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Was haltet ihr von unseren Let's Hunt auf Youtube?

Gesamt: 106 Start: Tuesday, 21.05.2013 Zurück zum Vote
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NoFear13

Chorus

am 19. Dezember 2021 unter Action, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Chorus spielt man Nara, eine Anhängerin des Zirkels, die auf Befehl der Ältesten ihre Erde zerstört. Geplagt von Schuldgefühlen, verlässt sie den Zirkel und versteckt ihr lebendes Zirkelraumschiff Forsaken für sieben Jahre. Forsaken allerdings versprach sie nur kurz weg zu sein, allerdings konnte sie Forsaken nicht mehr ertragen ohne von ihrer Tat geplagt zu sein. Als sie eines Tages aber Visionen einer dunklen Zukunft hat, benötigt Nara Forsaken um den Zirkel zu vernichten. Forsaken schließt sich allerdings nur widerwillig an, da er sich zurückgelassen und nicht mehr benötigt fühlt. Abseits von der großen Hintergrundgeschichte verstecken sich im Spiel immer wieder Erinnerungen. Diese Erinnerungen erzählen Bruchstücke aus Naras Vergangenheit, so ist es möglich noch tiefer in die Geschichte von Chorus einzutauchen.
Chorus
Chorus

Grafik:
Das Spiel sieht im Großen und Ganzen fantastisch aus. Läuft auch bei 144 FPS und 2K auf aktueller Hardware ruckelfrei. Allerdings sind manche Texturen aus nächster Nähe doch sehr matschig. Auch dass die Zwischensequenzen in einem komischen Kinoformat laufen und so oben und unten einen Balken haben ist einfach nur unnötig. Hier wären live gerenderte und auf dem Bildschirm angepasste Zwischensequenzen besser gewesen. Wer eine RTX-Karte hat darf sich außerdem über DLSS freuen.
Chorus
Chorus

Sound:
Das komplette Spiel ist nur auf Englisch synchronisiert, verfügt allerdings über deutsche Untertitel. Der Sound ist recht episch, man fühlt richtig wenn ein Raumschiff an einem vorbei saust. Auch die Schussgeräusche und Treffer klingen bombastisch. Dazu kommt gute und stimmungsvolle Musik. Lediglich das unnötige Geflüster von Nara geht so ziemlich auf die nerven. Das Geflüster soll die innere Stimme von Nara sein, man erfährt zum Ende auch was es damit auf sich hat. Allerdings ist es für nicht englischsprachige Spieler einfach nur nervig ASMR-Geflüster anzuhören und nicht verstehen zu können. Auch das im Finale absichtlich der komplette Sound zerfetzt wird ist einfach nur nervig und trägt kein Stück zur Atmosphäre bei.
Chorus
Chorus

Steuerung:
Die Steuerung funktioniert ausgezeichnet mit Maus und Tastatur. Das Raumschiff steuert sich präzise und intuitiv. Nach kurzer Zeit bekommt man eindrucksvolle Kehrtwenden hin. Außerdem sind Seitwärtsrollen möglich um Geschossen auszuweichen und mit einer bestimmten Fähigkeiten später auch Driftmanöver. Wenn man mal nicht weiß was zu tun ist kann man sich mit E die Ziele zeigen lassen. Da aber sowohl Gegner als auch Ziele mit dem gleichen Symbol markiert werden, hilft das manchmal nichts. Leider sind die Tasten auch nicht frei belegbar man darf lediglich aus mehreren Schemas auswählen, sowohl bei Maus und Tastatur als auch Controller.
Chorus
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Spielspaß:
Zu Beginn darf man aus mehreren Schwierigkeitsgraden wählen, außerdem ob man mit Perma-Death spielen möchte. Der einfachste Schwierigkeitsgrad ist trotzdem gerade bei Bossen ordentlich fordernd, wenn auch nicht frustrierend. Den großen Spielspaß zieht Chorus allerdings aus den Weltraumschlachten. Das Ganze ist wieder einmal ein herrliches Action-Geballer mit einem Raumschiff ohne Handel oder sonstigen Schnickschnack. Damit man nicht endlos ballert, überhitzen die Waffen allerdings, oder müssen sich nach einem Schuss erst wieder Aufladen. Damit man weiß, was die Gegner noch so aushalten, haben alle Gegner eine Lebens-/Schild- und Panzerungs-Anzeige. Das eigene Schild heilt sich nach einiger Zeit ohne Beschuss automatisch und auch das eigene Leben erfrischt sich automatisch nach dem Kampf. Außerdem kann man während des Kampfes Reparatur-Drohnen einsetzen, sollte es doch mal eng werden. Die Gegner haben außerdem gewissen Stärken und Schwächen und bestimmte Verhaltensweisen. Damit man nicht nur Ballern muss sind im ganzen Spiel optionale und abwechslungsreiche Nebenquests verfügbar. Diese geben oftmals bessere Belohnung wie die Hauptquests, darunter z.B. neue Waffen und Upgrades und sollten daher unbedingt gemacht werden. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenquests sind sehr abwechslungsreich. Vom Kampf mit einer stärkeren Raumschiffklasse, der Spirit-Klasse, als auch Beschützungsmissionen und Sammelmissionen ist so einiges dabei. Außerdem werden auch Entdecker belohnt, die ganze Welt ist mit vergessenen Kisten übersäht die Credits oder Upgrades beinhalten. Mit den Credits lässt sich außerdem in den Raumstationen neue Waffen und Schild- bzw. Hüllenupgrades, sowie andere Upgrades kaufen. Ein tolles Feature ist, dass man die Fähigkeiten durch Benutzung verbessert. So werden die Waffen stärker je mehr Gegner man mit ihnen abballert. Oder man nimmt weniger Schaden, wenn man Driftet. Dafür muss man im Driftmodus eine bestimmte Anzahl von Gegner abgeballert haben. Im Laufe des Spiels schaltet man außerdem spezielle Flugmanöver für die Forsaken frei, mit denen sich die Gegner noch effektiver töten lassen. Ab und an muss man außerdem entscheiden ob man einen Feind tötet oder am Leben lässt, diese Entscheidungen haben aber keine große Auswirkung auf den Spielverlauf. Ein kleiner Minuspunkt, sind die Geschicklichkeitspassagen, die man immer wieder im Spiel bewältigen muss. Vorausgesetzt man stellt sich mal wieder blöd an, können die doch recht nervig sein. Auch der Zeitdruck in manchen Missionen ist einfach nur unnötig und nervig, vor allem, wenn man wieder einmal das Ziel nicht findet. Zum Finale hin wirkt das Spiel außerdem gestreckt, damit es auf seine 15-20h kommt. Schade ist auch, dass wenn man alle Fähigkeiten hat, es kein New Game+ gibt, wo man dann mal alle Fähigkeiten nutzen kann. Dies hätte sich eigentlich angeboten.
Chorus
Chorus

Spielwelt:
Das Spiel bietet eine Open-World die sich nach und nach durch weitere Kartenabschnitte erweitert. Alte und neue Kartenabschnitte lassen sich über die Sprung-Tore erreichen, die auch als Schnellreise-Position dienen. Die Gebiete sind recht abwechslungsreich, besonders die Eis-Welt ist was ganz anderes. Außerdem wirken sich neue Waffen auf das Aussehen des Raumschiffes aus, wodurch es noch mehr Spaß macht neue Waffen auszurüsten. Ein weiterer Pluspunkt ist das tolle Gefühl von drei Dimensionen, obwohl das Spiel auf einer 2D Karte spielt. Das hat den Vorteil, dass man sich zum einen besser auf der Karte zurecht findet und zum anderen das Schiff nach einer Zeit automatisch wieder auf die passende Position im Raum dreht. So wird man nie von der Spielwelt überfordert und findet sich in hektischen Situation schnell wieder zurecht. Die Welt wirkt außerdem lebendig überall fliegen Raumschiffe durch die Gegend und hier und da bittet jemand um Hilfe.
Chorus
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Fazit:
Chorus ist ein Muss für alle Actionfans da draußen, die mal wieder Lust auf Raumschiff-Geballer mit dem ein oder anderen Kniff haben. Bis auf einige nervige Passagen bietet das Spiel trotzdem genug Abwechslung um den Spieler 15 – 20 Stunde mit jeder Menge Spielspaß zu versorgen. Von unserer Seite ein absoluter Toptipp.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Upgrades
+ verbesserbare Fähigkeiten
+ Nebenquests
+ Story
+ Schnellreise zum Sprung-Tor
+ Gefühl von 3D
+ aber nur auf 2D Karte
+ Spielwelt
– Zwischensequenzen Kinoformat
– Geflüster der Heldin
– Tasten nicht frei belegbar
– kein freies Speichern
– nervige Kontrollpunkte
– begrenzte Anzahl an Speicherplätzen
– Geschicklichkeitspassagen
– Finale nervig
– kein New Game+

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Wytchwood

am 12. Dezember 2021 unter Adventure, Review, Test abgelegt

Story:
In Wytchwood spielt man, in einer Welt voller Fabeln und Mythen, eine Hexe. Diese hat einen dunklen Pakt mit einer Ziege geschlossen. Der Pakt besteht daraus, dass man der Ziege Tierseelen beschaffen muss. Dafür muss man alle möglichen Aufträge der Tiere erfüllen um zum Schluss ihre Seele zu erhalten.
Wytchwood

Grafik:
Am ehesten ist die Grafik mit dem Wort 2.5 D zu beschreiben, dass bedeutet man bewegt sich zwar in allen Achsen die Assets sind aber 2D. Die Texturen sind ganz nett und gut animiert.
Wytchwood

Sound:
Zu wiederholenden Gitarrensounds und einer, zwar je nach Umgebung unterschiedlich, aber ebenfalls wiederholenden Hintergrundkulisse, bewegt man sich durch die Welt. Es ist keinerlei Sprachausgabe vorhanden, die ganzen Dialoge sind nur mit Untertiteln hinterlegt. Da kommt erschwerend hinzu, dass keine deutschen Texte vorhanden sind. Auch der restliche Sound ist eher einfach gehalten.
Wytchwood

Steuerung:
Das Spiel kann wahlweise nur mit der Maus, oder nur mit der Tastatur, oder mit beidem gespielt werden. Heißt z.B. das Inventar ist entweder via Maus oder Tastendruck auf J aufrufbar, die Tastenzuordnung kann aber auch frei eingestellt werden. Auch die Bewegung erfolgt entweder über WASD, oder einfach durch Klick auf den Punkt zu dem man laufen möchte.
Wytchwood

Spielspaß:
Im Spiel muss man Zutaten und Gegenstände sammeln, um daraus wieder andere Gegenstände oder halt Tränke herzustellen. Diese werden dann wiederum benötigt um simple Rätsel und Quest zu lösen. Mit dem Witch-Eye sucht man nach Hinweisen und schaltet so neue Crafting-Elemente frei. Leider kommt es dabei immer wieder zu nervigen Backtracking, weil man entweder nicht mehr genug einer Zutat hat, oder diese noch gar nicht haben konnte. Das entsteht dadurch, dass oftmals Aufgaben neue Aufgaben in anderen Gebieten eröffnen. Gerade am Anfang ist man hier heillos überfordert, das Journal schafft hier aber zum Glück meist Abhilfe. Auch die Open-World erweitert sich dadurch stetig und sie wird immer größer. Schöner wären hier gewesen wenn man Gebiete hätte abschließen können. Dies ist aber leider nicht möglich, da die neuen Rezepte gerne auf den alten aufbauen und dadurch muss man ja zwangsweise wieder die Grundzutaten beschaffen. Dies führt natürlich abseits von den Quests nochmal zu zusätzlichem Backtracking. Außerdem sind schon erweiterte Englischkenntnisse notwendig, damit man überhaupt weiß was die Grundzutat sein soll, da das Bild oftmals keinen Aufschluss darüber gibt. Es wird zwar angezeigt in welcher Umgebung eine Zutat zu finden ist, aber nicht wie man sie dort dann erhält. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man jeden Gegenstand zum benutzen manuell ausrüsten muss. Es gibt doch eh nur eine richtige Lösung, die ja auch im Witch-Eye angezeigt wird, warum wird das dann nicht automatisch gemacht? Ein Pluspunkt hingegen ist wieder die Map, hier werden alle Ausgänge und Quest-Ziele angezeigt. Was dem nervigen Backtracking etwas entgegen wirken soll ist eine zentrale Portal-Welt, von der aus man in alle Gebiete reißen kann. Dafür muss man aber auch erstmal den Gegenpart freigeräumt haben. Außerdem muss man auch wieder zu einem Portal laufen um in die zentrale Portal-Welt zu gelangen. Damit das Sammeln etwas schwerer wird ist die ganze Welt außerdem mit feindseligen Kreaturen besetzt. Wird die Hexe von diesen entdeckt gehen diese auf die Hexe los und können nur durch einen passenden Gegenstand abgewehrt werden. Kommen sie einem zu nah verliert man 1 von 3 Leben. Ist man dann alle drei los lässt man ein paar Gegenstände fallen und spornt wieder im Hexenhaus. In meinen Augen ist das nur nervig, da man krampfhaft irgendwelchen Gegnern ausweichen muss, um an eine Zutat hinter ihnen zu kommen. Vor allem da auch die Gegner wie alle anderen Gegenstände recht schnell neu spornen, was Fluch und Segen zugleich ist. Positiv hingegen ist der herrliche schwarze Humor, der das ganze Spiel durchzieht. Es ist einfach nur herrlich, wenn die Bienenkönigin den Imker anschreit, dass er ihr doch endlich die Sonnenblumen beschaffen soll.
Wytchwood

Spielwelt:
Die Spielwelt ist zwar von den Grafiken bis auf manche Gebiete sehr freundlich und farbenfroh. Allerdings heult oftmals jemand. Wenn man lebendes Gemüse mit der Axt zerstückelt spritzt das Blut. Der Inhalt der Welt ist also mehr finster und böse. Die Gebiete wiederum sind aber abwechslungsreich. Die ganze Welt ist mit Anspielungen auf bestimmte Mythen und Sagen durchzogen.
Wytchwood

Fazit:
Wer auf schwarzen Humor steht und etwas mit Sagen anfangen kann und sich nicht an Backtracking stört, für den könnte Wytchwood was sein. Wer allerdings eine deutsche Sprachausgabe oder zu mindestens deutsche Untertitel benötigt. Wer keine Lust hat immer wieder die gleichen Zutaten zu sammeln oder nicht gerne stundenlang im voraus sammelt. All diese Personen sollten lieber die Finger von Wytchwood lassen. Die meisten, dies zeigt auch die Achievement-Statistik, haben wohl nach der ersten gesammelten Tierseele die Schnauze voll.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Zutaten spornen schnell nach
+ Finster
+ schwarzer Humor
+ Journal
+ Welt abwechslungsreich
+ Map
– keine deutsche Version
– Backtracking
– Open-World
– manuelles Auswählen notwendig
– Feinde
– keine Synchro
– Sound

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Grow: Song of the Evertree

am 10. Dezember 2021 unter Aufbauspiel, Review, Simulation, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Alchemisten, der in einer ihm unbekannten Welt mit einem riesigen Baum aufwacht. Von einem sprechenden Buch und einem sprechenden Alchemiekolben bekommt man erklärt, dass man der letzte zurückgebliebene Alchemist des riesigen Baums ist und die Zweige mit Baumwelten beleben muss um die Dunkelheit zu vertreiben. Dies macht man indem man neue Weltensamen erschafft und diese in die Baumknospen einpflanzt. In der ganzen Welt sind außerdem Liedfragmente verteilt mit denen man den Baum wachsen lassen kann um weitere Knospen freizuschalten. Außerdem schalten diese die Erinnerungen des Baums frei und erzählen so eine genauere Hintergrundgeschichte des Baums.
Grow: Songs of the Evertree

Grafik:
Der Grafikstil ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig, am besten lässt sie sich als Knuddelgrafik beschreiben. Das mag für den ein oder anderen abschreckend sein, andere werden sie als total süß und liebenswürdig empfinden.
Grow: Songs of the Evertree

Sound:
Der Sound ist leider etwas comichaft geworden. Ein seltsames Bing wenn man den Baum fällt. Ein komisches Kling wenn man auf den Fels einschlägt. Auch die Charaktere sprechen nicht wirklich sondern es nuschelt etwas und man muss selbst mitlesen was da so gesprochen wird.
Grow: Songs of the Evertree

Steuerung:
Die Steuerung an sich ist in Ordnung. Lediglich das man die Werkzeuge manuell wählen muss, obwohl ja genau angezeigt wird  welches Werkzeug gerade benötigt wird, ist einfach nur nervig und unnötig. Hier wäre es sinnvoll gewesen, wenn man einfach nur eine Taste drücken müsste und sich das Werkzeug automatisch ausgerüstet und verwendet wird. Auch das Menü für die Dorfverwaltung ist zu umständlich, warum kann man nicht einfach ein Gebäude auswählen und sagen was man damit machen möchte. Zum umplazieren muss man es im Baumenü auswählen, zum zuweisen von Dorfbewohnern oder das umgestalten unter Verwaltung. Gerade das komplizierte Dorfmenü ist wohl der Konsolenumsetzung geschuldet.
Grow: Songs of the Evertree

Spielspaß:
Das Spiel fängt recht simple an, man wird vom sprechenden Buch auf den ersten Knospen geführt und muss dort den ersten Weltensamen einpflanzt. Daraufhin entsteht eine neue Baumwelt die von Verderbnis durchseucht ist. Diese muss man fortan entfernen um neue Bäume, Büsche und Blumen zu pflanzen. Die Auswahl was wo gepflanzt wird erfolgt automatisch, danach gießt man das Ganze noch und muss eventuell ein Liedchen vorsingen. Die Pflanzen lassen dann Essenzen und Geld fallen, beides wird benötigt für die anderen Spielelemente. Sobald die Pflanzen ausgewachsen sind lassen sich die Bäume fällen, die Blumen pflügen, die Büsche ableeren. Dadurch erhält man entweder Gegenstände wie Kleidung, Tapeten und andere Gegenstände und natürlich auch einfach Holz, die Blume oder Beeren. Diese kann man dann ebenfalls im sprechenden Kolben zu Essenzen umwandeln oder man benötigt sie für die anderen Spielelemente. Außerdem lässt sich in den Baumwelten auch noch angeln oder man kann Käfer fangen. Des Weiteren ist die Welt mit Tieren bevölkert die sich zähmen lassen und vorausgesetzt sie vertrauen einen auch für seine Dörfer adoptieren. Sobald man die Baumwelt auf eine einigermaßen guten Stand gebracht hat erklärt einem das Buch das am Fuß des Baumes kleine Dörfer entstehen können. Dafür baut man mit dem Geld und den Essenzen Gebäude und weißt ihnen Einwohner und Arbeiter zu. Diese Gebäude kann man außerdem verbessern, um mehr Arbeiter oder Einwohner zuweisen zu können oder andere Boni zu erhalten und die Zufriedenheit zu steigern. Jeder Einwohner hat außerdem einen Traumjob und arbeitet wenn dem richtigen Gebäude zugewiesen effektiver. Täglich bekommt man also je nachdem wie gut das Dorf ausgebaut ist etwas Geld. Wenn man es schafft die maximale Zufriedenheit eines Dorfes zu erreichen wird der nächste Kartenabschnitt und damit ein neues Dorf freigeschalten. Im ersten Dorf befindet sich außerdem ein Eventplatz auf dem ab und zu ein Eventzelt aufgebaut ist, das für den entsprechenden Tag ein zusätzliches Event bietet. Dazu zählt z.B. der „Verhalte dich wie ein Eichhörnchen“-Tag an dem man Nüsse sammeln muss um Event-Tickets zu erhalten, die sich in verschiedene Gegenstände austauschen lassen um die Gebäude zu verbessern. Die Einwohner haben außerdem auch selbst kleinere Quest, wo sie sich bestimmte Kleidungsstücke oder auch einfach eine bestimmte Frucht wünschen. Das gibt allerdings meist keine Belohnung sondern steigert nur die Zufriedenheit. Das sprechende Buch hat ebenfalls Ziele, deren Erfüllung einen mit neue Gebäude oder auch einfach Fähigkeitenverbesserungen belohnen. So wird z.B. die Liedreichweite erhöht oder man kann schneller gießen. Der Bau von Gebäuden benötigt auch verschiedene Essenzen, so dass man später neue Weltensamen erschaffen muss die alle bestimmte Eigenschaften haben und so unterschiedliche Essenzen liefern. Außerdem ist die ganze Welt mit Höhlen durchzogen in denen man unter anderem Liedfragmente findet die den Baum wachsen lassen und so neue Knospen freischalten. Dazu muss man in den Höhlen kleine Puzzle lösen, die alle aber nicht sonderlich schwer sind. Als letzten Punkt sind die Immerlinge zu erwähnt, die einem als Bauarbeiter dienen. Die Kinder dieser Immerlinge sich aber auf der ganzen Welt versteckt haben und wenn man diese findet darf man sie in fertigen Welten als Ernte-Helfer einsetzen.
Grow: Songs of the Evertree
Grow: Songs of the Evertree

Spielwelt:
Die Spielwelt mag sich wohl am ehesten als niedlich beschreiben, den meisten ist sie wahrscheinlich zu niedlich. Außerdem ist die Welt recht farbenfroh was auch durch die sehr bunten Tapeten, mit denen man die Häuser verschönern darf, verstärken lässt. Das alles mag dem ein oder anderem zu heftig sein. Trotzdem sind die unterschiedlichen Baumwelten sehr abwechslungsreich gestaltet, so unterscheidet sich eine reichhaltige Ackerwelt deutlich von einer stinkenden mystischen Schleimwelt, was zum experimentieren mit den Baumsamen einlädt.
Grow: Songs of the Evertree

Fazit:
Wer ein entschleunigendes Spiel sucht ist bei Grow genau richtig. Das Spiel lässt jeden in seinem Tempo die Welt aufbauen, lediglich eine kleine Uhr im Eck gibt vor wie lange man sich den Aufgaben widmen darf, bevor es ins Bett geht. Aber unerledigte Aufgaben macht man halt einfach am nächsten Tag. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass man die länge der Tage selbst wählen darf oder gar komplett abschalten kann, weil faktisch kann man den Tag jederzeit selbst beenden indem man ins Bett geht. Wer also auf Spiele wie Animal Crossing steht und über die Grafik hinwegsehen kann und einfach nach Feierabend ein paar Stunden an seinen Baumwelten oder Dörfern rumschrauben möchte für den ist Grow genau das Richtige.
Grow: Songs of the Evertree

Pluspunkte Minuspunkte
+ Entspannend
+ Abwechslungsreich
+ Puzzle
+ Preis
+ eigene Geschwindigkeit
– Knuddelgrafik
– Stadtaufbau wiederholend
– Story
– Tageslänge nicht einstellbar
– manuelles Ausrüsten zu umständlich
– Dorfmenü umständlich

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Red Dead Online

am 09. Dezember 2021 unter Action, Online, Review, Test abgelegt

Vorwort:
Warum genau also ein Artikel zu Red Dead Online und nicht zu Read Dead Redemption 2. Das hat drei Gründe: Der Erste ist das ich die Story vor über einem Jahr gespielt und hab daher kaum noch Erinnerungen. Der Zweite ist das ich fast täglich seit ich die Story durchgespielt habe Read Dead Online anschmeiße, ich bitte daher zu entschuldigen, wenn mir die ein oder andere Anfangsschwierigkeit von RDO nicht mehr ganz geläufig ist. Und zum Dritten wurde ja mittlerweile RDO als Standalone veröffentlich, hier aber gleich der Tipp trotzdem das volle Spiel zu kaufen da die Story hervorragend ist, eventuell wird hier noch ein Test nachgereicht. Jetzt aber zum Test.

Story:
Zu Beginn der Story ist man ein Gefangener und wird in einem Gefängniswagen zu einem Gefängnisjob transportiert, allerdings wird man auf dem Weg von einem Fremden befreit der einen für einen Job benötigt. Fortan wird man immer wieder von verschiedenen Personen für Jobs benötigt und kann sich entscheiden ob man diese auf die gute Art oder die schlechte Art erledigt, dies wirkt sich auf seine eigene Ehrenhaftigkeit aus, später splittet sich die Story je nachdem ob man ehrenhaft gehandelt hat oder nicht in eine Beschützer und Überfallstory. Leider kann diese RDO-Story nur im Multiplayer gespielt werden und man benötigt mindestens einen Freund um nicht mit zufälligen Spielern zusammengewürfelt zu werden. Mittlerweile wurde RDO um Rollen erweitert von deren die Schwarzbrennerrolle eine weitere kleine Story rund um eine hintergangene Schwarzbrennerin beinhaltet und das letzte Update hat nochmals eine kleine Story um 4 Diamanten ins Spiel gebracht, Beide sind auch alleine ohne Trupp spielbar oder wahlweise auch mit Freunden. Auch die Kopfgeldjäger-Rolle hat kleine Stories und Zwischensequenzen zu den einzelnen legendären Kopfgeldzielen. Zu den einzelnen Rollen kommen wir aber noch. Und eventuell kommt in der Zukunft das ein oder andere kleine Story-Update, gerade in den Dialogen und Zwischensequenzen zeigt RDO seine volle Stärke.
Red Dead Online Red Dead Online

Grafik:
Hier hat Rockstar gezeigt was die alte Konsolen-Generation noch drauf hat, aber auch auf dem PC ist die Grafik nochmal besser zur Konsole das fängt bei theoretisch unendlichen Frames an bis hin zu DLSS was im letzten Update dazu gekommen ist, so kommt man akuteller Hardware vorausgesetzt auch auf hohen Settings auf über 100 FPS. Mit meiner RTX2080TI bei 2K auf zwischen 40 – 90 FPS je nach Wetterlage und Umgebung. Und ja es gibt vom Nebel bis zu schweren Gewittern alle möglichen Wetterlagen und natürlich auch Tag-Nacht-Wechsel, die manchmal auch nervig sind da in einer dunklen Nacht mit viel Nebel, die ein oder andere Kopfgeldjagd doch mal schwerer wird als bei Sonnenschein und klarer Sicht. Trotzdem oder gerade deswegen trägt die tolle Grafik unheimlich zur Spielwelt bei.
Red Dead Online

Sound:
Die Synchronisation ist komplett in Englisch, hier zeigt RDO seine volle Stärke massenhaft Dialoge mit guten Sprechern, auch in der Spielwelt begrüßt einen Gripps in seinem Lager oder Reisende beschweren sich das man im Weg rumsteht oder sie anrempelt. Auch die Geräusche der Umwelt wirken glaubhaft von einem Blitzschlag der unglaublich realistisch wirkt und sich je nach Abstand anders anhört, als auch die Hufschritte die sich je nach Untergrund unterscheiden. Alles in allem klingt der Sound unglaublich realistisch, einziges Mango ist die fehlende deutsche Synchro, das ist man aber ja von Rockstar gewöhnt und es sind ja Untertitel auch für die Umgebungsdialoge vorhanden.
Red Dead Online

Steuerung:
Die Steuerung ist präzise und komplett mit Maus und Tastatur bequem steuerbar, die Zielhilfe lässt sich komplett ausstellen, auch wenn man wissen muss, dass man den Schieberegler komplett runter drehen muss, dann landet man auch in speziellen Lobbys die AIM-Assist-Free sind und erhält mehr XP beim erschießen von Gegnern.
Red Dead Online

Spielspaß:
Gerade am Anfang hat das Spiel immer wieder nervige Momente, gerade wenn man am Anfang Gold und Geld für Waffen und neue Rollen farmen muss. Das Spiel hat nämlich zwei Währungen zum einen Geldscheine die sich recht einfach und oft durch verkaufen von Ingame-Items wie Tierfällen erfarmen lassen, zum anderen Gold was man nur durch Missionen, Schatztruhen, die man durch Schatzkarten, welche man alle 5 Level (kein Gewähr könnten auch 10 sein) oder von Schatzsuchern erhält, PVP-Ereignisse o. Spielmodis, tägliche Herausforderungen oder durch Echtgeld (was aber nicht zu empfehlen ist da man gerade wenn man viel spielt später mehr als Genug hat) erhält. Es wurden jetzt gerade aber auch die positiven Punkte aufgeworfen, so hat man von Anfang bis Ende jede Menge zu tun. Das fängt einmal mit den täglichen Herausforderungen an von denen es zwei Arten gibt einmal die Allgemeinen, die so einfache Sachen beinhalten wie sammle x Pflanzen (die lassen sich wieder in Tonikas wandeln, welche temporäre und teilweise überstarke Bonis wie einen goldenen Ring fürs Leben geben, der im PVP extrem mächtig ist, da man ihn schnell durch neue Tonikas nachfüllen kann.) oder auch kompliziertere Sachen wie erreiche Platz 3 im folgenden PVP-Modus. Zum weiteren muss man am Anfang auch noch seine Attribute durch bestimmte Vorgänge steigern, so wird Stamina gesteigert, indem man viel rennt oder schwimmt, Leben indem man boxt oder angelt, solange bis man alle Werte maximiert sind, in dem Fall hat man dann volle Ringe die man auf den Screenshots sieht, welche am Anfang nur halbiert waren. Dann gibt es noch den allgemeinen Level der ganz normal mit XP für alle möglichen Tätigkeiten aufgelevelt wird, hiermit schaltet man weitere Gegenstände wie Waffen zum Kauf frei oder weitere Fähigkeiten-Karten-Plätze. Die Fähigkeiten-Karten werden ebenfalls solange ausgerüstet, mit den normalen XP mitgelevelt und können sobald der Erfahrungsbalken voll ist, mit Gold aufgelevelt werden. Je nach Spielstil sind hier bis zu 4 verschiedene Karten ausrüstbar die drei passive Bonis liefern und eine aktive „Dead-Eye“ Fähigkeit, die sich über die Dead-Eye-Taste aktivieren lässt. Die Fähigkeiten-Karten können jeweils  bis LVL 3 aufgelevelt werden und werden immer besser. Gerade am Anfang heißt es also Grinden, Grinden, Grinden, so steht man zu Beginn stundenlang am Angler-Steg um sein Leben und Geld zu erhöhen. Hat man das endlich geschafft sollte man sich an die Story-Missionen machen da hier dann ein bisschen Gold und Geld zusammen kommt, um endlich die erste Rolle kaufen zu können. Von dieser gibt es momentan 4 Grundrollen: Sammler, Händler, Kopfgeldjäger und Naturkundler und 2 Erweiterungen: Schwarzbrenner (Händler-Erweiterung) und eine Kopfgeldjäger-Erweiterung (die sich in 10 weiteren Leveln äußert). Denn ja auch die einzelnen Rollen levelt man durch entsprechende Aktionen wie das jagen von Kopfgeldzielen oder das auffüllen des Händlers mit Tieren und die Auslieferung der verarbeiteten Tiere. Was wiederum bei manchen Rollen Geld oder Gold liefert. Durch das Aufleveln der Rollen kann man neue Gegenstände zum Kauf, oder auch manchmal neue Fähigkeiten, wie, dass man das Adlerauge auch während des Sprints benutzen kann, freischalten. Das Adlerauge wird wiederum benötigt um Tiere und Zielpersonen zu verfolgen. Des Weiteren gibt jede Rolle, wieder je nach Level bis zu 3 tägliche Ziele von denen man bis zu 9 erfüllen kann, um einen weiteren Goldbonus zu bekommen, diesen Bonus gibt es ebenfalls bei den Allgemeinen, hier wenn man alle 7 abschließt. Darüber hinaus steigt das Gold mit jedem Tag, solange man mindestens eine tägliche Herausforderung erfüllt. Hat man das endlich alles geschafft bleiben noch die Fremdenmissionen, welche man auch spielen sollte, bis man den Kopfgeldjäger hat, da man über diese ebenfalls Gold erhält. Allerdings hat man hier oftmals die Gefahr, dass ein anderer Spieler eingreifen kann und einem das Ziel wegschnappt, was auch bei der ein oder anderen Rolle der Fall ist. Und hat man hiervon genug, kommt noch die neuste Erweiterung, welche Missionen liefert, die bei bestimmten Fremden angenommen werden können, um Kapitale zu erhalten, die wiederum in Gelegenheiten investiert werden, in denen man Diamanten stehlen muss, was in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die sich je nachdem in der Anzahl der verfügbaren Leben und ob man die Gegner auf der Minimap sieht unterscheiden, möglich ist. Das gibt es übrigens auch bei den legendären Kopfgeldjageden, diese darf man in bis zu 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden spielen, die man allerdings je nachdem wie oft man die Mission spielt automatisch freischaltet und im Gegensatz zu den Gelegenheiten nicht frei wählen darf. Falls man dann immer noch Langeweile hat und ja das wird man irgendwann trotzdem haben, darf man noch in den neuen Call to Arms-Missionen jede Woche eine andere Stadt verteidigen. Gerade Neueinsteiger fühlen sich also etwas erschlagen, man sollte aber eins nach dem anderen angehen und sich den ein oder anderen Youtuber ansehen, der beschreibt was die beste Rolle, das beste Pferd, die beste Farming-Methode, die besten Fähigkeitskarten, der beste Sattel, etc. ist. Hier kann ich den Youtuber DCine empfehlen: DCine-Youtube
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Spielwelt:
Die Spielwelt ist unglaublich lebendig und groß, an jeder Ecke gibt es irgendwas zu tun. So blinken ab und zu irgendwelche Marker auf, die auf zufällige Ereignisse wie Schatzsucher oder Hilfesuchende hinweisen, beides gibt bei der Erfüllung wieder Geld und Gold. Als auch mal ein verletztes Tier beim Sammler oder ein zufälliges Kopfgeld-Ziel beim Kopfgeldjäger, die entsprechende Rolle vorausgesetzt. Aber auch sonst wimmelt die Spielwelt, auf den Straßen laufen und reiten NPCs, in der ganzen Spielwelt sind Tiere aller Kategorien verteilt, die sich auch noch realistisch verhalten, so kann man schon mal einen Fuchs beobachten der einen Hasen jagt. Man ist also die ganze Zeit voll in die Spielwelt eingebunden und diese ist hoch realistisch.
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Fazit:
Gerade für Einsteiger ist RDO sehr grindig, hat man das aber mal geschafft, hat man aufgrund der viele Inhalte aber auch Einiges zu tun. Einzig die kleineren Bugs, die immer mal wieder auftauchen, wie verschwindende Tierfelle, dass das Pferd das Geschlecht wechselt und Felle anzeigt die nicht vorhanden sind wenn die Lobby spinnt (beides Bugs die seit Anfang an im Spiel sind und nicht behoben werden) oder auch das Cheater-Problem das Rockstar mal besser mal schlechter in den Griff bekommt, trüben den Spielspaß etwas. Auch das man sich hiervon nicht durch private Lobbys schützen kann ist eher negativ. Das der PVP durch die Tonikas komplett zerstört ist und so nicht der Beste, sondern der Spieler mit den besten und meisten Tonikas gewinnt, mag für den ein oder anderen PVP-Spieler ein Problem sein, auch da man PVP-Modis nicht nur gegen Freunde spielen kann. Aber gerade PVE-Spieler werden jede Menge Spaß mit RDO haben, vorausgesetzt sie überstehen den Einstieg und werden nicht von Cheatern oder Griefern gestört.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Rollen
+ Level
+ Fähigkeitskarten
+ tägliche Herausforderungen
+ Rollenlevel mit Belohnungen und neuen Fähigkeiten
+ Untertitel auch für Nebendialoge
+ jede Menge zu tun
+ 1 bis 2 mal im Jahr neue Inhalte
– Bugs die ewig nicht behoben werden oder nach der Behebung plötzlich wieder auftauchen
– keine private Lobbys
– Peer-To-Peer Connections
– Anfang-Story nicht alleine spielbar
– oft Cheater, da kein Anti-Cheat-Software
– Tonika zu mächtig und machen PVP kaputt
– Update-Kommunikation nicht vorhanden
– Verbesserungsvorschläge werden ignoriert
– Updates oftmals zu Klein und nicht was die Community sich wünscht

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Watch Dogs

am 09. August 2014 unter Action, Let's Hunt, Review, Test abgelegt

Story:
In Watch Dogs spielt man einen Hacker dem einen Software in die Hände gefallen ist mit der er die ganze Stadt kontrollieren kann, Leute überwachen, Handy hacken und den Verkehr kontrollieren, denn die ganze Stadt wurde über eine zentrale Software miteinander vernetzt und der Zugang zu dieser Software ist einer Hackergruppe in die Hände gefallen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Bevölkerung auf die Gefährlichkeit und den Sammelleidenschaft der Herstellerfirma aufmerksam zu machen. Dafür greifen Sie allerdings zu etwas drastischen Mitteln, rauben Konten aus und provozieren Verkehrsunfälle.
Watch Dogs
Watch Dogs

Grafik:
Als das Spiel erschienen hatte es extreme Performance-Probleme, die vielen Miniruckler machten das Spiel sehr unangenehm, mittlerweile wurden diese Probleme gelöst, allerdings wurde die Grafik für den PC kastriert, in früheren Trailern sieht das Spiel nämlich deutlich besser aus. Trotzdem sieht das Spiel sehr gut aus und zeigt eindrucksvoll was aktuelle PCs und natürlich auch Konsolen zu leisten vermögen, wenn auch wie bereits erwähnt auf aktuellen PCs etwas mehr drin gewesen wär und eigentlich auch schon implementiert war. Mittlerweile gibt es aber auch die ersten Mods die diese Optionen wieder ins Spiel schalten, Ubisoft warnt allerdings davor diese Optionen wieder ins Spiel zu nehmen, laut offizieller Aussage wurden diese nämlich aufgrund von Performance und Stabilitätsproblemen deaktiviert. Inwiefern das stimmt oder ob nicht andere Gründe hinter der Kastration stehen wird oft diskutiert und es stehen zahlreiche Spekulationen im Raum. Das ganze toppt nur noch die katastrophale Art der Zwischensequenzen mit absichtlichen Grafikfehlern, das ist einfach nicht stylelisch sondern einfach nur nervig.
Watch Dogs
Watch Dogs

Sound:
Die Synchronisation ist ganz gut, wenn auch bei weitem nicht perfekt und auch nicht wirklich Stimmungsvoll. Auch die Musik ist nur ganz nett und bei weitem nicht das was man sich von einem Open-World Game wünscht. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Das schlimmste ist das man nicht einmal alle Musiktitel von Anfang an hat viele muss man sich auch noch erhacken.
Watch Dogs
Watch Dogs

Steuerung:
Das Spiel steuert sich genretypisch. Die Fahrzeugsteuerung ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und unserem Geschmack nach viel zu direkt. Hier merkt man Ubisoft die fehlende Erfahrung in diesem Genre deutlich an.
Watch Dogs
Watch Dogs

Spielspaß:
Die Story ist langweilig und langwierig, das einzige was den Spieler modifiert das Spiel auch weiterhin zu spielen sind die Fähigkeiten die man nach und nach für den Charakter freischalten kann. Auch die Nebenmissionen sind zwar ganz nett sollen das Spiel aber mehr strecken als es sinnvoll erweitern. Gerade da diese sich nur in etwa 5 Grundtypen unterschieden und diese Typen sich immer gleich spielen und teilweise recht frustierend sind, da man bei Fehlschlag wieder von vorne starten darf. Auch der Schwierigkeitsgrad schwangt extrem. Hinzu kommt das die Pysikengine nicht optimal ist einige minimale Gegenstände werden so für Autos und Motorrädern zu unüberwindbaren Hinternissen. Will man sein Geld nicht umsonst bezahlt haben quält man sich daher mehr durchs Spiel. Auch die Sammelobjekte sind wie in allen Spielen mehr nervig als motivierend, überhaupt da man zu mindestens einige davon sammeln muss um sich gewisse Vorteile zu verschaffen.
Watch Dogs
Watch Dogs

Spielwelt:
Das hacken wirkt durch die Hintergundstory recht authentisch, schließlich hat man ja quasi den Zentralschlüssel, allerdings wirkt es aufgrund dieser Tatsache etwas komisch das einige Systeme anscheinend stärker gesichert sind und man teilweise erst andere Systeme deaktivieren muss bevor man das Zentralsystem in einem Minispiel hacken kann. Die Stadt an sich wirkt recht authentisch und bietet all das was man sich von einer Stadt erwartet.
Watch Dogs
Watch Dogs

Fazit:
Watch Dogs ist für uns eines der enttäuschenden Spiele des Jahres 2014, allerdings war das aufgrund der mangelnden Erfahrung von Ubisoft zu erwarten gewesen, es wurden einfach zu viele Fehler gemacht und sich zu sehr an anderen erfolgreichen Titeln der Schmiede orientiert, was dazu geführt hat, dass das Spiel sich zu sehr wie ein Assassin’s Creed spielt als ein komplett neues und einzigartiges Spiel. Auch fühlt man sich mehr in der Haut eines kriminellen der anderen Menschen Schaden zufügt als ein Rächer was einem das Spiel weiß machen möchte, man raubt und hackt schließlich oftmals unschuldige. Spielt man dann als böser und lässt die Kriminellen links liegen, tötet Unschuldige, etc. bestraft einen das Spiel indem die Passanten permanent die Polizei rufen, man ist daher also ein krimineller der Selbstjustiz verübt und dafür von der Bevölkerung geehrt wird? Das macht nicht wirklich Sinn. Wir müssen daher eine klare Empfehlung dafür aussprechen mit dem Kauf höchstens so lange abzuwarten bis man das Spiel für wenige Euro nach geworfen bekommt, denn viel mehr sind die paar Stunden Spaß leider nicht Wert.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Neuer Background
+ Erfahrungssystem
+ Digitale Drogentrips
– Story
– Nebenmissionen
– langwierig
– wie AC
– Musik
– Fehler in Videos

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 2,00 von 5)
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NoFear13

Assassin’s Creed 4: Black Flag

am 21. Dezember 2013 unter Action, Let's Hunt, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
In Assassin’s Creed: Black Flag spielt man einen Piraten, der zu Beginn nur nach Reichtum strebt, gleich zu Beginn jagt er deshalb einem Assassinen hinterher und schlüpft kurz darauf in dessen Rolle. Anschließend macht er in Gestalt des verräterischen Assassinen Geschäfte mit den Templern und erfährt auf diesem Weg wenig später von einem geheimen Ort dem Observatorium. Der Einzige, der weiß wo dieses liegt ist das sogenannte Medium hinter dem sowohl die Templer als auch die Assassinen her sind. Deswegen gilt es auch zu Beginn die Assassinen abzuwehren. Später switcht man die Seiten, da man sich mit den Assassinen mehr Erfolg verspricht auf der jagt nach dem Observatorium.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Grafik:
Die Grafik ist atemberaubend und bringt auch aktuelle Rechner zum schwitzen, die Systemanforderungen sind entsprechend hoch. Wer allerdings einen entsprechend starken PC sein eigen nennen darf, wird mit einer genialen Grafik belohnt, die besonders bei den karibischen Stürmen, durch die tollen Licht und Windeffekte zur Geltung kommt, aber auch sonst ist die Weitsicht hervorragend und die Texturen scharf.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Sound:
Der Sound ist ebenfalls recht gut, die Synchronisation ist stimmig, die Charaktere wirken authentisch und auch die Untermalung ist stimmig. Besonders gefallen haben uns die tollen Seemanns-Lieder auf hoher See.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Steuerung:
Das Spiel wird fast wie sein Vorgänger gespielt, lediglich das Abwehrsystem wurde noch einmal überarbeitet, so muss man zum Abwehren eine Taste drücken und danach eine andere Taste um den Gegenangriff auszuwählen. An der Steuerung zur Bewegung wurde nicht weiter geschraubt, immer noch hat man nur eine Taste um zu rennen und die Häuser raufzusteigen, das führt manchmal zu unerwünschten Ergebnissen.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Spielspaß:
Neben der tollen Story bietet Assassin’s Creed 4 einiges an Nebenmissionen, so spielt man mittlerweile in der realen Welt nicht mehr Desmond, sondern aus der Ego-Perspektive einen Mitarbeiter der Abstergo Entertaintment, der nicht nur das Leben von Kenway erforschen muss, sondern sich auch noch durch die Systeme von Abstergo hacken darf. Im Animus muss man dieses mal dann Wale fangen, nach Schätzen graben und in Untersee-Fracks tauchen. Natürlich gilt es auch wieder Assassinen-Aufgaben zu lösen und so den Templerorden wieder von hinten aufzurollen. Natürlich hat man dieses mal als Pirat sein eigenes Schiff und darf so andere Schiffe kapern um so an Resourcen zu kommen um sein Schiff auszubauen, teilweise benötigt man allerdings noch Baupläne die sich durch die Nebenaktivitäten organisieren lassen. Diese vielen Möglichkeiten machen Assassin’s Creed 4 zu einem sehr abwechslungsreichen Spiel, obwohl die Schleichmissionen mittlerweile einfach nur noch nerven.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Spielwelt:
Die Spiel besteht aus 3 Hauptstädten und vielen vielen Nebenschauorten, die Karibik ist hierbei authentisch gestaltet und von der große her genau richtig.
Assassin’s Creed 4
Assassin’s Creed 4

Fazit:
Assassin’s Creed 4 zeigt wie ein Piratenspiel sein sollte, die Seesimulation ist sehr gut geworden, allerdings scheint der Assassinenpart etwas unnötig, hätte man hier noch mehr Zeit in die Piratenseite gesteckt hätte man ein perfektes Piratenspiel gehabt, so ist Assassin’s Creed 4 ein netter Nachfolger zu den Vorgänger mit etwas anderen Ansätzen. Für Assassin’s Creed-Fans ist das Spiel trotzdem ein Pflichtkauf und auch Piratenfans kommen auf ihre Kosten.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Grafik
+ Sound
+ Nebenaktivitäten
+ Piraten
+ Seesimulation
– Schleichmissionen
– Logikfehler

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 4,00 von 5)
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NoFear13

Short Hunt #001

am 06. Dezember 2013 unter Abenteuer, Erste Einblicke, Hack & Slay, MMORPG, Puzzle, Rollenspiel, Short Hunt abgelegt

Unser erstes Short-Hunt mit folgenden Themen:

Path of Exile
Ein Free-to-Play MMORPG in Diablo-Manier, mit größeren Skillbaum und überarbeitet und völlig neuartigen Mechanismen
Path of Exile
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MouseCraft
Ein Puzzle-Game in Lemmings-Manier, dieses mal allerdings mit Mäusen, die man zum Käse führen muss.
MouseCraft
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The Stanley Parable
Ein kleines Adventure-Game welches vor Skurrilitäten und Humor strotzt. Muss man gespielt haben.
The Stanley Parable
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NoFear13

Goodbye Deponia

am 10. November 2013 unter Adventure, Let's Hunt, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Goodbye Deponia setzt da an wo der Vorgänger aufgehört hat und unser Held muss nun endlich die Sprengung von Deponia endgültig verhindern, wie immer ist das aber bei Rufus leichter gesagt als getan und Rufus muss wieder einmal durch viele meist selbstgeschaffene Hinternisse und Probleme kämpfen, bevor er Deponia endgültig retten kann, oder kommt doch alles ganz anders…
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Grafik:
Das Spiel besteht auch schon wie die Vorgänger aus wunderschön animierten 2D-Grafiken und Hintergründen. Wie auch schon im Vorgänger lassen sich die verwendbaren Gegenstände über die Leertaste anzeigen, Pixelsuchereien gehören dadurch wieder der Vergangenheit an.
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Sound:
Der Sound ist wieder großartig die Sprecher wirken recht authentisch und bringen einen tollen Wortwitz herüber, aber auch ersthafte Momente sind gut vertont, besonders klasse ist wieder die Musik nicht nur die vertonten Zwischensequenzen zwischen den Kapiteln, sondern auch der allgemeine Hintergrundsound trägt zur Atmosphäre bei.
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch mit der Maus gesteuert, die Tastatur wird nur selten benötigt um z.B. die verwendbaren Gegenstände zu zeigen.
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Spielspaß:
Der tolle Humor, die skurrilen Situationen und die spannende Story, all das trägt zu einem tollen Spielerlebnis bei. Entsprechend hoch bleibt der Spielspaß bis zum Schluss, die Rätsel sind meist logisch, die Minigames ganz nett und lassen sich wahlweise überspringen und die Charaktere abwechslungsreich, skurril und mittlerweile größtenteils bekannt. Schön ist auch das in diesem Teil alle noch offenen Fragen geklärt werden, wenn die Erklärungen natürlich wieder etwas skurril sind.
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Spielwelt:
Die Spielwelt ist wieder sehr abwechslungsreich im Spielverlauf bekommt man allerlei Schauorte zu sehen von der Kanalisation hin zum Organonkreuzer ist dieses mal alles dabei was es auf Deponia zu entdecken gibt. Dabei bleibt Deponia dem Thema Schrottplanet wieder sehr treu und das Spiel ist entsprechend authentisch.
Goodbye Deponia
Goodbye Deponia

Fazit:
Goodbye Deponia ist ein gelungener Abschluss der Reihe und für alle Fans zu empfehlen, wer sich Deponia noch nicht angeschaut hat und ein Fan von Adventures ist sollte es jetzt auf jeden Fall tun und sich endlich die komplette Triologie anschaffen. Allerdings stimmt mich es mich doch ein wenig traurig das nun eine so großartige Spiele-Reihe zu Ende geht, ich habe noch lange nicht genug von Rufus…

Pluspunkte Minuspunkte
+ Humor
+ Rätsel
+ Spielwelt
+ Grafik
+ Sound
– leider letzter Teil

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (1 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
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BadDragonLord

State of Decay

am 30. Oktober 2013 unter Action, Let's Hunt, Review, Test abgelegt

Story:
Bei der Story ist das Spiel eher geheimnisvoll man erfährt nicht woher die Zombies kommen oder was überhaupt in den Stunden vor dem Spieleinstieg passiert ist, dafür wird man in die Rolle einiger überlebenden Geworfen trifft andere Überlebende und versucht aus dieser Hölle zu entkommen.
State of Decay

Grafik:
Die Grafik ist im Moment noch nicht völlig final es wurden vor einigen Tagen einige Verbesserungen an der Grafik vorgenommen doch bisher kann man noch nicht sagen was sie noch alles machen wollen. Im Moment ist die Grafik ganz ok aber bei weitem nicht das was der PC liefern kann.
State of Decay

Sound:
Man hört ständig Zombies und auch die, die nicht zur Hintergrundsound gehören sind an ihren Geräuschen gut zu erkennen. Manche besondere Zombies kann man somit sogar schon erkennen bevor man sie sieht. Die Vertonung ist nett jedoch konnte ich keine wirkliche Lippenbewegungen feststellen dafür wechselt unsere Funkerin auf Funk oder zurück, wenn wir uns ihr nähern.
State of Decay

Steuerung:
Auch hier ist noch einiges zu tun bis zum offiziellen Release seit unserem Video wurde eine richtige Maussteuerung für Menüs und Aiming eingeführt was wirklich gut funktioniert. im Prinzip muss man die Steuerung noch noch in den Zeichen anpassen, damit man weis was man eigentlich drücken muss und natürlich in der Einstellbarkeit, dass man sie für die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
State of Decay

Spielspaß:
Da man eine ganze Gruppe von Überlebenden Spielt und die eigene Spielfigur durchaus sterben kann, danach wechselt man einfach auf eine adere befreundete Spielfigur, ist das Spiel extrem Nervenaufreibend. Zusätzlich kann man seine eigene Basis mit nützlichen Einrichtungen versehen und hat somit noch einen taktischen Basen bau  Es gibt so extrem viel zu tun, was sich zwar schnell wiederholt aber trotzdem großen Spaß macht.
State of Decay

Spielwelt:
Eine offene Spielwelt mit 3 Dörfern bzw. kleinen Städten und einigen Bauernhöfen. All das macht einen wirklich Spaß, denn hier ist erkunden nicht nur optional sondern pflicht. Wobei ganz Barrierefrei ist die Welt nicht denn im ersten Großen Spielabschnitt kann man nicht das letzte Dorf mit Vergnügungspark besucht werden, erst wenn die notwendige quest dafür erfüllt wurde. Zudem gibt es in der ganzen Spielwelt viele Fahrzeuge die benutzt werden können um schnell voranzukommen, diese sind gut zu kontrollieren und verhalten sich glaubhaft.
State of Decay

Fazit:
Ein wirklich gutes Survival-spiel in welchem man endlich eine ganze Gruppe zu Verfügung hat und die einzelnen Charaktere sogar jeder seine eigenen Skills hat, wovon einige immer die Selben sind, und die Charaktere sogar verbesserte Skills erlernen können macht das Spiel zu einem extrem Gelungen Zombie-Survival-Game.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Basis
+ Level-bare Charaktere
+ Viel zu Tun
+ Gute offene Spielwelt
+ Gute Klangkulisse
+ lange Motivation
+ Fahrzeuge
– perma Dead kann nerfen
– häufig das Gleiche

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Lost Planet 3

am 18. Oktober 2013 unter Action, Let's Hunt, Review, Test abgelegt

Story:
In Lost Planet 3 spielt man einen Auftrags-Söldner vom Planet Erde der nach E.D.N. III auf dem man das Energie-Problem der Erde zu lösen versucht, dafür muss man Thermal-Energie sammeln und nach der reinsten Quelle von T-ENG suchen, zur Unterstützung hat man hierzu immer seinen Mech mit dabei, der allerdings über keinerlei Waffen verfügt, sondern nur als Hilfsmaschine dient, allerdings ist es durchaus möglich mit seinem Mech zu kämpfen. Auf seiner Suche nach der reinen T-ENG, entdeckt unser Held allerdings ein dunkles Geheimnis, das längst als vergessen galt und unser Held muss sich nun entscheiden, was er aus diesen Informationen macht.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Grafik:
Die Grafik ist in Ordnung, allerdings nicht wirklich auf den PC optimiert, die Texturen wirken etwas matschig und allgemein ist das Spiel wenig überwältigend.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Sound:
Der Sound ist recht nett, der Umgebungssound wirkt authentisch, die Sprecher sind recht gut, allerdings etwas emotionslos. Das beste ist, das man in seinem Mech Musik hören kann, die im Spiel implementierte, entspricht allerdings nicht ganz meinen Geschmack.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Steuerung:
Das Spiel wird genretypisch gesteuert, lediglich eine Taste ist meiner Meinung nach nicht durchdacht, man hebt Gegenstände mit P auf, E ist für Benutzen, Einsteigen, etc. nur Aufheben ist auf P ein umlegen auf E ist nicht möglich obwohl z.B. E mehr als eine Funktion zugewiesen ist, diese ist aber eher im Bundle zu verstehen. Die Steuerung ist daher etwas suboptimal.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Spielspaß:
Der Hauptspielspaß entsteht durch die tolle Story, im Gegensatz zu den Vorgänger wird nämlich deutlich mehr Wert auf die Story als auf das Kampfgeschehen gelegt. Das ist allerdings nicht die einzige Verbesserungen, zusätzlich gibt es deutlich mehr Abwechslung, so muss man jeden Bosskampf nur 2 mal erleben, einmal mit und einmal ohne Mech, jedes Gebiet nur einmal besuchen, bzw. kann dann schneller reisen, jede neue Aktion im Storyverlauf nur einmal machen. Allerdings hat man dank Open World durchaus die Möglichkeit etwas öfters zu tun. Macht man dass, bringt einem das T-ENG die sich wiederum in neue Waffen und Komponenten investieren lässt. Komponenten lassen sich zwar auch in der Welt finden und werden für Mech-Verbesserungen benötigt, hat man keine Lust auf langes suchen, kann man diese einfach auf diesem Weg kaufen. Leider ist das nicht für die Verbesserungen die man seinem Charakter antun kann der Fall, höheres Leben, etc. muss man durch besondere Aliens erwerben, deren DNA man sammeln muss, hat man hierauf keine Lust, da sie wie fast alle Nebenmissionen nicht auf der Map angezeigt werden hat man Pech und muss auf diese Verbesserungen verzichten.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Spielwelt:
Man spielt auf einem Eisplaneten, daher bekommt man nicht mehr zu sehen als Schnee, Schnee und noch mehr Schnee, da die Open-World aber doch recht übersichtlich ist, ist das wenig tragisch, auch da einige Levelabschnitte auf Raumschiffen, in Höhlen, etc. stattfinden. Auch die Horrorabschnitte sind ganz nett und nicht so übertrieben wie z.B. in Dead Space, sie bringen allerdings etwas Abwechslung.
Lost Planet 3
Lost Planet 3

Fazit:
Alles in allem ist Lost Planet 3 ein grundsolider Third-Person-Shooter, mit netten Elementen, Open-World und einigen guten Ideen, der allerdings auch einige kleinen Schwächen hat. Wer auf solche Art von Spielen steht ist auf jeden Fall gut beraten, wer allerdings eher auf Aktion statt auf Story steht und die Vorgänger geliebt hat, wird weniger Spaß hiermit haben, da Lost Planet 3 deutlich mehr Zugeständnisse an aktuelle Spielentwicklungen gemacht hat.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Story
+ Mech
+ Mech-Verbesserungen käuflich
– Emotionslos
– Steuerung
– Nebenmissionen ohne Markierungen
– Charakter-Verbesserungen nicht käuflich

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