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NoFear13

Aztech Forgotten Gods

am 13. März 2022 unter Action, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt Achtli, deren Mutter Nantsin bei einer Ausgrabung einen mächtigen Kampfarm, den Lichthüter, gefunden hat. Die Ausgrabung wird allerdings, kurz vor den ersten Experimenten, eingestellt. Nantsin beschließt Nachts ihrer Forschungen trotzdem fortzusetzen. Achtli folgt ihr und wird damit zum Versuchskaninchen der Mutter, umso praktischer das Achtli schon eine Armprothese trägt. Man muss also den Kampfarm tragen und dessen Fähigkeiten mit Mutter herausfinden. Nachdem man die Energie eines Energiekerns aufgesaugt hat und der Arm plötzlich seine Macht zeigt, geht es beunruhigt mit Mutter nach Hause. Nachts wird man von TEZ, einer riesigen Schlange im Traum besucht die im Lichthüter gefangen ist. Die Schlange erzählt, dass die Welt bald von Titanen heimgesucht wird, die es zu besiegen gilt. Am nächsten Tag taucht schon ein riesiger Titan in der Stadt auf nach dem Sieg nimmt man dessen Energie in den Lichthüter auf.  Als man die Energie abladen möchten wird Mutter hinter einen Tür gefangen, es gilt jetzt die restlichen Titanen zu besiegen um Mutter wieder zu befreien.
Aztech Forgotten Gods

Grafik:
Eine 3D-Grafik die etwas comichaft wirkt. Die Grafik wirkt sehr altbacken und erinnert an alte Spiele aus Anfang des Jahrhunderts. Es sind nur wenige Schatteneffekte vorhanden und diese sind eher statisch. Auch die Abbildungen am spiegelnden Boden im Tempel spiegeln nicht alle Details und sind gefühlt komplett falsch. Man muss daher sehr über die schlechte Grafik hinwegsehen um Aztech genießen zu können.
Aztech Forgotten Gods

Sound:
In den Kämpfen bekommt man hämmernde Rockmusik zu hören, daneben gibt es ruhigere Klänge außerhalb der Kämpfe. Die Hintergrundmusik ist super und trägt so zur Atmosphäre bei. Auch die Kampfsounds sind super und klingen mächtig, lediglich fehlt ein Feedback wann genau man die Taste erneut drücken müssen um Kombos zu erzeugen. Auch der Hintergrundsound ist in Ordnung, man hört die fliegenden Autos oder das grollen des Tempels. Leider verfügt das Spiel über keine Sprachausgabe, die Figuren stöhnen statt zu sprechen. Was echt Schade ist, da die Dialoge teilweise echt gut sind. Sowohl im englischen als auch im deutschen muss man so Untertitel lesen. Das komplette Spiel ist aber auf Deutsch verfügbar.
Aztech Forgotten Gods

Steuerung:
Die Standardsteuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, zu mindestens liegt Springen auf Alt, da Aufwärtsschub auf Leer liegt. Die Steuerung kann aber völlig frei belegt werden. Was auch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist das es kein sprinten gibt, auf Shift liegt später ein geladener Absprung. Die Maus macht ab und an in den Menüs etwas ärger. Im Spiel funktioniert sie aber problemlos. Das fliegen durch die Luft funktioniert eher nicht so gut, da die Steuerung eher mit WASD statt mit der Maus funktioniert. Die Kampfsteuerung hingegen ist leicht zu lernen, aber schwer zu meistern da man im richtigen Moment erneut die Angriffstaste drücken muss um mächtige Kombos mit einem Finisher durchzuführen.
Aztech Forgotten Gods

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad, danach beginnt ein kurzes Tutorial mit der ursprünglichen Lichthüter-Trägerin, die schon alle Fähigkeiten hat. Im Spiel erkundet man dann die Stadt und kämpft durch die Gegner. Dafür fliegt man mit Hilfe des Arms durch die Stadt und versucht die Ringe zu treffen um die Energie des Arms wieder herzustellen. Das Spiel speichert dabei nur automatisch. Überall findet man hierbei blaue und gelbe Münzen, auch die Gegner lassen diese Fallen. Mit den gelben Münzen kann man Upgrades für den Arm kaufen. Mit den Blauen kann man kosmetische Dinge, wie neue Outfits oder Frisuren kaufen. Gleich zu Beginn erhält man ein freies Upgrade für den Arm, das eine Minimap freischaltet. Dort wird das nächste Ziel und die Herausforderungen in der nahen Umgebung angezeigt. Eine gr0ße Karte mit allen Herausforderungen ist leider nicht vorhanden. In den Herausforderungen muss man in einer bestimmten Zeit alle Gegner besiegen oder in einem Rennen gegen einen Lichtstrahl antreten. Als Belohnung erhält man dann wieder Münzen. Das Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, man kann aber in bestimmten Abständen einen Heilskill einsetzen. Das Hauptziel des Spiels ist es aber einen Boss nach dem anderen zu besiegen. Diese erfordern alle verschiedene Techniken und haben ihre eigenen Mechanismen. Im Spielverlauf bekommt man auch Abseits der kaufbaren Upgrades permanent Verbesserung für den Kampfarm. Diese werden dann meist für den darauf folgenden Bosskampf benötigt. Das Spiel wird dadurch nie langweilig, nach sehr spaßigen 5 Stunden hat man sich durch die Bosse gekämpft und bekommt den Abspann zu sehen.
Aztech Forgotten Gods

Spielwelt:
Die Spielwelt ist eine Mischung aus aztekischer Kultur und Cyberpunk. So fliegen Autos um die aztekischen Gebäude und die großen Pyramiden. Auch eine Magnet-Schwebebahn fährt um die Stadt, genauso wie Schiffe ihre Runden auf dem Fluss drehen. Auch einige Passanden laufen ziellos in der Stadt umher. Wenn man sich das alles einmal genauer anschaut, sieht man das die Autos immer die gleiche Runde drehen. Hierbei nehmen sich manchmal nicht einmal Rücksicht auf die Welt und fliegen trotz des statischen Kurses direkt durch eine Mauer. Auch stört sich keiner an den Gegner, die plötzlich auf den Dächern der Stadt auftaucht, oder wenn einige Hütten am Stadtrand in Flammen aufgehen. Das alles macht die Spielwelt unglaubwürdig und die Spielwelt ist daher nur Kampfkulisse.
Aztech Forgotten Gods

Fazit:
Das Setting von Aztech ist einzigartig, leider macht die Technik hier einen Strich durch die Rechnung. Das Spiel wirkt eher wie Anfang des Jahrhunderts entwickelt und sowohl die Grafik als auch die Spielwelt hat nichts mit aktuellen Spielen zu tun. Positiv ist nur die Musik, die Upgrades und die Bosskämpfe. Der Spielspaß ist also trotzdem sehr hoch, wenn man mal, in ein paar Stunden, die ganzen Bosskämpfe bestreiten möchte. So sehr wie die Technik stört so viel Spaß machen einfach die Kämpfe. Wer sich also nicht an der völlig veralteten Technik stört und einfach ein paar Titanen aufs Fressbrett geben möchte, der kann sich Aztech mal anschauen. Allerdings sollte man mal warten bis es im Angebot ist. Allen anderen ist aufgrund der vielen Schwächen von diesem Spiel abzuraten.
Aztech Forgotten Gods

Pluspunkte Minuspunkte
+ hämmernde Rockmusik
+ Upgrades
+ mächtige Kämpfe
+ Bosskämpfe
– kein freies Speichern
– Maus funktioniert im Menü nicht perfekt
– Grafik
– nerviges Stöhnen statt Sprachausgabe
– unglaubwürdige Spielwelt

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Drill Deal – Oil Tycoon

am 12. März 2022 unter Indie-Games, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Du bist der Chef einer Ölbohrstation. Du hast den Auftrag diese zu finanzielle Erfolg zu führen und sie vor den alltäglichen Gefahren zu schützen. Sobald das geschafft ist geht es auf die nächste Station um dort ebenfalls erfolgreich Öl abzubauen. Eine wirkliche Hintergrundgeschichte ist allerdings nicht vorhanden.
Drill Deal – Oil Tycoon

Grafik:
Das Spiel setzt auf eine 3D-Pixelart-Grafik. Die Objekte bestehen so aus Klötzchen mit eher gröberen Texturen. Es sind einige Schatteneffekt vorhanden, die viel zur Grafik beitragen. Insgesamt ist das ganze aber eher Geschmackssache. Das Spiel läuft aber flüssig und ohne größere Ruckler.
Drill Deal – Oil Tycoon

Sound:
Die Hintergrundmusik ist angenehm, wird aber schnell eintönig. Die restlichen Sounds sind eher Standard. Das Spiel verfügt über einige Hintergrundgeräusche wie Meeresrauschen und ähnliches. Eine Sprachausgabe ist nicht vorhanden. Das Spiel ist aber auf Deutsch verfügbar, wenn auch nicht alle Texte richtig übersetzt sind und auch teilweise Übersetzungen fehlen.
Drill Deal – Oil Tycoon

Steuerung:
Das Spiel kann größtenteils mit der Maus gesteuert werden. Lediglich die Kamera und einige Schnelltasten werden über die Tastatur bedient. Die Steuerung kann völlig frei belegt werden, das Standard-Layout ist aber vollkommen in Ordnung.
Drill Deal – Oil Tycoon

Spielspaß:
Es stehen mehrere Missionen zur Auswahl, die man nach der Reihe freischaltet. Als erstes kann man aber optional ein kleines Tutorial spielen, das einen gut durch die Grundlagen führt. Die verschiedenen Missionen haben alle eigene Ziele. Um die Ziele zu erreichen muss man den Bohrturm mit Produktionsgebäuden ausstatten. Die Produktionsgebäude benötigen Personal, entsprechend muss man Arbeiter einem Produktionsgebäude zuweisen. Da 24 Stunden am Tag gearbeitet wird teilt man sowohl eine Tag- als auch eine Nacht-Schicht ein. Da die Mitarbeiter nach ihrer Schicht nicht einfach nach Hause fahren können müssen sie ihre Bedürfnisse auf der Station erfüllen. Dafür baucht man Küchen, Ruheräume, Restaurants und andere Freizeitgebäude, die teilweise ebenfalls Personal benötigen. Das notwendige Geld bekommt man indem man Verträge mit Firmen abschließt, die die Öl-Erzeugnisse abnehmen. Umso weiter man die Plattform ausbaut umso höher steigt man im Rank auf, was neue Möglichkeiten frei schaltet. Die Gebäude können außerdem Synergien eingehen, so produzieren Gebäude die an ihre passenden Lagercontainer angeschlossen sind schneller. Das gilt aber auch umgekehrt, so wollen die Mitarbeiter natürlich nicht in der Nähe von lauten Produktionsstädten schlafen. Diese Bonis kann man auch erreichen indem man die Gebäude mit Röhren verbindet. Da man nicht alles selbst auf der Bohrinsel produzieren kann, muss man immer wieder Ressourcen nachbestellen. Da das Lieferschiff jedes mal kostet, gilt es den Frachtraum optimal zu nutzen, und die Nachbestellungen entsprechend zu planen.
Drill Deal – Oil Tycoon
Es gibt auch einen Sandbox-Modus, dieser wird aber erst nach der 5 Mission freigeschaltet. Da man in jeder Mission fast wieder von vorne Beginnen muss, sowohl beim Baufortschritt als auch in der Forschung, wird das ganze schnell nervig und langwierig. Vor allem da die Missionen nur wenig Neuerungen einführen. Einige Gebäude im Forschungsbaum werden lediglich in frühen Missionen gesperrt. Auch da keine spannende Story vorhanden ist, die einen am Ball bleiben lässt. Eine Mission dauert im Schnitt 1 – 3 Stunden und kann jederzeit frei gespeichert werden. Insgesamt bekommt man 9 Missionen und ist so ca. 20 Stunden beschäftigt. Das Einzige was sich etwas ändert sind die Probleme die auftreten, wie Schiffbrüchige oder Piraten. Die Probleme lassen sich meist entweder mit Geld oder dem passenden Gebäude aus dem Weg schaffen. Auf die Piraten kann man zudem auch mit Kanonen feuern, das passende Gebäude vorausgesetzt. Gelingt es mal nicht ein Problem zu lösen sinkt meist die Moral der Mitarbeiter. Das Spiel nutzt sich so leider sehr schnell ab, die Meisten werden nach der Hälfte der Missionen die Schnauze voll haben. Da es keinen freien Modus gibt und die Sandbox erst spät freigeschaltet wird muss man zwingend die Missionen spielen und kann sich nicht einfach mal in einem freien Spiel alle Gebäude erspielen und bauen.
Drill Deal – Oil Tycoon

Spielwelt:
Das Spiel führt einen durch abwechslungsreiche Umgebungen. Rund um die Bohrinsel lassen sich nette Details entdecken. So schwimmen unter anderem Fische im Meer umher, oder man findet gestrandete Schiffe. Zudem hat das Spiel einige Wettereffekte, wie starke Gewitter. Außerdem verfügt es über eine dynamischen Tag-Nacht-Wechsel, welcher sich auch auf das Spiel auswirkt. So muss man für die Gebäude eine Tag- und Nacht-Schicht zuweisen.
Drill Deal – Oil Tycoon

Fazit:
Eine Bohrinsel zu managen ist eine ganz nette Idee. Da man aber nicht von Anfang an einen freien Modus hat, sondern sich erstmal durch die Missionen arbeiten muss und dort oftmals wieder neu beginnt, nervt es einfach nur. Die Missionen haben keinerlei Story oder neue interessante Gebäude. Lediglich sind einige Gebäude in den Anfangsmissionen gesperrt. Aus diesem Grund verliert man nach kurzer Zeit den Spaß, da man nicht einfach mal in einem freien Modus alles bauen und erforschen kann. Wer also gerne immer wieder seinen Fortschritt verliert kann sich gerne durch die 9 Missionen ackern, alle anderen sollten bedenken das die Spielzeit ziemlich kurz ist wenn man nur mal 2 – 3 Missionen spielt bevor man keine Lust mehr hat.
Drill Deal – Oil Tycoon

Pluspunkte Minuspunkte
+ großer Forschungsbaum
+ große Produktionskette
+ viel zu Managen
– man muss nach jeder Mission die Bohrinsel wieder von vorne aufbauen
– Story
– Sandbox muss erst freigespielt werden
– kein freier Modus

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Rage Hunt #003

am 27. Januar 2022 unter Talk Hunt abgelegt

Heute präsentieren wir unseren dritten Rage Hunt. Teilt uns gerne eure Meinungen hier, auf Youtube, oder in unseren Steam-Forum mit.


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NoFear13

Rage Hunt #002

am 10. Januar 2022 unter Talk Hunt abgelegt

Heute präsentieren wir unseren zweiten Rage Hunt. Teilt uns gerne eure Meinungen hier, auf Youtube, oder in unseren Steam-Forum mit.



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NoFear13

Ein Schwachkopf spielt Fallout 4: Going in Naked

am 11. Juni 2017 unter Action, Rollenspiel, Schwachkopf spielt abgelegt

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NoFear13

Ein Schwachkopf spielt Fallout 4: Verrückte Apokalypse

am 04. Juni 2017 unter Action, Rollenspiel, Schwachkopf spielt abgelegt

Fallout 4 bei Amazon erwerben



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NoFear13

Ein Schwachkopf spielt Just Cause 3: Großer Knall überall

am 27. Mai 2017 unter Action, Schwachkopf spielt abgelegt

Just Cause 3 bei Amazon erwerben



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NoFear13

Ein Schwachkopf spielt Dishonored 2: Teil 2

am 19. Mai 2017 unter Action, Schwachkopf spielt abgelegt

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NoFear13

Ein Schwachkopf spielt Dishonored 2

am 14. Mai 2017 unter Action, Schwachkopf spielt abgelegt

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NoFear13

Mittelerde: Mordors Schatten

am 28. Januar 2015 unter Action, Let's Hunt, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Mittelerde: Mordors Schatten oder auch Middle Earth: Shadows of Mordor spielt man Talion einen Waldläufer der nach seiner Hinrichtung durch die Schwarze Hand, bei der er seine ganze Familie verlor, einfach nicht sterben möchte. Denn ein Rachegeist sucht Tailon heim und verspricht ihm den Tod, wenn er sich und Tailon rächt, also macht sich unser Held auf die Schwarze Hand zu töten, dabei muss er viele Orks aus dem Weg räumen und das Geheimnis seines Begleiters lüften.
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Grafik:
Die Grafik ist einfach nur Hammer und zeigt was Next-Gen ist, trotzdem läuft es, die notwendige Hardware vorausgesetzt, sehr flüssig. Die entsprechende Hardware vorausgesetzt (Grafikkarte mit 4GB-RAM) lässt sich auch noch ein höherwertiges Grafikpack kostenlos auf Steam nachinstallieren.
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Sound:
Die deutsche Synchronisation ist großartige, die Sprecher bringen die Atmosphäre super herüber. Die Hintergrundmusik ist Stimmungsvoll, alles in allem ist der Sound wunderbar. Auch das sich die Orks über die letzten Ereignisse unterhalten macht das Spiel unglaublich lebendig. Lediglich manchmal wirken die Unterhaltungen etwas lächerlich, wenn sie z.B. immer wieder rumnerven dass sie das Gefühl haben, dass der Waldläufer in der Nähe ist. Klar, daher wird hier auch ein Sound wiedergegeben…
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Steuerung:
Die Steuerung ist genretypisch, die Tasten die man für besondere Angriffe, Todesstöße, etc. benötigt sind sinnvoll angebracht. Auch ist die Steuerung sehr präzise und reagiert schnell, was auch dringend notwendig ist.
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Spielspaß:
Anfangs mag das Spielsystem etwas seltsam wirken, denn im Gegensatz zu anderen Spielen gibt es zu mindestens unter den Orks keine festen Gegner. So gibt es Orkhäuptmänner und später Häuptlinge, diese steigen bekämpfen sich untereinander und steigen so in ihren Ränken auf, in diese Kämpfe kann man sich einmischen und Orks töten, diese sind dann auch erst einmal tot. Man kann jetzt allerdings Zeit vergehen lassen, oder diese vergeht automatisch wenn man stirbt, in dieser Zeit werden dann Machtkämpfe automatisch aufgelöst, bzw. werden leere Plätze in der untersten Ebene mit neuen Orks aufgefüllt. Wird man von einem Ork getötet, steigt dieser entweder im Rank auf bzw. wird falls es ein normaler Ork ist zum Hauptmann, die entsprechenden Plätze vorausgesetzt. Da man selbst nicht sterben kann erinnern sich die Orks an einen und wollen sich z.B. rächen wenn sie im letzten Kampf abgehauen sind, bzw. erzählen einen das sie einen schon einmal getötet haben. Jeder Orkhauptmann bzw. Häuptling hat desweiteren seine Stärken und Schwächen die sich ermitteln lassen indem man bestimmte Informationen sammelt, diese kann man zum einen mit einer bestimmten Fähigkeit aus Orks quetschen, bzw. werden einem von Sklaven oder Dokumenten erzählt. Auch das Charaktersystem ist etwas anders, so spielt man nicht nur den Waldläufer, der hauptsächlich mit Schwert und Dolch kämpft, sondern gleichzeitig seinen Rachegeist, der mit Bogen kämpft und einem spezielle magisch wirkende Fähigkeiten eröffnet, zwischen diese beiden Charaktere wechselt man automatisch, je nachdem was man gerade macht und welche Waffe man benutzt, zum Geist wechselt man auch noch in einer Entdeckerview in der man Spuren verfolgen kann und Gegner durch Wände, etc. sieht, bzw. Hauptmänner findet. Dazu kommt dann zwei Charakterbäume die sich mit Erfahrungspunkte steigern lassen, die man durch das töten von Orks erhält, allerdings steigt man mit diesen nicht im Level auf, dazu benötigt man Machtpunkte, die man für das Töten von Orkanführern bzw. das Erfüllen von Quests erhält. Desweiteren gibt es noch eine Art Währung, die man für das Sammeln von Sammelobjekte, welche allerdings auf der Karte angezeigt werden und das Erfüllen bestimmter Quests erhält. Diese lässt sich in Lebenssteigerungen, Magiesteigerungen und das erwerben von Runenfeldern in den Waffen investieren. Waffenrunen wiederrum bekommt man für das Töten von Orkhäuptmännern und Häuptlinge, allerdings muss man diese nach den Kampf aufsammeln, was manchmal etwas schwer ist, wenn man z.B. volles Risiko fährt, besonders in Orklagern, wo die Wachen Alarm auslösen.
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Spielwelt:
Durch das dynamische System wirkt die Welt recht lebendig und auch die Umgebungen passt in die Welt von Mittelerde. Allerdings finde ich die Welt etwas sehr gefährlich, überall Orks kaum Orte an denen man seine Ruhe hat, desweiteren  hat man nie das Gefühl die Orks wirklich zu Schwächen hat man eine Häuptling getötet ist seine Festung wenig später wieder voll bevölkert, ohne Häuptling? Hätte mir hier gewünscht das man die Festung mit Wiederstandskämpfern bevölkern kann.
Mittelerde – Mordors Schatten
Mittelerde – Mordors Schatten

Fazit:
Allerdings ist das schon Jammern auf hohen Niveau, zwar ist Mordors Schatten kein normales Spiel, sondern verfolgt meiner Meinung nach einen völlig neuen Ansatz, der für einige Spieler etwas verstörend wirken mag, besonders zu Beginn. So schleicht man Anfangs oftmals noch sehr vorsichtig durch die Gegend, hat man später Todesstöße, bzw. ist etwas erfahrender und hat bessere Angriffe und Runen wird man schon etwas aggressiver, vor allem da man auch noch eine letzte Chance hat bevor man stirbt. Auch wenn man mal gelernt hat die Schwächen der Hauptmänner und Häuptlinge auszunutzen macht Mordors Schatten richtig Spaß. Das Spiel begeistert daher auch durch seine Lernkurve die der Spieler nehmen muss. Für mich eines der besten Spiele des letzten Jahres und daher mein Toptipp.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Steuerung
+ Charaktersystem
+ Nemesis-System
+ neues Spielkonzept
– Festungen nicht eroberbar
– Anfangs das Gefühl nichts zu erreichen

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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