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NoFear13

VELONE

am 09. April 2022 unter Indie-Games, Logikspiel, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Auf dem namensgebenden Planeten Velone ist die Energieversorgung, nach einem Asteroiden-Einschlag, ausgefallen. Man kann die Energie wieder herstellen, indem man die Weltenmaschine repariert. Dafür muss man diese wieder korrekt programmieren. Die Story wird in sehr schlicht gehaltenen Zwischensequenzen erzählt, sie ist aber nicht besonders spannend.
VELONE

Grafik:
Die Grafik ist sehr schlicht gehalten, für einen Puzzler aber in Ordnung. Hätte aber ruhig mehr sein können, vor allem hätte man einige Schatteneffekt einbauen können um besser unterscheiden zu können wo ein Element oder nur ein Umwandler ist. Das Spiel hat winzige aber unnötige Ränder während des ganzen Spiels, da wir die Vorabversion gespielt haben werden hier Infos über die Version gezeigt, eventuell verschwinden diese im finalen Release.
VELONE

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, verfügt aber über keine Sprachausgabe. In den kleinen Zwischensequenzen, die die nächste Maschine erklären, ist eine passende Hintergrundmusik vorhanden. Es gibt keine Soundeinstellungen, über die man die Lautstärke steuern könnte. Während des Programmiervorgangs ist alles Stil. Wenn man dann den Programmablauf startet geben die Maschinen etwas Feedback. Die Soundeffekte sind insgesamt nichts besonders und eher Standard.
VELONE

Steuerung:
Das Spiel ist komplett mit der Maus steuerbar, es gibt einige Schnelltasten für die einzelnen Programmierschritte. Leider ist kein Copy-and-Paste möglich, sodass man selbst bei gleich verhaltenden Maschinen alle Schritte neu programmieren darf. Um durch den Programmablauf zu scrollen, muss man die rechte Maustaste drücken, das Mausrad funktioniert nicht. Auch eine freie Tastenbelegung ist nicht möglich, wenn man die Programmschritte auf merkbare Tasten statt F1 bis F12 legen möchte.
VELONE

Spielspaß:
Eine Mischung aus Puzzlespiel und Programmierspiel. Man platziert Greifarme, die die entsprechenden Grundsteine aufnehmen und umher Transportieren. So kann man sie in neue Elemente umwandeln, die man ins Ziel transportieren muss. Manchmal muss man die Elemente auch verbinden oder aufsplitten, dafür sind entsprechenden Maschinen vorhanden. Der Ablauf wie sie ins Ziel kommen muss mit simplen Programmierschritten, wie drehe dich oder fahre den Arm aus, programmiert werden. Dabei ist stets drauf zu achten, dass man nicht mit anderen Elementen oder der Grundstruktur der Arme zusammen stößt. So gibt es fast unendlich viele Lösungsmöglichkeiten. Im Spielverlauf muss man immer komplexere Elemente zusammen bauen, was das Spiel immer schwerer macht. Insgesamt gibt es 24 Level. Am Anfang hat man ein kurzes Tutorial, was in alle Bauteile und Spielelemente einführt. Um Bauteile zu platzieren, benötigt man Energie. Um Neue zu bekommen, muss man in der Energiegewinnungsstation, ein kleines Minispiel absolvieren. In diesem muss man mithilfe von Fängern die Energie einfangen, diese müssen mit Richtungspfeilen programmiert werden.
VELONE
Das Spiel hat leider keine Schleifen oder Ähnliches, entsprechend muss jeder Schritt einzeln angegeben werden. Noch dazu erfolgt der Ablauf nach der Anpassung komplett von Vorne und es gibt nur eine etwas schneller Ablaufstufe. Das Spiel hat nur am Rande etwas mit realer Programmierung zu tun, es ist ein sehr simpler Ablaufplan. Um das Programmieren zu lernen daher nur geeignet, wenn man den grundsätzlichen Programmablauf einer jeder Programmiersprachen lernen möchte, das ist aber keine große Kunst. Das Spiel verkommt so zum Schluss zu sehr viel Arbeit, auch da man von Anfang an alles freigeschaltet hat und so nur die Aufgaben komplexer werden. Hier hätte man ruhig die Sachen erst nach der Reihe freischalten können und dann immer ein kurzes Tutorial bei Frei-Schaltung. Dann würde das Tutorial am Anfang auch nicht so erschlagend wirken. Da man für jedes Puzzle zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden benötigt ist man ca. 40 Stunden beschäftigt. Da sich aber bis auf das gewünschte Endelement nichts am Spielprinzip ändert haben die meisten wohl nach ca. 10 Stunden die Schnauze voll. Es gibt zwar einige Level, wo man Elemente in der richtigen Reihenfolge einordnen muss oder Atome ordnen, das sind aber nur leichte Variationen. Vor allem fehlen jede Funktion zur Vereinfachung, wie dass man sich Wegpunkte hätte anlegen können, sodass man einfach sagt, fahre zu Position 1, 2 oder 3.
VELONE

Spielwelt:
Da man sich die meiste Zeit in den Puzzeln befindet und die Zwischensequenzen nicht viel von der Welt zeigen, erfährt man nur wörtlich etwas von der Welt. Diese besteht wohl im inneren aus einer geleeartigen Masse, die man zutage befördern muss, um den Planeten mit Energie zu versorgen. Im Verlauf der Puzzles erfährt man immer mehr über die Flora und Fauna des Planeten, der an sich glaubwürdig ist, falls man sich drauf einlässt.
VELONE

Fazit:
Das Spielkonzept, das man die Weltenmaschine neu programmieren muss und dafür Elementerschaffungen automatisiert klingt erstmal spannend. Das ist es auch am Anfang. Leider hat man weder auf eine reale Programmiersprache wie z. B. Javascript gesetzt, sodass man ohne Schleifen, Funktionen oder ähnliches auskommen muss. Noch hat man für die notwendige Abwechslung gesorgt, die zu erschaffenen Elemente werden zwar immer komplexer, es ändert sich aber nichts an den zur Verfügung stehenden Tools. Durch Beides werden die späteren Level einfach nur noch zu sinnloser Klick-Arbeit. Noch dazu hat das Spiel eine nicht besonders spannende Geschichte eines Planeten, dessen Lebensmaschine neu zu programmieren ist. Und auch die Herausforderung hält sich in Grenzen, man weiß wie man zum Ziel kommt, es ist nur mit jeder Menge Arbeit verbunden. Wer auf Puzzlespiel steht und sich jeden Abend 1 oder 2 dieser Aufgaben vornimmt kann seinen Spaß haben, für alle anderen und besonders Leute, die etwas programmieren können, wird das Spiel leider zur Qual.
VELONE

Pluspunkte Minuspunkte
+ Elemente zusammen setzen
+ viele Puzzle
+ Automatisierung
– keine Schleifen
– hat wenig mit realer Programmierung zu tun
– spätere Rätsel dauern nur länger
– keine neuen Maschinenelemente
– Story
– keine Programmierfunktionen zur Vereinfachung

Bewerte dieses Spiel:
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NoFear13

There is No Game

am 01. März 2022 unter Abenteuer, Indie-Games, Puzzle, Review, Rätsel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Schon von Anfang an wird man drauf hingewiesen, dass es kein Spiel gibt und man das Programm sofort beenden soll. Dann wird man von dem Spiel selbst begrüßt, welches einem erzählt das aufgrund des gescheiterten Crowd-Fundings hier kein Spiel gibt und man doch bitte auf eine Rückerstattung verzichten solle. Es gilt nun also trotzdem das Spiel zu starten, dafür nimmt man das halbe Hauptmenü auseinander. Als man fast am Start-Knopf angekommen ist zerstört man das Programm soweit das man einen Glitch auslöst der einen durch verschiedene Spiele führt. Die Story ist sehr gut und außerordentlich spannend für ein Nicht-Spiel und führt einen durch mehrere Meta-Ebenen.
There is No Game

Grafik:
Das Spiel besteht zum größten Teil aus einer 2D Pixelart. Es werden verschiedene Pixelart-Grafikstile genutzt das Spiel bleibt hierbei 2D, wenn auch nur bei der Grafik.
There is No Game

Sound:
Das Spiel verfügt über eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind durchwegs sehr gut auch das Spiel ist trotz russischem Dialekt sehr gut mit Schulenglisch verständlich. Das Spiel ist aber bis auf die Sprachausgabe auf Deutsch verfügbar und man hat so deutsche Untertitel. Die Hintergrundmusik passt zur aktuellen Situation, wenn sie nicht sogar Teil des aktuellen Nicht-Spiels ist. Auch der Sound ist sehr gut geworden und gibt gutes Feedback.
There is No Game

Steuerung:
Das Programm wird nur mit der Maus gesteuert. Eine freie Tastenbelegung ist daher nicht vorhanden. Die Steuerung funktioniert hervorragend, alle Elemente des Nicht-Spiels funktionieren perfekt.
There is No Game

Spielspaß:
Welcher Spielspaß? Hier ist kein Spiel! Die größte Stärke ist der Humor und die vielen Meta-Ebenen.  Das Programm speichert automatisch, wenn das Symbol erscheint sollte man schnell ALT+F4 drücken um den Save-Stand zu beschädigen. Man kann aber bereits beendete Kapitel jederzeit neu auswählen. Aus dem nicht vorhandenen Spiel bauen sich immer wieder weitere Nicht-Spiele, wie ein improvisiertes Brick-Breaker. Das Nicht-Spiel ist eine Mischung aus kleinen Rätseln und Minigames. Des weiteren gibt es ein sehr gutes Hinweissystem, wenn man mal nicht weiter weiß, daher sollte jeder das Nicht-Spiel ohne großartige Lösung schaffen. Es wird mit der Perspektive und den vielen Meta-Ebenen gespielt, um einen einzigartigen Mix zu schaffen. So findet man das Spiel im Nicht-Spiel im Nicht-Spiel. Das Nicht-Spiel schafft es so erstaunlich viele Spiele zu durchreisen. Leider ist man nach 5 Stunden auch schon am Ende des Nicht-Spiels angelangt.
There is No Game

Spielwelt:
Abwechslungsreiche Nicht-Spiele und Spiele, man hat so permanent Abwechslung. Die Umgebungen sind mit vielen netten Details gestaltet. Auch werden alle Menüelemente bis zu Schluss in die Rätsel eingebunden, man kann sich so nie sicher sein was zum Nicht-Spiel gehört oder was nicht. Am Ende zweifelt man selbst daran was zur Spielwelt gehört und was nicht und ob es sich wirklich um ein Spiel handelt, oder ob das Nicht-Spiel von Anfang an recht hatte.
There is No Game

Fazit:
Wer endlich mal ein vernünftiges Nicht-Spiel starten möchte muss hier zugreifen. There is No Game ist das beste Nicht-Spiel, das ich jemals nicht gespielt habe. Ein absoluter Pflichtkauf für alle die ein richtiges Nicht-Spiel in ihrer Spielebibiothek haben wollen. Aber bitte denkt dran folgt den Anweisungen, ihr werdet es sonst bereuen!
There is No Game

Pluspunkte Minuspunkte
+ Humor
+ viele Nicht-Spiele
+ Abwechslung
+ Hinweissystem
+ Story
+ Retro
– kein freies Speichern
– sehr kurz

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NoFear13

Sherlock Holmes Chapter One

am 31. Januar 2022 unter Adventure, Logikspiel, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt den jungen Sherlock Holmes, der mit seinem eingebildeten Freund Jon das Grab seiner Mutter in Cordona besuchen möchte. Im Hotel angekommen stolpert man schon in den ersten Fall rund um ein Medium, den man am Ankunftsabend löst. Am nächsten Morgen geht es zum Friedhof, dort angekommen findet man eine frisch deponierte Uhr am Grab seiner Mutter und eine frisch entzündete Kerze. Der Künstler, der dies hinterlassen hatte, erzählt Holmes, dass anders als vermutet, die Mutter nicht an Tuberkulose gestorben ist. Es wurde sogar ermittelt. Holmes begibt sich also zum Polizeiarchiv und stößt dort gleich auf seinen nächsten Fall. So hangelt man sich auf der Suche nach dem Hintergrund von Holmes Mutters Tod von Fall zu Fall und erfährt hierbei auch mehr über Holmes Kindheit. Die Hauptstory bleibt aber eher schwach, schon spannender sind die Fälle.
Sherlock Holmes Chapter One

Grafik:
Die Grafik ist durchaus hübsch, es sind Schatten- und Lichteffekte vorhanden. Lediglich die Spiegelungen sind teilweise etwas schwach umgesetzt und werden mangels Raytracing nur für sichtbare Gebäude dargestellt. Das Spiel verfügt über einige wenige Zwischensequenzen die nicht Live gerendert werden und in deutlich schlechtere Grafik gerendert sind.
Sherlock Holmes Chapter One

Sound:
Das Spiel verfügt nur über eine englische Sprachausgabe, die über deutsche Untertitel verfügt. Die Sprecher sind hervorragend und machen einen sehr guten Job. Die Hintergrundmusik passt sich der Situation an, ist aber etwas eintönig. Die restliche Soundkulisse ist gut und lässt einen ins Spiel eintauchen.
Sherlock Holmes Chapter One

Steuerung:
Die Steuerung kann völlig frei belegt werden. Die Standardsteuerung ist aber genretypisch und lässt keine großen Wünsche offen. Das Spiel verfügt über einen vollständigen Maussupport. Vor allem in den Kämpfen kann es trotzdem einmal passieren das Holmes an Gegenständen komisch hängen bleibt und es ist nicht möglich zu springen oder in Deckung zu gehen.
Sherlock Holmes Chapter One

Spielspaß:
Zu Beginn legt man zwei Schwierigkeitsgrade fest. Einmal für die Ermittlung, hier kann man aus vordefinierten wählen oder jeden Aspekt frei wählen z.B. ob man Tipps bekommt. Anschließend den für den Kampf, hier ist es sogar möglich zu wählen ob man die Kämpfe überspringen kann, auch hier kann man aus Vorgegebenen wählen oder jeden Aspekt einzeln festlegen. Der Schwierigkeitsgrad kann jederzeit in den Optionen geändert werden, dies macht aber ein Neuladen des Spielstands notwendig. Man kann jederzeit speichern, beim Laden startet man aber vom letzten Checkpoint oder nächsten Schnellreisepunkt. Im Spiel selbst gilt es dann die Fälle zu lösen indem man nach Hinweisen sucht. Manchmal muss man einen Hinweis anpinnen um sich mit den Personen über diese zu unterhalten oder weitere Hinweise dazu zu finden. Es gibt auch einige Analyseansichten die Informationen zu Personen und Gegenständen liefern. Teilweise gilt es Personen und Umgebungen in einer Detailansicht zu untersuchen. Die zu findenden Bereiche sind hier teilweise extrem klein und schwer zu finden, man erfährt lediglich wie viele es zu finden gilt. Mit Z kann man sich Hotspots in der nahen Umgebung anzeigen lassen, diese Funktion hat allerdings eine kleine Abklingzeit. Auf der Karte sieht man ob alle Hinweise gesammelt wurden. Teilweise muss man sich auch verkleiden um an Informationen zu kommen oder Orte zu betreten. Zu jedem Spielaspekt bekommt man beim ersten mal ein kleines Tutorial, kann dieses aber jederzeit erneut aufrufen. Am Ende der großen Fälle zieht man Schlussfolgerungen, in einer extra Ansicht, so kann man zu verschiedenen Endergebnissen kommen. Egal zu welchem Schluss man kommt und welches Endergebnis man auswählt, der Fall ist erfolgreich abgeschlossen.
Sherlock Holmes Chapter One
Das Spiel hat eine große Open-World, auf der man Schnellreisepunkte entdecken kann. In dieser Open-World findet man ab und an einige Neben-Fälle, bei denen es nur gilt Hinweise zu sammeln und die Geschehnisse zu rekonstruieren um sie zu lösen. Diese können teilweise als DLC erworben werden, die aber viel zu teuer sind, 5-10 Euro werden hier für diese Fälle fällig, 25 Euro für den Season-Pass. Nach jedem großen und kleinen Fall bekommt man etwas Geld. Von diesem kann man die Zeitung kaufen, wo nochmal über den Fall berichtet wird. In Kleidungsgeschäften kann man neue Kleidungsstücke erwerben, oder kostenlos ausleihen. In Möbelgeschäften kann man neue Möbel für das Anwesen erwerben. Der Spielspaß wird aber immer wieder durch nervige Elemente getrübt. So muss man immer wieder auf der Karte nach Straßennamen suchen um den Ort eines Falls zu finden. Die Neben-Fälle sind teilweise recht schwer und ohne Lösung kaum zu schaffen. So muss man sich in einem Fall verkleiden und in Verbrecherkluft eine bestimmte Personengruppe ansprechen, einen Hinweis dazu findet man nicht. Das Kampfsystem ist ebenfalls einfach nur nervig, man muss erst die Gegner kampfunfähig machen indem man kleine Bereiche an ihnen trifft, oder sie in Fallen lockt und sie dann in einem QTE ausknockt.  Wahlweise kann man sie einfach nieder schießen, was aber weder von Jon noch von der Polizei gern gesehen wird. Das Kampfsystem ist außerdem unausgereift, permanent bleibt man irgendwo hängen und rennt eigentlich nur dumm umher um sich in eine gute Position zu bringen, teilweise bleibt man sogar stecken und scheitert so. Vor Spielende muss man einen Spielstand angelegt haben um weiterspielen zu können und die verbleibenden Fälle zu lösen, da nach dem Abspann Schluss ist und das Spiel an einem Punkt ohne Umkehr automatisch gespeichert hat. Die Spielzeit ist in Ordnung und beträgt je nach Anzahl der Nebenfälle zwischen 10-20 Stunden.
Sherlock Holmes Chapter One

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt lebendig, überall gehen die Leute ihren Tagesgeschäft nach. Lediglich das sich Passanten in der Entfernen ruckartig bewegen um aus dem Sichtfeld zu verschwinden, stört die Immersion. Pflanzen und Zweige wiegen im Wind, es sind aber keine Wettereffekte vorhanden und der Wind bläst immer gleich stark. Das Spiel hat außerdem einen dynamischen Tag-/Nacht-Wechsel, der allerdings am Verhalten der Passanten nicht viel ändert.
Sherlock Holmes Chapter One

Fazit:
Sherlock Holmes Chapter One hat sehr viele kleine Schwächen und nervige Spielelemente. Es sollte beachtet werden, dass man permanent nach Straßennamen sucht, blöd um Gegner rumrennt oder die Kämpfe wahlweise überspringt und im Notfall zu einer Lösung greift. Wer über diese Schwächen hinwegsehen kann, sollte aufgrund der Story der Fälle und dem Sherlock Holmes-Feeling zugreifen. Für Chapter Two sollte man aber hier dringend nachbessern um aus dem gutem Spiel ein hervorragendes zu machen.
Sherlock Holmes Chapter One

Pluspunkte Minuspunkte
+ Sound
+ Schwierigkeitsgrade
+ Hotspotanzeige
+ viele Analyseansichten
+ man fühlt sich wie Sherlock Holmes
+ Open-World
+ Schnellreisepunkte
– nur englische Sprachausgabe
– Zwischensequenzen in schlechterer Grafik als Spiel
– nervige Straßennamen-Suche auf der Suche nach Schauorten
– Hilfesystem teilweise nicht ausreichend
– In Untersuchungen zu findende Bereiche teilweise extrem klein
– unausgereiftes und nerviges Kampfsystem
– Savegame startet vom letzten Checkpoint oder Schnellreise
– DLCs zu teuer

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Alan’s Automaton Workshop

am 24. Januar 2022 unter Logikspiel, Review, Test abgelegt

Story:
Die Geschichte spielt in einer Cyberpunk-Welt Ende 1930. Man selbst fängt bei Alan als Konstruktor und Partner an. Alan’s Kunden möchten allerlei automatisierter Steampunk-Maschinen und man selbst ist für die Automatisierung verantwortlich. Dazu gilt es Abläufe zu schreiben. Im Spielverlauf trifft man dann immer wieder auf neue Kunden, die sich noch komplexere Maschinen wünschen. Die Story ist aber eher nebensächlich und nicht besonders spannend.
Alan Automaton Workshop

Grafik:
Das Spiel hat nicht animierte 2D-Hintegründe auf denen sich schwach animierte Charaktere unterhalten. Die Automatisierungen sind cool animiert, mit allerlei Zahnräder die sich anhand des Ablaufplans bewegen. Trotz dieser eher simplen Grafik, hat das Spiel sehr lange Ladezeiten zwischen den Kapiteln ohne Ladebalken, so dass man oftmals nicht weiß ob sich das Spiel aufgehängt hat.
Alan Automaton Workshop

Sound:
Das Spiel ist leider nicht auf Deutsch verfügbar und verfügt über keine Sprachausgabe. Die Dialoge sind in einer großen Sprechblase dargestellt und müssen durch Lesen erfasst werden. Das Spiel hat pro Levelabschnitt andere, sich aber wiederholende, Hintergrundgeräusche. Auch die Hintergrund-Musik ist sehr monoton.
Alan Automaton Workshop

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, lediglich Strg+C, Strg+V und Strg+Z sind vorhanden und erfüllen die Standardaufgaben.
Alan Automaton Workshop

Spielspaß:
Der Hauptteil des Spiels besteht darin Flow-Charts zu erstellen. Die Befehle in diesen lassen sich nur Auswählen, selbst getippt wird nichts. Es sind aber grundsätzliche Funktionen wie Breakpoints und Debugger vorhanden. Nachdem das Flow-Chart alle Test erfolgreich durchlaufen hat vergibt das Spiel Punkte je nachdem wieviel Nodes man gebraucht hat und wie viele Steps benötigt wurden. Das Spiel speichert anschließend automatisch, man kann aber jeden abgeschlossen Level erneut öffnen und bestehende oder neue Flow-Charts editieren. Der Schwierigkeitsgrad zieht mit jedem Kapitel deutlich an, ab Kapitel 3 wird es echt knackig. Wenn man mal nicht weiterkommt, hat man zudem Pech gehabt, es gibt keine Lösung oder Tipps. Das Spiel fördert aber extrem „Out of the Box“-Denken, da man aufgrund der beschränkten Befehle und Möglichkeiten etwas ums Eck denken muss. Leider fehlt die Möglichkeit Bedingungen einfach zu verneinen oder mit OR zu verknüpfen, was zu unnötiger Fleißarbeit führt. Auch fehlen Erklärungen zu Befehlen oder Komponenten, was es vor allem für Programmieranfänger nochmal verkompliziert. Das Spiel macht außerdem weder Programmier-Profis noch Programmieranfänger richtig Spaß. Für Beide ist es zu schwer, da die einen in ihrer Programmiersprache einfachere Möglichkeiten kennen und die anderen nicht auf die Lösung kommen. Wer aber auf Herausforderungen steht, gut programmieren kann und sich nicht an Fleißarbeit stört wird moderaten Spaß haben.
Alan Automaton Workshop

Spielwelt:
Das Spiel verfügt nur über statische Hintergründe, fängt aber den Steampunk-Stil gut ein. Ein paar Animationen hätten dem Spiel trotzdem ganz gut getan, so wirkt leider alles recht leblos.
Alan Automaton Workshop

Fazit:
Die ersten zwei Kapitel sind ganz nett um mal jemanden an Flowcharts und Programmierung heranzuführen. Ab Kapitel 3 zieht der Schwierigkeitsgrad aber extrem an und man braucht viel Fachwissen u.A. über Binary. Selbst für erfahrende Entwickler wird das Spiel ab Kapitel 4 aber zunehmend zur Qual, vor allem da man sehr in den Möglichkeiten beschränkt ist und so sehr komplexe Flow-Charts schreiben muss. Der erste Teil von Kapitel 5 ist noch zu schaffen, ab dann sind die Möglichkeiten zu beschränkt um noch weiter machen zu wollen. Bis dahin hat man aber gute 15 Stunden gebraucht und dann langt es einem auch so langsam. Wer also programmieren kann und sich gerne mal wieder in Flow-Charts austoben möchte, dem sei das Spiel ans Herz gelegt. Alle nicht Programmierer seien gewarnt, für euch ist wohl ab Kapitel 2 Schluss und zum Lernen von Programmierung eignet sich das Spiel nur bedingt, eher um sich die grundsätzlich Denkweise anzueignen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ ideal zum Lernen von Flow-Charts
+ ein großer Spaß für Leute die eine Herausforderung suchen
+ Out of the Box Denken
– hat nur am Rand was mit aktueller Programmierung zu tun
– Sound
– Story
– Spielwelt
– sehr beschränkte Operationen die das Spiel unheimlich herausfordert machen
– kaum für Leute geeignet die nicht täglich programmieren
– keine Lösungen oder Tipps
– keine Erklärungen der Befehle
– keine Verneinungen
– lange Ladezeiten

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Portal 2

am 24. April 2011 unter Logikspiel, Review, Rätsel, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Portal 2 spielt man das aus Teil 1 bekannte Testsubjekt das im ersten Teil den weiblichen Testcomputer GLaDOS gekillt hatte. In Teil 2 will Sie nun mit einem etwas verrückt wirkenden Wartungsroboter Wheatley fliehen, der für die Testsubjekte zuständig war, doch als die beiden aus Versehen, den eigentlich toten Testcomputer GLaDOS wiederbeleben, scheint die Geschichte wieder von vorne zu Beginnen und das Ziel heißt nun Überleben und den Testcomputer erneut ausschalten, doch am Ende kommt alles ganz anders wie geplant und es stellt sich die Frage: Wem kann ich vertrauen?
Portal 2
Portal 2

Grafik:
Die Grafik passiert auf der HL2 bekannten Engine, allerdings ist diese immer noch nicht in die Jahre gekommen durch sehr hohe Kantenglättungsmöglichkeiten und Texturenfiltern ist das Spiel wirklich genial anzusehen und die Grafik macht eine Menge her. Auch die Schatteneffekte sind toll gelungen und man staunt schon zu was die Engine nach Jahren noch in der Lage ist.
Portal 2
Portal 2

Sound:
Auf Englisch ist das Spiel ungeschlagen, die Computerstimmen wirken authentisch und die Hintergrundmusik passt wunderbar zum Geschehen, aber auch die deutsche Synchronisation ist recht gut geworden, allerdings ist der Wortwitz manchmal nicht gar so gut. Trotzdem wirken die Sprecher recht motiviert und bringen ihre Rolle authentisch herüber. Ich persönlich habe das Spiel in beiden Versionen (Englisch und Deutsch) durchgespielt und finde die Deutsche im Vergleich zur Englischen recht angemessen und gut gelungen.
Portal 2
Portal 2

Steuerung:
Die Steuerung ist Ego-Shooter typisch. Die Hauptfigur wird mit den wasd-Tasten bewegen  und mit der linken und rechten Mausstaste verschießt man Portal, ebenso kann man mit Leer springen und mit E Gegenstände aufheben oder benutzen.
Portal 2
Portal 2

Spielspaß:
Für diejenigen die Portal noch nicht kennen sollten, einmal kurz die Grundlagen, im Spielverlauf bekommt der Spieler eine sogenannte Portalgun, mit der sich Portale verschießen kann, mit Hilfe von dieser muss er mehr oder weniger schwere Rätsel lösen, zu Beginn sind diese recht simple wie schieße das Portal auf eine Erhöhung auf den Boden die andere Seite laufe hindurch drücke oben einen Schalter bekomme dadurch eine Kiste und lege diese auf einen Schalter der den Ausgang des Levels offen hält. Solche Rätsel sind bereits aus Teil 1 bekannt und stellen eingefleischte Portal-Spieler zu keinerlei größeren Probleme. Allerdings bietet Portal eine Menge Neuheiten, die sich wunderbar in die Spielwelt einfügen. So gibt es zum einen Laserstrahlen, die man in entsprechende Empfänger lenken muss, dazu stehen einem zum einen natürlich seine Portale zur Verfügung zum anderen gibt es neue Kisten, mit deren Hilfe sich die Läserstrahlen umlegen lassen, desweiteren gibt es Lichtstecke, heißt feste Brücken die aus Licht bestehen und sich daher durch Portal lenken lassen, ein weitere Neuerung sind eine Art Wurmlöcher in die der Spieler springen kann und durch die Luft gleitet, außerdem sind Sprungplatten dazugekommen die einen durch die Luft schießen. Soweit die Neuerungen im normalen Testgelände, im Spielverlauf kommt man auf ein neues Testgelände auf der es eine Art Schleim gibt, der je nach Farbe unterschiedliche Fähigkeiten hat, der blaue Schleim ist eine Art Trampoline und schleudert den Spieler und Objekte nach dem auftreffen wieder in die Luft, der orange Schleim ist recht rutschig und kann zum schnellen Gleiten über eine Fläche genutzt werden und zum Schluss gibt es da noch den weißen Schleim mit dem sich Flächen weiß Färben lassen und so neue Portalflächen generieren lassen, Portale können nämlich nur auf sehr hellen und weißen Flächen angebracht werden. Wer Portal nicht kennt und denkt das hört sich ja alles harmlos an hat weit gefehlt, den Portal ist durchaus gefährlich, zwar kann die Progatonisten nicht durch höhe Stürze sterben, allerdings kann sie nicht schwimmen und in manchen Levelabschnitten findet man automatische Waffenroboter die von sich aus das Feuer auf alle Menschen eröffnen. Auch hat man in Portal 2 jetzt die meisten Geschicklichkeitspassagen ausgebaut und das Spiel so fast komplett zum Rätselspiel umgebaut, unter Zeitdruck steht man eigentlich nur im Endkampf. Auch die Rätsel sind alle durchwegs logisch und daher gut zu lösen, lediglich in einigen Passagen sucht man nur noch Portalflächen um von einem Ort zum anderen zu kommen, was ein wenig nervig ist. Trotzdem sind die Rätsel durchwegs sehr genial und unterschiedlich aufgebaut und machen eine Menge Spaß, auch der Schwierigkeitsgrad steigt stetig an, was allerdings nichts macht da der Spieler bei neuen Spielelementen erst einmal immer in einem leichteren Levelabschnitt eingeführt wird bevor es richtig losgeht und man dann wieder alles mit allem kompinieren muss. Das alles noch gepaart mit der tollen Story macht einen höllen Spaß und verleitet, trotz bekannten Rätsel zum mehrfachen durchspielen. Wer dann immer noch nicht genug hat kann sich mit einem Freund an den Koop-Modus wagen, in dem es wieder komplett neue Rätsel gibt.
Portal 2
Portal 2

Spielwelt:
Die Spielwelt von Portal 2 ist recht authentisch und passt wunderbar zu der aus Teil 1 bekannten, außerdem sieht man endlich mal mehr von der kompletten Anlage, außerdem gibt es einige Levelabschnitte die in einer etwas anderen Umgebung spielen, weshalb auch die Abwechslung nicht zu kurz kommt.
Portal 2
Portal 2

Fazit:
Mit Portal 2 schließt man an den Überraschungserfolg von Portal an, das unter Spieler als Kult gilt. Umso überraschender ist die tolle Umsetzung von Teil 2 in diesem Spiel setzt Valve noch einmal eine Schippe drauf und bietet dem Spieler ein tolles Spielerlebnis das nicht nur Rätsel- und Ego-Shooter-Fans, die bei Teil 1 noch kritisch waren, begeistert, sondern auch alle anderen. Wer Portal 2 in diesem Jahr nicht spielt verpasst wohl ein Stück Spielkultur.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ spannende Story
+ neue Rätsel
+ neue Rätselelemente
+ Steuerung
+ Sound
+ Spielwelt
+ tolle Humor
– ein wenig kurz

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Download des WMV-Videos: Portal2

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