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NoFear13

Deponia

am 23. Juli 2012 unter Adventure, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Deponia spielt man Rufus, einen Bewohner des Schrottplaneten Deponia, allerdings ist Rufus wenig begeistert und strebt nach Freiheit, die er hofft in Elysium zu finden. Um dorthin zu gelangen, hat er immer wieder Fluchtpläne, die allerdings jedes Mal nach hinten los gehen. Auch dieses mal hat unser kleiner Erfinder wieder eine geniale Erfindung gebastelt, allerdings fehlen noch einige Kleinigkeiten, die man besorgen muss. Leider geht auch dieses mal auf der Flucht etwas schief man landet aber dennoch mehr oder weniger unversehrt auf dem Zug der nach Elysium reist, auf dem Zug trifft man die attraktive Goal, die allerdings von einigen gefährlichen Typen verflogt wird, nun liegt es an unserem Held, die Maid aus ihrer Not zu befreien…
Deponia
Deponia

Grafik:
Die Grafik ist ein Mix aus comic-lastigen und skurillen Figuren und wunderschönen 2D-Hintergrundbilder, die Umgebungen sind hierbei recht abwechslungsreich und detailreich gestaltet und bieten jede Menge fürs Auge, auch die Auflösung passt sich optimal an den genutzen Bildschirm an. Die Hauptbilder sind hochauflösende 16:9 – Hintergrundbilder bei 16:10 und 4:3 hat man daher eine kleinen Rand unten und oben.
Deponia
Deponia

Sound:
Die deutsche Synchronisation ist hervorragend geworden, was wohl vor allem daran liegt. dass das Spiel in Deutschland von Daedalic entwickelt wurde und mit entsprechend professionellen und passenden Sprechern vertont wird, was nicht nur dem Wortwitz zu gute kommt, sondern den Spieler auch tief in die Spielwelt entführt.
Deponia
Deponia

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch komplett mit der Maus gesteuert, mit dem Linksklick benutzt man Gegenstände oder hebt diese auf, mit Rechtsklick kann man sie anschauen. Mit dem Maurad kann man sich alle benutzbaren Gegenstände einblenden lassen, was nerviges Bildschirmabsuchen erspart. Scrollt man klappt man außerdem damit das Inventar ein und aus. Das alles ist meiner Meinung nach einer der besten Steuermöglichkeiten für das Inventar, die ich jeweils gesehen habe. Wer kein Mausrad hat kann außerdem das Inventar so umschalten, dass er auf einen Button drücken muss.
Deponia
Deponia

Spielspaß:
Das Spiel unterteilt sich in etwa 4. Kapitel, im ersten hat man noch recht wenig Schauorte und die Rätsel sind recht simple, im Spielverlauf und besonders Kapitel 2 hat man dann allerdings immer mehr Schauorte zur Verfügung und auch die Rätsel werden immer anspruchsvoller. Allerdings hat man auch einige Logik-Minispiele, die sich allerdings auch überspringen lassen, falls diese zu anspruchsvoll sind. Alles in allem sind die Rätsel allerdings, bis auf einige außnahmen recht logisch und das Spiel teilt es einem recht gut mit was die nächsten Schritte sind. Was mir persönlich noch gefehlt hat ist eine kleine Ingamehilfe, so dass man falls man an einer Stelle kurz hängt nicht gleich die Lösung raussuchen muss. Ansonsten macht das Spiel dank der tolle Story, den spannenden Charakteren und der tollen Spielwelt jede Menge Spaß.
Deponia
Deponia

Spielwelt:
Wie schon mehrmals beschrieben ist die Spielwelt sehr abwechlungsreich und detailreich gestaltet, auch die ganze Spielwelt wirkt in sich recht authentisch, auch wenn man diese nicht logisch betrachten sollte, z.B. wie kann auf einem müllverseuchten Planeten Leben vorhanden sein, oder von was ernähren sich die Bewohner und das Wasser, dass aus dem Wasserhahn kommt kann doch nicht gesund sein. Allerdings wischt das Spiel solche Fragen schnell beseite und man ist schnell von der Spielwelt begeistert.
Deponia
Deponia

Fazit:
Mit Deponia hat Daedalic bewiesen, dass das Adventure-Genre noch lange nicht tot ist und Spiele im Stil der alten Lucas Arts Adventure-Games auch in der aktuellen Zeit und ohne viel 3D mit tollen 2D grafiken nicht nur Spieler der alten Schule begeistert. Wer wieder einmal ein tolles Adventure spielen möchte sollte sich Deponia auf jeden Fall einmal ansehen und auch den Nachfolger Chaos auf Deponia im Auge behalten. Für mich gibt es nur ein Fazit: Bitte mehr davon.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Steuerung
+ Synchronisation
+ Spielwelt
+ Rätsel
+ Minigames 
– keine Lösungshilfe
– etwas kurz 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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NoFear13

Dirt Showdown

am 27. Mai 2012 unter Rennspiele, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
In Dirt Showdown schlüpft man, wer hätte es gedacht, wieder einmal in die Rolle eines Rennfahrers, allerdings geht es dieses mal nicht, wie von Dirt gewohnt um Etappenrennen sondern dieses mal darf man sich hauptsächlich in Crash-Rennen messen. Eine Story ist hierbei nicht vorhanden man fährt ein Rennen nach dem anderen ab bis man die Weltspitze erreicht hat.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Grafik:
Ich könnte jetzt, wäre ich sehr faul, einfach die Wertung von Dirt 3 kopieren, denn grundsätzlich hat sich an der Grafik sichtbar nichts getan. Allerdings ist das nicht wirklich schlimm, da schon Dirt 3 sehr geil aussah und den Spieler so in eine atmosphärisch dichte Rennwelt versetzt hat.  Leider führt das ganze auch dazu das man das Gefühl hat das alles schon einmal gesehen zu haben und auch die Effekte wirken altbacken. Trotzdem lässt die Grafik nur wenig wünsche offen und läuft auch auf älteren Rechnern recht flüssig.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Sound:
Die Musik passt zur Rennatmosphäre und auch der Sprecher ist recht angenehm und die Kommentare passen recht gut zum Spielgeschehen. Das alles macht Showdown zu einem recht autistisch und atmosphärisch dichtem Spiel. Leider lässt sich die Musik wieder einmal nicht für die Rennen aktivieren, was ein wenig Schade ist.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Steuerung:
Die Steuerung ist Anfangs etwas ungewohnt, zwar steuert man sein Auto normal über die Pfeiltasten, die Handbremse liegt allerdings im Gegensatz zu den meisten Rennspielen auf Q genauso wie das Nitro in Showdown auf S liegt, hat man sich daran allerdings mal gewöhnt, mach die Steuerung durchaus Sinn, denn im Gegensatz zu den Strg, Leertasten, etc. liegen diese Tasten recht zentral und nahe zusammen, was die Steuerung extrem erleichtert.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Spielspaß:
Leider konnte mich Dirt Showdown nicht wirklich lange fesseln, was vor allem an mehreren Faktoren liegt, zum einen ist keine wirkliche Story vorhanden, zum anderen hat man immer das Gefühl man kennt das alles schon und auch die Crashrennen auf die dieses mal primär Wert gelegt wurde sind zwar zu Anfang recht nett, hängen aber doch extrem vom Glücksfaktor ab und mögen daher für Online-Partien ganz nett sein für den Singleplayermodus nerven sie allerdings mehr. Noch mehr nervt der Hasenmodus in dem man möglichst lange überleben muss, wurde man hier mal eingekeilt hat man zwei Möglichkeiten entweder man kommt irgendwie raus ohne zu sterben oder man spult zurück, denn natürlich kann man auch wieder je nach Schwierigkeitsgrad mehrfach zurückspulen und eine Passage erneut spielen. Auch der Schwierigkeitsgrad ist recht unausgewogen, sind die meisten Rennen im einfachsten Schwierigkeitsgrad kein Problem, werden manche Crashrennen im selben Schwierigkeitsmodus zur Qual.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Spielwelt:
In den 4 Ligen unterscheiden sich die Strecken zwar einigermaßen voneinander, allerdings wird innerhalb einer Liga oftmals extremes Strecken-Recycling  betrieben, so spielt man in einer Liga die aus ca. 20-60 Strecken besteht, je nachdem wieviele Strecken man in einem Rennen fahren muss, effektiv nur aus 5-10 Strecken die man in allen möglichen Variationen befahren darf. Auch die Autos wirken da keine offiziellen Lizenzen verwendet wurden wenig authentisch, zwar sind sie realen Autos nachempfunden, was allerdings nur Autokennern auffallen wird.
Dirt Showdown
Dirt Showdown

Fazit:
Mit Dirt Showdown liefert uns Codemasters nicht wirklich ein vollwerdiges Spiel dafür hat es zu viele Schwächen und kaum Neuerungen zum Vorgänger. Man sollte das Spiel deshalb eher als Standalone-Addon zu Dirt 3 sehen, das man in ca. 10-15 Stunden durch hat. Klar die Crashrennen machen im Online-Modus durchaus Spaß allerdings gibt es hier 100 andere Spiele die das bereits teilweise besser und in mehr Variationen hinbekommen haben. Ob man also für dieses Spiel ca. 40-45 Euro hinlegen möchte muss jeder selbst entscheiden, ich würde mein Geld allerdings dann doch lieber in ein vollwertiges Spiel investieren.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Steuerung 
– Story
– Strecken-Recycling
– nur 8 Rennvarianten
– Autos nur grob tunbar
– keine Autolizenzen 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,50 von 5)
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NoFear13

Mass Effect 3

am 01. April 2012 unter Action, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
In Mass Effect 3 spielt man wieder Commander Shepard, den man wie auch schon in den Vorgängern wieder selbst gestalten, oder die notwendigen alten Savegames vorausgesetzt auch wieder importieren kann. Danach geht es auf in die letzte finale Schlacht gegen die Reaper, hatte in Mass Effect 2 der Rat noch Probleme mit der Entdeckung von Shepard und wurde dieser als eine Art Spinner abgetan, geht es in Teil 3 gleich zu Beginn ums Ganze, denn der Angriff der Reaper findet gegen die Erde statt. Von nun an muss Shepard den Rat zur Zusammenarbeit  stimmen, leider ist das einfacher Gesagt als Getan, denn die Alien liegen teilweise seit Jahrhunderten im Clinche und Shepard muss diese nun zuerst lösen und nebenbei noch die finale Waffe für die Schlacht gegen die Reaper, zu allem Überfluss mischt sich auch Cerberus mit ein und es zum Ende der Story wird klar warum der Unbekannte gegen die Allianz vorgeht. Allerdings stellt sich auch noch eine andere Frage was sind die Reaper und was sind ihrer Ziele, am Ende steht Shepard vor der ultimativen Entscheidung seines Lebens und einem furiosen Ende der Mass Effect-Reihe.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Grafik:
Die Grafik von Mass Effect 3 wirkt altbacken, zum Vorgänger sind kaum Änderung erkennbar und wohl auch kaum welche Vorhanden, allerdings sah der Vorgänger meist schon recht ansprechend aus und auch der Nachfolger ist recht gut anzusehen, wenn auch das gewisse Etwas fehlt.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Sound:
Die Sprecher sind aus den Vorgängern bekannt und bringen die Stimmung recht authentisch herüber, die Soundbugs die noch im Vorgänger vorhanden waren sind alle vollständig ausgemerzt und auch die Aussteuerung passt dieses mal. Wodurch man dieses mal ein optimales Spielerlebnis hat.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Steuerung:
An der Steuerung hat sich auch nicht viel verändert, was allerdings optimal ist da man sich so schnell wieder eingewöhnt und die Steuerung auch schon im Vorgänger recht gut von der Hand ging, allerdings wurde das Deckungssystem ein wenig überarbeitet und die Deckungssuche gelingt um einiges besser als im Vorgänger, allerdings nervt es wenn man Stecken schnell überwinden will, dass man hier nicht nochmal eine seperate Taste zum sprinten hat.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Spielspaß:
Der Spielspaß entsteht hauptsächlich durch die spannende Story. Allerdings gibt es spiel-technisch einige Änderungen so kann man je nach Vorlieben zwischen verschiedenen Spielarten wählen, so gibt es einen Action-, Rollenspiel-  oder Storymodus zwischen denen man wählen kann, das Ganze sind allerdings nur zwei Optionen „Dialogeoptionen ja/nein“ und „Kampfschwierigkeit“. Dadurch ist das Spiel auch für Spieler geeignet, die gar nichts von Actionspielen verstehen, da die Kämpfe im einfachsten Modus meist auch ohne großartige Deckungssuche zu bestreiten sind. Im schwierigsten Modus hingegen versuchen die Gegner oftmals den Spieler in den Rücken zu fallen. Desweiteren wurden einige nervige Spielelemente des Vorgängers überarbeitet, so muss man Planeten nicht mehr komplett scannen, sondern scannt die Umgebung um interessante Planeten zu finden und scannt dort dann nur noch nach Artefakten, allerdings gestaltet sich das Absuchen der Sektoren etwas schwieriger, denn mit jedem Scannvorgang macht man die Reaper auf sich aufmerksam und muss sobald sie einen entdeckt haben fliehen. Leider findet man im Gegensatz zu den Vorgängern noch weniger Nebenmissionen und die wenigen, die es gibt heißt es meistens die Planeten eines bestimmten Sektors zu scannen um so an bestimmte Artefakte zu kommen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Motivation aus, so ist man schon in der Citadel genervt wenn man wieder einmal ein Gespräch hört und darauf ein Missionslog hat finde das und jenes, obendrein wird nicht einmal angezeigt wohin man muss. Die wenigen Nebenmissionen die es gibt sind meist weniger spannende Suchmissionen auf der Citadel. Allerdings gibt es auch einige Lichtblicke und zwar einige Nebenmissionen die man automatisch im Storyverlauf erhält, diese sind meist recht abwechslungsreich und spannend gestaltet und bieten alle eine individuelle Story. Leider sind uns im  Test mehrfach nervige Bugs aufgefallen, so stürzt das Spiel in der einen Mission immer wieder ab wenn man die Konsole bedient, einzige Lösung war hier die Konsolen in einer anderen Reihenfolge zu nutzen. In einer anderen war plötzlich ein kompletter Missionsabschnitt leer, verursacht durch einen Boss den der Spieler zuschnell erledigt hatte. Allerdings sollten diese Kleinigkeiten in einer der nächsten Patches schnell behoben sein.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Spielwelt:
An der Spielwelt hat sich zu den Vorgänger kaum etwas getan alle Schauorte sind aus dem Vorgänger bekannt, sind allerdings aus einem etwas anderen Sichtwinkel gezeigt. Trotzdem finden sich Fans der Reihe schnell wieder zurecht und erkennen vieles aus dem Vorgänger, umso besser entführt Mass Effect 3 den Spieler in seine Welt.
Mass Effect 3
Mass Effect 3

Fazit:
Mit Mass Effect 3 ist ein guter Abschluss der Reihe gelungen, auch das Ende zeigt dem Spieler schön das es nicht nur schwarz und weiß gibt. Daher kann ich leider nicht den Wunsch einiger Fans nach einem anderen Ende nachvollziehen.  Alles in allem ist Mass Effect 3 ein gutes Spiel allerdings ist der Rollenspiel-Teil der Reihe größtenteils vom Actionteil verträgt worden, was dem ein oder anderen Fan wohl ein wenig negativ aufstoßen könnte.

Pluspunkte Minuspunkte
+ auswählbare Schwierigkeisgrad
+ Story
+ Sound 
– Grafik
– kleinere Bugs
– banale Nebenmissionen

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,67 von 5)
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NoFear13

Jurassic Park The Game

am 21. Januar 2012 unter Abenteuer, Action, Review, Test abgelegt

Story:
In Jurassic Park The Game setzt da ein wo der Film eine Lücke hinterließ und zwar mopste im Film ein Mann namens Dennis Dino-Embryos und schaltete zur Flucht die Sicherheitsmaßnahmen des Parks aus, wodurch die Dinos ausbrechen konnten, man selbst schlüpft nun in die Rolle einer Söldnerin, die genau diese Embryos abholen sollte, allerdings ist wie aus dem Film bekannt unser Freund Dennis von Dinos getötet wurden und so muss man sich zu Beginn erst einmal auf die Suche nach den Embryos machen, allerdings geht aufgrund des Chaos im Park einiges schief und man wird selbst Opfer von einem Dinoangriff. Um die Story voranzutreiben schlüpft man nun abwechselnd in die Rolle von einem Parkwächter, seiner Tochter und zwei weiteren Söldnern und erlebt eine spannende Geschichte rund um die Dino-Embryos und die Flucht von der Insel.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Grafik:
Die Grafik von Jurassic Park ist recht nett, besonders die Gesichter und Mimiken sind recht gelungen, allerdings sind viele Texturen doch ein wenig detailarm ausgefallen. Aber auch die Dinos sind recht gut geworden und wirken realistisch.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Sound:
Das Spiel ist komplett auf deutsch synchronsiert wurden, obwohl das wohl nicht zu seinem Vorteil war, so hat die Sprachausgabe extreme Schwächen, u.A. ruckender Sound, Aussetzer  Lautstärkeschwangungen, etc. Lediglich der Hintergrundsound und Musik ist sehr gut und authentisch geworden. Das kann allerdings die schlampige Synchronisation nicht gut machen, zwar wirken die Schauspieler recht authentisch, was allerdings nicht über die mangelnde Qualität hinwegtäuschen kann, so etwas darf und sollte eigentlich nicht passieren und deutet auf eine schlampige Arbeit hin.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit Maus und Tastatur gesteuert. Im Grund benötigt man auf der Tastatur dann auch nur die wasd-Tasten um die Kamera zu bewegen, ja nur die Kamera, denn in Jurassic Park bewegt man sich nicht man sucht einfach die Umgebung nach hervorgehobene Symbole an die man anklicken muss um die Story voranzutreiben.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Spielspaß:
Der Hauptspielspaß wird wohl aus der Story gezogen, was auch kein Wunder ist, da es sich bei diesem Spiel mehr um einen interaktiven Film als Spiel handelt, denn in dem Spiel gibt es grundsätzlich nur zwei Szenen, Aktionszenen in denen man vor Dinos flüchten muss und hierzu die eingeblendeten Tasten drücken muss, scheitert man wird man von den Dinos verspeist und muss die Szene erneut spielen, wer jetzt Angst hat das Spiel ist dadurch recht schwer täuscht sich, den wer zu oft stirbt muss weniger Tasten drücken und schafft auf diese Weise auch die Szenen. Um eine besonderen Reiz zu erzeugen bekommt man für jedes versagen ein paar Punkte abgezogen, wodurch man die Szenen nicht mehr in Gold schafft sondern nur noch Silber oder Bronze, was allerdings keinerlei Auswirkungen hat. Die zweite Art von Szene sind Rätselszenen hier geht es aber oftmals nur darum alle hervorgehobenen Dinge abzuarbeiten bzw. alle Dialogoptionen abzuarbeiten. Rätsel findet man recht selten und wenn sind diese meist recht simple aufgebaut.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Spielwelt:
Das Spiel spielt aus der aus dem Film bekannten Insel und auch die Dinos, etc. wirken entsprechen authentisch und verhalten sich realistisch. Wer den Film kennt wird auf jeden Fall viel findet, das ihm aus dem Film bekannt vorkommt und sich dadurch auf die Insel versetzt fühlen.
Jurassic Park The Game
Jurassic Park The Game

Fazit:
Fans von Jurassic Park die kein Problem haben nur einen interaktiven Film zu erleben ohne wirkliche Highlights kann auf jeden Fall mal einen Blick auf Jurassic Park werfen, wer allerdings eine echtes Spiel erleben möchten, sollte einen großen Bogen um das Spiel machen. Auch Adventure-Fans die normalerweise von Telltale-Games begeistert sind werden eher enttäuscht sein.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Spielwelt 
– interaktiver Film
– Synchronisation
– regelmäßige Tote
– kaum Rätsel
– kurze Spielzeit 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (70 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,87 von 5)
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L.A. Noire

am 12. Dezember 2011 unter Action, Review, Test abgelegt

Story:
In L.A. Noire spielt man einen aufsteigenden Polizisten, der nach dem zweiten Weltkrieg in Japan wieder in seine Heimatstadt Los Angeles des Jahres 1947 zurückgekehrt und dort erst als Straßenpolizist auf Verbrecherjagd geht, im weiteren Verlauf des Spiels steigt der Hauptcharakter dann bis zum Mordermittler auf. Nachdem der Spieler viele kleinere Fälle gelöst hat wird man mit immer größeren Fällen beauftragt, die eine der größten Korruptionen aufdeckt. Allerdings kommt alles ganz anders als gedacht.
L.A. Noire
L.A. Noire

Grafik:
Die Grafik von L.A. Noire ist recht nett, besonders die Gestiken und Mimiken der Charaktere sind sehr ausgeprägt aber auch die restliche Umgebung wirkt recht detailreich. Wenn das Spiel auch insgesamt etwas altpacken wirkt, was aber vor allem an dem Alter liegt und den wenigen neuen Effekten die der PC-Version spendiert wurden. Alles in allen wirkt die Grafik aber recht nett und ist gut spielbar.
L.A. Noire
L.A. Noire

Sound:
Die deutschen Sprecher sind recht gut, wenn auch oftmals ein wenig die Emotion fehlt.  Was die Verhöre etwas schwer gestaltet, da man kaum aus der Stimme lesen kann ob eine Person lügt oder nicht. Besonders nervig da man zusätzlich dazu auch noch anzweifeln kann, leider ist anzweifeln und lüge nicht das selbe wodurch man auch hier dann die falsche Antwort gibt. Hier hätte mehr und bessere Hinweise den Spiel ganz gut getan.
L.A. Noire
L.A. Noire

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert. WASD und Maus das war es auch schon, noch einige Sondertasten zum ein- und aussteigen, etc., entsprechend simple und leicht zu erlernen ist die Steuerung.
L.A. Noire
L.A. Noire

Spielspaß:
Der Spielspaß wird hauptsächlich aus der neuen Spielidee gezogen, bisher war man meist entweder nur Polizist, der sich seinen Weg einfach vorangeschossen hat, oder man hat in diversen Adventure nach dem Mörder gesucht. L.A. Noire vereint diese beiden Spielelemente, denn es gibt sowohl Missionen in denen man sich Schusswechsel mit den bösen Jungs liefert, als auch Aufklärungsmissionen in denen man Beweise suchen muss und Leute vernehmen und diese mit den vorher gesammelten Beweise überführen. Leider tun sich hier auch die ersten Schwächen des Spiels auf, nämlich dass es nicht reicht zu wissen, dass jemand lügt, man muss ihn obendrein noch mit Beweisen überführen, weswegen es oftmals heißt erst alles nach Beweisen abzusuchen, bevor man die Leute vernehmen kann, hat man hier etwas übersehen, oder verwendet man die falschen Beweise hat man versagt, was allerdings nichts macht, da man so nur Punkte sammelt und so schneller im Level aufsteigt, was nichts weiter bringt als das man irgendwann befördert wird. Mir persönlich hätte gefallen wenn man seinen Charakter hätte leveln können und so leichter Beweise finden, oder besser erraten können ob jemand lügt oder nicht. Wer neben der Hauptstory noch etwas Abwechslung braucht kann ein wenig auf den Polizeifunk hören und so einige Nebenmissionen antreten, in denen es meisten darum geht die Verbrecher auf der Flucht zu erschießen. Diese Mischung macht Sinn und den besonderen Charme von L.A. Noire aus.
L.A. Noire
L.A. Noire

Spielwelt:
Das Spiel stellt das Los Angeles von 1947 recht gut dar, auch die Autos und Waffen passen in diese Zeit. Leider wirken die Gestiken der Protagonisten meist etwas lächerlich und übertrieben, was die Authentizität ein wenig stört.
L.A. Noire
L.A. Noire

Fazit:
Die Grundidee ist ganz nett, allerdings hat mir immer das gewisse Etwas gefehlt. Auch das man bei Verhören zwischen drei Möglichkeiten wählen muss halte ich für übertrieben, entweder jemand lügt oder er sagt die Wahrheit, warum muss ich dann noch wissen, wann er mir etwas verschweigt, sagt man mir nicht alles lügt jemand ganz einfach. Klar die Story ist recht annehmbar und die Missionen recht spannend, aber das Spiel hat zu viele Schwächen bzw. einfach zuviel es ist ganz nett, als das es wirklich einen umhauen könnte. Fans von Rockstar-Games sollten trotzdem einen Blick darauf werfen. Alle anderen sollten es sich höchstens einmal als Budget-Game zulegen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ interessante Mischung
+ Story
+ Nebenmissionen
+ Steuerung 
– übertriebene Mimik
– kein Levelsystem 

Bewerte dieses Spiel:
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Batman: Arkham City

am 11. Dezember 2011 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Batman: Arkham City spielt man Bruce Wayne alias Batman, der zu Beginn in seiner Normalidentität für die Schließung von Arkham City kämpft, allerdings tritt unser Held damit einigen höheren Tieren der Stadt auf dem Schlips, allen voraus dem ehemaligen Anstaltsleiter von Arkham Asylum. Also wird Bruce Wayne kurzerhand selbst in Arkham City eingesperrt. Natürlich sind die Verbrecher ganz und gar nicht begeistert von dem neuen Gesellen und machen ihm schon am Eingang das Leben schwer. Endlich angekommen, meldet sich allerdings recht schnell sein Erzfeind Joker, der schwer Krank ist und Batman zu seiner Heilung benötigt. Also wird Batman kurzerhand ins Hauptquartier gelockt und dort „überzeugt“ zu helfen. Doch Batman quält eine weitere Frage, nämlich was Protocol 10 sein soll, von dem überall die Rede ist. Nebenbei schlüpft man immer wieder in die Rolle von Catwoman und zwar jedes mal wenn Batman ausgeschaltet ist und darf dann mit Catwoman auf Diebestour gehen. Allerdings wird man auch hier vor die Entscheidung gestellt, welche eine zu einem „alternativen“ Ende führt. Alles in allem ist die Story von Batman: Arkham City, sehr spannend, hat aber einige Logikfehler und Storylücken, die den Storyfluss ein wenig stören.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Grafik:
Die Grafik von Arkham City kann sich auf jeden Fall sehen lassen, die Texturen sind sehr detailreich und die Effekte sind toll in Szene gesetzt. Allerdings benötigt man schon einen stärkeren Rechner damit Batman auch auf den höchsten Details immer flüssig läuft. Aber auch Besitzer eines schwächeren Rechners können Arkham City ohne Kantenglättung und Texturenfilter auf höchsten Details recht flüssig spielen.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Sound:
Die deutschen Sprecher wirken allesamt recht modifiert und spielen ihre Rollen optimal. Ich finde die deutschen Sprecher sogar teilweise besser, als die englischen Orginale, z.B. Mr. Freeze wirkt in der englischen Fassung zu cyborgmäßig, die deutsche Synchronisation dagegen wirkt menschlicher, verliert aber nicht die eiskalte Härte die man von Mr. Freeze gewohnt ist.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert, natürlich benötigt man bei Batman wieder einige Spezialtasten, wie z.B. die mittlere Maustaste mit der Batman seinen Umhang schwinkt oder Catwoman die Peitsche schwinkt. Diese Sondertasten sind auch wichtig da sich bestimmte Gegner nur so auschalten lassen. Das Spiel weißt einen aber einen optimal darauf hin, auch benötigt das Spiel fast kein Tutorial, da man immer wieder an den passenden Stelle auf bestimmte Tasten hingewießen wird. Und auch bei den Bosskämpfen weißt einen das Spiel optimal auf die Schwächen der Gegner hin die man ausnutzen muss um diese zu besiegen. Am besten hat mir in dieser Beziehung der Kampf gegen Mr. Freeze gefallen, den man Fallen stellen muss um ihn zu besiegen, leider bleiben die anderen Kämpfe simpler, hätte mir hier öfters solche Kämpfe gewünscht.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Spielspaß:
Das Spiel sieht seinen Spielspaß wieder hauptsächlich aus der Story, den tollen und authentischen Figuren und dem Comic-Vorbild. Aber auch für die Langzeitmotivation wurde einges getan, so gibt es z.B. ein kleines Levelsystem, wodurch man die beiden Charaktere verbessern kann, z.B. einen stärkeren Anzug, der mehr Schaden einstecken kann, oder bestimmte Spezialmoves, etc. Ein weiteres nettes Feature sind die Nebenmissionnen, in denen man u.A. einem Auftragskiller auf der Spur ist, oder einem irren Serienmörder. Aber auch Riddlers Trophäen sind wieder mit dabei, an die man je oder weniger leicht kommt. Auch einige Fallen hat der Riddler Batman gestellt, welche man nur mit sehr viel Geschick und allen Spezialwaffen entkommen kann. Das alles tröstet über die 6-7 Stunden, die man so für die Hauptstory investieren muss hinweg und bietet dem Spieler auch nach der Hauptstory noch einigen Spielspaß.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Spielwelt:
Arkham City wirkt authentisch und die Gebäude sind recht Abwechslungsreich, auch die unterirdischen Gelände und das innere der Gebäude ist abwechslungsreich gestaltet und bietet unterschiedliche Herausforderungen. Aber auch die Charaktere kommen ihren Orginalen wieder unglaublich nahe. Allen voran natürlich Joker der nicht nur durch seinen Auftritt sondern auch wieder durch seine kranken Aktionen.
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City
Batman: Arkham City

Fazit:
Mit Arkham City wurde Arkham Asylum auf jeden Fall in den Schatten gestellt, die Welt wirkt größer und freier, die Story ist wieder genauso genial. Und auch die Grafik macht eine Menge her. Das alles hat wieder diesen Batman-Charme und macht vor allem dank Joker wieder jede Menge Spaß. Das man dann noch auf die tolle Idee gekommen ist Catwoman in dem ganzen unterzubringen und das sogar noch einigermaßen sinnvoll setzt dem ganzen die Krone auf. Fans des ersten Spiels und von Batman sollten auf jeden Fall zugreifen. Aber auch Actionfans die normalerweise nichts mit diesen Charakteren anfangen können sollten einen Blick auf das Spiel werfen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ spannende Story
+ Grafik
+ Steuerung
+ Nebenquests
+ Riddlers Rätsel 
– etwas kurze Hauptstory
– Logikfehler in der Story 

Bewerte dieses Spiel:
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Tropico 4

am 08. September 2011 unter Aufbauspiel, Review, Test abgelegt

Story:
In Tropico 4 spielt man wieder einmal einen karibischen Diktator, der über die Inseln Tropico herrscht, und auch dieses mal stellt sich wieder die Frage regiert man mit harter Hand benötigt dafür aber eine große Armee um den Rebellenangriffen entgegenzuwirken, oder spielt man den gnädigen Diktator der Wahlen erlaubt und die Bedürfnisse seiner Untertanen befriedigt. Im Grunde geht es eh nur um eins wie scheffelt man am besten Geld um sein Schweizer Bankkonto und die Staatskassen zu füllen und so seine Ziele zu erreichen. Allerdings ist bald Ende mit Frieden und man wird Opfer einer Verschwörung, nach der erfolgreichen Flucht bleibt nur noch ein Ziel: Rache.  Die Story um das ganze Szenario ist recht nett gestaltet und wird sowohl in den vertonten Missionsbildschirmen, als auch während der Mission von den Beratern erzählt. Allerdings sind die vielen Events anfangs zwar ganz nett, später werden Sie allerdings schnell eintönig und auch mit den Minimissionen, wie liefere 2000 Bananen aus, etc. sind auf Dauer doch etwas eintönig.
Tropico 4
Tropico 4

Grafik:
Die Grafik hat sich nur wenig zum Vorgänger geändert, allerdings war sie schon hier nicht schlecht, wir haben allerdings damals den hohen Resourcenverbrauch bemängelt, das Problem wurde gelöst, indem man jetzt deutlich weniger Bäume hat, die dynamischen Lichtverhältnisse weniger gut ausgeprägt sind und auch sonst einige Sonnenspiegelungen z.B. auf den Dächern weggefallen sind, auch wirken die Texturen etwas detailarmer was aber auch an den oben fehlenden Features liegen könnten. Im Gegenzug läuft das Spiel aber auf mittlerweile eigentlich in die Jahre gekommenen Rechnern selbst auf höchsten Einstellungen flüssig. Mich persönlich stört das ganze nicht da ich die Grafik immer noch sehr nett finde, allerdings ist sie bei weitem nicht mehr so atemberaubend als beim Vorgänger.
Tropico 4
Tropico 4

Sound:
Ich habe oben schon die komplett vertonten Missionsfenster und Beraterfenster erwähnt, aber auch sonst sind fast alle Dialoge komplett, bzw. teilweise vertont. Die Sprecher sind hierbei recht motiviert und spielen Ihre jeweilige Rolle sehr authentisch und glaubwürdig. Ein besonderes Highlight ist hierbei das Tropico-Radio das die aktuellen Ereignisse in witziger Art und Weise, natürlich nur so das es El Presidente in einem guten Licht erscheinen lässt, darstellt und darüber berichtet. Aber auch der Hintergrundsound wirkt aus dem Vorgänger bekannt und verbreitet Tropico-Stimmung. Alles in allem kann man bis darauf das bei einigen Dialogen nicht der komplette Text vertont wurde nichts negatives zur Synchronisation finden.
Tropico 4
Tropico 4

Steuerung:
Das Spiel kann prinzipiell komplett mit der Maus gesteuert werden, mit der rechten Maustaste öffnet man das Baumenü mit der linken plaziert man die Gebäude das drehen übernimmt die mittlere Maustaste, etc. das erfährt man allerdings im Tutorial ganz genau, zusätzlich lässt sich jedes Gebäude auf eine Schnelltaste legen, so kann man z.B. schnell eine riesige Windräderfarm für den Strombedarf aufbauen, etc. Allerdings kommt man auch gut ohne dieses Feature zurecht. Alles in allem kann man eigentlich nicht negatives zur Steuerung sagen, sie funktioniert und ist recht leicht zu erlernen.
Tropico 4
Tropico 4

Spielspaß:
Im Gegensatz zu den Vorgänger habe ich dieses mal das erste mal die komplette Kampagne durchgespielt, allerdings ist dieses mal auch die meisten nervigen Zeitbeschränkungen weggefallen und die Story ist recht motivierend und spannend gemacht. Auch das Wirtschaftsystem funktioniert recht gut obwohl es eigentlich nicht viel zu beachten gibt, außer das die Transportwege und die Fuhrparkfirmen vorhanden sind. Natürlich sollten die Gebäude auch entsprechend ihrer Rohstoffquelle platziert werden. Entsprechend einfach ist es schnell ein funktionierendes und ertragreiches Wirtschaftssystem aufzubauen. Was mich persönlich ein wenig stört ist das Verkehrssystem, die Lastwagen nutzen immer den selben Weg selbst wenn hier der größte Stau der Welt ist diesen aufzulösen gelingt meist nur indem man auf gut Glück Nebenstraßen baut und hofft das dies zu einer Besserung führt. Eine Verkehrsregelung via Einbahnstraßen etc. ist leider nicht möglich. Ein weiteres Highlight sind die vielen Nebenquests während der Missionen die verschiedene Belohnung wie z.B. Frakitons oder Auslandsansehen bringen. Wer das Ansehen zu den Fraktionen ignoriert riskiert bestimmte Nachteile wie eine Mine die von den Umweltschützer außer Betrieb genommen wird, bei Auslandsbeziehungen sind die Konzequenzen teilweise noch gravierender wie die UDSSR die gerne mal Kanonenboote sendet. Alles in allem führt das ganze zu einem tollen, wenn auch nicht besonders forderndes Spielerlebnis.
Tropico 4
Tropico 4

Spielwelt:
Die karibischen Inseln sind sehr abwechslungsreich und authentisch gestaltet wenn auch die Wildniss ein wenig fehlt. Aber auch sonst wirkt das Verhalten der Fraktionen sehr authentisch und Katastrophen führen zu einer lebendigen Spielwelt. Allerdings wiederholt sich alles recht schnell was zu „nicht schon wieder“-Erlebnissen führt.
Tropico 4
Tropico 4

Fazit:
Tropico 4 ist ein wirklich netter Nachfolger geworden, wenn auch kaum Neuerungen zum Vorgänger vorhanden sind, trotzdem gefällt mir Tropico 4 weit besser als der Vorgänger. Für Fans von Tropico 3 ist das Spiel auf jeden Fall zu empfehlen, aber auch Neulinge die gerne nach Tropico reisen möchten, steht eigentlich nichts im Wege.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Steuerung
+ Sound
+ lange Spielzeit
+ simples Wirtschaftssystem
+ Story
+Spielzeit 
– kaum Neuerungen
– etwas zu einfach
– es Wiederholt sich sehr schnell alles 

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (5 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13

Pro Evolution Soccer 2011

am 17. Oktober 2010 unter Review, Sportspiele, Test abgelegt

Story:
Ähnlich wie in FIFA gibt es auch in PES 2011 keine richtige Story, allerdings ist die kleine Story des Legends-Modus viel ausgeprägter als in FIFA, so richtet sich der Trainer vor jedem Spiel kurz an die Mannschaft und auch die Mitspieler unterhalten sich ab und zu nach dem Spiel mit dem Protagonisten und auch kleine Zwischensequenzen, z.B. vor der UEFA Europa League, sind vorhanden um so ein wenig Einstimmung auf das große Ereignis zu bieten.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Grafik:
In Punkt Grafik ist besonders PES  schwer zu bewerten. Zum einen sind die Grafikeinstellungen, mit niedrig, mittel und hoch ein wenig mager, auch das kein AF und AA vorhanden ist macht die Grafik nicht gerade besser. Vergleicht man das Spiel allerdings mit FIFA sind einige Grafikfeatures besser umgesetzt. Da wäre zum einen das Gras, das anders als in FIFA nicht nur flach und eintönig wirkt, der bessere Kamerawinkel der einem das Gefühl gibt näher am Spielgeschehen zu sein. Und auch die Spieler sehen sehr realistisch aus, wenn auch nicht ganz so perfekt wie in FIFA. Was in beiden Spielen weniger gut gelungen ist sind die flachen Zuschauer und Kameramänner, sowie die in PES vorhandenen Trainer am Spielfeldrand. Leider hat man in PES auch keine 16:10-Unterstützung eingebaut weshalb man oben und unten einen kleinen Rand hat was allerdings Spieler mit einer 16:9-Auflösung oder 4:3-Auflösung nicht stören wird.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Sound:
Die Soundkulisse im Stadium ist toll, die Fans wirken authentisch und flippen schnell aus. Auch die beiden Sprecher sind um einiges besser als bei FIFA 11, so gibt es hier keinerlei Fehler, alle Situationen werden richtig angekündigt. Allerdings sind sie ähnlich wie in FIFA viel zu eintönig und nach einigen Spielen hat man so gut wie alle Kommentare schon einmal gehört. Aber dafür ist die Hintergrundmusik zwar unbekannt allerdings um einiges besser als im EA-Konkurrent  und macht im Hauptmenü eine Menge Stimmung.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Steuerung:
Der selbe Fehler wie immer der Spieler stellt nur die Übersetzung der Konsolentasten auf die Tastatur ein, hat man dies allerdings einmal geschafft gelingt die Steuerung anschließend problemlos, anders als in FIFA ist das Ballgefühl wieder super und nicht nur die Verteidigung sondern auch der Angriff gelingt problemlos. Leider ist die Steuerung im Hauptmenü ein wenig suboptimal anders als in FIFA kann man dort nicht mit der Maus steuern, da man aber zusätzlich mit Return bestätigen und mit ESC abbrechen kann, schafft man es doch sich durchs Menü zu schlingern, die Haupteinstellungen muss man eh wieder über die setting.exe erledigen.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Spielspaß:
Die größte Stärke von PES war schon immer die tolle Ballphysik und auch in PES 2011 hat man sich nicht lumpen lassen und wieder eine hervorragende Ballphysik eingebaut, dadurch gelingen spektakuläre Tore und auch Gegenspieler dienen da gerne mal als Anschusshilfe, trotzdem werden die Treffer natürlich weiterhin für den Schützen gezählt. Aber auch lustige Tore wie Pfosten, Pfosten, Nachschuss, Pfosten, TOR gelingen so und machen das Spiel zu einem unvergesslichen und realistischen Erlebnis. Aber natürlich sind auch wieder die bekannten Spielmodis dabei, wie „Werde eine Legende“- und der Season- bzw. Pokal-Modus. Um für Langzeitmotivation zu sorgen wurde ein kostenloser Update-Modus eingebaut der einen mit den neusten UEFA-Mannschaften versorgt, aber auch zusätzliche GP-Punkte kann man sich verdienen mit denen man weitere Zusatzinhalte erwerben kann, z.B. Fußballschuhe, die wiederrum im „Be a Legend“-Modus genutzt werden können und dem Spieler zusätzliche Attribute versorgen. GP-Punkte kann man sich dann unter dann u.A. verdienen indem man im Legend-Modus die UEFA gewinnt. Aber auch das man im Legend-Modus miterlebt wie die Attribute nach und nach in die Höhe schießen sorgt für eine Menge Modifikation. Leider sind wie auch schon bei FIFA kaum Neuerungen zum Vorgänger vorhanden.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Spielwelt:
Wie auch schon letztes Jahr hat man dieses Jahr wieder auf die UEFA gesetzt und sich die entsprechenden Rechte gesichtert um so authentisch Mannschaften einfügen zu können. Lang sind die Zeiten vorbei indem  PES zwar das realistischere Fußballspiel war, dafür aber ohne jegliche Namensrechte mittlerweile dürfen sich Fußballfans auf aller Welt über die tolle UEFA-Lizenz freuen und ihre Lieblingsmanschaft aus diesem Bereich vertreten, aber auch die original Ländermannschaften, sowie eine eigene PES-Liga sind wieder mit dabei.
Pro Evolution Soccer 2011
Pro Evolution Soccer 2011

Fazit:
FIFA vs. PES und jedes Jahr scheint das Ergebnis eindeutig zu sein. Und auch dieses Jahr ist das kaum anders, dank der schon aus dem letztem Jahr bekannten UEFA-Lizenz, die die Spielwelt auch noch sehr authentisch und liebenswert macht, ist PES 2011 wieder der eindeutige Gewinner dieses Jahr. Auch die tollen Ballphysik, die gute Steuerung und die sehr gelungene Soundkulisse haben zusätzlich zum Spielspaß von PES 2011 beigetragen. Allerdings sind ähnlich wie in FIFA kaum Neuerungen vorhanden, wer also PES 2010 schon Zuhause hat sollte sich den neusten Teil nur zulegen wenn er sich die neusten Mannschaften und den leicht verbesserten Legend-Modus wünscht. Für alle anderen die PES 2010 noch nicht haben oder nun endgültig von FIFA umsteigen möchten kann man das Spiel uneingeschränkt empfehlen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ tolle Ballpyhsik
+ freischaltbare Inhalte
+ kostenloser Updater
+ UEFA-Lizenz
+ Importmöglichkeit aus dem Vorgänger
+ verbesserter Legend-Modus
+ gute Steuerung
– flache Zuschauer
– kaum Neuerungen zum Vorgänger

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (5 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,40 von 5)
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NoFear13

Dead Rising 2

am 03. Oktober 2010 unter Action, Review, Test abgelegt

Story:
In Dead Rising 2 spielt man Chuck, einen Motocross-Champion, der in der TV-Show Terror is Reality, vor den Fernsehkameras im Wettkampf Zombies schnätzelt, doch leider entkommen die Zombies aus der Show und die ganze Stadt wimmelt plötzlich nur so vor Zombies. Chuck kann sich nur mit Mühe und Not mit anderen Überlebenden in einen Bunker retten. Doch leider leidet seine Tochter an der Zombiekrankheit und benötigt alle 24 Stunden Zombrex um sich nicht in einem Zombie zu verwandeln, als wäre das nicht schon schwer genug sieht sich Chuck auch noch einer Verschwörung gegenüber die Ihn als Verantwortlichen der Zombieinvation zeigt. Chuck muss nun nicht nur für Zombrex-Nachschub sorgen, sondern auch noch innerhalb von 3 Tagen, bis das Militär auftaucht, seine Unschuld beweisen. Dabei stößt er allerdings auf eine weit größere Verschwörung, die weit über das Befürchtete hinausgeht.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Grafik:
Dead Rising 2 ist sehr angenehm anzusehen, gerade auch wegen der dynamischen Lichteffekte, wenn auch die Nacht viel zu hell ist. Auch Kantenglättung und Texturenfilter wurden für die PC-Fassung hinzugefügt, weshalb man das Spiel sehr gut spielen kann. Auch die Texturen sind recht nett, wenn auch ein wenig eintönig. Gerade auch da die Zwischensequenzen nicht vorgerendert sind erhält das Spiel einiges an Stimmung, wenn der Charakter weiterhin die Klamotten anhand, die er die ganze Zeit trägt.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Sound:
Das Spiel ist nur auf Englisch verfügbar, wohl gerade deshalb sind die Sprecher sehr gut und bringen die Stimmung sehr authentisch herüber. Dank englischen Untertitel und sehr guten Sprecher ist das Spiel auch für Spieler mit einfachen Schul-Englisch sehr gut verständlich. Wer dem englischen allerdings nicht mächtig ist sollte lieber die Finger vom Spiel lassen, da man für einige Missionen schon einmal wissen muss was die Person genau benötigt. Auch sonst ist der Sound recht nett, besonders die Zombie- und Waffengeräusche wirken sehr authentisch. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat war eine coole Hintergrundmusik.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Steuerung:
Wie in den meisten Actionspielen, mit der Maus blickt man umher und schlägt zu mit den wasd-Tasten bewegt man sich durch die Level, für die Special-Moves die man sich während des Spiels erarbeiten kann, benötigt man dann noch die Leer und Shift-Tasten für mich war das Spiel alles in allem gut mit dieser Steuerung spielbar.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Spielspaß:
Der Spielspaß ist von zwei Seiten zu betrachten, Anfangs macht es besonders viel Spaß die Zombies mit den Waffen niederschnetzeln, später wird dieses allerdings immer nebensächlicher, denn das ganze Spiel läuft unter Zeitdruck ab und man muss in einer bestimmten Zeit die Missionen (sowohl Haupt- als auch Nebenmissionen) erfüllen. Aus diesem Grund sind die Zombies mehr ein lästiges Hindernis und man rennt meistens nur von Mission zu Mission ohne sich großartig mit den Zombies zu beschäftigen. Auch die Haupt- und Nebenmission halten sich in Abwechslung ein wenig in Grenzen, in den Nebenmission geht es meist darum einen oder mehrere Überlebende zu retten, indem man sie zur Base zurückführt oder trägt. In manchen Nebenmissionen muss man einen Gegenstand besorgen, z.B. einen Trink oder eine bestimmte Waffe. Dann gibt es noch eine letzte Art in denen man einen Bossgegner besiegen muss. Dafür bieten die Hauptmissionen ein wenig Abwechslung, so muss man in diesen z.B. mit dem Motorrad einen Zug verfolgen und über Rampen auf Ihn aufspringen, leider gibt es auch einige andere Missionen in denen man einfach jemanden begleiten muss, oder sich mit Endbossen herumschlagen muss. Einige Lichtblicke bringen dann Nebenmissionen wie ein Strippokerspiel (leider sieht man auch hier nicht viel, da das Spiel sexuelle Handlungen oft andeutet aber niemals zeigt), oder eine verrückte Sängerin, die man ähnlich wie in einem Tanzspiel im den richtigen Tasten im passenden Moment, mit einem Feuerwerk unterstützen muss. Durch den Zeitdruck muss man aber oftmals wählen welche Nebenmissionen man machen möchte, alle kann man einfach nicht schaffen, die Hauptmissionen muss man allerdings alle machen, was besonders die Zombrex-Suche ein wenig schwer gestaltet, da gerade hier die Standorte nicht angezeigt werden, allerdings gibt es einige Nebenmissionen mit denen man sich Zombrex verdienen kann, was dann auch sofort im Questlog steht, diese sollte man auf jeden Fall immer machen, denn Zombrex ist wohl die wichtigste Ressource im Spiel, im Notfall kann man sich allerdings von dem erarbeiteten Geld Zombrex in bestimmten Shops erwerben. Ein weiteres Feature ist das Levelsystem des Charakters, für Nebenmission erhält man nämlich PP mit dessen Hilfe der Charakter aufsteigt, allerdings levelt der Charakter automatisch, eine Wahl welches Attribute man leveln möchte ist nicht möglich. Außerdem erhält man pro Levelaufstieg neue Combokarten, die zeigen welche Gegenstände man kombinieren kann, denn im Spiel lassen sich verschiedenste Waffen kombinieren, um so stärkere Waffen zu erhalten die auch noch bei jedem Zombiekill PP bringen. Damit man sich nicht nur die stärksten Waffen zusammensucht, geht allerdings jede Waffe im Spiel irgendwann einmal kaputt, weshalb es immer gut auswählen heißt.  Besonders Schusswaffen sollte man sich daher für die Hauptmissionen oder Bosse aufbewahren. Des weiteren erhält man pro Levelaufstieg neue Skills die es einem leichter machen sich durch die Zombiemassen zu kämpfen. Was das Spiel allerdings teilweise sehr nervig macht ist der übertrieben hohe Schwierigkeitsgrad der Zwischenbosse, die sich selbst auf dem einfachsten  Schwierigkeitsgrad kaum besiegen lassen.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Spielwelt:
Die Spielwelt ist sehr verrückt, das Spiel trotzt nur so vor skurrilen und lustigen Personen, die sowohl auf Seiten der Überlebenden als auch der Bossgegner auftreten. Auch die Stadt ist von der Größe recht angenehm, nicht zu groß und nicht zu klein. Auch zieht das Spiel einige Zombievorurteile ein wenig in den Kakao. Da das Spiel kein freies Speichern erlaubt ist das Speichern lediglich auf dem einzigen Ort erlaubt, auf dem es keine Zombies gibt, der Toilette. Aber auch die Bewegungen der Zombies sind sehr authentisch so bewegen sich diese meist langsam und träge. Aber auch die ganze Stadt wirkt sehr realistisch, so gibt es in dieser so gut wie jeden Shop den man sich vorstellen kann.
Dead Rising 2
Dead Rising 2

Fazit:
Dead Rising 2 ist das einzig mir bekannte Zombieschnetzelspiel, entsprechend kann man dem Spiel die vielen kleinen Schwächen entsprechend entschuldigen. Allerdings dürften besonders der Zeitdruck und der recht hohe Schwierigkeitsgrad nicht jedem gefallen. Wer sich allerdings schon immer mal durch Horden von Zombies seinen Weg bahnen will und das auch mit durchwegs durchgeknallten Waffen sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer allerdings ein abwechslungsreiches Spiel mit einer herausragenden Story sucht, sollte lieber die Finger von Dead Rising 2 lassen. Für alle Zombiefans sei allerdings gesagt das Spiel ist aufgrund der wohl bevorstehenden Indexierung in Deutschland nur im Ausland erwerblich.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Levelsystem
+ kombinierbare Waffen
+ neue Combokarten lassen sich auch durch probieren freischalten
+ durchgeknallte Charaktere
– nur mittelmäßige Story
– zu schwer
– Zeitdruck
– wenig Abwechslung
– kein freies Speichern möglich
– Charakter levelt automatisch

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,50 von 5)
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NoFear13

Split/Second: Velocity

am 22. Mai 2010 unter Rennspiele, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Split/Second nimmt man als Rennfahrer an einer TV-Show Teil in der nicht nur Rennen gefahren werden, sondern ringsherum auch explodierende Gegenstände/Autos und sogar Gebäude platziert sind die auf Befehl explodieren und so die Gegner schrotten. Leider beschränkt sich die Story ziemlich auf das und die Vorschau nach jeder Folge auf die nächste, von einer richtigen Story fehlt jede Spur.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Grafik:
Die Grafik ist wirklich gut geworden, die Licht und Schatteneffekte sind hervorragend, die Explosionen gigantisch und auch wenn man die Kantenglättung nicht explizit einstellen kann, scheint sie doch vorhanden zu sein. Außerdem läuft das Spiel trotz riesiger Explosionen und coolen Kamerafahrten, wenn man mal wieder einen Gegner zu Schrott verarbeitet hat, erstaunlich flüssig. Lediglich die Texturen wirken ein wenig eintönig und teils matschig.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Sound:
Tolle Explosionsgeräusche, coole und realistische Windgeräusche wenn man z.B. knapp an einem Gebäude vorbeifährt und gute Motorengeräusche das macht eine die gute Soundatmosphäre von Split/Second aus. Leider ist die Hintergrundmusik nicht so hervorragend geworden, sie trägt kaum zur Spielatmosphäre bei und ist auch noch eintönig. Trotzdem ist die dichte Soundatmosphäre sehr gut geworden und die Hintergrundmusik fällt dann eh kaum auf.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Steuerung:
Der Anspruch der Steuerung hält sich in Grenzen so sind lediglich die Pfeiltasten mit der Fahrzeugsteuerung belegt und mit der Strg-Taste löst man eine kleinere Explosion, mit der Shift-Taste eine große Explosion aus, allerdings muss man dazu seinen Energielevel aufgeladen haben. Hat man 3 kleine Powerplays aufgeladen kann man eine große streckenveränderte Explosion ausführen, die einen schnell von Platz 8 auf 1 befördert. Diese Energie kann man dann wiederum durch Drifts, Sprünge und Drafts aufladen. Dabei ist zu beachten das sich das Spiel sehr Arcadelastig ist, Driften kann man ganz einfach indem man kurz vom Gas geht und dann wieder Vollgas gibt, auch sonst ist meist mehr Bleifuß angesagt.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Spielspaß:
Zu Beginn profitiert das Spiel vor allen von den überraschenden Explosionen und der Freude einen Gegner nach dem anderen auszuschalten, später wenn man alle 15 Strecken in- und auswendig kennt hat man besonders Freude allen Explosionen auszuweichen und gezielt mal 3-5 Gegner aus den Weg zu räumen. Auch die 6 Rennmodis tragen zum Spielspaß bei, so gibt es drei normale Rennmodis, wie das normale Rennen oder Disqualifikationsrennen, in denen zu einem bestimmten Zeitpunkt immer der letzte Wagen disqualifiziert wird. Auch ein Zeitrennen gibt es bei dem automatisch alle großen Explosionen ausgelöst werden und in denen es dann heißt unbeschätigt und schnell ins Ziel zu kommen. Aber auch ausgefallene Rennmodis sind vorhanden, z.B. ein Helikoptermodus in dem man Raketen eines Helis ausweichen muss und so Punkte sammelt, einen Rachemodus, der sich wie erstere spielt, bloß das man Energie währenddessen auflädt mit dessen Hilfe man den Heli dann abschießt, wer dann am schnellsten war hat gewonnen. Als letztes gibt es noch einen Lastwagenmodus, in dem aus dem Heck des Lasters explosive Fässer fallen für jeden überholten Lastwagen erhält man dann Punkte. Das alles macht eine Menge Spaß, mit den 12 Folgen der Serie und den wenigen Strecken fällt das Spiel allerdings ein wenig eintönig aus. Auch der Schwierigkeitsgrad ist leider nicht konfigurierbar und fällt leider entsprechend schwer aus, dass man dann auch noch mit den gewonnenen Punkten neue Autos freischaltet führt dazu das erfahrene Spieler sehr schnell sehr gute Fahrzeuge haben, schlechtere Spieler immer weiter frustriert werden. Wer allerdings die Saison gewinnen will, braucht selbst als erfahrener Spieler einige Anläufe und Schweiß bis er sich für die nächste Folge qualifiziert hat. Auch machen die anderen Fahrer kaum Fehler und können deshalb wirklich nur durch Powerplays besiegt werden. Ein weiteres nettes Spielefeature sind die Achievements die sich in Split/Second in Decals präsentieren und automatisch am Fahrzeug platziert werden.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Spielwelt:
Die Strecken sind abwechslungsreich gestaltet und mit teilweise riesigen explotierenden Gebäuden gespickt, wie z.B. einem Atomkraftwerk auch ein riesiger Turm der zum Einsturz gebracht werden kann und so massig Gegner unter sich begräbt und gleichzeitig eine Rampe für sich darstellt. Aber auch sonst ist die Welt gut gestaltet und es sind einige Gegenstände in der Spielwelt platziert die nicht nur der Effekthascherei dienen. Aber auch insgesamt sind die Strecken sehr abwechslungsreich geraden und bieten in sich immer eine schlüssige Spielatmosphäre.
Split Second: Velocity
Split Second: Velocity

Fazit:
Split/Second ist ein cooler Arcaderacer geworden und macht trotz einiger Schwächen jede Menge Spaß. Allerdings ist die Spielzeit der Story mit 8-10 Stunden ein wenig kurz geraden, wer danach allerdings immer noch nicht genug hat kann sich im Onlinemodus mit anderen Spielern messen. Alles in allem macht Split/Second einen hervorragenden Gesamteindruck und ist dank der vielen neue und so noch nie dagewesenen Features ein Pflichtkauf für alle Arcaderacerfans. Wer allerdings nicht so auf Arcaderacer steht sollte vor allem wegen des hohen Schwierigkeitsgrads lieber die Finger von Split/Second lassen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ coole Explosionen
+ tolle flüssige Grafik
+ netter Sound
+ gute einfache Steuerung
+ sehr Arcadelastig
+ mehrere Möglichkeiten Energie aufzuladen
+ sehr einfache Drifts
+ Fahrzeuge fahren sich alle unterschiedliche
+ jedes Fahrzeug hat seine eigenen Vor- und Nachteile
+ Achievements in Form von Decals
– keine richtige Story
– sehr schwer
– Schwierigkeitsgrad nicht konfigurierbar
– Gegner machen keine Fehler

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (3 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,33 von 5)
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