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NoFear13

CLeM

am 07. Februar 2024 unter Adventure, Puzzle, Review, Rätsel, Test abgelegt

Man spielt eine kleine Puppe, die ohne Erinnerung in einem Keller aufwacht. Von einer nicht sichtbaren Stimme erhält man geheimnisvolle Befehle. Zu Beginn bringt man eine Schönheit, und aus einem Buch erfährt man, was damit gemeint sein könnte. Man erledigt nacheinander die Aufgaben und muss dafür einige Rätsel lösen. Diese sind mal mehr oder weniger schwer. Leider hat das Spiel zu viele Schwächen, um nicht zu frustrieren. Zum einen ist es die fehlende Maussteuerung und die komplizierte Tastenbelegung. Zum anderen wird man immer wieder vor einen Haufen neuer Rätsel geworfen, die teilweise nichts mit dem aktuellen Rätsel zu tun haben. Das Allerschlimmste sind aber das fehlende Hilfesystem und die teilweise schon etwas kryptischen Rätsel. Diese erfordern vor allem teilweise recht genaues Lesen der riesigen Hinweistexte. Weder der Sound noch die Grafik sind zudem wirklich gut, auch die Spielwelt wirkt oft leer und leblos. Übrig bleibt eine insgesamt nette Gruselstory mit entsprechender Atmosphäre. Für den Preis ist das alles noch in Ordnung, aber es fehlen wirkliche Highlights.
CLeM

Pluspunkte Minuspunkte
+ freie Tastenbelegung
+ Notizbuch hält Hinweise fest
+ meist logische Rätsel
– kein Maussupport
– Controllerempfehlung
– Tastenbelegung
– kein freies Speichern
– keine deutsche Sprachausgabe
– viele Rätsel die mit der aktuellen Aufgabe nichts zu tun haben
– keine Ingame-Hilfe
– selbst auf schnell bewegt sich die Figur zu langsam

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NoFear13

Cocoon

am 02. November 2023 unter Casual, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Ohne jegliche Erklärung wird man aus einer Pflanze geboren. Man selbst ist eine Art Käfer-Mensch, der jetzt die Welt erkundet. Auf seinen Schultern kann er Kugeln tragen, die wiederum Welten beinhalten. Das Ende lässt mehr Fragen offen als es beantwortet, hier wäre mehr möglich gewesen. Eine gute Story hätte außerdem viel zum Spielspaß beigetragen.
Cocoon

Grafik:
Eine maximal simple 3D-Grafik, mit recht simplen Schatten- und Spiegelungseffekten. Die Texturen sind recht Detaillos, einfarbig und haben einen starken Comiclook. Entsprechend gibt es bis auf die Auflösung auch nicht viel einzustellen. Einzig positiver Aspekt an der durchaus schwachen Grafik, ist, dass das Spiel wohl auf jeder Kartoffel läuft.
Cocoon

Sound:
Im Hintergrund spielt eine zur Situation passende Musik, die sich nicht deaktivieren lässt. Daneben hört man eher simple Umgebungsgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind auch eher simple gehalten. Das Feedback ist in Ordnung und passt zu dem, was man tut. Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber mangels Sprechern keine Sprachausgabe. Insgesamt ist die Soundkulisse aber etwas Schwach auf der Brust und hätte mehr Tiefgang vertragen. Besonders, dass man nur die generelle Lautstärke einstellen kann, ist ein No-Go.
Cocoon

Steuerung:
Zu Beginn fällt auf, dass das Spiel keinerlei Maussupport hat. Selbst im Menü muss man alles mit WASD oder den Pfeiltasten erledigen. Die Steuerung selbst ist maximal simple, so bewegt man sich mit den Pfeiltasten und interagiert mit der Leertaste. Mit vollem Maussupport wäre das Spiel trotzdem besser gewesen, so hätte man ja einfach durch klicken bewegen können. Man merkt einfach, dass das Spiel null für den PC optimiert wurde. Die Steuerung ist mit den Pfeiltasten oder, dank frei wählbaren Tasten, mit WASD, nicht besonders genau.

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Cocoon

Spielspaß:
Wenn ein Spiel ohne Hauptmenü startet, könnte ich schon das kalte Kotzen bekommen, ein Spiel hat erst einmal ins Hauptmenü zu gehen, wo man alles einstellt. Im Fall von Cocoon, gibt es zwar kaum etwas einzustellen, aber schlecht ist es trotzdem. Das Spiel selbst ist ein recht simpler Puzzler, mit einfacheren Geschicklichkeitspassagen. Das gilt allerdings nicht für die selten dämlichen Bosskämpfe, wo man nach einem Fehler von vorne starten darf. Der einzige besondere Kniff am ganzen Spiel ist das man als Mistkäfer, irgendwelche Welten auf den Rücken tragen darf, die man an bestimmten Stellen bereist. Diese werden zum Schluss benutzt, um sie ineinander zu schachteln, was teilweise als Rätsel dient. So kann man z. B. die Leuchtkäfer, die man später benötigt an Leuchtkäfer-Fallen vorbeischmuggeln. Das Spiel ist mit ca. 4 Stunden recht kurz, dank der nervigen Bosskämpfe und der fehlenden Abwechslung ist das mehr als genug. Insgesamt hat das Spiel keine wirklichen Highlights um ewig am Ball zu halten.
Cocoon

Spielwelt:
Die einzelnen Level sind unterschiedlich gestaltet, sind aber allesamt recht schlauchartig. Es sind auch mal ein paar Tiere unterwegs, die man aber aufgrund der Grafik, kaum erkennt. In späteren Leveln werden selbst die Tiere weniger und die Level bestehen nur noch aus Rätselelementen. Auch in diesem Bereich wäre weitaus mehr möglich gewesen um ein gutes Spiel zu schaffen.
Cocoon

Fazit:
Für 23 Euro erwartet man ein wenig mehr als eine interessante Spielidee. Cocoon hat bis auf diese nicht viel zu bieten, die meisten Puzzle hat man so schon gesehen und die Bosskämpfe sind einfach nur nervig. Wenn man zum Schluss nur noch überlegen muss, wie man die Welten richtig schachtelt, ist das einfach nicht genug. Wer den GamePass gerade aufgrund der anderen recht netten Spiele diesen Monat sowieso hat, kann sich das Spiel einmal ansehen, allen anderen ist dringend davon abzuraten.
Cocoon

Pluspunkte Minuspunkte
+ interessante Spielidee – kein Maussupport
– nicht für PC optimiert
– Grafik
– One-Shot-Bosskämpfe
– nicht erklärte Story

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NoFear13

Sweet Dreams Alex

am 10. Oktober 2023 unter Casual, Puzzle, Review, Test, Towerdefense abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist leider nicht vorhanden. Es gilt lediglich Alex vor Monstern bzw. Albträumen zu beschützen. Hier wäre eine Story, vor allem zwischen den Kapiteln, ganz schön gewesen. So ist man voll auf die Abwechslung der Puzzles angewiesen, die zwar gegeben ist, aber nicht durchs ganze Spiel trägt.
Sweet Dreams Alex

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Pixelart-Grafik ohne wirkliche Besonderheiten. Die Schatten sind fest mit den Objekten verbunden, Spiegelungen sind nicht vorhanden. Bis auf die Auflösung kann auch nichts weiter eingestellt werden. Die Grafik ist für diese Art von Spiel aber in Ordnung und läuft auf jeder Kartoffel. Trotzdem wäre weitaus mehr möglich gewesen und hätte zum Spiel beigetragen.
Sweet Dreams Alex

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Es sind eh nur kurze Texte in den Tutorials vorhanden. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige, Musik. Die restliche Soundkulisse ist maximal simple und man hört nur selten Nebengeräusche. Wenn diese aber vorhanden sind, passen sie zum entsprechenden Kapitel. Ansonsten gibt es recht simple Soundeffekte für das restliche Feedback.
Sweet Dreams Alex

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gespielt werden, bis auf das Drehen der Objekte. Es sind allerdings einige Schnelltasten vorhanden, die das alles etwas vereinfachen. Die Steuerung ist allerdings fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Sie geht zwar grundsätzlich ganz gut von der Hand, man hätte sich aber einige Verbesserungen gewünscht. So ist das Drehen der Objekte zu umständlich und auch die Kamerasteuerung mit dem Mausrad nicht gerade schön gelöst.

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Sweet Dreams Alex

Spielspaß:
Das Spiel ist ein Mix aus Tower-Defence mit Puzzle-Elementen. Man spielt hierbei einen Wächter über Alex Träumen, der die Monster fernhalten muss. Zu Beginn kann man dafür, im Kampagnen-Menü, Alex etwas Individualisieren. Dann startet man in 250 Level, in denen man ein Labyrinth bauen muss, um die Monster fernzuhalten. Gekämpft wird hierbei nicht, man muss einfach nur die vorgegebene Zeit überstehen, ohne das die Monster Alex erreichen. Hat man am Anfang recht simple unendliche Boxen, kommen später komplexere Objekte hinzu, die man passend platzieren muss. So gibt es dann Ampel, Zebrastreifen, Rutschen, Geschäfte und mit jedem Kapitel werden die Objekte ausgetauscht. So kommen immer mal neue Mechaniken dazu, die das Spiel Abwechslungsreich gestalten. Außerdem gibt es dann sogenannte gute Träume, die Bonuspunkte geben, also denen man den Weg offen halten sollte. Den Weg komplett zu versperren geht hierbei nicht, da sonst die Monster sich weigern die Zeit starten zu lassen. Zu Beginn erhält man hierfür ein einfaches Tutorial, das Spiel ist aber simple gehalten und benötigt das nicht wirklich. Lediglich bei den neuen Spielelementen, wie Ampeln und Schaltern, ist es ganz nett, dass diese erklärt werden.
Sweet Dreams Alex
Falls man in einem Level dann doch mal nicht weiter kommt kann man sich Hinweise anzeigen lassen oder ihn sogar komplett überspringen. Das größte Problem des Spiels, sind die zu zahlreichen Level der Kapitel, so kommen auch in den Kapiteln nur alle 5 Level mal etwas Neues. Nur zwischen den Kapiteln unterscheiden sich die Spielelemente stärker, aber selbst hier wiederholt sich das grundsätzliche Spielprinzip. Hier wären weniger Level dafür mit mehr Abwechslung sinnvoller gewesen, so zieht sich das Spiel schon stark. Bis man alle Level durchgespielt hat, können so schon 20 Stunden und mehr vergehen.
Sweet Dreams Alex

Spielwelt:
Die Kapitel sind abwechslungsreich gestaltet und haben alle ihr eigenes Thema. So dreht sich in Kapitel 2 alles um Straßen und Kapitel 3 um den Spielplatz. Leider wirkt die Umgebung völlig leblos, da bis auf die Träume, sich niemand bewegt. Hier hätte man je nach Thema noch einige nette animierte Objekte einfügen können.
Sweet Dreams Alex

Fazit:
Sweet Dreams Alex ist ein netter entspannter Tower-Defence-Puzzler, mit ganz netten Spielideen und Abwechslung zwischen den Kapiteln. Leider hält sich die Abwechslung in den Kapiteln einigermaßen in Grenzen, auch ist die Anzahl von 250 Puzzle einfach übertrieben und bieten ebenfalls zu wenig Abwechslung. Da man die Puzzles aber überspringen kann und so schnell in die nächsten Kapitel kommt, ist das trotzdem in Ordnung. Komplettisten werden sich trotzdem Ärgern, diese müssen wirklich alle Level perfekt abschließen, um alle Achievements zu erhalten. Wen das nicht stört und ein nettes Puzzle-Game für zwischendurch sucht, kann im nächsten Sale zugreifen.
Sweet Dreams Alex

Pluspunkte Minuspunkte
+ stressfreier Puzzler
+ Hinweissystem
+ Puzzle können übersprungen werden
+ Abwechslung zwischen den Kapiteln
– feste Tastenbelegung
– leblose Spielwelt
– kaum Abwechslung in den Kapiteln

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NoFear13

Station to Station

am 04. Oktober 2023 unter Aufbauspiel, Casual, Management, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story hat das Spiel leider nicht. Ziel ist es einfach in den 32 Leveln alle Gebäude mit passenden Zugstrecken zu verbinden. Eine Story ist hierbei zwar nicht unbedingt notwendig, hätte aber zum Spielspaß beigetragen. Da bis auf neue Gebäude, Karten und neue Züge, auch nicht viel an Abwechslung vorhanden ist.
Station to Station

Grafik:
Eine 3D-Voxel-Grafik, die ganz schick anzusehen ist. Die Voxel, also Würfel, sind in diesem Fall nicht gar zu grob, trotzdem gut erkennbar. Daneben sind ganz nette Schatten- und Spiegelungseffekte vorhanden. Nervige Effekte wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe lassen sich deaktivieren oder in ihrer Stärke anpassen. Insgesamt sieht das Spiel ganz in Ordnung aus, von modernen Techniken wie Raytracing und DLSS fehlt allerdings jede Spur. Die Grafik ist so nicht ganz auf dem aktuellsten Stand der Technik, auf moderner Hardware läuft das Spiel so stets flüssig mit maximalen FPS.
Station to Station

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Die Texte sind ganz gut übersetzt, in manchen Tooltips fehlt die Übersetzung. Die restliche Soundkulisse ist insgesamt eher simple gehalten. So spielt im Hintergrund eine annehme, wechselnde, aber eintönige Musik. Daneben hört man ein paar passende Umgebungsgeräusche, wie den Wind und die Tiere, natürlich auch das Pfeifen der Züge und die Geräusche der Gebäude. Ansonsten hat man noch ein paar recht simple Soundeffekte, wenn man eine Aktion ausführt. Wirklich vom Hocker haut die Soundkulisse niemanden, sie ist aber in Ordnung.
Station to Station

Steuerung:
Eine für ein Aufbau-/Puzzle-/Management-Spiel typische Steuerung. So kann man alles mit der Maus steuern hat daneben noch einige Schnelltasten und kann die Kamera zusätzlich mit der Tastatur steuern. Die Steuerung ist insgesamt in Ordnung, geht allerdings von einer QWERTY-Tastatur aus, so liegt etwas auf Z was auf einer deutschen Tastatur auf Y liegen müsste. Da die Tastatur-Steuerung aber frei anpassbar ist, kann man dies korrigieren. Die Maussteuerung ist allerdings fest vorgegeben, was aber kein großes Problem ist.

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Station to Station

Spielspaß:
Das Spiel besteht aus einem Kampagnen-Modus mit insgesamt 5 Kapiteln und insgesamt 32 Leveln. Um die nächsten Kapitel freizuschalten muss man eine Mindestanzahl an Leveln gespielt haben. Für das letzte Kapitel muss man 22 vorherigen Level gespielt haben, man kann so ein Kapitel auslassen. Lediglich zwischendurch kann man so mal entscheiden welche Level man zuerst in Angriff nehmen möchte. Die meisten Level haben dann noch optionale Budget- und Sternen-Ziele, die eine besondere Herausforderung darstellen. In den ersten paar Leveln erhält man ein kleines Tutorial, was an das Spiel heranführt. Das Spiel ist eher ein recht simpler entspannender Puzzler, indem man eigentlich nur verschiedene Gebäude mit Zugstrecken verbindet. Dann erhält man automatisch Geld und es entstehen neue Gebäude. Hauptherausforderung ist so die Strecken optimal zu planen, da jedes Gebäude nur eine bestimmte Anzahl anderer Gebäude versorgen kann. Da Brücken mehr Geld kosten, plant man die Strecken entsprechend so, dass man möglichst wenig von ihnen benötigt. Um etwas mehr Geld zu verdienen, kann man die Zugstrecken von hinten planen, also erst das letzte Gebäude anschließen, dass das Endprodukt benötigt. Schließt man dann das allererste Gebäude an, werden alle Zugstrecken auf einmal in Betrieb genommen und man erhält einen Geldbonus. Über kollidierende Züge, etc. braucht man sich aber keine Gedanken zu machen, diese warten brav vor dem Bahnhof oder an Kreuzungen. Zugkreuzungen sind eh nur mit Spezialkarten möglich, hier werden sonst automatisch Brücken gebaut. Das Spiel ist so insgesamt ein entspannter nicht all zu schwieriger Puzzler. Im Spielverlauf schaltet man dann neue Features wie besondere Karten frei, die z. B. die Streckenkosten reduzieren. Sobald man das Tutorial abgeschlossen hat, kann man zudem ein individuelles Spiel starten, indem man mit einigen Parametern ein zufälliges Puzzle generieren lässt. Leider lutscht sich das Spiel schnell ab, nach Kapitel 2 hat man alles gesehen, was das Spiel liefert, der Rest ist Fleißarbeit.
Station to Station

Spielwelt:
Die 5 Kapitel sind recht unterschiedlich gestaltet und haben ihre eigene Fauna und Flora. Auch die Gebäude und teilweise auch Züge sind dann anders gestaltet. Das Spiel ist insgesamt ganz nett animiert, so bewegen sich die Züge authentisch zwischen den Stationen. Überall auf der Welt sind ein paar Tiere unterwegs und die Pflanzen bewegen sich etwas. Das Spiel hat hierbei immer wieder kleinere Objektfehler, so bewegen sich die Tiere und Züge einfach durch andere Objekte oder Bahnspoiler werden nach dem Anschluss nicht entfernt. Wenn die Züge dann wieder zurückfahren müssen, werden sie einfach kurz ausgeblendet und in umgekehrter Wagenfolge wieder eingeblendet. Insgesamt ist der Realismus, so nicht ganz gegeben, die Spielwelt wirkt aber trotzdem lebendig. Das betrifft besonders die Produktionsgebäude, die, sobald man sie anschließt, zu Leben erwachen. Bei den Dörfern ist das nicht ganz der Fall, hier raucht lediglich mal ein Schlot, Bewohner kann man nicht entdecken. Insgesamt ist die Spielwelt in Ordnung, wenn auch mehr möglich gewesen wäre.
Station to Station

Fazit:
Alles in Allem ist Station to Station ein netter entspannter nicht allzu schwerer Puzzler für zwischendurch. Leider halten sich doch die Features etwas in Grenzen, lediglich ein paar neue Spezialkarten per Level und etwas andere Gebäude, sonst aber das gleiche Prinzip, ist einfach nicht genug. Wer jeden Tag mal eine Stunde ein paar Level spielt, dem wird das nicht auffallen, wer das Spiel aber mal an einem Sonntag durchhaut, dem wird die fehlende Abwechslung extrem auffallen. Der Preis von 18 Euro, ist so trotzdem noch etwas hoch gegriffen, für 10 Euro können Casual-Puzzle-Fans sich das Spiel einmal anschauen.
Station to Station

Pluspunkte Minuspunkte
+ entspannender Puzzler
+ kurzweiliges Spiel
+ zusätzliche optionale Herausforderungen
– wenig Features
– kaum Abwechslung

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Land Above Sea Below

am 15. September 2023 unter Indie-Games, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden. Es gibt eine kleine Hintergrundgeschichte, einer Welt die zu überschwemmen bedroht. Dieses Hintergrund-Setting ist ganz nett und erklärt das grundlegende Spiel. Eine ausführliche Story ist für ein Puzzle-Game zwar nicht notwendig, wäre aber trotzdem nett gewesen. Vor Allem hätte sie etwas motiviert, so hat man nach einigen Runden genug.
Land Above Sea Below

Grafik:
Das Spiel besteht aus einem recht simplen 3D-Comic-Look. Dabei hat es simplere Schatten und Spiegelungseffekte. Bis auf die Auflösung, die initial auf 1080p festgelegt ist, und die generelle Qualität, kann man nicht viel einstellen. Für ein Puzzler ist die Grafik in Ordnung, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen. Gerade die Schatten flackern schon oftmals extrem und die Grafik wirkt verwaschen. Dank der doch eher simplen Grafik, läuft das Spiel auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS.
Land Above Sea Below

Sound:
Das Spiel startet erstmal auf Englisch und muss erstmal auf Deutsch umgestellt werden. Dann fallen zahlreiche kleinere Übersetzungsfehler auf wie Umlaute in Großbuchstaben und falscher Schrift im Menü. Im Spiel selbst ist das aber dann korrekt, hier sind aber auch nur Texte im Tutorial vorhanden. Eine Sprachausgabe ist aber nicht vorhanden, es spricht aber auch in diesem Puzzle-Game niemand. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige, Musik. Daneben hört man lediglich mal Regen, Soundeffekte werden nur bei Aktionen wiedergegeben.  Diese sind recht simple und geben nur ein minimales Feedback.
Land Above Sea Below

Steuerung:
Das Spiel kann komplett mit der Maus gespielt werden, teilweise gibt es ein paar Tasten für die Kamerasteuerung. Die Steuerung ist leider auch in diesem Bereich fest vorgegeben, die Kamera kann entsprechend nur mit WASD gesteuert werden. Insgesamt geht die Steuerung gut von der Hand, gerade auch aufgrund des ruhigen Spielprinzips. Lediglich durch die Doppelbelegung der Kamera auf der Maus, kann es schonmal passieren, das man eine Kachel dreht, statt der Kamera zu zoomen. Außerdem kann es auch mal passieren, dass man eine Kachel platziert, statt die Kamera zu bewegen. Daher sollte man sich hier eher auf die Tastensteuerung für die Kamera setzen. Hier hätte man deutlich nachbessern müssen.

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Land Above Sea Below

Spielspaß:
Im Spiel platziert man verschiedene 6 eckige Kacheln möglichst passende. Der Kniff ist hierbei, dass dadurch die vollständig umbauten Kacheln, entsprechend ihre Höhe erhöhen. Das ist notwendig, da nach jeder Saison, das Wasser steigt und zu niedrige Kacheln versinken. Eine Saison besteht aus 8 Kacheln, sind alle 8 platziert, geht es in die nächste Saison. Dann erhält man auch immer neue Kacheltypen, z. B. Dörfer oder Kacheln mit Flüssen. Diese Flüsse oder Mauern müssen dann auch sinnvoll weitergeführt werden, was das Platzieren immer komplizierter macht. Gelegentlich gibt es Kacheln, die eine kleine Herausforderung erfordern, so müssen sie mit bestimmten Karten umbaut werden, oder eine bestimmte Höhe erreichen. So sammelt man einen Highscore an, erreicht man bestimmte Stufen, gibt es Spiel-Karten. Diese liefern einen kleinen Vorteil, z. B. eine zusätzliche Kachel am Saisonende, oder das man eine Kachel nicht anbauen muss. Das Spiel endet, sobald der Baum im Wasser versinkt oder alle Season durchgespielt sind. Dann erhält man einen finalen Highscore und hat hoffentlich eine der zentralen Herausforderungen erreicht, um neue Karten freizuschalten.
Land Above Sea Below
Dass dieser Highscore natürlich in einen sinnlose Bestenliste einfließen muss, ist selbstverständlich. Leider ist der besondere Kniff des Spiels auch die größte Schwäche, so ist das Spiel deutlich schwerer als Dorfromantik. Des Weiteren fehlen Mischkacheln, damit man optional einen guten Übergang zwischen Dorf und Wiese erschafft. Daneben stören die begrenzten Season, beides lässt sich aber durch entsprechende Modi ausgleichen. So gibt es einen endlosen Modus, wo man nur seinen Baum schützen muss oder einen Sandbox-Modus, indem man aus allen freigehaltenen Karten frei bauen kann. Gerade im Endlos-Modus ergibt es dann auch Sinn, zu einer neuen Insel mit einem neuen schon höher gelegenen Baum zu bauen. Insgesamt ist der Spielumfang in Ordnung, wer das Spiel perfektionieren will, kann mehrere Stunden versinken. Wer mal schnell zwischen durch Spielen möchte, ist in den kurzen Runden von ca. 30 Minuten perfekt aufgehoben. Die meisten werden aber nach einigen Stunden genug haben, dafür ist das Spiel etwas zu schwer, um wie in Dorfromantik große Welten zu schaffen. In allen Modi kann man zwar das Spiel unterbrechen und es speichert auch, bis auf den Sandbox-Modus, ist aber kein Modus wirklich lang.
Land Above Sea Below

Spielwelt:
Eine zu Beginn kleine Insel, mit einem riesigen Baum, umgeben von Wasser. Bis auf etwas Laub, mal ein Schiff und leicht animierten Kacheln, ist nicht viel los. Gerade ein paar Vögel hätten zur Lebendigkeit der Spielwelt beigetragen. Man hat so nie das Gefühl in eine Spielwelt einzutauchen, sondern immer ein Puzzle zu spielen. Hier wäre weitaus mehr möglich gewesen, mindestens aber ein paar Tiere, besonders Vögel.
Land Above Sea Below

Fazit:
Das Spiel denkt Dorfromantik etwas weiter, ist dadurch aber schwerer und nicht ganz so meditativ. Wem Dorfromantik zu einfach war, das grundlegende Spieldesign aber gemacht hat, sollte sich das Spiel einmal ansehen. Der Preis ist dem Spielumfang angemessen und für die paar Euro kann man grundsätzlich nichts verkehrt machen. So große Inseln wie in Dorfromantik erschafft man in diesem Spiel aber auch als Profi wohl kaum, daher ist es den Fans von Dorfromantik nicht bedingungslos zu empfehlen.
Land Above Sea Below

Pluspunkte Minuspunkte
+ Dorfromantik mit besonderen Kniff
+ Endlos-Modus
+ Sandbox
+ Herausforderungs-Modus kurze Runden
– keine freie Tastenbelegung
– schwerer als Dorfromantik
– schnelles Game-Over
– Bestenliste

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The Many Pieces of Mr. Coo

am 09. September 2023 unter Adventure, Casual, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt den kleinen Mr. Coo, der eigentlich nur Hunger nach einem Apfel hat. Als ihm eine Gottheit diesen Wunsch erfüllt, führt es ihn auf ein Abenteuer voller komischer Ereignisse. Denn irgendwie will ihm der Apfel nicht so richtig in die Hände fallen, stattdessen stolpert er immer an ihm vorbei ins nächste Abenteuer. Als man ihn endlich erreicht wird man in mehrere Teile geschnitten und es gilt die Teile zu finden und sich wieder zusammenzusetzen. Die Story ist jetzt nicht besonders spannend, aber immer recht lustig.
The Many Pieces of Mr. Coo

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Grafik, ohne wirkliche besonderen Effekte. Bis auf die Auflösung und Fullscreen, kann man entsprechend auch nichts weiter einstellen. Der Grafikstil ist trotzdem ganz nett und erinnert an einen Cartoon. Dazu kommen dann immer mal wieder echte Objekte, wie menschliche Hände oder das Spielzimmer, die einen interessanten Mix ausmachen. Daneben gibt es eher simple, fest positionierte, Schatten.
The Many Pieces of Mr. Coo

Sound:
Was gleich auffällt, ist das man bis auf die generelle Lautstärke kann man nichts weiter einstellen. Das Spiel hat auch keine wirkliche Sprache, stattdessen wird eher mit Zeichensprache und Symbolen gearbeitet. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, viele Stücke kennt man aus anderen Spielen. Daneben sind ein paar passende Soundeffekte, hauptsächlich, wenn eine Interaktion passiert. Die Soundkulisse ist insgesamt in Ordnung, wobei weitaus mehr möglich gewesen wäre. Außerdem hat sie einen kleinen Bug, wenn man das Spiel pausiert, ist es danach, bis zur nächsten Interaktion erstmal still.
The Many Pieces of Mr. Coo

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert. So klickt man eigentlich nur auf die Objekte mit denen man Interagieren möchte. Die Maus ändert sich auch bei diesen Objekten, sodass man weiß, wohin sich ein Klick lohnt. Später kann man mit der rechten Maustaste zwischen den Körperteilen wechseln. Die simple Steuerung ist fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Insgesamt geht sie ganz gut von der Hand, lediglich ist teilweise nicht klar, was ein Klick auf ein Objekt bewirkt. Teilweise gibt es auch keine Übergänge zwischen den klickbaren Flächen, was dann zu Fehlklicks führt.

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The Many Pieces of Mr. Coo

Spielspaß:
Das Spiel ist ein recht simples Point-and-Click-Adventure, ohne Inventar. Die Rätsel sind auch eher Trail-and-Error, als wirklich logisch. So klickt man alle interagierbaren Objekte an, schaut was passiert und testet etwas rum. Teilweise muss man dabei schnell sein, um z. B. rechtzeitig die Fallklappe zu öffnen. Sollte man mal nicht weiter kommen, gibt es ein ganz gutes Hinweissystem. Diese zeigt, in schwarz-weiß Zeichnungen, was man nach der Reihe tun soll. Allerdings muss man das Hinweisbuch auch erstmal in der jeweiligen Umgebung finden, was keine große Herausforderung ist. Die Rätsel an sich schon, wer es ohne Hinweisbuch schafft, Respekt.
The Many Pieces of Mr. Coo
Leider speichert das Spiel nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Man kann seinen Speicherstand aber löschen, um von vorne zu Beginnen. Das Spiel ist ohnehin recht kurz, nach ca. 2 Stunden ist man schon durch. Weiß man genau was zu tun ist, braucht man sogar nur 30 Minuten. Entsprechend zeigt unser Video wieder einen kurzen Walkthrough. Wir würden trotzdem erstmal empfehlen auf eigene Faust zu probieren, sonst verpasst man nette Gags beim Trail-and-Error. Den Spielspaß zieht das Spiel aus dem tollen Humor und Stil. Sobald man einmal durch ist, kann man jedes Kapitel frei anwählen. Dort sieht man auch wie viele Sammelobjekte man übersehen hat und kann diese nachholen. Leider fühlt sich das Spiel und das Ende gerade nach einem Prolog an, was auch der Endbildschirm bestätigt.
The Many Pieces of Mr. Coo

Spielwelt:
Verschiedene Level, die recht abwechslungsreich gestaltet sind und teilweise ihren eigenen Stil haben. Die Animationen sind ganz nett, es ist aber stellenweise recht wenig animiert. Das liegt vor Allem daran, das man sich oft auf einem schwarzen Grund mit einigen Objekten befindet. Im zweiten Teil dann daran, dass man auf einem wenig animierten Echt-Bild spielt. Insgesamt ist die Spielwelt für diese Art von Spiel in Ordnung, gerade die animierten Zwischensequenzen sind sehr gut geworden. Trotzdem wäre natürlich weitaus mehr möglich gewesen, vor allem vermisst man eine etwas mehr animierte Welt.
The Many Pieces of Mr. Coo

Fazit:
Ein sehr kurzes aber spaßiges Point-and-Click-Adventure, das leider auch schon aufhört, nachdem es gestartet ist. Das Spiel fühlt sich wie das erste Kapitel eines tollen Adventure-Games an und endet auch mit den Worten „To be continued…“. Der Preis ist mit 15 Euro so leider etwas teuer, mehr als das doppelte hätte das Spiel nicht kosten dürfen. Im nächsten Sale können alle Adventure-Fans dann aber bedenkenlos zugreifen und sich hoffentlich auf ein etwas längeres „The Many Pieces Of Mr. Coo 2″ vorbereiten.
The Many Pieces of Mr. Coo

Pluspunkte Minuspunkte
+ Hinweissystem
+ einzigartiger Grafikstil
+ Humor
– sehr kurz
– Spiel fühlt sich an wie ein Prolog
– Sammelobjekte

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NoFear13

Verne: The Shape of Fantasy

am 15. August 2023 unter Abenteuer, Indie-Games, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt Jules Verne, der auf einer Seereise nach der Suche des Kompasses des Schicksals befindet. Das Spiel startet im Jahr 1888 und der Entdeckung des Kompasses am Meeresgrund. Verne hat die Aufgabe diesen genauer zu Untersuchen, denn er soll zu einer unbegrenzten Energiequelle führen. Kurz darauf wird das Uboot aber schon angegriffen und Jules Verne muss die Gerätschaften retten. Dank des Imag, einer Gerätschaft, die die Realität beeinflussen kann, gelingt das auch. Leider ist daraufhin die Energie des Imag aufgebraucht und es ist nicht mehr möglich die Kisten mit dem Kompass zu öffnen. Es beginnt eine spannende Reise, auf der Jagd nach einer endlosen Energiequelle der Atlantiker.
Verne The Shape of Fantasy

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik, die man aus der Seitenperspektive erlebt. Bis auf die Auflösung und V-Sync kann man nicht viel einstellen. Unter den Barrierefreiheitsoptionen kann man noch das nervige Kamera-Wackeln deaktivieren. Dank der sehr simplen Grafik, sollte das Spiel auf jeder Kartoffel laufen. Es hat auch ein paar nette Schatteneffekte, es wäre aber auch in diesem Grafikstil mehr möglich gewesen. So sind die Pixel schon recht grobschlächtig und viele Objekte sind eher zu erahnen.
Verne The Shape of Fantasy

Sound:
Das Spiel ist zwar auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind in Ordnung und bringen die Stimmung gut auf den Punkt. Die Dialoge sind teilweise aber nicht gut geschrieben und recht langwierig. Im Hintergrund spielt eine zur Stimmung passende Musik. Daneben hört man passende Geräusche wie den Wind, Meer-Geräusche, das U-Boot oder Regen. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Verne The Shape of Fantasy

Steuerung:
Das Spiel verfügt lediglich in den Menüs über einen Maussupport. Das Spiel selbst wird wahlweise mit den Pfeiltasten oder WASD gespielt. Die restlichen Tasten u. A. für die Interaktion liegen typisch. Leider ist die Steuerung fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden, geht aber einigermaßen gut von der Hand. Dass man aber auch die Puzzles und das Imag nur mit der Tastatur bedienen kann, nervt schon sehr. Die Steuerung ist so nicht richtig ausgereift, ein Maussupport wäre hier dringend notwendig gewesen und für alle Aspekte des Spiels möglich gewesen.

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Verne The Shape of Fantasy

Spielspaß:
Zu Beginn sollte man erst einmal die sinnlosen QTEs in den Barrierefreiheitsoptionen deaktivieren. Zu Spielstart wird man schon auf das Fehlen einer Speicherfunktion hingewiesen, stattdessen speichert das Spiel nur automatisch. Danach erhält man ein kleines Tutorial, was in fast alle Aspekte des Spiels einführt. Das Spiel ist ein typisches Abenteuerspiel, indem man eine spannende Geschichte erlebt. Das Spiel hat aber mal alles, was Spaß macht und auch was nervt. So hat man gleich zu Beginn eine kleine Stealth-Passage, die nicht sonderlich schwer ist, unnötig trotzdem. Daneben bekommt man recht bald das Imag, mit dem man Objekte beeinflussen kann, z. B. um eingestürzte Wege freizuräumen. Im Verlauf der Geschichte bekommt man immer mal wieder eine Auswahl für das Imag, aus der man die passende wählen muss. Scheitert man und stirbt, startet man kurz davor erneut, das gilt auch für gescheiterte Stealth-Passagen, oder wenn man den falschen Weg nimmt.
Verne The Shape of Fantasy
Leider hat man sich auch bei den Dialogen dafür entschieden, dass man nur eine bestimmte Zeit zur Auswahl der Dialogoption hat. Wählt man in dieser Zeit, keine Option, wird die aktuell markierte gewählt, daher ist diese Zeit-Beschränkung einfach nur unnötig. Daneben findet man überall nervige und unnötige Sammelobjekte, die es zu ignorieren gilt. Dass das Spiel trotzdem Spaß macht, liegt vor allem an der spannenden Story und den einfachen Rätseln. So tragen selbst die Nerv-Mechaniken zu einem abwechslungsreichen Spielerlebnis bei und sie sind nie wirklich unfair oder gar schwer. Lediglich das aller letzte Rätsel und die vorherige Schleich-Passage sind eine Qual. Nach ca. 3 Stunden ist man dann aber auch schon durch.
Verne The Shape of Fantasy

Spielwelt:
Die verschiedenen Umgebungen, sind abwechslungsreich gestaltet. Durch das arbeitenden Personal oder mal ein paar vorbei fliegenden Vögel, wirken sie auch immer lebendig. Daneben sind auch viele Objekte nett animiert und die Pflanzen bewegen sich etwas im Wind. Da die Spielwelt auf Jules Verne passiert, ist der Realismus nur gegeben, wenn man sich auf diese Spielwelt einlässt. Zu mindestens sind die berühmten Objekte, wie die Nautilus, vertreten. So zieht das Spiel auf jeden Fall Fans der Romane in ihren Bann.
Verne The Shape of Fantasy

Fazit:
Das Spiel erzählt eine gelungene Geschichte rund um den Romanautor Jules Verne. Die Spielinhalte selbst sind jetzt nichts Besonderes allesamt aber ganz nett und unterhalten über die kurze ca. 3-stündige Geschichte. Gerade das Atlantis und die Nautilus ihren weg ins Spiel gefunden haben fasziniert schon sehr, für ein Erstlingswerk und für gerade einmal 15 Euro, ist das Spiel mehr als gelungen und ist für alle Abenteuerfans einen Blick wert. Im nächsten Sale kann man so wieder bedenkenlos zugreifen und eine aufsteigendes Indie-Studio unterstützen.
Verne The Shape of Fantasy

Pluspunkte Minuspunkte
+ deaktivierbare QTEs
+ Story
+ Abwechslung
+ einfache Rätsel
– keine deutsche Sprachausgabe
– feste Steuerung
– kein freies Speichern
– kein wirklicher Maussupport
– Stealth-Passagen
– Dialogoptionen unter Zeitdruck
– Sammelobjekte

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NoFear13

UFO: Unidentified Falling Objects

am 13. August 2023 unter Geschicklichkeit, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden. Der Board-Computer erzählt zwar ab und an sinnlosen Quatsch. Als wirkliche Story ist das aber alles nicht zu bezeichnen. So verpasst man wenigstens nichts, wenn man nach Level 2 die Schnauze voll hat.
Unidentified Falling Objects

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Pixelart-Grafik, die man aus der Seitenansicht erlebt. Bis auf Fullscreen, V-Sync und die Qualität der Special-Effekte kann man nicht viel einstellen. Unter den Spiel-Einstellungen kann man lediglich noch das nervige Bildschirm-Wackeln deaktivieren. Die Grafik wird niemanden vom Hocker hauen, ist aber für diese Art von Spiel in Ordnung.
Unidentified Falling Objects

Sound:
Anders als momentan auf der Steam-Seite angegeben, ist das Spiel nur auf Englisch verfügbar. Das Spiel hat auch keinerlei Sprachausgabe, anders als angegeben wird, stattdessen piept es nervig. Die Texte halten sich allerdings in Grenzen, wer dem Englischen einigermaßen mächtig ist, sollte zurechtkommen. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber eintönige, Musik. Die restlichen Soundeffekte sind maximal simple und geben ein minimales Feedback.
Unidentified Falling Objects

Steuerung:
Das Spiel verfügt über keinerlei Maussupport. Stattdessen wird das Spiel komplett mit der Tastatur gesteuert. Leider geht das Spiel von einer QWERTY-Tastatur aus, weswegen das Springen auf Z mehr als Schlecht liegt. Die Steuerung kann aber angepasst werden, allerdings ist keine Belegung der Maus möglich. Die Neubelegung ist auch erst nach dem Tutorial möglich, hier sollte man einfach so schnell wie möglich scheitern.

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Unidentified Falling Objects

Spielspaß:
Das Spiel ist ein Mix aus Puzzle und Geschicklichkeits-Gameplay. So fallen einzelne farbige Bauklötze oder auch mal ganze Gruppen vom Himmel. Man selbst spielt ein Männchen, welches den Klötzchen ausweichen muss. Sobald diese am Boden angekommen sind, kann man diese umher Kicken. Außerdem kann man auf die Klötzchen schießen, so lösen sich gleichfarbige, aneinander grenzende, auf. So treibt man den Highscore in die Höhe, gleichzeitig fallen Sternchen, die den eigenen Level erhöhen. Dieser ist für nichts weiter gut, außer das die Rüstung repariert wird und man mehr Punkte bekommt. Daneben gibt es einige Sondersteine, die mal gefährlich sind oder gute Power-UPs liefern. Am Grund des Levels sind außerdem immer Spieße, die einen Schaden zufügen, man sollte daher immer eine Grundlinie halten. In jeder Welt gibt es einige Ziele zu erfüllen, so schaltet man Kristalle und Atome frei.
Unidentified Falling Objects
Mit Kristallen kann man neue Level freischalten, die wieder rum neue Ziele bieten. Mit den Atomen kann man neue Ausrüstung und Power-UPs erwerben. Beides ermöglicht verschiedene Spielstile, von den Power-UPs kann man nur eine bestimmte Anzahl aktivieren. Wem das Spiel zu schwer ist kann auch den Easy-Mode aktivieren, leider hat dieser momentan keinerlei Auswirkungen. Zwischen durch meldet sich mal der Board-Computer mit neuen Challenges. Da man sich echt schwertut neue Highscores zu erreichen und auch das Freischalten von Ausrüstung und Leveln mühselig ist, macht das Spiel nach kürzester Zeit keinen Spaß mehr. Hier muss man schon echt auf Herausforderungen stehen, um sich dauerhaft durch das Spiel zu quälen, die Upgrades bieten auch kaum Neuerungen und Abwechslung. Hat man sich zudem für ein falsches Upgrade entschieden, kann man dieses nicht wieder zurückgeben, das Spiel speichert zudem nur automatisch.
Unidentified Falling Objects

Spielwelt:
Die Level unterscheiden sich nur in ihrer Schwierigkeit und der Anzahl der Farben, auch der Hintergrund ändert sich mal zwischen den Leveln. Wirkliche Abwechslung im Spieldesign bietet das Spiel daher nicht. Für diese Art von Spiel geht das zwar alles noch in Ordnung, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen.
Unidentified Falling Objects

Fazit:
Wem heutige Spiele zu Casual sind, für den Grafik keine Rolle spielt, wer sich stundenlang zu neuen Highscores zwingen kann, für den ist UFO: Unidentified Falling Objects bestimmt geeignet. Leider ist der normale Spieler mittlerweile einfach gewohnt auch, ohne stundenlanges Training, gewisse Erfolge in einem Spiel zu erzielen. Das Spielkonzept selbst mag ja lustig und einzigartig sein, wenn dann aber der Easy-Mode nicht funktioniert, die Upgrades nicht wirklich was ändern und die Steam-Store-Angaben bzgl. Sprache, falsch sind, wird es schon problematisch. Hier kann man allen normal sterblichen Spielern nur abraten und das Spiel richtet sich lediglich an Hardcore-Retro-Gamer, die eine unnormale Hand-Augen-Koordination haben.
Unidentified Falling Objects

Pluspunkte Minuspunkte
+ Upgrades
+ Power-UPs
+ einzigartiges Spielprinzip
– kein Maussupport
– nur in Englisch verfügbar
– keine Sprachausgabe
– initiale Steuerung nicht für QWERTZ-Tastatur geeignet
– Easy-Mode funktioniert nicht
– Upgrades bieten kaum Abwechslung
– kein freies Speichern
– keine Möglichkeit falsch erworbene Upgrades rückgängig zu machen

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NoFear13

Viewfinder

am 20. Juli 2023 unter Jump&Run, Puzzle, Review, Rätsel, Test abgelegt

Story:
Man befindet sich in einem für die Heldin unbekannten Ort. Im Spiel erfährt man dann, dass man sich in einem Spiel befindet. Ziel ist es die Erfindung im Spiel zu finden, die der Entwickler im Spiel versteckt hat und welche die Welt retten soll. Die Story wirkt etwas aufgesetzt und ist nicht wirklich spannend, aber nettes Beiwerk. Die Story hat auch eine kleine Wendung, die aber nicht wirklich was ändert.
Viewfinder

Grafik:
Eine etwas simplere comichafte 3D-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. In den Einstellungen hat man nur eine Hand voll allgemeinere Einstellungen, wie die Schatten- und Bildeffekte und Nachbearbeitung. Für die generelle Qualität gibt es keine Einstellungen. Von modernen Techniken wie Raytracing und DLSS fehlen zudem jede Spur. Dank der doch etwas schwächeren Grafik, sollte das Spiel auch auf etwas schwächerer Hardware laufen.
Viewfinder

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Sprecher sind ganz in Ordnung und bringen die Stimmung gut herüber. Im Hintergrund spielt eine durch die Level wechselnde Musik. Daneben hört man passende Geräusche der Umwelt. Die Soundkulisse ist insgesamt in Ordnung, wenn auch nicht außergewöhnlich.
Viewfinder

Steuerung:
Eine typische Steuerung, die keinerlei Ungewöhnlichkeiten hat. Diese kann zudem völlig frei eingestellt werden, inkl. der Maus. Die Steuerung geht so hervorragend von der Hand und gibt keine Schwierigkeiten auf. Lediglich das Platzieren der Fotos ist teilweise etwas schwer, da man manchmal nicht weiß, wie die Perspektive sich genau auswirkt. Da man aber Zurückspulen kann, ist das nicht das riesige Problem, außer im finalen Level mit unnötiger Zeit-Beschränkung.

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Viewfinder

Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein ganz minimales sehr kurzes Tutorial. Das Spiel besteht aus Rätseln, in denen man Mithilfe von Fotos die Realität etwas verändern kann. So lassen sich die Fotos dann betreten oder mit ihrer Hilfe Brücken bauen. Zudem lässt sich immer Zurückspulen, sodass man u. A. Stürze und falsch platzierte Fotos ungeschehen machen kann. Falls man in einem Rätsel mal nicht weiter kommt, kann man sich im Menü einen Hinweis geben lassen. Im Spielverlauf schaltet man immer mal neue Mechaniken frei, wie den Fotoapparat. Außerdem, dass man die Portale durch Schall oder einen Druckschalter aktivieren muss und ähnliches. Teilweise tragen sich die Mechaniken über mehrere Kapitel, teilweise werden sie nach einigen Level wieder verworfen, so kommt nie wirkliche Langeweile auf. Für die 5 Kapitel, braucht man jeweils ca. 30 Minuten, also insgesamt ca. 3 Stunden. Nervig und unnötig ist hierbei die Zeit-Beschränkung im aller letzten Level, diese vergeht selbst beim Rückspulen weiter. So muss man den Level in 5 Minuten Echtzeit schaffen, was ein echtes Problem ist, da dieser auf 9 Abschnitten besteht. Hier benötigt man mehrere Ansätze und ist einfach nur genervt.
Viewfinder

Spielwelt:
Recht abwechslungsreich gestaltete Level, mit sehr wenig Leben. Es fällt mal etwas Laub von den Bäumen und es sitzt versteckt irgendwo mal eine Katze.  Von den zu hörenden Vögel fehlt allerdings jede Spur. Das Spiel wirkt so recht leblos und nicht gerade realistisch. Der Realismus ist ohnehin nur gegeben, wenn man sich auf die Logik, mit der durch Bilder manipulierbaren Welt einlässt. Dieser wird erklärt, dass man sich in einem Spiel befindet, das man in einer 3D-Röhre erlebt. Warum man dann allerdings zum Ende des Spiels nicht mehr rauskommt und feststeckt, bleibt ein Rätsel. Alles in Allem ist dann das Spiel im Spiel recht schwach gestaltet.
Viewfinder

Fazit:
Ein ganz nettes Rätselspiel, mit der netten Spielidee, dass man mit den Fotos die Spielwelt beeinflussen kann. Die Spielzeit ist mit knapp 3 Stunden leider sehr kurz und der Preis von 25 Euro ist völlig überteuert. Im nächsten Sale können Rätsel-Freunde dann aber bedenkenlos zugreifen und bekommen ein ganz nettes, wenn auch nicht außergewöhnliches Puzzle-Game.
Viewfinder

Pluspunkte Minuspunkte
+ Hinweissystem
+ logische Rätsel
+ freie Tastenbelegung
– aufgesetzte Story
– keine deutsche Sprachausgabe
– Zeit-Beschränkung im letzten Level

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NoFear13

Tin Hearts

am 17. Mai 2023 unter Puzzle, Review, Rätsel, Test abgelegt

Story:
Die Story wird eher durch kleine Geistereinblendungen erzählt. Leider entfaltet sich die Geschichte erst sehr spät, die ersten 20 Level passiert rein gar nichts. Danach hat man eine ganz nette Story um einen Spielzeugmacher und dessen Familie. Mit den täglichen Highlights und Problemen. Ab diesem Punkt spielt dann auch das ehemalige Lionhead-Team sein volles Potenzial aus. Besonders die Wendung, die ab Level 30 ihren Lauf nimmt überzeugt auf voller Linie. So erlebt man eine emotionale Geschichte mit einigen Highlights und tränenreichen Ende.
Tin Hearts

Grafik:
Eine eher altbackene 3D-Grafik, die niemanden vom Hocker haut. Die Texturen wirken völlig flach und haben kaum Details. Was vor allem auch an der nicht deaktivierbaren viel zu aggressiven Tiefenunschärfe liegt. Die Schatten und Spiegelungen sind eher simple und haben kaum Abschwächungen. Von modernen Techniken wie Raytracing und DLSS fehlt jede Spur. Dafür sollte das Spiel auf jeder Kartoffel laufen, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen.
Tin Hearts

Sound:
Das Spiel startete in unsere Testversion erstmal auf Italienisch, zum Glück konnte man noch erahnen was Optionen heißt und dann auf Deutsch stellen. Entsprechend ist das Spiel grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber leider nur eine englische Sprachausgabe. Ein paar Optionen waren in unserer Version ebenfalls noch nicht sauber übersetzt worden. Ansonsten sind die Sprecher aber echt in Ordnung und erzählen die Geschichte ganz gut. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber schnell eintönige, Musik. Daneben hört man leider nur etwas die Zinnsoldaten, wenn sie entlang laufen oder eine tickende Uhr. Das ändert sich dann erst im Außenbereich, hier hört man auch ein paar Vögel. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls recht simple, geben aber ein ganz gutes Feedback. Großes Highlight ist das Musikzimmer, indem der berühmte Black and White Schiffs-Song von Mutter und Tochter gespielt wird.
Tin Hearts

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, die leider fest vorgegeben ist. Das ist insbesondere ein Problem, da die Steuerung nicht für eine QWERTZ-Tastatur, sondern eine QWERTY-Tastatur entwickelt wurde. So liegt das Rotieren der Objekte auf Z, X und C was auf einer deutschen Tastatur eigentlich Y, X und C sein müsste. Entsprechend umständlich geht das Puzzeln manchmal von der Hand, da man ab die Zeit beeinflussen kann, ist das kein Problem. Insgesamt geht die Steuerung noch ganz gut von der Hand, gerade das Drehen der Objekte ist aber viel zu umständlich und geht schlecht von der Hand. Gut ist, dass wenn man die Zeit anhält, der weitere Weg der Zinnsoldaten angezeigt wird.

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Tin Hearts

Spielspaß:
Das Spiel spielt sich wie das gute alte Lemmings, stattdessen hat man Zinnsoldaten. Diese gilt es mit verschiedenen Bauklötzen und anderen Objekten in die richtige Richtung zu Lotsen. Nutzt man am Anfang nur Bauklötzchen, die man auch nur in bestimmten Positionen an bestimmten Objekten andocken kann, kommen später komplexere Objekte hinzu. So steigert der Schwierigkeitsgrad sich allmählich, ohne wirklich unfair zu werden. Lediglich ein paar Level spielen mit unfairen Mitteln, wie versteckten Würfeln, die man erst finden muss. Vor Allem, da man ja jederzeit die Zeit stoppen kann und genau den Weg der Zinnsoldaten sieht. Warum man dann aber nicht genug Objekte hat, den ganzen Level fertigzumachen, ist ein Rätsel. Man soll wohl etwas mit dem tollen Zeit-Feature herumspielen, was ansonsten nur notwendig ist, wenn man die Zinnsoldaten kurz in eine Sackgasse schickt, um sie in bestimmten Spieluhren neue Features freischalten zu lassen.
Tin Hearts
Insgesamt erwarten einen knapp 50 Level, in 4 Akten mit allerlei spannenden Puzzeln und neuen Features, für die man ca. 12 Stunden benötigt. Leider hat das Spiel einige kleinere Bugs, so funktioniert die Physik oftmals nur im normalen Modus nicht aber beim Vorspulen oder anderen Zeit-Manipulationen. Ab Level 19 spielt das Spiel dann sein volles Potenzial aus, hier hat man immer wieder kleine Highlights, wenn man nicht an einem Bug scheitert. So wurde leider in Level 20 beim ersten Anlauf nicht einer unserer Zinnsoldaten „entführt“ und konnte dann frei gesteuert werden. Gerade das ist ein großes Highlight, wenn ein kleiner Zinnsoldat dann von uns aktiv gesteuert werden kann und den Weg für die willenlosen Kollegen frei macht. Falls man mal an einer Stelle nicht weiter kommt hat das Spiel auch ein wunderbares Hinweissystem.
Tin Hearts

Spielwelt:
Kleinere Level, die an eine Spielzeugwerkstatt erinnern. Später befindet man sich in anderen Räumen und im Außenanwesen des Hauses. Die einzelnen Abschnitte sind zwar unterschiedlich gestaltet, es dauert aber lange, bis man neue Level zu Gesicht bekommt. Das ändert sich erst ab Level 19, hier bewegt man sich dann durchs gesamte Haus und Außenbereich. Leider findet auch hier, bis auf die Familieneinblendungen, keinerlei Leben vor. Ein paar Tiere oder zu mindestens Vögel wären ganz cool gewesen, lediglich einen Vogel, der zu einem Rätsel gehört, haben wir vorgefunden. Hier wäre weitaus mehr möglich und nötig gewesen um eine lebendige Spielwelt zu schaffen.
Tin Hearts

Fazit:
An allen Ecken und Enden merkt man, dass das Spiel eigentlich für VR entwickelt wurde, was aktuell z. B. bei der Steuerung simuliert wird. Auch die Grafik hätte in VR deutlich besser gewirkt und wäre ganz in Ordnung gewesen. Abgesehen davon bekommt man ein echt schön erzähltes Rätsel-Abenteuer, das an alte Lemming-Spiele erinnert. Leider sind die ersten 19 Level einfach nur Tutorial und erzählen rein gar nichts von der Geschichte, da man alleine hier schon 3 Stunden benötigt und es ab und an etwas knackig wird, steigt der ein oder andere leider hier schon aus. Wenn man mal über den Punkt hinaus kommt, erwarten die ein oder anderen Highlights zwischen etwas trockeneren Puzzeln. Alles in Allem bekommt man ein ganz nettes Puzzlespiel mit einigen netten Highlights und toller Story, mehr als 30 Euro sollte man nicht bezahlen.
Tin Hearts

Pluspunkte Minuspunkte
+ altes Lemming-Feeling
+ ständig neue Puzzlefeatures
+ ordentlicher Umfang
+ tolle emotionale Story
+ Anspielungen auf alte Lionhead Games
+ Hinweissystem
– VR-Modus (noch) nicht vorhanden
– nur englische Sprachausgabe
– Grafik
– Physikbugs

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