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NoFear13

Arctico

am 23. Februar 2022 unter Indie-Games, Sandbox, Test abgelegt

Story:
Dein Mentor und Arktis-Forscher Dr. Garcia ist gestorben. Du fährst in die Antarktis um seine Forschungen zu retten und fortzuführen. Eine wirklich durchgehende Geschichte ist aber nicht vorhanden. Die Erlebnisse von Dr. Garcia sind in kleinen Notizen festgehalten, diese kann man in der Spielwelt finden.
Arctico

Grafik:
Es gibt nur wenige Einstellungsmöglichkeiten für die Grafik, man kann nur die Qualitätsstufe einstellen. Die Grafik ist selbst auf höchster Stufe nur mittelmäßig. Vor allem die Texturen sind recht grob und haben kaum Feinheiten. Schatten und Spiegelungen sind zwar vorhanden, dies sorgen aber nur dafür, dass das Spiel nicht völlig veraltet wirkt.
Arctico

Sound:
Das Spiel ist nur auf Englisch und ohne Sprachausgabe verfügbar. Die Hintergrundmusik ist angenehm, wird aber schnell eintönig. Die Umgebungssounds sind simple gehalten, neben Windgeräuschen sind kaum andere Sounds vorhanden. Auch der restliche Sound ist eher simple gehalten und gibt nur etwas Feedback.
Arctico

Steuerung:
Eine Standardsteuerung mit Maus und Tastatur. WASD zum Laufen, Shift zum Rennen und die Leertaste zum Springen. Ansonsten wird nur die Maus benötigt zum Umblicken und Bedienen des Bau-Menüs. Um das Bau-Menü aufzurufen muss man Q drücken und zum interagieren mit den Gegenständen dient E. Die Tasten können aber auch völlig frei belegt werden.
Arctico

Spielspaß:
Als aller Erstes darf man die Namen der 4 Schlitten-Hunde anpassen, oder man behält einfach die Standard-Name. Dann wählt man die Farben seiner Flagge, aus fest vorgegebenen Kombinationen, aus. Anschließend gestaltet man mit wenigen Optionen seinen Charakter und legt einen Namen fest. Zu Spielbeginn bekommt man ein kurzes Tutorial, das die Grundzüge des Spiels erklärt. Das Spiel speichert beim Schlafen automatisch es kann aber manuell speichert werden, allerdings hat man nur einen Speicherslot pro Charakter. Im eigentlichen Spiel muss man Erze sammeln um daraus Leiterplatten zu bauen, mit denen wiederum Gebäude gebaut werden. Als einzige weitere Bauressource gibt es Kristalle, die man aber nur für ein Gebäude benötigt. Für manche Gebäude werden Blaupausen benötigt, die in der Welt gefunden werden können. Obwohl man mehrere Blaupausen für das gleiche Gebäude haben kann, werden diese nicht verbraucht, es scheint so als wollte man eigentlich einen anderen Weg mit diesen Blaupausen gehen. Dies merkt man auch, da man für einige Gebäude und Gegenstände erst Werkbänke platzieren muss auf denen man dann das Gebäude auswählt, das die Werkbank ersetzt. Diese Gegenstände muss man aber erst in der Welt entdeckt, damit sie auf der Werkbank aufgedeckt werden.
Arctico
Diese Gegenstände kosten dann aber auch Geld statt Ressourcen, hierbei sind aber nur die unteren 4 Gegenstände interessant. Es handelt sich um eine automatische Bewässerung, einen automatischen Ernter, einen automatischen Stromsammler und einen automatischen Bohrer. Der automatische Bohrer ist möglich, da die Erze jeden Tag an der selben Stelle wieder auftauchen. Geld verdient man in dem man nach Proben bohrt, diese analysiert und die gewonnen Daten verkauft. Daten bekommt man auch an Forschungsstationen oder später kann man mit Kristallen Computer aufstellen, die Simulationen durchführen. Man kann aber auch Fische verkaufen und Leiterplatten einkaufen. Daneben muss man selbst und die vier Schlittenhunde auch etwas Essen, deswegen muss man Angeln oder Pflanzen anbauen. Mit dem Hundeschlitten gilt es also die Umgebung zu erkunden um so neue Blaupausen und Gegenstände zu finden, oder einfach nach Erzen zu suchen. Besonders nervig ist, dass die ganze Karte sofort aufgedeckt ist und auch keinerlei Infos liefert, wo man schon war oder wo noch Blaupausen und neue Gegenstände zu finden sind. Es gibt auch keinerlei Gefahren auf die geachtet werden muss, die Spielwelt kann völlig gefahrenfrei erkundet werden, wenn man genug Nahrung hat. Hier wären Schneestürme, wilde Tiere eine Kälteanzeige, etc. möglich gewesen, eventuell auch einfach deaktivierbar. Schnellreisen kann man selber errichten, indem man Schlittengaragen in der Welt baut. Nach ca. 5 Stunden, hat man dann die meisten Blaupausen gefunden und genug vom Spiel gesehen.
Arctico

Spielwelt:
Man findet sich in der Mitte einer großen arktischen Welt wieder auf der sich überall Reste der Forschungs-Expedition von Dr. Garcia befinden. Die Eisscholle ist bis auf diese Gebäude komplett leer und bis auf einige Fische gibt es kein Leben. Auch sieht irgendwie alles gleich aus, es ist schwer zu sagen welches vereiste Walgerippe man schon besucht hat oder welcher Kran am Horizont noch nicht besucht wurde. Auch die zum Ende des Early Access neu hinzugefügte Unterwelt bietet kaum Abwechslung. Diese kann man betreten sobald man den zentralen Aufzug repariert hat, der auf der Karte mit einem Fragezeichen markiert wird. Die Ausmaße der Unterwelt passen auch nicht wirklich zur Oberwelt und so dient sie eher zur Schnellreise. Es gibt einen dynamischen Tag- Nacht-Wechsel der sich aber nur auf die Solaranlagen auswirkt.
Arctico

Fazit:
Arctico ist das nächste Sandbox-Survival-Game, dass dieses mal halt in der Arktis spielt. Bis auf den Hundeschlitten bringt das Spiel nur wenige neue Ideen ein und motiviert so kaum lange dranzubleiben. Dazu kommt noch, dass die Texturen sehr grob sind und die Welt daher nur wenig zum Erkunden einlädt. Noch dazu sieht irgendwie alles gleich aus. Das Spiel macht zwar nichts grundlegend falsch, es fehlen aber die Features, die einen begeistern würden. Falls man trotzdem Interesse hat sollte man eher warten bis das Spiel 50% reduziert für 5 Euro im Sale bekommt.
Arctico

Pluspunkte Minuspunkte
+ Koop-Modus
+ große Open-World
+ Sandbox
– kein freies Speichern
– Story
– Sound
– leere Eis-Welt
– kaum Abwechslung
– wenige Gebäude und nützliche Gegenstände

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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