünscht. Er will das Geld nicht nehmen, sondern eher einen privateren Gefallen. Die Dame ist erbost und verlässt die Klinik, er jagt ihr hinterher, um sich zu entschuldigen, verliert sie aber am Bahnhof. Es beginnt eine Verfolgung durch die Stadt um ihren Aufenthaltsort zu ermitteln. Seine schlimmsten Befürchtungen werden war und er muss die Frau retten. Warum genau das Schicksal der Frau ihm so wichtig ist und was es mit der Krankheit genau auf sich hat, bleibt hierbei ein Rätsel. Die Story ist weder besonders spannend noch einfallsreich und dient nur als beiläufiges Setting.
Amok Runner

Grafik:
Dank der Unreal Engine eine ganz schicke Grafik. Es ist echt erstaunlich was die Engine auch für kleinere Entwickler leistet, so sind nette Schatten- und Spiegelungseffekte vorhanden. Raytracing ist allerdings nicht vorhanden, dafür aber DLSS. Trotz der ganz schicken Grafik läuft das Spiel aber nicht angemessen, was man schon an den für die Grafik zu hohen Hardwareanforderungen merkt. Bei 2K ist auf guter Hardware sind gerade so die 60 FPS zu erreichen, das schwankt auch zwischen 40 und 144 FPS, was eine sehr breite Schwankung ist. Selbst DLSS und FSR bringen gerade einmal ein paar FPS, daher völlig witzlos diese Option einzubauen. Angesichts der Grafik läuft das Spiel für einen Indie-Entwickler gut, aber hier hat sich jemand maßlos übernommen, was zu schlechter Performance und Rucklern führt.
Amok Runner

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Gerade kurze Texte sind allerdings fehlerhaft übersetzt worden so heißt es im Belegungsmenü Neuladen statt Nachladen. Hier kam wohl eher eine maschinelle Übersetzung zum Einsatz oder der Kontext war nicht klar. Die Sprecher sind leider nicht sehr gut und eher amateurhaft und sehr emotionslos. Außerdem sind die Dialoge teilweise echt komisch geschrieben und wirken nicht wirklich realistisch. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich der Situation anpasst. Im Auto hat man dann zwei Radiosender, die altmodische Musik spielen. Daneben hört man allerlei passende Geräusche wie Vögel, Passanten, die Autos und vieles mehr. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Amok Runner

Steuerung:
Eine auf den ersten Blick typische Third-Person Steuerung. Das Einzige, was etwas ungewöhnlich ist, ist das Leertaste zum treten genutzt wird, da kein Springen möglich ist. Außerdem dient Q zum ausweichen, was auch eher ungewöhnlich ist. Die Steuerung kann aber völlig frei angepasst werden. Leider funktioniert das alles eher schlecht als recht, man muss lang bevor man den Angriffssound des Gegners hört ausweichen. Die Feinde bewegen sich doppelt so schnell wie unser Held, dieser rennt auch im Schneckentempo. Die Feinde sind selbst im einfachsten Schwierigkeitsgrad  anfangs ohne Waffe, viel zu schwer vor allem wenn man anfangs nur weglaufen kann. Nicht gut durchdacht den Spieler gleich am Anfang unendliche Tode sterben zu lassen, bis er sich in die Hütte flüchten kann.

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Spielspaß:
Zu Beginn legt man einen Schwierigkeitsgrad von einfach bis schwer fest. Es handelt sich grundsätzlich um das typische Action-Game. So bekommt man immer wieder neue Ziele die es zu befolgen gilt, diese sind aber meist sehr ungenau. Erkunde die Praxis, durchsuche das Haus, warum wonach wieso? Abseits davon gibt es nichts zu tun, Nebenquests sollen erst noch eingebaut werden. Im Spielverlauf muss man dann natürlich auch irgendwann gegen die verrückten im Kampf antreten. Der erste Feind ist hierbei schon die Vollkatastrophe, hier ist ein paar mal sterben vorprogrammiert. Die nächste Katastrophe ist dann die Weg-Führung, man hat nur einen Zielpfeil oben im Kompass, den genauen Weg kann man sich selbst auf der Karte heraussuchen. Gerade im Auto ist das einfach nur nervig, überfahren kann man hier übrigens nur schwer jemanden die Passanten werden automatisch ums Auto herumgeleitet. Man kann es lediglich schaffen, diese so von anderen Autos überfahren zu lassen, dann gibt es sogar ein Achievement. Außerdem spielen Unfälle keinerlei Rolle auch nicht, wenn man doch jemanden überfährt, das interessiert niemanden. Daneben hat man simplerer Schalterrätsel und komplexere Rätsel, es gibt aber zum Glück eine Lösung auf Steam.
Amok Runner
Dann noch eine sinnlose Stealth-Passage. Hat man diese überstanden, bekommt man irgendwann seine Waffe. Dann kann man sich endlich relativ einfach gegen die Gegner verteidigen. Neue Munition bekommt man an markierten Orten, was man auch vor der nächsten Mission machen sollte. Frei speichern ist nicht möglich, besonders nervig angesichts der Fatal Error der Unreal Engine ist, die man in vielen Spielen feststellen kann. Zum Glück ist dieser Fehler nur einmal aufgetreten. Den Höhepunkt stellt aber die Endsequenz dar, mit Polizeiverfolgung im Auto, wo man beim ersten Schuss stirbt. Dann eine Verfolgungsjagd auf dem Friedhof, wo man keine Ahnung hat, wo es hingeht und man sich gegen die Polizisten nicht verteidigen kann. Mit anschließendem Bullet-Sponge von Endboss, wo zum Glück mal das Ausweichen funktioniert, wo man dann plötzlich die Waffe herhat und warum man die nicht gegen die Polizisten eingesetzt hat, bleibt ein Rätsel. Nach nicht mal ganz 3 Stunden ist man dann durch und hofft auf eine Erklärung, die es leider nicht gibt, stattdessen ein vollkommen schwachsinniges Ende.
Amok Runner

Spielwelt:
Man befindet sich in einer recht übersichtlichen kleinen Stadt, die frei erkundet werden kann. In der Stadt ist jede Menge los, NPCs laufen umher und gehen ihrem Tageswerk, wie Holzfällen nach. Auch auf der Straße ist ein bisschen was los und es fahren einige Autos umher. Gelegentlich wird etwas geblinzelt, das alles ist aber weit weg von einer dynamischen und lebendigen NPC-Landschaft. Daneben sind ein paar Vögel unterwegs und die Pflanzen bewegen sich, nicht wirklich im Wind, dazu flattern sie zu unterschiedlich, aber sie bewegen sich. Die Spielwelt wirkt so durchaus realistisch und lebendig. Hat aber viele Logikfehler, warum ist trotz der aggressiven Angreifer und der Krankheit soviel auf den Straßen los? Sollten sich die Leute nicht verstecken und isolieren? Warum nutzt man nicht einfach wieder die Hintertür im Herrenhaus, sondern muss die Haustür zerstören? Warum erschießt der Arzt einfach die kranken Menschen und versucht nicht ihnen zu helfen? Was ist so wichtig daran, die Dame zu verfolgen, als ein Heilmittel zu erforschen? Gerade einmal für letzteres gibt es eine wenig nachvollziehbare Erklärung, der Rest wird nie wirklich aufgeklärt.
Amok Runner

Fazit:
Der Name des Spiels ist wohl etwas ungünstig gewählt, gerade für deutsche Spieler, genauso wie der Name der Krankheit, die zu diesem Namen führt. Hätte man die Krankheit Restless genannt, würde das Spiel Restless Runner heißen und hätte nicht diesen blöden Beigeschmack. Das Spiel passiert zwar auf dem gleichnamigen Buch, dieses ist aber noch spezieller und hat nicht wirklich was mit dem Spiel zu tun. Insgesamt bekommt man einen bunten Blumenstrauß an bekannten Spielelementen, die teilweise nicht gut zusammen passen. Das Spiel macht nichts grundsätzlich falsch, übernimmt sich aber maßlos in allen Punkten, was zu viel technischen Schwächen führt. Daneben verlangt man für gerade einmal 3 Stunden Spielzeit einen völlig übertriebenen Preis von 18 Euro, wenn man über alle Schwächen hinwegsehen kann und ein kurzes Action-Spiel sucht, sollte man maximal 8 Euro dafür bezahlen. Wirklich benötigen tut das Spiel niemand, die Story bietet keinerlei Überraschung und auch die Spielinhalte sind nichts besonders.
Amok Runner

Pluspunkte Minuspunkte
+ zufällige Rätsel-Lösungen
+ meist logische Rätsel
+ Schwierigkeitsgrade
– Performance
– Bugs
– Fatal Error
– Stealth
– Ausweichen kaum möglich
– unlogische Story
– Namensgebung
– Logikfehler

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NoFear13

UNCHARTED™: Legacy of Thieves Collection

am 24. Oktober 2022 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Das Spiel beinhaltet die beiden Spiele Uncharted 4 und die Stand-Alone DLC The Lost Legacy. Im normalen Spiel spielt man wenig überraschend Nathan Drake, der wieder einmal auf Schatzjagd ist und gleich zu Beginn auf dem Weg zu einer Insel von bewaffneten Booten verfolgt wird. Daneben hat er immer wieder Rückblenden in seine belebte Vergangenheit und erfährt so mehr zu seinem Charakter. Die Geschichte ist gerade durch die Zeit-Sprünge auch Ultra spannend und verständlich ohne das man jemals einen der Vorgänger gespielt hat. In Lost Legacy spielt man eine Nebenfigur der Uncharted-Spiele Chloe Frazer. Diese sucht den verlorenen Stoßzahn von Ganesha und nimmt dazu die Hilfe von Nadine Ross, die Söldner-Anführerin aus dem Hauptspiel, in Anspruch nimmt. Die Story wird zwar im Gegensatz zum Hauptspiel linear erzählt, ist nichtsdestotrotz aber genauso spannend und man erlebt ein Wiedersehen mit dem ein oder anderen bekannten Charakter.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Grafik:
Was zu Beginn gleich auffällt, ist, dass das Spiel leider keinen wirklichen Vollbild-Modus hat. Stattdessen verfügt man nur über das Rahmenlose Fenster und Fenster und auch nur in zweiteren kann die Auflösung gewählt werden. Im ersten wird immer die native Auflösung genutzt, wenn man also in einer anderen Auflösung oder spielen möchte, muss man das Spiel hochskalieren lassen. Dazu stehen aber sowohl DLSS, FDR 2 als auch einfaches hochskalieren zur Verfügung. Das Spiel sieht sehr gut aus und hat tolle Spiegelungen und Schatten, die allerdings kein Raytracing verwenden. Das merkt man vor allem an den Spiegelungen in den Pfützen, die in bestimmten Winkel Objekte nicht mehr spiegeln. Entsprechend läuft das Spiel aber auch auf 2K ohne DLSS flüssig und mit meist 3 stelligen FPS. Der Verzicht auf Raytracing ist verständlich, da das Spiel offiziell schon ein paar Jahre auf den Buckel hat und für den PC aufpoliert wurde.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Sound:
Im Hintergrund spielt Situationspassiert keine oder eine passende Musik. Daneben hört man allerlei passende Geräusche, wie den Wind, Vögel, Grillen oder einfaches Rauschen. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher machen einen hervorragenden Job und bringen die Stimmung auf den Punkt. Diese sind auch meist Lippensynchron, lediglich im Epilog wurde etwas geschlampt. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls sehr gut und geben ein sehr gutes Feedback.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Steuerung:
Eine typische Steuerung, ohne wirkliche Besonderheiten. Nur das man immer sprintet und daher auf Shift rollen liegt, ist nicht ganz gewöhnlich. Auch, dass die Handbremse auf Shift liegt statt auf der Leertaste, diese braucht man aber nur selten bis gar nicht. Die Steuerung kann zudem frei angepasst werden inkl. Maus, entsprechend kann man sich die Handbremse auf die Leertaste legen. Das funktioniert nur nicht, da man so eigentlich aus dem Auto springt. Daneben gibt es wieder reichlich Barrierefreiheits-Optionen wie Zielhilfen, dass man Button nicht bashen muss und vieles mehr. Die Steuerung geht hervorragend von der Hand und die Tastatur wurde gut genutzt, obwohl man sich für Deckung suchen, Rollen, Fallen lassen verschiedene Tasten gewünscht hätte. Auch wenn dann ab und an in manchen Situationen die Steuerungsregeln kurzzeitig erweitert werden, man z. B. je nach Angriffsrichtung einen Angriff mit den beiden Maustasten blockt, fühlt sich das im ersten Moment komisch an. Sehr gut ist hingegen, dass der Held aber immer anzeigt, ob er durch einen Sprung etwas erreichen kann, indem er einfach schonmal die Hand ausstreckt. Insgesamt geht die Steuerung aber ganz gut von der Hand, wenn man auch manchmal denkt, was bewirkt diese Taste denn eigentlich noch alles.

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UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad. Dieser reicht von Forscher, Leicht bis hin zu extrem Schwierig. In Forscher sind alle Zielhilfen aktiv, diese lassen sich aber trotzdem wieder deaktivieren. Ob es darüber hinaus noch einen Unterschied zu einfach gibt, ist schwer zu sagen, es ist zu mindestens extrem schwer im Kampf zu sterben. Das sollte aber auch bei einem sehr leicht so sein und daran können sich andere Spiele ein Vorbild nehmen. Zu Beginn erhält man darüber hinaus ein kleines Tutorial und dann immer wieder, wenn neue Elemente eingeführt werden. Das Spiel ist das typische Action-Game mit viel Ballerei und Verfolgungsjagden sowohl zu Fuß als auch in Fahrzeugen. Daneben muss man mal simplere Rätsel lösen oder große Kletter- und Geschicklichkeits-Passagen hinter sich bringen. Das Spiel bietet so jede Menge Abwechslung und lässt einen so neben der tollen Story am Ball bleiben. Leider musste man dafür auch noch seine nutzlosen Sammelobjekte einbauen, die man einfach ignorieren sollte. Für diese bekommt man ohnehin nur Punkte, die sich im Hauptmenü für Extras ausgeben lassen, wie Fotofilter. Das Spiel kann jederzeit gespeichert werden, speichert aber nur den letzten Kontrollpunkt, die sinnlose Beschränkung auf 10 Speicherplätze ist weiterhin vorhanden. Das Haupt-Spiel bietet insgesamt 22 Kapitel mit rund 15 Stunden Spielzeit, dazu kommt dann noch die Erweiterung mit 9 Kapiteln und rund 5 Stunden Spielzeit. Insgesamt bekommt man also rund 20 Stunden puren Spielspaß und ein ordentliches Gesamtpaket.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Spielwelt:
Eine sehr realistische Spielwelt. So fühlt man sich gleich am Anfang vom Spiel im Sturm richtig wohl, da er authentisch dargestellt wird. In den ruhigeren Passagen kann man im Wind bewegte Pflanzen und Objekte entdecken. Daneben sind massenhaft Tiere unterwegs, sind das in der Stadt nur ein paar Vögel, kann man später Affen, Papageien, Fledermäuse und vieles mehr entdecken. Besonders hauen aber die tollen Charakteranimationen rein, die sehr realistisch wirken und die Charaktere sehr authentisch machen. Die Spielwelt besteht aus offeneren Bereichen, die aber eine schlauchartige Weg-Führung haben. Diese ist aber nie zu aggressiv man wird durch die Umgebung ganz passiv zu seinem Ziel geleitet. Entweder weil nur ein Weg möglich ist, jemand vorausläuft oder Objekte wie Lampen den Weg zeigen. Lediglich in einem Kapitel des DLCs hat man eine kleine offene Welt, wo man sich entscheiden kann, was man zuerst tuen möchte und dafür eine Karte hat. Im Spielverlauf bekommt man viele verschiedene Umgebungen zu sehen, die auch jeweils einzigartig designt sind. Dann kommt es, je nach Untergrund, auch mal vor das man Spuren im Dreck hinterlässt. Das Einzige, was die Spielwelt wirklich unrealistisch macht, ist das die Klettermöglichkeiten immer praktisch angebracht sind und falls man dann doch mal vorgeskriptet fällt, eine Rettung da ist. Das gehört aber zum Spiel genauso wie das jemand über 15 Jahre eine Ausgrabung macht und jetzt eine Söldnertruppe bezahlt für einen Schatz, den es eventuell nicht mal gibt. Auch, dass er das riesige Höhlensystem dabei nicht entdeckt haben will, ist mehr als unrealistisch. Im DLC unterhalten sich die Charaktere 5 Minuten lang, ob sie den Zug verfolgen der gerade abgefahren ist, zum Glück ist dieser aber einfach auf der Stelle gefahren und hat sich nicht bewegt. Falls man solche Sachen ignoriert und sich generell darauf einlässt, ist die Spielwelt aber mehr als lebendig und auch ganz realistisch.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Fazit:
Tomb Raider für die Playstation, so dachte man jahrelang über dieses Spiel und das stimmt grundsätzlich auch. Doch endlich öffnet sich Playstation für den PC und bringt ihre Spiele auch für den King der Plattformen. Tatsächlich hat es sich auch wirklich gelohnt, so ist das ganze Spiel nicht nur ein billiger Abklatsch von Tomb Raider, sondern erzählt eine wirklich spannende Geschichte. Allerdings ist kein Spielelement wirklich neu, trotzdem macht es die Mischung aus, sobald man von einem Spielelement die Schnauze voll hat, kommt auch schon das nächste ums Eck. Bei 20 Stunden Spielzeit und eigentlich einem 5 Jahren alten Spiel, das lediglich etwas überarbeitet wurde, sollte trotzdem gut überlegt sein, ob man dafür 50 Euro ausgeben will. Lohnen tut es sich auf jeden Fall, da man ja Hauptspiel und DLC erhält, außerdem zeigt man so Sony, dass man weiterhin gutes Geld auf dem PC machen kann. Wer allerdings den nächsten Sale abwartet, bekommt ein herausragendes Spiel zu einem sehr guten Preis.
UNCHARTED: Legacy of Thieves Collection

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ Barrierefreiheits-Optionen
+ Sound
+ Grafik
+ Story
+ Abwechslung
– Sammelobjekte
– nur 10 Speicherplätze je Spiel

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NoFear13

A Plague Tale: Requiem

am 19. Oktober 2022 unter Action, Review, Stealth, Test abgelegt

Story:
Das Spiel beginnt, wo der erste Teil zu Ende war. Daher sollte man unbedingt den herausragende ersten Teil gespielt haben, wenn man auch so die Story einigermaßen versteht. Hugo und Amicia haben den Bischof besiegt und die Inquisition aufgehalten. Jetzt befinden sie sich mit ihrer Mutter und ihrem Freund Lucas auf den Weg zur Grafschaft Provence, um dort etwas über die Kräfte von Hugo und die damit verbundene Krankheit Macula zu erfahren. Dort kann man Hugo aber nicht wirklich helfen, stattdessen hat man die Ratten mit in die Stadt gebracht. Zum Glück träumt Hugo in seinen Fieberträumen von einer Insel die ihn heilen kann, es gilt jetzt diese Insel zu finden. Allerdings hat Mutter andere Pläne und glaubt nicht an den Traum, deswegen möchte sie Hugo zum Orden bringen. Es entbrennt eine spannende Geschichte rund um die Liebe einer Schwester und Mutter, die beide nur das Beste wollen. Die Story ist voller spannender Wendungen und kann mit jedem Blockbuster mithalten.
A Plague Tale: Requiem

Grafik:
Eine wunderschöne Grafik. Die Texturen sind detailreich und es sind tolle Spiegelungs- und Schatteneffekte vorhanden. Allerdings wird Raytracing erst mit einem Patch nachgeliefert. Schon so beansprucht das Spiel den PC auf höchsten Settings ordentlich und man wird mit Raytracing schon ordentlich Hardware oder DLSS benötigen. DLSS ist aber jetzt schon vorhanden, wird aber jetzt nur für 4K benötigt. Auf 2K läuft das Spiel bis auf minimale Laderuckler flüssig und mit für die Hardware passende FPS.
A Plague Tale: Requiem

Sound:
Die Soundkulisse ist ebenfalls herausragend. Im Hintergrund spielt eine sich an die Situation anpassende Musik. Daneben hört man passende Geräusche wie Vögel, Grillen, den Wind und natürlich die Einwohner. Es ist eine deutsche Sprachausgabe vorhanden, die auch alle Passanten betrifft. Die Sprecher machen einen herausragenden Job und bringen die Stimmung auf den Punkt. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls sehr gut und geben ein hervorragendes Feedback.
A Plague Tale: Requiem

Steuerung:
Eine typische Steuerung, die keinerlei Schwierigkeiten bereitet. Sie kann zudem völlig frei angepasst werden. Teilweise sind Doppelbelegungen von Maus und Tastatur im Standard-Setting. Will man selbst etwas noch auf die Maus oder Tastatur legen verschwindet die Maus oder Tastaturbelegung. Auch kann nichts auf die mittlere Maustaste gelegt werden. Toll sind die vielen Hilfsoptionen, wie das man die QTEs deaktivieren kann oder Unbesiegbar ist. Letzteres betrifft allerdings nur die normalen Gegner, Ratten, Feuer verletzen einen trotzdem. Sonst müsste man aber ja die Umgebungsrätsel nicht mehr lösen, wenn man einfach durchs Feuer und Ratten gehen könnte. Das Zielen läuft automatisch ab, man kann es nur etwas abschwächen, dass es nicht gar so aggressiv ist.

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A Plague Tale: Requiem

Spielspaß:
Im Menü sollte man erstmal einen Schwierigkeitsgrad auswählen. Dieser bestimmt zum einen wie schwer die Gegner sind zum anderen wie stark das Spiel unterstützt. So erscheinen im einfachsten Modus die Spieltipps schneller, man kann das aber auch unabhängig einstellen. Das HUD kann ebenfalls frei konfiguriert werden, so kann man alle Spielelemente ausblenden und so sehr immersiv, wenn auch etwas schwer, spielen. Das Spiel selbst ist wie der Vorgänger eine Mischung aus Action, Umgebungsrätsel und Stealth-Einlagen. Dafür hat man dann wieder allerlei Hilfsmittel zur Verfügung und muss seine Monition selber aus den gesammelten Objekten herstellen. Die Stealth-Passagen gehen einigermaßen, da selbst, wenn die Gegner einen gesehen haben man sich wieder verstecken kann. Lediglich im Mitte vom Spiel darf man bei zwei Passagen nicht entdeckt werden oder angreifen, da sonst das Spiel direkt scheitert. Dazu gibt es ja noch den Unbesiegbarkeitsmodus, in dem die Gegner ja einen nichts tun können. Je nachdem wie man vorgeht, steigt man automatisch in seinen Fähigkeiten auf und schaltet Vorteile frei. Wenn man also viel schleicht, kann man besser und schneller schleichen. Wenn man angreift, kann man Gegner schneller töten. Falls man Alchemie nutzt, kann man schneller mächtigere Tränke herstellen.
A Plague Tale: Requiem
Daneben hat man wieder allerlei Sammelobjekte in Form von Blumen und anderen unnützen Quatsch. In den Kisten kann man neben den Zutaten auch Schrott und Werkzeuge entdecken, mit dem man an den Werkbänken seine Ausrüstung verbessern kann. Leider sind Truhen, in denen viel davon ist meist unnötigerweise versteckt, teilweise auch mitten im Getümmel aus Ratten. Man kommt aber auch gut ohne diese Verbesserungen aus, lediglich die Armbrust sollte man vollständig verbessern. Leider sind fast alle Spielelemente bekannt aus dem Vorgänger, war es damals noch spannend die Gegner mit Salpeter zu löschen und von den Ratten fressen zu lassen ist das jetzt doch alles bekannt. Zum Schluss wird das Spiel wieder recht Aktionsreich und man kommt kaum mit schleichen voran, bzw. findet sich in direkter Konfrontation, die teilweise viel zu schwer sind. Das Spiel speichert allerdings nur automatisch an Kontrollpunkten, ein freies Speichern ist nicht möglich. Die Kontrollpunkte sind aber meist fair angebracht und man muss nicht zu viel wiederholen. Man kann aber jedes freigespielte Kapitel erneut spielen, insgesamt gibt es 17 Kapitel, die jeweils ca. 45 bis maximal 90 Minuten in Anspruch nehmen. Insgesamt sollte man so gute 15 Stunden beschäftigt sein, danach kann man mit Neues Spiel+ mit allen freigehaltenen Fähigkeiten erneut spielen und den Rest freischalten. Vorausgesetzt man findet den entsprechen Button für Neues Spiel+, dafür muss man nämlich das Spiel beenden und kann dann, wo man den Spielstand auswählt für den entsprechenden Spielstand ein Neues Spiel+ erstellen.
A Plague Tale: Requiem

Spielwelt:
Viele teilweise etwas offenen, trotzdem aber schlauchartig verbundene Umgebungen. Diese haben jede Menge Details und sind unterschiedlich gestaltet. Die Pflanzen wiegen etwas im Wind. Man kann allerlei Tiere entdecken, nicht nur die Ratten, sondern auch Insekten wie Schmetterlinge und allerlei Vögel. Gerade am Anfang, bevor die Katastrophe beginnt. Daneben ist auch in den Städten jede Menge los und die Passanten verhalten sich realistisch. Wenn man sich dann im Sperrgebiet befindet, sind natürlich nur Soldaten unterwegs. Bis man sie ablenkt gehen sie ihrem festen Patrouillenpattern nach. Sobald man sie dann abgelegt hat, suchen sie sich eventuell einen neuen Patrouillenweg. Komisch ist, dass die meisten Tiere nur vor Alisia Angst haben, alle anderen NPCs stören sie nicht. Der Realismus mit einer Steinschleuder Menschen umbringen zu können, lässt etwas zu wünschen übrig. Insgesamt ist die Spielwelt trotzdem wieder super lebendig und ganz realistisch, davon können sich andere Spiel eine Scheibe abschneiden.
A Plague Tale: Requiem

Fazit:
Das Spiel ist ein würdiger Nachfolger, wenn sich jetzt auch nicht super viel zum Vorgänger geändert hat. Trotzdem begeistert gerade die Story und hat jede Menge tolle Elemente. Zwar finden immer wieder die gleichen Spielelemente statt, diese tauschen sich aber angenehm ab und werden im Spielverlauf immer minimal modifiziert. So hat man auch dieses Mal allerlei Begleiter, die teilweise recht hilfreiche Fähigkeiten haben und man dann sofort vermisst, wenn sie nicht mehr dabei sind. Alles in allem ein super Spiel, was auch seinen Preis wert ist, vor allem wenn man mal 10 Euro für einen Monat PC-Game Pass ausgibt. Die 15 Spielstunden sollte man auch mal locker in einem Monat unterbringen, man kann z. B. jeden Tag nur ein Kapitel spielen.
A Plague Tale: Requiem

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Story
+ deutsche Sprachausgabe
+ Verbesserungen
+ automatischer Skilltree
+ Neues Spiel+
– Raytracing wird erst nachgepatcht
– Sammelobjekte
– Verbesserungsgegenstände versteckt
– kein freies Speichern

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NoFear13

Deliver Us The Moon

am 09. Oktober 2022 unter Abenteuer, Indie-Games, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Im Jahr 2030 waren alle Ressourcen der Erde aufgebraucht. Die Menschheit entdeckte Helium-3 auf dem Mond und machte sich dran diesen auszubeuten. Um die Energie auf die Erde zu transportieren wird der MPT genutzt. Im Jahr 2054 schickt der MPT plötzlich keine Energie mehr auf die Erde, die meisten Erdenbewohner ergaben sich ihrem trostlosen Schicksal und die zuständige Raumbehörde wird aufgelöst. Man selbst spielt jemanden, der einer Gruppe der alten Raumbehörde angehört, die sich ihrem Schicksal nicht ergeben wollen. Die Gruppe schickt dich also im Jahr 2059 mit den Resten an Energie zurück auf den Mond. Du sollst herausfinden was passiert ist und den MPT wieder hochfahren. Die Story ist super spannend, begleitet wird man zudem von ASE, einer kleinen Drohne, die Szenen aus der Vergangenheit zeigt.
Deliver Us The Moon

Grafik:
Eine sehr herausragende Grafik mit Raytracing. Ein bisschen witzlos ist, dass das Spiel fragt, ob es mit Raytracing und DirectX 12 starten soll, man dann aber In-Game merkt, dass das Spiel DirectX 11 ist und ohne Raytracing. Jetzt muss man auf DirectX 12 umstellen und neu starten, um Raytracing zu aktivieren. Hier sollte entweder die Auswahl vor Spielbeginn gepatcht werden oder die Auswahl entfernt. Das Spiel verfügt auch über DLSS, was dringend notwendig ist, um das Spiel auf den meisten Systemen über 60 FPS zu bringen. Mit DLSS läuft es aber flüssig und mit minimalen Rucklern. Das Spiel erlebt man aus einer Third-Person-Perspektive, in engeren Räumlichkeiten wechselt man automatisch in die First-Person-Ansicht.
Deliver Us The Moon

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Da das Intro aber vor der Auswahl abläuft, sollte man es abbrechen, sein Spiel auf Deutsch umstellen und neu starten. Etwas Schade, da man es auch einfach automatisch erkennen könnte. Die Sprecher sind ganz gut und bringen die Stimmung auf den Punkt, sie sind auch teilweise dem ein oder anderem bekannt. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich der Situation anpasst. Daneben hört man passende Geräusche, wie den Wind auf der Erde. In der Raumstation dann das Rauschen der Elektronik, im luftleeren Raum hört man nur die Geräusche des Anzugs. Das ist alles durchaus realistisch und passend. Die restlichen Soundeffekte sind gut und geben ein sehr gutes Feedback.
Deliver Us The Moon

Steuerung:
Eine ganz typische Steuerung, man bewegt sich mit WASD und nutzt die Maus für die Kamera. Da auf E nach rechts rollen liegt, was total viel sinn macht, liegt das Verwenden auf F. Die Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden, sie geht aber auch so gut von der Hand. Lediglich ab und zu funktioniert das anzielen der Objekte nicht ganz sauber und man verwendet den falschen Gegenstand.

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Spielspaß:
Auf den ersten Blick ist das Spiel ein Abenteuer-Spiel mit kleinen nicht allzu schweren Rätseln. Daneben ist es ein Survival-Game, in dem man ständig auf seinen Sauerstoff achten muss, das wäre gerne abschaltbar gewesen. Es geht aber von der Schwierigkeit her und es gibt einige Szenen, die so Druck erzeugen sollen. Daneben gibt es Missionen, die unter zusätzlichen Zeitdruck stattfinden, einfach nur nervig und unnötig. Zum Schluss noch eine Stealth-Passage, als hätte jemand gesagt ich finde, das Spiel ja geil aber eine Stealth-Passage fehlt noch. Ganz zum Ende hat man es dann leider vollkommen übertrieben, die Jump-and-Run-Passage nervt, geht aber noch. Die Ausrichtung der Antenne unter Zeitdruck, die es permanent verreist ist, einfach nur unnötig. Im Spiel wurden Sammelobjekte in Form von scanbaren Objekten untergebracht. In der Levelauswahl sieht man, ob man alles im Level erwischt hat und es gibt 55 Objekte zu scannen. Wieder einmal nutzloser Sammlerkram, der nichts bringt, daneben findet man alle möglichen Nachrichten und Notizen. Das Spiel speichert nur automatisch, man kann aber jeden Abschnitt erneut spielen. Nach knapp 4 Stunden ist man dann durch, das ist relativ kurz, es reicht aber dann auch und es zieht sich schon so minimal.
Deliver Us The Moon

Spielwelt:
Sowohl die Erde als auch die Raumstation und der Mond haben jede Menge Details. Das Alles wirkt sehr realistisch und die Erde sieht so aus, wie man sie 2059 nach der Schändung durch die Menschheit erwartet. Das Schweben durch die Raumstation fühlt sich gut an, dort findet man auch einige Hinterlassenschaften in den Kabinen. Auch auf der Mondbasis gibt es einiges zu entdecken, leider sieht doch alles sehr gleich aus. Insgesamt wirkt die Spielwelt trotz der leeren Raumstation und Mond einigermaßen realistisch.
Deliver Us The Moon

Fazit:
Ein super spannendes Spiel rund um die Energie-Krise die der Erde nun einmal bevor steht. Die Story wird auch voll aus erzählt und man weiß zum Schluss genau was mit der Mond-Basis passiert ist. Die Story lässt einen am Ball bleiben, sind am Anfang noch spaßige Rätsel und Geschicklichkeit-Passagen vorhanden, wird gerade letzteres am Ende etwas zur Qual. Das Spiel ist zwar nie unfair und gut schaffbar, wirklich notwendig wären einige Elemente am Ende nicht gewesen. Wer darüber hinwegsehen kann, erhält ein super Spiel mit genialer Grafik und sogar deutscher Sprachausgabe. Aufgrund des Alters sollte man den nächsten Sale unbedingt abwarten und dann für 10 Euro zugreifen.
Deliver Us The Moon

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Story
– feste Tastenbelegung
– DirectX und Raytracing-Auswahl vor Spielbeginn bewirkt nichts
– Sammelobjekte
– Sauerstoff-Survival nicht deaktivierbar
– Missionen unter Zeitdruck
– Stealth-Passage

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Marvel’s Spider-Man Remastered

am 16. August 2022 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt die berühmte Spinne aus der Nachbarschaft. Gleich zu Beginn steckt man Fisk ins Gefängnis. Dadurch ist die Stadt ohne Verbrechensführung und eine neue Gruppe mit Dämonenmasken versucht die Stadt zu übernehmen. Daraus entwickelt sich eine durchaus spannende Geschichte, in der man einige bekannte Gesichter aus den Comics und Filmen entdeckt. Die Story hat einige interessante Wendung und ein sehr emotionales Ende und motiviert stets zum weiter spielen.
Marvels Spider-Man Remastered

Grafik:
Eine wunderschöne Grafik. Es ist Raytracing und DLSS vorhanden. Dank DLSS läuft das Spiel trotzdem flüssig und mit hohen 2 stelligen Werten. Alle nervigen Effekte, wie Bewegungsunschärfe und Überstrahlungseffekte lassen sich deaktivieren. Trotz der langen PS-Exklusivität sind immer noch Clipping-Fehler vorhanden und in manchen Zwischensequenzen werden Leute durch Autos gezogen. Das ist zwar nicht super Wild und meist eher lustig, stört trotzdem etwas den Spielfluss.
Marvels Spider-Man Remastered

Sound:
Ein filmreifer Sound. Im Hintergrund spielt eine tolle zur Situation passende Musik. Lediglich die Musik, die man beim Schwingen, durch die Stadt hört, wird irgendwann eintönig. In den Kämpfen hört man überall Explosionen und Schüsse. Außerhalb davon hört man den authentischen New-Yorker Verkehr. Die Soundkulisse lässt allgemein keine Wünsche offen und gibt ein hervorragendes Feedback. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar inkl. Synchronisation. Die Sprecher sind hervorragend und immer Lippensynchron. Spiderman geht stellenweise etwas auf die Nerven, wenn er wieder lauter dumme Sprüche heraushaut, das ist man aber von den Filmen gewohnt. Leider ist der Sound etwas verbuggt, es kommt stellenweise dazu das Spiderman seine Stimme verliert.
Marvels Spider-Man Remastered

Steuerung:
Die Steuerung ist typisch. Mit WASD bewegt man sich und die Maus steuert die Kamera. Mit der linken Maustaste kann man zuschlagen und mit der rechten Maustaste Zielen. Ausweichen kann man mit STRG und mit F zieht man sich an die Gegner. Da man Spiderman spielt, kann man umherschwingen. Dies ist mit Shift und der Leertaste möglich, die am Boden zum Rennen und springen dienen. Die Nummerntasten sind für die Fähigkeiten, 1 dient zum Heilen, 2 für den Finisher, 3 für die Anzugfähigkeit. Q dient, um Objekte durch die Gegend zu werfen, C um sich zu Punkten zu schwingen. Die Steuerung geht gut von der Hand und gibt keine Schwierigkeiten auf. Noch dazu kann sie frei angepasst werden.
Marvels Spider-Man Remastered

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad, den einfachsten sollte jeder ohne große Schwierigkeiten schaffen. Der erste Kampf gegen Fist ist ein ausführliches Tutorial, das in alle Aspekte des Spiels einführt. Im Grunde kämpft man sich durch Gegnermassen, um immer höhere Kombos zu erreichen. Diese füllen die Fokusleiste auf, mit dieser kann man spezielle Fähigkeiten auslösen wie das Heilen oder Finisher. Durch erfüllte Missionen erhält man EP, hat man genug, steigt man einen Level auf und erhält einen Vorteil wie mehr Leben oder höhere Angriffsstärke. Daneben erhält man einen Fähigkeitspunkt, damit kann man neue Fähigkeiten erwerben, für höhere Fähigkeiten sind teilweise mehrere dieser FP notwendig. Mit Stufe 45 hat man alle Fähigkeiten freigeschaltet, es gilt also nur zu entscheiden, welche Fähigkeiten man zuerst möchte. Daneben steckt die Stadt voller Nebenaktivitäten, für diese bekommt man bestimmte Marken, mit denen man seine Ausrüstung verbessern kann. Die vielen Aktivitäten in der Stadt sind Fluch und Segen zugleich, so gibt es immer etwas zu tun, man fühlt sich aber wie in der Beschäftigungstherapie. Trotzdem sind die Aktivitäten sinnvoll eingebunden, selbst für das Fotografieren der Sehenswürdigkeiten hat Spiderman eine Erklärung.
Marvels Spider-Man Remastered
Er müsse seine Karte synchronisieren, was angesichts von recht ungenauem GPS selbst im 21. Jahrhundert glaubwürdig erscheint. Leider sind auch wieder sinnlose Sammelobjekte vorhanden, neben den Rucksäcken die auf der Karte markiert werden. Was aber wieder mehr stört, sind die nervigen Stealth-Einlagen, nicht nur von Spiderman, sondern auch der anderen Charaktere in deren Haut man gelegentlich schlüpfen darf. Das Spiel hat zum Glück viele Barrierefreiheitsoptionen, so lassen sich auch nervige Elemente wie QTEs deaktivieren. Langweilig wird es aber nie, das Spiel bietet jede Menge Abwechslung, so sind auch mal ruhigere Passagen vorhanden in denen man simple Schalterrätsel lösen muss. Daneben muss man auch mal einfach im F.E.A.S.T.-Center Tante May helfen. Das Spiel lässt sich frei speichern, allerdings startet man vom letzten Kontrollpunkt. Um das Hauptspiel mit allen Aktivitäten durchzuspielen, braucht man ca. 24 Stunden, dann warten noch 3 inkludierte DLCs, die nochmal jeweils 4 bis 6 Stunden dauern. Man ist also über 30 Stunden beschäftigt, falls man alle Missionen spielen möchte, konzentriert man sich nur auf die Hauptstory ist man in ca. 10 Stunden durch.
Marvels Spider-Man Remastered

Spielwelt:
Ein authentisches New-York, mit massenhaft Verkehr. Überall sind Passanden und auch Tiere unterwegs. Die Hauptcharaktere haben alle eine hervorragende Mimik und Gestik. Die Elemente an den Outfits bewegen sich, ebenso die Haare. So wirkt die Spielwelt super realistisch und eindrucksvoll. Spidermans Movement-Set wirkt authentisch und schnell. Daneben sind verschiedene Wetterlagen vorhanden, allerdings durch die Missionen bedingt. Auch gibt es einen Tag- und Nachtwechsel, der ebenfalls durch die Hauptmission vorgegeben wird. Nur bei einigen Nebenmissionen ist plötzlich Tag oder Nacht, je nachdem wann die Mission vorgesehen ist. Das ist leider einfach unglaubwürdig, vor allem da diese mitten im Intro-Gespräch passiert. Nach der Hauptstory kann man an Wetterstationen, die Tageszeit und Wetter ändern. Teilweise hat sich auch der ein oder andere Logikfehler eingeschlichen, alles aber nichts Gravierendes.
Marvels Spider-Man Remastered

Fazit:
Mit Marvel’s Spider-Man Remastered bekommt man ein wunderschönes Open-World-Game, das einige kleine Schwächen hat. Allerdings motiviert die Story jederzeit zum Weiterspielen und man möchte einfach erleben wie es ausgeht. Durch die Barrierefreiheitsoptionen und die Schwierigkeitsgrade wird auch wirklich jeder seinen Spaß haben. Lediglich die Stealth-Missionen demotivieren etwas, haben aber faire Wiedereinstiegspunkte und sobald man weiß, wo welcher Gegner steht, sind sie kein großes Problem mehr. Wer wieder einmal ein wirklich gutes AAA-Spiel spielen möchte, sollte sich das Spiel auf jeden Fall holen. Dank der inkludierten DLCs ist der Preis trotz des Spielalters gerechtfertigt, wenn man auch mal auf den nächsten Sale warten kann.
Marvels Spider-Man Remastered

Pluspunkte Minuspunkte
+ viele Aktivitäten
+ Spiderman
+ Fähigkeiten
+ Verbesserungen
+ Sound
+ Grafik
+ Barrierefreiheitsoptionen
– viele Aktivitäten
– Sammelobjekte
– Stealth

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Endling – Extinction is Forever

am 20. Juli 2022 unter Abenteuer, Indie-Games, Review, Stealth, Test abgelegt

Story:
Man spielt eine Füchsin, die ihre Jungen und sich selbst das Überleben sichern möchte. Allerdings ist die Umwelt durch Waldbrände, Waldrodung und Verschmutzungen stark beeinträchtigt. Eines Tages wird einer deiner Welpen entführt, es gilt jetzt die anderen am Leben zu halten und gleichzeitig Spuren deines verschwundenen Welpen zu finden. Die Story hat lange Durststrecken, nur an bestimmten Tagen findet man eine neue Spur seines Welpen und bringt dabei die anderen drei in Gefahr.
Endling – Extinction is Forever

Grafik:
Eine 2.5 D Grafik, diese ist stark Comichaft und wird aus der Frontansicht erlebt. Ganz nette Schatteneffekte, sonst aber keine besonderen Effekte. Entsprechend läuft das Spiel aber flüssig mit hohen FPS. Allerdings wäre noch etwas mehr drin gewesen. Spiegelungen sind auch in Pfützen und dem Wasser kaum festzustellen. Die Schatten sind nicht immer passend zur Lichtquelle, bei mehreren Lichtquellen ist nur ein Schatten vorhanden. Außerdem wirken die Texturen durch den comicstil etwas detaillos. Die Grafik ist ganz nett, kann aber nicht mit aktuellen Grafik-Bomben mithalten.
Endling – Extinction is Forever

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme, je nach Situation hektische, Musik. Daneben hört man allerlei Wald und Tiergeräusche oder die Geräusche der Umweltverschmutzungen Fabrik. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber da man Tiere spielt keine Sprachausgabe. Das Spiel setzt daher auf starke Körpersprache, die man ganz gut deuten kann. Die restlichen Soundeffekte sind ordentlich und geben ein gutes Feedback.
Endling – Extinction is Forever

Steuerung:
Eine grundsätzlich gute Steuerung rund um WASD, von denen man aber nur W und D zum Laufen benötigt. Sehr viele Sondertasten die meist sinnvoll angebracht sind. Allerdings kann diese auch nicht angepasst werden. Zu Beginn des Spiels erhält man ein kurzes Tutorial rund um die Steuerung. Einziges Problem ist das man hier schon gelegentlich auf Welpen-Fähigkeiten, die man mit R verwenden kann, hingewiesen wird, obwohl man sie noch gar nicht beherrscht. Das ist vor allem am Anfang sehr bitter, wenn man es noch nicht weiß und verzweifelt R drückt. Die Maus kann nur im Menü verwendet werden, die Kamera im Spiel schwenkt man mit den Pfeiltasten, das wird aber auch nie wirklich benötigt. Etwas Schade ist es trotzdem, dass man das nicht auf die Maus gelegt hat.

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Endling – Extinction is Forever

Spielspaß:
Zu Beginn wird man schon einmal darauf hingewiesen, dass das Spiel nur automatisch im Fuchsbau speichert und nur einen Speicherslot hat. Nachdem man seine Jungen geboren hat, kann man erstmal ihre Fellzeichnung festlegen. Anschließend geht es jede Nacht auf Beutezug. Irgendwann zusammen mit deinen Welpen, um ihnen die Jagd beizubringen. So erhalten die Welpen neue Fähigkeiten, die sie sich von Mutter abschauen. Für diese Steifzüge hat man eine sehr beschränkte Zeit bis zum nächsten Morgen. Endet die Nacht passiert aber auch erstmal nichts Schlimmes, als das ein paar Feinde mehr unterwegs sind und der Jäger deine Spur aufnimmt. Nachts sollte man daher Orte markieren, um die Spur abseits von seinem Bau zu lenken. Wird man dann von einem Feind erwischt kann es sein das ein Welpe stirbt. Dann muss man die Verbleibenden trösten oder man geht ins Hauptmenü und startet den Tag von vorne, das Spiel speichert ja nur im Bau. Falls man doch mal selbst stirbt, endet das Spiel sofort und man muss den Tag ebenfalls neu starten. Das Spiel ist hier aber stets fair, die Gefahren werden stets mit Ausrufezeichen angekündigt und man kann diese recht einfach umgehen oder beherrschen. Aufgrund des ganzen Spiel-Prinzips geht der Spielspaß etwas verloren. Es macht einfach keinen Spaß die ganze Zeit ums Überleben zu kämpfen und so gar keine spaßigen Momente zu haben. Selbst das Ende belohnt rein gar nichts und ist bitter süß. Nach 4 bis maximal 5 Stunden hat man es dann geschafft und ist durch, wer hier irgendwelche großartigen Twists erwartet geht leer aus. Damit man nicht jede Nacht, wo kein Story-Fortschritt stattfindet, sofort wieder den Bau aufsucht, um Nahrungsquellen zu sparen, verliert man dann automatisch fast die Hälfte der Nahrung. Entsprechend ist es Pflicht jede Nacht auf die Jagd zu gehen.
Endling – Extinction is Forever

Spielwelt:
Eine Welt bestehende aus Wald, eine Fabrikumgebung und einer Müllhalde. Diese Welt öffnet sich immer weiter und gibt neue Wege frei. Auch bis zu drei neue Fuchs-Baue schaltet man frei und kann so Nachts etwas wählen. Leider muss man alles selber finden es ist zwar eine Karte vorhanden, diese zeigt allerdings nur die Wege und Hindernisse, die man entdeckt hat. Alle Nahrungsquellen muss man sich merken und selbst entdecken, lediglich die Events werden automatisch markiert. Dazu gehören auch die Markierung-Events, die man jede Nacht machen sollte. Es ist einiges an Tieren unterwegs, diese sind halt oftmals Nahrungsquelle und durch die fortschreitende Verschmutzung werden diese auch seltener. Die Spielwelt wirkt durchaus authentisch und lebendig, warum der Fuchs allerdings nur die Wege nutzt, wo er auch auf Menschen treffen kann, ist eher unglaubwürdig.
Endling – Extinction is Forever

Fazit:
Endling will den Spieler die menschenerzeugte Umweltkatastrophe aus der Sicht eines Fuchses zeigen. Allerdings nimmt sich das Spiel hierbei zu ernst und zeigt dem Spieler permanent den Mittelfinger. Das Survival-System ist zu ernst und wenig spaßig. Dass man Welpen verlieren kann ist auch nur bitterer Ernst und im Notfall startet man halt den Tag von vorne. Es fehlen einfach die spaßigen Momente wie das man mal eine Rutschpartie mit den Jungen unternimmt oder einfach mal sorglos herumbalgt. Nicht falsch verstehen, das Spiel macht nichts grundsätzlich Falsch und ist eine ausgereifte Fuchssimulation, allerdings fehlen die Momente, in denen man mal Luft holen kann. Wer den Tod ernsten Alltag eines Fuchses erleben will, ist genau richtig, alle anderen machen lieber einen großen Bogen um das Spiel. Für gerade einmal 5 Stunden Spielzeit sind auch die aufgerufenen 30 Euro zu viel, das Spiel hätte maximal die Hälfte kosten dürfen.
Endling – Extinction is Forever

Pluspunkte Minuspunkte
+ Gefahren authentisch dargestellt
+ Fair und Beherrschbar
– kein freies Speichern
– Steuerung kann nicht angepasst werden
– Kamera nicht mit der Maus schwenkbar
– wenige Marker
– zu wenige Spielspaß
– zu ernst
– Moralapostel-Spiel

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NoFear13

American Theft 80s

am 17. Juni 2022 unter Indie-Games, Review, Spiele-Blackliste, Stealth, Test abgelegt

Story:
Man landet in der Stadt Schattenwald. Gleich der erste Auftrag führt einen ins Haus des Bürgermeisters, wo man den Safe ausräumen soll. Leider geht alles Schief und man landet im Knast, von dort bricht man aus und lernt seinen ersten Auftraggeber kennen. Dieser schickt einen auf Einbruchstour, um sich einen Namen in der Verbrecherbranche zu machen. Die Story ist vollkommen lächerlich und langweilig und lässt einen kaum am Ball bleiben.
American Theft 80s

Grafik:
Die Grafik ist eher unterdurchschnittlich, läuft aber trotzdem nur mit höheren 2 stelligen Werten. Es sind zwar nette Schatteneffekte vorhanden, die sich dynamisch der Lichtquelle verhalten. Spiegelungen oder sonst irgendwelche tollen Effekte sind nicht vorhanden. Die Texturen sind vollkommen flach und haben kaum Details. In den live gerenderten Zwischensequenzen sind schwarze Balken vorhanden, da ja live gerendert wieder vollkommen unnötig und einfach nur lästig.
American Theft 80s

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind lediglich in Ordnung, es sind aber nur die Texte der Hauptstory vertont, die NPCs in der Welt sprechen nicht. Im Hintergrund spielt eine passend, sich der Situation anpassende Musik. Diese hört man aber nur in bestimmten Situationen oder im eigenen Wagen. Die Musikauswahl ist recht umfangreich, die restliche Soundkulisse ist ebenfalls in Ordnung. Im Hintergrund hört man den Wind oder vorbei fahrende Autos. Ansonsten geben die Soundeffekte ein gutes Feedback, besonders wenn man von Einwohnern wahrgenommen wird, wird dies deutlich signalisiert.
American Theft 80s

Steuerung:
Das Spiel wird größtenteils genretypisch gesteuert. Die Tasten können aber frei belegt werden, Funktionen können hier gleichzeitig auf die Maus und der Tastatur liegen. Im Großen und Ganzen geht die Steuerung ganz gut von der Hand. Die Fahrphysik ist zwar völlig für den Arsch und auch sonst sind einige Steuerungselemente unnötig kompliziert, wie das man ab und an F statt E drücken muss um z. B. bei verschlossenen Türen zu wählen wie man die jetzt genau knacken möchte. Sowohl das Aufbrechen der Fenster als auch das Knacken von Schlössern spielt sich realistisch. Da der Charakter keinen Lebensbalken hat und man ein sofortiges Game Over bekommt, wenn man von der Polizei geschnappt wird, kann man aus jeder Höhe in die Tiefe springen, ohne das einem irgendetwas passiert. Der einzige Balken, auf den man Achten muss, ist der Ausdauer-Balken, dieser verbraucht sich beim Rennen und anderen anstrengenden Aufgaben. Die Ausdauer dient auch dazu sich kurz gegen die Polizei zu verteidigen, sodass man ihnen einmal entkommen kann, bevor sie einen überwältigen.
American Theft 80s

Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, dieses führt einen in die grundsätzlichen Aspekte eines Kleinkriminellen ein. Im Spiel fährt man dann durch die Gegend und bricht in verschiedene Gebäude ein und erledigt so kleine Jobs. Man darf sich nicht wirklich etwas zu schulden kommen lassen, rammt man jemand oder schaut jemanden nur schief an, spornt die Polizei unmittelbar in der Gegend. Dann heißt es möglichst schnell mit dem Auto zu flüchten, rammen einen die Bullen, ist das Auto beschädigt und muss erst abgeschleppt werden. Nebenbei sammelt man XP, mit denen man seine Ausrüstung verbessern kann, diese Verbesserungen bringen aber kaum etwas, sodass man keinerlei Fortschritt erlebt. Wenn man das Füllvolumen des Rucksacks in 5 % schritten auf maximal 25 % verbessern kann, ist das schon lächerlich. Daneben verdient man Geld, mit dem man neue Ausrüstung kaufen kann oder die Polizei bestechen, wenn der Verdacht zu hoch wird.
American Theft 80s
Daneben kann man sich Notizen zu den Häusern kaufen, wo genau drin steht, was zu holen ist und wie der Tagesablauf der Bewohner ist. Die größte Herausforderung an dem Spiel ist die richtigen Werkzeuge zu besorgen, um die Schlösser zu knacken, der Rest ist lächerlich. Denn man kann nicht von Anfang an alles kaufen, sondern muss erst Aufträge erfüllen, das macht das alles lächerlich schwer, wenn man die Vordertür nicht einfach öffnen kann. Die Verfolgungsjagden, wenn man sie überhaupt so bezeichnen mag, sind lächerlich einfach. Im Spiel kann auch nicht frei gespeichert werden, hierfür muss man immer erst eine Telefonzelle aufsuchen. Man braucht ewig um alle Häuser auszurauben und alle Aufträge zu erfüllen. Den aller Meisten wird es aber nach wenigen Stunden reichen. Vor allem da alle anderen versprochenen Elemente rudimentär eingebaut sind, so kann man zwar Immobilien kaufen und diese sehr simple einrichten, das hat aber keinerlei spielerischen Wert. Dieser Umstand zieht sich durch viele weitere Spielelemente, was zu einem unbefriedigenden Spielerlebnis führt.
American Theft 80s

Spielwelt:
Gleich zu Beginn fällt auf, dass die meisten spiegelnden Oberflächen ein sehr verschwommenes Bild zeigen, in den meisten Toiletten sind daher auch keine Spiegel angebracht. Falls man doch mal in einer Toilette einen Spiegel findet, ist dieser sehr klein um über diesen Missstand hinwegzutäuschen. Das Spiel steckt voller Logikfehler und die KI ist dumm wie Stroh. So werden keinerlei Schlösser ausgetauscht, wenn man mal den Schlüssel geklaut hat, geknackte Türen und Fenster werden aber schon in dem Moment repariert, wo man kurz in die andere Richtung blickt. Das die KI nicht sonderlich ausgereift ist zeigen besonders die Polizisten, die anscheinend genau wissen, wo man sich im Haus versteckt, dann aber doch am Schrank vorbeilaufen. Ansonsten ist die Spielwelt stimmig, im Hintergrund bewegen sich etwas die Bäume im Wind, überall in der Stadt fahren Autos herum und die Bürger laufen auf den Bürgersteigen. Die Karte ist aber recht übersichtlich und man findet jetzt keine riesige Stadt, sondern eher einen kleinen Ort vor.
American Theft 80s

Fazit:
Das ganze Spiel ist ein lächerlicher Einbruchssimulator in den 80ern, die in der Produktbeschreibung angesprochenen Features sind alle nur rudimentär vorhanden. Die vielen Logikfehler, die dumme KI und das man völlig waffenlos allem entgegensteht, macht das Spiel wohl für die wenigsten attraktiv. Der Preis von 17 Euro mag in Ordnung sein, allerdings macht man halt immer das gleiche und bricht in ein Haus nach dem anderen ein, schleppt alles raus und verkauft dann den Schund. Das Levelsystem völlig nutzlos und die mächtigen Werkzeuge müssen durch die langweilige Story sehr langsam erspielt werden. Völliger Schund dieses Spiel, einfach Finger weg!
American Theft 80s

Pluspunkte Minuspunkte
+ Diebstahl – schwarze Balken
– Stealth
– dumme KI
– keinerlei Action
– lächerliche Verfolgungsjagden
– Verbesserungen die nichts bringen
– keine deutsche Sprachausgabe

Bewerte dieses Spiel:
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