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NoFear13

Perseus: Titan Slayer

am 03. Februar 2023 unter Action, Indie-Games, Review, Rogue-Like, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Man spielt den Krieger Perseus, der sich durch Monster schnetzeln muss. Viel an Story ist nicht vorhanden, nach jedem Level spricht kurz ein Gott zu uns. Da das Spiel einen Rogue-Like-Ansatz hat, ist das vollkommen in Ordnung. Es wäre aber natürlich weitaus mehr möglich und eine spannende Story wäre ganz nett gewesen.
Perseus: Titan Slayer

Grafik:
Eine ganz schicke 3D-Grafik, die jetzt nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Sie sieht aber trotzdem gut aus und hat ganz nette Schatteneffekte. Moderne Techniken wie DLSS und Raytracing fehlen aber. Positiv ist vor allem, dass die Bewegungsunschärfe initial deaktiviert ist. Auch ist das Einstellungsmenü umfangreich und es lassen sich alle Effekte einzeln einstellen.
Perseus: Titan Slayer

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Im Grunde wird aber eh nicht viel geredet, von daher geht das klar. Leider sind einige Texte fehlerhaft oder gar nicht übersetzt. Im Hintergrund spielt eine Spannungsgeladene Musik, die sehr eintönig ist. Daneben hört man den Wind, sonst aber kaum Geräusche. Lediglich die Attacken sind zu hören und geben ein ganz gutes Feedback.
Perseus: Titan Slayer

Steuerung:
Eine für ein ARPG ganz typische Steuerung, so bewegt man sich dorthin wo man klickt und greift mit Rechtsklick an. Diese Trennung ist ganz gut und nervt oftmals bei Genrevertretern wo man dann Gegner angreift, statt vor ihnen zu fliehen. Mit den Tasten 1 bis 5 nutzt man seine Fähigkeiten und mit der Leertaste dasht man. Dann gibt es noch einige Spezialtasten für die besonderen Funktionen wie die Medusa und Heil- bzw. Manatränke. Die Steuerung geht insgesamt echt gut von der Hand und gibt keine größeren Schwierigkeiten auf. Sie kann zudem völlig frei an die eigenen Wünsche angepasst werden, lediglich der Cursor bleibt auf der Maus. Das alles gilt nur für das generelle Spiel, das Inventar ist furchtbar. Es ist nicht nur unübersichtlich, sondern kann auch nicht durch Ziehen mit der Maus bedient werden. Selbst das Einsetzen der Gems geht eher kompliziert in einem separaten Menü vonstatten.

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Perseus: Titan Slayer

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man, ob man im Kampagnenmodus oder Wellenmodus spielen möchte. Zweiterer lässt, wie der Name vermuten lässt, solange Wellen erscheinen, bis man scheitert. Anschließend wählt man den Schwierigkeitsgrad, zu Beginn hat man nur den normalen Modus zur Auswahl. Da dieser mehr Belohnung und mehr Gesundheitsregenration, etc. bietet, sind die anderen Schwierigkeitsgrade eh nur für Leute die auf Souls-Like stehen. Das Spiel ist erstmal das typische ARPG, so schnezelt man sich durch Monster und bekommt so neue Ausrüstung und steigt im Level auf. Die Besonderheit ist der Dungeon-Crawler-Ansatz, so wählt man nach jedem Level, welchen Dungeon man besuchen möchte. Auf der entsprechenden Übersicht sieht man welche Belohnung der Dungeon bietet, das können Fähigkeitspunkte oder Ausrüstung sein. Nach jedem Level kann man zudem kurz Shoppen und so neue Edelsteine, Verzauberungstruhen und Glücks-Elixiere für die Ausrüstung erwerben. Damit ist es möglich seine Ausrüstung zu verzaubern oder zu Sockeln, die Glücks-Elixiere steigern die Erfolgschancen. Daneben kann man Fähigkeitspunkte und Lebenspunkte erwerben. Letzteres ist die zweite Besonderheit, denn das Spiel ist ein Rogue-Like, heißt, sobald das Leben leer ist verbraucht man einen Lebenspunkt, sind alle weg, ist der Charakter hinüber. Dann darf man einmal von vorne starten, ein Spieldurchlauf dauert hierbei ca. 2 Stunden, bis man dann beim finalen Endboss scheitert. Mehr als ein paar Spieldurchläufe macht man nicht, die ersten paar machen auch richtig Spaß, dann ist es einfach nur frustrierend die coole Ausrüstung zu verlieren. Ohnehin hat man nach dem ersten Durchlauf alles gesehen und dann ist es nur noch die verschiedenen Skills ausprobieren.
Perseus: Titan Slayer

Spielwelt:
Verschieden gestaltete, recht flache und kreisrunde Arenen. Diese sind mit verschiedenen Untergründen versehen und die Pflanzen wiegen etwas im Wind. Daneben gibt es auch mal Arenen die Fallen beinhalten und so etwas schwerer sind. Neben den Feinden ist aber rein gar nichts los und diese sind etwas schwach animiert. Auch ist es nie klar, wann sie treffen und wann nicht. Insgesamt wirkt die Spielwelt weder besonders lebendig noch realistisch. Für diese Art von Spiel ist sie aber gerade noch in Ordnung.
Perseus: Titan Slayer

Fazit:
Perseus ist ein nettes kleines Rogue-Like RPG, indem man Arena-Kämpfe bestreitet. Bis zum finalen Endboss sollte man schon beim ersten Durchlauf kommen, diesen dann zu besiegen ist fast unmöglich. Wer Runde um Runde die verschiedenen Skills ausprobieren möchte und hofft der Dropgott sei ihm dieses Mal gnädiger kann jede Menge Spaß haben. Für alle anderen ist es mal ein paar Durchläufe Wert, mehr wie 10 Euro sollte man für den ganzen Spaß aber auf keinen Fall ausgeben. Für ein Indie-Spiel ist das Spiel zudem recht solide, wenn auch alle Spielpunkte etwas Schwächen und noch Potenzial aufweisen.
Perseus: Titan Slayer

Pluspunkte Minuspunkte
+ Loot
+ Verbesserungen
+ mächtige Gems
+ XP
– Rogue-Like

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NoFear13

SEASON: A letter to the future

am 01. Februar 2023 unter Abenteuer, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Die Ältesten behaupten die Welt geht unter. Man selbst spielt einen jungen Mann, der die Welt vor ihrem Ende noch in Bild und Ton festhalten möchte. Das wird ihm gestattet, vorausgesetzt er bringt alles in das ewige Museum, das hoffentlich den Weltuntergang übersteht. Die Story wirkt angesichts der doch friedlichen Welt etwas an den Haaren herbeigezogen. Die Geschichten, die man von den Menschen auf der Reise erfährt, sind aber ganz nett. Das Spielende ist zudem völlig offen und man weiß nicht wirklich was passiert ist.
SEASON: A letter to the future

Grafik:
Eine sehr simple stark comichafte 3D-Grafik. Bis auf die Schattenqualität lässt sich auch nicht viel einstellen. Das Spiel sieht aber in Ordnung aus und hat nette Schatten- und Spiegelungseffekte. Es ist kein Raytracing vorhanden, dafür aber DLSS, ob das wirklich notwendig ist, ist fraglich. Auf Hardware die DLSS beherrscht, sollte das Spiel selbst in 4K flüssig mit maximalen FPS laufen. Das zeigen auch die echt niedrigen empfohlenen Hardware-Anforderung, es ist aber nett das man die Option hat, wer vielleicht will ja jemand das Spiel in 16K spielen. Ein größeres Problem ist die Auflösung, das Spiel hat in 16 zu 9 größere schwarze Balken.
SEASON: A letter to the future

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind aber ganz gut und bringen die Stimmung auf den Punkt. Die deutsche Übersetzung und die Untertitel sind außerdem recht gut und hat keine groben Übersetzungsfehler. Im Hintergrund spielt stets eine passende Musik, daneben hört man passende Geräusche, wie den Wind, Vögel und vieles mehr. Die restlichen Soundeffekte sind ganz gut und geben ein gutes Feedback.
SEASON: A letter to the future

Steuerung:
Man bekommt ja schon immer Puls, wenn man ein Spiel startet und begrüßt wird mit „Besser spielbar mit dem Controller“. Jeder PC-Spieler weiß, dass das bei einer gut gemachten PC-Steuerung genau gegenteilig ist. Zum Glück ist das alles nur quatsch und die PC-Steuerung mit Maus und Tastatur ist vollkommen standardmäßig und in Ordnung. Zudem kann diese völlig frei an die eigenen Anforderungen angepasst werden. Hier sind sogar Tasten nicht belegt, um die Menüsteuerung mit der Tastatur zu ermöglichen. Da das Spiel zudem völlig friedlich ist, gibt es keinen wirklichen Hektik-Faktor, der schnelles reagieren erfordern würde. Etwas ungewöhnlich sind lediglich ein paar Tastenbelegungen, da man z. B. nicht springen kann, liegt auf der Leertaste die Kamera, wenn man auf dem Fahrrad sitzt, liegt hier aber wie typisch die Handbremse. Das alles stört aber ebenfalls nicht wirklich und man hat sich schnell dran gewöhnt. Je nachdem welches Objekt man benutzt hat sowohl WASD als auch Q und E andere Funktionen. Das lässt sich aber alles im Menü pro Aktion ändern. Auf der anderen Seite hat das Spiel aber typische Konsol-Spiele-Schwächen. So ist die Kameraposition oftmals fest vorgegeben, zum Glück nicht immer. Die Dialogoptionen kann man nur mit WASD, nicht aber mit der Maus wählen. Dann bleibt man immer mal wieder in Objekten stecken und muss sich damit behelfen das Fahrrad zu rufen oder mit verschieden Bewegungen aus der Situation zu entkommen. Ganz im Notfall muss man halt das Spiel kurz ins Hauptmenü verlassen und neu laden. Das alles passiert nicht oft nervt aber in Summe etwas, vor allem wenn man verzweifelt auf der Suche nach einem bestimmten Motiv ist und nirgendwo steht, dass diese sich alle am Gipfel befinden.

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SEASON: A letter to the future

Spielspaß:
Das Spiel fühlt sich leider die ganze Zeit so an als wäre man auf Ritalin oder alle Einwohner. So rennt der Charakter in Schneckentempo, die Einwohner erzählen extrem gemütlich. Daneben gibt es regelmäßig Force-Walking-Sequenzen, in denen man nicht rennen kann. Ziel ist es immer genügend Fotos, Tonaufnahmen, Gegenstände oder Gespräche zu machen, um das Tagebuch für den Ort zu füllen. Daneben gibt es oftmals berühmte Personen oder Denkmale, zu dem man bestimmte Motive finden muss, hier ist es dann mit einem Schatten vorgegeben was zu finden ist. Man kann das alles ignorieren und einfach weiter reisen, dann verfehlt man aber etwas das Spielziel. Ganz ignorieren ist allerdings nicht, da sich bestimmte Orte nur zu einem bestimmten Zeitpunkt öffnen und die Weiterreise ermöglichen. Damit die Zeit begeht, muss man die Orte dokumentieren. Daneben erfährt man so mehr was die Hintergründe sind und wird mit Rückblicke in die Vergangenheit. Den Ort selbst zu dokumentieren ist außerdem kein Problem, da man hier völlig frei ist was man dokumentieren möchte. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Ein sehr gutes Feature ist, dass man das Fahrrad einfach zu sich holen kann, so kann man auch erstmal ohne Fahrrad loswandern und dieses nachholen. So wirklicher Spielspaß mag nie aufkommen, dafür ist das Spiel etwas eintönig und selbst die Story ist nicht wirklich super spannend. Im Spielverlauf gilt es aber einige Entscheidungen zu treffen, die die Story minimal beeinflussen. Die Spielzeit beträgt ca. 6 Stunden, wenn man wirklich alles sehen möchte und alle Orte erkunden ist man wohl 12 Stunden beschäftigt. Obwohl sich das alles doch eher nach dem Anfang einer Reise anfühlt, langt es einem dann trotzdem, da wirkliche Highlights fehlen.
SEASON: A letter to the future

Spielwelt:
Eine größere Welt mit vielen unterschiedlich gestalten Orten. Von den Bäumen fällt Laub, am Himmel fliegen Vögel umher, daneben kann man Schmetterlinge und andere Insekten entdecken. Die NPCs und gerade der eigene Charakter sind toll animiert, so hat dieser sogar unterschiedliche Bewegungen, wenn er Treppen geht oder rennt. Allerdings halten sie bei Gesprächen den Mund stets geschlossen, was etwas seltsam wirkt. Im Verlauf des Spiels trifft man immer wieder auf vordefinierte Wetterlagen und selten mal auf Menschen. Das Fahrrad hinterlässt daneben Spuren auf weichem Untergrund. Im Grunde besucht man aber nur einen größeren Ort, das Tal, hier erhält man auch eine Karte. Durch die fehlenden Lippenbewegungen und den etwas steif herumstehenden NPCs fehlt es etwas am Leben. Selbst die Tiere bewegen sich kaum und die Vögel drehen die immer gleichen Runden. Das Spiel wirkt insgesamt nicht zu 100 Prozent realistisch und auch minimal leblos. Insgesamt ist das aber alles in Ordnung und gerade die Wetterlagen und Sonnenuntergänge ziehen in den Bann. Das Spiel lässt aber viele Fragen offen, es ist eher der Anfang einer Reise, ob die Welt wirklich untergegangen ist, bleibt ebenfalls zweifelhaft. Warum man dann zum Schluss plötzlich auf einen Troll trifft, obwohl davor keinerlei Fantasy-Elemente vorhanden sind, ist auch eher komisch.
SEASON: A letter to the future

Fazit:
Durch die Welt reisen, Fotos und Tonaufnahmen machen und auf das Ende der Welt hoffen, klingt für euch nach Spaß? Dann ist Season genau euer Spiel, das Spiel ist wirklich ganz nett und es ist auch teilweise ganz spannend die Hintergründe der Personen zu erfahren, es fehlen aber wirkliche Highlights. Dazu kommen die vielen Schwächen auf dem PC, die schwarzen Balken im kompletten Spielverlauf nerven einfach nur. Daneben ist die Steuerung eine Zumutung, nicht nur bleibt man regelmäßig stecken auch ist der Maussupport, gerade in den Dialogen nicht vorhanden. Die Kamera kann man zwar steuern, diese ist aber ab und an fest positioniert oder funktioniert plötzlich nicht mehr. Daneben ist das Ende viel zu offen und lässt viele Fragen offen und das ganze Spiel fühlt sich eher an wie der Beginn einer Reise. Den Meisten langt es zwar nach 6 Stunden und der Preis ist mit 25 Euro in Ordnung, wer Spaß an Erkundungsspielen hat, sollte trotzdem auf den nächsten Sale warten, dann erhält er ein solides Spiel zum fairen Preis.
SEASON: A letter to the future

Pluspunkte Minuspunkte
+ Charakteranimationen
+ stressfrei
+ alternative Enden
+ frei in Entscheidung was zu dokumentieren ist
+ Fahrrad kann zu sich geholt werden
+ Entscheidungen
– schwarze Balken
– teilweise feste Kameraposition
– Force-Walking
– kein freies Speichern
– keine Lippenbewegungen
– fehlende Highlights

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NoFear13

Backfirewall_

am 31. Januar 2023 unter Abenteuer, Indie-Games, Review, Rätsel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Man spielt den Update-Assistent Elisabeth, der das neue Update auf dem System Einspielen soll. Das alte Betriebssystem ist ganz und gar nicht begeistert von dieser Aktion. Leider erstellt er aus Versehen ein Backup von sich und das Update kann ungehindert beginnen. Man führt das Update also durch und das ist auch schnell erledigt, zum Abschluss wird der Update-Assistent natürlich gelöscht. Also wandern die Wände auf einen zu, damit man zerstört wird, in dem Moment meldet sich das alte Betriebssystem im Terminal und man stoppt zusammen das Update. Es gilt jetzt das alte Betriebssystem wiederherzustellen, dazu muss man aber erstmal das System neu starten. So muss man in allen Apps für möglichst viele Fehler sorgen, damit das Handy hoffentlich neu startet und das alte Betriebssystem wiederhergestellt wird. Die Story hat eine ganz nette und spannende Wendung, die auch ein alternatives Ende bietet.
Backfirewall_

Grafik:
Eine sehr simple 3D-Grafik, die sehr comichaft ist. Bis auf die allgemeine Qualität und das Abstellen des nervigen Chromatischen Filters, kann man auch nicht viel einstellen. Das Spiel verfügt über eher simple Schatteneffekte, sieht durch den comichaften Look ganz O.?K. aus.  Man selbst verfügt, wie bei Unity-Spiel üblich, über keinerlei Schatten. Die Objekte sind allerdings schon sehr kantig und die meisten Oberflächen haben kaum Struktur. Wirklich stören tut das alles nicht, das Spiel ist aber weit weg vom aktuellen Stand der Technik. Dafür läuft es auf fast jeder Kartoffel mit maximalen FPS. Bis auf gelegentliche Lade-Ruckler, die kurzzeitig ein paar FPS verlieren lassen, läuft das Spiel flüssig.
Backfirewall_

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die englischen Sprecher sind aber sehr gut und bringen die Stimmung auf den Punkt, außerdem verfügen sie über einen herausragenden Wortwitz. Die Untertitel und das ganze Spiel sind zudem sehr gut übersetzt und geben keine Probleme auf, so kann auch jemand der dem Englischen nicht zu 100 Prozent mächtig ist gut folgen. Im Hintergrund spielt eine zur Situation passende Musik. Daneben hört man passende Geräusche, wie ein Telefon das klingelt und andere Bürogeräusche. Später hört man das mechanische Geräusch der Firewall und anderer System-Einheiten. Daneben gibt es ein allgemeines Grundrauschen, dadurch ist es zu mindestens nie wirklich völlig still. Sowohl das Betriebssystem, als auch andere Soundeffekte, kommen stets aus der passenden Richtung. Die Soundkulisse ist insgesamt recht gut und gibt auch ein gutes Feedback.
Backfirewall_

Steuerung:
Das Spiel startet und in den ersten Auswahlmenüs ist kein Maussupport vorhanden. Das ändert sich allerdings recht schnell und das Spiel steuert sich ganz typisch. Durch die Doppelbelegung auf E und den Mausklick gibt es auch keine Schwierigkeiten beim Interagieren. Die Steuerung kann zudem völlig frei angepasst werden, bis auf die Kamerasteuerung mit der Maus. Auch die Tasten, die man erst im Finale des Spiels braucht, sind fest vorgegeben. So geht das Spiel ganz gut von der Hand und gibt bei den stressfreien Rätseln keine größeren Schwierigkeiten auf.

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Spielspaß:
Das Spiel startet schon einmal auf der Meta-Ebene, so stellt man die Lautstärke ein und wird auf das Auto-Save-Feature hingewiesen. So durchbricht das Spiel von Anfang an die vierte Wand. Leider landet man so auch nie im Hauptmenü und muss erstmal ESC drücken um nochmal feintunen was nicht abgefragt wurde. Auch weist das Auto-Save-Feature darauf hin, dass kein freies Speichern möglich ist. Das Spiel beginnt mit simpleren Tutorials die in die 4 Grundfunktionen die auf den Tasten 1 bis 4 liegen einführen. So löst man erstmal ganz simple 2D-Rätsel, die keine Schwierigkeiten aufgeben. Mit diesem Grundwissen beginnt das eigentliche Spiel, dort bekommt man nach und nach die Funktionen wieder als Cheat-Codes. Damit löst man dann Rätsel in der 3D-Welt, falls man dort nicht weiter kommt, hilft eine im Level vorhandene Gummiente. Daneben gibt es wieder allerlei sinnlose Sammelobjekte, die keinerlei Spielwert haben. Nach ca. 4 bis 6 Stunden ist man durch, je nachdem ob man das endgültige Ende erreicht. Dann erfährt man auch, welche alternativen Entscheidungen es gegeben hätte. Bis auf die zwei alternativen Enden für die man sich ganz zum Schluss entscheidet, haben die anderen keine Auswirkung. Das Ende ist relativ einfach erreichbar, sowohl durch das Tippsystem als auch das die Rätsel logisch sind. Außerdem ist das Spiel nie wirklich langweilig da man wirklich vor jedem Level die neuen Fähigkeiten bekommt.
Backfirewall_

Spielwelt:
Ein unordentlich gestaltetes Büro, dass das Betriebssystem darstellen soll. An jeder Ecke sind defekte Gerätschaften oder veraltete „System-Pakete“ wie AES-128. Das Spiel hat zudem einen herausragenden Humor und Wortspiel, gerade wenn man sich mit der Materie etwas auskennt. Die Realität sollte man zwar nicht auf die Goldwaage legen, es ist ja einfach nur skurrile, wenn sich das alte Betriebssystem gegen ein Update wehrt. Sobald dann das Update beginnt, findet man sich in sterilen Gängen wieder. Die sehr bald in verschiedene passende Umgebungen wie den Papierkorb enden, der voller alter Bytes und anderen Müll ist. Alle Umgebungen sind unterschiedlich gestaltet und haben jede Menge Details. Außerdem stellen sie immer authentisch eine App nach und haben entsprechende Funktionen. Auch ist immer recht viel los, obwohl die meisten NPCs nur dumm herumstehen und simple Tätigkeiten nachgehen. Insgesamt wirkt die Spielwelt aber für ein Betriebssystem recht realistisch und durchbricht regelmäßig die vierte Wand.
Backfirewall_

Fazit:
Backfirewall_ ist ein ganz nettes Spiel im Stil von Portal, Stanley Parable und ähnlichem. Die Idee das man innerhalb eines Betriebssystem einen Update-Assistent spielt, ist aber neu und einzigartig. Auch die ganzen Apps als NPCs darzustellen ist lustig und verschiedene Fehler zu erzeugen, um einen Neustart zu erzwingen und das Betriebssystem zurückzurollen. Dazu kommt ein erstklassiger Humor gepaart mit logischen und motivierenden Rätseln. Besonders die Story nimmt eine ganz nette Wendung und unterhält die 6 Stunden Spielzeit bis zum Schluss.
Backfirewall_

Pluspunkte Minuspunkte
+ Lösungshilfe
+ Humor
+ alternative Enden
+ Entscheidungen
+ einfach
– kein freies Speichern
– keine deutsche Sprachausgabe
– Sammelobjekte

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NoFear13

WHALIEN – Unexpected Guests

am 23. Januar 2023 unter Abenteuer, Indie-Games, Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
Man befindet sich in einer Welt voller kleiner fliegenden Inseln, was ein echtes Platzproblem für die Menschen darstellte, bis ein riesiges Wal-Förmiges Luftschiff Abhilfe schuf. Allerdings wurde das Schiff irgendwann von Schleimwesen heimgesucht und die Menschen verließen das Luftschiff. Man spielt jetzt Ernest, den letzten Einwohner und Mechaniker des Luftschiffs, dieser muss das Schiff von den Squiddie’s befreien und am Laufen halten. Aktuell ist das Luftloch verstopft und unser Held macht sich auf die Reise dieses zu befreien.
WHALIEN – Unexpected Guests

Grafik:
Eine eher simple comichafte 3D-Grafik, die man aus der 3D-Person-Perspektive erlebt. Bis auf die generelle Qualität und Auflösung kann man nicht viel einstellen. Es sind aber ganz nette simplere Schatten und nette Spiegelungen vorhanden, sonst aber keinerlei besonderen Effekte oder gar Raytracing. Insgesamt ist die Grafik in Ordnung, vor allem da sie so auch auf schwächeren Rechnern der Zielgruppe läuft. Leider konnte man in den Zwischensequenzen nicht auf seine geliebten schwarzen Balken verzichten. Mangels Einstellungen lässt sich leider die nervige Bewegungsunschärfe nicht deaktivieren. Daneben kommen in einigen Zwischensequenzen eine unnötige Tiefenunschärfe zum Einsatz.
WHALIEN – Unexpected Guests

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Stattdessen murmeln die Figuren unverständlich und werden untertitelt, etwas Schade für ein Spiel das sich auch an Kinder richtet. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber etwas eintönige, Musik. Daneben nimmt man kaum andere Geräusche wahr, lediglich komisches Quietschen oder das viel zu laute Rauschen von Wasser an verschiedenen Stellen. Es muss also immer eine Geräuschquelle vorhanden sein, damit man etwas hört, ein grundsätzliches Luftschiffrauschen wäre hier ganz sinnvoll gewesen. So hört man meist nur die eigenen Schritte, die sich aber an den Untergrund anpassen, sonst natürlich die Gegenstände die man durch die Gegend wirft. Auch die restlichen Soundeffekte sind eher simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
WHALIEN – Unexpected Guests

Steuerung:
Eine typische Steuerung, so bewegt man sich mit WASD und steuert die Kamera mit der Maus. Leider ist dieser Teil fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden, eine Steuerung mit den Pfeiltasten ist daher nicht möglich. Dann gibt es noch einige Spezialtasten für die besonderen Fähigkeiten unseres Mechanikers, bis auf R kann hier alles neu vergeben werden. Die Steuerung geht aber gut von der Hand und sollte niemanden, der schon einmal ein Spiel gespielt hat, vor größere Herausforderungen stellen.

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Spielspaß:
Das Spiel ist ein typisches kindgerechtes, einfaches Abenteuer-Jump-and-Run, indem man nicht wirklich sterben kann. Zu Beginn erhält man ein Tutorial und danach immer sobald man eine neue Fähigkeit freischaltet. Diese sind auch die einzige Besonderheit des Spiels, so hat man einen Handschuh um Sachen wegzustoßen und einen um Gegenstände anzuziehen. Später erhält man dann noch zwei Bälle, die man werfen kann und die jeweils den Ziehen- oder Drücken-Effekt haben, am Schluss kann man deren Ausrichtung ändert. So ausgerüstet muss man kleinere harmlose Rätsel lösen und simplere Sprungpassagen erledigen. Sollte man dann doch mal in den Schleim fallen startet man meist unmittelbar vor dem gescheiterten Sprung. Leider musste man sinnlose Sammelobjekte in Form von Stickern unterbringen, die keinerlei Nutzen haben, aber zu mindestens angezeigt wird welche in welchem Kapitel fehlen. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Man kann aber jedes, bereits abgeschlossenes, der sehr kurzen maximal 10 minütigen Kapitel auswählen. Insgesamt gibt es 16 Kapitel, die Spielzeit beträgt wie beworben ca. 2 Stunden, wenn man genau weiß was zu tun ist, braucht man knapp 30 Minuten. Unser Video zeigt daher einen kompletten Spieldurchlauf und kann als Lösung dienen, wenn man mal absolut nicht weiß was zu tun ist. Die Spielzeit ist perfekt um seine Kinder mal vor ein nettes kleines Spiel zu hocken, das keinerlei Gewaltdarstellung hat und wenig frustrierend ist.
WHALIEN – Unexpected Guests

Spielwelt:
Ein quietschbuntes Luftschiff, das eher an eine Spielzeug-Welt erinnert. Neben den Squiddie’s und harmlosen Feinden ist auch keinerlei Leben vorhanden. Lediglich Springfiguren sind überall vorhanden, die auf Schienen laufen. Trotzdem ist an jeder Ecke dank der nett animierten Squiddie’s etwas los. Die verschiedenen Gebiete des Luftschiffs sind abwechslungsreich designt und stellen alles dar was auf einem Schiff, das als Lebensraum dienen soll, vorhanden sein sollte. Die Logik darf man allerdings nicht auf die Goldwaage legen, diese ist nicht vollkommen durchdacht. Wenn die Menschen das Luftschiff verlassen haben, wo sind sie jetzt, wieder auf ihren kleinen fliegenden Inseln? Was sind die Springfiguren, Roboter die für das Luftschiff und Bedienung verantwortlich sind? Warum gehen sie dann Freiheitsaktivitäten nach und sind so scharf auf Nahrungsmittel? Warum hat man nicht zusammen geholfen und das Luftschiff repariert? Warum ist unser Held als einziger Zurückgeblieben, was hat er davon? Das Spiel lässt all diese Fragen offen und durch das Design wirkt das alles eher wie ein Fantasy-Spiel eines Kindes, das es sich in seinem Kinderzimmer ausgedacht hat. Statt die Möglichkeit zu nutzen, das als Erklärung zu nutzen, was auch die Logikfehler erklären würde, lässt das Spiel das dem Spieler offen. Die Spielwelt wirkt so zwar ganz lebendig nicht aber wirklich realistisch.
WHALIEN – Unexpected Guests

Fazit:
Ein kurzweiliges Spiel, das sich vor allem an Kinder richtet. Wer ein Spiel mit etwa 2 Stunden Spielzeit Sucht, ist hier Gold richtig. Sowohl storytechnisch als auch logiktechnisch sollte man allerdings kein Meisterwerk erwarten. Das Spiel macht aber trotzdem jede Menge Spaß, an ein paar Stellen muss man kurz überlegen und sich umsehen, was das Spiel von einem möchte, hier müssen eventuell die Eltern mal einen Tipp geben oder unser Video zurate ziehen. Ansonsten gibt das Spiel aber keinerlei größeren Schwierigkeiten auf und ist mit minimalem Frust zu bewältigen. Mehr als 12 Euro sollte man allerdings nicht aufgeben, dafür ist das Spiel einfach zu kurz.
WHALIEN – Unexpected Guests

Pluspunkte Minuspunkte
+ kinderfreundlich
+ einfach
+ Handschuhe mit besonderen Fähigkeiten
+ Abwechslung durch neue Fähigkeiten
+ kurz
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– keine Sprachausgabe
– Bewegungsunschärfe
– Sammelobjekte
– viele Logikfehler

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Carlos the Taco

am 19. Januar 2023 unter Indie-Games, Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt den namensgebenden Taco Carlos, der gerade Hochzeit im Wilden Westen feiert. Während der Feier wird er von unbekannten Skelett-Räubern überfallen und seine Braut geraubt. Es gilt jetzt seine Braut zurückzuerlangen. Wie die Story ausgeht, ist von Anfang an klar, sie bietet auch nicht wirklich spannende Momente.
Carlos the Taco

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Grafik ohne besondere Effekte, die man aus der Front-Ansicht erlebt. Es sind nicht einmal Schatten vorhanden oder irgendwelche anderen Effekte. Daneben gibt es nicht einmal Einstellungsmöglichkeiten, das Spiel läuft mit der maximalen Auflösung und ist auf 60 FPS beschränkt. Die handgezeichneten Figuren und Hintergründe weißen starke Kantenbildung auf und sind nicht für moderne Auflösungen gemacht. Dank der doch recht schwachen Grafik läuft das Spiel aber mit maximalen FPS, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen, gerade ein paar Schatten hätten zur Atmosphäre beigetragen.
Carlos the Taco

Sound:
Das Spiel ist anders als angegeben nicht wirklich auf Deutsch verfügbar, die paar Buttons die vorhanden sind, sind in Englisch. Da das restliche Spiel und die Story in Zeichensprache erzählt wird, geht das gerade noch in Ordnung. Vor allem da wohl jeder weiß was New Game und Continue bedeutet. Die Lautstärke für die Musik und sonstigen Sounds ist ohnehin das Einzige, was eingestellt werden kann, und diese Option wird ebenfalls nur über Symbole dargestellt. Im Hintergrund spielt also eine eintönige, sich ständig wiederholende, Melodie. Ansonsten kann man erstmal keinerlei weitere Geräusche wahrnehmen. Lediglich, wenn der Held springt oder schießt, bekommt man etwas Feedback. Die Soundkulisse ist aber insgesamt extrem schwach und hat keinerlei Highlights.
Carlos the Taco

Steuerung:
Die Steuerung ist für ein Jump and Run nicht sonderlich ungewöhnlich, vor allem wenn man Old-School Jump-and-Runs kennt. So bewegt man sich mit A und D bzw. den horizontalen Pfeiltasten, mit W bzw. Pfeil-Hoch kann man springen. Die Leertaste dient zum Schießen und mit Pfeil-Runter oder S kann man durch Bretter durchfallen. Die Steuerung ist allerdings fest vorgegeben, und muss selbst erkundet werden, es gibt kein Tutorial oder eine Anzeige der Tasten. Ansonsten geht die Steuerung meist ganz solide von der Hand, lediglich bewegt sich der Taco etwas schwerfällig und dreht sich nicht so wie man es im Bosskampf braucht. Daneben kann er nicht gleichzeitig springen und schießen, was ebenfalls einfach nur nervig ist, lediglich mit dem Schnellfeuerupgrade funktioniert dies. Später muss man den meisten Gegnern eh auf den Kopf springen, da sie die Schüsse abwehren.

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Spielspaß:
Das Spiel ist ein simples sehr Old-Schooliges Jump-and-Run ohne wirkliche Besonderheiten. In den Leveln sind, unnötigerweise, sinnlose Sammelobjekte in Form von Rasseln versteckt. Am oberen Bildschirmrand sieht man wie viele noch im Level vorhanden sind. Diese dienen nur zur sinnlose Endwertung des Levels. Insgesamt hat man drei Lebenspunkte, die bei Angriffen durch Feinden oder Stachel-Hindernissen um eins reduziert werden. Verliert man alle 3, startet man vom letzten Checkpoint, passiert das 4 mal startet der Level von vorne. Letzteres ist eine unnötige Nerv-Mechanik, vor allem, da falls man in den Abgrund stürzt, sofort vom letzten Checkpoint startet und einen der Versuche verliert. Dass man deswegen auch nicht frei speichern kann, ist natürlich selbstverständlich, das man aber nicht einmal bereits gespielte Level auswählen kann ist eher ein Witz. Die einzige wirkliche Besonderheit sind die Booster, die man im Spiel finden kann. Diese verleihen einen kurzzeitig besondere Boni, wie eine schnellere Schussrate oder das man einen Jetpack hat. Zwischendurch gibt es dann noch einige nervige Bosskämpfe, der Boss behält seinen Lebensbalken aber innerhalb der 4 Versuche. Das Spiel geht zwar nur 2 Stunden, es langt einem aber nach ca. 1 Stunde da sich alles nur wiederholt und die Story nicht besonders spannend ist. Der Schwierigkeitsgrad geht zwar gerade so in Ordnung, vor allem wenn man die Sammelobjekte ignoriert, es fehlt aber an Abwechslung. Dazu kommen nervige Passagen, in denen man Schlüssel braucht, um weiterzukommen und die man verliert, sobald man scheitert. Lediglich die Jet-Pack-Level bringen hier nochmal etwas Abwechslung, bei diesen hat aber die Kamera ein Eigenleben und wenn man scheitert, spinnt der Level rum, genauso wenn man durch die Karte fällt.
Carlos the Taco

Spielwelt:
Simple 2D-Umgebungen mit den immer gleichen Assets. Im Vordergrund fliegen ein wenig Blätter vorbei, daneben bewegen sich die Pflanzen etwas im Wind. Es sind neben den Feinden einige harmlose Tiere wie Skorpione, Schlagen, Fliegen und andere Wüstenkleintiere unterwegs. Insgesamt wirkt die Spielwelt so zwar bevölkert, der Realismus ist aber aufgrund der berechenbaren Abläufe nicht gegeben. Vor allem die Level hätten deutlich mehr Abwechslung vertragen, bis auf den finalen Zug-Level sehen sie alle fast gleich aus.
Carlos the Taco

Fazit:
Ein ganz nettes Jump and Run, mehr aber auch nicht, man merkt dem Spiel die Unerfahrenheit seines Entwicklers an. So ist es gespickt mit Nerv-Mechanik, die keinen Mehrwert bieten, es ist der ein oder andere Bug vorhanden und sowohl der Sound als auch die Grafik ist extrem schwach. Das Spiel mit allen Sprachen zu labeln, sowohl im Ton, Untertitel und Oberfläche nur, weil das Spiel mit Zeichensprache arbeitet, ist dagegen schon fast frech und was die Oberfläche betrifft auch falsch. Wer auf Jump and Run steht und 5 Euro über hat, macht bei 2 Stunden Spielzeit jetzt nichts falsch, ob man diese nicht lieber anders investiert bleibt jedem selbst überlassen. Wirklich benötigen tut das Spiel niemand, weder die Story noch der Spielinhalt sind in irgendeiner Weise besonders.
Carlos the Taco

Pluspunkte Minuspunkte
+ Old-School
+ fairer Schwierigkeitsgrad
+ kurzweilig
– nur 4 Versuche pro Level
– Sammelobjekte
– keine freie Tastenbelegung
– kein freies Speichern
– kaum Einstellungsmöglichkeiten
– Bosskämpfe
– Jet-Pack-Level Fehlerhaft

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NoFear13

Aquatico

am 14. Januar 2023 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Ein riesiger Asteroid hat auf der Erde eingeschlagen und diese verändert, so ist die Erde komplett verstrahlt und der Meeresspiegel ist stark angestiegen. Was sich zuerst als Fluch erweist, könnte die Rettung der Menschheit sein. Du wurdest beauftragt ein neues Zuhause im vor den radioaktiven Strahlen schützenden Meer zu bauen. Diese Geschichte wird in einem kurzen Intro erzählt, ansonsten ist keine weitere Hauptstory vorhanden. Lediglich einige Events finden statt, die kürzere Geschichten erzählen.
Aquatico

Grafik:
Eine ganz nette 3D-Grafik, mit netten Schatteneffekten. Da das Spiel genretypisch sehr auf die CPU geht und hier auch nicht wirklich gut optimiert ist, läuft es selbst auf aktuellster Hardware in 2K mit maximal 3 stelligen FPS. Das Spiel sieht fürs Genre recht gut aus, hat aber natürlich keinerlei besonderen Effekte wie Raytracing. Nervige Elemente wie unnötige Tiefneunschärfe lassen sich meist deaktivieren, die nervigen Luftblasen aber nur reduzieren. Ansonsten kann man halt die generelle Qualität einstellen und ob Kantenglättung genutzt wird.
Aquatico

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, startet allerdings erstmal auf Englisch und muss unter Language angepasst werden. Die Übersetzung ist in Ordnung, das Spiel hat aber Problem mit den Umlauten und stellt diese in einer leicht anderen Schriftform dar. Das Spiel geht auch immer von einer QWERTY-Tastatur aus, was dazu führt, das man keine Umlaute für die Benennung verwenden kann und bei der Tastenbelegung, falls man die Tasten verwenden möchte, die falsche Taste erscheint. Bis auf das kurze Intro hat das Spiel keinerlei Sprachausgabe und diese ist auch nur Englisch. Das Tutorial und die Ereignisse werden nur in Schriftform dargestellt, was etwas Schade ist. Hier wäre ein Einwohner der einen erzählt was gerade passiert, schöner gewesen. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber eintönige, Musik. Daneben hört man passende Meeresgeräusche und die Einwohner. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
Aquatico

Steuerung:
Das Spiel wird sehr genretypisch gesteuert, heißt hauptsächlich mit der Maus und Buttons. Es gibt aber auch jede Menge Schnelltasten, die man zudem völlig frei anpassen kann. Die Steuerung geht hervorragend von der Hand und gibt keinerlei Schwierigkeiten auf. Etwas Quatsch ist das es zwar eine Schnellspeichern-Taste gibt aber keine Schnellladen-Taste. Ansonsten wird jeder der schon einmal ein Aufbauspiel gespielt hat, kein Problem mit der Steuerung haben.

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Aquatico

Spielspaß:
Zu aller erst sollte man einmal in die Gameplay-Optionen und die Raubtiere abschalten, dann kommt es zwar immer noch zu Hai-Warnungen im Spiel, diese greifen aber nicht mehr an. Wenn man das Spiel dann startet, legt man einen Namen und Logo für die Basis fest. Danach wählt man eine Karte, die jeweils entweder den Schwierigkeitsgrad Normal oder Herausfordernd vorgibt. Anschließend kann man dann nochmal ein paar Parameter wie die maximalen Einwohner zu Beginn oder wie viele Ressourcen vorhanden sind. Außerdem legt man fest wie oft Ereignisse stattfinden und ob es Katastrophen geben soll und wie häufig. Dann erhält man ein 28-Schritte Tutorial, was in die Steuerung und alle Aspekte des Spiels einführt. Das Spiel ist erstmal das typische Aufbauspiel, halt das man Unterwassergebäude baut. Statt Straßen zu bauen, stellt man Unterwasser einfach Wegweiser auf. Bestimmte Gebäude müssen mit Versorgungsröhren für Strom und Flüssigkeiten verbunden werden. Daneben kann man die Gebäude noch verbessern, um sie Effektiver zu machen oder ihren Arbeitsradius oder Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Natürlich ist auch Forschung vorhanden um neue Gebäude zu entdecken, hierfür sind aber keine Forschungspunkte, sondern Ressourcen notwendig. Das Spiel bietet zwei Besonderheiten, zum einen platziert man kleinere Säulen die darüber eine Unterwasserkuppel aufweisen, wo man die Wohnungen, Regierungsgebäude, Restaurant und Geschäfte platziert. Zum anderen schickt man irgendwann Expeditionen los, die neue Ressourcen beschaffen. Die Unterwasserkuppeln kann man über ein Seilbahnsystem verbinden, sodass die Bewohner schneller zwischen ihnen reisen können, ohne sich in ihre Unterwasser-Anzüge zu begeben. Da es kein wirkliches Ziel gibt, hat man nach 8 Stunden genug, bis man wirklich alles erforscht und gebaut hat können 20 Stunden vergehen. Natürlich kann man völlig frei speichern und es werden regelmäßig automatische Speicherpunkte angelegt.
Aquatico

Spielwelt:
Eine größere Unterwasserwelt, die allerdings sich nur zwischen den verschiedenen Erz und Fruchtbarkeitsgebieten unterscheiden. Ansonsten tauchen immer wieder ähnlich, maximal etwas gedrehte Assets auf. Daneben sind aber jede Menge Meeresbewohner, wie kleine Fische-Schwärme, Quallen, Rochen, Wale und natürlich auch Haie und andere Unterwasser-Raubtiere unterwegs. Sollte man die Raubtiere deaktiviert haben sind sie trotzdem vorhanden, halten sich aber in der nicht bebaubaren Tiefsee auf. Ansonsten sind sehr viele Unterwasserpflanzen vorhanden, die sich auch in der Meeresströmung bewegen. Die Einwohner außerhalb der Station sind in Mech-Anzügen unterwegs, daneben gibt es Drohnen, die die Bauarbeiten erledigen und die Waren transportieren. In der Kuppel sind die Einwohner dann normal ohne Mech-Anzug zu sehen. Alle gehen dynamisch ihren Geschäften nach und jede Ware muss auch wirklich transportiert werden. Das Spiel ist dadurch insgesamt sehr realistisch und lebendig.
Aquatico

Fazit:
Aquatico ist ein nettes kleines Aufbauspiel, mit der Besonderheit das man Unterwasser unterwegs ist. Das Spiel erfindet kein Rad neu oder hat wirkliche Besonderheit, wer aber Unterwasser bauen möchte, kann es sich einmal anschauen. Der Preis ist fair angesichts des aktuellen Spielinhalts, vorausgesetzt man steht auf Aufbauspiele und erwartet jetzt keine großartigen Innovationen oder gar spannende Story. Beides bietet das Spiel leider nicht und sollte daher nicht erwartet werden.
Aquatico

Pluspunkte Minuspunkte
+ Raubtiere abschaltbar
+ Katastrophen abstellbar
+ interessante Idee
– Sprachausgabe nur im Intro und in Englisch
– kein Ziel
– keine wirklichen Innovationen

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NoFear13

Children of Silentown

am 13. Januar 2023 unter Adventure, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt Lucy, ein kleines Mädchen und Einwohnerin von Silentown. Silentown ist ein kleines Dorf, das von einem großen Wald umringt wird, in diesem schreien Nachts die Monster. Das Dorf hat daher einige Regeln, so ist es verboten zu schreien oder Nachts das Haus zu verlassen oder den Wald zu betreten. Allerdings schaffen es nicht alle Einwohner, sich immer an die Regeln zu halten und verschwinden daher. Darunter leider auch die Mutter von Lucy, die eigentlich nur einen Korb zur Nachbarin bringen will, dabei aber die Zeit vergisst. Statt dass die Story aber hier Fahrt aufnimmt, tröpfelt sie vor sich hin, da Vater Lucy die Suche nach der Mutter verbietet. Stattdessen ermittelt Lucy etwas im Dorf, wo man aber auch kein wirkliches Bild zu den Verschwundenen bekommt. Da Vater gegen all das ist Jagd man nach der Katze oder spielt mit den anderen Kindern des Dorfes. Als man dann selbst, zulange, draußen spielt, wird man von einer Stimme in den Wald gezogen. Erst ab hier und Mitte Kapitel 4 nimmt die Story wieder Fahrt auf und hat dann eine ganz spannende Wendung die das meiste erklärt.
Children of Silentown

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Comic-Grafik ohne besondere Effekte. Die animierten Figuren bewegen sich auf handgezeichneten, etwas steifen, Hintergründen. Der Grafikstil ist zwar in Ordnung, gerade für diese Art von Spiel, es wäre aber natürlich weitaus mehr möglich gewesen. Gerade ein paar Schatten und etwas mehr Animationen der Umgebung, wären ganz gut gewesen. Schatten sind nur in Form von Kreisen unter den Figuren vorhanden. Dank der doch sehr simplen Grafik läuft das Spiel aber auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS. Lediglich bei den kurzen Überblendungen zu einer neuen Szenen, sinken die FPS kurz ab, das ist aber nicht wirklich bemerkbar, da sobald aufgeblendet wird, das Spiel schnell wieder mit maximalen FPS läuft.
Children of Silentown

Sound:
Eine sehr simple 2D-Comic-Grafik ohne besondere Effekte. Die animierten Figuren bewegen sich auf handgezeichneten, etwas steifen, Hintergründen. Der Grafikstil ist zwar in Ordnung, gerade für diese Art von Spiel, es wäre aber natürlich weitaus mehr möglich gewesen. Gerade ein paar Schatten und etwas mehr Animationen der Umgebung, wären ganz gut gewesen. Schatten sind nur in Form von Kreisen unter den Figuren vorhanden. Dank der doch sehr simplen Grafik läuft das Spiel aber auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS. Lediglich bei den kurzen Überblendungen, zu einer neuen Umgebung, sinken die FPS kurz ab, das ist aber nicht wirklich bemerkbar, da sobald aufgeblendet wird, das Spiel schnell wieder mit maximalen FPS läuft.
Children of Silentown

Steuerung:
Das Spiel wird nur mit der Maus gesteuert, so klickt man auf die Objekte die man verwenden möchte, oder die leere Stelle zu der man gehen möchte. Mit einem Doppelklick kann man schneller zu den Stellen gehen. Um Gegenstände miteinander zu kombinieren, muss man dann erst mit Linksklick den ersten Gegenstand auswählen und dann mit Rechtsklick mit dem zweiten Gegenstand kombinieren. Das ist notwendig, da das Spiel ja sonst nicht weiß, ob man einfach das nächste Item wählen möchte, mit Objekten in der Welt verwendet man sie mit Linksklick und wählt sie mit Rechtsklick ab. Lediglich um das Menü zu öffnen ist ESC vorhanden, ansonsten gibt es leider keinerlei Schnelltasten. Es wäre noch ganz gut gewesen, wenn man das Inventar mit I öffnen könnte. Da aber keine wirklich hektischen Szenen vorhanden sind, geht die Steuerung auch so ganz gut von der Hand. Leider gibt es aber auch keine Hotspot-Anzeige, die Objekte sind aber meist recht klar zu erkennen. Die Steuerung ist entsprechend fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden.

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Spielspaß:
Das Spiel ist ein typisches Point-and-Click-Adventure. Zu Beginn erhält man ein sehr kurzes Tutorial, was in die Grundlagen des Point-and-Click-Adventure einführt. Leider gibt es keinerlei Hilfesystem, wenn man hängen bleibt muss man eine Komplettlösung zurate ziehen. Die Rätsel sind aber recht logisch und geben keine größeren Schwierigkeiten auf, wenn man die Objekte findet. Lediglich ab und an ist nicht ganz klar was eigentlich noch fehlt oder zu tun ist, hier wäre eine Art Notizbuch gut gewesen. Zu Beginn des Spiels erhält man das Tagebuch von Lucy, indem Töne und Sticker gesammelt werden. Die Sticker sind leider nur sinnloser Sammelkram. Die Töne sind hingegen sind die Besonderheit des Spiels, da man diese zu fertigen Melodien baut. Damit ruft man Gedanken bei den Leuten hervor, die neue Hinweise geben. Später kann man in die Vergangenheit sehen oder die Pflanzen beeinflussen. Teilweise muss dafür je nach Melodie ein anderes kleines Mini-Game gelöst werden. Daneben gibt es weitere ganz nette Mini-Games, die das Spiel auflockern, leider aber nicht übersprungen werden können. Das Spiel speichert leider nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Ab Kapitel 5 zieht gerade der Schwierigkeitsgrad der Rätsel und Mini-Games deutlich an und ist ohne Komplettlösung kaum noch zu schaffen. Nach ca. 6 Stunden und 5 Kapitel ist man dann durch und hat das Ende erreicht, die Spielzeit ist damit vollkommen in Ordnung.
Children of Silentown

Spielwelt:
Die verschiedenen Umgebungen sind sehr unterschiedlich gestaltet, wirken aber wie aus einem Guss. Es sind auch ein paar Tiere, wie Vögel unterwegs, die wegfliegen, sobald man sich ihnen nähert. Die NPCs und die Tiere stehen aber immer an den gleichen Plätzen blöd herum. Die Spielwelt wirkt so leider etwas leblos, gerade die Charaktere sind aber, gerade in den Zwischensequenzen, sehr gut animiert. Der Realismus ist ganz gut, wenn man sich auf das Setting einlässt. Leider lässt das Spiel doch sehr viele Fragen offen, es wird zwar grundsätzlich erklärt was es mit den Monstern auf sich hat, es bleiben aber Fragen einige Fragen offen. Das wirkt sich auch minimal auf den Realismus aus, da sich die Dorfbewohner doch recht seltsam verhalten, vor allem wenn man den Hintergrund des Waldes kennt.
Children of Silentown

Fazit:
Ein wirklich ganz nettes Point-and-Click-Adventure, das man sein unerfahrenes Studio aber deutlich anmerkt. So hat das Spiel einige Ecken und Kanten, über die man aber gerne hinwegsieht, dazu ist die Story nach Kapitel 4 einfach viel zu charmant und spannend. Das Spiel wäre super für Casual-Gamer geeignet hätte man mehr Zeit in ein gutes Hilfesystem gesteckt, auch das die Mini-Games nicht übersprungen werden können, ist nervig, wenn der Schwierigkeitsgrad ab Kapitel 5 anzieht. Die nutzlosen Sammelobjekte und das man ab und an nicht weiß, was eigentlich gerade das Ziel ist, fallen dann kaum noch ins Gewicht. Hardcore-Adventurer kann das alles ohnehin nicht abschrecken und diese bekommen ein echt gutes Point-and-Click-Adventure, das diesen stellenweise wohl zu einfach ist. Wer über all das Hinwegsehen kann und kein Problem damit hat mal eine Komplettlösung zu rate zu ziehen, bekommt eine nette Geschichte und eine interessante Melodien-Spieleidee für einen fairen Preis von 20 Euro.
Children of Silentown

Pluspunkte Minuspunkte
+ logische Rätsel
+ Melodien
+ Mini-Games
+ minimaler Horror
+ der ein Happy End hat
– keine Hotspot-Anzeige
– kein freies Speichern
– Sammelobjekte
– kein Hinweissystem
– Mini-Games können nicht übersprungen werden

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Kandria

am 11. Januar 2023 unter Abenteuer, Action, Indie-Games, Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
Nach einem längeren Schlaf erwacht der Android, den man steuert, aus dem Schlaf. Geweckt wird man von Catherine, die einen die völlig zerstörte Welt zeigt. Man muss jetzt den Einwohnern helfen in dieser Welt zu überleben und erfährt gleichzeitig mehr davon was eigentlich passiert ist. Die Story entwickelt sich aber eher zögerlich und ist auch nicht super spannend oder gar einfallsreich. Sie ist aber ganz nettes Beiwerk für einen sehr schweren Jump and Run.
Kandria

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik ohne besondere Effekte. Lediglich simplere Schatten ausgehend vom Charakterbeleuchtung sind vorhanden. Das Spiel erlebt man aus einer Seitenansicht und bewegt sich entsprechend nur nach Links und Rechts und oben und unten. Dank dieser sehr simplen Grafik läuft das Spiel auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS.
Kandria

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Was angesichts der vielen Texten etwas Schade ist. Das nervige klimpern, wenn die Texte erscheinen lässt sich auch nicht deaktivieren. Im Hintergrund spielt eine angenehme, sich an die Situation anpassende Musik, die allerdings schnell eintönig wird. Daneben hört man kaum andere Nebengeräusche, lediglich wenn man mal an ein paar davon fliegenden Vögeln vorbeihuscht, kann man diese wegfliegen hören. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
Kandria

Steuerung:
Eine größtenteils typische Steuerung mit WASD bzw. den Pfeiltasten. Die Maus dient zum Angreifen, wahlweise gibt es jede Menge Alternativtasten. Gefühlt sind alle Möglichkeiten wie irgendjemand spielt abgedeckt. Die Steuerung kann zudem frei angepasst werden und man kann beliebig viele Alternativtasten festlegen. Hier können sich einige Entwickler ein Beispiel nehmen, so funktioniert eine Tastenbelegung und Optionsmenü. Vor Allem da man für die Karte, das Angeln und die Menüs nochmal separat pflegen kann. Die Steuerung ist aber faktisch nicht praktikabel, da es unmöglich ist mit WASD, STRG und Shift gleichzeitig zu arbeiten wie es das Spiel fordert. Zu mindestens, wenn man die Maus verwendet, hier muss man dann mit Mausseitentasten arbeiten oder halt ohne Maus spielen. Daneben benutzt man immer wieder das Schnellinventar, statt zu kriechen, hier liegen die Tasten falsch herum. Das meiste lässt sich dank des ausgezeichneten Belegungsmenüs beheben, gerade der Wechsel zwischen Dashen, Springen und Klettern ist aber sehr schwer.

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Kandria

Spielspaß:
Eine Mischung aus Jump and Run, Action-RPG und Abenteuer-Spiel, so erfüllt man Quests, tötet Gegner und sammelt dabei Erfahrung. Mit Levelaufstieg steigen dann automatisch etwas die Attribute wie Leben. Ab und an gilt es dann sehr schwere Hindernisse in Jump and Run-Manier zu überwinden. In der Spielwelt liegen einige Objekte, mit denen sich die Ausrüstung verbessern lässt oder die sich verkaufen lassen. Gespeichert werden kann leider nur in bestimmten Zonen und nur im selben Speicherslot. Entsprechend muss man die Save-Games sichern oder darauf verlassen, dass das Spiel diese nicht zerfetzt. Die Jump and Run-Passagen werden zunehmend viel zu schwer und nervig. Landet man in den Stacheln, darf man einmal den Raum von vorne starten. Hier verliert man zu mindestens kein Leben, Fallschaden gibt es auch nicht. Gegen Feinde verliert man aber Leben und kann diese nur mit Heilgegenständen herstellen, beim Tod startet man dann von letztem Speicherstand. So muss man oftmals große Strecken wiederholen, wenn das Spiel abstürzt, wird aber zu mindestens ein Notfall-Speicherstand erstellt und genutzt. Das Spiel läuft aber meist stabil und Abstürze sind sehr selten.
Kandria
In den Gameplay-Optionen gibt es einige Hilfen, so kann man den eingehenden Schaden absenken und den ausgehenden Schaden erhöhen. Außerdem kann man einstellen, dass man nach dem Tod erneut spornt. Leider gibt es bis auf unendlichen Dashen und Klettern keinerlei Optionen die nervigen Jump and Run-Passagen einfach zu erledigen, z. B. indem man die Stacheln abschaltet. Das einzige, was Minimal hilft, ist der eingebaute Speedhack. Natürlich musste man allerlei sinnlose Sammelobjekte einbauen, die allerdings nicht wirklich Spielvorteile liefern. So gibt es verschiedene find bare Outfits, Fische und Gegenstände. Mit dem Spiel ist man gute 12 Stunden beschäftigt, den meisten wird es aber wohl angesichts der viel zu schweren Plattform-Passagen nach ca. 4 bis 5 Stunden reichen.
Kandria

Spielwelt:
Eine größere offene Welt, die unterschiedlich gestaltet ist. Bis auf die Feinde und die NPCs sind nur ein paar davon fliegende Vögel und Fledermäuse zu entdecken. Die Spielwelt wirkt mangels animierter Pflanzen, die sich nur beim darüber laufen bewegen, auch sonst etwas steif. Man hat eine Karte, die man nach und nach aufdeckt, leider fehlen hier die Verbindungen zwischen den Räumen. Die meisten Quests werden markiert, leider aber auch nicht alle. Die Karte ist so meist unnütz und gibt nur minimale Hilfen. Später kann man zu mindestens zwischen den größeren Gebieten mit der U-Bahn Schnellreisen. Insgesamt wirkt die Spielwelt wenig lebendig, aber die Hintergründe wirken realistisch.
Kandria

Fazit:
Wer auf Bock-Schwere Jump and Run Spiele steht, darf sich Kandria mal anschauen. Das Spiel lockert das Genre durch eine ganz nette Story mit verschiedenen Quests, Levelsystem und Waffenverbesserungen auf. Leider zeigt es aber doch sehr viele Schwächen und ist gerade für Gelegenheitsspieler, die nur die Story erleben wollen, nicht geeignet. Im Allgemeinen wirken die nicht Jump and Run spezifischen Elemente etwas obendrauf geklatscht, ohne wirklich tief ins Spiel einzugreifen. Alles in allem ein ganz gutes Jump and Run, was aber auch nur für Fans des Genres geeignet ist.
Kandria

Pluspunkte Minuspunkte
+ perfektes Tastenbelegungs-Menü
+ Notfall-Speicherstand
+ Schnellreise
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– nur einen Speicherslot
– nerviges Jump and Run
– Sammelobjekte
– nutzlose Karte

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Horror Tale 1: Kidnapper

am 07. Januar 2023 unter Abenteuer, Horror, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen kleinen Jungen, der gleich zu Beginn von einem Mann im Hasenkostüm entführt wird. Zum Glück kann man schnell entkommen und plant mit seinem Kumpel im Baumhaus, wie man den Entführer, bis die Eltern zurückkommen, abhält. Man muss jetzt einige Objekte besorgen, um das Baumhaus zu befestigen. Das Ende der Story ist aufgrund der mehrteiligen Serie komplett offen und lässt auf einen spannenden weiteren Teil hoffen.
Horror Tale 1: Kidnapper

Grafik:
Eine sehr simple comichafte 3D-Grafik, mit recht simplen Schatten. Man kann auch nur die generelle Qualität einstellen, es gibt keine Möglichkeit die Auflösung etc. zu wählen. Das Spiel ist zudem auf 60 FPS beschränkt, was angesichts der Aktion doch etwas Schade ist, hier wären maximale Monitor-FPS sinnvoll. Die Texturen sind vollkommen flach und recht ein flächig, was auch durch die Downloadgröße von wenigen 100 MB erkennbar ist. Dank der doch sehr simplen Grafik läuft das Spiel aber auf jeder Kartoffel.
Horror Tale 1: Kidnapper

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar und startet auch so. Die Sprachausgabe ist aber Englisch, leider sind die Sprecher eher mittelmäßig. Die deutsche Übersetzung ist insgesamt in Ordnung, es fehlen aber einige Texte und kürze Texte sind nicht ganz korrekt. Im Hintergrund spielt eine zur Situation passende Musik. Daneben hört man ein paar passende Geräusche, wie den Wind, Vögel und das Knacken der Gebäude. Natürlich schreit auch der Hasen-Typ die ganze Zeit nach uns und man hört seine Schritte. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple, geben aber ein gutes Feedback.
Horror Tale 1: Kidnapper

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, so bewegt man sich mit WASD und steuert die Kamera mit der Maus. Mit Objekten interagiert man mit F, die Maustaste ist leider ohne Funktion. Warum genau ist ein Rätsel, hier wäre Interagieren voll gut aufgehoben. Die Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Die Steuerung geht sonst einigermaßen gut von der Hand, es gibt aber jede Menge Nerv-Mechaniken, die sich auch negativ auf die Steuerung au. So kann man immer nur einen Gegenstand mitnehmen, das Fahrrad hat auch nur 3 Plätze.

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Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Schwierigkeitsgrad, dieser legt fest wie gut der Feind hört und sieht. Außerdem wird bestimmt wie viele Leben man hat und wie viele Hinweise man sich geben lassen kann. Es gibt wohl auch noch einen versteckten Schwierigkeitsgrad, auf einfach ist das Spiel aber nach mehreren Anläufen gut schaffbar. Das Spiel ist das typische Horror-Abenteuer-Spiel, so muss man Objekte finden und sich vor einem Mann mit Maske verstecken. Leider konnte man nicht auf sinnlose Sammelobjekte in Form von Holz-Figuren verzichten. Zum Glück ist der Feind dumm wie Bohnenstroh und selbst, wenn er einen entdeckt kann man leicht entkommen. Bei jedem Spieldurchlauf sind die Objekte anders versteckt, entsprechend weiß man zwar was man benötigt aber nicht wo es ist. Das macht jeden Spieldurchlauf etwas anders und es nervt nicht ganz so, wenn man alle seine Leben verliert. Hat man nämlich alle Leben verloren muss man leider komplett von vorne starten. Entsprechend wird auch immer automatisch gespeichert, wenn man das Gebiet wechselt oder geschnappt wird. Man sollte daher schon auf einfach spielen damit man genug Hinweise hat, um sich anzeigen zu lassen, wo die meisten Objekte stecken. Vorausgesetzt man schafft es beim ersten Durchlauf, was wohl eher nicht klappt, braucht man knapp 1 Stunde. Das Spiel ist allerdings eine Reihe von simpleren Fetch-Quests, einzige Abwechslung bietet ein kleines Mini-Game, wo man ein ferngesteuertes Auto steuern muss. Da das nur der erste Teil der Reihe ist also quasi der Prolog und für die kurze Spielzeit ist auch die wenige Abwechslung in Ordnung, in der Fortsetzung sollte man aber andere Spielelemente verwenden und eventuell auch auf die Nerv-Mechaniken verzichten oder zu mindestens abstellbar machen.
Horror Tale 1: Kidnapper

Spielwelt:
Eine kleine Spielwelt mit verschiedenen unterschiedlich gestalteten Umgebungen. Leider sind die Assets immer gleich und bieten kaum Abwechslung. Auch sucht man irgendwelche Tiere vergebens, es ist eigentlich nur noch der Typ unterwegs und der eigene Kumpel im Baumhaus. Die Büsche und Bäume bewegen sich aber leicht im Wind und schaffen minimales Leben. Die Spiellogik ist mehr als komisch und wirft viele Fragen auf. Warum sucht der Typ den von ihm entführten Jungen in der nächsten Szene? Warum ruft man nicht direkt die Polizei oder fährt hin, nachdem man entkommen ist? Warum schraubt der Typ nur das Vorderrad des Fahrrads ab und lässt es sonst unbeschädigt? Woher weiß der Typ immer wo wir genau sind? Warum lässt er vorerst das Baumhaus und den Kumpel in Ruhe? Wo sind die ganzen anderen Einwohner, warum ist nirgendwo etwas los? Diese völlig unzureichende Logik zerstört komplett die Glaubwürdigkeit des Spiels, da ja auch sonst nichts los ist, wirkt die Spielwelt auch nicht lebendig.
Horror Tale 1: Kidnapper

Fazit:
Für 4 Euro ein ganz nettes Spiel, was allerdings nur aus simpleren Fetch-Quests besteht. Außerdem ist es nur der erste Teil einer mehrteiligen Spieleserie. Vorausgesetzt man schafft in Teil 2 mehr Spielelemente und führt die Story sinnvoll fort, könnte es eine ganz spannende Reihe werden. Vorausgesetzt der Preis und Spieldauer bleibt auch von jedem Teil gleich ist auch das in Ordnung. Falls man allerdings in jedem Teil nur simplere Fetch-Quests, wie im aktuellen Teil erfüllen muss, wird es wohl spätestens nach Teil 2 langweilig. Die Screenshots von Teil 2 lassen aber auf etwas Abwechslung hoffen.
Horror Tale 1: Kidnapper

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrad
+ Hinweissystem
+ Objekte bei jedem Spieldurchlauf anders versteckt
– keine freie Tastenbelegung
– 60 FPS Schranke
– Sammelobjekte
– Nerv-Elemente
– beschränktes Inventar
– maximale Hinweise
– maximale Leben
– kein freies Speichern

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NoFear13

Village and The Witch

am 06. Januar 2023 unter Casual, Indie-Games, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
In einem Königreich gab es eine Hexe, diese beschloss das Königreich zu übernehmen und verwandelte sich in ein wunderschönes Mädchen. So bezirzt sie den König, der sie zur Frau nimmt. Als seine Frau und Königin manipulierte sie den König und unterwarf ihn mit Zaubern. Der königliche Magier nahm davon Notiz und entzauberte den König und entblößte die wahre Gestalt der Hexe. Diese floh und attackiert, seitdem die umliegenden Dörfer. Du bist ein kleines Kind, welches jetzt Quests für den König erfüllen muss und das Dorf verteidigen. Warum? Keine Ahnung die Story ist ja auch schon Schwachsinn.
Village and The Witch

Grafik:
Eine sehr simple comichafte 3D-Grafik, mit schlechten Schatteneffekten. Die Schatten haben scharf Kanten und auch so flackern die Texturen. Das Spiel sieht nicht sehr gut aus und die Grafik ist nicht mal nur veraltet, sondern einfach nur schlecht. Dafür läuft es wohl auf jeder Kartoffel. Das Spiel selbst erlebt man aus einer Iso-Perspektive.
Village and The Witch

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, allerdings fehlen einige Übersetzungen. Das fängt an beim Buch, dass die grundsätzliche Geschichte erzählt, hier sind alle Texte noch Englisch. Auch die Menüs sind größtenteils noch auf Englisch u. A. das Optionsmenü und Charakterauswahlmenü. Das gilt auch fürs restliche Spiel, hier ist nur schlecht oder unvollständig übersetzt. Außerdem ist das Spiel immer wieder Englisch, sobald man ins Hauptmenü kommt. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, daneben hört man ein paar passende Geräusche, wie Vögel und andere Tiere. Die restlichen Soundeffekte sind sehr simple und geben ein minimales Feedback.
Village and The Witch

Steuerung:
Erstmal ist die Steuerung ganz typisch, allerdings alles, was Eigen ist, ist nicht sehr gut. So steuert man das Spiel größtenteils mit der Maus, das verhält sich aber wie Mist. So reagiert das Inventar nicht vernünftig, die Objekte sind nicht vernünftig anklickbar und vieles Mehr. Dass man nicht den Baum fällt, sondern was aufheben möchte ist eher Glückssache. Auch unter Hindernissen kommt man so dann nur mit WASD durch, da der Charakter sonst nicht checkt, das man drunter durch möchte. Für alle Funktionen sind zwar Buttons vorhanden, wenn man diese benutzt interagiert man aber zusätzlich mit der Welt. Auch sonst ist die Steuerung eher ungewöhnlich, da Interagieren z. B. auf der Leertaste liegt und man mit Q und E die Kamera schwenkt. Dass die Pfeiltasten nur zur Blickrichtung ändern dienen, ist ebenfalls Schwachsinn. Das Spiel steuert sich so insgesamt furchtbar und macht nach kürzester Zeit keinen Spaß. Die Steuerung ist noch dazu fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden.

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Spielspaß:
Das Spiel hat einfach mal alles zusammengewürfelt, was es gibt. Ist es Crafting, Kämpfen, Fischen und Feldarbeit. Für alle die Tätigkeiten erhält man jeweiligen XP und steigt im jeweiligen Rank auf. So schaltet man vermutlich neue Rezepte frei, vermutlich da man das Spiel nach kürzester Zeit frustriert beendet. Gründe hierfür sind die fehlenden Übersetzungen, die furchtbare Steuerung und vor allem Spielerlebnis. So dauert es eine gefühlte Ewigkeit bis man einen Baum gefällt hat und einen Gegner besiegt. Bei allen Aktionen verbraucht man Energie, die man im Schlaf wieder auffüllt. Das Spiel gibt auch so keinerlei Feedback, warum eine Aktion jetzt nicht funktioniert. Die Information sind teilweise unmöglich angebracht, z. B. muss man genau auf der Treppe stehen, um zu erfahren, wie man die Tiere füttert. Das Spiel kann nicht einmal frei gespeichert werden, sondern hat nur einen Speicherslot. Dazu das winzige Witzinventar, das gerade einmal um die 15 Plätze hat. Später kann man im Workshop, den man erst kaufen muss, wohl Truhen herstellen. Selbst die Kämpfe sind völlig Witzlos da sie nur ein bisschen Kampf-XP geben und Gold. Dieses Spiel ist wirklich nur Schrott und sollte gar nicht erst angefasst werden.
Village and The Witch

Spielwelt:
Eine größere immer gleich gestaltete Welt, in der nur NPCs sinnlos herumirren. Daneben kann man ein paar Monster entdecken, auch sind ein paar Tiere vorhanden, die Vögel bleiben aber immer wieder an den Hindernissen hängen. Besonders unnütz ist die Karte, die einen Shadow of War hat. Hier werden nicht einmal die Ziele angezeigt und man kann keine Wegpunkte setzen. Das Spiel hat einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel, pausiert aber nicht einmal, wenn man ESC drückt. Wenn man einen NPC anspricht, haben diese teilweise die falschen Charakterbilder. Die Spielwelt wirkt im Allgemeinen völlig leer und wenig realistisch.
Village and The Witch

Fazit:
Ein Beispiel warum auf Steam eine Qualitätskontrolle fehlt, das Spiel ist völliger Schrott und es funktioniert so rein Garnichts wie es soll. Selbst der Spielinhalt an Sich ist ein bunter Mix aus allen Open-World-Farming-Spielen, allerdings in Schlecht. Bitte tut euch und euren Geldbeutel einen Gefallen und ignoriert diesen Schrott. Die größte Frechheit ist ja sowieso zu behaupten, das Spiel wäre auf Deutsch verfügbar, das ist einfach falsch, die Übersetzung ist unvollständig und fehlerhaft. Das Spiel kostet zwar nicht die Welt, selbst die 7 Euro sind aber besser investiert und machen mehr Spaß, wenn man sie einfach verbrennt. Von der Qualität kann man aber auch vom Erstlingswerk des Entwicklers überzeugen, was nicht sehr gut bewertet ist.
Village and The Witch

Pluspunkte Minuspunkte
+ XP – Übersetzung unvollständig
– Steuerung furchtbar
– Sound
– Grafik
– Spieldesign
– Spielwelt
– unnütze Map
– fehlende Wegpunkte
– kein freies Speichern
– winziges Inventar

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