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NoFear13

Red Dead Online

am 09. Dezember 2021 unter Action, Online, Test abgelegt

Vorwort:
Warum genau also ein Artikel zu Red Dead Online und nicht zu Read Dead Redemption 2. Das hat drei Gründe: Der Erste ist das ich die Story vor über einem Jahr gespielt und hab daher kaum noch Erinnerungen. Der Zweite ist das ich fast täglich seit ich die Story durchgespielt habe Read Dead Online anschmeiße, ich bitte daher zu entschuldigen, wenn mir die ein oder andere Anfangsschwierigkeit von RDO nicht mehr ganz geläufig ist. Und zum Dritten wurde ja mittlerweile RDO als Standalone veröffentlich, hier aber gleich der Tipp trotzdem das volle Spiel zu kaufen da die Story hervorragend ist, eventuell wird hier noch ein Test nachgereicht. Jetzt aber zum Test.

Story:
Zu Beginn der Story ist man ein Gefangener und wird in einem Gefängniswagen zu einem Gefängnisjob transportiert, allerdings wird man auf dem Weg von einem Fremden befreit der einen für einen Job benötigt. Fortan wird man immer wieder von verschiedenen Personen für Jobs benötigt und kann sich entscheiden ob man diese auf die gute Art oder die schlechte Art erledigt, dies wirkt sich auf seine eigene Ehrenhaftigkeit aus, später splittet sich die Story je nachdem ob man ehrenhaft gehandelt hat oder nicht in eine Beschützer und Überfallstory. Leider kann diese RDO-Story nur im Multiplayer gespielt werden und man benötigt mindestens einen Freund um nicht mit zufälligen Spielern zusammengewürfelt zu werden. Mittlerweile wurde RDO um Rollen erweitert von deren die Schwarzbrennerrolle eine weitere kleine Story rund um eine hintergangene Schwarzbrennerin beinhaltet und das letzte Update hat nochmals eine kleine Story um 4 Diamanten ins Spiel gebracht, Beide sind auch alleine ohne Trupp spielbar oder wahlweise auch mit Freunden. Auch die Kopfgeldjäger-Rolle hat kleine Stories und Zwischensequenzen zu den einzelnen legendären Kopfgeldzielen. Zu den einzelnen Rollen kommen wir aber noch. Und eventuell kommt in der Zukunft das ein oder andere kleine Story-Update, gerade in den Dialogen und Zwischensequenzen zeigt RDO seine volle Stärke.
Red Dead Online Red Dead Online

Grafik:
Hier hat Rockstar gezeigt was die alte Konsolen-Generation noch drauf hat, aber auch auf dem PC ist die Grafik nochmal besser zur Konsole das fängt bei theoretisch unendlichen Frames an bis hin zu DLSS was im letzten Update dazu gekommen ist, so kommt man akuteller Hardware vorausgesetzt auch auf hohen Settings auf über 100 FPS. Mit meiner RTX2080TI bei 2K auf zwischen 40 – 90 FPS je nach Wetterlage und Umgebung. Und ja es gibt vom Nebel bis zu schweren Gewittern alle möglichen Wetterlagen und natürlich auch Tag-Nacht-Wechsel, die manchmal auch nervig sind da in einer dunklen Nacht mit viel Nebel, die ein oder andere Kopfgeldjagd doch mal schwerer wird als bei Sonnenschein und klarer Sicht. Trotzdem oder gerade deswegen trägt die tolle Grafik unheimlich zur Spielwelt bei.
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Sound:
Die Synchronisation ist komplett in Englisch, hier zeigt RDO seine volle Stärke massenhaft Dialoge mit guten Sprechern, auch in der Spielwelt begrüßt einen Gripps in seinem Lager oder Reisende beschweren sich das man im Weg rumsteht oder sie anrempelt. Auch die Geräusche der Umwelt wirken glaubhaft von einem Blitzschlag der unglaublich realistisch wirkt und sich je nach Abstand anders anhört, als auch die Hufschritte die sich je nach Untergrund unterscheiden. Alles in allem klingt der Sound unglaublich realistisch, einziges Mango ist die fehlende deutsche Synchro, das ist man aber ja von Rockstar gewöhnt und es sind ja Untertitel auch für die Umgebungsdialoge vorhanden.
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Steuerung:
Die Steuerung ist präzise und komplett mit Maus und Tastatur bequem steuerbar, die Zielhilfe lässt sich komplett ausstellen, auch wenn man wissen muss, dass man den Schieberegler komplett runter drehen muss, dann landet man auch in speziellen Lobbys die AIM-Assist-Free sind und erhält mehr XP beim erschießen von Gegnern.
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Spielspaß:
Gerade am Anfang hat das Spiel immer wieder nervige Momente, gerade wenn man am Anfang Gold und Geld für Waffen und neue Rollen farmen muss. Das Spiel hat nämlich zwei Währungen zum einen Geldscheine die sich recht einfach und oft durch verkaufen von Ingame-Items wie Tierfällen erfarmen lassen, zum anderen Gold was man nur durch Missionen, Schatztruhen, die man durch Schatzkarten, welche man alle 5 Level (kein Gewähr könnten auch 10 sein) oder von Schatzsuchern erhält, PVP-Ereignisse o. Spielmodis, tägliche Herausforderungen oder durch Echtgeld (was aber nicht zu empfehlen ist da man gerade wenn man viel spielt später mehr als Genug hat) erhält. Es wurden jetzt gerade aber auch die positiven Punkte aufgeworfen, so hat man von Anfang bis Ende jede Menge zu tun. Das fängt einmal mit den täglichen Herausforderungen an von denen es zwei Arten gibt einmal die Allgemeinen, die so einfache Sachen beinhalten wie sammle x Pflanzen (die lassen sich wieder in Tonikas wandeln, welche temporäre und teilweise überstarke Bonis wie einen goldenen Ring fürs Leben geben, der im PVP extrem mächtig ist, da man ihn schnell durch neue Tonikas nachfüllen kann.) oder auch kompliziertere Sachen wie erreiche Platz 3 im folgenden PVP-Modus. Zum weiteren muss man am Anfang auch noch seine Attribute durch bestimmte Vorgänge steigern, so wird Stamina gesteigert, indem man viel rennt oder schwimmt, Leben indem man boxt oder angelt, solange bis man alle Werte maximiert sind, in dem Fall hat man dann volle Ringe die man auf den Screenshots sieht, welche am Anfang nur halbiert waren. Dann gibt es noch den allgemeinen Level der ganz normal mit XP für alle möglichen Tätigkeiten aufgelevelt wird, hiermit schaltet man weitere Gegenstände wie Waffen zum Kauf frei oder weitere Fähigkeiten-Karten-Plätze. Die Fähigkeiten-Karten werden ebenfalls solange ausgerüstet, mit den normalen XP mitgelevelt und können sobald der Erfahrungsbalken voll ist, mit Gold aufgelevelt werden. Je nach Spielstil sind hier bis zu 4 verschiedene Karten ausrüstbar die drei passive Bonis liefern und eine aktive „Dead-Eye“ Fähigkeit, die sich über die Dead-Eye-Taste aktivieren lässt. Die Fähigkeiten-Karten können jeweils  bis LVL 3 aufgelevelt werden und werden immer besser. Gerade am Anfang heißt es also Grinden, Grinden, Grinden, so steht man zu Beginn stundenlang am Angler-Steg um sein Leben und Geld zu erhöhen. Hat man das endlich geschafft sollte man sich an die Story-Missionen machen da hier dann ein bisschen Gold und Geld zusammen kommt, um endlich die erste Rolle kaufen zu können. Von dieser gibt es momentan 4 Grundrollen: Sammler, Händler, Kopfgeldjäger und Naturkundler und 2 Erweiterungen: Schwarzbrenner (Händler-Erweiterung) und eine Kopfgeldjäger-Erweiterung (die sich in 10 weiteren Leveln äußert). Denn ja auch die einzelnen Rollen levelt man durch entsprechende Aktionen wie das jagen von Kopfgeldzielen oder das auffüllen des Händlers mit Tieren und die Auslieferung der verarbeiteten Tiere. Was wiederum bei manchen Rollen Geld oder Gold liefert. Durch das Aufleveln der Rollen kann man neue Gegenstände zum Kauf, oder auch manchmal neue Fähigkeiten, wie, dass man das Adlerauge auch während des Sprints benutzen kann, freischalten. Das Adlerauge wird wiederum benötigt um Tiere und Zielpersonen zu verfolgen. Des Weiteren gibt jede Rolle, wieder je nach Level bis zu 3 tägliche Ziele von denen man bis zu 9 erfüllen kann, um einen weiteren Goldbonus zu bekommen, diesen Bonus gibt es ebenfalls bei den Allgemeinen, hier wenn man alle 7 abschließt. Darüber hinaus steigt das Gold mit jedem Tag, solange man mindestens eine tägliche Herausforderung erfüllt. Hat man das endlich alles geschafft bleiben noch die Fremdenmissionen, welche man auch spielen sollte, bis man den Kopfgeldjäger hat, da man über diese ebenfalls Gold erhält. Allerdings hat man hier oftmals die Gefahr, dass ein anderer Spieler eingreifen kann und einem das Ziel wegschnappt, was auch bei der ein oder anderen Rolle der Fall ist. Und hat man hiervon genug, kommt noch die neuste Erweiterung, welche Missionen liefert, die bei bestimmten Fremden angenommen werden können, um Kapitale zu erhalten, die wiederum in Gelegenheiten investiert werden, in denen man Diamanten stehlen muss, was in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die sich je nachdem in der Anzahl der verfügbaren Leben und ob man die Gegner auf der Minimap sieht unterscheiden, möglich ist. Das gibt es übrigens auch bei den legendären Kopfgeldjageden, diese darf man in bis zu 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen, die man allerdings je nachdem wie oft man die Mission spielt automatisch freischaltet und im Gegensatz zu den Gelegenheiten nicht frei wählen darf. Falls man dann immer noch Langeweile hat und ja das wird man irgendwann trotzdem haben, darf man noch in den neuen Call to Arms-Missionen jede Woche eine andere Stadt verteidigen. Gerade Neueinsteiger fühlen sich also etwas erschlagen, man sollte aber eins nach dem anderen angehen und sich den ein oder anderen Youtuber ansehen, der beschreibt was die beste Rolle, das beste Pferd, die beste Farming-Methode, die besten Fähigkeitskarten, der beste Sattel, etc. ist. Hier kann ich den Youtuber DCine empfehlen: DCine-Youtube
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Spielwelt:
Die Spielwelt ist unglaublich lebendig und groß, an jeder Ecke gibt es irgendwas zu tun. So blinken ab und zu irgendwelche Marker auf, die auf zufällige Ereignisse wie Schatzsucher oder Hilfesuchende hinweisen, beides gibt bei der Erfüllung wieder Geld und Gold. Als auch mal ein verletztes Tier beim Sammler oder ein zufälliges Kopfgeld-Ziel beim Kopfgeldjäger, die entsprechende Rolle vorausgesetzt. Aber auch sonst wimmelt die Spielwelt, auf den Straßen laufen und reiten NPCs, in der ganzen Spielwelt sind Tiere aller Kategorien verteilt, die sich auch noch realistisch verhalten, so kann man schon mal einen Fuchs beobachten der einen Hasen jagt. Man ist also die ganze Zeit voll in die Spielwelt eingebunden und diese ist hoch realistisch.
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Fazit:
Gerade für Einsteiger ist RDO sehr grindig, hat man das aber mal geschafft, hat man aufgrund der viele Inhalte aber auch Einiges zu tun. Einzig die kleineren Bugs, die immer mal wieder auftauchen, wie verschwindende Tierfelle, dass das Pferd das Geschlecht wechselt und Felle anzeigt die nicht vorhanden sind wenn die Lobby spinnt (beides Bugs die seit Anfang an im Spiel sind und nicht behoben werden) oder auch das Cheater-Problem das Rockstar mal besser mal schlechter in den Griff bekommt, trüben den Spielspaß etwas. Auch das man sich hiervon nicht durch private Lobbys schützen kann ist eher negativ. Das der PVP durch die Tonikas komplett zerstört ist und so nicht der Beste, sondern der Spieler mit den besten und meisten Tonikas gewinnt, mag für den ein oder anderen PVP-Spieler ein Problem sein, auch da man PVP-Modis nicht nur gegen Freunde spielen kann. Aber gerade PVE-Spieler werden jede Menge Spaß mit RDO haben, vorausgesetzt sie überstehen den Einstieg und werden nicht von Cheatern oder Griefern gestört.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Rollen
+ Level
+ Fähigkeitskarten
+ tägliche Herausforderungen
+ Rollenlevel mit Belohnungen und neuen Fähigkeiten
+ Untertitel auch für Nebendialoge
+ jede Menge zu tun
+ 1 bis 2 mal im Jahr neue Inhalte
– Bugs die ewig nicht behoben werden oder nach der Behebung plötzlich wieder auftauchen
– keine private Lobbys
– Peer-To-Peer Connections
– Anfang-Story nicht alleine spielbar
– oft Cheater, da kein Anti-Cheat-Software
– Tonika zu mächtig und machen PVP kaputt
– Update-Kommunikation nicht vorhanden
– Verbesserungsvorschläge werden ignoriert
– Updates oftmals zu Klein und nicht was die Community sich wünscht

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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