Anmelden

Oktober 2020
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Was haltet ihr von unseren Let's Hunt auf Youtube?

Ergebnis anzeigen
Zum Archiv

Shoutbox

Bitte Javascript aktivieren.

Name:
Message:


BadDragonLord
BadDragonLord

ArcaniA – Gothic 4

am 20. Oktober 2010 unter Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Ein neuer Held ohne Namen, doch die alte Story wird fortgesetzt. Denn auch wenn man den alten namenlosen Helden nicht mehr spielt ist dieser ein wichtiger Teil der Geschichte, schließlich ist er nun der neue König, der alle Teile der Welt vereinen will. Dabei wird auch die Insel des namenlosen Helden angegriffen und zerstört und nun sinnt er nach Rache für seine Freunde und Familie.
ArcaniA – Gothic 4

Grafik:
Die Grafik ist eigentlich gut gelungen, jedoch fallen einige Texturen und Grafikfehler auf, die zwar spielerisch nicht ins Gewicht fallen, aber den Flair stören. Auch ist es interessant und wohl nicht beabsichtigt, dass Schatten nicht flüssig wandern sondern über den Boden ruckeln. Ansonsten ist beim Spielen noch aufgefallen, dass wenn man in einem Gebiet für die Hauptquest das Wetter auf Sonnig geändert hat, trotzdem bei vollem Sonnenschein der Regen einsetzt, was etwas seltsam wirkt. Positiv ist auch, dass bei der Grafik nun ein amerikanischer Stil (freundlicher heller bunter)(gewählt für den Test) und der düstere Europäische Stil (Gothic 1 + 2) wählbar sind. Leider schwächelt auch die Performance für das Gebotene  ein wenig, deswegen war schon kurz nach dem Release der erste Patch fällig.
ArcaniA – Gothic 4
ArcaniA – Gothic 4

Sound:
Die alten Synchronstimmen sowie die übliche mittelalterlich angehauchte Musik, wecken bei alten Gothicfans hier ein heimisches Gefühl. Leider fällt jedoch ab und zu auf, dass die Lippenbewegungen, die meist sehr gut sind, leider nicht richtig synchron sind.
ArcaniA – Gothic 4

Steuerung:
Zwar nicht mehr die original Gothic Steuerung, aber diese war auch meist eher schlecht zu händeln. Die neue Steuerung ist nicht nur einfacher und einsteigerfreundlicher, sondern wird auch alten Fans besser von der Hand gehen.
ArcaniA – Gothic 4

Spielspaß:
Alter Gothic Kampfstiel, was bedeutet, dass man sich nicht einfach in Gefechte stürzen sollte. Dies macht das Spiel etwas taktisch wie es eben für Gothic üblich ist und wird gerade den Fans viel Spaß machen. Auch Neulinge kommen hier jedoch auf ihre Kosten, denn es gibt Schwierigkeitsgrade zur Auswahl und gerade auf dem leichtesten wird das Spiel gut schaffbar. Das Alles trägt dazu bei, dass das Spiel bis zur letzten Sekunde begeistern kann. Auch ist das Skillen einfacher geworden, da man keinen Lehrer zum verbessern der Fähigkeiten mehr braucht. Außerdem gibt es Gothictypisch nicht viele Rüstungen und Waffen wodurch das Sammelfieber ausbleibt. Was Gohticfans allerdings weniger gefallen wird ist das die meisten Rollenspielelemente entfernt wurden, so ist es jederzeit möglich ohne irgendwelche Hilfmittel, wie Schmiede oder Amboss Waffen zu schmieden und auch Kochen ist ohne einen Kessel in sekundenschnelle möglich. Auch wurden Elemente wie Schlafen, etc. entfernt, allerdings lässt sich wahlweise einschalten ob man trotzdem Betten und Kessel benutzen kann, dies bringt dann allerdings spieltechnisch rein gar nichts. Diese sehr vereinfachte und schnelle Herstellung von Waffen und Tränke ist wohl ein Eingeständnis an den amerikanischen Markt.
ArcaniA – Gothic 4

Spielwelt:
Eine sehr gute freie Spielwelt. Bevor jetzt einige das Meckern anfangen: Ja ich finde die Welt ist sehr gut erforschbar, wenn es auch nur wenig in den einzelnen Abschnitten zu Entdecken gibt. Die Abschnitte werden mit Fortschreiten der Hauptstory begehbar und so kann es nicht passieren, dass man noch viel zu schwach für ein bestimmtes Gebiet ist. Leider sind Felsen und Absperrungen manchmal etwas seltsam platziert, so dass man durch das darauf springen etwas seltsam herum schlittert und sogar dadurch seinen Tod finden kann. Auch gibt es einige unsichtbare Hindernisse an denen man ab und zu hängen bleibt. Auch sonst glänzt die Spielwelt nicht gerade mit Realismus, so klaut man ohne Strafe und niemand stört sich daran wenn man seine Truhe ausräumt oder es plötzlich unmöglich ist wie von Gothic gewonnt, den Leuten die einem auf den Sack gehen einfach kurzerhand den Gar aus zu machen.
ArcaniA – Gothic 4

Fazit:
Nach dem verbugten Gothic 3 und dessen schlechten Addon, ist das nun wieder ein Gothic, welches den ersten beiden Teilen gerechter wird. Auch wenn einige Fans es ärgern wird, dass die Rollenspielelemente in der Umgebung zwar vorhanden und durch Option anwählbar sind aber nichts bewirken und unnötig für das Spiel sind. Auch ist das Herstellen von Waffen, Tränken und Nahrung nun wesentlich leichter und erfordert keine speziellen Gegenstände in der Welt. Mit 15 – 20 Stunden, je nach dem, wie viel man erforscht, hat man zwar schon mehr als bei anderen Spielen, jedoch wäre gerade durch optionale Quest noch mehr drin gewesen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Einsteigerfreundlicher
+ Altbekannte Stimmen
+ Amerikanischer oder europäischer Grafikstil wählbar
+ Hilfen ein bzw. abschaltbar
+ Wählbarer Schwierigkeitsgrad
+ Epische Story
+ Taktische Kämpfe

– Grafikbugs
– Stimme passt nicht zur Lippenbewegung
– wenig optionale Quests
– Spielwelt muss nach und nach frei gespielt werden
– Klauen ohne Strafe

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (6 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,50 von 5)
Loading...

Arcania: Gothic 4 bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



NoFear13
NoFear13

Risen

am 19. Oktober 2009 unter Rollenspiel, Test, Toptipp abgelegt

Zu Beginn sollte man erstmal erklären was Risen überhaupt ist.  Nach dem man sich mit Gothic 3 ein riesiges Ei gelegt hatte, das wohl der schlechteste Teil der Reihe war und wohl nur durch die riesige Bugreihe und den übertriebenen Wildschweinen glänzte. Aufgrund dieser Ereignisse die man von Entwicklerseite auf den Publisher schob der wohl den Termindruck zu hoch hielt, weshalb man angeblich ein unfertiges Spiel heraus brachte. Deshalb trennte man sich vom Publisher, in den meisten Fällen hat allerdings der Publisher die Namensrechte, weshalb man die Namensrechte an Gothic verlor. Als Racheaktion lieferte man dem Publisher allerdings einen unfertigen Code, in dem keinerlei Bugs beseitigt waren, entsprechend kam das Addon von Gothic 3 auf den Markt. Mit Risen liefert man jetzt den inoffiziellen Nachfolger von Gothic entsprechend hörte ich von Kollegen und Freunden immer öfters die Frage ob das Spiel so verbugt ist wie der Vorgänger, für mich stellt sich diese Frage gar nicht, da für mich jedes neue Spiel automatisch Bugs bedeutet, als Entwickler kann man das nur schwer verhindern. In diesen Fällen helfen nur ausreichende Tests und eventuelle Verschiebungen. Um die Frage zu beantworten, ja Risen hat einige Bugs allerdings kaum so schwerwiegende wie der Vorgänger, der einzige echt nervige Bug ist das wenn man durch Türen geht das man plötzlich im zweiten Stock oder auf dem Dach steht, was dann allerdings beim 3-5 Anlauf plötzlich funktioniert und man sich endlich dort befindet wo man hin wollte.  Auch eine falsch designte Echsenhöhle wo die Ebenen nicht passen und man auf einmal unter der Insel steht ist eher die Ausnahme als die Regel. Alles in allem ist Risen doch ziemlich bugfrei und gut spielbar.
Risen

Story:
In Risen spielt man wieder einmal einen namenlosen Helden der mit seiner Frau zusammen nach einem Schiffsbruch an einem einsamen Strand landet. Schnell ist klar das der Held erstmal seine Frau in einer einsamen Hütte verstaut und sich darauf macht die Insel alleine zu erforschen. Im Landesinnere trifft der Held schnell auf die erste Person. Einem Räuber der dem Schiffsbrüchigem erstmal klar macht was hier passiert ist. Auf der einen Seite sind da die Banditen, die einzigen Mensch die auf der Insel noch frei sind. Auf der anderen Seite ist da der Inquisitor, der die Hafenstadt und die Vulkanfeste unter seiner Kontrolle hält und aus der Hafenstadt keinen mehr raus lässt man kann sich nun also entscheiden ob man zuerst in die Hafenstadt geht und dort entweder die Banditen oder den Inquisitor unterstützt, oder ob man sich zuerst in das Banditenlager geht und dort nach dem rechten sieht. In beiden Fällen kommt man auf das selbe raus man erfüllt kleinere Wehwehchen und steigt so im Ansehen der Fraktionen, je nachdem erhält man auch seine spezifischen Fähigkeiten, Schwertkampf und Schmieden bei den Banditen, oder Stabkampf und Zauberei beim Inquisitor. Zum Schluss läuft das ganze aber doch aufs selbe raus man muss dem Inquisitor helfen die Insel zu retten, doch zum Schluss kommt doch alles ganz anders als gedacht.
Risen

Grafik:
Die Grafik entspricht leider nicht ganz dem neusten Stand, allerdings ist sie trotzdem gut anzusehen und gerade der tiefeneffekt ist echt nett geworden, leider blobbt die  Umgebung auf und flüssige Übergänge sind nur selten. Die Leistungsaufnahme entspricht allerdings nicht der Grafik auch die Framezahlen schwanken recht stark hat man in den meisten Dungeons weit mehr als 120 Fps sind es in den Städten und dem Sumpf meist etwa nur 40 Fps. Alles in allem ist das Spiel aber doch recht gut und flüssig spielbar.
Risen

Sound:
Der Sound der Umgebung ist hervorragend geworden man kann nicht nur erahnen wo Gegner sind sondern hat auch das Gefühl sich in einer lebendigen Umgebung zu finden. Die Dialoge sind alle komplett vertont und die Sprecher schwangen ein wenig alles in allem ist der Sound aber doch recht gut geworden.
Risen

Steuerung:
Die Steuerung ist anfangs noch sehr simple pures draufhauen genügt schon, später muss man dann komplexe Verteidigungsmanöver ausführen die gegen einen Gegner kein Problem sind sobald man allerdings mehrere hat wird das ganze zur Glückssache je nachdem wie sich der zweite Gegner verhält, ob dieser zurückhaltend ist oder sehr schnell angreift. So ist das ganze meist mehr eine Frustprobe als durch gute Steuerung lösbar. Schade eigentlich.
Risen

Spielspaß:
Die vielen Quests zu beginn des Spiels und die vielen Orte die man entdecken kann machen schon zu Beginn eine Menge Spaß. Man merkt allerdings das die ganze Insel ein sehr gefährlicher Ort ist und man kommt um Dauerspeichern einfach nicht herum.  Hat man dann spätere bessere Fähigkeiten, Rüstung und Waffen ist das Spiel kurze Zeit richtig einfach bis das Spiel den nächsthöheren Gegnertypen einführt der dazu führt das das Spiel wieder affenschwer wird. Nervig ist auch das man zum einen viel zu langsam im Level aufsteigt und dann nur wenig Lehrpunkte erhält und dann noch ein haufen Geld ausgeben muss um neue Fähigkeiten zu lernen. Das ganze führt dazu das man sich immer zu schwach fühlt, zum anderen das man schnell viel Geld und Fähigkeitspunkte in Diebstahl und Schlösser knacken investieren muss um überhaupt Geld machen zu können, weil die meisten Leute hocken in Risen doch sehr auf ihrem Geld. Der Don hockt z.B. auf einem riesigen Goldhaufen bezahlt einen aber dennoch nur sehr mäßig. Das man im Spiel doch nur schwer im Level aufsteigt merkt man auch am Endlevel mit Level 23-30 ist das Spiel vorbei. Das ganze ist besonders ärgerlich da man in den meisten Attributen noch lange nicht den Endlevel erreicht hat und die Echsenmenschen besonders die untoten Artgenossen doch recht schwer geworden sind. Auch hat man das Gefühl das besonders am Ende das Spiel in die länge gezogen wurde wenn man dann nur noch durch irgendwelche Dungeons wandert um die Rüstungsteile der Titanenrüstung zu finden, die man für den finalen Kampf benötigt.
Risen

Spielwelt:
Die Spielwelt ist zwar nicht sehr groß geworden, gerade mal 3 kleinere Städte, dennoch gibt es eine jede Menge zu entdecken und in jeder Ecke findet man neue Dungeons in denen man nicht nur bessere Waffen und Helme finden kann. Rüstungen gibt es allerdings nur für Rangaufstiege bei den verschiedenen Fraktionen. Auch ist die Spielwelt sehr lebendig hilft man bestimmten Personen im Laufe des Spiels helfen diese einem im Umkehrschluss am Ende des Spiels. Einziges Manko der Spielwelt ist, dass man bestimmte Models öfters verwendet wurden und man daher verschiedenste Personen mit dem gleichen Gesicht entdecken kann.
Risen

Fazit:
Alles in allem ist Risen ein echt guter Nachfolger von Gothic geworden, die Spielwelt ist meist finster und böse. Die Figuren haben alle ihren ganz besonderen Scharm und schwarzen Humor. Auch die Spielzeit ist mit circa 25-30 Stunden mehr als angemessen. Alles in allem ist Risen ein echter Pflichtkauf für alle Rollenspiel und Gothicfans wer allerdings die Gothicreihe noch nie gemocht hat sollte auch lieber von Risen die Finger lassen. Da das ganze doch immer noch recht schwer und gothictypisch daherkommt.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Risen bei Amazon erwerben
Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.







Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen