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NoFear13

V Rising

am 12. Mai 2024 unter Action, Aufbauspiel, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Ohne großartige Erklärung entsteigt man als Vampir aus seinem Sarg. Fortan gilt es Ressourcen zu sammeln und sich ein Vampirschloss zu bauen. Damit man nicht von den ganzen Ressourcen, Gegenständen und Bauoptionen überwältigt wird, schaltet man diese mit einer Quest-Reihe nach und nach frei. So kann man immer bessere Gebäude, Gegenstände, etc. herstellen und wird so nach und nach mächtiger. Besondere Vampir-Mächte erlangt man von den V-Blut-Gegnern, das sind besonders schwere Elitegegner. Von manchen dieser Gegner erhält man zudem neue Gebäude und Verarbeitungsoptionen. Das ist auch der grundsätzliche Spielloop: man kämpft sich von V-Blut zu V-Blut, schaltet so neue Ausrüstung frei, fertigt diese mit den neuen Gebäuden und begibt sich zum nächsten Boss. Um sich weiter zu stärken, kann man auch noch den Gegnern Blut abzapfen; je nach Qualität und Blutgruppe erhält man andere Boni. Das Blut verliert mit der Zeit an Wirkung und man muss einen neuen Gegner suchen, später nutzt man sein Gefängnis und zapft dort den Gefangenen Blut ab und versorgt sie mit Fischen. Außerdem muss man sich vor dem Sonnenlicht in Acht nehmen, gegen dieses kann man sich nur ein wenig mit Umhängen schützen.
V Rising
Zum Glück bestimmt man die Rahmenbedingungen selbst und kann im Fall eines privaten Servers oder im Fall, dass man selbst hostet, alle Rahmenbedingungen selber festlegen. Im Spielverlauf schaltet man dann auch noch passive Fähigkeiten frei, für die man sogenannte Risse versiegeln muss und so stygische Scherben sammelt. Leider wird das Spiel später zur reinen Beschäftigungstherapie, da man echt lange farmen muss, um die notwendigen Ressourcen zu beschaffen. Selbst die Diener, die man auf Beschaffungsmissionen schicken kann, brauchen dafür viel zu lange und es lohnt sich kaum. Ob man wirklich bis zum Endboss spielt, bleibt jedem selbst überlassen. Je nach gewählten Server-Einstellungen können bis dahin zwischen 30 und 200 Stunden vergehen. Alles in Allem erhält man ein gutes Action-Rollenspiel (ARPG), wenn man sich mit den Server-Einstellungen beschäftigt oder auf Herausforderungen steht. Man sollte sich allerdings dem grundsätzlichen Spielloop bewusst sein und damit kein Problem haben. Der Koop- oder PVP-Aspekt ist nett, spielt aber eher eine untergeordnete Rolle und dass man im Hintergrund immer einen Server hostet, auch im Solospiel, ist etwas ungewöhnlich. Gerade bei einem solchen Solospiel ist es unpraktisch, dass die Zeit für die Produktion oder Dienermissionen nicht fortschreitet und man das Spiel so dauerhaft laufen lassen müsste oder doch einen privaten Server betreiben muss.
V Rising

Pluspunkte Minuspunkte
+ private Server
+ auf denen man die meisten nervigen Mechaniken deaktivieren kann
+ immer mehr Möglichkeiten
+ die meisten Gegenstände herstellbar, selbst Ausrüstung
– nervige Mechaniken
– eintöniger Spielloop
– ewiges Farming
– immer laufender Server im Hintergrund
– Ausrüstung kann kaum gefunden werden

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NoFear13

Heading Out

am 08. Mai 2024 unter Abenteuer, Rennspiele, Review, Rogue-Like, Test abgelegt

Man spielt einen Straßen-Rennfahrer, der in einen Unfall verwickelt wurde und fortan vor seinen Ängsten flieht. Zu Beginn jedes Kapitels muss man so ein Rennen gegen die Angst gewinnen, danach beginnt ein Road-Trip durch die USA zum finalen Rennen. Dabei muss man immer weiter vor der Angst fliehen, gibt man dabei allerdings zu viel Gas, muss man sich Verfolgungsjagden mit der Polizei liefern und der Fahndungslevel im jeweiligen Staat steigt. Daneben trifft man immer mal auf Rennen, die zwar auch den Fahndungslevel steigen lassen, aber auch Belohnungen in Form von Geld liefern. Die beiden Renntypen laufen als Echtzeitrennen ab, daneben befindet man sich auf einer Übersichtskarte, wo man nur Gas geben kann, um schneller zur nächsten Stadt zu gelangen. Zwischen diesen, aber auch in den Städten, treten immer mal zufällige Ereignisse auf, die mal mehr oder weniger spannende Geschichten erzählen und vor Entscheidungen stellen. Abhängig von der Entscheidung bekommt man verschiedene Belohnungen oder Abzüge, z. B. in Form von Geld, Ruf, Ruhm und auch mal Gegenstände.
Heading Out
In den Städten kann man dann noch die verschiedenen Geschäfte besuchen, z. B. das Hotel für Fokus, das lokale Einkaufsgeschäft für Spezialgegenstände und die Werkstatt. Das Spiel hat einen leichten Rogue-Lite-Ansatz, sodass, wenn man das Endrennen nicht erreicht, man das Kapitel erneut spielen darf. Dies ist z. B. der Fall, wenn man von der Angst eingeholt wird, einen tödlichen Unfall erleidet, hier hat man je nach Schwierigkeitsgrad mehr Wiederbelebungen frei oder das Auto irgendwann nicht mehr repariert bekommt. Da man dann aber neue Ereignisse erlebt oder eine andere Route wählen kann, ist das meist nicht so tragisch. Auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad kommt es ohnehin kaum vor. Mit jedem abgeschlossenen Kapitel schaltet man neue Ereignisse und einen neuen Wagen frei, den man im nächsten Kapitel nutzen kann. Insgesamt gibt es vier Kapitel, für die man jeweils um die zwei Stunden benötigt, entsprechend ist man in acht Stunden durch. Für den aufgerufenen Preis ist das alles mehr als in Ordnung und die Preis-Leistung ist voll erfüllt.
Heading Out

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafikstil
+ Ereignisse
+ Schwierigkeitsgrade
– startet auf Englisch
– keine deutsche Sprachausgabe
– Zufallsereignisse wiederholen sich recht schnell
– Gegner mit Gummiband-Effekt
– kein freies Speichern
– schwache Grafik
– Streckenumgebung immer ähnlich

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NoFear13

Harold Halibut

am 18. April 2024 unter Abenteuer, Review, Test abgelegt

Man spielt den Mechaniker und Laufburschen Harold Halibut, der sich an Bord des Raumschiffs Fedora befindet. Dieses ist auf der Suche nach einer neuen Erde auf einem Wasserplaneten mit giftiger Atmosphäre abgestürzt. Zum Glück ist das Raumschiff nicht nur luft-, sondern auch wasserdicht. Das Ziel ist es, wieder vom Planeten zu kommen. Dafür stehen gerade einmal 90 Tage zur Verfügung, bevor ein 70-jähriger Sonnensturm kommt. Harold hilft, soweit er kann, hauptsächlich der Labor-Professorin und der Energie-Beauftragten.
Harold Halibut
Das Spiel selbst ist ein simples Abenteuerspiel, das hauptsächlich mit sehr einfachen Laufaufgaben und selten mit maximal simplen Mini-Spielen beschäftigt. Die Hauptmotivation wird aus der ganz netten Story gezogen. Das Spiel ist in großen Teilen hauptsächlich ein Film. Dabei kommt dem Spiel die einzigartige Grafikspiel-Gestaltung zugute: Die ganze Welt und die Figuren sind aus Knete gemacht worden, bevor sie digitalisiert wurden. Das Spiel erinnert an eine sehr lange Folge von Shaun dem Schaf, der Humor ist ebenfalls auf einem ähnlichen Level und lädt zum Schmunzeln ein.
Harold Halibut
Damit man seine aktuellen Aufgaben immer im Blick behält, werden sie im Tablet festgehalten, welches man mit Tab aufrufen kann. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass man stellenweise nach dem Ziel suchen muss, z.B. wenn man das Versteck der Kinder finden muss. Man sollte sich also vor dem Kauf ins Gedächtnis rufen, dass man eher einen Film mit Spielelementen kauft, als ein vollwertiges Spiel. Der Preis von 35 Euro ist hierbei etwas hoch gegriffen, vor allem, wenn ein deutsches Entwicklungsstudio nur eine englische Sprachausgabe liefert. Das Spiel eignet sich dann zwar auch für Kinder ab 12 Jahren, die mangels deutscher Sprachausgabe aber viel lesen müssen. Das bedeutet nicht, dass nur seichte Themen bearbeitet werden, aber das Spiel reist nie in ein tiefes Loch. Da das Spiel durch die deutsche Film- und Medienförderung mitfinanziert wurde, wäre eine deutsche Sprachausgabe durchaus Pflicht gewesen. Nach guten 10 Stunden hat man dann die 6 Kapitel durchgespielt, wobei die Story ab Kapitel 3 wirklich an Fahrt aufnimmt.
Harold Halibut

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Speichert Kapitel-Abschnitte automatisch
+ stressfreies Spielerlebnis
– kein Maussupport
– keine deutsche Sprachausgabe
– kleinere Ruckler
– kleinere Clipping-Fehler
– kleinere Bugs
– kein freies Speichern
– nicht deaktivierbare Tiefenunschärfe

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NoFear13

SOUTH PARK: SNOW DAY

am 28. März 2024 unter Review, Rogue-Like, Rollenspiel, Test abgelegt

South Park wird von einem Schneesturm heimgesucht, es gibt viele Opfer. Der einzige, der sich freut, ist Cartman, denn angesichts des Chaos fällt die Schule aus. Wie in den Vorgängern spielt man selbst wieder das neue Kind und erstellt sich dazu zu Beginn einen Charakter. Leider hat man sich entgegen der Vorgänger zu einer 3D-Comic-Grafik hinreißen lassen. So ist zwar der Stil von South Park noch erkennbar, trotzdem ist es ungewohnt und passt nicht ganz zu den tollen Zwischensequenzen im Stil der Serie. Die Grafik ist noch dazu weit weg vom aktuellen Stand der Technik, dafür sollte das Spiel auch auf schwächerer Hardware laufen. Das Spiel selbst ist ein Action-RPG mit Rogue-Lite-Elementen, dieses Mal mit Echtzeitkämpfen. Statt Erfahrung sammelt man verschiedene Währungen, zum einen Klopapier, was angesichts Corona die neue Währung innerhalb des Rogue-Lite-Runs ist. Daneben sammelt man PP und DM, ersteres ist uninteressant und dient nur zum Freischalten von neuen Kosmetika. DM ist Dunkle Materie, mit der man sich insgesamt verbessern kann. Zu Beginn jeder Rogue-Lite-Runde wählt man zwei Vorteilskarten, von denen eine Bullshit-Karte ist, die besondere Vorteile liefert, aber nur einmal verwendet werden kann. Das andere ist eine passive Vorteilskarte für seine Fertigkeiten oder Waffen.
SOUTH PARK SNOW DAY
Neue Waffen und Fertigkeiten schaltet man durch Herausforderungen frei, so kann man auch neue passive Verbesserungen für die DM freischalten. Die Waffen und Fertigkeiten rüstet man dann in der Rüstkammer aus, man kann immer nur 2 Fertigkeiten und eine Nahkampf- und eine Fernkampf-Waffe verwenden. Während des Runs kann man immer wieder passive Karten erwerben, mit dem Klopapier kann man diese dann neu auswürfeln oder vor dem Wählen verbessern. Daneben findet man auch immer mal in Kisten neben den Währungen mal eine Karte. Da man vor jeder Runde den Schwierigkeitsgrad wählt und auch andere Spieler mitnehmen kann, ist das Spiel am Anfang recht einfach. Wenn man nicht alle 4 Plätze mit anderen Spielern gefüllt hat, wird der Rest durch NPCs aufgefüllt, die dann im Kampf erscheinen. Wie für Rogue-Lite üblich, wenn alle 4 Spieler sterben und nicht rechtzeitig von den anderen wiederbelebt werden, endet die Runde vorzeitig und man kann nicht ins nächste Kapitel. Leider wird das Spiel ab Kapitel 4, selbst auf einfach, so schwer, dass es kaum noch gelingt, das letzte Kapitel zu erreichen. Gefühlt will man die Spielzeit hier nur strecken, die sonst mit gerade einmal 5 Stunden recht kurz ausfällt.
SOUTH PARK SNOW DAY

Pluspunkte Minuspunkte
+ South Park Humor
+ Schwierigkeitsgrade
– altbackene Grafik
– kein freies Speichern
– Kapitel 4 u. 5 zu schwer
– für die 30 möglichen Upgrades viele Wiederholungen notwendig

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NoFear13

Outcast – A New Beginning

am 16. März 2024 unter Action, Shooter, Test abgelegt

Man spielt Slade, der ohne Erinnerung in einer unbekannten Dimension aufwacht. Dem Spieler ist diese durchaus aus den Vorgängern bekannt. Ziel des Spiels ist es, wieder in seine Dimension zu kommen. Dafür muss man aber erst einmal den Einwohnern helfen, um an den Ort der Rückreise gelangen zu können. Diese werden von Invasoren heimgesucht, die sich schnell als Menschen herausstellen. Es beginnt ein spannendes Abenteuer, das sich als Action-Third-Person-Shooter präsentiert. Von besiegten Gegnern erhält man verschiedene Ressourcen, mit denen man neue Fähigkeiten der Ausrüstung freischalten kann. Außerdem lassen sich Module für die Waffe finden, die sich so etwas individualisieren lässt. Die Missionen im Spiel können in fast beliebiger Reihenfolge angegangen werden. So entscheidet man selbst, welche Dörfer man zuerst hilft. Daneben gibt es jede Menge gleicher Open-World-Events, die man teilweise auch für die Missionen machen muss. Das Spiel bietet zwar nicht jede Menge Abwechslung, aber man verbessert zumindest seinen Charakter nach und nach. Daneben ist die Open-World ganz nett gestaltet und bietet auch jede Menge unterschiedlicher Flora und Fauna. Leider fühlt sich das Spiel gerade zum Schluss immer mehr nach Fleißarbeit an. Nach ca. 20 Stunden hat man es dann geschafft, und es geht endlich nach Hause.
Outcast – A New Beginning

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ Verbesserungen
+ Quest-Marker
– Zwischensequenzen auf 30 FPS beschränkt
– Speichermodus speichert nur letzten Checkpoint
– nur 4 Speicherslots
– Repetitives Gameplay

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Welcome to ParadiZe

am 04. März 2024 unter Action, Aufbauspiel, Review, Rollenspiel, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Die Welt ist von Zombies überrannt, und die Überlebenden haben eine Erfindung, mit der sie die Zombies kontrollieren können. Diese befindet sich in Paradize, wo die Zombies die langweiligen Jobs übernommen haben. Natürlich konnte das nicht gutgehen, und man verlor die Kontrolle über die Zombies. Dennoch begibt man sich auf den Weg in die Stadt, um die übrig gebliebenen Gerätschaften für sich selbst zu verwenden. Von dort aus plant man, mit einer Rakete vom Planeten zu fliehen. Dabei trifft man auf allerlei lustige Einwohner der längst verlorenen Stadt. Das Spiel ist eine Mischung aus ARPG (Action-Rollenspiel) mit Basenbauelementen, in denen man Zombies für sich arbeiten lässt. Mit den verdienten XP (Erfahrungspunkten) kann man neue Fertigkeiten erwerben, die sowohl einen selbst als auch die Zombies verbessern. Der Aufbauteil des Spiels ist eher unwichtig, es gibt lediglich einige Gebäude, um die Ausrüstung zu verbessern. Leider enthält das Spiel viele Frustmechaniken. Obwohl es keine wirklichen Survival-Mechaniken gibt, muss man auf Kälte und Hitze achten und regelmäßig trinken. Die Ausdauermechanik macht Nahkampfkämpfe frustrierend, und im Fernkampf muss man ständig Munition nachcraften. Zusätzlich stellt der Skillbaum eine Herausforderung dar, da man sich entscheiden muss, ob man seine Zombies verstärkt oder sich selbst verbessert.
Welcome to ParadiZe
Entweder stirbt man selbst dann ständig oder die eigenen Zombies. Die Nachspornmechaniken muss man aber auch erstmal wieder leveln. Noch dazu schwankt der Schwierigkeitsgrad extrem, vor allem wenn man wieder einmal vor einer Zombiefestung steht. Das hier dann auch noch die feindlichen Zombies sehr schnell nachspornen, ist ebenfalls extremst frustrierend. Dass man bessere Waffen dann auch nur craften kann, diese dann aber auch noch eine Levelbeschränkung haben, nervt ebenfalls. Noch dazu, dass man so extrem viel XP verliert, wenn man stirbt, da kann dann schonmal ein halber Levelaufstieg weg sein. Hier fehlen einfach durchdachte Mechaniken, das simpelste ein Schwierigkeitsgrad, daneben müsste man mit jedem Aufstieg einfach in allen Skillbäumen einen Punkt erhalten. Das Spiel endet dann für die meisten nach 9 Stunden, wenn man einfach sein Camp nicht mehr vernünftig verteidigt bekommt, da einem nicht genug Strom zur Verfügung steht. Alles in Allem braucht niemand dieses Spiel, dafür ist keiner der Mechaniken wirklich spaßig genug, um einen am Ball zu halten.
Welcome to ParadiZe

Pluspunkte Minuspunkte
+ freie Tastenbelegung
+ Zombies die die Arbeit machen
+ XP
+ Schnellreisepunkte
– keine deutsche Sprachausgabe
– Sprecher mit teilweise starken Dialekt
– Live gerenderte Zwischensequenzen mit schwarzen Balken
– schlechte KI, aber mit Zombie erklärbar
– Ausdauer
– schwankender Schwierigkeitsgrad
– keine Schwierigkeitsgrad wählbar
– Strommangel
– Camp-Verteidigung kaum möglich
– viele Frustmechaniken

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Last Epoch

am 01. März 2024 unter Action, Review, Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Ein typisches Action-RPG im Stil von Diablo, Path of Exile (PoE) und ähnlichen Titeln: So lässt sich das Spiel beschreiben. Die Story dreht sich um ein Zeitreise-Abenteuer, das jedoch weder besonders spannend noch von großer Bedeutung ist. Dennoch nutzt das Spiel geschickt die Zeitreise-Thematik, um zahlreiche verschiedene Umgebungen und Feinde einzuführen. Trotz des In-Game-Shops überrascht das Spiel mit einem Offline-Modus, der alle Features bietet. Im Offline-Modus fehlen lediglich der In-Game-Shop und die entsprechenden kosmetischen Gegenstände. Wer das Spiel einfach nur genießen möchte, sowieso Singleplayer spielt und auf kosmetische Items verzichten kann, sollte unbedingt den Offline-Modus wählen. Das Spiel bietet durchdachte Features, die sowohl PoE als auch Diablo seit Jahren nicht umsetzen. Zum einen einen In-Game-Lootfilter, dieser kann einfach im Spiel konfiguriert oder als XML-Datei importiert werden. Außerdem ein durchdachtes Fraktionssystem. Der Spieler entscheiden, ob sie handeln möchten oder nicht. Wer sich für den Handel entscheidet, schaltet immer bessere Handelsmöglichkeiten frei und man erschwert so den Bot-Handel. In der anderen Fraktion hingegen erhöhen sich die Drop-Chancen. Allerdings können die Gegenstände nach dem Kauf nicht mehr gehandelt werden, was andere Tricks verhindert. Das wird durch die Fraktionszugehörigkeit und Rang weiter verstärkt. Spieler können die jeweiligen Gegenstände nur verwenden, wenn sie der Fraktion angehören und dort einen bestimmten Rang haben.
Last Epoch
Daneben gibt es ein sehr gutes Crafting-System, bei dem man nicht nur vom Glück abhängig ist. Es bewegt sich in der Schwierigkeit zwischen Diablo und Path of Exile. Eine der wenigen Minuspunkte ist der schwankende Schwierigkeitsgrad, der manchmal knackig wird und dann wieder sehr einfach. Gerade die Bosskämpfe mit ihren One-Shot-Mechaniken können nerven, aber es wird gut angezeigt, wo diese Angriffe stattfinden. Eine weitere Besonderheit, die weder positiv noch negativ ist, ist der Fertigkeiten-Baum. Hier kann man einfach mit jedem Level einen Punkt vergeben. Teilweise erhält man auch durch Nebenquests Punkte. Auf der Kartenansicht erfährt man jederzeit, wie viele Punkte in der Kampagne noch verfügbar sind. Daneben kann man sich auf fünf Skills spezialisieren, die dann selbst auch nochmal leveln. Für jeden Skill gibt es einen eigenen Baum, in dem man den Skill anpassen kann. Ein weiteres cooles Feature sind die Götzen – die aus Diablo 2 bekannten Zauber, die das Inventar verstopft haben. Hier hat Last Epoch jedoch weitergedacht: Im Spielverlauf schaltet man Götzenplätze frei, wo man seine Götzen anordnen kann, und das Inventar bleibt frei. Technisch gesehen hat das Spiel leider seine Schwächen. Die Grafik ist weit entfernt vom aktuellen Stand der Technik, und es gibt immer mal wieder starke Frame-Einbrüche. Auch soundtechnisch ist es kein Meisterwerk und bietet nur eine englische Sprachausgabe. Abgesehen davon treten immer mal wieder größere und kleinere Bugs auf, wie zum Beispiel plötzlich riesige Schrift. Alles in allem erhält man jedoch ein gutes Spiel, das Diablo zumindest in seine Schranken weist.
Last Epoch

Pluspunkte Minuspunkte
+ freie Tastenbelegung
+ Offline-Modus mit allen Featuren
+ In-Game-Lootfilter
+ Fraktionen
+ Prophezeiungen bei Loot-Fraktion
+ In-Game-Market bei Handels-Fraktion
+ gutes nicht zu komplexes Crafting-System
+ ausführliche In-Game Hilfe
+ dank Zeitreise-Thema immer neue Umgebungen und Feinde
– schwankender Schwierigkeitsgrad
– Bosse mit One-Shot-Mechaniken
– Grafik nicht up to date
– trotzdem starke Frame-Einbrüche
– trotzdem teilweise schlechte Performance
– keine deutsche Sprachausgabe
– fehlerhafte deutsche Übersetzung (soll noch überarbeitet werden)

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Banishers: Ghosts of New Eden

am 18. Februar 2024 unter Abenteuer, Action, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Man spielt zu Beginn zwei Geisterverbanner, auch Banisher genannt. Diese befinden sich auf dem Weg nach New Haven, wo es von Geistern und Schemen nur so wimmelt. Auf der Mission stirbt die weibliche Heldin und unser Held stürzt in tiefe Trauer. Statt seine Frau zu verbannen, beschließt er, gemeinsam mit ihrem Geist die Insel zu befreien. Das Spiel ist ein typisches RPG, das aber stark von der Story getrieben wird. So kann man die Welt zwar einigermaßen frei erkunden, hat aber doch eigentlich immer ein klares nächstes Ziel. Daneben sind immer mal vorübergehend Wege blockiert und werden dann auf der Karte markiert. Das Spiel wird, wie beschrieben, hauptsächlich von der Story vorangetrieben, hat daneben aber leichte RPG-Elemente. So sammelt man XP, mit denen man neue Skills erwerben kann, außerdem kann man mit gesammelten Ressourcen seine Ausrüstung verbessern. Selten findet man daneben auch mal neue Ausrüstung. Leider läuft das Spiel immer nach dem selben Zyklus ab, indem man erst ein paar deutlich markierte Hinweise findet, dann ein paar Gegner bekämpft und zum Schluss den Geist verbannt oder einen Menschen tötet. Letzteres ist die einzige bedeutende Entscheidung, die man im Spiel trifft und wirkt sich auf das Aussehen der Spielwelt und auf das Ende aus. Nach einiger Zeit erhält man dann noch eine finale Nebenaufgabe, die das Ganze schließlich abschließt.
Banishers – Ghosts of New Eden
Selbst die Gegnertypen unterscheiden sich nur minimal und selten wird ein neuer Gegnertyp eingeführt. Grundsätzlich hat man nach dem ersten Zyklus alles gesehen, was das Spiel liefert, der Rest fühlt sich an wie Fleißarbeit. Das liegt zuletzt auch daran, dass man nur selten seine Ausrüstung aufwerten kann oder mal einen Level aufsteigt. Highlights sind hierbei nur die Bosskämpfe im Verlauf der Hauptstory, die nicht nur abwechslungsreich sind, sondern auch die Spielwelt und Charakterentwicklung vorantreiben. Insgesamt bekommt man so ein Spiel, das hauptsächlich mit Story überzeugen will, die Hauptstory eröffnet sich aber größtenteils in den ersten paar Stunden und bietet kaum Wendungen. Gerade in der Charakterentwicklung und Loot-Spirale hätte man mehr machen können, hier ist der Fortschritt viel zu langsam, um zu motivieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man erst in neuen Gebieten die neuen Zutaten erhält, um die Ausrüstung zu verbessern. Des Weiteren schalten sich auch erst ab Stunde 15 des Spiels die meisten Nebenaktivitäten frei, die die notwendigen Belohnungen liefern. Dann hat man ein ganz gutes Spielerlebnis, dieses flacht dann aber nach ca. 20 Stunden ab und am Ende hat man nochmal kaum Fortschritt. Übersteht man diese Durststrecken, erhält man ein ganz nettes, rund 50 Stunden langes Spiel, mit ganz netten Geistergeschichten der Einwohner.
Banishers – Ghosts of New Eden

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ freies Speichern
+ freie Tastenbelegung
+ RPG-Elemente
+ Tipps durch Begleiterin
+ Weg-Führung
+ verbesserbare Ausrüstung
+ Spielzeit
– Zwischensequenzen mit starken Fragmenten
– Zwischensequenzen in deutlich schlechterer Grafik
– nicht deaktivierbare Tiefenunschärfe
– kein Raytracing
– Ressourcen sammeln für Rituale
– wenig Fortschritt zwischendurch
– immer gleiches Spielprinzip
– immer gleiche Sprüche
– richtiger Fortschritt erst ab Mitte des Spiels
– kaum noch Fortschritt am Ende des Spiels
– Sammelobjekte
– Schatzkarten

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CLeM

am 07. Februar 2024 unter Adventure, Puzzle, Review, Rätsel, Test abgelegt

Man spielt eine kleine Puppe, die ohne Erinnerung in einem Keller aufwacht. Von einer nicht sichtbaren Stimme erhält man geheimnisvolle Befehle. Zu Beginn bringt man eine Schönheit, und aus einem Buch erfährt man, was damit gemeint sein könnte. Man erledigt nacheinander die Aufgaben und muss dafür einige Rätsel lösen. Diese sind mal mehr oder weniger schwer. Leider hat das Spiel zu viele Schwächen, um nicht zu frustrieren. Zum einen ist es die fehlende Maussteuerung und die komplizierte Tastenbelegung. Zum anderen wird man immer wieder vor einen Haufen neuer Rätsel geworfen, die teilweise nichts mit dem aktuellen Rätsel zu tun haben. Das Allerschlimmste sind aber das fehlende Hilfesystem und die teilweise schon etwas kryptischen Rätsel. Diese erfordern vor allem teilweise recht genaues Lesen der riesigen Hinweistexte. Weder der Sound noch die Grafik sind zudem wirklich gut, auch die Spielwelt wirkt oft leer und leblos. Übrig bleibt eine insgesamt nette Gruselstory mit entsprechender Atmosphäre. Für den Preis ist das alles noch in Ordnung, aber es fehlen wirkliche Highlights.
CLeM

Pluspunkte Minuspunkte
+ freie Tastenbelegung
+ Notizbuch hält Hinweise fest
+ meist logische Rätsel
– kein Maussupport
– Controllerempfehlung
– Tastenbelegung
– kein freies Speichern
– keine deutsche Sprachausgabe
– viele Rätsel die mit der aktuellen Aufgabe nichts zu tun haben
– keine Ingame-Hilfe
– selbst auf schnell bewegt sich die Figur zu langsam

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The Universim

am 04. Februar 2024 unter Aufbauspiel, Review, Simulation, Test abgelegt

Man startet als Gott auf einem leeren Planeten, der nur von einigen Tieren bevölkert ist. Eine Erzählerstimme erklärt einem, was so abgeht, und leitet einen durch das Tutorial. Am Anfang baut man ein Dorfzentrum, das automatisch zwei Einwohner erschafft. Sobald man dann einfache Werkzeuge erforscht hat, bauen diese automatisch eine Behausung für sich. Das gilt für viele Aspekte des Spiels: Man kann nur eingreifen und wichtigere Gebäude bestimmen, als auch deren Arbeiter. Daneben setzt man immer mal wieder seine Gotteskräfte ein und kann so z.B. Einwohner verkuppeln oder sie heilen. Das kostet natürlich alles Kraftpunkte, die sich nur langsam wieder auffüllen, oder wenn man seinen Gläubigern Wünsche erfüllt und sie im Tempel beten lässt. Im weiteren Spielverlauf baut man ein Rathaus und erforscht verschiedene Ministerien, diese bauen dann automatisch erforderliche Gebäude und besetzen diese. Großes Highlight des Spiels ist der geniale Humor des Erzählers und natürlich, dass man endlich mal wieder einen Gott spielt. Das Spiel ist insgesamt recht gut und macht nichts wirklich falsch und unterhält Stunde um Stunde, bis man in der letzten Forschungsstufe angekommen ist. Dann kann man auch den Weltraum erforschen und weitere Planeten besiedeln. Leider wird das Spiel ab dieser Stufe aber sehr anstrengend und man wird mit saurem Regen, ständigen Sturmproblemen und Ähnlichem gequält. Bis dahin hat man aber jede Menge Spaß und bekommt ein gutes Spiel mit netter Grafik und tollem Humor, indem man sich endlich wieder als Gott fühlen kann.
The Universim

Pluspunkte Minuspunkte
+ nette Einleitung
+ vieles läuft automatisch
+ riesiger Forschungsbaum
+ Wuselfaktor
+ Götterkräfte
+ freies Speichern
+ freie Tastenbelegung
+ Humorvoller Erzähler
+ Anfragen durch Gläubiger
+ Mithilfe durch Götterkräfte
– keine deutsche Sprachausgabe
– Weltraumstufe sehr anstrengend
– Produktionsgebäude müssen bis zum Schluss manuell platziert werden
– automatische Platzierung nicht perfekt

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