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NoFear13

Für immer Shrek

am 01. Juli 2010 unter Action, Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
In für immer Shrek übernimmt man die Rolle von Shrek, Fiona, Esel und den gestiefelten Kater. Dieses mal hat Shrek beschlossen, dass er kein König mehr sein möchte und unterschreibt hierfür einen Vertrag mit Rumpelstilzchen, welcher allerdings einen klitzekleinen Haken beinhaltet, welcher dazu führt das niemand mehr Shrek kennt und das er nach diesem Tag für immer von „Weit Weit Weg“ verschwindet. Der einzige Weg dies zu verhindern ist ein Kuss der wahren Liebe, das klingt erst mal nicht schwer schließlich ist Fiona auch dieses mal mit an Bord, allerdings hat sich diese einer ogerischen Widerstandsgruppe angeschlossen und hat für alles Augen nur nicht für Shrek. Shrek muss also so schnell wie möglich das Herz von Fiona erobern um nicht Opfer seines stumpfsinnigen Vertrags mit Rumpelstilzchen zu werden.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Grafik:
Für immer Shrek sieht erstaunlich gut aus, nette Lichteffekte, tolle Wassereffekte und aktuelle Features wie Kantenglättung tragen zu einer guten Grafik bei. Besonders in der Nahaufnahme können besonders die pelzigeren Gesellen begeistern. Leider sind die Texturen ein wenig eintönig und die meisten Gegenstände ein wenig zu detailarm. Trotzdem ist die Grafik angenehm anzusehen.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Sound:
Die Soundatmosphäre ist wahnsinnig gut, tolle Synchronsprecher, die auch schon in den Filmen begeistern und ihre Rolle mehr als gut spielen und die aktuelle Situation immer gut herüber bringen. Tolle Hintergrundmusik, die besonders in Kämpfen mit bereits aus den Filmen bekannten Hits begeistert. Und auch die sonstige Hintergrundatmosphäre ist gut geworden, wenn auch vieles zu eintönig und immer gleich ist, auch die Sprüche der 4 Hauptcharaktere und der Gegner kennt man irgendwann auswendig.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Steuerung:
Für immer Shrek unterscheidet sich kaum in der Steuerung von ähnlichen Spielen mit den wasd-Tasten bewegt man sich, mit der Maus schlägt man zu und interagiert mit Gegenstände. Was ein wenig umständlich und untypisch ist das man mit K bestätigt und mit L abbricht. Bis auf diese Kleinigkeit kann man mit der Steuerung gut leben und erreicht hervorragende Ergebnisse.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Spielspaß:
Für immer Shrek ist eine Mischung aus Action, Rätsel und Adventure, die allerdings hervorragend umgesetzt ist. Die meisten Rätsel unterscheiden sich von Level zu Level stark, so muss man im einen Level über Spiegel die magischen Strahlen aus eine Hexenkessel so umleiten, das man Türen öffnet oder Brücken erscheinen lässt, in einem anderen Level muss man das Wasser aus einem Becken herauslassen, die Kisten so schieben das sie eine Brücke bilden und dann das Wasser wieder einlassen. Dabei muss man alle 4 Charaktere sinnvoll einsetzen, so kann Fiona, Gegenstände und Bomben entzünden. Shrek kann Gegenstände schieben und tragen. Esel tritt Türen ein und dreht Gegenstände mit den Hufen oder in einem späteren Level bewegt er ein Floss indem er sich von der Wand abstößt. Der gestiefelte Kater klettert bestimmte Gegenstände hinauf und schneidet mit seinen Krallen Seile durch. Aber auch in den Kämpfen, die meist arenaähnlich aufgebaut sind, hat jeder Charakter seine eigenen Fähigkeiten und Kampfstil. So haut Shrek gerne mit den Fäusten drauf und dreht sich schnell um die eigenen Achse um so die Gegner auszuschalten, als Spezialskill hat er einen Schrei der die Gegner erschreckt. Andere Charaktere, wie Fiona und Kater, kämpfen lieber mit Schwert und Degen und Esel nutzt lieber seinen dicken Schädel und Hufen. So muss man entweder allein mit dem Mausrat durch die Charaktere wechseln, oder man nutzt den Koop-Modus, der leider nur an einem PC und nicht über Netzwerk möglich ist. Trotzdem macht das Spiel durch die vielen abwechslungsreichen Level sehr viel Spaß, so muss man in der einen Mission ein durch Pinokio gesteuertes Floß steuern, indem man ihm den Weg weißt, anhand der Position, die die Charaktere auf dem Floss einnehmen und so Wasserstrudel ausweichen. Allerdings merkt man dem Spiel deutlich an, dass es an Kinder gerichtet ist, da es stellenweise sehr einfach ist, trotzdem gibt es ab und an einige Passagen, die es richtig in sich haben und deshalb wohl sehr frustrierend auf Kinder wirken können. Ein weiteres Feature sind die Goldmünzen, die man überall im Spiel findet und die man in neue Upgrades, wie mehr Leben und neue Powerups, die automatisch während der Kämpfe droppen, investieren kann. Weiterhin schaltet man in der Story immer mehr höhere Fähigkeiten automatisch frei so kann Shrek schwerere Gegenstände schieben und Fiona größere Feuer entzünden. Dieser wurde allerdings dafür missbraucht das man zu Anfang nicht an bestimmte Schatzkisten kommt, da man nicht den entsprechenden höheren Fähigkeitenlevel hat. So können Perfektionisten später nochmals alle Level spielen um alle Schatztruhen und Geheimnisse (keine Ahnung für was die gut sind) zu entdecken.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Spielwelt:
Die Spielwelt ist in ca. 10 Level unterteilt, die allesamt einzigartig und abwechslungsreich sind und viel zum Entdecken bieten, auch die Rätsel und die Gegner passen sich an die jeweiligen Umgebung an, auch wenn sie gerade zum Schluss hin zu eintönig werden. Aber auch die Endbosse unterscheiden sich alle stark und erfordern alle ihre eigene Strategie.
Für Immer Shrek
Für Immer Shrek

Fazit:
Mit Für immer Shrek ist ein gutes Spiel gelungen auch wenn es viele kleine Schwächen hat überwiegen doch die Stärken deutlich und ist deshalb für Kinder als auch für Erwachsene, die die Mischung aus Action, Rätsel und Adventure mögen eine Menge Spaß bereitet, wenn es auch mit 10 Stunden ein wenig kurz und die Story zu eintönig und lückenhaft ist.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Sound
+ Musik
+ Rätsel
+ abwechslungsreiche Level
+ 4 Charaktersystem
+ käufliche Powerups und Upgrades
+ Endbosse
+ gut für Kinder geeignet
+ faires, wenn auch automatisches Speichersystem
– langweilige Story ohne besondere Wendungen
– selbe Story wie im Film, die auch noch lückenhaft ist
– Koop nur an einem PC möglich
– teilweise zu leicht
– stellenweise für Kinder zu schwer und frustrierend

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,50 von 5)
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BadDragonLord

Singularity

am 30. Juni 2010 unter Egoshooter, Review, Test abgelegt

Story:
Eigentlich soll man nur ein geheimes Forschungslabor der Russen untersuchen, aber irgendetwas geht fürchterlich schief und alles ist anders. Russland hat die Weltherrschaft an sich gerissen und dass nur wegen irgendeinem Zeitmanipulationsgerät. Jetzt hängt es an dir das Ganze wieder zu korrigieren.
Singularity

Grafik:
Die Grafik ist wirklich gut und erinnert sehr an BioShock 2, Nur manchmal kommt es vor das die Texturen nicht schnell genug nachgeladen werden. Das ganze sieht dann etwas komisch aus, besonders wenn nur einer der Gegner davon betroffen ist und deswegen irgendwie verschwommen rüberkommt.
Singularity

Sound:
Der Sound ist wirklich gut und bei Schockmomenten extrem gut eingesetzt, so dass man einen richtigen Hüpfer macht und die Waffe abfeuert obwohl es überhaupt keinen Grund dazu gibt. Diese Schockmomente sind jedoch nur selten und so verteilt, dass man überhaupt nicht damit rechnet was wirklich zum Spaß beiträgt. Die Synchronisation ist an manchen Stellen etwas fehlgeschlagen und somit stimmen die Lippenbewegungen manchmal nicht ganz. Aber die Mimik der Protagonisten unterstützt sehr das gesagte und wirkt stimmig. Nur der russische Dialekt könnte wieder bei einigen auf Widerspruch stoßen. Ich selbst findem, dass es einfach sehr gut passt und nicht zu übertrieben ist, so dass man noch alles versteht.
Singularity

Steuerung:
Leicht zu händeln und schnell zu erlernen, denn die ZMA Steuerungen sind sehr simpel gehalten so gibt es einen Grafity Modus über E der das fangen und werfen von Gegenstände ermöglicht. Ein Erneuerungs- Veralterungsstrahl der über Q aktiviert wird und sogar auf manche Gegner einen für sie negativen Effekt aufweist, dann gibt es noch einen Rückstoß der über die Mittlere Maustaste ausgelöst wird und gegen viele Gegner die zu nahe heranrücken sehr effektiv ist.
Singularity

Spielspaß:
Zeitverschiebungen , Monster und ein größenwahnsinniger Russe laden zum Entdecken ein, leider ist das Spiel viel zu kurz, da wäre mehr gut gewesen. Vieles an diesem Spiel erinnert an Bioshock so stehen Botschaften an Wänden und kleine Geschichten werden über die Tonbänder die herumliegen erzählt. Leider kann man diese nicht mitnehmen und so lässt man diese oft liegen und ignoriert sie.
Singularity

Spielwelt:
Eine Insel auf der Experimente mit einem seltenen Mineral durchgeführt wurden. Dieses Material hat laut Aussagen der Russen mehr Potenzial als Uran und kann sogar mithilfe eines Spezialgerätes zur Zeitmanipulation benutzt werden. Insgesamt ist die Insel wunderbar in Szene gesetzt und macht Spaß sie zu entdecken auch wenn das Spiel linear abläuft.
Singularity

Verbesserungen und Upgrade:
Wie häufig bei solchen Shootern gibt es auch hier viele Möglichkeiten sich und die Waffen zu verbessern. Nicht nur das man den eigenen Lebensbalken und Rüstung und Medipacks verbessern kann. Es ist auch möglich mit Waffenupgrades, die als Koffer herumliegen, die Waffen in drei Punkten bis zu 2x pro Punkt zu verbessern. Jedoch reicht es völlig sich zu beginn eine der 3 Waffen auszusuchen und diese möglichst gut zu Verbessern, bis man den Granatwerfer und Minigun bekommt und dort dann noch eine von diesen beiden verbessert. Die 3 Punkte die verbessert werden können sind Schaden, Ladegeschwindigkeit und Magazingröße. Auch kann E99 Technologie, welche zum Upgraden der verschiedensten Verbesserungen verwendet wird, als Währung zum Kaufen von Munition und Waffenupgradekoffer benutzt werden. Jedoch müssen für die kaufbaren Verbesserungen erst Pläne gefunden werden um diese frei zu schalten.
Singularity
Singularity

Fazit:
Ein wirklich schöner Shooter auch wenn er etwas kurz ist, ist er ansonsten wirklich wunderbar in Szene gesetzt, auch wenn die kleinen Grafikschwächen bei der Texturennachladung etwas seltsam wirken. Leider gibt es nur am Ende des Spiels die Möglichkeit, sich zu entscheiden und so gibt es 3 mögliche Enden.

Pluspunkte Minuspunkte
+ schöne Spielwelt
– kein freies Speichern
+ Schockmomente – Texturenfehler
+ Gute Steuerung
– Nur am Ende eine Entscheidungsmöglichkeit
+ packende Story

+ gute Musikuntermalung

+ 3 mögliche Enden

+ Verbesserbare Waffen

+ Kaufbare Fähigkeiten

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BadDragonLord

Sniper: Ghost Warrior

am 29. Juni 2010 unter Egoshooter, Review, Test abgelegt

Story:
Die Story kann man hier sich wirklich an den Hut stecken, denn es wird nicht wirklich was erzählt. Du spielst halt einen Sniper der bestimmte Ziele erfüllen muss dabei geht es aber nicht nur um präzise Eliminierung sondern oft auch um Infiltrierung und Töten von einer ganzen Horden von Gegnern, was meist noch nicht mal über große Distanzen passieren soll. Zwar hängen die Missionen alle zusammen und somit dienen alle Missionen einem großen Ziel, welches am Ende endlich auf eine Eliminierung über eine riesige Distanz geschieht.
Sniper

Grafik:
Zwar sind die Texturen und die Umgebung gut gelungen jedoch fallen besonders beim Wasser sehr viele Fehler auf das stört besonders bei Missionen bei denen es regnet. So spiegeln sich beispielsweise die Ränder der Waffen auch an einem noch sehr weit entfernten Wasserfall. Auch die Gesichter besitzen keine wirkliche Mimik und die Lippenbewegungen sind wenn überhaupt vorhanden nicht synchron mit dem Gesprochenen.
Sniper

Sound:
Wie oben schon erwähnt sind die Lippenbewegungen nicht synchron, dafür ist die Musik den Situationen angemessen und tragen somit zur Atmosphäre bei.
Sniper

Steuerung:
Altbekannte Ego-Shooter Steuerung, das Einzige ist der besondere Umgang mit dem Schafschützengewehr, denn hier haben sie zum Glück besonders viel Wert darauf gelegt, dass sogar die Kugeln realistisch fliegen, was bedeutet das der Wind und die Entfernung durchaus eine Rolle beim Zielen spielen. Aber auch hier wird dem Spieler etwas unter die Arme gegriffen, so wird wenn man lang genug ruhig zielt ein roter Kreis angezeigt wo die Kugel auch garantiert landet, was bei einem gut gezielten Schuss einen Kopfschuss sehr leicht macht. Aber bei einem hektischen Schuss taucht dieser Kreis nicht auf. Auch wurde auf der Shift-Taste ein Konzentrationsmodus gelegt welcher die Zeit verlangsamt und die Atmung stoppt, so dass das Gewehr kaum noch wackelt. dieser Modus ist allerdings nur möglich wenn der Puls niedrig genug ist.
Sniper

Spielspaß:
Spielspaß kommt besonders durch das gute Snipersystem auf. Was es um so ärgerlicher macht das nur so wenig Missionen mit einer guten Sniperposition aufwarten welche erst mal ein Säubern der Umgebung ermöglicht. Stattdessen muss man sich oft durch feindliches Gebiet schleichen, was durchaus zum Sniperalltag gehört, aber bei diesem Spiel etwas schwer angelegt ist. So das die Gegner sogar bei Dunkelheit ein Adlerauge beweisen und einen sehr schnell entdecken, selbst wenn man auf dem Boden liegt, dass sorgt für sehr viel Frust. Im Gegensatz dazu steht, dass es oft besser ist einfach alle Gegner auszuschalten, da erschossene Gegner einen nicht mehr entdecken können. Zwar muss man da beweisen, dass man auch schnell schießen und zielen kann, aber durch den Konzentrationsmodus geht das ganze selten schief.
Sniper

Spielwelt:
Die Dschungelumgebung ist wirklich atmosphärisch und eigentlich perfekt zum Snipern geeignet, aber wie schon zuvor erwähnt sind die Gegner absolute Adleraugen und machen somit den Dschungelvorteil meist zu ihrem Vorteil, da sie dich durch Blätter hindurch entdecken aber du sie meist nicht ausmachen kannst.
Sniper

Fazit:
So viel Potenzial, denn ein vernünftiges Sniperspiel gab es bisher einfach nicht, aber wirklich gut ist das hier auch nicht. Erstens ist es viel zu kurz mit Grad mal 6 – 7 Stunden Spielzeit und zweitens sind die Schleichpassagen viel zu schwer angelegt. Wenigstens werden die Flugbahnen der Kugel wirklich realistisch berechnet und die Verfolgungskamera, bei Kopfschüssen, lassen diese wirklich genial aussehen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Realistische Kugelflugbahn
– Schlechtes Schleichsystem
+ Konzentrationsmodus – Wenig Scharfschützenmissionen
+ Hilfestellungen beim Snipern
– Grafikfehler bei Wasser
+ Kurze Ladezeiten
– Lippenbewegungen sind fehlerhaft
+ freies Speichersystem

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NoFear13

Grotesque Tactics – Premium Edition

am 27. Juni 2010 unter Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
In Grotesque Tactics spielt man den Emo Drake, der seine Akademieprüfung nicht bestanden hat und sich deshalb umbringen möchte. Doch als er sich den brutalen Pilzen zum Fraß vorwerfen will, kommt ein blonder Schopf mit dem Namen Holy Avatar hinzu und zeigt Drake, dass das Leben doch lebenswert ist. Als Drake also sein Leben wieder im Griff hat gilt es eine neue und größere Aufgabe zu lösen, denn die Dark Church will das Land erobern. Um diese Aufzuhalten müssen Drake und Holy Avatar eine Truppe zusammenstellen. Als erstes sollen einige halbnackte Jungfrauen hinzukommen, die Holy wie folgt beschreibt:

  1. Die Jungfrau ist wunderschöne, halbnackte Frau mit zerrissenen Kleidern und einem langen Zopf
  2. Die Jungfrau befindet sich in Gefahr oder findet den Weg nicht mehr nach Hause
  3. Die Jungfrau schreit voll Entzücken den Namen des Avatars, nachdem sie gerettet wurde

Nachdem man einige Jungfrauen an seiner Seite hat kommen auch einige andere Helden hinzu, die einem gegen den Kampf gegen die Dark Church beistehen. Dabei läuft die Story allerdings vollkommen linear ab und bietet kaum Wendungen.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Grafik:
Die Grafik kann leider nicht wirklich überzeugen, die Schatten und Lichteffekte sind zwar ganz nett, nahe Lichtquellen wirken sich aber kaum auf sie aus so kommt es eigentlich nur drauf an wo der aktuelle Charakter steht. Auch sonst kann die Grafik nicht überzeugen, sie wirkt zu altbacken und comichaft um wirklich bezaubern zu können. Trotzdem ist sie dank aktueller Effekte wie Kantenglättung ansehnlich und ertragbar.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Sound:
Die Sprecher wirken sehr motiviert und spielen ihre Rolle sehr gut vom teilweise frustrierten Drake über den völlig über motivierten Avatar bis hin zu den teilweise völlig verdummten Jungfrauen. Aber auch der Hintergrundsound und Musik bietet einiges und erinneren an Klassiker des Genres.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Steuerung:
Man hat zweierlei Möglichkeiten sich zu bewegen, einmal durch klicken mit der Maus, zum anderen durch die wasd-Tasten. Auch die Angriffe und Aktionen lassen sich entweder durch das Drücken des jeweiligen Symbols und durch die passende Taste. Leider ist vor allem die Klick-Steuerung und die entsprechende Wegfindung unter aller Sau. Weshalb man vor allem im freien Modus, wenn man sich ohne Einschränkungen bewegen kann, die Tastatursteuerung bevorzugen sollte.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Spielspaß:
Das Spiel profitiert vor allem von den vielen coolen und lustigen Dialogen und den schrägen Charakteren und Monstern. Auch die halbnackten Jungfrauen und deren Streitereien oder der Engel der Drake so richtig unter seinen Patoffeln hat, machen immer wieder Lust auf mehr. Leider hat das Spiel aber in der Umsetzung sehr viele Schwächen. Zum einen ist kaum ein Levelsystem vorhanden, so leveln die Charaktere automatisch und schalten auch die bereits vordefinierten Skills automatisch bei Levelaufstieg frei. Auch sind pro Charakter lediglich 3 Skills vorhanden, die auch nicht gegen jeden Gegner verwendet werden können. Und auch die Gegenstände und Waffen sind zu wenige, pro Charakter gibt es 3 Rüstungs- und Waffentypen, zusätzlich kann jeder Charakter einen Talisman tragen, der ihm zusätzliche Attribute verleiht. Außerdem hat jeder Charakter noch eine spezielle Rüstung und Waffe, die man allerdings ziemlich automatisch findet. Auch ist das Spiel leider vollkommen linear. Alle Quests bekommt man automatisch serviert und auch die Story ist vollkommen linear aufgebaut. Zu erwähnen wäre auch noch, dass das ganze Spiel als runden-basiertes Strategiespiel aufgebaut ist, d.h. die eigenen Charaktere und die Gegner agieren abwechselnd. Zu allem Überfluss ist das Spiel noch extrem verbugt von gelegentlichen Abstürzen bis hin zu komplexeren Fehlern, die dazu führen das notwendige Gegenstände und Monster nicht sichtbar geschalten werden. Auch wir wurden ein Opfer dieser Bugs und mussten unseren Test deshalb kurz vor Ende des Spiels abbrechen.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Spielwelt:
Die Spielabschnitte sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten alle ihre persönlichen Schwierigkeiten, mit Engstellen, etc. Aber auch die Charaktere und Monster sind alle sehr abwechslungsreich und skurrile gestaltet. Leider werden viele Spielabschnitte zu oft wieder verwertet, oder wie es unser Holy sagen würde: „Es ist völlig natürlich, wenn sich Dungeons absolut ähneln. Das solltet ihr aus dem Leben als Abenteurer wissen“.
Grotesque Tactics – Premium Edition
Grotesque Tactics – Premium Edition

Fazit:
Grotesque Tactics hätte ein hervorragendes Spiel werden können, wenn man einige Spielelemente mehr ausgebaut hätte. Besonders der Humor begeistert. Leider ist das Spiel durch die vielen Bugs sehr nervig und für viele User fast unspielbar. Wer allerdings noch ein wenig mit dem Kauf warten kann und auf runden passierte Strategiespiele mit viel Humor stehen, sollte mit einem entsprechenden Patch ein nettes wenn auch zu lineares Spiel erhalten.

Pluspunkte Minuspunkte
+ viel Humor
+ coole und schräge Helden
+ schräge Monster (Plize, Zäbelzahnhasen, etc)
+ einzelne Spielabschnitte unterscheiden sich stark
+gute Sprecher und Sound

– mittelmäßige Grafik
– Steuerung
– wendungsarme Story
– kein richtiges Levelsystem
– Skills sind vordefiniert und werden automatisch freigeschalten
– zu wenig Gegenstände, die mächtigsten findet man automatisch
– es können nicht alle Skills auf alle Gegner angewendet werden
– Spiel oftmals schlecht ausbalanciert
– Levelabschnitte wurden oft wiederverwertet
– sehr viele teilweise gravierende Bugs

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NoFear13

Blur

am 03. Juni 2010 unter Rennspiele, Review, Test abgelegt

Story:
In Blur spielt man einen Rennfahrer einer besonders brutalen Liga, so kann man nicht nur Nitro einsetzen, sondern auch die Gegner durch andere Powerups beschießen. Ziel des Ganzen ist es die Führer des jeweiligen Stadtviertels zu besiegen, dafür muss man nicht nur alle Vorrennen gewinnen, sondern auch Aufgaben des jeweiligen Stadtführerenden erfüllen, z.B. Drifte 1.500 m oder zerstöre 4 Powerups. Ansonsten bietet die Story keine weiteren Wendungen oder eine größere Hintergrundgeschichte.
Blur
Blur

Grafik:
Die Grafik ist gut geworden und läuft trotz vieler Powerups allerdings sehr flüssig. Leider können die Texturen nicht voll überzeugen so wirken sie meist eintönig und schwammig, besonders auch durch die überladenen Effekte, wie unschärfen, Bildschirmrüttler und viele mehr. Trotzdem ist die Grafik recht angenehm und macht besonders durch das gute Schadensmodell eine Menge Spaß.
Blur
Blur

Sound:
Die Sprecherin, die berichtet, was bisher passiert ist (beim Start des Spiels), ist sehr gut und wirkt sehr motiviert. Aber auch bei der Hintergrundmusik kann man zwischen lizenz und lizenzfreier Musik wählen, die meist sehr gut ist. Die Hintergrundsounds und die Motorensounds tragen allerdings genauso zur tollen Soundatmosphäre bei. Allerdings hat man immer mal wieder das Gefühl, dass man einige Sounds zu oft wieder verwertet hat und auch die Musikauswahl ein wenig klein geraden ist.
Blur
Blur

Steuerung:
Bei der Steuerung kann man zwischen zwei Steuerungen auswählen, wobei die Standardeinstellungen wohl für die meisten zu kompliziert und umständlich ist. Mit der zweiten Einstellung kann man mit den wasd-Tasten sein Auto steuern, die Handbremse ist auf der Leertaste, mit den Pfeiltasten steuert man die Powerups, so feuert man sie mit Hoch und Runter nach vorne oder nach hinten, mit links wechselt man zwischen den Powerups und mit rechts verwirft man das aktuelle Powerup. Die letzten beiden Tasten benötigt man da man bis zu 3 Powerups gleichzeitig aufsammeln kann.
Blur
Blur

Spielspaß:
Am besten lässt sich Blur mit Mariokart vergleichen, so kann man während des Rennens Powerups sammeln und verwenden. Allerdings ist Blur im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art nicht nur vollkommen arcadelastig sondern bietet auch einige nette Simulationselemente die sich je nach Fahrzeug mehr oder weniger bemerkbar machen. Aber auch sonst bietet das Spiel einige neue und nette Features z.B. Fans, die man durch das verwenden von Powerups oder durch besonders gute Drifts und durch die besonders geschickte Benutzung von Powerups, deren Zerstörung oder durch das Ausweichen von Schockwellen, einem besonders starken Powerup, das sich gegen den Führenden richtet, gewinnt. Mit diesen Fans schaltet man dann wiederum neue Autos frei. Aber auch die 3 Renntypen (Rennen, Zeitrennen und Zerstörungsrennen, in denen man möglichst schnell möglichst viel Autos vernichten muss), bringen zu Beginn ein wenig Abwechslung. Ein weiteres gutes Feature sind die Fansprints jedes Rennen, so muss man schnellstmöglich eine Reihe von Toren durchfahren, was sich besonders in Mitten von Gegnern schwer gestaltet. Für jedes Rennen erhält man Lichter, zwischen 3-5 Lichter für den 1-3 Platz + 1 zusätzliche Lichter wenn man den Fansprint geschafft hat, ein weiteres Licht erhält man wenn man das Fanziel erreicht hat. Mit diesen Lichtern schaltet man dann wiederrum neue Gegner und Gebiete frei. Eine weitere Möglichkeit Fans zu gewinnen bringen die Fananfragen, bei denen man entweder Gegner auf einen bestimmten Weg ausschalten muss, ein bestimmte Geschwindigkeit erreichen muss oder einen besonderen Drift hinlegen muss. Zusätzlich zu all diesen Zielen muss man in jedem Gebiet die Ziele des jeweiligen Gebietsführers erreichen, um anschließend gegen ihn in einen Rennen anzutreten in dem man ihn entweder schlagen oder zerstören muss. Hat man das geschafft erhält man den Wagen des Gegners und eine Modifikation, von denen man in jedes Rennen eins mitnehmen kann, diese verringern z.B. den Schaden oder steigert die Kraft eines Powerups. Leider gibt es selbst zwischen den Gebieten viel Streckenwiederverwertung und auch sonst ist das Spiel meist zu eintönig um die Langzeitmotivation sehr hoch zu halten, länger als 2-3 Stunden am Stück kann man Blur leider nicht spielen.
Blur
Blur

Spielwelt:
Die verschieden Strecken unterscheiden sich sehr voneinander auch die Schadensmodelle tragen zur Spielatmosphäre bei. Leider wurden die meisten Strecken zu oft verwendet weshalb die Spielwelt schnell eintönig wird, auch die Möglichkeit die Strecken bei verschiedenen Tag und Nachzeiten zu zeigen hat man nicht genutzt, fährt man eine Strecke bei Nacht fährt man diese immer bei Nacht. So wirkt die Spielwelt ein wenig starr. Und auch die Schadensmodelle sind immer gleich und sind kaum von der Stelle wo der Schaden auftritt abhängig.
Blur
Blur

Fazit:
Endlich mal eine Art Mariokart für den PC, leider bietet das Spiel zu wenig Abwechslung um auf lange Zeit zu motivieren. Wer allerdings auf Arcadespiele steht und ein gut aussehendes und erwachsenes Mariokart für Zwischendurch sucht ist mit Blur gut beraten, vor allem auch wegen den vielen Fahrzeugen, die sich alle unterschiedlich fahren. Leider hat man allerdings bei Blur zu viel Potential verschenkt um eine generelle Kaufempfehlung zu Blur zu geben.
Blur
Blur

Pluspunkte Minuspunkte
+ Powerups
+ Arcadelasting
+ mit einigen Simulationselementen
+ Fans
+ Lichter
+ Modifikationen
+ viele Autos
+ Fananfragen
+ Fansprints
+ verschiedene Autoklassen
+ Schadensmodell
+ einstellbarer Schwierigkeitsgrad
– geringe Langzeitmotivation
– zu eintönig
– Aussehen des Autos kann nicht beeinflusst werden
– Streckenwiederverwertung
– zu wenige Renntypen
– Ziele des Hauptgegners können meist nicht in einem Durchlauf genommen werden
– gerade einmal 7 Powerups
– Schadensmodell verhält sich immer gleich

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NoFear13

Alter Ego

am 08. Mai 2010 unter Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
In Alter Ego spielt man abwechselnd den Kleingauner Timothy Moor, der seinen Lebensunterhalt hauptsächlich durch kleine Diebstähle und Tricksereien verdient und den Inspektor Bristol. Zu Beginn des Spiels schlüpft man erst eimal in die Rolle von Tim, der als blinder Passagier eines Schiffes in die Stadt Plymouth einfährt. Doch die Begrüßung ist wenig freundlich und so wird der in Handschellen gelegte und halbnackte Timothy von einem Polizisten in Empfang genommen, doch Tim kann flüchten und sich in die Kanalisation retten. Doch jetzt muss er erst einmal seine Handschellen los werden um sich anschließend mit seinem guten Freund Brain zu treffen, da kommt das naive Waschweib in der Wäscherei gerade gelegen und unser Held versucht die Dame zu umwerben um seine Handschellen loszuwerden und an neue Kleidung zu gelangen. Ist das alles endlich vollbracht und hat man sich mit seinem Freund auf dem Friedhof getroffen, darf man endlich Bristol spielen. Dieser soll einen Mord an dem Totengräber des oben genannten Friedhofs aufklären muss. Dabei stößt er auf die Geschichte der „Weißen Bestie“, William Arthur Lewis, der angeblich 50 Menschen ermordet haben soll, was ihm aber nie nachgewiesen werden konnte, dieser wurde am Tag des Mordes auf diesem Friedhof beigesetzt und wurde in der Mordnacht aus dem Sarg entnommen. Doch wie hängen die ganzen Geschehnisse zusammen und was hat Tim mit all dem zu tun? Schnell stößt man auf eine Mordserie, die nur einem Zweck dient… Leider ist das Spielende nicht besonders befriedigenden und auch die Story komplett linear.
Alter Ego
Alter Ego

Grafik:
Die Grafik von Alter Ego erinnert mehr an ältere 3D-Adventure à la Mirror’s Edge, was auch wenig verwunderlich ist, angesichts des Entwicklerteams, die auch an oben genannten Spiel gearbeitet haben. Auch die vorgerenderten Zwischensequenzen sind hässlich und auf dem Stand des letzten Jahrhunderts. Das alles ist zwar nicht mehr zeitgemäß, dank Features wie Kantenglättung und Texturenfilter  ist das Spiel aber trotzdem ohne Langzeitfolgen, wie Augenkrebs, spielbar. Und man hat es sogar geschafft, die eigentlich steifen Umgebungen, in eine Breitbildauflösung darzustellen.
Alter Ego
Alter Ego

Sound:
Auch der Sound kann nicht wirklich überzeugen, nicht nur sind die Dialoge emotionslos synchronisiert, auch die Aussteuerung passt stellenweise nicht so wirken einige Dialoge viel zu leise andere viel zu laut. Auch der Hintergrundsound ist faktisch nicht vorhanden. Und die Hintergrundmusik trägt nur stellenweise zur Stimmung bei. Auch dass man während Telefonaten nur den Inspektor hört scheint am Anfang noch lustig, später wenn es z.B. darum geht warum der Sarg während der Bestattung nicht geöffnet werden durfte, haben sich die Entwickler so eine gute Erklärung gespart, den die alte Dame wohl gehabt haben muss, da sie wirklich nichts mit alldem zu tun hat.
Alter Ego
Alter Ego

Steuerung:
Wenigstens die Steuerung ist im Grunde gut durchdacht, so kann man mit der rechten Maustaste die Gegenstände ansehen, mit der linken Maustaste benutzen/aufheben. Außerdem kann man sich jederzeit mit der F1-Taste alle verwendbaren Gegenstände ansehen. Ein Gegenstand wird hier auch nur dann angezeigt wenn man noch was mit Ihm tun muss. Hat man entweder beide Aktionen auf den Gegenstand angewendet, bzw. ihn richtig verwendet/kombiniert, wird er meist auch ausgeblendet. So bleibt nerviges Pixelsuchen aus und wenn man mal nicht weiterkommt kann man auch wirklich jeden Gegenstand versuchen mit diesen paar Hotspots, oder anderen Gegenstände zu kombinieren. Leider wurde nicht auf ein einheitliches Konzept, vor allem bei den anderen Charakteren geachtet, so zeigt man manche Gegenstände automatisch während des Gesprächs, andere wiederum muss man manuell zeigen, das ist nicht nur nervig, sondern auch immer unlogisch. Es macht nämlich oftmals eigentlich keinen Sinn gerade diesen Gegenstand dem anderen Charakter zu zeigen, vor allem wenn er das vor ein paar Minuten noch nicht tun wollte, da man einen bestimmten Fortschritt im aktuellen Kapitel noch nicht erreicht hat.
Alter Ego
Alter Ego

Spielspaß:
Der Spielspaß und Motivation ist nur durch die spannende Story vorhanden. Ansonsten kann das Spiel kaum überzeugen, nicht nur das man innerhalb der Kapitel oftmals nicht weiß, was man tun muss und deshalb blind durch die Schauorte rennt bis man noch einen Gegenstand entdeckt, oder von einer Person angesprochen wird. Dafür sind die Rätsel meist logisch gestaltet, wenn es auch stellenweise Schwierigkeiten gibt wenn man einen Gegestand mehrmals betätigen muss um ihn ins Inventar zu bekommen und erst dann kompinieren kann. Das ist auch meist das Hauptproblem des Spiels, da die Entwickler leider nicht auf eine einheitliche und logische Linie der Bedienung und Rätsel geachtet haben. Auch hat man viel Potential verschenkt, ist man doch aus den meisten Adventures mittlerweile Minigames gewohnt so läuft in diesem Spiel alles was Minigamepotential hatte, wie z.B. ein Würfelspiel, oder das zusammensetzen eines zerbrochenen Fotos automatisch ab.
Alter Ego
Alter Ego

Spielwelt:
Das Spiel setzt das Zeitalter authentisch um. Leider wirkt die Umgebung durch fehlende Animationen und steifen Charakteren meistens leblos und starr.
Alter Ego
Alter Ego

Fazit:
Leider hat man bei Alter Ego zu viel Potential verschenkt, fehlende Minigames, ein nicht eindeutiges Spielekonzept und die fehlende Führung durch das Spiel, was immer mal dazu führt, dass man nicht weiß was der nächste Schritt ist.  Das führt zu unnötigen und nervigen Laufwegen. Dazu kommen noch einige kleinere Bugs, die fast jeder Spieler hat, z.B. muss man einen Spielstand zu Beginn des Spiels immer zweimal laden, damit er funktioniert. Zum anderen erlebt man im Laufe des Spiels eine böse Überraschung, wenn man einen Zeitungsfoto zusammensetzt, bevor man seinen Dienstausweis bekommt, da der Polizist dann die passende Gesprächsoption nicht mehr bietet. Vermutlich weil das Spiel dann einen Dialogoption für die Zeitung zu viel bietet, die dann dazu führt, dass kein Platz mehr für die Dialogoption für den Dienstausweis, die danach wieder verschwindet, ist. Deshalb und wegen den emotionslosen Dialogen ist das Spiel wirklich nur für gelangweilte Adventurefans geeignet, die sich mal wieder 8 Stunden vertreiben wollen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ spannende Story
+ meist logische Rätsel
+ authentische wenn auch steife Umgebung die in die Zeit passt
– altbackene Grafik
– emotionslose Dialoge
– nicht vollständig durchdachte Steuerung
– man hat meist keine Ahnung was der nächste Schritt ist
– kurze Spielzeit
– viele kleine unnötige Bugs, die während der Testphase auffallen hätten müssen
– unbefriedigendes Ende

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13

Die Siedler 7

am 02. Mai 2010 unter Aufbauspiel, Review, Strategie, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Siedler 7 spielt man Zoé, die Tochter eines mächtigen Königs der eins über Tandrien herrschte. Doch vor einigen Jahren verlor er die Macht über das Land und Zoé soll ihm bei der Rückeroberung helfen. Als Belohnung wartet auf Zoe die Krone, doch leider kommt alles doch ganz anders und Zoé muss sich mit ihren Feinden zusammentun um gegen eine Verschwörung gegen Sie vorzugehen, die nicht nur Sie, sondern ganz Tandrien bedroht.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Grafik:
Die Grafik von Siedler 7 ist gut geworden, hätte aber noch besser sein können, nicht nur der Tiefeneffekt stört. Auch die ganze Grafik wirkt schwammig und braucht für das gezeigte viel zu viel Ressourcen. Trotzdem hat sich die Grafik zu den Vorgängern deutlich gesteigert und ist sehr schön anzusehen. Allerdings dürfte die Knuddelgrafik nicht jedermann zusagen.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Sound:
Der Sound ist ebenfalls gut geworden, die Synchronisation ist sehr gut gelungen. Leider kann die Musik nicht wirklich überzeugen, immer wieder der selbe Song, das macht ihn zwar zum Ohrwurm, nervt aber irgendwann schon ein bisschen. Auch der restliche Hintergrundsound kann nicht immer überzeugen, zwar haben die einzelnen Handwerker ihren ganz speziellen Sound, leider ist das im Gesamteindruck auf Dauer zu eintönig.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gesteuert werden. Auch gibt es oftmals mehrere Möglichkeiten ein Gebäude schnell zu platzieren, so kann man zum einen das ganze über die Menüleiste machen. Zum anderen kann man entweder direkt auf den Boden klicken und erhält einen Auswahl über die plazierbaren Gebäude, oder man klickt direkt auf einen Rohstoff oder Straße und erhält dann nur das passende Gebäude. Auch wurde die Masse an Gebäuden vereinfacht indem es nur noch 8 Grundgebäude gibt, die jeweils 3 Anschlussstelle für weitere Gebäuden haben, von denen es jeweils 6 Stück gibt. Dadurch werden die insgesamt ca. 48 Produktionsgebäude deutlich entschlackt. Zusätzlich dazu gibt es noch einige Spezialgebäude. Durch die Zusammenfassung von Gebäuden ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für Produktionsketten, außerdem spielen wieder einmal Lagerhäuser eine entscheidende Rolle zum Warentransport, weshalb man seine Produktionsketten gut planen sollte.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Spielspaß:
Das Spielprinzip von Siedler 7 wurde komplett überarbeitet, vom Hersteller wird von 3 neuen Wegen zu Sieg gesprochen, Handel, Wissenschaft und Krieg. In Wirklichkeit verhält sich das allerdings ein wenig anders. So gewinnt man dieses mal die einzelnen Schlachten nicht einfach indem man alle Gegner nieder walzt, sondern muss eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten sammeln. Diese kann man zum einen durch das Erobern von bestimmten Sektoren erhalten, denn wie auch schon in Siedler 2 ist die Karte wieder in Sektoren aufgeteilt. Auch ist es möglich Siegpunkte durch das erreichen von bestimmten Zielen, wie z.B. mindestens 50 Einwohnern und deutlich mehr Einwohner wie der Gegner, erreichen. Oder man muss einen höheren Prestigelevel erreichen, Prestige erhält man durch das Verschönern der Stadt durch bestimmte Gebäude, oder auch durch das Erreichen anderer Ziele, außerdem kann man von Prestige auch neue Gebäude und Auflevelungen kaufen, wie z.B. Gebäude wie eine Kirche, Kaserne oder Händlergilde. Diese braucht man dann wiederum um sich eine Armee, Händler oder Kirchenleute zu erwerben. Mit diesen kann man dann wieder entweder Sektoren erobern, oder bestimmte andere Funktionen nutzen. So kann man mit Kirchenmänner, Forschungen betreiben, die einem wiederum weitere Vorteile im Kampf gewähren, bzw. einen weiteren Siegpunkt. Auch mit der Händlergilde kann man neue Handelswege freischalten und so neue Gegenstände gegen andere tauschen, bzw. auch einen Siegpunkt erlangen. Zusätzlich kann man mit allen 3 Einheiten neue neutrale Sektoren einnehmen. Vom Feind eingenommene Sektoren kann man allerdings nur mit Militärgewalt einnehmen. Zusätzlich kann man eigene Sektoren befestigen und so vor feindlichen Angriffen schützen. Allerdings kann man niemals durch nur eine Art gewinnen sondern muss in allen 3 Gebieten (Handel, Forschung und Militär) der Beste sein. Militärgewalt benötigt man allein schon aus dem Grund um seine eigenen Sektoren optimal zu schützen. Eine letzte Möglichkeit Siegpunkte zu erhalten gibt es noch, auf jeder Karte gibt es Missionsgebiete, in denen man jeweils einen Quest lösen kann, z.B. bestimmte Produkte liefern, oder einen bestimmten Feind besiegen. Zusätzlich zu all diesen Features gibt es auch zahlreiche Achievements, die man im Laufe des Spiels und in Multiplayerschlachten erreichen kann, auch bekommt man für jede gewonnene Schlacht Goldmünzen, die man wiederum in freischaltbare Spielinhalte investieren kann.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Spielwelt:
Die einzelnen Karten sind abwechslungsreich gestaltet und bieten jeweils ihre eigenen Schwierigkeit. Auch gibt es jeweils in den Missionssektoren ganz eigenständige Missionen zu lösen. Auch die ganze Welt wirkt in sich schlüssig und logisch, z.B. jeder Feind hat seine eigene Spezialität die er gerne zum Sieg nutzt.
Die Siedler 7
Die Siedler 7

Achtung Kopierschutz:
Auch in Siedler 7 ist der Ubisoft-Kopierschutz wieder mit dabei und man hat es immer noch nicht geschafft die Kinderkrankheiten auszumerzen. So bekommt man immer mal wieder zu sehen, dass der Server nicht erreichbar ist, oder das Spiel stürzt nach einer Mission einfach ab weil es verzweifelt versucht den Server zu erreichen. Zum Glück speichert das Spiel wenigstens regelmäßig. Trotzdem ist und bleibt dieser Kopierschutz einer der nervigsten und kundenunfreundlichsten aller Zeiten. Und da er nun endlich endgültig gecrackt wurde wird man wahrscheinlich bald die Quittung für all das erhalten.
Die Siedler 7

Fazit:
Siedler 7 ist endlich mal wieder ein gelungenes Siedler geworden. Man hat nicht nur die geliebten Features aus Siedler 1 und 2 übernommen und stark überarbeitet, sondern auch vollkommen neue Spielfeatures eingebaut, die die Siedler 7 wohl zum besten Siedler aller Zeiten machen. Allerdings ist es wohl nicht ganz richtig das man dieses mal sein Ziel auch ohne Waffengewalt erreichen kann, zwar kann man größtenteils auf Militäreinsatz verzichten, kommt aber trotzdem nicht um ihn herum. Trotzdem ist die Siedler 7 für alle Fans der Reihe und vor allem für Fans der ursprünglichen Reihe geeignet. Aber auch für Neulinge bietet das neue Siedler einiges, vor allem da die Kampagne in den ersten 5 Missionen jedes Detail genau erklärt und so einen optimalen Einstieg bietet.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Siegpunkte
+ Wirtschaftssystem
+ 1 Hauptgebäude mit 3 Nebengebäuden
+ Missionssektoren
+ Forschung und Handel
+ Sektoren
+ Lagersystem
+ Spielzeit
– unübersichtliches Militärsystem
– flache Story
– Kopierschutz
– gewaltloser Sieg nicht immer möglich
– Hintergrundmusik

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,00 von 5)
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NoFear13

GTA 4: The Lost and Damned

am 20. April 2010 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Episodes from Liberty City

Vor kurzem ist das Addon-Paket von GTA 4, Episodes from Liberty City, das die Addons The Lost and Damned und Gay Tony beinhaltet, erschienen. Aus diesem Grund haben wir uns zu eine Doppelfeature entschieden und beschäftigen uns im ersten Teil, mit dem ersten der beiden Addons The Lost and Damned, der zweite Teil mit dem Test zu The Ballad of Gay Tony wird in einigen Tagen folgen.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The  Lost and Damned

Story:
In The Lost and Damned spielt man Johnny Klebitz den Vice-Präsident des Motorcyle-Clubs „The Lost“.  Der Anführer des Clubs wurde gerade frisch aus dem Knast gelassen und will natürlich sein Bike, das die verfeindete Motorcyle-Gang „The Angels of Death“ geklaut haben, zurück. So beginnt erneut der Gangkrieg der beiden Gangs. Aber auch sonst bringt der frisch entlassene einige Schwierigkeiten mit sich. Als dann auch noch ein Drogendeal schief geht ist die Scheiße richtig am Dampfen und die verfeindete Motorcyle-Gang bleibt nicht das einzige Problem von Johnny, schnell wird klar, hier ist eine Verschwörung im Gange, doch wer führt diese an?
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Grafik:
Die Grafik von The Lost and Damned hat sich von GTA 4 nicht geändert, entsprechend fehlt natürlich immer noch eine wirkliche Kantenglättung. Trotzdem ist die Grafik immer noch hervorragend und kann selbst auf aktuellen PCs immer noch nicht auf max. Einstellungen gespielt werden. Entsprechend sieht die Grafik selbst 1 Jahr nach dem Erscheinen von GTA 4 hervorragend aus und macht eine Menge her.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Sound:
Auch beim Sound wurde vieles beim alten gelassen, entsprechend sind die Umgebungssounds immer noch stimmungsvoll und die Kommentare des Charakters sind immer noch frech und lustig. Natürlich gibt es auch diesmal wieder massig Radio und Musikauswahl, die ein wenig an das aktuelle Szenario angepasst wurde. Auch bei der Sprachausgabe ist alles beim alten geblieben. So ist auch diesmal die Sprachausgabe Englisch mit deutschen Untertitel, was allerdings nicht weiter stört, da auch diesmal die Synchronisation wunderbar geworden ist und der Untertitel das Spiel leicht verständlich macht.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Steuerung:
Für das Szenario wurden neue Choppers eingefügt, die sich nicht nur viel leichter steuern als die restlichen Motorräder, sondern auch viel stabiler auf der Straße liegen. Aus diesem Grund ist man diesmal auch viel lieber mit dem Chopper unterwegs als mit dem Auto, was aber auch gewollt ist da sich der Held nicht so richtig mit den „Käfigen“, wie er die Autos nennt, anfreunden kann. Allerdings benötigt das Fahren von Autos wie auch schon im Hauptspiel wieder ein wenig Eingewöhnungszeit.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Spielspaß:
Auch dieses mal profitiert der Spielspaß hauptsächlich von der Story und dem abwechslungsreichen Missionsdesign. Zum Beispiel muss man einmal auf dem Rücksitz eines Motorrads die beiden Kollegen vor den ankommenden Bullen beschützen. Auch die Parallelen zu GTA 4 und das gelegentliche Zusammentreffen von Nico und Johnny tragen zur tollen Spielatmosphäre und Spielspaß bei. Auch Spielfeatures wie Handy und Internet wurde übernommen und nur stellenweise angepasst. Außerdem wurden neue Verdienstmöglichkeiten wie z.B. Motorradrennen und das Besorgen von Motorrädern für ein Clubmitglied eingefügt. Aber auch Gangkriege kann man überall auf der Karte starten, leider haben diese keinerlei Einfluss auf das Spiel, das Erobern von Ganggebiete wäre hier eventuelle empfehlenswert gewesen. Auch sind die Gangkriege zu eintönig um wirklich zum Spielspaß beizutragen. Ein weiteres neues Feature ist die Kampferfahrung der Gangmitglieder, diese kann man allerdings nur stellenweise beeinflussen, gezieltes Aufleveln ist meist nicht möglich, was auch mit dem Storydesign zusammenhängt. Trotzdem ist das ganze eine nette Idee, die stellenweise gut umgesetzt wurde. Auch das man öfters einmal eine Crew hat die hinter einem her fährt ist eine nette Idee, wenn die KI auch nicht mit höheren Geschwindigkeiten klar kommt und so immer wieder automatisch auf eine Position in der Nähe gesetzt wird. Trotz dieser kleinen Schwächen macht auch The Lost and Damned wieder eine Menge Spaß, wenn auch die Schwierigkeitsgrad zum Vorgänger stellenweise angezogen hat.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Spielwelt:
Wie auch schon im Vorgänger befindet man sich auch dieses mal wieder in Liberty City, allerdings liegt der Club dieses mal auf der anderen Seite von LC. Auch bekannte Charaktere trifft man in TLaD wieder und sieht einige Missionen aus dem Hauptspiel aus einem anderen Blickwinkel, wer hat sich zum Beispiel nicht schon immer gefragt wie die Diamanten aus dem ersten Teil in die Müllsäcke gekommen sind, die unser Freund Nico damals mühevoll zusammen sammeln musste? Aber auch sonst werden einige Mysterien geklärt, was manchmal auch zum schmunzeln ist. Angesichts dieser Tatsachen und der Anpassung der Radiosender an die neue Spielwelt wird es Fans wohl kaum stören das viel Recycling des Hauptspiels vorgenommen wurde.
GTA 4 The Lost and Damned
GTA 4 The Lost and Damned

Fazit:
The Lost and Damned ist nicht nur ein tolles Addon für alle GTA-Spieler, die nicht genug haben können, sondern versetzt den Spieler in eine vollkommen neue Rolle, die man so bisher noch nicht gespielt hat. Aber auch die Parallelen zum Hauptspiel bringen alle Fans von GTA 4 zum schmunzeln und machen jede Menge Spaß. Aber auch sonst passt sich die neue Story wunderbar in das Spiel und die Spielwelt ein. Wer also nicht genug von GTA kriegen kann sollte einmal einen Blick auf Episodes from Liberty City und dem beinhalteten Addon „The Lost and Damned“ werfen. Mit 10 Stunden Spielzeit ist diese für ein Addon auch mehr als angemessen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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NoFear13

Cities XL

am 13. April 2010 unter Aufbauspiel, Review, Test abgelegt

Story:
In Cities XL spielt man einen Bürgermeister, der seine Stadt vom kleinen Nest zur Großstadt ausbaut, dabei muss man nicht nur auf die Bedürfnisse der Bürger achten sondern auch zwischen einem guten Verhältnis von Arbeitern und Arbeitsplätzen sorgen, sondern auch die Firmen brauchen bestimmte Produkte die wiederum andere Firmen herstellen. Leider gibt es bei Cities XL keine eigentliche Story auch zufällige Events finden nicht statt, was ein wenig Schade ist.
Cities XL

Grafik:
Die Grafik ist akzeptabel wenn auch Schaden nicht bei allen Gegenständen vorhanden sind, außerdem sind die Autos bei einem geringen Zoomfaktor nur graue Kästen. Die Gebäude wiederrum sind trotz gleichem Typ oft unterschiedlich designed und bieten ein abwechslungsreiches und realistisches Stadtbild.  Leider bricht das Spiel aufgrund von nicht optimal implementierten Multicorefähigkeit auch auf aktuellen Rechnern für diese Grafik zu stark ein.
Cities XL

Sound:
Die Stadtgeräusche sind meist realistisch. Leider ist die Hintergrundmusik nicht so toll geworden. Ansonsten ist der Sound recht gut und stimmungsvoll.
Cities XL

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. Das Städte bauen hat das Spiel durch Features wie freie Platzierung, in Rechtecken bauen und freie Form bauen stark vereinfacht und verbessert auch die passenden Zwischenstraßen werden automatisch platziert.
Cities XL

Spielspaß:
Cities XL besteht aus zwei Teilen einem Soloteil und einem Onlineteil, im Soloteil kann man nur mit einem NPC handel betreiben, online kann man mit hunderten anderen Spielern handel betreiben. Trotzdem spielen sich beiden Teile ziemlich gleich. Man muss immer für eine ausgewogene Stadt sorgen, so sollte das Verhältnis zwischen Arbeitern und Arbeitsplätzen stimmen, auch gibt es 4 Arten von Arbeitnehmern die je nach Betrieb unterschiedlich oft benötigt werden. Auch sind alle Stadtviertel in vier verschieden Dichtengraden unterteilt die man sich nach und nach freischaltet. Auch die Unternehmen benötigen sich untereinander so braucht die Hightechindustrie z.B. Bürogebäude, die Bürogebäude wiederum Hotels um ihre Kunden unterzubringen. Das zieht sich überall durch. Natürlich muss man nebenbei auch noch für besondere Produkte wie Strom, Wasser und Müllentsorgung sorgen, die allerdings weder Steuereinnahmen noch sonstige Einnahmen bringen sondern nur Kosten, auch für öffentliche Gebäude wie z.B. Krankenhäuser und Schulen muss man sorgen. Dafür muss man natürlich immer dafür sorgen das man Genug Steuereinnahmen hat um diese Gebäude zu finanzieren. Besonders hier kann man sich im späteren Spielverlauf schnell in die Schuldenfalle kataplutieren, so benötigen höhere Gebäude immer mehr Grundgebäude die wiederrum die Stadtkasse belasten, sorgt man allerdings nicht für diese Grundbedürfnisse gehen die Firmen schnell Pleite so kann man wenn man einmal zu schnell und viel baut schnell den Überblick verlieren und ein riesiges Steuerloch reisen. Das ist besonders beim automatischen Speichersystem und dem Onlinemodus meist nervig und ärgerlich. Trotzdem macht das durchdachte Wirtschaftssystem viel Spaß. Wenn einem auch immer ein wenig die aus SimCity bekannten Zusatzverdienstmöglichkeiten fehlen.
Cities XL

Spielwelt:
Die Spielwelt wirkt dank der unterschiedlichen Gebäude recht authentisch und Abwechslungsreich leider ist das Straßensystem durch fehlende Abbiegestreifen und plötzlich verschwindeten Fahrzeugen ein wenig unrealistisch vor. Alles in allem ist die Spielwelt trotzdem recht realistisch und schön geworden.
Cities XL

Fazit:
Cities XL ist ein SimCity-Klon mit unnötigen Onlinemodus und fehlenden Features. Trotzdem ist das Spiel ganz nett und für Zwischendurch optimal, allerdings geht alles ein bisschen langsamer und schleppender vorwärts als in SimCity und um alle Gebäude freizuschalten kann man schon einige Tage Spielzeit investieren. Aufgrund dieser Tatsache ist Cites XL nur für alle SimCity-Fans zu empfehlen die die Schnauze voll von SimCity 4 haben, alle anderen sollten sich lieber auf das eindeutig bessere SimCity 4 + Addon stürzen.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (4 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 3,50 von 5)
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NoFear13

Watchmen: The End is Nigh

am 22. März 2009 unter Action, Review, Test abgelegt

Story:
In Watchmen: The End is Nigh spielt man die beiden Superhelden Nite Owl und Rorschach, die sich auf die Jagd nach dem aus dem Gefängnis entflohenen Underboss machen, doch als sie ihn gefunden haben kommt alles anders als geplant. Leider handelt es sich bei Watchmen um ein Episodenspiel so dass man nur den aller ersten Teil der Geschichte mitbekommt. Außerdem hab ich keine Ahnung inwiefern sich Film und Game überschneiden.
Watchmen

Grafik:
Die Grafik ist auf jeden Fall annehmbar auch ist die Menge an Blut die spritzt ziemlich realistisch. Allerdings fehlt dem Spiel noch ein wenig der Feinschliff. Man kann das Spiel aber durchaus spielen ohne Augenkrebs zu bekommen.
Watchmen

Sound:
Die englische Synchronisation ist sehr gut gelungen, allerdings gibt es keine deutsche Synchronisation man kann aber durch den Untertitel sehr gut damit leben und lieber eine gute englische Synchronisation als eine schlechte Deutsche. Die Hintergrundmusik trägt allerdings wieder mal nur wenig zum Spielgefühl bei.
Watchmen
Watchmen

Steuerung:
Das Spiel lässt sich super mit Maus und Tastatur steuern auch ist es wieder einmal möglich mit dem Xbox oder einem anderen Controller zu zocken so ist es möglich das einer die Rolle von Nite Owl und einer die Rolle von Rarschach übernehmen.
Watchmen

Spielspaß:
Die große Stärke des Spiels sind die spaßigen Kämpfe und die genialen Moves und Finisher die die Helden ausführen. Eine weitere Stärke des Spiels ist das die Story in tollen Comiczwischensequenzen erzählt wird. Leider fehlt dem Spiel ein Multiplayermodus per Internet oder LAN weshalb man immer nur zur zweit an einem PC spielen kann und sich um drum schlagen muss wer von beiden mit Controller spielen muss. Aber auch allein macht das Spiel jede Menge Spaß und der zweite vom PC gesteuerte Held handelt selbstständig und meist ohne Probleme, wenn man selbst nicht einfach vorausstürmt ohne auf ihn zu achten. Besonders spaßig ist dann der Endkampf und hier muss man dann auch ein wenig mitdenken. Alles in allem ist das Spiel richtig genial und macht eine Menge Spaß, man sollte aber am Anfang austesten welcher der beiden Charaktere einem besser gefällt den man kann leider nicht innerhalb eines laufenden Spiels wechseln und muss bei Charakterwechsel wieder von vorne beginnen, mir persönlich hat Rarschach besser gefallen, der mit Waffen auf seine Gegner losgeht, Nite Owl ist mir persönlich ein wenig zu lasch gebaut und die Moves sind mir bei Nite Owl einfach zu langsam, Rarschach ist da schon der härtere von beiden Charakteren, außerdem hatte ich mit Nite Owl einen Fehler im 3.Kapitel was dazu geführt hat das ich nicht alle seine Fähigkeiten die man im laufe der Zeit bekommt voll austesten konnte.
Watchmen

Spielwelt:
In diesem Spiel bekommt man viele verschiedene Schauorte zu Gesicht darunter auch einen Hafen, die Kanalisation und eine Baustelle. Allerdings bekommt man nur selten Licht zu sehen was ein wenig Schade ist das wird sich aber hoffentlich in den folgenden Episoden ändern.
Watchmen

Fazit:
Watchmen ist ein wirklich cooles Spiel geworden, allerdings ist es mit 3 bzw. 6 Stunden, wenn man mit beiden Charakteren das Spiel einmal durchspielt doch ein wenig kurz geraden, was aber bei einem Episodenspiel auch noch in Ordnung wäre wenn man nicht die Frechheit besitzen würde auch noch 17,99€ dafür zu verlangen, deshalb würde ich jedem empfehlen noch ein wenig zu warten bevor er das Spiel über Steam erwirbt. Übrigens hier könnt ihr das Spiel über Steam erwerben: https://store.steampowered.com/app/21010/

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Download des WMV-Videos: watchmen

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