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NoFear13

The Centennial Case: A Shijima Story

am 17. Mai 2022 unter Abenteuer, Review, Rätsel, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt Haruka, eine erfolgreiche Krimi-Autorin. Dafür hat sie einen Fachmann Eiji, der prüft, ob die Bücher akkurat sind. Jetzt hat Eiji ein Problem unter einem Baum auf seinem Grundstück wurde eine hundert Jahre alte Leiche entdeckt. Eiji will aufklären, wer der Tode war und warum er ermordet wurde, dafür benötigt er die Hilfe von Haruka. Er vermutet, dass es etwas mit der Frucht der Jugend zu tun hat, die er unbedingt finden will, um sie für die Wissenschaft nutzbar zu machen. Also begibt sich Haruka auf Zeitreise, um Mordfälle der vergangenen Zeiten zu lösen, die sich alle rund um die Frucht drehen. Die Story ist jetzt nicht besonders spannend und schon arger Nonsens und motiviert daher kaum zum weiter spielen. Gerade das Ende ist für einen Krimi totaler Unfug und macht das Spiel endgültig kaputt.
The Centennial Case: A Shijima Story

Grafik:
Echtfilm-Szenen im Breitbildformat mit starker Fragmentierung, da sie auch nur in 1080p verfügbar sind. Durch das Breitbildformat hat man schwarze Balken, diese sind aber auch auf einem passenden Monitor vorhanden, da das Videomaterial selbst die schwarzen Balken beinhaltet. Die Grafik ist daher völlig inakzeptabel, lediglich die Szenen im Gedankenraum sind echte Grafik, hier sind auch nette Spiegelungseffekte vorhanden. Im Gedankenraum wird auch endlich der komplette Bildschirm genutzt. Daneben gibt es eine Szene, in der man aus einem Raum entkommen muss. Hier kann man sich in einem aus Real-Fotos bestehenden Raum umsehen und die Gegenstände in diesem Analysieren. Das ist jedoch eines der wenigen Highlights des Spiels.
The Centennial Case: A Shijima Story

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur englische Sprachausgabe. Die englischen Sprecher sind in Ordnung, aber völlig emotionslos und teilweise sprechen sie undeutlich. Daneben sind sie nicht wirklich Lippensynchron, oftmals Sprechen sie weiter, obwohl der Schauspieler nicht mehr spricht oder sprechen schon, wo der Schauspieler noch nicht spricht. Es kann sich hierbei also nicht wirklich um professionelle Synchronsprecher handeln. Im Hintergrund hört man eine passende Soundkulisse, außerdem spielt eine angenehme sich der Situation anpassende Musik. Die restlichen Soundeffekte außerhalb des Films sind Standard und geben nur etwas Feedback.
The Centennial Case: A Shijima Story

Steuerung:
An der Steuerung passt gar nichts. Im Hauptmenü ist kein Maussupport vorhanden. Im Spiel nur im Gedankenraum und in der Escape-Szene. Ins Hauptmenü gelangt man mit Shift statt ESC. Die meisten Tasten können zwar angepasst werden, das aber nicht. Die Tasten können aber nicht auf Seitentasten der Maus gelegt werden. Das Spiel ist so furchtbar zu steuern, die wenigsten Tasten sind so wie man es erwartet. Zum Glück wird die ganze Zeit unten angezeigt, welche Tasten man drücken kann. Auch im Gedankenraum muss man genau darauf achten, wie man die Bahn zum Kombinieren stellt. Statt diese einfach Horizontal darzustellen hat man sich für eine Iso-Ansicht entschieden, die oft dazu führt, dass man die Hinweise nicht sauber anbringen kann.
The Centennial Case: A Shijima Story

Spielspaß:
Im Spiel schaut man sich Filmszenen an, diese geben Hinweise. An bestimmten Stellen landet man im Gedankenraum und muss die Hinweise mit dem Rätsel verbinden, um so Hypothesen zu erlangen. Mit diesen überführt man dann den Mörder, ist die gewählte Hypothese falsch, bekommt man das gleich von allen Anwesenden erklärt und muss eine andere wählen. Leider geht es dabei jedes Mal wieder über den Gedankenraum, was zu nervigen Wartezeiten führt. Vor allem da man erst wieder zum Ende scrollen muss und den Fall dort abschließen. Daneben muss man Entscheidungen treffen, das Ganze ist trotzdem mehr interaktiver Film wie wirkliches Spiel. Vor allem, da die gewählten Entscheidungen kaum Auswirkungen haben. Die ganzen Szenen scheinen so als wären alle Schauspieler und Sprecher auf Ritalin. Alle Szenen ziehen sich ewig und kommen nicht wirklich auf den Punkt. Auch die Dialoge sind teilweise total unnütz und bieten keinerlei Informationen, die man benötigen würde. Es ist auch nicht möglich die Filmgeschwindigkeit zu erhöhen oder gar mal zu spulen. Das Spulen ist erst erlaubt, wenn man die Filmszene schon einmal gesehen hat, z. B. weil man die falsche Schlussfolgerung gewählt hat und neu ansetzen muss.
The Centennial Case: A Shijima Story
Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Das Lade-Menü lässt dies zwar vermuten, eine wirkliche Möglichkeit dazu konnten wir nicht entdecken. Es gibt 4 Morde aufzuklären, die Geschichten darum dauern so 1 bis 2 Stunden, man ist also gute 8 Stunden mit den 4 Morden beschäftigt. Dann geht es in die letzten beiden Kapitel, hier ist auch mal interaktives Gameplay vorhanden, in dem man die Welt erkunden muss. So kann man im Gedankenraum Hypothesen finden, um sich aus einer brenzligen Lage zu befreien. In dieser Szene kann man auch jederzeit in den Gedankenraum wechseln, um dort neu gefundene Hinweise zu kombinieren. Wäre das ganze Spiel so gewesen und hätte man hier noch ein vernünftiges Hinweissystem eingebaut, hätte ein ganz ordentliches Spiel draus werden können. Hier ist man allerdings nur an die 2 Stunden beschäftigt gefolgt von einem 2-stündigen Abschluss-Fall und einem einstündigen Epilog. Den Epilog muss man übrigens im Hauptmenü nach dem Abspann mit dem letzten Punkt (Du hast eine Nachricht) starten. Insgesamt hat man also eine Spielzeit von knapp 13 Stunden, dann reicht es auch.
The Centennial Case: A Shijima Story

Spielwelt:
In den Filmszenen sind passende Umgebungen die einige Details haben. Auch die Kulisse und die Outfits passen sich den verschiedenen Zeiten der Geschichte an. Viele Logikfehler, wenn z. B. gerade eine Leiche ausgegraben wurde, warum ist dann am Baum überall schon wieder Gras. Auch die Hinweise und die Schlussfolgerungen sind teilweise nicht ganz logisch. Nur weil die eigene Mutter nicht wusste, das Eiji eine Kimono hat, will man darauf schließen, dass sie nicht seine leibliche Mutter ist, weil diese das wüsste? Auch das Ende ist starker Nonsens, was nicht zu einem logischen Krimi passen will. Das alles macht die Spielwelt unglaubwürdig und raubt den letzten Spielspaß.
The Centennial Case: A Shijima Story

Fazit:
Dieses Spiel ist nur ein völlig langweiliger und belangloser Film, der fast unberührt von den eigenen Entscheidungen abläuft. Wer unsere Seite kennt, weiß das ich normalerweise auch diese Art von Spiele mag. Es kommt aber in diesem Film in keinem Moment auch nur ansatzweise Spannung auf und die Story ist totaler Nonsens. Noch dazu ist das Spiel völlig überteuert, den Vollpreis von 50 Euro hierfür zu verlangen grenzt an Raub. Klar für Square Enix ist das kein Vollpreis, diese Verbrecher verlangen ja normalerweise 60 bis 70 Euro. Finger weg von diesem Schund, euer Geldbeutel wird es euch danken.
The Centennial Case: A Shijima Story

Pluspunkte Minuspunkte
+ Entscheidungen
+ Hypothesen
+ Befreiungsszene
– Breitbildformat
– Fragmentierung
– nicht Lippensynchron
– Steuerung
– kein freies Speichern
– Story
– Sprecher
– ewige Monologe
– sehr langsame Sprecher und Schauspieler
– völlig überteuert

Bewerte dieses Spiel:
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NoFear13

Cargo Company

am 06. Mai 2022 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Review, Simulation, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Du bist Transportunternehmer eines planetenweiten Verkehrsunternehmens. So transportierst du Waren und Passagiere nicht nur zwischen einzelnen Orten, sondern gleich ganzen Planeten. Eine wirkliche Story ist allerdings nicht vorhanden.
Cargo Company

Grafik:
Eine simple 2.5 D-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Falls man das Spiel mit G-Sync startet, läuft es nur mit wenigen FPS ca. 10 bis 20. Erst, wenn man G-Sync deaktiviert läuft das Spiel mit 40 bis 80 FPS. Das ist aber trotzdem für diese simple Grafik viel zu wenig.
Cargo Company

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, es ist aber keine Sprachausgabe vorhanden. Es gibt aber auch keine Texte, die eine Sprachausgabe erfordern würden. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik. Ansonsten hört man die Bevölkerung und die einzelnen Transportmittel im Hintergrund. Sonst geben nur die Buttons ein leichtes Klickgeräusch von sich.
Cargo Company

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Es gibt keine Schnelltasten, lediglich mit WASD kann man sich über die Karte bewegen. Entsprechend kann auch keine Steuerung konfiguriert werden. Die Steuerung ist nicht nur mangels Schnelltasten total unhandlich und nervig. So ist auch WASD sehr stark verzögert, es dauert ewig bis die Kamera endlich bewegt. Die Gebäude können nicht per Hotkey gedreht werden, man muss die Ausrichtung unten im Menü wählen. Auch das Platzieren der Transportwege gestaltet sich extrem umständlich, da das Spiel nicht automatisch Zickzack baut. So muss man leider permanent absetzen und neu ansetzen, um seine Strecken zu bauen.
Cargo Company

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man einen Namen für sich und seine Firma und legt ein einfaches Logo fest, dieses kann auch importiert werden. Anschließend legt man eine Karte-Größe fest und wie viele Gewässer und Berge es gibt. Außerdem kann man festlegen, ob es KI-Konkurrenz gibt. Im Spiel verbindet man dann die entsprechenden Fabriken und Orte mit Zuglinien, Buslinien, LKW-Linien und später Raketen-Linien. Ab und an bezuschusst die Regierung dabei die erste Linie, die einen bestimmte Verbindung schafft. Die Fahrzeuge haben eine bestimmte Haltbarkeit und müssen dann ausgetauscht werden. Sobald man eine bestimmte Größe erreicht hat, kann man auch eigene Fabriken bauen. Da von Anfang an sonst alles freigeschaltet ist, außer dass die Planeten erst nach der Reihe bevölkert werden müssen, gibt es nicht viel Spielinhalt. Man kann das Spiel so mangels einer Geschichte nach wenigen Stunden wieder beenden. Dazu kommen die vielen Schwächen, die den Spielspaß endgültig rauben.
Cargo Company

Spielwelt:
Die Planeten haben ein paar Städte und unterschiedlich gestaltete Fabriken. Jeder Planet sieht etwas anders aus und auch die Gebäude und Fahrzeuge unterscheiden sich zwischen den Planeten stark. Man bekommt trotzdem nur leere Planeten zu sehen, auf denen einige Fahrzeuge unterwegs sind.
Cargo Company

Fazit:
Corgo Company hat bis auf das Detail, dass man Waren auch zwischen den Planeten befördern kann, nichts was es besonders macht. Entsprechend ist es ein ganz nettes Spiel für 8 Euro, eigentlich aber trotzdem zu teuer. Wer die Schnauze voll hat, von den vielen anderen besseren Transportsimulatoren kann sich das Spiel mal anschauen, wirklich empfehlenswert ist es aber nicht.
Cargo Company

Pluspunkte Minuspunkte
+ Transport zwischen Planeten
+ alle Transportmöglichkeiten
– Steuerung
– Grafik
– G-Sync inkompatibel
– kein Forschung

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NoFear13

Kapital: Sparks of Revolution

am 05. Mai 2022 unter Aufbauspiel, Indie-Games, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man ist Bürgermeister einer Stadt im 18. Jahrhundert. Man wurde nach dem Krieg ernannt, die Besatzungsmächte haben gerade die Stadt verlassen. Es gilt jetzt die Stadt wieder aufzubauen und dabei die Krisen zu managen und Entscheidungen zu treffen. Die Story ist aber nur nettes Beiwerk und erzählt keine richtige Geschichte, sondern leitet nur von Katastrophe zu Katastrophe.
Kapital: Sparks of Revolution

Grafik:
Eine 2D-Grafik die aus der Iso-Perspektive erlebt wird. Die Objekte und Bewohner haben Schatten, die fest an die Assets gebunden sind. Dadurch passen sich die Schatten nicht wirklich an und sind immer gleich. Insgesamt bekommt man eine recht schwache Grafik, trotzdem schafft es das Spiel nicht immer flüssig zu laufen und ruckelt bei größeren Städten ein wenig.
Kapital: Sparks of Revolution

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe, sondern nur Untertitel. Eine angenehme und abwechslungsreiche Hintergrundmusik. Im Spiel selbst hört man im Hintergrund Vögel und Hunde und Nachts Eulen und Grillen. Die restlichen Sounds sind eher simple geben aber ein gutes Feedback. Lediglich ein deutlicherer Ton, wenn neue Ereignisse auftreten, wäre schön gewesen. So übersieht man oftmals Symbole am rechten Bildschirmrand, die auf neue Ereignisse hinweisen.
Kapital: Sparks of Revolution

Steuerung:
Das Spiel wird größtenteils mit der Maus gesteuert. Eine freie Tastenbelegung ist entsprechend nicht möglich. Die einzige Schnelltaste, die vorhanden ist, ist die Leertaste, mit der man die Zeit pausieren kann. Hier wäre auf jeden Fall mehr notwendig gewesen oder eine Beschreibung welche Schnelltasten es gibt.
Kapital: Sparks of Revolution

Spielspaß:
Es steht Kampagne oder Sandbox zur Auswahl. In der Sandbox kann man alle Start-Bedingungen selbst bestimmen. In beiden Modi steht 3 Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Bei der Sandbox sind diese leicht, normal und schwer. Bei der Kampagne gibt es normal, schwer und sehr schwer. Es stehen einem mehrere Berater zur Seite, welche die Bevölkerungsschichten vertreten. Diese führen einen auch durch die Kampagne. Im Verlauf der Kampagne bekommt man immer wieder Aufgaben, die es zu erfüllen gilt und muss gleichzeitig auf die Ressourcen achten. Die ersten Aufgaben sind eine Art Tutorial die einem durch die Aspekte des Spiels führen. Unterstützt von entsprechenden Meldungen, sobald man ein bestimmtes Gebäude baut. Man kann immer nur ein Gebäude zur selben Zeit bauen, die anderen reihen sich ein. Das wird gerade zum Schluss einfach nur nervig. Im Spielverlauf erlässt man Gesetze, die neue Möglichkeiten frei schalten, wie neue Gebäude und Verdienstmöglichkeiten. Daneben gibt es auch Forschung, die dies ebenso ermöglicht. Im Spiel gibt es 7 Ressourcen: Geld, Getreide, Lebensmittel, Alkohol, Holz, Ziegel und Stahl. Bis auf Gold haben die restlichen eine maximale Lagerkapazität, die man dann erst durch Lagergebäude ausbaut. Die Ressourcen werden einmal von der Bevölkerung oder für neue Gebäude benötigt. Gold kann man durch Steuern und Geschäfte erzeugen, alles andere muss in entsprechenden Fabriken erzeugt werden. Allerdings verbrauchen Fabriken auch wieder Gold und das Getreide kommt via Zug und dieser muss mit Holz betrieben werden.
Kapital: Sparks of Revolution
Auch benötigt jedes Gebäude andere Bevölkerungsschichten und jede Bevölkerungsschicht hat eigene Gebäude um ihre 3 Bedürfnisse zufriedenzustellen. Das muss alles bei der Stadtplanung berücksichtigt werden, daneben treten ab und an Katastrophen und Forderungen auf, die es zu managen gilt. Sobald man die höhere Stufe eines Gebäudes erforscht hat, kann man das Gebäude ausbauen. Das Spiel hat jede Menge Bugs. So kann man den Zustrom an Einwanderer nicht beschränken, selbst wenn man ein Migrationsamt baut. Die Revolution können, wenn man zu wenig Polizisten schickt nie aufgelöst werden. Während einer Revolution kann man aber nichts mehr bauen und machen, das Einzige was hilft, ist ein neues Laden vor der Revolution. Man kann zwar jederzeit speichern, diese lassen sich auch problemlos laden, allerdings speichert das Spiel auch automatisch, diese Autosaves lassen sich allerdings nicht laden. Außerdem kann die finale Mission nicht abgeschlossen werden, wenn man bereits vorher eine neue Regierungsform gewählt hat. Nach 6 nervigen Stunden ist man mit der Kampagne durch, das liegt nicht nur an den Bugs, sondern dass das Spiel einen permanent mit irgendwelchen Problemen mobbt, obwohl alle Bevölkerungsgruppen zufrieden sind.
Kapital: Sparks of Revolution

Spielwelt:
Eine übersichtliche Karte ohne große Besonderheiten. Es sind zwar einige Seen, Ruinen der alten Stadt und Bäume vorhanden, sonst ist die Karte völlig leer und flach. Die Einwohner gehen ihrem Tagesgeschäft nach und Schlafen nachts. Außer man führt das Gesetz zweite Schicht und Spätschicht ein, das reduziert aber etwas die Zufriedenheit der Arbeiter. Ist die Bevölkerung unzufrieden demonstriert sie oder schlimmeres. Leider tun sie das auch einfach im Verlauf der Geschichte, wenn das Spiel das vorgibt. Die Arbeiter bewegen sich zwar zu ihren Arbeitsplätzen, in die Restaurants oder nach Hause. Ansonsten ist aber nichts los, die Spielwelt wirkt so leer und leblos.
Kapital: Sparks of Revolution

Fazit:
Kapital: Sparks of Revolution ist ein nerviges Aufbauspiel, dessen einziger Inhalt ist dem Spieler mit Katastrophen auf den Nerv zu gehen. Selbst, wenn man seine Stadt perfekt managt, kommt es früher oder später zu Tumulten. Da es gerade einmal 7 Ressourcen gibt und man auch noch auf 10 Produktionsgebäude beschränkt ist, kommt auch dieser Part zu kurz. Selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad ist das Spiel so kaum zu schaffen. Dazu kommen nervige und unnötige Bugs die das komplette Spiel zerstören. Finger weg von diesem Schund holt euch lieber Frostpunk mit ähnlichem Inhalt, was aber deutlich besser gemacht ist.
Kapital: Sparks of Revolution

Pluspunkte Minuspunkte
+ Aufbau
+ Gesetze
+ Forschung
– viel Bugs
– nervige Events
– wenige Schnelltasten
– Grafik
– Spielwelt

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NoFear13

Ultra Age

am 02. Mai 2022 unter Action, Hack & Slay, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt Age, der im Jahre 3184 mit seinem Roboter auf einem unbekannten Planten aufgeschlagen ist. Dieser wurde ausgesendet, um ein Relikt auf dem Planeten zu finden. Die NSB-Roboter, die man vorausgeschickt hatte, wurden gehackt und greifen Age jetzt an. Als man endlich das Relikt und so das Hacker-Signal findet, wird der Begleiter-Roboter Helvis, von Medea getötet. Age stürzt samt Relikt von einer Klippe in die Tiefe, landet aber unbeschadet im Wasser. Helvis Verstand hat sich aber auf das Relikt übertragen, das einige Fähigkeiten aufweist. Es gilt jetzt herauszufinden, was es mit dem Relikt auf sich hat und warum Medea es so unbedingt haben möchte.
Ultra Age

Grafik:
Das Spiel wurde in der Unreal Engine 4 entwickelt, trotzdem wirkt die Grafik etwas veraltet. Es sind zwar einige ganz gute Schatten- und Spiegelungseffekte vorhanden. Trotzdem fehlt jede Art von moderner Technik und ist eher auf den Stand von vor einigen Jahren. Da die Zwischensequenzen zudem in noch schlechterer Grafik gerendert sind, bekommt man eher einen schlechten Gesamteindruck. Dafür läuft das Spiel aber flüssig und ohne Ruckler mit hohen dreistelligen FPS-Werten.
Ultra Age

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Das Spiel ist komplett synchronisiert und die Sprecher sind in Ordnung. Dazu hat das Spiel eine ganz nette Hintergrundmusik, die sich der Situation anpasst. Auch der restliche Sound ist authentisch, so ändert sich der Sound der Schritte, je nach Untergrund. Der Kampfsound klingen wuchtig und gibt ein gutes Feedback.
Ultra Age

Steuerung:
Das Spiel steuert sich genretypisch und hat auch einen Maussupport. Es ist aber keine freie Tastenbelegung möglich. Mit der linken Maustaste führt man leichte Angriffe aus, mit der rechten Maustaste führt man schwere Angriffe aus. Diese lassen sich bei bestimmter Reihenfolge zu mächtigen Combos kombinieren. Das Dashen und Rennen liegt auf Shift, erst dasht man kurz los, dann rennt der Charakter weiter. Wenn man dasht, ist man kurz unverwundbar und muss daher Schlägen nicht wirklich ausweichen. Das Kampfsystem ist trotzdem ordentlich Aktion-Geladen und kurz bevor die Waffe eine Aufladung verliert, kann man einen kurzen Finisher ausführen. Mit R kann man zudem Gegner an sich heranziehen oder durch doppeltes Drücken Quantensprünge zu Gegnern oder zu schwebenden Kristallen machen. Objekte sammelt man mit T statt E auf. In bestimmten Abschnitten hat man eine feste Kamera, das nervt gerade mit der Maus etwas. Die Steuerung geht ganz gut von der Hand. Lediglich, dass man Mangels eines Beenden-Buttons, das Spiel mit ALT + F4 beenden muss, ist etwas ungewöhnlich.
Ultra Age

Spielspaß:
Im Optionsmenü lässt sich jederzeit der Schwierigkeitsgrad umstellen. Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, kann im Pausen-Menü aber jederzeit auf Hilfe klicken, um nochmal alles nachzulesen. Das Spiel speichert nur automatisch an entsprechenden Speicherkristallen. Die Waffen haben nur eine bestimmte Haltbarkeit, entsprechend muss man im Spiel immer gleichfarbige Kristalle finden, um die Waffen aufzuladen. Auch manche Gegner lassen eine Aufladung für eine Waffe fallen. Das eigene Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, man muss dieses mit seiner Heilfähigkeiten oder Speicherkristallen wiederherstellen. Die Heilfähigkeit benötigt die Energie von Helvis. Neue Energie erhält Helvis von gestorbenen Gegnern oder bestimmten Kristallen. Die Kristalle brauchen 12 oder 24 Stunden um sich wieder aufzufüllen. Mann kann die Zeit aber um 12 Stunden vorspulen, eine entsprechende Aufladung der Zeit-Fähigkeit vorausgesetzt. Die entsprechenden Ladungen erhält man, sobald die Energie von Helvis komplett aufgefüllt wurde. Aus lila Kristallen kann Helvis fest vorgegebene Module herstellen, die man ausrüsten kann, und welche die eigenen Attribute verbessern. Auch manche Gegner lassen diese Module fallen. Die gefundenen Module werden im Spielverlauf immer stärker, allerdings kann man nur von jedem Typ ein Modul tragen und die entsprechenden Slots müssen erst freigeschaltet werden. Dafür verbessert man seine Ausrüstung mit in der Welt zu findenden Power-Modulen. Die Gegner lassen daneben noch Kristallsplitter fallen, mit denen man seine 6 Waffentypen in jeweils einem eigenen Skill-Tree verbessern kann.
Ultra Age
Daneben können auch noch die 4 Fähigkeiten von Helvis ebenfalls mit diesen Kristallsplittern verbessert werden. Neben den beiden bereits erwähnten Fähigkeiten Heilen und Zeit-Beschleunigung kann Helvis ohne Energieverbrauch alle Kristallsplitter und Waffenkristalle in der Nähe aufsammeln. Daneben lädt man mit jedem besiegten Gegner noch Zorn auf und kann so mit der 4 Fähigkeit in Rage geraten. Leider schaltet man alle 4 grundsätzlichen Waffentypen recht zeitnah frei, was keine Neuerungen im Spielverlauf mehr bringt. Man benötigt diese zwar, da jeder Gegner eine bestimmte Konter-Waffe benötigt. Die letzten beiden Waffentypen, die man recht spät findet, müssen dann eine der anderen ersetzen, da man nur 4 Waffenslots hat. Entsprechend kämpft man sich aber nach 2 Stunden so nur noch sinnlos durch Gegner und Endbosse. Wenn man dabei stirbt vergehen 12 Stunden und man landet am letzten Speicherkristall. Wie bei der Zeit-Beschleunigung, werden dann alle Kristalle wieder aufgefüllt, aber auch alle Gegner wiederbelebt. Zudem verliert man alle Zeit-Aufladungen und Zorn-Aufladung, was einfach nur nervig ist. Dazu kommen Endbosse, die kaum zu besiegen sind, selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad tut man sich sehr schwer. Zum Schluss wiederholen sich dann auch noch einige bereits besiegte Boss-Gegner in stärkeren Versionen. Nach ca. 8 Stunden hat man sich dann durch das Spiel gequält. Der Abschluss dankt dies nicht einmal, dank völlig langweiliger Story.
Ultra Age

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht meist aus schlauchartigen linearen Leveln. Am Rand findet man viel Vegetation, die sich im Wind bewegt. Daneben gibt es zwar offenere Areas, die aber völlig leer sind und auch nur kurze Ausweitungen der linearen Schlauchlevel sind. Auch gibt es recht wenig Gegnertypen im zweiten Level hat man bereits alle Gegner einmal gesehen, dann folgen nur noch stärkere Ausprägungen. Neben den Gegnern ist auch nichts los und selbst die Umgebungs-Gestaltung wiederholt sich oftmals.
Ultra Age

Fazit:
Wer Lust hat durch leere Umgebungen zu laufen, sich mit viel zu starken Endbossen anzulegen, die kaum zu besiegen sind kann sich Ultra Age einmal anschauen. Selbst die paar Besonderheiten des Spiels, sind nach 2 Stunden alle erlebt. Die Story ist vollkommen belanglos und langweilig. Auch, dass man die Power-Module im Spiel finden muss, ist einfach nur lästig. Hier hat man einfach zu viele Nerv-Elemente eingebaut und für 8 Stunden Spielzeit sind 20 Euro auch zu viel Geld.
Ultra Age

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrade
+ 6 Waffentypen
+ Module-Upgrades
+ Waffen-Skill-Tree
– keine freie Tastenbelegung
– teilweise feste Kamera
– kein freies Speichern
– Nerv-Elemente
– Power-Module als Sammelobjekte

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Car Detailing Simulator

am 16. April 2022 unter Review, Simulation, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Du arbeitest in einer frisch ausgezeichneten Auto-Restaurations-Werkstatt. Also es scheint jedes Ziel bereits erreicht, man kann sich also zu Ruhe setzen. Leider wird die Werkstatt bei einem Hochwasser zerstört. Du beschließt kurzerhand deine eigene Werkstatt zu gründen. Das Spiel hat also grundsätzlich eine durchgängige Geschichte, diese wird in kurzen Comics während des Spieldurchlaufs erzählt. Ziel des Spiels ist es sich an alle Konkurrenz vorbei, wieder auf Platz 1 zu arbeiten. Die Story ist aber weder besonders spannend noch einfallsreich, sondern nettes Beiwerk um ein Ziel zu haben.
Car Detailing Simulator

Grafik:
Etwas veraltete 3D Grafik, die eher wie vor einigen Jahren erstellt wirkt. Die meisten Texturen stammen wohl aus irgendeinem Default-Asset-Set. Bis auf das Licht, das sich etwas auf den Fliesen und Autos spiegelt, und den Rückspiegel, der alles in schlechterer Grafik spiegelt, sind keine besonderen Effekte vorhanden. Dafür läuft das Spiel aber mit hohen Frame-Zahlen, hat dann aber wieder plötzliche unerklärliche starke Ruckler.
Car Detailing Simulator

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Es wird auch lediglich einmal kurz in einem Comic gesprochen, dieser kommt dann mit Untertiteln aus. Das Spiel hat viele kleine Übersetzungsfehler, die aber nicht weiter schlimm, sondern eher lustig, sind. Im Hintergrund hört man eine rockige Musik. Es gibt allerdings nur eine sehr beschränkte Anzahl von Titel, die sich daher schnell wiederholen. Ansonsten sind keinerlei Hintergrundgeräusche vorhanden, nicht mal die Lüfter an der Wand geben ein Geräusch ab. Nur die eigenen Aktionen sind vertont, die Geräte hören sich hierbei authentisch an.
Car Detailing Simulator

Steuerung:
Das Spiel verfügt über einen Maussupport und eine größtenteils genretypische Steuerung. Man kann die Tasten frei belegen, allerdings nur solche die an die Tastatur gebunden sind. Da das Schnellmenü auf der mittleren Maustaste liegt, kann man dieses nicht anpassen. Außerdem liegen viele Elemente auf der gleichen Taste. Je nachdem ob man auf den Werkzeugkasten oder das Regal mit zielt, nimmt man die Werkzeuge oder kann sie um platzieren. Das führt oftmals dazu das man eben dies tut, statt die Werkzeuge zu nehmen. Jeder Handgriff an den Autos muss manuell mit der Maus durchgeführt werden. Dafür wedelt man mit der Maus etwas hin und her oder zieht Kreise. Damit man sieht, wo man noch nicht herumgefuchtelt hat, kann man sich diese mit der rechten Maustaste rot hervorheben lassen. Ein Problem stellt das dann dar, wenn das Auto rot lackiert ist, hier hätte man eine immer eine Komplementärfarbe zum Lack wählen sollen.
Car Detailing Simulator

Spielspaß:
Du restaurierst Autos, zu Beginn bekommst du dafür ein kleines Tutorial. Jeder Schritt wird aber unabhängig davon bei jedem Auto erneut aufgelistet, sodass man immer weiß was zu tun ist. Zu Beginn wählt man aus Kundeaufträgen aus, die verschiedenen Aufträge zeigen an welche Ausrüstung benötigt wird. Daher sollte man genau darauf achten, dass man auch über diese verfügt, falls nicht wird auf dem Klick der Aufgabe das Werkzeug in roter Schrift angezeigt. Für die Aufträge hat man grundsätzlich unendlich viel Zeit, die Bewertung hängt nur davon ab, dass man auch wirkliche alle gewünschten Aufgaben durchführt. Später gibt es ab und an Aufgaben mit nerviger und unnötiger Zeit-Begrenzung. Vor allem da hier schon mal zu Bugs kommen kann, wenn man zu schnell arbeitet. Dann denkt das Spiel, man hätte einen Fleck übersehen und man kann die Aufgabe nicht abschließen. Da die zeitbegrenzten Aufgabe aber kaum mehr Belohnungen liefern, kann man sie auch einfach ignorieren. Es gibt laut Anzeige 12 Aufgabentypen, wir hatten aber während unseren Test kein Auto gefunden, das den 12 Aufgabentyp angeboten hat. Von den Aufgabentypen können beliebig viele bei einem Auto vorkommen. Die Aufgaben müssen dann teilweise in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden. Das Spiel zeigt die Aufgaben aber in der richtigen Reihenfolgen an und verhindert sogar eine falsche Ausführung. Das ist allerdings etwas nervig, wenn man aufgrund eines Bugs eine Aufgabe nicht abschließen kann und dann alle darauffolgenden auch scheitern. Da man die Autos aber jederzeit als fertig erklären kann und dann nur weniger Geld und Reputation erhält, ist das verschmerzbar. Die Aufgaben haben allesamt nur mit dem Aussehen des Autos zu tun, technische Aufgaben, damit das Auto auch wirklich fährt, sind nicht mit dabei.
Car Detailing Simulator
Die Aufgaben sind also das Waschen des Autos, hier muss man erst Schaum auftragen, dann abspülen und zum Schluss den Wagen abtrocknen. Hierbei muss man den Lappen immer wieder auswringen, damit er erneut Wasser aufnimmt. Daneben gibt es das Auspolieren von Kratzer, hier sucht man mit Schwarzlicht nach Kratzern und poliert die anschließend aus. Dazwischen muss immer wieder Polierpaste auf die Poliermaschine aufgetragen werden. Eine weitere Aufgabe ist das Waschen der Scheiben, hierbei muss man die Scheiben mit Reinigungsmittel besprühen und dann drüber wischen. Der Lappen muss natürlich immer wieder getrocknet werden, indem man ihn auswringt. Mit einem Upgrade kann man die Scheibe dann noch versiegeln um zu mehr Zufriedenheit der Kunden, und damit höherer Belohnung, zu sorgen. Auch den Innenraum gilt es manchmal zu reinigen, hierfür sprüht man die Sitze und Fußmatten mit Reinigungs-Schaum ein und saugt diesen anschließend ab. Später gibt es ein Upgrade wodurch der Staubsauger gleichzeitig den Schaum versprüht und diesen direkt wieder aufnimmt. Ab und an muss man anschließend die Sitze reparieren. Hier geht es nicht darum Löcher zu flicken oder gar die Sitze neu zu polstern, es ist hingegen lediglich erforderlich einige Flecken zu entfernen. Hierfür muss man den Fleck mit Schleifpapier behandeln und dann neu mit Farbe besprühen. Auch die Autoreifen gilt es ab und an zu reinigen. Hier muss man mit der Felgen-Bürste die Felgen-Zwischenräume und den Kotflügel reinigen, dann kann man mit der weichen Bürste den restlichen Reifen reinigen. Später bekommt man ein Upgrade, welches einem ermöglicht die Reifen einfach mit Reinigungsspray einzusprühen und dann mit dem Hochdruckreiniger anzusprühen. Dann kann man auch die Reifen noch versiegeln, um wieder die Kundezufriedenheit zu erhöhen. Wer ein Auto fährt, sollte auch über klare Scheinwerfer verfügen. Entsprechend ist eine weitere Aufgabe die Scheinwerfer zu säubern. Mit einem Reinigungsmittel sprüht man diese ein, raut sie anschließend an, um sie abschließend mit verschiedenen Tüchern und dem Polierer wieder klarzumachen. Da einige Kunden ihren Wagen als fahrende Mülltonne missbraucht haben, gilt es ab und an den Müll in einem Mülleimer zu sammeln. Einige Leute benutzen den Rückspiegel nicht einmal auf der Autobahn, trotzdem gilt es ab und an auch diesen mit einem staubfreien Tuch zu reinigen. Neben oberflächlichen Kratzer gibt es auch tiefe Kratzer, diese muss man mit Schleifpapier behandeln und dann neue Farbe durch Polieren angleichen. Die letzte Aufgabe könnte laut Symbol-Bild das Ausbeulen sein, es steht aber auch kein entsprechendes Werkzeug zum Kauf zur Verfügung, das diesen Vorgang ermöglichen würde.
Car Detailing Simulator
So verdient man also mit der Restauration von Autos Geld und steigt dann mit Reputation im Level auf und schaltet die weiteren Werkzeuge und Upgrades der Werkzeuge frei. Die Upgrades beschleunigen hierbei die Arbeiten etwas, indem man nicht mehr zwei Schritte benötigt oder größere Flächen schneller gereinigt werden können. Es sind aber nicht für alle Werkzeuge Upgrades vorhanden, außerdem gibt es für jedes Werkzeug nur eine Upgrade-Stufe. Dadurch dauert alles viel zu lange und es gibt keine Komfortfunktionen, man muss alles für jedes Auto manuell durchführen. Mit der Reputation steigt man auch im Ranking der Mitbewerber auf, man will ja schließlich wieder den ersten Platz und damit den verlorenen Preis gewinnen. Im Spielverlauf kauft man dann irgendwann auch wieder seine alte Werkstatt und muss diese dann erst mal von den Schäden befreien. Diese bietet dann Platz für zwei gleichzeitige Restaurationen, die manche Auftraggeber anbieten. Daneben kann man dann Autos auf dem Schrottplatz im hinteren Bereich kaufen, oder bei Online-Auktionen ersteigern. Diese kann man, nach der Restauration, dann in seinem Laden oder auf kaufbaren Plätzen im Ausstellungsräumen ausstellen und auf Online-Auktionen wieder verkaufen. Leider ändert sich nichts am grundsätzlichen Spielprinzip, man kann nicht mal Leute einstellen, die dann die alte Werkstatt verwenden oder einem Helfen. Auch bieten diese Online-Auktionen keine Reputation und kaum mehr Belohnungen, wenn man den Kaufpreis abzieht. Entsprechend macht man extrem schnell wieder Auftrags-Arbeiten. Um auf Platz 1 zu kommen sind hier 40 bis 50 Aufträge notwendig, was das Spiel extrem grindig macht. Dazu kommen die vielen kleinen Bugs, die immer wieder dazu führen, dass man Flächen mehrfach reinigen muss. Dies ist notwendig, da das Spiel sie einfach nicht als gereinigt erkennt, auch nach mehrfacher Reinigung nicht und man Aufgaben so gar nicht abschließen kann. Das Spiel kann jederzeit gespeichert werden, allerdings hat man nur einen Speicherslot pro Spieldurchlauf. Entsprechend kann man auch so die Bugs nicht umgehen, indem man einen alten Spielstand lädt. Besonders da das Spiel beim Verlassen automatisch speichert. Nach ca. 15 Stunden hat man sich dann schließlich zum Abspann durchgekämpft, der bis auf den aufstellbaren Pokal keine wirkliche Belohnung liefert. Danach kann man endlos weiter Spielen, falls man wirklich noch nicht genug Autos gereinigt hat.
Car Detailing Simulator

Spielwelt:
Man bekommt nur die eigenen Werkstätten und Ausstellungsräume zu Gesicht. Diese sind aber völlig leblos und bis auf wenige Details völlig leer. So ist auf der Autobahn, die man durch das Fenster im Ausstellungsraum sehen kann, niemand unterwegs. Auch sind keine Besucher oder Verkäufer da. Lediglich etwas Flatterband hängt vor dem Lüfter, welches sich aber immer mit derselben Animation bewegt und von nichts beeinflussen lässt. Pluspunkt sind die vielen authentischen Autos, bei denen sich sogar die Aufgabeschritte bei der Reifenreinigung, oder der Aufbau und Anzahl der Sitze, minimal unterscheidet. Allerdings sind gerade die Aufgaben teilweise unrealistisch oder gar falsch dargestellt. So werden beim Abschleifen der Sitze auch mal der Kurt oder das Plastik mit abgeschliffen und dann einfach neu mit der gleichen Farbe besprüht. Beim Reinigen der Reifen bleiben diese einfach am Auto und unser Mechaniker bekommt wohl irgendwann Rücken, da auch keine Hebebühne vorhanden ist. Auch die Sitze bleiben im Auto eingebaut, auch wenn man unzugängliche Stellen abschleift. Fast schon lustig ist, das Kratzer einfach nur ein aufgelegtes Asset sind, was teilweise über andere Fahrzeugteile wie Griffe läuft, ohne deren Form zu beachten. Daneben bessert man diese immer mit der Grundfarbe des Autos aus, das führt bei einem gestreiften Wagen dazu, das der andersfarbige Streifen mit der Grundfarbe bepinselt wird. Die Farbei gleicht sich dann beim Abschleifen an die Farbe des Streifens an, also aus Rot wird beim Abschleifen Orange. Dieses starke Ungleichgewicht zwischen, das man ganz genau jeden kleinsten Dreck oder Kratzer entfernen muss, und dann aber auf der anderen Seite der Realismus überhaupt nicht passt, führt leider zu einem schrecklichen Spielerlebnis.
Car Detailing Simulator

Fazit:
Anfangs macht es noch etwas Spaß die Autos aufzuhübschen. Da man aber keine technischen Anpassungen durchführt, ist es wohl nur für Leute mit einem Putzfummel geeignet. Spätestens nach dem 5 Auto hat man aber alle interaktiven Werkzeuge einmal benutzt und das Spiel verkommt zur Arbeit. Die Möglichkeit Arbeiter einstellen zu können, wäre eine sinnvolle Ergänzung gewesen, genauso wie noch stärkere Upgrades die, die Vorgänge fast komplett automatisieren. So wird das Ganze schnell zum Grind, wenn man wirklich wieder auf Platz 1 kommen möchte. Sobald man die alte Werkstatt wieder komplett ausgestattet hat, gibt es auch sonst nichts, auf das man hinarbeiten kann. Die Story belohnt das auch nicht wirklich, sobald man Platz 1 erreicht hat platziert man den Pokal und der Abspann folgt ohne jede Zwischensequenz. Ob man also wirklich Bock hat stundenlang an irgendwelchen Autos herumzufuchteln und dafür auch noch fast 15 Euro hinlegen möchte, muss jeder selber wissen.
Car Detailing Simulator

Pluspunkte Minuspunkte
+ für Auto-Aufhübscher ist alles dabei
+ eigene Autos kaufen und verkaufen
– …-Simulator
– Übersetzungsfehler
– Grafik
– Performance
– Sound
– keine Angestellten
– immer wieder die gleichen Tätigkeiten
– leblose Welt

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NoFear13

Straßenmeisterei Simulator

am 10. April 2022 unter Review, Simulation, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist leider nicht vorhanden. Man geht zur Firmenzentrale und bekommt dort Aufgaben zur Straßenausbesserung. Diese werden einfach schriftlich und ohne jegliche Kommunikation zugeteilt. Die Story muss man sich selbst ausdenken. Eine mögliche Variante wäre, weil du auf schwere körperliche Arbeit stehst und gerne den ganzen Tag im Freien bist, hast du dich für eine Karriere als Straßenmeister entschieden. Nur so als möglicher Vorschlag.
Straßenmeisterei Simulator

Grafik:
Die Grafik wirkt wie aus dem letzten Jahrhundert. Ein paar Schatteneffekte sind vorhanden, das war es auch schon. Es kommen viele Standard-Assets zum Einsatz, die man aus anderen Spielen kennt. Die Texturen poppen richtig ist Spiel rein. Heißt die Details, wenn man sie überhaupt so nennen mag, sind nur aus nächster Nähe sichtbar aus der Entfernung wirkt alles flach. Ein negatives Highlight sind die Seitenspiegel, die eine noch schlechtere Grafik haben wie das gesamte restliche Spiel, es wirkt als hätte man dort Bildschirme und keine Spiegel. Ein Rückspiegel ist nicht vorhanden, weder im Fahrzeug noch als Einblendung.
Straßenmeisterei Simulator

Sound:
Im Menü angenehme aber eintönige Hintergrundmusik. Im Spiel selbst ist außerhalb der Fahrzeuge keine Musik vorhanden. In den Fahrzeugen ist zwar Musik vorhanden, die Titel sind aber alle furchtbar nervig. Kein Wunder also das in den Standard-Settings die Musik auf 0 % steht. Im Hintergrund hört man die Autos, die man auch sieht, ansonsten sind keine Hintergrundsoundeffekte vorhanden. Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, es gibt aber keinerlei Sprachausgabe. Die Soundeffekte kennt man irgendwie auch schon so aus anderen Spielen, teilweise passen sie nicht einmal zu den Fahrzeugen. So ist die Soundkulisse insgesamt eher schlecht und besteht aus irgendwelchen Standard-Assets.
Straßenmeisterei Simulator

Steuerung:
Das Spiel wird im Großen und Ganzen Genretypisch gesteuert. Auch eine frei Tastenbelegung ist möglich. Ab und an reagiert die Steuerung aber nicht. Auch muss man schon recht genau mit der Maus auf das Objekt zielen damit mit ihm interagiert wird. Des Weiteren hätte man das Zuklappen der Ladefläche auf E legen können damit man dies nicht aus Versehen beim Beladen tut. Daneben schafft man es immer wieder sich mal festzufahren oder stecken zu bleiben und darf dann zusehen wie man rauskommt. Eine Taste zum Rücksetzen gibt es leider nicht.
Straßenmeisterei Simulator

Spielspaß:
Als ersten Auftrag bekommt man eine Landstraße auszubessern. Dafür schnappt man sich den Wagen mit dem Warnleitsystem und lädt alles Benötigte ein. Dafür muss man jedes Teil einzeln zum Wagen schleppen. Das Spiel zeigt einem aber ganz genau was man benötigt. Anschließend geht es zum Einsatzort, dort angekommen aktiviert man das Warnleitsystem und sperrt den Bereich ab. Dazu stellt man Barken auf und ein mobiles Ampelsystem. Keine Angst der Verkehr wartet ganz geduldig auch, wenn er sich bis Moskau staut. Am besten ist die Schubkarre, laut Arbeitsvorschrift kann diese nur drei Dinge aufnehmen egal wie groß oder klein sie sind. Ganz wichtig die Mobile Ampel darf nicht auf die Schubkarre wo kämen wir da hin, wenn man die Ampel und die Ampelfüße nicht einzeln tragen müsste. Anschließend geht es ans Ausbessern der Straße. Dafür nutzt man den Presslufthammer und füllt das Loch anschließend wieder auf, zum Schluss verdichtet man das Ganze mit der Rüttelmaschine. Ganz wichtig selbst ein aufgebrauchter Eimer muss anschließend entsorgt werden, wo kämen wir denn sonst hin. Vor dem Losfahren muss auch immer die Ladeklappe geschlossen werden, nicht das alles auf die Straße fällt. Anschließend muss alles wieder eingesammelt werden, die Straße freigegeben werden und alles wieder an seinen Ursprungsplatz geschafft werden. Das alles macht Straßenmeisterei Simulator mehr zur Arbeit wie zum entspannten Spiel.
Straßenmeisterei Simulator
Besonders da, bis auf das Auf- und Abladen bei 4 von 10 Barken, keine automatische Funktion vorhanden ist. Dann sind viele kleine Bugs, wie das man die Schubkarre nicht nehmen kann, nichts Game-Breaking aber nervig. Es gibt insgesamt 10 Auftragstypen, die auf 3 Strecken (Autobahn, Bundesstraße und Landstraße) ausgeführt werden können. Alle Auftragstypen werden die ganze Zeit mit Markierungen und Tastenhinweisen erklärt, sodass keine Fragen sind, wie etwas zu machen ist, wenn man nicht eine Tastenanweisung übersieht. Die spannendste und beste Aufgabe ist noch das Asphaltieren, da man hier fast alle Fahrzeugtypen einmal bedienen muss. In unserem 2-stündigen Video sind fast alle Aufträge einmal vorhanden. In ca. 3 Stunden hat man alle Auftragstypen einmal gesehen, in den ersten 3 Stunden hat man auch gelegentlich, durch die abwechslungsreichen Aufträge, etwas Spaß. Anschließend wird das Spiel dann aber langweilig und artet ja eh schon die ganze Zeit zu Arbeit aus. Hätte man noch mehr Abwechslung ins Spiel gebracht und einige Komfortfunktionen, wie das man nach dem ersten Auftrag einen Mitarbeiter fürs Aufladen, Absperren hätte abstellen könnte, hätte das Spiel sicherlich Spaß gemacht. So ist es leider nur wieder einer dieser Simulatoren, die sich zu ernst nehmen, und zur Arbeit ausarten. Das Spiel speichert nach jedem Auftrag automatisch ein freies Speichern ist nicht möglich, da jeder Auftrag in ca. 20 Minuten durch ist, ist das auch nicht wirklich notwendig.
Straßenmeisterei Simulator

Spielwelt:
Die Spielwelt ist ziemlich klein und besteht aus ziemlich gleich aussehenden Straßen. Neben den verschiedenen Fahrzeugen auf der Straße ist nichts los. Keine Tiere, Fußgänger oder gar Kollegen. Dass man nicht in den Graben fährt oder läuft, wird überall von unsichtbaren Mauern verhindert. Es gibt keinerlei Schadensmodel oder sonst etwas. Jeder Gegenstand wie Straßenschild oder Verkehrsteilnehmer stoppt einen unmittelbar von 100 auf 0 km/h. Die Physik ist völlig unrealistisch, man kann die Schubkarre mitten in andere Fahrzeuge stellen, wenn man zu Fuß gegen ein Auto prallt, hüpft diese ein Stück zurück. Auf der anderen Seite setzt das Spiel dann wieder auf völlig nervigen Realismus. So muss ein Fahrzeug erst mit R gestartet werden und mit der Leertaste die Handbremse gelöst werden, bevor man losfahren kann. Man muss die abgeschnittenen Äste, leeren Eimer oder defekten Leitplanken entsorgen. Wenn man schwere Gegenstände trägt, bewegt man sich im Schneckentempo. Die Tore in der Firma müssen manuell geöffnet werden. Lieber hätte man die Welt noch mit etwas Leben füllen sollen, das hätte mehr zum Spielgefühl beigetragen.
Straßenmeisterei Simulator

Fazit:
Wer wollte nicht schon immer bei der Straßenmeisterei arbeiten? Richtig, nicht mal im echten Leben ist das ein dankbarer Job. Im Spiel erlebt man ihn eins zu eins nach, heißt keinerlei Komfortfunktionen. Und das Schlimmste du buckelst ganz alleine, keine Azubi oder Kollegen die einem helfen können weit und breit. Wer Lust hat Schritt für Schritt alle Aktionen auszuführen bis die Straße repariert ist kann das mit diesem Simulator tun. Die Grafik ist dabei hässlich, der Sound unter aller Kanone und die Steuerung buggy. Um dieses Spiel sollte man daher lieber einen großen Bogen machen.
Straßenmeisterei Simulator

Pluspunkte Minuspunkte
+ fast alle Fahrzeuge der Straßenmeisterei
+ 10 Auftragstypen
+ Anweisungen was zu tun ist
– …-Simulator
– muss jedes Teil einzeln zum richtigen Ort tragen
– wenige Komfortfunktionen
– Physik
– Grafik
– kein Rückspiegel
– Steuerung reagiert teilweise nicht
– viele kleine Bugs

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NoFear13

Dead Man´s Diary

am 01. April 2022 unter Abenteuer, Horror, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Um das Jahr 2000, hat ein verrückter Diktator die Welt mit Atomraketen bombardiert. Die Überlebenden haben sich in Atomschutzbunker eingebuddelt. Leider hält die Strahlung länger an, als erwartet, entsprechend reichen die Vorräte nicht mehr für alle Überlebenden. Also entscheidet das Los, wer aus dem Bunker geworfen wird. Unsere Spielfigur hat leider die Arschkarte gezogen, und wurde entsprechend aus dem Bunker verband. So kommt man in den Genuss eines letzten Gratis-Fluges mit dem Helikopter. Leider mit verbundenen Augen, damit man den Weg zum Bunker nicht mehr findet. Man wird also mitten im Wald ohne Verpflegung ausgesetzt und muss nun irgendwie Überleben.
Dead Mans Diary

Grafik:
Die Grafik ist gut, wenn auch vom versprochenen Fotorealismus meilenweit entfernt. Es sind tolle Licht und Schatteneffekte vorhanden. Das Wasser spiegelt zwar sogar die getragene Ausrüstung, allerdings ist unser Charakter ein Vampir und wird nicht gespiegelt. Das ist total lächerlich, da so die Ausrüstung in der Luft schwebt. Aktuelle Raytracing-Effekte fehlen ebenfalls, dafür hat man aber hohe Frame-Zahlen. Es kommt aber zu regelmäßigen Rucklern, die dazu führen das man plötzlich in eine komplett andere Richtung blickt.
Dead Mans Diary

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, und verfügt sogar über eine deutsche Sprachausgabe. Da weit und breit keine anderen Menschen vorhanden sind, spricht der Held, mit sich selbst. Dabei hat er immer einen witzigen Spruch auf den Lippen, wie zum Beispiel: „Heute ist ein schlechter Tag mit dem Saufen aufzuhören“. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und passen zum Geschehen. Die Hintergrundmusik ist sehr beklemmend, obwohl es eigentlich nichts Kritisches gibt.
Dead Mans Diary

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert, die Standard-Steuerung lässt so keine großen Wünsche offen. Falls doch kann man die Tasten aber auch völlig frei belegen. Da man die meiste Zeit auch nur durch die Gegend läuft, macht die Steuerung auch keine großen Schwierigkeiten. Auch das Schlösser-Knacken ist so schon aus vielen Spielen bekannt und macht keine großen Schwierigkeiten.
Dead Mans Diary

Spielspaß:
Kurzes Tutorial, was einen in die Steuerung und grundlegenden Spielzüge einfügt. Im Spiel hat man dann viele Bedürfnisse und Attribute, die es zu befriedigen gilt. Dazu gehört natürlich Hunger und Durst, ob man Fieber hat, die Gesundheit und die Strahlung. Einiges Benötigte kann gefunden werden, wie die Kohle-Tabletten, Wasser und Konserven. Anderes muss erst am Lagerfeuer aus gefundenen Materialien hergestellt werden, unter anderem, Verbände und Umschläge gegen Fieber. Das Spiel kann jederzeit frei gespeichert werden. Zu Anfang folgt man einem Weg mit lauter Pfeilen, die einen zu einem Industriegebiet führen. Dabei hat man immer wieder kleine Schockmomente von einem knackenden Ast in der Nähe. Wirklich etwas Gefährliches kann man in dieser Phase aber nie erblicken. Die Nahrung muss auf Verstrahlung geprüft werden, bis auf Chips, diese können angeblich keine Strahlung aufnehmen. Daher darf man auf keinen Fall den Geigerzähler im Container rechts vor dem Industriegebiet verpassen. Ebenso benötigt man einen Dietrich und einen Schraubenzieher um den Container zu öffnen. Den Schraubenzieher findet man im Auto kurz zuvor. Eigentlich nicht zu verpassen, wenn man den Pfeilen folgt.
Dead Mans Diary
Danach soll man sein erstes Lager aufbauen. Die Suche nach den Materialien für den Schlafplatz und das Lagerfeuer nervt einfach nur. Die Suche nach der Decke wird zur Tortur, da man leicht das kleine Loch im Zaun hinter dem Zug-Wagon übersieht. Hat man die Nacht überstanden und zieht endlich weiter, startet der ganze Spaß im nächsten Kapitel ganz von vorne. Vor allem da unser Charakter keine Baumaterialien ins nächste Kapitel mitnehmen kann. Im zweiten Kapitel hat man dann wieder Spaß die Decke zu suchen, diese ist hinter dem Haus mit dem X hinter einer Treppe im Eck. Nachts bekommt man dann Besuch von einem Bären und toxischem Regen. So muss immer wieder Schutz vor dem Regen gesucht werden, bevor man einen sicheren Platz, vor dem Bären, auf dem Dach findet. Im dritten Kapitel darf man schließlich nach eine Autobatterie und Benzin suchen. Immer noch ohne Waffe und bis auf den Bären, der langsamer war als eine Oma ist, auch völlig ohne Gefahr. Eine Karte, die vielleicht mal alles markiert, was man auf wichtige Gegenstände untersuchen sollte, ist nicht vorhanden. Dass man dann für den Fotomodus noch sammelbare Münzen braucht, ist auch schon egal, man findet die ja eh so nebenbei auf der Suche nach dem anderen Scheiß. Ein Searching-Simulator ist wohl die passende Beschreibung für das Spiel. Wer so bei Kapitel 3 nicht die Lust verliert, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Wurde das Spiel überhaupt mal von jemanden Probe gespielt, der nicht genau wusste, wo die Sachen versteckt sind? Dann hätte eigentlich auffallen müssen, dass man mehr Hilfen einbauen muss oder halt mehr Objekte des gleichen Typs verstecken. Nach 5 – 6 Stunden vergeht einem halt einfach die Lust ewig nach irgendeinem Schlüssel zu suchen.
Dead Mans Diary

Spielwelt:
Man hört ständig Vögel, es sind aber nirgendwo welche sichtbar. Das einzige, was man so an Tieren sieht, ist in Kapitel 2 ein Bär. In Kapitel 1 wird man von ständigen Geräuschen erschreckt, sieht aber niemanden. Das lächerlichste ist der abgeschlossene Bunker aus dem Geräusche kommen, es ist aber dann niemand drin. Die verschiedenen Kapitel sind sehr unterschiedlich gestaltet. Innerhalb der Kapitel sieht aber jedes Eck ähnlich aus. Die Logik ist insgesamt kaum zu übertreffen. So wacht man mitten in der Nacht, genau dann auf, sobald der Bär die Stadt betritt. Nicht etwa, weil man den Bären gehört hat, nein man hat wohl Lust im verseuchten Regen herumzulaufen, den Bär bemerkt man so nebenbei.
Dead Mans Diary

Fazit:
Du suchst auch privat gerne nach Dingen? Du magst, wenn ein Spiel mit falschen Tatsachen wirbt? Dann bist du mit Dead Man’s Diary genau richtig bedient. Keine Ahnung was man sich bei diesem Spiel gedacht hat, man muss doch an irgendeiner Stelle merken, dass die Suche nach Dingen keinen Spaß macht. Besonders, wenn sich auch schon der Held selbst drüber beschwert. Ob man wirklich irgendwann seine Ausrüstung aufrüsten kann, keine Ahnung es scheint laut Menü so zu sein. Ob man irgendwann irgendeine Art von Waffe bekommt, laut Aussagen im Steam-Forum wohl nicht. Nur irgendwann hat selbst der härteste Spieler keine Lust mehr nach Dingen zu suchen. Ob Rätsel vorhanden sind, keine Ahnung. Wenn man nicht gerade die Suche nach Dingen, als Rätsel sieht, gibt es wohl später noch Safe-Code-Rätsel. Wir haben den Test, also noch 6 Stunden ohne all die versprochenen Features abgebrochen. Finger weg von diesem Spiel, gibt ja genug andere Kandidaten mit ähnlichen Versprechen, bei denen man nicht nur sinnlos nach Dingen sucht. Eine Komplettlösung konnten uns nicht einmal die Entwickler auf Nachfrage geben, in unserem Video seht ihr wo alles im ersten Kapitel versteckt ist. Ob das Spiel allerdings mit irgendwelche Steam-Guides mehr Spaß macht, ist zu bezweifeln. Schon jetzt kurz nach Erscheinen suchen im Forum alle verzweifelt nach Dingen im ersten Kapitel.
Dead Mans Diary

Pluspunkte Minuspunkte
+ freies Speichern
+ Humor
– nerviger und unnötiger Horror
– ewige Suche nach passenden Ressourcen
– Münzen für Fotomodus
– Logik

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NoFear13

SpellMaster: The Saga

am 24. März 2022 unter Action, Indie-Games, Review, Rollenspiel, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen namenlosen Helden und Schüler einer Zauberakademie. Dieser hat mit einigen anderen ein Portal in eine fremde Welt genommen. Das Portal hat alle, außer dem Helden selbst, getötet. Dieser wurde nämlich vom Portalwächter gerettet. Da die Portale zwischen den Welten nun offen sind, ist die Aufgabe diese wieder zu schließen. Dafür benötigt man einen Magier und hofft diesen im nächsten Dorf zu finden. Dort angekommen erfährt man, dass ein Monster-Angriff kurz bevor steht, man muss jetzt einige Aufgaben erfüllen um das Dorf vorzubereiten.
SpellMaster: The Saga

Grafik:
Grafik, die eher aus dem letzten Jahrhundert stammt. Die Performance ist trotzdem bescheiden. Man hat niedrige Framezahlen und häufige Ruckler. Immer wieder poppen Texturen auf, die Texturen sind auch eher gröber gestaltet. Daneben kann man oftmals hinter die Texturen oder in Köpfe blicken. Man muss bei der Grafik also beide Augen zudrücken. Einzig die Schatteneffekte sind ganz in Ordnung und passen sich der Lichtquelle an.
SpellMaster: The Saga

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, es ist allerdings keine Sprachausgabe vorhanden. Die Übersetzung ins Deutsche ist allerdings grottenschlecht, vor allem bei einzelnen Wörter oder kurzen Sätzen. Hier hat wohl die Übersetzungssoftware den Kontext nicht gekannt und entsprechend übersetzt. So heißt es statt Spiel laden, Spiel herunterladen. Man versteht zwar alles irgendwie, lacht sich aber stellenweise aufgrund der schlechten Übersetzung kaputt. Die angenehme Hintergrundmusik passt sich kaum an und wird auf Dauer eintönig. Die Lautstärke der Sounds passt sich teilweise nicht an die Optionen an, so ignoriert ein Wasserfall die Einstellungen und macht einen ohrenbetäubenden Lärm. Auch sonst sind die Sounds eher rudimentär und stammen wohl aus irgendeinem Standard-Asset.
SpellMaster: The Saga

Steuerung:
Die Steuerung ist genretypisch und kann völlig frei angepasst werden.  Der Charakter klettert und springt furchtbar, man hat keine Ahnung ob man da landet, wo man möchte. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn das Spiel, Sprung-Passagen nicht explizit fordern würde um an bestimmte Kisten zu gelangen. Gerne landet man bei solchen Sprungpassagen direkt in irgendwelchen Spalten oder hinter den Texturen und steckt fest. Dann kommt man nur durch erneutes Laden des Spiels wieder frei. Entsprechend gilt es permanent F5 zu bashen um Schnellspeicher-Stände anzulegen. Da das Laden eines Spielstands, trotz SSD, eine gefühlte Ewigkeit dauert, macht es auch nicht erträglicher. Besonders genial ist die Tatsache, dass man nur im Rennen Ausdauer verbraucht man behält aber im Sprung sein Tempo bei. Also rennt man los, springt, lässt sprinten los, sobald man den Boden berührt haut man wieder kurz auf sprinten, springt wieder usw. so kann man unendlich lange rennen. Das führt das Ausdauersystem absurdum. Auch das Kampfsystem nervt einfach nur, da man sich einfach nur durch die Gegner rollt um den Schläge auszuweichen. Anschließend dreht man sich schnell um, haut einmal zu um sich dann wieder durch den Gegner zu rollen. Auch ist nie klar warum man selbst oder der Gegner nicht treffen.
SpellMaster: The Saga

Spielspaß:
Der Schwierigkeitsgrad kann jederzeit in den Optionen geändert werden. Hier ist aber schon der einfachste knüppelhart, wenn man nicht die Bugs nutzt die das Spiel einem bietet. Bei jedem neuen Aspekt im Spiel erhält man ein kurzes schriftliches Tutorial. Man kann jederzeit frei speichern, hat aber nur 50 MB Cloudspeicher, dieser reicht gerade einmal für ca. 20 Speicherstände. Das Spiel wurde von den alten Gothic-Spielen inspiriert. Dies merkt man auch, es hat alle Grundzüge, die man aus diesen Spielen kennt. So füllt sich das Leben nicht automatisch wieder auf, entsprechend benötigt man Nahrung und Heiltränke, die man selber herstellen kann. Wahlweise kann man Schlafen, das ist aber im ersten Abschnitt des Spiels nicht möglich, erst nach dem finalen Kampf kann man jederzeit schlafen. Man hat einen Ausdauerbalken, der bei Angriffen und sprinten verbraucht wird und sich dann langsam wieder auffüllt. Daneben gibt es Mana, welches für Zaubersprüche benötigt wird. Dieses füllt sich durch erfolgreiche Nahkampfangriffe wieder auf. Später erhält man eine Karte, hier ist es aber nur möglich bestimmte Quests anzeigen zu lassen. Auch kann man sich davon jederzeit nur eine Quest anzeigen lassen. Die Quest-Geber werden ebenfalls nicht markiert, weder auf der Karte noch in der Spielwelt. Wie in den alten Gothic-Teilen braucht man Lehrmeister um seine Attribute und Fähigkeiten zu verbessern. Diese schaltet man bei bestimmten Quests frei, sie werden aber ebenfalls nicht markiert. Die Karte ist so meist komplett leer und dient nur der groben Orientierung. Wird mal eine Quest angezeigt ist das Questgebiet auch sehr groß und meistens muss man auch etwas außerhalb davon suchen.
SpellMaster: The Saga
So darf man echt lange nach notwendigen Objekten suchen, vor allem da nur genau die benötigte Anzahl vorhanden ist. Nach ca. 5 Stunden ist man durch Kapitel 1, dann sieht man nur eine Nachricht das weitere Kapitel folgen. Zu diesem schon großen Ärgernis, da das Spiel ja nicht Early Access ist, kommen noch viele kleinere Bugs. Beim finalen Kampf wurde zum Beispiel nach einem Reload der Endboss nicht getriggert. Hier half nur ein Save-Game vor dem Kampf auszuwählen. Dazu kommt noch das viele der versprochenen Features, auf der Produktseite, nicht vorhanden sind oder nur angedeutet. So soll man eine Zauberer-Akademie bauen können, aktuell kann man genau ein Gebäude davon bauen. Das ist die Zentrale und diese ist nach dem Bau komplett leer. Auch ist von Entscheidungen die Rede, die die Welt komplett ändern, davon ist aktuell nichts zu sehen. Genauso wenig von den verschiedenen Lösungsmöglichkeiten bei den Quests. Aktuell gibt es genau am Anfang eine Nebenquests von einem Geist, wo man sich entscheiden kann ob man den Banditen für den Mord tötet oder halt nicht. Hätte man das Spiel jetzt als Early Access veröffentlicht, wäre das ja noch ok gewesen. Allerdings ist so oder so stark zu bezweifeln, das man alle Versprechen einhält. Das Spiel befindet sich immerhin seit 4 Jahren in Entwicklung und man hat nicht mal einen Bruchteil der gesteckten Ziele umgesetzt. Aktuell macht das Spiel nur stellenweise kurzzeitig Spaß.
SpellMaster: The Saga

Spielwelt:
Die Bäume wiegen im Wind und es sind viele Tiere unterwegs. Die aktuelle Spielwelt ist aber sehr klein. Alle Charaktere stehen nur dumm rum oder reparieren tagelang die selbe Stelle am Zaun. Das man ihnen alles vor der Nase wegklauen kann und ihre Tiere einfach schlachten kann, ohne dass es irgendjemanden interessiert, ist nur das kleinste Übel. Am besten ist, dass man Gegner kurz anlocken kann, wegrennen und sobald diese sich umdrehen mit Sprint „anschleichen“ kann. Dann ist ein Angriff in den Rücken möglich, für zusätzlichen Schaden. Das lässt sich endlos wiederholen bis der Gegner tot ist, so wird jeder Boss-Gegner zum Kinderspiel. Positiv zu erwähnen ist, dass die Spielwelt persistent ist, heißt einmal getötete Gegner bleiben auch tot.
SpellMaster: The Saga

Fazit:
SpellMaster verspricht von den Gothic-Spielen inspiriert zu sein. Leider hat man nur alle Schwächen des Vorbilds und kaum die Stärken eingefangen. Dazu kommen noch viele eigene Schwächen. Das aller Schlimmste ist aber, dass man kein Feature, das auf der Produktseite steht wirklich umgesetzt hat. Dazu kommt noch, dass man trotz Release-Version gerade einmal das erste Kapitel umgesetzt hat. So kommt nach dem ersten Kapitel eine kleine Meldung, dass der Rest noch umgesetzt  wird. Wir reden hier von einer Release-Version im Wert von 20 Euro. Es bleibt auch zu bezweifeln, dass alle versprochenen Features jemals umgesetzt werden. Aktuell und vermutlich auch die nächsten Jahre, ist daher von diesem Spiel abzuraten. Hier hat sich das Entwicklerteam aus gerade einmal zwei Mann zu hohe Ziele gesteckt, was ja erstmal gut ist. Aber dann sollte man so ehrlich sein und das Spiel als Early Access veröffentlichen und die Ziele entsprechend als Zukunfts-Visionen markieren. Aktuell gewinnt der Käufer auf der Produktseite den Eindruck, dass er Entscheidungen treffen kann, ein dynamisches Kampfsystem hat, mehrere Lösungsmöglichkeiten nutzen kann, eine veränderbare Welt mit nicht lineare Story bekommt. Stattdessen bekommt er ein Spiel mit einer kleinen Hauptquest, zwei kleinen Nebenquests, zwei Lehrmeistern, einer für Stärke und einer für den Stabkampf. Das war es, mehr ist nüchtern betrachtet noch nicht im Spiel und das wird halt leider nirgendwo auf der Produktseite erwähnt.
SpellMaster: The Saga

Pluspunkte Minuspunkte
+ Nebenquests
+ Aufgabenbuch
– grottenschlechte deutsche Übersetzung
– keine Sprachausgabe
– nutzlose Karte
– Grafik
– Sound
– unfertig
– viele Bugs
– Story
– Kampfsystem

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BadDragonLord

Buccaneers!

am 10. März 2022 unter Action, Spiele-Blackliste, VR abgelegt

Story:
Man arbeitet für die Englische Krone als Piratenjäger. Nachdem man eine Stadt aus den Händen dieser befreit hat, feiert man mit seinen Männern. Am nächsten Morgen wacht man im Kerker auf und muss feststellen, dass man verraten wurde. Nach einiger Zeit entkommt man dann. Ab diesem Punkt setzt das freie Spielen an und man kann seine Fraktion frei wählen. Diese bieten sogar passive Bonis je nach Wahl und gestalten die Story von da ab. Jedoch ist diese auch ab diesem Zeitpunkt nur Beiwerk und kann getrost ignoriert werden.
Buccaneers!

Grafik:
Low Poli, Low Texture alles Low die Grafik ist einfach nur zum Kotzen und selbst für ein VR-Spiel eine Frechheit.
Buccaneers!

Sound:
Papiergekrizelsounds sobald jemand etwas spricht, warum? Natürlich weil es für eine Sprachausgabe auch nicht gereicht hat. Im Hintergrund dudelt ein eintöniger Soundtrack, der zwar durchaus passt aber einfach nur nach einiger Zeit nervt. Nicht mal das Gestöhne und Geschrei der Männer passt immer. Es ist alles irgendwie seltsam.
Buccaneers!

Steuerung:
Wenigstens diese ist in Ordnung, man bewegt sich mit dem Joystick kann sich aber auch Teleportieren für den Komfort. Beim Schiff lässt man mit dem linken stick die Segel reffen oder setzen und zum lenken packt man sich einfach das Steuerrat. Nahkampfangriffe führt man einfach durch schlagen aus. Man kann sogar die gegnerischen Angriffe Blocken. Da die Animationen aber unfertig wirken bekommt man kein vernünftiges Feedback wann man selbst oder andere getroffen werden.
Buccaneers!

Spielspaß:
Segeln, Schiffe kapern. Im Prinzip wars das schon, denn das Handel System ist unausgereift und funktioniert nicht. Aber selbst das Schiffe in Besitzt nehmen muss man erst erlernen. So muss man Erskillen eine größere Flotte haben zu können und feindliche Schiffe in diese einbinden zu können. Was man bis dahin macht um Geld zu verdienen? Man nimmt Kopfgeldjagten an. Das bedeutet! In einen Hafen schippern und Quest annehmen. Ziel an schippern Schiff versenken. Das ist im übrigen der spaßigste Teil und kann in kleinen Dosen durchaus gut sein. Besonders da hier Windrichtung und Manövriergeschick einen großen Unterschied machen können. Gewinnt man einmal nicht kann man den Kampf einfach nochmal neu starten. Danach wieder in den Hafen und Belohnung einstreichen, gegebenenfalls Crew ersetzten und Schiff reparieren und dann alles wieder von vorn. Später kann man zwar sogar Städte angreifen, dies unterscheidet sich aber nicht sonderlich, bis darauf dass sich die Ziele sich dann nicht bewegen können. So ergrindet man das nötige Kleingeld um bessere Schiffe und Ausrüstung zu bekommen um höherwertige Ziele angreifen zu können.
Buccaneers!

Spielwelt:
In der Karibik wie die Meisten dieser Spiele, jedoch habe ich eine so hässliche Karibik noch nie gesehen. Die See-Welt kann zwar offen befahren werden jedoch sind die Häfen von dieser getrennte Instanzen und man muss einen Button drücken um diese zu betreten. Auch innerhalb der Häfen ist jeder Ort von Interesse wieder einzeln Instanziiert. Wenigstens kann man ein Menü zur Schnellreise einsetzten. Das gleiche gilt im Übrigen für das fahren auf hoher See, auch hier kann man in der Kabine direkt über die Karte das Ziel ansteuern lassen. Zwar gibt es auch in der freien Fahrt eine Art Reisegeschwindigkeit, da aber andere Schiffe nur bei Seeschlachten auftauchen macht es keinen sinn diese zu nutzen.
Buccaneers!

Fazit:
Die Welt fühlt sich leer und leblos an, der einzige spaßige Teil an dem Spiel sind Seeschalchten und selbst diese sind schnell durch den Grind abgenutzt. Für 15€ maßlos überteuerter Schund. So halbgar wie dieses Spiel zusammengeschustert wurde wären 5€ falls man auf Seeschlachten in VR schon ewig gewartet hat noch ok. Insgesamt gilt hier eher: Spielt die Freie Version Buccaneers! The New Age of Piracy und lasst euch nicht täuschen. Auch in der Vollversion gibt es nicht mehr zu erleben.
Buccaneers!

Pluspunkte Minuspunkte
+ Seeschlachten – Häßliche Grafik
– uninspiriertes Gameplay
– Grindlastig
– schnell abgenutzt
– Story nur mit Textboxen
– Keine Schwirigkeitsgrade
– Nahkämpfe haben kein Feedback

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NoFear13

Lost Ark

am 10. Februar 2022 unter Action, MMORPG, Review, Rollenspiel, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Die Welt wurde von Dämonen überrannt, die aus dem ewigen Eis brachen. Eine erste Welle der Dämonen wurde besiegt, nur es kommen noch mehr. Man selbst schließt sich einer Expedition an, die auf der Suche nach der verlorenen Arche sind. Daher auch der Spielname Lost Ark. Leider geht alles schief und fast die ganze Gruppe wird versteinert. Man selbst entdeckt einen Schriftrolle, die einen als den Auserwählten ernennt, deswegen wird man fortan von einem Mann in Rabenkostüm und dessen Raben verfolgt. Die Story ist weder besonders spannend noch einfallsreich sondern nur nettes Beiwerk.
Lost Ark

Grafik:
Die Grafik ist in Ordnung, wenn auch weit weg vom aktuellsten Stand der Technik. Einige nette Licht und Spiegelungseffekte sind vorhanden. Es kommt zu sehr großen Frameeinbrüchen, wenn man sich in einem Gebiet mit vielen Spielern befindet, das Spiel ist weit weg von jeglicher Optimierung. Ohne andere Spieler kommt das Spiel auf über 144 FPS.
Lost Ark

Sound:
Es ist eine deutsche Sprachausgabe vorhanden. Allerdings sind nur die Zwischensequenzen vollvertont, ansonsten sagen die Charaktere meist nur einen Satz, den Rest muss man lesen. Angenehme Hintergrundmusik, die aber schnell eintönig wird. Die Hintergrundsounds sind ebenfalls recht eintönig.
Lost Ark

Steuerung:
Die Steuerung kann bis auf einige Funktionen frei belegt werden. Jedoch ist sie etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die Tatsache, dass mit Objekten durch G interagiert wird, was auch nicht geändert werden kann. Ab und zu kann man aber auch ganz normal mit Objekten interagieren indem man einfach auf diese klickt, das funktioniert aber nicht immer. Zu Beginn muss entschieden werden, ob man sich mit der rechter Maustaste bewegen will und mit links angreift, oder umgekehrt. Anschließend wählt man sein passendes Tastatur-Layout. Die Fähigkeiten können dann mit QWER und ASDF verwendet werden.
Lost Ark

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man eine Grundklasse, die auch das Geschlecht entscheidet und mehrere Ausprägungen hat. Dann gestaltet man seinen Charakter mit einigen Optionen. Die entsprechende Klassen-Ausprägung wählt man kurz danach, da der alte Prolog bis Level 10 gestrichen wurde und man nun direkt auf Level 10 mit der Subklasse startet. Dann schaltet man schnell die ersten Erfolge frei, für die man Kader-EP erhält und so im Kader-Rank aufsteigt. Dort kann man Bonus-Attribute freischalten, die für alle Charaktere des Kaders gelten. Zu Beginn startet man mit einem kleinen Prolog, der als Tutorial dient, aber übersprungen werden kann. Das Leben regeneriert sich sehr langsam automatisch, wahlweise kann man Heiltränke trinken. Im Kampf sammelt man dann Kampf-EP, mit der sich die Fähigkeiten steigern lassen. Jede Fähigkeit kann ab einem bestimmten Level mit Boni wie Blutung ausgestattet werden. Im Spiel selbst klopft man sich dann durch Dämonen und erhält neue Ausrüstung. Dafür findet man im ganzen Spiel Quests, für die man ebenfalls Kampf- und Kader-EP erhält. Die Hauptquests führt hier angenehm durch alle Gebiete und zu den meisten Nebenquests.
Lost Ark
Die Online-Komponente ist hierbei einfach nur nervig und unnötig, man kann aber wenn ein Abschnitt zu überlaufen ist zwischen den Channels wechseln, was oftmals etwas Abhilfe schafft. Allerdings gibt es auch hier einen nervigen und unnötigen Cooldown, wie oft mal zwischen den Channels wechseln kann. Es gibt einen Ingame-Shop in dem man sich ein paar Ingame-Vorteile kaufen kann. Wie eine Premium-Mitgliedschaft über die man mehr Leben und schnellere Lebensregeneration erhält und kostenlos Schnellreisen kann. Im Spiel findet man sehr viele Währungen und Funktionen die gerade am Anfang erschlagen. Mit Notenblätter, Sammlungen, Beziehungen zu den NPCs, etc. findet man ebenfalls sehr viel Inhalt vor. Im Ingame-Shop und für bestimmte Quests erhält man Begleiter, die automatisch Gegenstände aufsammeln und passive Boni liefern, auch Reittiere und Schiffe sind vorhanden. Oftmals muss man sich durch instanziierte Dungeons kämpfen, diese kann man in mehreren Schwierigkeitsgraden angehen, obwohl immer der höhere zu empfehlen ist, da man bessere Belohnungen bekommt. Wenn man dann mal vom Server getrennt wird, kann man den Dungeon von vorne beginnen. Kann man bei einem Tod am Anfang noch am Beginn des Dungeons starten und die Gegner bleiben Tod. Ist dies später nicht mehr möglich, hier wird man gezwungen entweder den Dungeon von vorne zu starten oder Federn, die für Echtgeld zu erwerben sind, zu verbrauchen um direkt an der Stelle wieder aufzuerstehen.
Lost Ark

Spielwelt:
Wie in den meisten Spielen wiegen Pflanzen und Blätter im Wind. Die verschiedenen Umgebungen sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Die ganze Spielwelt ist allerdings völlig unglaubwürdig, Gegner respawnen super schnell direkt vor einem, genauso wie für Quests notwendige Gegenstände. Das außerdem aufgrund des MMO-Gedanken so viele Auserwählte unterwegs sind, oder eine komplett ausgebrannte Stadt innerhalb von Stunden in altem Glanz erstrahlt, ist natürlich völliger Quatsch.
Lost Ark

Fazit:
Lasst die Finger von diesem Free-to-Play-Schrott, das Spiel steckt voller Pay2Win. Ihr braucht viele Heiltränke, kauft sie euch doch bessere im Ingame-Shop. Ihr wollt mehr Leben, kauft euch doch hier die Kristallin-Mitgliedschaft. Ihr braucht mächtigere Kartensets, kauft sie euch doch im Ingame-Shop. Dann natürlich wieder ein völlig verkackter Start von Amazon, die sich endlich aus der Spielebranche zurück ziehen sollten. Das natürlich dann so Frechheiten wie Twitch-Drops und Prime-Boni enthalten sind ist klar. Das Spiel ist außerdem kaum für Spielanfänger geeignet, da der Schwierigkeitsgrad extrem schwangt, zwischen viel zu einfach und viel zu schwer. Lockt man zu Beginn noch die Spieler, dass sie selbst bei einem Tod einfach nur Laufwege in Kauf nehmen müssen, benötigen angefütterte Spieler später kostenpflichtige Federn.
Lost Ark

Pluspunkte Minuspunkte
+ Monster-Geschnetzel
+ sehr viele Funktionen
– Ingame-Shop mit P2W-Inhalten
– unnötige Online-Komponente
– Spiel erschlägt einen etwas am Anfang
– Twitch-Drops
– Prime-Kunden-Inhalte
– Server-Probleme
– unausgewogener Schwierigkeitsgrad
– wenn man vom Server getrennt wird kann man in Dungeons von vorne Beginnen
– Inhalte die Ermutigen sollen Echtgeld zu investieren

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