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NoFear13

Monark

am 25. Februar 2022 unter Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Die Schule wird von einer Kuppel umhüllt und die Flure mit einem seltsamen Nebel geflutet. Der Nebel macht die Schüler, die sich zulange darin befinden, wahnsinnig. Man selbst spielt einen der nicht wahnsinnig gewordenen Schüler. 2 Schülerinnen und der Schuldoktor retten uns aus dem Nebel, kurz darauf wird man in die Anderswelt gezogen. Dort schließt man einen Pakt mit einem Dämonen der sieben Totsünden und erhält so besondere Kräfte. Mit den 3 neuen Begleitern gilt es jetzt herauszufinden, was es mit all dem auf sich hat und wie man das Ganze rückgängig macht. Dafür trifft man auf seiner Reise weitere Begleiter mit einem Dämonenpakt.
Monark

Grafik:
Im Optionsmenü findet man gleich eine Option die FPS zu beschränken, hier gibt es nur die sinnlose Wahl zwischen 30 und 60 FPS. Das Spiel besteht aus einer 3D-Manga-Grafik mit leichten Schatten und Spiegelungseffekten. Das Spiel sieht trotzdem richtig schlecht aus, trotz Kantenglättung kommt es zu deutlicher Stufenbildung. Nervige, nicht deaktivierbare Effekte, wie Rauschen tun ihr übriges. Nur die Zwischensequenzen sehen richtig gut aus, würde die wirkliche Grafik nur ansatzweise daran heranreichen würde man ein wirklich gutes Spiel bekommen.
Monark

Sound:
Die Hintergrundmusik ist angenehm und passt sich der Situation an. In Zwischensequenzen oder Bosskämpfen werden zudem mit japanischen Rocksongs aufgebessert. Das Spiel ist auf Englisch vollvertont, lediglich der eigene Namen wird nicht ausgesprochen. Außerdem haben die meisten Schüler, die nicht zur Story gehören, keine Stimme. Auch der Hauptcharakter verfügt über keine eigene Stimme. Die Synchronsprecher sind durchwachsen und zwischen emotionslos, nervig und emotionsgeladen findet man alles vor. Das Spiel ist zudem nicht auf Deutsch verfügbar und verwendet teilweise nicht ganz geläufige englische Wörter. Die Umgebungssounds sind eher simple, genauso wie die Kampfsounds, die aber trotzdem ein gutes Feedback geben.
Monark

Steuerung:
Man startet das Spiel und muss schon in den Menüs feststellen, dass man diese nicht mit der Maus bedienen kann. Auch die restliche Steuerung ist eine mittelschwere Katastrophe. Alle Tasten sind so verteilt wie sie auf keinen Fall liegen sollten. Man kann zwar alle Befehle anders belegen, allerdings nicht auf Enter oder ESC. Das bringt dann einem auch nichts, wenn man weiterhin nicht mit ESC ins Menü kommt, oder mit Enter bestätigen kann. Auch eine Kamerasteuerung auf UHJK zu legen ist vollkommener Quatsch. Was einem das Spiel nicht verrät ist, dass man trotzdem vieles mit der Maus steuern kann. So kann man die Kamera steuern sobald man einmal eine Maustaste gedrückt hat. Und kann dann mit der linken Maustaste bestätigen bzw. interagieren und mit der rechten ablehnen. Die Menüs können mit dem Mausrad durchscrollt werden, auch die Kampfmenüs. Wenn man das mal weiß geht es einigermaßen, allerdings liegt das Smartphone halt weiterhin auf R und ESC macht rein gar nichts. Auch total nervig ist, dass es keine Möglichkeit gibt mal die Karte mit M zu öffnen, oder seine Aufgaben mit Q einsehen zu können. Für diese Funktionen muss man immer den passenden Menüpunkt im Smartphone nutzen.
Monark

Spielspaß:
Zu Anfang legt man fest, ob man im Casualmode mit schlechterem Item-Drop spielen möchte, oder im normalen Modus. Diese Option kann aber jederzeit im Optionsmenü geändert werden. Anschließend wird ein Name für den männlichen Hauptcharakter festgelegt. Danach darf man einige Fragen der Direktorin, in der Art von was wäre wenn, beantworten. Diese bestimmten die Start-Attribute des eignen Egos. Je nachdem kann man in der Spielwelt die Alter-Egos anderer Charaktere, die dazu passen, sammeln. Dadurch steigert man die Attribute aller Begleiter. Das Spiel ist wie ein Manga aufgezogen, heißt man bekommt nach einem kurzen Einführungskapitel ein fetziges Intro präsentiert. Nach diesem Intro läuft man durch die Welt und wird ständig von ewigen Dialogen und Kämpfen unterbrochen. Diese Kämpfe laufen rundenpassiert ab und man wählt für seine Charaktere die entsprechende Aktion für die Runde. Bei Angriffen kann man von Gegnern gekontert werden, oder von eigenen Charakteren unterstützt. In jeder Etage gilt es meist ein Rätsel zu lösen um weiter zu kommen, diese bestehen meist daraus ein Password oder Safecode zu finden. Wenn man einmal nicht weiter weiß, wo dieser Zyklus zu wiederholen ist hilft die Karte oder die Aufgabeliste in denen das nächste Ziel markiert ist.
Monark
In den Kämpfen und der Welt sammelt man eine Währung, mit der sich neue Fähigkeiten in den Fertigkeitsbäumen oder Items bei seinem Dämonen kaufen lassen. Die Fertigkeitsbäume der Charaktere sind echt groß und immer anders. Mit jeder gekauften Fähigkeit steigt der Charakter um einen Level und auch die Attribute verbessern sich. Jeder Charakter kann so bis auf Level 99 gebracht werden, was aber leider extrem viel Grind bedeutet, da man nach jedem Kampf nur sehr wenig von der Währung erhält. Neben den normalen Charakteren beschwört unsere Charakter auch noch Legion-Dämonen, die man ebenfalls leveln kann. Diese können zudem auch als einzige Ausrüstung, die man nach dem Kampf bekommt, tragen. Was sehr nervig ist, dass man nach jeder Ebene wieder  im Hauptgebäude landet und von dort mit Schnellreise wieder zum Zielort, meist in die unterste Ebene, reisen muss. Da der Nebel verschwunden ist bedeutet dies dann meist nur sinnlose Laufwege. Das Spiel kann außerhalb von Kämpfen und Dialogen jederzeit frei gespeichert werden, die Speicherslots sind aber auf 100 Stück beschränkt. Ein riesiger Minuspunkt ist das fehlende Tippsystem, so kann die Suche nach einem Passwort oder Code ab und an mal recht nervig werden wenn man nicht weiß was die Lösung ist. Durch den Grind kann man 100 Stunden ins Spiel stecken, das Spiel selbst ist aber nur ca. 20 Stunden lang.
Monark

Spielwelt:
Keine Tiere, kein Wind, nichts, die Spielwelt wirkt völlig leblos. Auch die Schüler stehen nur dumm in der Gegend rum und jammern im Nebel. Nach Zwischensequenzen verschwinden Leichen und deren Blut spurlos. Wenn dann einem ein Schildchen am Benutzen der Treppe hindert und man die Treppe am anderen Ende des Flurs nutzen muss, ist dies endgültig lächerlich. In der ganzen Schule sind zudem Safes verteilt, auf Schultischen, Schränken, Lehrerpulten und anderen unlogischen Orten. Dazu noch das für Anime typische Brain-Fuck, wo man nicht weiß ob man selbst zu blöd für die Story ist oder ob sie keinen wirklichen Sinn machen will.
Monark

Fazit:
PC-Spielern ist stark von diesem Spiel abzuraten, die Steuerung ist eine völlige Katastrophe, die Grafik völlig veraltet. Wer allerdings mit Controller spielt auf Manga-Story steht und rundenpassierte Kämpfe mag kann sich das Spiel einmal anschauen. Allerdings ist es auch für 60 Euro völlig überteuert, hier muss man wohl auf einen lange in der Zukunft liegenden Sale warten damit Preis-Leistung in einem angemessenen Verhältnis steht. Die Story ist zweifelsfrei spannend und das Spiel hat einige tolle Ideen für 20 – 30 Euro ist das Spiel auf jeden Fall einen Blick wert.
Monark

Pluspunkte Minuspunkte
+ Musik
+ Story
+ große Fähigkeitsbäume jedes Charakters
– Grafik
– Steuerung
– keine deutschen Untertitel
– viele Logikfehler

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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