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NoFear13

Boppio

am 31. Dezember 2021 unter Aufbauspiel, Review, Test abgelegt

Story:
Eigentlich ist keine Story vorhanden, man kann sich aber aus dem Forschungsbaum etwas erschließen. So ist das Endziel zu sein von dem Planeten zu kommen, dafür muss man Ressourcen abbauen und sich so eine Rakete bauen. Allerdings muss man dafür erstmal einmal die notwendigen Teile erforschen und bauen. Die Arbeiten dafür kann man automatisieren, damit man nicht jedes Kohlestück selbst abbauen muss.
Boppio

Grafik:
Boppio spielt man in einer 3D-Iso-Ansicht. Die Grafik ist nicht sonderlich spektakulär oder hat besondere Features, ist aber im großen und ganze in Ordnung. Leider ist sie nicht wirklich optimiert. So läuft das Spiel selbst auf aktueller Hardware nicht mit 144 FPS, was bei dieser Grafik wohl locker drin wäre.
Boppio

Sound:
Der Sound ist eher primitiv, eine Sprachausgabe ist nicht verfügbar. Im Hintergrund hört man die Maschinen laufen, ein paar Abbaugeräusche der Spielfigur, ein bisschen Geräusche der Gegner. Dazu eine melodische aber eintönige Hintergrundmusik. Alles für diese Art von Spiel in Ordnung, aber nichts was einem vom Hocker reist. Das Spiel ist momentan nur auf Englisch verfügbar, soviel Text ist aber nicht vorhanden das man mit Schul-Englisch nicht zurecht kommen würde.
Boppio

Steuerung:
Die Steuerung geht einfach von der Hand. Die Spielfigur wird mit den WASD-Tasten gesteuert und mit Tab begibt man sich in eine Kampfstellung. Der Rest bis auf einige Schnellmenüs erfolgt mit der Maus. Gebäude lassen sich mit der R-Taste drehen. Das Optionsmenü gaukelt einem zwar vor, dass man die Tastenbelegung ändern kann, egal was man allerdings versucht es klappt nicht. Eventuell ist hier in der Release-Version noch ein Bug vorhanden.
Boppio

Spielspaß:
Wie in den Vorbildern Factorio und Satisfactory baut man allerlei Miner und Fabriken, die immer komplexere Materialien herstellen. Diese werden wiederum benötigt um neue Gebäude zu bauen, Forschung zu betreiben oder halt komplexere Materialien herzustellen. Das Spiel verfügt über ein kleines Tutorial für Einsteiger. Im Unterschied zu den Vorbildern werden die Materialien nicht via Laufbänder transportiert sondern man baut ein vollautomatisches Röhrensystem. Durch dieses werden die Materialien automatisch angefordert und zum richtigen Punkt befördert. Es ist möglich Lager zu platzieren, in denen man einstellt wieviel Materialien sie von welchem Typ zwischenlagern sollen. Fabriken haben aber immer Vorrang gegenüber des Lagers. Das Spiel verfügt über ein freies Speichersystem und auch einen Multiplayer. Der Multiplayer hat leider keine dedizierten Server, sondern ein Spieler darf den Host spielen. Der Multiplayer funktioniert sowohl via LAN oder man joint via Steam-Friend-List. Die abgekupferte Grundidee ist nicht schlecht und auch, dass man anders als die Vorbilder auf ein Röhrensystem setzt ist echt interessant. Das große Problem ist aber, dass das Spiel trotz der vor kurzen erschienen 1.0.0 wie eine frühe Alpha wirkt. So ist der Forschungsbaum viel zu klein, in wenigen Stunden ist dieser erledigt. Die Ressourcenodes laufen noch schneller als in Factorio leer. Die Spielfigur wirkt wie aus Satisfactory geklaut, ebenso der Hub, viele andere Gebäude sehen denen aus Factorio sehr ähnlich. Der Kampf ist viel zu einfach und es gibt auch nur wenige Gegnertypen. Das Leben erholt sich automatisch nach dem Kampf schnell komplett wieder. Die Spielfigur verfügt über keine Ausrüstungsslots man kämpft also immer mit der Hacke, die auch nicht ausgerüstet werden muss. Wenn man die Welt zu weit bereist fehlen plötzlich neue Ressourcenodes und Monster. Das Spiel wirkt also nicht wirklich wie eine Release-Version, sondern immer noch wie Early Access. Warum man sich so früh für ein Release entschieden hat, obwohl man noch aktiv dran arbeiten möchte, ist leider nicht nachvollziehbar. Wir können leider nur bewerten was die aktuelle Release-Version bietet und das wirkt nicht wirklich ausgereift.
Boppio

Spielwelt:
Die Spielwelt wird automatisch generiert, allerdings nicht wirklich abwechslungsreich. Wenn man so über die Karte wandert sieht alles irgendwie gleich aus. Die Welt ist zudem sehr flach, es gibt keine Berge, Höhlen oder auch nur einen kleinen Hügel. Auch Wälder sucht man vergebens, es stehen halt ab und zu ein paar Bäume herum. Bis auf die wenigen Gegnerarten sind keine Bewohner vorhanden.
Boppio

Fazit:
Die Grundidee ist wirklich gut, allerdings ist der Umfang eher bescheiden. Alles machen die Vorbilder Factorio und Satisfactory besser. Boppio wirkt wie eine unfertige Alpha-Version die halt jetzt mal Versionsnummer 1.0.0 erhalten hat. Der Entwickler verspricht zwar weiter an dem Spiel zu arbeiten, war aber der Meinung es ist bereit den Early Access zu verlassen. Die meisten Spieler werden dies wohl eher anders sehen. Man sollte also vorerst bei den beiden großen Brüdern Satisfactory und Factorio bleiben, die aktuell den größeren und besseren Umfang haben. In die Blacklist kommt Boppio trotzdem nicht, da das Röhrensystem wirklich eine tolle Idee ist. Falls der Entwickler wirklich an dem Spiel weiterarbeitet und sich der Schwächen annimmt, könnte aus Boppio trotzdem ein gutes Spiel werden, wenn es wohl auch niemals seine Vorbilder schlagen wird. Die Bewertung bezieht sich also auf die Version 1.0.0, falls Boppio einen großen Sprung machen sollte, werden wir nochmal einen Test nachliefern. Wir sind nämlich große Fans der Automatisierung  und mögen diese Art der Spiele eigentlich.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Automatisierung
+ automatisches Röhrensystem
– Forschungsbaum zu klein
– leere Welt
– zu Viel schlecht abgekupfert
– keine Ausrüstung
– Gegner sehr einfach
– gefühlt Alpha-Version
– Ressourcenodes laufen schnell leer

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Scarf

am 29. Dezember 2021 unter Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
In Scarf spielt man ein jung wirkendes Männchen, das aus dem Meer entstanden ist. Kurz darauf trifft man auf einen lebenden Schal, dessen Mutter von anderen Männchen in Stücke gerissen wurde. Die so entstandenen Fäden nutzten sie um neue Weltenportale zu erschaffen. Man macht sich also mit dem Scharl durch die verschiedenen Weltenportale, um die Mörder zu stellen und die Fäden zurück zu holen. Aber ist das wirklich die ganze Wahrheit?
Scarf

Grafik:
Scarf setzt auf eine comichafte 3D-Grafik. Trotzdem sind die Animationen ganz nett geworden. So knickt u.A. das Gras um, wenn man darüber läuft, stellt sich aber hinter einem sofort wieder auf. Die Grafik ist ganz charmant, wird aber wohl nicht nach Jedermanns Geschmack sein. Dafür läuft es aber ohne Ruckler und mit stabilen 144 FPS.
Scarf

Sound:
Im Spiel hüpft man zu einer melodischen Hintergrundmusik durch die Gegend. Der Erzähler und die Erzählerin machen ihren Job wirklich gut und haben sehr angenehme Sprechstimmen. Da sonst keine Figur spricht wird alles über Feedbacksounds gelöst, diese sind aber sehr gut und man bekommt sinnvolles Feedback. Alles in allem einer sehr gute Soundkulisse.
Scarf

Steuerung:
Eine typische Jump & Run-Steuerung, die auch sehr präzise ist, man kommt sehr gut durchs Spiel ohne große Fehlsprünge. Auch das Kombinieren von Doppelsprung, ins Gleiten, ins Schwingen, klappt dank sinnvoller Tastenbelegung problemlos. Wer allerdings die Tasten frei belegen möchte sucht hier leider vergebens.
Scarf

Spielspaß:
Das ganze ist ein typischer 3D-Platformer, mit Platten die teilweise verschwinden, Doppelsprung, Gleiten und das Schwingen an vorgesehenen Haken. Das Moveset ist hier aber nicht von Anfang an gegeben. Im Spiel findet man immer wieder große rote Kugeln die dem Schal neue Fähigkeiten geben und so ein Weiterkommen möglich machen. Außerdem muss man im Spiel immer wieder kleine Minirästel lösen um z.B. Schalsymbole zu finden, die neue Brücken entstehen lassen. An andere Stelle muss man den Schal füttern damit er wieder zu Kräften kommt. Dabei gibt es keinerlei Feinde man springt und rätselt von Abschnitt zu Abschnitt. Die Fäden werden den anderen Figuren ohne Kampf entrissen, sobald man sie gefunden hat. Allerdings gibt es kein freies Speichersystem, das Spiel speichert Abschnitte immer automatisch. Scheitert man also einmal an einer Sprungpassage wird man sehr fair genau davor wieder abgesetzt. Das Spiel richtet sich aber auch eher an Casualspieler als an Hardcore-Jump&Run-Fans. Im Spiel sind außerdem allerlei unnötige Sammelgegenstände verteilt, die Entdeckungslustige finden können. Die Meisten wird es aber einfach nur nerven, wenn man statt dem nächsten Schalsymbol, ein Bild oder Spielzeug findet. Außerdem gibt es dunkle Wegsteine die auf Tinten hinweisen, diese Tinten liefern einen dunkle Erinnerungsfetzen. Schal ist allerdings nicht so begeistert von diesen Tinten und will einen davon abhalten diese zu sammeln. Man muss also entscheiden ob man auf Schal hört, oder seiner Neugier nachgibt. Der größte Minuspunkt ist das fehlende Leitsystem, so kann man schon mal verzweifeln, wenn man das letzte Schalsymbol nicht findet. Das Spiel ist trotzdem sehr kurz, ein Spieldurchlauf nimmt so 2 – 4 Stunden Zeit in Anspruch. Wer allerdings das alternative Ende erleben möchte, muss nochmal ran, aber auch dann ist man nach etwa 6 – 7 Stunden durch.
Scarf

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus einer kleinen Portal-Hauptwelt und 3 größeren Welten, die man nacheinander freischaltet und durch die Hauptwelt betreten kann. Diese Welten sind komplett unterschiedlich gestaltet und bieten jede Menge Abwechslung. Auch die Einwohner der Welten u.A. Tiere sind ganz nett animiert und knuddelig. Allerdings steht die Welt im starken Kontrast zur doch dunklen Hintergrundgeschichte des Spiels. Gerade deswegen aber laden die Welten zum verweilen ein.
Scarf

Fazit:
Scarf ist ein nettes kleines Jump&Run für zwischendurch. Die 3 Level sind jeweils in knapp einer Stunde durchgespielt und danach kann man eine Pause einlegen. Für Spieler die ein nettes kleines Spiel für Zwischendurch suchen ideal. Das Spiel ist auch nicht sonderlich schwer und sollte für die allermeisten Spieler problemlos zu meistern sein. Wer eine nette kleine Story einem anspruchsvollen Spiel vorzieht, sollte sich Scarf auf jeden Fall einmal anschauen. Knapp 15 Euro sind für den Spielumfang auch in Ordnung.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Wiedereinstiegspunkte fair
+ Sound
+ Story
+ neue Fähigkeiten
+ Spielwelt
+ alternative Enden
– unnötige Sammelobjekte
– fehlendes Leitsystem
– keine freie Tastenbelegung
– nur automatische Speicherung
– sehr kurz auch nach zwei Durchläufen

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13

Marvel’s Guardians of the Galaxy

am 26. Dezember 2021 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt Peter Quill, alias Starlord, der sich selbst als Anführer der Guardians of the Galaxy sieht. Diese brauchen ganz dringend Geld und wollen dafür ein Monster fangen. Sie kommen also auf die Idee in die Quarantäne-Zone zu fliegen und habe sich dafür illegal die Zugangscodes beschafft. Der Plan gelingt allerdings nicht ganz, statt ein Monster, fangen die 5 Helden ein Weltraum-Lama und werden natürlich auch noch prompt vom Nova-Corps geschnappt. Peter trifft natürlich ausgerechnet auf seine Ex, kann dafür aber eine Strafe, statt Knast raushandeln. Die Strafe muss allerdings in 3 Zyklen gezahlt werden. Die Guardians stehen also vor dem nächsten Problem und brauchen wieder dringend Geld. So zieht sich die Geschichte fort, die 5 Helden wandern also von einem Schlamassel in den Nächsten. Die Geschichte nimmt hierbei immer wieder interessante Wendungen und man bekommt im Spielverlauf auch bis zu 3 Abspänne zu sehen. Dazu erfährt man im Spielverlauf noch einiges zur Hintergrundgeschichte der Guardians.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Grafik:
Das Spiel setzt auf top aktuelle Grafik, so ist unter anderem Raytracing dabei. Auf aktueller Hardware erreicht man so stabile 50-60 Fps bei 2K, ohne Raytracing sind es um die 120 FPS. Besonders die Gesichtsanimationen sind toll geworden und bringen viel Emotion ins Spiel. Aber auch sonst hat Guardians eine top Grafik, von Haaranimationen, über tolle Wettereffekte ist alles drin. Die Wettereffekt sind natürlich nicht dynamisch, sondern sind auf die Story bezogen, nicht desto trotz aber trotzdem spektakulär. Von einem Gewitter, bis hin zu einem Schneesturm, bekommt man hier einiges geboten.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Sound:
Wer die Filmreihe kennt, weiß was er zu erwarten hat, tolle Musik aus den 80ern und in deren Style. Die Sprecher machen auch einen tollen Job und bringen den Wortwitz und die Stimmung auf den Punkt. Dazu ist das Spiel zu 100% Lippensynchron. Das Spiel lebt aber auch von den guten Sprechern, so sticheln die Guardians ganz gerne und spielen mit Ironie. Der tolle Wortwitz der Filmreihe wird so ebenfalls perfekt eingefangen. Aber auch sonst ist die Sound-Kulisse filmreif, so spürt man den Wind in einigen Szenen richtig aus dem Lautsprecher blasen.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Steuerung:
Das Spiel steuert sich im Allgemeinen genretypisch. Wer nicht auf Quick-Time-Events steht, oder diese aus körperlichen Gründen nicht kann, kann diese im Optionsmenü deaktivieren. Das einzige Steuerungselement das etwas blöd gelegt ist, sind die Elementarschüsse. Diese liegen auf der mittleren Maustaste und das wechseln der Elemente auf dem Mausrad, so wechselt man oftmals die Elemente beim Schießen. Die Belegung lässt sich aber frei ändern, so dass man die Elementarschüsse, z.B. auf die 4 Maustaste legen kann. Vorausgesetzt man verfügt über eine entsprechende Maus, aber auch andere Tasten der Maus und Tastatur sind hierfür erlaubt.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Spielspaß:
Gleich zu Beginn darf man aus mehreren Schwierigkeitsgarden wählen, oder man legt alle Schwierigkeitsparameter selber fest. Diese Optionen können dann auch jederzeit im Spiel angepasst werden. Ein kleines Minus ist das Speichersystem, das nur automatisch speichert und im Fall eines Scheiterns müssen komplette Kämpfe oder Geschicklichkeitspassagen nach einer Ladesequenz wiederholt werden. Starlord’s Waffe überhitzt bei den Schusswechseln regelmäßig, ziemlich am Anfang schaltet man aber einen Vorteil frei der dies, bei richtigen Timing, verhindert. Je besser man kämpft umso mehr Erfahrungspunkte erhält man, von diesen kann man wiederum Wächterfähigkeiten freischalten. Die Wächterfähigkeiten kann man im Kampf über ein spezielles Menü befehligen, dazu verlangsamt sich auch die Zeit. Wie stark sich die Zeit verlangsamt kann man ebenfalls im Schwierigkeitsmenü auswählen, hier ist sogar eine komplette Pause möglich. Leider können die Wächterfähigkeiten nicht automatisch eingesetzt werden, in manche Bosskämpfen muss man sie aber auch gezielt einsetzen. Außerdem kann Starlord das Team motivieren, sobald ein entsprechender Balken voll ist, dann pausiert das Spiel ebenfalls und die Guardians versammeln sich. Hier muss man dann die richtigen Optionen wählen um das Team zu motivieren, wahlweise lässt sich aber auch hier einstellen das die richtige Option automatisch gewählt wird. Ist die Motivation erfolgreich, nehmen die Guardians weniger Schaden und können mehr Wächterfähigkeiten einsetzen. Als kleiner Bonus lässt Starlord noch seinen Walkman laufen und man wird von 80er Musik gepuscht. Die Fähigkeiten der Guardians werden außerdem für leichte Umgebungsrätsel benötigt. Wer hier mal nicht weiter kommt kann Starlord’s Maske benutzen, diese verfügt über eine spezielle Ansicht die Hinweise liefert. Außerdem hat sie einen Kompass, der das nächste Ziel anzeigt, falls im Schwierigkeitsgrad aktiviert. Wenn es aufs Spielende zugeht bekommt jeder Guardian noch eine Mega-Fähigkeit, sobald er sich seiner Vergangenheit stellt. Eine weitere Möglichkeit der Verbesserung bieten die Komponenten, die in der ganzen Spielwelt versteckt sind. Mit den Komponenten kann man an Werkbänke verschiedene Vorteile freischalten, u.A. dass man die Komponenten leichter findet. Als letztes schaltet man dann noch automatisch im Spielverlauf verschiedene Elementar-Schüsse für Starlord’s Waffe frei. Diese werden benötigt um zum einen Umgebungsrätsel zu lösen, zum anderen sind Gegner gegen verschiedene Elementare anfällig und man kann sie so betäuben. Der Hauptantrieb Guardians of the Galaxy zu Spielen ist allerdings der tolle Humor und die Entscheidungen die man im Spielverlauf trifft. Die Entscheidungen haben zwar nur mittelfristige Auswirkungen, trotzdem hat man das Gefühl wirklich ein Teil der Guardians zu sein. Außerdem knallt das Spiel einfach, es ist eigentlich immer Action. Noch dazu bietet das Spiel einiges an Abwechslung. Über kleinere Wettkämpfe zwischen den Guardians, Geschicklichkeitspassen, einer Schleichpassage, einigen Schalterrätseln, bis hin zu einigen Raumschiffschlachten ist einiges dabei. Viele dieser tollen Elemente werden aber nur ein- bis zweimal im Spielverlauf genutzt. Des Weiteren trifft man so einige bekannte Charaktere aus dem Guardians of the Galaxy – Universum. Zusätzlich ist das Spiel noch unnötigerweise voll geknallt mit Sammelgegenständen fürs Raumschiff oder Outfits für die Charaktere. Problematisch für weniger erfahrene Spieler ist außerdem, dass selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad das Spiel ab Kapitel 10 deutlich anzieht. Die meisten Spieler sollte es trotzdem schaffen, man ist aber erstmal verwundert, dass man plötzlich wirklich auf die Anfälligkeiten der Gegner achten muss und die Fähigkeiten der Guardians gut anwenden muss. Ab diesem Kapitel treten dann auch verstärkt kleinere Bugs auf, so fehlen ab und an die Lebensbalken der Gegner, einige Frameinbrüche und Nebenpassagen funktionieren erst nach dem erneuten Laden. Bei mir hat aber kein Bug wirklich den Spielfortschritt behindert. Ist man dann, nach ca. 20 Stunden und 16 Kapiteln, erfolgreich durch Guardians of the Galaxy durch, bietet das Spiel noch einen New Game+. In diesem hat man alle freigeschalteten Fähigkeiten der Guardians. Und außerdem alle freigeschalteten Vorteile. Fehlende Vorteile kann man aber durch Komponenten, die an gleicher Stelle wie beim ersten Durchlauf nochmal auftauchen, nachbauen. Außerdem kann man so auch ausprobieren wie sich andere Entscheidungen auf den Spielverlaufe ausgewirkt hätten.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Spielwelt:
Schon zu Beginn merkt man schnell, dass das eigene Raumschiff nur so mit kleinen Details glänzt. Aber auch sonst fühlt man sich, als Guardian of the Galaxy-Fan, direkt in der Welt zuhause. Vor allem der Besuch auf Knowhere ist ein Highlight, die Straßen wirken hier richtig mit Leben erfüllt. Aber auch sonst ist die Umgebung sehr abwechslungsreich und die verschiedenen Planeten haben alle ihre ganz eigene Flora und Fauna. Auch dass die Guardians auf dem Raumschiff ihren Tagesgeschäft nachgehen und die ein oder andere Unterhaltung hinter dem Rücken von Peter führen, trägt zur Atmosphäre der Spielwelt bei.
Marvels Guardians of the Galaxy
Marvels Guardians of the Galaxy

Fazit:
Wer den Film mag, wird das Spiel lieben. Allerdings sei gesagt das es sich Marvel-Typisch um ein Parallel-Universum handelt und so die Hintergrundgeschichte der Charaktere etwas anders ist. Trotzdem fühlt man sich als Fan der Filme gleich wie Zuhause. Aber auch Action-Fans können bedenkenlos zugreifen. Das Spiel erzählt eine tolle Geschichte und bietet eine Menge Abwechslung und Action. Auch die Spielzeit von ca. 20 Stunden ist vollkommen in Ordnung und das Spiel wirkt nicht wirklich gestreckt. Immer wenn etwas das Nerven anfängt, oder sich zu lange anfühlt, kommt das Spiel zum Punkt. Die paar kleinen Schwächen, die das Spiel hat sind daher gut zu verkraften. Auch sollte man sich auf keinen Fall durch den zu Recht gescheiterten Helden-Loot-Shooter Marvel’s Avengers vom Kauf abhalten lassen. Diese Spiel hat keinerlei Elemente mit diesem Schrottspiel gemeinsam und ist ein tolle reine Singleplayer-Erfahrung.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Spielschwierigkeit kann individualisiert werden
+ frei belegbare Steuerung
+ reiner Singleplayer
+ Grafik
+ 80er Musik
+ Sound
+ Spielwelt
+ Humor
+ EP-System
+ Komponenten um Ausrüstung zu verbessern
+ Abwechslung
+ Wiederspielbarkeitswert durch Entscheidungen
+ Story
+ New Game+
– kein freies Speichern
– Wächter-Fähigkeiten können nicht automatisch genutzt werden
– viele coole Elemente werden nur ein o. zweimal genutzt
– Sammelgegenstände
– kleinere Bugs

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BadDragonLord

ROGAN: The Thief in the Castle

am 24. Dezember 2021 unter Adventure, Review, Stealth, Test, VR abgelegt

Story:
Man spielt einen Dieb, der auf der Suche nach Reichtum, in ein Schloss einbricht, um ein paar wertvolle Gegenstände zu ergattern. Jedoch wird man in eine Geschichte um die junge Kommandantin Victoria verwickelt und soll ihr Helfen, da sie des Mordes ihres Herren beschuldigt wird. Jeden Satz den ich hier mehr schreiben würde, würde die Geschichte bereits Spoilern, da diese extrem kurz ist.
ROGAN: The Thief in the Castle

Grafik:
Die Grafik ist wirklich gut, für ein VR Spiel im besonderen. Die Levelabschnitte sind, wahrscheinlich um die Performance hoch zu halten, eher klein gehalten, trotzdem kommt ein gutes Gefühl für das Schloss auf.
ROGAN: The Thief in the Castle

Sound:
Die Geschichte ist vollständig vertont. Alles ist jedoch nur in Englisch vertont und es gibt keinerlei deutsche Übersetzung. Die Geschichte wird hauptsächlich über Gespräche, die man belauscht, oder über Funksprüche erzählt. Da man sich unbemerkt durch das Schloss bewegen muss, sind hier besonders positiv die Schrittgeräusche zu nennen. Diese werden von den schwer gepanzerten Gegner erzeugt, und ermöglichen es diese genau zu Orten.
ROGAN: The Thief in the Castle

Steuerung:
Ein Stick zum Bewegen, ein Stick für die Drehung falls gewünscht. Man kann auch auf Teleportation umstellen, falls man leicht Motion Sick wird, jedoch kann ich hier nur dem Entwicklern beipflichten, dass das Spiel am besten mit „free locomotion“ funktioniert.
ROGAN: The Thief in the Castle

Spielspaß:
Schleichen, Verstecken und Ablenken, sind hier die hauptsächlichen Gamemechaniken. Man kann verschiedene wertvoller Gegenstände finden und mitnehmen um diese als Punktwertung am Ende eines Abschnittes angezeigt zu bekommen, jedoch wird die Hauptmotivation die Geschichte sein, welche in einer guten Geschwindigkeit erzählt wird. Da diese jedoch trotzdem nicht übertrieben spannend ist, ist man nicht wirklich traurig, sobald das Spiel nach knapp 2 Stunden bereits wieder vorbei ist.
ROGAN: The Thief in the Castle
Das Schleichen, welches wohl das Hauptgameplay darstellt ist einfach: Aus dem Sichtfeld der Gegner bleiben und diese ablenken oder niederknüppeln, es gibt in den späteren Leveln auch einige Gegner die nicht niedergeknüppelt werden können. Auch gab es zwei Abschnitte in denen man verkleidet als Wache einfach von A nach B marschieren musste. Außerdem gibt es einige Stellen im Spiel welche als Puzzleabschnitte bezeichnet werden. Jedoch macht man die meiste Zeit ja nichts anderes als Gegenstände einsammeln und an den richtigen Orten wieder zu verwenden oder einfach die Hand an eine bestimmte Stelle zu halten. Gegenstände die an bestimmten Stellen verwendet werden können tauchen auch einfach vor einem in der Luft auf, ähnlich der Art wie man sie auch einsammelt, so dass es nicht wirklich notwendig ist, zu überlegen wo die Gegenstände eingesetzt werden müssen. Hauptsächlich wird diese Mechanik für die Schlüssel verwendet, welche man häufig braucht um Türen öffnen zu können.
ROGAN: The Thief in the Castle

Spielwelt:
Das gesamte Spiel findet im Inneren eines Schlosses statt. Dieses ist in mehrere Abschnitte unterteilt, welche durch einen Ladebildschirm mit Punktwertung für den vorangegangenen Abschnitt verbunden sind.
ROGAN: The Thief in the Castle

Fazit:
Die Grafik ist wirklich gut, hat aber kleinere Fehler hier und da. Die Hauptmotivation dieses Spiel zu spielen ist die Story, welche aber extrem kurz ist. Hier eine Empfehlung auszusprechen ist extrem schwer, da das Spiel auch extrem teuer ist. Wenn das Spiel für unter 5€ zu haben ist, kann man hier zugreifen, wenn man Schleich-Spiele mag, für alle anderen gilt selbst dann: Finger weg!

Pluspunkte Minuspunkte
+ Gute Motion Einbindung
+ Tolle Grafik
+ Geräusche der Gegner
– Hoher Preis
– Kurze Spieldauer
– Wenig Abwechslung
– Puzzles
– Keine Motivation für Diebstahl

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NoFear13

Cleo: A Pirate’s Tale

am 22. Dezember 2021 unter Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
Cleo träumt davon ein Pirat zu sein. Allerdings arbeitet sie in der Bar ihres Vaters und liest dabei den ganzen Tag ein Piraten-Abenteuer-Buch. Eines Tages lässt ihr Vater ihr Buch verschwinden und zwingt sie dem Koch auszuhelfen, damit sie ihr Buch wiederbekommt. Beim zerlegen eines Fisches entdecken sie ein Logbuch eines Piraten.  Als sie das Buch aufschlägt zerstört ein Geist die Küche, da ihr Vater ihr nicht glaubt muss sie zur Strafe fischen gehen. Am nächsten Tag geht sie also mit dem Fischer auf Fischfang. Dabei wird das Schiff von einem Kraken zerstört und sie erleidet Schiffbruch. Cleo landet auf einer Insel und erfährt dort, dass das Logbuch auf einen Schatz verweist. Sie begibt sich also auf Schatzjagd um ihrem Vorbild nachzueifern.
Cleo – A Pirates Tale

Grafik:
Das Spiel hat eine Retro-Pixelgrafik. Diese ist aber charmant animiert und die Zwischensequenzen bestehen aus handgezeichneten Comics.  Für ein Ein-Mann-Projekt auf jeden Fall sehr coole Retro-Grafik.
Cleo – A Pirates Tale

Sound:
Das Spiel wurde über Kickstarter finanziert und hat das erweiterte Ziel für eine Synchronisation erlangt. Entsprechend ist das komplette Spiel auf Deutsch vertont. Die Sprecher machen ihren Job dabei richtig gut und setzen den Wortwitz des Spiels perfekt um. Im Hintergrund spielt dabei eine angenehme Melodie. Diese besticht zwar nicht durch Abwechslung, trägt aber trotzdem zum Flair bei.
Cleo – A Pirates Tale

Steuerung:
Cleo wird wahlweise mit WASD- oder den Pfeiltasten gesteuert. Mit Shift kann man dann sprinten. Objekte können mit der linken Maustaste, je nach Anwendungsfall, angesehen, aufgenommen oder benutzt werden. Andere Gegenstände können im Inventar gewählt werden und mit Rechtsklick auf die Umgebung angewendet werden. Es ist also für ein Adventure mit einer etwas anderen Steuerung, die aber auch an der ein oder anderen Stelle genutzt wird z.B. in einem Kampf am Anfang.
Cleo – A Pirates Tale

Spielspaß:
Wie man schon an der Steuerung bemerkt hat ist Cleo kein reines Adventure sondern man hat auch eine Kampfscene. Dies bringt mal wieder etwas frischen Wind in die Point-and-Click-Adventure. Cleo kann man dann am ehesten als Run-and-Click-Adventure bezeichnen. Den Haupt-Spielspaß zieht das Spiel aber aus seinem Witz und den vielen Anspielungen aus der Film-, Serien- und Gaming-Welt. Dazwischen wird das Spiel immer noch von kleinen Minispielen aufgelockert, wie z.B. ein eigenes Kartenspiel. Immer wieder kommen dann neue Spielelemente hinzu, wie das Angeln, einen Kampf, ein Minispiel-Rätsel. Viele dieser Elemente werden aber nur einmal genutzt, so gibt es nur einen Kampf und nur wenige Minispiele, was etwas Schade ist. Ab und an drücken dann die fehlenden Komfort-Funktionen, die man mittlerweile gewohnt ist, den Spielspaß. So gibt es zwar ein Logbuch dieses beschreibt aber nicht immer konkret, was genau die Aufgabe ist, hier wäre eine Stichpunkte-Liste besser gewesen. Auch fehlt dem Spiel jede Hotspot-Anzeige, da man sich frei auf den kleinen Insel bewegen kann wird das oftmals zur Pixelsuche in kompliziert. Die Rätsel sind zwar logisch. Diese Logik nützt einem halt nichts, wenn man einen Gegenstand, der perfekt in die Welt eingepasst ist, dann nicht mitgenommen hat. Ein letzter Minuspunkt ist die sehr kurze Spielzeit von gerade einmal 3 – 5 Stunden.
Cleo – A Pirates Tale

Spielwelt:
Die Spielwelt setzt sich aus kleinen Inseln in Pixeloptik zusammen. Die Pixelwelt ist sehr hübsch animiert. Überall findet man Anspielungen auf die Film-, Serien- und Gaming-Welt und viele andere Easter-Eggs. Zwar wirkt die Welt nicht besonders lebendig trotzdem hat sie ihren ganz eigenen Charme.
Cleo – A Pirates Tale

Fazit:
Mit Cleo bekommt man ein kurzweiliges Spiel was für 12,50 € auch vollkommen in Ordnung ist. Leider schöpft Cleo sein Potential als neuartiges Run-and-Click-Adventure nicht voll aus. Viele Spielelemente kommen nur einmal vor und nach 4 Stunden nimmt das Spiel ein sehr abruptes Ende. Trotzdem kann man Point-and-Click-Adventure-Fans das Spiel nur ans Herz legen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Wortwitz
+ Retro-Grafik
+ toll animierte Charaktere
+ Synchronisiert
+ Mini-Spiele
+ neuer Spielemix Run-and-Click-Adventure
+ logische Rätsel
– keine Stichpunkte der aktuellen Aufgaben
– keine Hotspot-Anzeige
– Pixelsuche
– sehr kurz
– wenige Speicherslots

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Alfred Hitchcock – Vertigo

am 20. Dezember 2021 unter Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
In Vertigo spielt man Ed, einen sarkastischen Roman-Autor. Dieser wacht eines Tages mitten auf der Straße auf. Auf der Suche nach seinem Auto sieht er, dass dieses den Abhang hinabgestürzt ist. Das Einzige, an dass er sich von der Nacht erinnert ist, dass er seine Freundin und deren Baby ins Krankenhaus fahren wollte. Er denkt also, dass er die Beiden getötet hat. Als er dann noch seinen toten Vater erneut von der Brücke springen sieht, will er ebenfalls springen. Zu seinem Glück wird er von einem Truckfahrer abgehalten. Er bekommt daraufhin einen traumatischen Schub, dieser löst eine extreme Höhenangst aus. Ed ist daraufhin nicht mal mehr fähig aus dem Bett aufzustehen, in der Fachsprache auch als Vertigo bezeichnet. Es gibt allerdings keine Hinweise, dass jemand mit ihm im Auto war. Da ihm niemand glaubt, bekommt er eine Psychologin die seine Höhenangst heilen soll. Ed erzählt also der Psychologin wie er seine Freundin Faye kennen gelernt hat. Im weiteren Gespräch geht es um seine Kindheit und Vergangenheit. Man mag es schon erahnen, aber natürlich hat die Geschichte einen genialen Twist.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Grafik:
Das Spiel hat eher eine eckige comichafte Grafik. Trotz dieser gewöhnungsbedürftigen Grafik erreicht das Spiel selbst auf aktueller Hardware bei 2K keine 144 FPS, sondern eher um die 100 FPS. Die Gesichter wirken außerdem eher emotionslos. Beziehungsweise wirken die Emotionen sehr seltsam und nicht besonders realistisch.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Sound:
Das Spiel hat eine deutsche Synchronisation, die aber leider nicht Lippensynchron ist. Die Lippen bewegen sich obwohl die Figur nichts sagt und umgekehrt. Ab und an hat man den Eindruck, dass Sätze in der deutschen Synchro fehlen. Außerdem sind manche Dialoge sehr langsam gesprochen. Umso positiver ist die Musik zu erwähnen, die optimal zur aktuellen Situation passt und zur Stimmung beiträgt. Abgesehen von der Lippensynchronisation ist die deutsche Synchronisation trotzdem sehr gut und die Sprecher tun ihr bestes die aktuelle Stimmung darzustellen.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Steuerung:
Als erstes fällt einem auf, dass es keine Maus-Steuerung im Menü gibt. Man darf also mit seltsamer Tastenbelegung, im Menü, seine Optionen anpassen. Im Spiel ist dann sowohl Maus als auch Tastatur gut eingebunden. Das Spiel besteht aber hauptsächlich aus sehr einfachen Quicktime-Events und der Suche nach Hotspots. Beides funktioniert aber mit Maus und Tastatur gut, obwohl das Spiel gleich zu Beginn drauf hinweist das man doch lieber Controller verwenden soll.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Spielspaß:
Was gleich zu Beginn den Spielspaß etwas drückt sind die langen Ladebalken gefolgt von kurzen Speicherbalken. Angesichts einer Installation auf einer SSD sind diese schon ungewöhnlich lang. Danach spielt man sich durch ein Quicktime-Event zum nächsten, sucht nach Hotspots und wählt Dialog-Optionen. Die Rätsel werden, vorausgesetzt man den passenden Gegenstand schon gefunden, automatisch gelöst. Falls man wirklich mal nicht weiß, was zu tun ist hilft ein Druck auf TAB und alle aktuellen Aufgaben werden angezeigt. Das Spiel gibt einem außerdem die Illusion von Entscheidungen. Diese wirken sich aber nicht wirklich aus und werden teilweise sogar in Folgeszenen als andere Entscheidung dargestellt. Ein tolles Feature sind die Hypnose-Szenen in denen man das vorher Erspieltes nochmal analysieren darf. Leider müssen die Spielszenen vorher erneut angesehen werden. Dies macht allerdings Sinn, da man dann sieht was wirklich passiert ist und was nur in der Erinnerung verklärt wurde. Leider gibt es keine Möglichkeit Dialoge oder Szenen zu überspringen, was den ein oder anderen Dialog etwas langwierig macht. Vertigo darf sich daher eher als Story-Getriebenes-Spiel bezeichnen. Was oben drein etwas nervt, sind die Figuren, die sich wie in Zeitlupe bewegen. Selbst wenn man mal selbst ran darf, kann man einmal rennen und einmal nicht. Im Spielverlauf wechselt man immer wieder die Spielfigur und lebt die Story aus verschiedenen Blickwinkeln. Leider hat das Spiel einige Logikfehler, so weiß eine Figur plötzlich etwas was eine andere Figur erlebt hat, obwohl es ihr niemand erzählt hat. Trotzdem beinhaltet das Spiel einen genialen Twist und wird nach 4 – 5 Stunden richtig spannend. Das Ende zieht sich allerdings etwas, man bleibt aber trotzdem dran weil noch nicht alle Fragen geklärt sind. Zum Schluss wird man aber nicht enttäuscht und auch die letzte Frage wird in einem genialen Ende geklärt. Nach 6 -8 Stunden ist dann aber endgültig Schluss, was aber für diese Art von Spiel vollkommen in Ordnungen ist.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt leider etwas leblos. Selbst die paar Vögel und Fische die es im Spiel gibt wirken statisch. Hier hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen, dass ein oder andere Tier, das durch den Wald flitzt hätte dem Spiel schon ganz gut getan.
Alfred Hitchcock – Vertigo

Fazit:
Wer auf eine gute Story steht und kein wirkliches Spiel erwartet darf bei Vertigo bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten aufgrund der vielen kleinen Schwächen lieber die Finger davon lassen. Besonders da Vertigo mehr ein langer Film als ein wirkliches Spiel ist.

Pluspunkte Minuspunkte
+ spannende Story
+ sarkastischer Wortwitz
+ Illusion von Entscheidungen
+ Erinnerungen analysieren
+ tolle Mischung aus kindlichen Erinnerungen und harter Realität
+ genialer Twist
+ alle Fragen werden geklärt
+ 8 Stunden für ein Story-Getriebenes-Spiel in Ordnung
– keine Maus-Steuerung im Menü
– Grafik
– Ladezeiten
– nicht Lippensynchron
– Ende zieht sich etwas
– keine Möglichkeit Szenen zu überspringen
– Spielwelt leblos

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NoFear13

Prison Tycoon: Under New Management

am 13. Dezember 2021 unter Aufbauspiel, Review, Test abgelegt

Story:
Im Reboot von Prison Tycoon spielt man den Gefängnismanager eines Gefängnisses. Darüber hinaus gibt es keine wirkliche Hintergrundgeschichte.
Prison Tycoon – Under New Management

Grafik:
Prison Tycoon setzt auf eine 3D-Knuddelgrafik, die wieder einmal Geschmacksache ist. Den einen mag es wieder zu unrealistisch sein, für den anderen mag sie vollkommen in Ordnung sein.
Prison Tycoon – Under New Management

Sound:
Das Spiel besteht nur aus simplen Sounds. Auch die wenigen Untertitel z.B. im Tutorial sind nicht vertont. Man darf also wieder lesen, aber dieses mal nicht zu viel.
Prison Tycoon – Under New Management

Steuerung:
Aufbau-Standard-Steuerung mit Maus und Tastatur. Es ist klar das man einen Gegenstand mit R drehen kann, die restlichen Tasten sind eigentlich nur Shortcuts. Man arbeitet halt hauptsächlich mit der Maus.
Prison Tycoon – Under New Management

Spielspaß:
Prison Tycoon ist ein klassisches Aufbauspiel, indem man leere Gebäude platziert und mit Räumen wie Zellen füllt. Zu Beginn stehen einem dafür verschiedene Umgebungen für das Gefängnis zur Auswahl. Je nach Umgebung muss man dann mit Heizungen oder Klimaanlagen arbeiten um die Temperatur im Knast stabil zu halten. Sollte das einem nicht gelingen, kann es schon passieren das die Insassen mit Gewalt oder einem Ausbruchsversuch reagieren. Es gibt jede Menge an Räume, von Zellen, über Duschräume und Besuchsräume, bis hin zu einer Kantine, ist eigentlich alles dabei was man im Knast so braucht. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Therapeuten-Räume, in denen man die Insassen von ihren Störungen heilen kann. Diese Störungen sind oftmals der Grund warum sie im Knast sitzen. Die Störungen sind teilweise auch recht witzig von einer „Rücksichtsloser Fahrer“- Störung oder einer „Okkultisten“-Störung ist z.B. die Rede. Um dem Spieler ein Ziel zu geben, gibt es dem ganzen Spiel über, kleine Ziele, die einem eine Geld-Förderung bei Erfüllung versprechen. Um weitere Räume und Gegenstände freizuschalten muss man seinen Prestige-Stufe steigern. Diese steigert man durch das Platzieren von Schmuckgegenstände wie Pflanzen, Poster, Fenster und anderen sonst nutzlosen Gegenständen. Neben dem Geld gibt es noch andere Ressourcen wie Strom, Wasser, Nahrung und Medizin, diese kann man manuell einkaufen oder einfach selbst im Knast produzieren. Um den Knast auf Vordermann zu halten oder Ressourcen produzieren braucht man natürlich Personal. Dieses hat einen bestimmten Umkreis in dem es Aufgaben erfüllt. Dieser Umkreis kann gesteigert werden in dem man das Personal bis zu 3 mal befördert. Dadurch steigt nicht nur der Umkreis sondern auch das Gehalt, aber auch andere Attribute z.B. wie schnell sie produzieren. Um Probleme im Gefängnis zu identifizieren verfügt das Spiel über verschiedene Ansichten, die z.B. die Temperatur, die Sicherheit oder die Zufriedenheit des Personals o. Insassen anzeigen. Insassen lassen sich außerdem nach einer bestimmten Zeit auf Bewährung entlassen. Je nachdem ob sie erneut straffällig werden oder nicht erhält man einen Bonus oder Abzug. Jeder Insasse und Arbeiter hat außerdem eine eigene kleine Hintergrundgeschichte und eigene Verhaltensweisen. Darüber hinaus gibt es aber leider keine Kampagne oder etwas was eine Geschichte erzählt.
Prison Tycoon – Under New Management

Spielwelt:
Die Spielwelt zeigt das Gefängnisgebäude und je nach Auswahl der Umgebung entsprechendes Umland. Das Gelände kann frei gestaltet werden mit verschiedenen Schmuckgegenstände. Das Einzige, was sich wirklich je nach Umgebung unterscheidet, ist das Umland.
Prison Tycoon – Under New Management

Fazit:
Wer mal wieder einen Knast bauen möchte und vom eigentlich besseren Prison Architekt die Schnauze voll hat, kann gerne mal Prison Tycoon ausprobieren. Im Gegensatz zur gleichnamigen Reihe ist das Spiel auch wirklich nicht schlecht. Leider fehlen viele Features und Management-Geschichten, die in Prison Tycoon vorhanden sind. Unter Anderem lassen sich in Prison Architekt Laufwege für die Wärter definieren, oder bei einem Aufstand kann man das SEK rufen. Das alles ist leider bei Prison Tycoon nicht möglich. Ein tolles Feature, das so in Prison Architekt nicht vorhanden ist sind die heilbaren Störungen der Insassen. Alles in allem ist Prison Tycoon in Ordnung, aber nicht herausragend.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Steuerung
+ Hilfsansichten
+ Ressourcenmanagement
+ Prestigestufe
+ Aussehen der Insassen anpassbar
+ Therapeut
+ sehr simple
– keine Hintergrundgeschichte
– Verzierungen haben keine Auswirkung außer Prestigepunkte
– keine Kampagne

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NoFear13

Wytchwood

am 12. Dezember 2021 unter Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
In Wytchwood spielt man, in einer Welt voller Fabeln und Mythen, eine Hexe. Diese hat einen dunklen Pakt mit einer Ziege geschlossen. Der Pakt besteht daraus, dass man der Ziege Tierseelen beschaffen muss. Dafür muss man alle möglichen Aufträge der Tiere erfüllen um zum Schluss ihre Seele zu erhalten.
Wytchwood

Grafik:
Am ehesten ist die Grafik mit dem Wort 2.5 D zu beschreiben, dass bedeutet man bewegt sich zwar in allen Achsen die Assets sind aber 2D. Die Texturen sind ganz nett und gut animiert.
Wytchwood

Sound:
Zu wiederholenden Gitarrensounds und einer, zwar je nach Umgebung unterschiedlich, aber ebenfalls wiederholenden Hintergrundkulisse, bewegt man sich durch die Welt. Es ist keinerlei Sprachausgabe vorhanden, die ganzen Dialoge sind nur mit Untertiteln hinterlegt. Da kommt erschwerend hinzu, dass keine deutschen Texte vorhanden sind. Auch der restliche Sound ist eher einfach gehalten.
Wytchwood

Steuerung:
Das Spiel kann wahlweise nur mit der Maus, oder nur mit der Tastatur, oder mit beidem gespielt werden. Heißt z.B. das Inventar ist entweder via Maus oder Tastendruck auf J aufrufbar, die Tastenzuordnung kann aber auch frei eingestellt werden. Auch die Bewegung erfolgt entweder über WASD, oder einfach durch Klick auf den Punkt zu dem man laufen möchte.
Wytchwood

Spielspaß:
Im Spiel muss man Zutaten und Gegenstände sammeln, um daraus wieder andere Gegenstände oder halt Tränke herzustellen. Diese werden dann wiederum benötigt um simple Rätsel und Quest zu lösen. Mit dem Witch-Eye sucht man nach Hinweisen und schaltet so neue Crafting-Elemente frei. Leider kommt es dabei immer wieder zu nervigen Backtracking, weil man entweder nicht mehr genug einer Zutat hat, oder diese noch gar nicht haben konnte. Das entsteht dadurch, dass oftmals Aufgaben neue Aufgaben in anderen Gebieten eröffnen. Gerade am Anfang ist man hier heillos überfordert, das Journal schafft hier aber zum Glück meist Abhilfe. Auch die Open-World erweitert sich dadurch stetig und sie wird immer größer. Schöner wären hier gewesen wenn man Gebiete hätte abschließen können. Dies ist aber leider nicht möglich, da die neuen Rezepte gerne auf den alten aufbauen und dadurch muss man ja zwangsweise wieder die Grundzutaten beschaffen. Dies führt natürlich abseits von den Quests nochmal zu zusätzlichem Backtracking. Außerdem sind schon erweiterte Englischkenntnisse notwendig, damit man überhaupt weiß was die Grundzutat sein soll, da das Bild oftmals keinen Aufschluss darüber gibt. Es wird zwar angezeigt in welcher Umgebung eine Zutat zu finden ist, aber nicht wie man sie dort dann erhält. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man jeden Gegenstand zum benutzen manuell ausrüsten muss. Es gibt doch eh nur eine richtige Lösung, die ja auch im Witch-Eye angezeigt wird, warum wird das dann nicht automatisch gemacht? Ein Pluspunkt hingegen ist wieder die Map, hier werden alle Ausgänge und Quest-Ziele angezeigt. Was dem nervigen Backtracking etwas entgegen wirken soll ist eine zentrale Portal-Welt, von der aus man in alle Gebiete reißen kann. Dafür muss man aber auch erstmal den Gegenpart freigeräumt haben. Außerdem muss man auch wieder zu einem Portal laufen um in die zentrale Portal-Welt zu gelangen. Damit das Sammeln etwas schwerer wird ist die ganze Welt außerdem mit feindseligen Kreaturen besetzt. Wird die Hexe von diesen entdeckt gehen diese auf die Hexe los und können nur durch einen passenden Gegenstand abgewehrt werden. Kommen sie einem zu nah verliert man 1 von 3 Leben. Ist man dann alle drei los lässt man ein paar Gegenstände fallen und spornt wieder im Hexenhaus. In meinen Augen ist das nur nervig, da man krampfhaft irgendwelchen Gegnern ausweichen muss, um an eine Zutat hinter ihnen zu kommen. Vor allem da auch die Gegner wie alle anderen Gegenstände recht schnell neu spornen, was Fluch und Segen zugleich ist. Positiv hingegen ist der herrliche schwarze Humor, der das ganze Spiel durchzieht. Es ist einfach nur herrlich, wenn die Bienenkönigin den Imker anschreit, dass er ihr doch endlich die Sonnenblumen beschaffen soll.
Wytchwood

Spielwelt:
Die Spielwelt ist zwar von den Grafiken bis auf manche Gebiete sehr freundlich und farbenfroh. Allerdings heult oftmals jemand. Wenn man lebendes Gemüse mit der Axt zerstückelt spritzt das Blut. Der Inhalt der Welt ist also mehr finster und böse. Die Gebiete wiederum sind aber abwechslungsreich. Die ganze Welt ist mit Anspielungen auf bestimmte Mythen und Sagen durchzogen.
Wytchwood

Fazit:
Wer auf schwarzen Humor steht und etwas mit Sagen anfangen kann und sich nicht an Backtracking stört, für den könnte Wytchwood was sein. Wer allerdings eine deutsche Sprachausgabe oder zu mindestens deutsche Untertitel benötigt. Wer keine Lust hat immer wieder die gleichen Zutaten zu sammeln oder nicht gerne stundenlang im voraus sammelt. All diese Personen sollten lieber die Finger von Wytchwood lassen. Die meisten, dies zeigt auch die Achievement-Statistik, haben wohl nach der ersten gesammelten Tierseele die Schnauze voll.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Zutaten spornen schnell nach
+ Finster
+ schwarzer Humor
+ Journal
+ Welt abwechslungsreich
+ Map
– keine deutsche Version
– Backtracking
– Open-World
– manuelles Auswählen notwendig
– Feinde
– keine Synchro
– Sound

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NoFear13

World Box – God Simulator

am 11. Dezember 2021 unter Sandbox, Simulation, Vortest abgelegt

Story:
World Box ist eine Götter-Sandbox und hat daher keine wirkliche Story. Man selbst spielt ein göttliches Wesen, das die Welt nach seinen Vorstellungen gestalten darf.
World Box – God Simulator

Grafik:
Das Spiel verfügt nur über eine sehr einfache 2D-Grafik. Auf höchster Zoomstufe sind die Tiere, Gebäude, Pflanzen und Menschen nur Pixel-Punkte. Auf niedriger Zoomstufe handelt es sich um kleine Pixel-Figuren. Trotzdem ist die Grafik auf ihre Art Charmant.
World Box – God Simulator

Sound:
Auch hier merkt man, dass das Spiel ein Indie-Projekt ist, alle Sounds sind eher einfach und dienen wirklich nur als Feedback was man gerade gemacht hat.
World Box – God Simulator

Steuerung:
Das ganze Spiel ist bequem mit der Maus steuerbar. Die Tastatur wird überhaupt nicht benötigt.
World Box – God Simulator

Spielspaß:
Zu Beginn erschafft man sich eine zufallspassierte Welt. Anschließend legt man Regeln für die Welt fest z.B. ob die Völker sich den Krieg erklären dürfen, ob automatisch Tiere spornen, und vieles mehr. Danach darf man seine Welt bevölkern. Schnell bauen sich die verschiedenen Völker, wie Menschen, Elfen, Orks, etc. kleine Städte. Dort erforschen weitere Technologien wie Schwerter, Felder, Schiffsbau. Haben sie dann erstmal den Schiffsbau erfunden reisen sie zu anderen Inseln und weiten sich dort aus. Je nach Regel schließen sich die Bewohner in andere Fraktionen zusammen und führen gegeneinander Krieg. Schon alleine dieses Gewusel macht unheimlich Spaß zu beobachten. Man wäre aber ja kein Gott würde man nicht alles wieder einreißen wollen, was man geschaffen hat. So kann man einfache Katastrophen auf die Welt loslassen, z.B. Stürme deren Blitzschläge die Welt brennen lassen. Aber man kann auch Zombies, Drachen und andere Wesen auf die Welt loslassen. In letzter Konsequenz lässt man dann einfach verschiedene Bomben, wie eine Antimaterie-Bombe fallen, oder lässt die Welt von einem Kometen ausrotten. Leider nutzt sich das Spiel schnell ab. Die Achievements z.B. sind geheim und auch nur Ingame und nicht bei Steam. Es gibt keine Story, Missionen oder sonstige Quests, man muss sich also immer selbst was überlegen.
World Box – God Simulator

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt lebendig, die verschiedenen Tierarten gehen je nach ihrem natürlichen Verhalten aufeinander los. Die Völker breiten sich aus, spalten sich und gehen aufeinander los. Jede Minute hat man einfach etwas zu entdecken.
World Box – God Simulator

Fazit:
World Box ist ein nettes kleines Sandbox-Spiel, das sich aber recht schnell abnutzt. Mal schauen was sich der Entwickler noch während des Early-Access einfallen lässt. Für alle die mal ihren Gott-Komplex ausleben wollen und die sich nicht an einem fehlenden Ziel stören, ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Ob man dafür wirklich 17 Euro ausgeben möchte bleibt jedem selbst überlassen, ich fände 5 Euro angemessener. Im nächsten Sale könnte man aber zugreifen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Götter Simulation
+ Spielwelt
+ charmante Pixelgrafik
– Sound
– Achievements Geheim
– keine Aufgaben

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BadDragonLord

Short Hunt: VR Sport/Fitness Apps

am 10. Dezember 2021 unter Action, Short Hunt, Sportspiele, VR abgelegt

Vorwort:
In unseren Short Hunts stellen wir normalerweise Spiele vor welche nicht genug bieten um einen vollen Test zu ihnen zu verfassen. Ich möchte hier genau das tun, aber mit dem Sinne der VR Sport Apps. In diesem Short Hunt werden mehr oder weniger gute Sport „Spiele“ für VR aufgeführt, um zu zeigen was eine der größten Stärken von VR ist. Nämlich die Bewegung, mit Hilfe dieser Apps kann es einem deutlich leichter fallen sich regelmäßig aufzuraffen und mal eine Stunde sportlich aktiv zu werden. Die Apps werden von mir zusätzlich zu ihrer normalen Bewertung, welche eben auch aussagen sollen ob überhaupt eine Kaufempfehlung vorliegt, auch eine 1 – 3 Sport- Wertung bekommen um zu zeigen als wie intensiv ich eine 20 Minuten Einheit mit ihnen im Durchschnitt empfand.

BOXVR:
Den Anfang macht direkt die App die ich persönlich am meisten verwende. BOXVR ist genau was es sagt ein relativ simples Spiel, in dem einfach die auf einen zufliegenden Orps geschlagen werden müssen. Zusätzlich dazu gibt es rote X-Dreiecke welche mit beiden Fäusten geblockt werden und Balken welchen man durch Ducken oder Beugen ausweichen muss. Die Orps haben häufig Ringe, welche anzeigen wie sie geschlagen werden sollen, also z.B als Uppercut. Die Menüs werden alle über Laserpointer bedient, somit benötigt man zwangsläufig für das gesamte Spiel auch nur den Trigger- Button um Übungen zu starten. Es gibt drei Umgebungen in denen ein Training absolviert werden kann, wobei zwei davon die gleiche Location sind zu unterschiedlichen Zeiten. Am Ende eines Trainings bekommt man zusätzlich zu einem Schätzwert wieviel Kalorien verbrannt wurde, auch eine Auflistung bei wie vielen der Objekte prozentural man die richtige Bewegung ausgeführt hat. Die Audioausgabe beschränkt sich auf Musik die zwar an die Übungen gebunden sind aber nur in geringem Maße sich wirklich so anfühlt als hätten die Orbs etwas mit dem Rhythmus der Musik zu tun.
Sport: 2
BOXVR

Pluspunkte Minuspunkte
+ Einfach zu verstehen
+ Gute Länge der Übungen
– Überteuerte DLC’s
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung

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Boxing Coach:
Als nächstes kommt ein Spiel welches durchaus Potential hätte, jedoch durch den Entwickler seit Release nicht mehr verbessert wird. Eine Verbesserung hätte diese App aber dringend nötig. Gerade am Anfang macht es einen guten Eindruck, auch die Grafik sieht eher gut aus und gerade, dass man eine Trainerin im Spiel hat welche einem die Übungen spiegelverkehrt vormacht ist durchaus positiv. Leider ist das dann auch schon alles. Die Performance ist eher schlecht und es kommt häufig zu Rucklern, welche gerade in VR natürlich fatal für Motionsicknes sind. Zudem werden Bewegungen, selbst wenn man sie genau so ausführt wie sie vorgemacht werden, nicht korrekt erkannt. Da das Spiel einen dazu zwingt die Fortschrittlicheren Übungen erst freizuschalten, indem man die Vorheringen spielt und mit mindestens 2 Sternen abschließt, fällt das auch erst nach einiger Zeit auf, vor allem da man ein solches Sportspiel natürlich nicht extrem lange am Stück spielen kann. Auch die Musik ist eher generisch, mich würde es nicht mal wunderen falls diese irgendwo frei zur Verfügung steht. Zwar ist die Trainerin englisch vertont, jedoch fällt sie sich selbst regelmäßig ins Wort und beendet somit kaum einen Satz. Auch die Menüs funktionieren nicht immer fehlerfrei und auch die Animationen des Character sind teilweise fehlerhaft, so dass sie sich bei bestimmten Übungen immer weiter vom Spieler entfernt. Zwar gebe ich hier durchaus einen positiven Sportwert durch die ganzen Bugs kann ich aber nur von einem Kauf abraten.
Sport: 2
Boxing Coach

Pluspunkte Minuspunkte
+ NPC die Übungen vormacht.
– BUGS
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung
– Musik eher nervig
– NPC lässt sich selbst nicht ausreden.
– Ruckler
– Menüs funktionieren nicht immer fehlerfrei

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Supermedium: SoundBoxingBeta
Ja, jetzt wird es seltsam, denn eigentlich ist Supermedium nur ein VR Browser in dem man verschiedene Online-Expierence oder VR-Spiele spielen kann. Aber gerade das Spiel SoundBoxingBeta welches auch eines der ersten ist das auf der Featured-Rubrik ins Auge fällt ist sehr gut für diese Liste, besonders da man es komplett kostenlos spielen kann. In diesem Spiel fliegen Orbs auf einen zu welche man Weg boxen kann jedoch reicht es auch die Hand einfach auf die Höhe zu halten. Macht man nur Letzteres ist natürlich der Sport Effekt eher minimal, somit ist es zu empfehlen nach den Orbs zu schlagen. Die Musik die dazu gespielt wird generiert die Positionen und die Geschwindigkeit der Orbs. Musiktitel werden so wie es augenscheinlich aussieht von YouTube verwenden und somit ist hier fast alles zu finden und man kann seine eigene Lieblingsmusik für die Übungen verwenden.
Sport: 1
Supermedium

Pluspunkte Minuspunkte
+ Musik aller Art verfügbar
+ Kostenlos
+ Eigentlich ein Browser in dem noch viel mehr möglich ist.
– Sporteffekt nur minimal falls man sich nicht darauf einlässt.
– Stätige einigermaßen gute Internetverbindung benötigt
– Wenig Umgebungen

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Audioshield:
Kommen wir also langsam zu den Spielen, die mehr auf Rhythmus als auf Sport abziehen. Hier ist Audioshield wohl einer der besseren Vertreter, denn die Orbs, die hier mit den Shields abgewehrt werden müssen kommen wirklich passend zum Rhythmus auf einen zugeflogen. Es gibt auch einen Fitness Schwierigkeitsgrad der zumindest noch zusätzlich ein Ducken erfordert, aber auch hier gilt wer sich nicht darauf einlässt und die Orbs wirklich wegboxet wird hier nicht wirklich ins schwitzen kommen. Wenigstens gibt es hier eine Endwertung die tatsächlich darauf eingeht wie physikalisch aktiv man während des Spielens war. Wie bei allen Spielen dieser Art muss auch die Farbe der Orbs zu der des Schildes passen, jedoch ist dieses Spiel das erste auf der Liste in dem tatsächlich auch die Orbs unerwartet (Hohe Schwierigkeitsgrade) auch auf der gekreuzten Seite auftauchen können.
Sport: 1
Audioshield

Pluspunkte Minuspunkte
+ Viele Musiktitel
+ Eigene Musik kann verwendet werden (Levelgeneration)
+ Verschiedene Arten von Schildern
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung
– Sporteffekt nur minimal falls man sich nicht darauf einlässt.

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Beat Saber:
Fast jeder wird dieses Spiel schon irgendwo auf YouTube entdeckt haben und ja von dieser Liste ist es wohl das Spiel, bei dem man am wenigsten Überwindung braucht um einfach mal ein paar Level zu spielen und somit seine Sporteinheit für den Tag zu machen. Jedoch werden, zusätzlich zu dem Grundspiel, die meisten Musiklevel einzeln verkauft, für 2€ pro Titel. In der Vergangenheit gab es immer wieder kostenlose Updates, die das Spiel nicht nur um neue Level, sondern auch um Modifikatoren erweitert haben. Falls das einem immer noch nicht ausreicht kann das Spiel auch sehr leicht gemodet werden (wie immer gilt bei Mods auf eigene Gefahr). Leider werden die Mods zumeist durch neue Updates zerstört, was eine Neuinstallation der Mods erfordert. Aber auch das Grundspiel kann einen eine gute Zeit beschäftigen bevor man Langeweile bekommt. Die Highscorejagd steht hier im Vordergrund und vermutlich werden Leute die wirklich nur für den Highscore spielen ihren Körper so wenig wie möglich einsetzten und mehr auf Handgelenksbewegungen setzen. Was etwas den Sporteffekt herabsetzt wer jedoch einfach sich durch die Songs schnätzelt und auf den Ryhtmus einlässt, wird hier einen guten Sporteffekt erzielen. Auch die Umgebungen sind, wenn auch minimalistisch gehalten, sehr passend und auch dynamisch für viele Songs, was viel zur Atmosphäre beiträgt.
Sport: 2
Beat Saber

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mods
+ Aufgaben für den Einstieg
+ Viele Schwierigkeitsgrade
+ 360° Level
+ Modifikatoren für Höhere Dynamik
+ Kostenlose Zusatzlevel und Updates (Gelegentlich)
+ Coole Effekte
– überteuerte Musiklevel

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Creed: Rise to Glory:
Den Abschluss dieser Liste möchte ich mit einem Spiel machen, dass auch eher als Spiel gedacht ist. In Creed gibt es einen Karriere in der man sich durch durch 7 Boxer kämpfen muss. Vor jedem Kampf gibt es eine Trainingsmontage in der man verschiedene Übungen absolvieren muss. Besonders gut ist hier das Boxen mit einem Trainer, in der man der Reihe nach an bestimmte Stellen boxen muss bevor man seinem Gegenschlag ausweicht. Da es die Boxkämpfe es manchmal erfordern sich im Ring zu bewegen und falls man zu Boden geht man aus seinem Körper herausbewegt wird und sich wieder zurück bewegen muss, kann es sein, dass das Spiel für Leute mit Motionsickness gerade in den Kämpfen unangenehm werden kann. Aber wem das nichts ausmacht kann hier ein extrem anstrengendes Spiel erwarten. Negativ ist hier etwas, dass der eigene Character so etwas wie Ausdauer hat, was erfordert mehr in der Geschwindigkeit des Characters, als in der eigenen, kurze Pausen zwischen Angriffen einzulegen. Hierfür gibt es jedoch bereits eine Mod auf Nexus welche dieses Problem beseitigt und das Spiel so zu einem wirklichen Training während der Kämpfe macht. Auch die Umgebungen, von denen es einige gibt, sowie die verschiedenen Boxer sind gut gestaltet und die Boxer bekommen sogar über dem Verlauf des Kampfes blaue Flecken. Auch die Umgebungssounds der anfeuernden Menge und des Coches sowie des Ringrichters sind vorhanden, auch werden (falls nicht zuvor bei Freeboxing abgewählt) vollvertonte Anmoderationen vorgenommen.
Sport: 3
Creed: Rise to Glory

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mods
+ Karriere
+ 3 Schwierigkeitsgrade
+ Boxkämpfe
+ Freeboxing in der Runden und Indroduktions abgestellt werden können
+ Trainingsmontagen oder Einzeltrainings
– Selbstständiges Bewegen der Kamera bei Knockdown

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Fazit:
Diese Liste ist keineswegs vollständig, sondern eher eine kurze Auflistung, was neben Spielen mit VR an Sport möglich wäre. Natürlich habe ich auf dieser Liste neben guten Titeln auch einen Titel erwähnt welcher als Wahrung dienen soll, dass aufgepasst werden muss. Da es zu viele Entwickler gibt die versuchen mit VR-Spielen, die nicht ausgereift sind an das schnelle Geld zu kommen. Des weiteren möchte ich auch davor warnen, dass man hier ein elektronisches Gerät auf dem Gesicht hat welches natürlich nicht nass werden darf und es gibt da draußen Hersteller von VR Hardware die nicht berücksichtigen, dass ein Mensch auch etwas schwitzt, wenn er sich bewegt. Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur HTC negativ hervorheben, da diese neben veralteter Hardware und überteuerten Preisen auch noch einen schlechten Kundensupport haben, welche unmögliche Preise schon für eine einfache Überprüfung und noch mehr für eine Reparatur verlangen.

Allgemein gilt: Solltet ihr stark schwitzen macht eine kurze Pause sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit in eure Hardware eindringt! Seit ich darauf achte hatte ich auch nie wieder Probleme.


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