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NoFear13

Ludde

am 01. Dezember 2023 unter Abenteuer, Casual, Geschicklichkeit, Indie-Games, Jump&Run, Review, Rätsel, Test abgelegt

Story:
Ohne jegliche Erklärung wird man in eine Schneelandschaft geworfen. Auf einem Tisch im Haus findet man einen Brief, der beschreibt, dass ein böses Walross auf der Insel eingedrungen ist. Dieses macht den Bewohnern das Leben schwer und man selbst soll ihnen helfen. Die Story ist weder besonders einfallsreich, noch spannend oder bietet Wendungen. Sie ist aber nettes Beiwerk, die zumindest ein grobes Ziel vorgibt.
Ludde

Grafik:
Eine recht simple, comicartige 3D-Grafik, mit ganz netten Schatteneffekten. Wenn man die Wasserspiegelungen aktiviert, kommt es zu extremen Performance-Problemen. Lässt man diese deaktiviert, läuft das Spiel dank der einfacheren Grafik, stets flüssig mit maximalen FPS. Für diese Art von Spiel ist die Grafik in Ordnung, wenn auch mehr möglich gewesen wäre. Die Performance-Probleme bei den aktivierten Spiegelungen sollte man aber noch in Angriff nehmen oder die Option komplett entfernen.
Ludde

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Das ist etwas schade, aufgrund der nicht massenhaften, aber vorhandenen Texte und dass das Spiel eigentlich kinderfreundlich ist. Im Hintergrund spielt eine automatisch wechselnde, angenehme Musik, die aber nichts mit der aktuellen Stimmung zu tun hat. Wenn man möchte, kann man in den Einstellungen einzelne Titel deaktivieren. Daneben hört man ein paar wenige Umgebungsgeräusche, daneben die Geräusche, die man selbst macht. Diese sind ebenfalls recht simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
Ludde

Steuerung:
Eine gewöhnliche Steuerung mit wenig Besonderheiten, aber ungewöhnlicher Belegung. So liegt das Interagieren wieder mal auf F, statt auf E. Das Snowmobil muss man plötzlich mit der Maus beschleunigen und bremsen, was zwar sinn ergibt, da W und D für die Luftsteuerung verwendet werden, komisch ist es trotzdem. Die Pfeiltasten sind, bis auf ein Minispiel, leider ohne Funktion und die Steuerung ist völlig fest vorgegeben. Damit man immer weiß, welche Taste was macht, wird die Steuerung die meiste Zeit angezeigt, oder Tastenhinweise, sobald man sich bestimmten Gegenständen nähert. Die grundsätzliche Steuerung ist insgesamt noch in Ordnung, dass sie aber fest vorgegeben ist, ist eigentlich nicht in Ordnung. Leider ist sie teilweise etwas nervig, da der Hund nicht in die Richtung blickt, wo die Kamera steht, was z.B. beim Graben und Schneeschaufeln nervig ist. Mittlerweile wurde das Skifahren verbessert und man kann mit den beiden Maustasten die Skistöcke verwenden und mit E in den Zielmodus wechseln, was richtig gut von der Hand geht.

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Spielspaß:
Grundsätzlich ist das Spiel ein Abenteuerspiel, in dem man eine kleine Insel erkundet. So entdeckt man einige Minispiele, wie Minigolf, Angeln, Ski fahren und einiges mehr. Dabei kann man zwischen zwei Schwierigkeitsgraden wählen. Für die zahlreichen Aktivitäten bekommt man Münzen und Knochen. Mit den Münzen lassen sich vor allem Schnellreisepunkte und neue Tools erwerben. Leider braucht man diese auch, um das ein oder andere Minispiel zu spielen. Zum Glück kann man sich diese auch verdienen, indem man Fisch verkauft und die Münzen in der Spielwelt tauchen immer mal wieder auf. Außerdem bekommt man auch Münzen, wenn man eine Aktivität nochmal ausführt, für die man bereits den Knochen gesammelt hat. Das Spiel hat nur einen Speicherslot und speichert regelmäßig automatisch oder manuell. Von freien Speichern kann so keine Rede sein, das ist aber auch nicht wirklich notwendig.
Ludde
Ziel des Spiels ist es, durch die angeblich 100 vorhandenen Aktivitäten 60 Knochen zu sammeln, man muss also mindestens 60% erfolgreich abschließen. Leider sind dabei immer wieder Online-Highscores, die man aber mittlerweile deaktivieren kann. Hat man alle 60 Knochen, muss man 50 Münzen für den Magneten bezahlen und kann dann gegen das böse Walross antreten, bis das geschafft ist können 6 Stunden vergehen. Durch die 60 Aktivitäten, die man bis dahin unternehmen muss, vergehen diese wie im Flug. Leider sind das nicht alles wirklich unterschiedliche, hauptsächlich verbringt man seine Zeit mit Ski- und Schneemobil-Rennen, Jump and Run, kleinen Rätseln und Geschicklichkeitsspielen wie Schießen, Hockey und einige weitere. Dann gibt es aber einige Highlights, wie das Minesweeper auf einem Feld, Flipper eine Art Candy Crush und einige weitere.
Ludde

Spielwelt:
Eine kleine schneebedeckte Insel, mit allerlei Beschäftigungen. Neben den völlig steif umherstehenden Einwohnern, gibt es keinerlei Leben. Tiere sucht man größtenteils vergebens, maximal ein paar Fische und Vögel, was die Spielwelt wenig lebendig macht. Für einen zukünftigen Patch sind weitere Tiere in Aussicht gestellt worden. Überall auf der Insel sind Heißluftballons verteilt, die als Schnellreisepunkte dienen. Diese kann man per Karte erreichen, wo auch die entdeckten Einwohner festgehalten werden. Dort sieht man auch welche, der entdeckten, Aktivitäten man noch für einen goldenen Knochen abschließen kann. Außerdem lassen sich beim Händler bei den Gewächshäusern Hinweise auf weitere Knochen kaufen. Neben den Schnellreisepunkten kann man aber auch einfach eines der zahlreichen Schneemobile nutzen. Die Spielwelt wirkt weder besonders realistisch noch lebendig. Das Highlight sind die Spuren, die man im Schnee hinterlässt und diesen mit der Schneeschaufel bewegen kann.
Ludde

Fazit:
Ludde ist eine nette Minispiele-Sammlung im Gewand eines Abenteuerspiels, das sich auch an ein jüngeres Publikum richtet. Leider hat das Spiel einige technische Schwächen, wie die Performance bei aktivierten Spiegelungen, die fest vorgegebene, teilweise umständliche Steuerung, die schwache Soundkulisse und Spielwelt. Für ein kleines Indie-Studio ist das Spiel aber trotzdem durchaus solide und sobald das Spiel für unter 10 Euro verfügbar ist, kann man bedenkenlos zugreifen. Da alle Minispiele schnell erledigt sind und man in 1 bis 2 Stunden deutlich Fortschritt gemacht hat, eignet sich das Spiel auch für Kinder die noch nicht solange am PC bleiben dürfen, oder für Spieler die jeden Abend etwas spielen möchten. Nach 1 Woche ist man dann so oder so durch, leider als Hardcore-Gamer an nicht mal einem Vormittag.
Ludde

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schnellreisepunkte
+ Karte
+ Hinweise auf der Karte
+ Schwierigkeitsgrade
+ Spuren im Schnee
+ zahlreiche Aktivitäten
+ kinderfreundlich
+ Online-Highscore deaktivierbar
– keine Sprachausgabe
– feste Steuerung
– Minispiele die Münzen kosten

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NoFear13

Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

am 09. November 2023 unter Abenteuer, Geschicklichkeit, Review, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Du spielst den Reporter Tim und seinen Hund Struppi. Sie sind auf einer Kreuzfahrt, wo sie einen Archäologen kennenlernen. Dieser ist auf der Suche nach dem Grab eines Pharaos. Als Reporter lässt sich Tim natürlich die Chance nicht entgehen, darüber zu berichten. Es beginnt ein typisches Abenteuer der beiden Helden, das einige Überraschungen bereithält. Dabei wird auch das Geheimnis der namensgebenden Zigarren des Pharaos gelüftet und die Geschichte ist, im Rahmen der Tim-und-Struppi-Logik, schlüssig.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Grafik:
Es fängt schon wieder toll an: Ein Spiel, das mit 60 FPS startet. In den Einstellungen kann man zwar den V-Sync auf diese Grenze umstellen, es gibt aber nur noch 30 FPS und Deaktivieren zur Auswahl. Das Problem ist, dass das Deaktivieren keine Wirkung hat, das Spiel bleibt auf 60 FPS beschränkt. Normalerweise sind 60 FPS für ein Abenteuerspiel in Ordnung, leider gibt es im Fall von Tim und Struppi eine Flugzeug- und eine Rennszene, die mehr gebraucht hätten. Daneben gibt es zwar einige weitere Einstellungsmöglichkeiten und nervige Effekte wie Tiefenunschärfe und Ambient Occlusion lassen sich ausschalten. Leider gilt das nicht für die störenden Effekte wie die Bewegungsunschärfe in den Rennsequenzen. Die Grafik ist weit weg vom aktuellen Stand der Technik, so fehlen sowohl Raytracing als auch DLSS. Letzteres ist aber aufgrund der 60-FPS-Grenze und der doch schwächeren Grafik nicht notwendig.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos
So sind die Texturen, vor allem bei den Charakteren, sehr comichaft und wirken kaum realistisch. Das ist zwar bei einem Spiel, das von einem Comic inspiriert ist, nicht besonders schlimm, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen. Insgesamt ist die Grafik für die Zielgruppe in Ordnung und läuft auch auf etwas älterer Hardware flüssig. Was schon sehr stört, sind die trotz aktueller Hardware längeren Ladezeiten, die einfach einen schwarzen Bildschirm zeigen. Das ist zum Glück nur beim ersten Spielstart, danach geht es schneller und mit Ladebalken. Nerven tut es trotzdem, da man nie weiß, ob das Spiel jetzt abgestürzt ist, was schon einmal beim Laden passiert ist. Des Weiteren sind die Zwischensequenzen in deutlich schlechterer Grafik, Rucklern und mit starken Artefakten. Warum man diese nicht live rendern lässt, bleibt ein Rätsel, vor allem, da das nicht für alle Zwischensequenzen gilt.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, inklusive deutscher Sprachausgabe. Die deutschen Sprecher sind insgesamt in Ordnung und aus anderen Spielen bekannt. Leider wechselt das Spiel stellenweise einfach ins Englische. Außerdem kommt es immer mal vor, dass die Sprecher nicht lippensynchron sind oder Sprachausgaben fehlen. Zusätzlich sind sie unterschiedlich abgemischt und werden mal leiser, als sie sein sollten. Daneben wiederholen sie in den Stealth-Passagen immer wieder das Gleiche oder überschlagen sich, wenn man zu schnell fortschreitet. Im Hintergrund spielt stets eine zur Situation passende Musik. Daneben hat man allerlei passende Umgebungsgeräusche, wie den Wind, das Meer oder Tiere. Die restlichen Soundeffekte geben ein gutes Feedback. Der Sound ist so insgesamt in Ordnung und bietet, bis auf die Sprachausgabe, keinen Grund zum Meckern. Allerdings sind manche Soundeffekte schon recht simpel und man merkt die Soundloops. Die fehlerhafte Sprachausgabe ist daneben nicht zu akzeptieren und macht die Soundkulisse komplett zunichte.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Steuerung:
Auch hier fängt das Spiel schon wieder schlecht an: Im Hauptmenü gibt es keinen Maussupport und die Steuerung des Menüs ist furchtbar. Im Spiel selbst ist die Steuerung erstmal in Ordnung und recht typisch, leider aber vorgegeben. Wer also mit den Pfeiltasten spielen möchte, hat wieder einmal Pech. Natürlich gibt es nervige und unnötige, nicht deaktivierbare QTEs mit Verfolgungspassagen, die dann noch durch die feste Kamera erschwert werden. Dann reagiert plötzlich die Steuerung im Spielverlauf nicht mehr und das Spiel muss neu gestartet werden. Am schlimmsten sind aber die Rätsel, die ohne Maussteuerung ein richtiger Graus sind und unnötig kompliziert und ungewöhnlich zu steuern sind.

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Spielspaß:
Das Spiel beginnt schon mit einer Verfolgungsjagd mit nervigen QTE-Events, bei denen man ein Blatt Papier verfolgen muss. Diese scheitert aufgrund der merkwürdigen Maus-QTEs mehrmals, auch dank sinnloser Zeitbegrenzung für die Ausführung. Man startet zwar kurz vor dem QTE erneut, nerven tut es trotzdem. Hier fehlen eindeutig Barrierefreiheitsoptionen, um diese Sachen deaktivieren zu können. So startet das Spiel schon deutlich schlechter, als es müsste. Das Blatt Papier verschluckt trotzdem der Ozean und Tim wird von einem Seemann festgehalten, der denkt, dass er ein Dieb sei. Danach muss man mit wenigen Optionen diesen Seemann von seiner Unschuld überzeugen, was man hier wählt, spielt kaum eine Rolle. Solche Dialoge kommen immer mal wieder im Spiel vor und haben immer, bis auf den Gesprächsverlauf, keine Auswirkungen. Ab dann darf man erstmal etwas frei nach Struppi und dem Archäologen suchen, hier führt das Spiel dann die sinnlosen Sammelobjekte ein. Daneben aber auch zum Glück den kindlichen Humor des Comics, so steckt dann ein Kellner schon mal mit dem Kopf in einem Zaun fest. Das führt dann auch gleich in die recht simplen Aufgaben ein, so muss man etwas besorgen, um den Kellner zu befreien. Das Spiel besteht bei solchen Aufgaben aus simplen Hol- und Bring-Quests und Interaktions-Quests, die man jederzeit mit Tab verfolgen kann. Da man auch kein großes Inventar hat, geht man dann einfach zurück und wendet automatisch den passenden Gegenstand an.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos
Zum Schluss wird man noch in die nervigen und unnötigen Stealth-Passagen eingeführt. Daneben gibt es immer mal wieder einfachere Puzzle- und Rätsel-Spiele, die bis auf die Steuerung der einzige spaßige Teil des Spiels sind. Das erste Kapitel dient also der Einführung aller Spielelemente, die allesamt nicht besonders tief implementiert wurden. Das Spiel ist sozusagen ein Abenteuerspiel, das alle möglichen Elemente etwas einfügt, leider mit Geschicklichkeitselementen. So gibt es immer wieder besonders nervige Stellen, wie die Flugzeugpassage, wo man mangels Levelkenntnisse immer wieder scheitert. Freies Speichern ist ebenfalls nicht möglich, das Spiel speichert nur automatisch, man kann aber beendete Abschnitte jederzeit erneut spielen. Ab Kapitel 4 häufen sich die Bugs, dann muss man immer mal wieder das Spiel beenden oder einen Abschnitt erneut spielen. Unter anderem kommt es mal dazu, dass man mit keinen Objekten interagieren kann oder der Level nicht lädt und viele weitere nervige Bugs. Das Spiel beendet sich zudem nicht richtig und muss immer im Taskmanager beendet werden. Zwar hat der Hersteller am Tag des Releases vor diesen Problemen gewarnt, dass das Spiel trotzdem erscheint, ist natürlich klar. Schade, dass aus einem der echt guten Adventure-Entwickler so etwas geworden ist. Wenn man so lange durchhält, ist man nach 6 Kapiteln und ca. 10 Stunden durch.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Spielwelt:
Verschiedene Umgebungen, die allesamt mit netten Details gestaltet sind. Daneben sind immer mal ein paar passende Tiere unterwegs und auch die NPCs gehen irgendeiner Tätigkeit nach. Bis auf die Stealth-Passagen, in denen sie aus nachvollziehbaren Gründen irgendwelche sinnlosen Bewegungsschleifen drehen. Es sind auch fast alle aus dem Comic bekannten Charaktere vertreten, was es zumindest aus Fan-Service-Sicht gut macht. Auch sonst bewegen sich die Pflanzen leicht im Wind und andere Elemente sind leicht animiert. Alles in allem ist die Spielwelt, neben der Story, noch eines der besten Elemente. Leider lässt auch in diesem Bereich im Verlauf der Kapitel die Qualität etwas nach.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Fazit:
In einem Satz: Ein schlechtes Spiel mit nervigen Spielelementen und voller Bugs. Das ist leider aus einem der wirklich guten Adventure-Entwickler geworden. Das Spiel nervt von Anfang an mit unnötigen und nervigen Spielelementen, die man nicht mal deaktivieren kann. Das ist völlig inakzeptabel, auch angesichts der jüngeren Zielgruppe. Wenn man permanent vor ALT+F4 steht, weil die Passagen einfach nur schwer schaffbar sind, läuft etwas falsch. Wie oft ich Stealth-Passagen und nervige QTEs erneut spielen musste, kann man nicht mehr zählen. Das alles streckt das Spiel nur sinnlos und trägt nicht zum Spielspaß bei. Folgende Elemente braucht kein gutes Abenteuer-Spiel: Stealth, QTE, schwere Geschicklichkeitspassagen. Leider beinhaltet das neue Tim und Struppi alle diese nervigen Elemente, die ja in Ordnung wären, wenn man sie einfach überspringen könnte, entweder über eine Option oder halt, wenn man mehrfach scheitert. Alles in allem ein völlig überteuertes, nerviges Bug-Fest, das niemandem zu empfehlen ist.
Tintin Reporter – Die Zigarren des Pharaos

Pluspunkte Minuspunkte
+ Tim und Struppi Humor
+ alle möglichen Tim und Struppi Charaktere
+ nette Story
– 60 FPS Schranke
– feste Tastenbelegung
– Menüsteuerung
– fehlende Maussteuerung in den Puzzeln
– Zwischensequenzen in schlechter Grafik
– QTEs
– teilweise feste Kamera
– fehlende Barrierefreiheitsoptionen
– Sammelobjekte
– Soundbugs (Sprachausgabe fehlt, zu leise, in Englisch)
– Stealth-Passagen
– viele Bugs
– kein freies Speichern
– Flugzeugpassage

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Thirsty Suitors

am 03. November 2023 unter Abenteuer, Geschicklichkeit, Review, Rollenspiel, Test abgelegt

Story:
Man spielt Jala, eine bisexuelle Frau, die während des Colleges mit einer älteren Frau durchgebrannt ist. Die Beziehung hat natürlich nicht funktioniert und gebrochen kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, wo sie sich jetzt ihren Eltern, alter Liebe, von denen es viele gibt, etc. stellt. Die Story ist eine Geschichte rund um Selbsthass und wie es diesen zu überwinden gilt. Daneben muss man die Beziehung mit seiner Familie und Ex-Freunden wieder gerade biegen. Außerdem erlebt man eine ganz nette Geschichte rund um eine Skater-Bande die ihr Leben versaut. Die Story ist insgesamt ganz nett und trägt über die komplette Spielzeit.
Thirsty Suitors

Grafik:
Eine eher simplere 3D-Grafik mit einem starken Comiclook. Es gibt auch nur eine Handvoll Einstellungsmöglichkeiten. So legt man nur die generelle Texturen-Qualität fest, die Schattenqualität, die Auflösung und ein paar Kantenglättungsoptionen. Daneben kann man die Auflösung festlegen und nervige Effekte wie Bewegungsunschärfe und Bloom deaktivieren. Die Grafik ist insgesamt in Ordnung, ist aber weit weg vom aktuellen Stand der Technik. So fehlt sowohl Raytracing als auch DLSS oder ähnliches. Selbst auf höchsten Optionen bringt die Grafik aktuelle Hardware kaum ins Schwitzen. Entsprechend sollte das Spiel auf den meisten Kartoffeln laufen. Außerdem wäre so natürlich weitaus mehr möglich gewesen und einige, nicht deaktivierbare, Grafikeffekte wie der Videokasetteneffekt nerven schon sehr.
Thirsty Suitors

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Die Dialoge muss man in den Default-Einstellungen manuell weiterklicken. Es ist aber auch möglich, dass man diese auf automatisch stellt. Hier kann man auch die Geschwindigkeit einstellen oder ob es sich an der Sprachausgabe orientiert. Das ganze Spiel orientiert sich daneben an der Hintergrundmusik, so dass sich die meisten Gegenstände im Rhythmus bewegen und auch die QTEs sich daran orientieren. Die Musik ist passend, aber wohl nicht nach jedermanns Geschmack. In manchen Passagen lässt sie sich aber ändern und durchwechseln mit den Kassetten, die man so freischaltet. Im Hintergrund hört man sonst eher flache Hintergrundgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback.
Thirsty Suitors

Steuerung:
Es fällt leider gleich auf, dass das Spiel eher für die Konsole gemacht wurde. So fällt bei der Tastenbelegung auf, dass man nicht normal belegt, sondern bei den Minispielen die Tasten der Konsole. Das Spiel hat aber einen grundsätzlichen Maussupport, und das ist halt mangels Alternativnamen entstanden. Das alles spielt eine mäßige Rolle, da man in den Barrierefreiheitsoptionen den ganzen Mini-Game-QTE-Bullshit deaktivieren kann. Hier kann man dann wählen, ob alles automatisch abgeschlossen wird oder welche Art man selbst oder durch gedrückt halten abschließen möchte. Außerdem kann man die Skate-Herausforderungen ebenfalls komplett deaktivieren. Dank dieser Optionen geht die restliche Steuerung gut von der Hand, da das restliche Spiel dann aus rundenbasierten Kämpfen besteht. Trotzdem nervt die feste Kamera außerhalb der Skate-Passagen. In den Skatepassagen ist die Kamera fest hinter einem positioniert. Die Passagen machen so keinen Spaß, und entsprechend sollte man sie auch auf automatisch stellen. Der Maussupport ist nur insofern vorhanden, dass man die Optionen anwählen kann.

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Spielspaß:
Zu Beginn sollte man erstmal ins Menü gehen und den Schwierigkeitsgrad anpassen und die Kampfversuche auf unendlich stellen. Das Spiel selbst ist ein Mix aus Skateboard-Arcade, QTE-Minispielen, rundenbasierten Kämpfen und Abenteuerspiel mit Entscheidungen. Sowohl die Skateboard-Arcade als auch die QTEs lassen sich, bis auf das Erleben, deaktivieren. Die Kämpfe lassen sich extrem vereinfachen, und alles sollte die Zielgruppe auch machen, denn dafür ist die Steuerung zu schlecht. Einen Großteil machen dann die Entscheidungen aus, die sich in drei Werten ausdrücken: Herzensbrecherin, Star und Boheme. Je nach Entscheidung steigt einer der Werte, die verschiedene andere Werte steigern, wie Angriffskraft oder Verteidigung. Außerdem steigern sie die maximalen Lebenspunkte und Willenskraft, die beide im Kampf benötigt werden. Lebenspunkte sollten soweit klar sein, mit der Willenskraft führt man besondere Fähigkeiten aus. Die Willenskraft lässt sich mit Basisangriffen wiederherstellen, wahlweise lassen sich auch bestimmte Gegenstände nutzen. Die Kämpfe sind wirklich gut geworden, und man kann die Gegner in bestimmte Zustände versetzen, um Angriffe effektiver zu machen. Allerdings muss man für die Spezialangriffe und zur Verteidigung QTEs ausführen, die man eh deaktiviert hat.
Thirsty Suitors
Nach jedem Kampf erhält man zudem Münzen und andere Gegenstände, außerdem natürlich XP. Damit steigt man in der Stufe auf und steigert die Attribute automatisch weiter. Natürlich bekommt man auch ab und an neue Ausrüstung, von denen vor allem die Anstecker relevant sind und Vorteile bringen. Die restliche Ausrüstung ist rein kosmetischer Natur und bringt keinerlei Vorteile. Das Mini-Game zum Kochen ist wenigstens nicht ganz nutzlos, so erhält man daraus Verbrauchsgegenstände. Das Gleiche gilt für die Skate-Herausforderungen, auch hier erhält man zumindest sinnvolle Verbrauchsgegenstände. Je nachdem, wie viele Nebenquests man für seine Ex-Freunde macht, ist man nach ca. sieben Stunden auch schon durch das Spiel durch. Dann reicht es auch, vor allem, da der finale Bosskampf erstmal nicht zu schaffen ist. Hier muss man erst einmal scheitern, was einem nur durch die Unmöglichkeit klar wird. Das ist eigentlich immer schlechtes Gamedesign, vor allem, da man mangels Speicherständen dann auch viele Verbrauchsgegenstände verbraucht, die man im wirklichen finalen Kampf benötigt. Nachdem man diesen dann erledigt hat, kann man in Kapitel 7 zurück springen oder frei skaten. Kapitel 7, da man hier sich für einen Ex-Partner entscheidet.
Thirsty Suitors

Spielwelt:
Eine Kleinstadt, die mit allerlei netten Details ausgestattet ist. Alle Charaktere, die nicht zur Haupthandlung zählen, sind im wahrsten Sinne des Wortes gesichtslose NPCs. Die einzelnen Orte der Stadt lassen sich über eine Karte besuchen. Es sind aber nicht immer alle Orte frei zugänglich, so schaltet man sie nach und nach frei. Bei drei Orten ist das aber mehr als lächerlich, hier wären ein paar mehr Orte cool gewesen. Die Spielwelt wirkt insgesamt etwas leblos, das hängt zum einen mit den gesichtslosen, sinnlos umherstreifenden NPCs zusammen. Zum anderen sind die meisten Objekte nicht wirklich animiert, die Pflanzen ganz leicht und nicht besonders dynamisch. Teilweise sind sogar die Objekte in die Hintergrundtexturen einfach flach eingearbeitet. Dass die Stadt daneben voller schwebender Geschenke ist, die entweder einen Gegenstand oder Feind beschwören, ist zudem nicht sehr realistisch. Insgesamt ist die Spielwelt noch in Ordnung, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen.
Thirsty Suitors

Fazit:
Alles in allem erhält man ein nettes rundenbasiertes Rollenspiel, das mit Mini-Games aufgelockert wird. Leider merkt man dem Spiel doch das wohl kleinere Budget an, so gibt es gerade einmal drei Schauplätze und der grundsätzliche Spielablauf wiederholt sich in jedem Kapitel. Dieser ist wie folgt: Kochen, Skaten, Kampf, Unterhaltung, Kampf, ins Bett gehen. Für ein großartiges Spiel wäre hier mehr Abwechslung notwendig gewesen, auch sonst hat das Spiel einige Schwächen, die den Spielspaß trüben. Die knapp 30 Euro sind daher viel zu teuer, wer den GamePass hat oder auf den nächsten Sale warten kann und eine ganz nette Story erleben möchte, kann zugreifen.
Thirsty Suitors

Pluspunkte Minuspunkte
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ deaktivierbare QTEs
+ deaktivierbare Skate-Herausforderungen
+ Kampf-Schwierigkeitsgrad
+ XP
+ Story
– feste Kamera
– kein freies Speichern
– schlechte Steuerung für QTEs und Skate-Herausforderungen
– schwache Grafik
– keine deutsche Sprachausgabe
– finaler Kampf muss im ersten Anlauf scheitern

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NoFear13

UFO: Unidentified Falling Objects

am 13. August 2023 unter Geschicklichkeit, Puzzle, Review, Test abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden. Der Board-Computer erzählt zwar ab und an sinnlosen Quatsch. Als wirkliche Story ist das aber alles nicht zu bezeichnen. So verpasst man wenigstens nichts, wenn man nach Level 2 die Schnauze voll hat.
Unidentified Falling Objects

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Pixelart-Grafik, die man aus der Seitenansicht erlebt. Bis auf Fullscreen, V-Sync und die Qualität der Special-Effekte kann man nicht viel einstellen. Unter den Spiel-Einstellungen kann man lediglich noch das nervige Bildschirm-Wackeln deaktivieren. Die Grafik wird niemanden vom Hocker hauen, ist aber für diese Art von Spiel in Ordnung.
Unidentified Falling Objects

Sound:
Anders als momentan auf der Steam-Seite angegeben, ist das Spiel nur auf Englisch verfügbar. Das Spiel hat auch keinerlei Sprachausgabe, anders als angegeben wird, stattdessen piept es nervig. Die Texte halten sich allerdings in Grenzen, wer dem Englischen einigermaßen mächtig ist, sollte zurechtkommen. Im Hintergrund spielt eine angenehme, aber eintönige, Musik. Die restlichen Soundeffekte sind maximal simple und geben ein minimales Feedback.
Unidentified Falling Objects

Steuerung:
Das Spiel verfügt über keinerlei Maussupport. Stattdessen wird das Spiel komplett mit der Tastatur gesteuert. Leider geht das Spiel von einer QWERTY-Tastatur aus, weswegen das Springen auf Z mehr als Schlecht liegt. Die Steuerung kann aber angepasst werden, allerdings ist keine Belegung der Maus möglich. Die Neubelegung ist auch erst nach dem Tutorial möglich, hier sollte man einfach so schnell wie möglich scheitern.

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Unidentified Falling Objects

Spielspaß:
Das Spiel ist ein Mix aus Puzzle und Geschicklichkeits-Gameplay. So fallen einzelne farbige Bauklötze oder auch mal ganze Gruppen vom Himmel. Man selbst spielt ein Männchen, welches den Klötzchen ausweichen muss. Sobald diese am Boden angekommen sind, kann man diese umher Kicken. Außerdem kann man auf die Klötzchen schießen, so lösen sich gleichfarbige, aneinander grenzende, auf. So treibt man den Highscore in die Höhe, gleichzeitig fallen Sternchen, die den eigenen Level erhöhen. Dieser ist für nichts weiter gut, außer das die Rüstung repariert wird und man mehr Punkte bekommt. Daneben gibt es einige Sondersteine, die mal gefährlich sind oder gute Power-UPs liefern. Am Grund des Levels sind außerdem immer Spieße, die einen Schaden zufügen, man sollte daher immer eine Grundlinie halten. In jeder Welt gibt es einige Ziele zu erfüllen, so schaltet man Kristalle und Atome frei.
Unidentified Falling Objects
Mit Kristallen kann man neue Level freischalten, die wieder rum neue Ziele bieten. Mit den Atomen kann man neue Ausrüstung und Power-UPs erwerben. Beides ermöglicht verschiedene Spielstile, von den Power-UPs kann man nur eine bestimmte Anzahl aktivieren. Wem das Spiel zu schwer ist kann auch den Easy-Mode aktivieren, leider hat dieser momentan keinerlei Auswirkungen. Zwischen durch meldet sich mal der Board-Computer mit neuen Challenges. Da man sich echt schwertut neue Highscores zu erreichen und auch das Freischalten von Ausrüstung und Leveln mühselig ist, macht das Spiel nach kürzester Zeit keinen Spaß mehr. Hier muss man schon echt auf Herausforderungen stehen, um sich dauerhaft durch das Spiel zu quälen, die Upgrades bieten auch kaum Neuerungen und Abwechslung. Hat man sich zudem für ein falsches Upgrade entschieden, kann man dieses nicht wieder zurückgeben, das Spiel speichert zudem nur automatisch.
Unidentified Falling Objects

Spielwelt:
Die Level unterscheiden sich nur in ihrer Schwierigkeit und der Anzahl der Farben, auch der Hintergrund ändert sich mal zwischen den Leveln. Wirkliche Abwechslung im Spieldesign bietet das Spiel daher nicht. Für diese Art von Spiel geht das zwar alles noch in Ordnung, es wäre aber weitaus mehr möglich gewesen.
Unidentified Falling Objects

Fazit:
Wem heutige Spiele zu Casual sind, für den Grafik keine Rolle spielt, wer sich stundenlang zu neuen Highscores zwingen kann, für den ist UFO: Unidentified Falling Objects bestimmt geeignet. Leider ist der normale Spieler mittlerweile einfach gewohnt auch, ohne stundenlanges Training, gewisse Erfolge in einem Spiel zu erzielen. Das Spielkonzept selbst mag ja lustig und einzigartig sein, wenn dann aber der Easy-Mode nicht funktioniert, die Upgrades nicht wirklich was ändern und die Steam-Store-Angaben bzgl. Sprache, falsch sind, wird es schon problematisch. Hier kann man allen normal sterblichen Spielern nur abraten und das Spiel richtet sich lediglich an Hardcore-Retro-Gamer, die eine unnormale Hand-Augen-Koordination haben.
Unidentified Falling Objects

Pluspunkte Minuspunkte
+ Upgrades
+ Power-UPs
+ einzigartiges Spielprinzip
– kein Maussupport
– nur in Englisch verfügbar
– keine Sprachausgabe
– initiale Steuerung nicht für QWERTZ-Tastatur geeignet
– Easy-Mode funktioniert nicht
– Upgrades bieten kaum Abwechslung
– kein freies Speichern
– keine Möglichkeit falsch erworbene Upgrades rückgängig zu machen

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Fall of Porcupine

am 17. Juni 2023 unter Abenteuer, Casual, Indie-Games, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen menschlich wirkenden Vogel, der als Arzt im örtlichen Krankenhaus arbeitet. Die Geschichte dreht sich rund um die Krankenhaus- und privaten Probleme. Leider kommt bis Akt 3 keine richtige Fahrt auf, auch die Emotionen bleiben aus. Dafür identifiziert man sich weder mit der Hauptfigur, noch dazu sind die Nebenfiguren zu flach. Erst in Akt 3 erfährt man dann mehr zu den Hintergründen des Krankenhauses und die Story nimmt deutlich an Fahrt auf. Die Story endet in einem großartigen Finale, was alles andere wett macht.
Fall of Porcupine

Grafik:
Eine maximal simple 2D-Grafik, die man aus der Seitenperspektive erlebt. Es ist nicht mal möglich die Auflösung einzustellen. Man kann lediglich wählen, ob man die HD oder 4K Texturen verwenden möchte. Das Spiel ist in eine Comic-Look gehalten, bietet nur sehr simple Schatten und Spiegelungen. Entsprechend sollte das Spiel auf jeder Kartoffel ohne Probleme laufen.
Fall of Porcupine

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe. Das ist gerade aufgrund der vielen Texte ein echtes Problem und es ist fraglich warum man Gelder der deutschen Spielförderung einsteckt, ohne Synchronsprecher zu bezahlen. Lediglich klimpert wieder ein natürlich nicht deaktivierbare Soundeffekte, wenn sich die Sprechblasen füllen. Im Hintergrund spielt eine, sich an die Situation anpassende, Musik. Daneben hört man allerlei passende Geräusche. Die restlichen Soundeffekte sind simple geben aber ein ganz gutes Feedback.
Fall of Porcupine

Steuerung:
Die Steuerung ist auf den ersten Blick typisch, mit den Pfeiltasten oder WASD bewegt man sich, mit Return oder E interagiert man. Ein Maussupport ist lediglich für die Menüs vorhanden. Die Steuerung ist zudem fest vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Dank der Doppelbelegung ist das zwar kein großes Problem, sollte aber mittlerweile Standard sein. Besonders in manchen Mini-Games vermisst man etwas seine Maus, die die Steuerung deutlich vereinfacht hätte.

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Spielspaß:
In den Barrierefreiheitsoptionen kann man die Spielführung und einfachere Minispiele aktivieren. Beides sollte man von Anfang an tun, um unnötigen Frust zu vermeiden. Das Spiel selbst ist ein Abenteuer-Spiel mit sehr einfachen Jump-And-Run und Mini-Games. Die Mini-Games sind entweder kleine Geschicklichkeits- oder Rätsel-Spiele. Von freiem Speichern hat der Hersteller natürlich ebenfalls nie etwas gehört, das Spiel speichert entsprechend nur automatisch. Das ist vor allem dann frustrierend, wenn ein Minispiel beim ersten Mal nicht wie gewünscht gelingt. Dazu kommen noch allerlei nervige Bugs, besonders in den Minispielen, die dann teilweise ein erneutes Laden notwendig machen. Zwischen durch hat man aber immer wieder Highlights, ist es das Winterfest oder die großartige Schneeballschlacht. Je nachdem wie viel man erforscht ist man nach ca. 6 Stunden durch, gerade die letzte Stunde ist großartig.
Fall of Porcupine

Spielwelt:
Das Spiel spielt in einer größeren Kleinstadt, mit jeder Menge Details. Vom Himmel fällt ab und zu etwas Laub, Schnee oder Regen. Daneben bewegen sich allerlei tierische NPCs durch die Straßen. Vogelgezwitscher kann man zwar überall hören, man entdeckt aber keinerlei Vögel, außer die menschlich wirkenden Tier-NPCs. Daneben wirkt die Umgebung allgemein etwas steif, die Pflanzen bewegen sich nicht und die Hintergründe sind maximal statisch. Dadurch wirkt das Spiel weder besonders lebendig noch wirklich realistisch, hier wäre weitaus mehr möglich gewesen. Wenigstens hinterlässt man im Winter ein paar Spuren im Schnee. Die Laufwege sind leider relativ lang, zu mindestens kann man dann ab Akt 2 mit dem Bus fahren, was die Wege etwas verkürzt. Das Spiel hat leider einige Logikfehler, warum fährt bis auf den Bus kein Fahrzeug, wenn es doch auf der anderen Seite Parkplätze und Imbissanhänger gibt. Auch die Dialoge wirken an manchen Stellen etwas gekünstelt und auch die Zwangsbeurlaubung hätte normalerweise einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zur Folge.
Fall of Porcupine

Fazit:
Das Spiel mag leider nicht richtig an Fahrt aufnehmen. Die Story wird sehr langsam erzählt, hat zwar zwischen durch immer wieder Highlights, man erhofft aber immer wieder was Großes. Das Mag und Mag nicht kommen, stattdessen geht man Tag für Tag den Job des Assistenzarztes nach, was zwar realistisch sein mag, aber für ein Spiel etwas wenig. Lediglich die letzte Stunde nimmt storytechnisch mal richtig fahrt auf und ist ein großartiger Abschluss. Der Preis von 20 Euro ist aber, auch aufgrund der vielen technischen Schwächen, nicht gerade angemessen. Mehr als 10 Euro sollte man für die 6 Stunden auf keinen Fall ausgeben. Für 6 Euro kann man dann aber bedenkenlos zugreifen und erhält ein ganz ordentliches Spielerlebnis, bis dieser Preis erreicht ist, sind vielleicht auch die kleineren Bugs behoben.
Fall of Porcupine

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mini-Games
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ Grafikstil
+ Highlights
+ letzte Spiel-Stunde
– keine freie Tastenbelegung
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– technisch veraltete Grafik
– kein Maussupport in den Mini-Games
– Logikfehler
– leblose und sterile Spielwelt
– Bugs in den Mini-Games

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NoFear13

We Love Katamari REROLL + Royal Reverie

am 12. Juni 2023 unter Geschicklichkeit, Review, Test abgelegt

Story:
Das Spiel setzt nach dem Vorgänger an. Durch die vielen neuen Planeten hat man jede Menge Fans gesammelt. Diese wollen weitere Planeten und schicken einen auf neue Missionen. Daneben hat man eine kleine Nebenstory, die in kleinen Filmschnipseln alle paar Level erzählt wird.
We Love Katamari REROLL

Grafik:
Bis auf die Auflösung und die Schattenqualität gibt es nicht viel einzustellen. Entsprechend wirkt die Grafik völlig veraltet und hat keinerlei moderne Techniken. Man merkt so schnell, dass es sich um einen lieblosen Port des veralteten Remakes handelt. Die Texturen sind völlig flach und alles ist kantig. Wer hier auf etwas moderne Grafik gehofft hat, wird enttäuscht. Für ein Spiel, für das man 30 Euro verlangt, hätte man jetzt schon nochmal die Texturen und Grafik überarbeiten können.
We Love Katamari REROLL

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische, bzw. keine Sprachausgabe. Stattdessen wird, wie im Vorgänger, die meisten Texte mit einem Quietsch-Sound präsentiert. Im Hintergrund spielt eine, mit dem Level, wechselnde Musik. Daneben hat man eher simple Soundeffekte beim Aufrollen. Auch die Soundkulisse ist stark veraltet und hat keine Neuerungen bekommen. Besonders der die Titelmelodie zieht aber trotzdem noch in ihren Bann.
We Love Katamari REROLL

Steuerung:
Man hat die Wahl zwischen der normalen und er einfachen Steuerung. Beide sind fest vorgegeben, die Steuerung ist gelinde gesagt eine Vollkatastrophe. Lediglich kann man den Controller-Tasten andere Tasten zuordnet. Keine einzige andere Taste liegt nur Ansatzweise dort wo sie am PC sein müsste. Entsprechend wird auch ein Controller empfohlen, dann kann man aber ja auch gleich auf der Konsole spielen. Hat man sich mal an die grundsätzliche Steuerung gewöhnt, geht es einigermaßen. Das ESC aber meist ohne Funktion ist und so nur ALT+F4 hilft, ist etwas schlecht. Wenigstens ist ein minimaler Maussupport für die Menüs vorhanden. Wie man es aus dem Original-Spiel kennt, muss man immer zwei Tasten drücken damit was vorwärtsgeht. So drückt man W und I und es geht vorwärts, drückt man A und J geht es nach rechts. Drückt man W und J kann man dann nach rechts drehen, halt extra kompliziert, damit man nicht zu schnell alles aufrollt. Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, das in alle Details des Spiels einführt.

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Spielspaß:
Im Spiel muss man in einer gewissen Zeit möglichst viele Objekte aufrollen und eine gewisse Größe erreichen. Zum Schluss erfährt man seine Größe und welche Objekte man hauptsächlich aufgesammelt hat, so entsteht ein neuer Planet. In vielen Level sind Cousins und Cousinen unterwegs, deren Aussehen man, nachdem man sie erwischt hat, freischaltet. Daneben kann man auch Geschenke entdecken, die rein kosmetische Erweiterungen fürs Aussehen bieten. Neben den Standard-Zielen mit Zeit-Vorgabe, gibt es einige besondere Level, die besondere Ziele bieten. So gibt es einen Level, der endet, sobald man einen Bären oder Kuh aufgesammelt hat. Bei einem anderen Level muss man ein Feuer entzünden, fällt man ins Wasser oder sammelt nicht schnell genug Feuernachschub, endet der Level. Da das Spiel ein simpler Port ist, hat man dabei nur 3 Speicherslots zur Verfügung. Das Einzige was bleibt ist der einzigartige Retro-Charme des Spiels. Nach ca. 8 Stunden hat man dann die Sonne aufgerollt und das Spiel beendet. Danach kann man alle Level, teilweise mit anderen Zielen, erneut spielen.
We Love Katamari REROLL

Spielwelt:
Verschieden gestaltete Level, mit verschiedenen Objekten zum Aufrollen. Alles läuft feste Bahnen ab, lediglich ab und zu versucht ein Objekt auszuweichen. Die Spielwelt wirkt so wenig realistisch, was aber eigentlich egal ist. Trotzdem wäre schon damals weitaus mehr möglich gewesen. Teilweise bekommt man sogar 1 zu 1 die Level aus dem Vorgänger zu sehen.
We Love Katamari REROLL

Fazit:
Das simplere Spielprinzip zieht auch nach Jahren immer noch in den Bann. Selbst obwohl das ganze Grundgerüst völlig veraltet und die Grafik mittlerweile völlig hässlich ist, macht das Spiel einfach nur Spaß. Ob man für ein völlig veraltetes Remake, dass völlig lieblos auf den PC portiert wurde, 30 Euro ausgeben muss, bleibt jedem selbst überlassen. Zu mindestens erhält man auch das DLC Royale Reverie, das man aber für den Soundtrack und ein Outfit nochmal zusätzlich 10 Euro verlangt ist eine Frechheit. Hier merkt man einfach nur die Geldgeilheit von Bandai Namco. Entsprechend sollte man einen Sale abwarten, um das Spiel für einen angemessenen Preis zu bekommen.
We Love Katamari REROLL

Pluspunkte Minuspunkte
+ Katamari
+ einzigartiges Spielprinzip
+ Retrocharme
+ alles aufrollen
– nur 3 Speicherslots
– simpler Port
– Standardtasten falsch belegt
– veraltete Grafik
– zu teuer
– Soundtrack für 10 Euro

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NoFear13

Road 96: Mile 0

am 05. April 2023 unter Abenteuer, Geschicklichkeit, Review, Test abgelegt

Story:
Das Spiel erzählt die Vorgeschichte des großartigen Vorgängers. So erfährt man etwas mehr zu den Hintergründen des ersten Mauer-Anschlags und warum genau die Jugendlichen flüchten wollen. Dieses Mal spielt man aber nur die beiden Jugendlichen Zoe und Kaito. Die eine ungewöhnliche Freundschaft pflegen, aber Kaito hat ein Geheimnis vor Zoe. Also bohrt Zoe immer weiter nach was ihr Vertrauen in ihr Zuhause nachhaltig zerstört.
Road 96: Mile 0

Grafik:
Eine eher simplere 3D-Comicgrafik, besonders zum Vorgänger hat sich rein gar nichts getan. Bis auf die Texturen-Qualität, Grafikqualität, Kantenglättung und Auflösung kann auch nichts weiter eingestellt werden. Gerade bei der Grafik könnte man meinen das Spiel ist ein DLC und kein eigenständiges Spiel. Hier wäre mit modernen Techniken viel mehr möglich gewesen, aber auch so sind eher schwache Schatteneffekte vorhanden. Natürlich konnte man auch nicht auf seine schwarzen Balken verzichten, um zu markieren, dass es sich gerade um eine nicht steuerbare Zwischensequenz handelt. Das Spiel sollte, dank der völlig veralteten Grafik, auf jeder Kartoffel laufen.
Road 96: Mile 0

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber wie der Vorgänger, nur eine englische Sprachausgabe. Die meisten Sprecher sind aus dem Vorgänger bekannt und machen einen ganz guten Job. Im Hintergrund spielt eine stets passende Musik, das gilt vor allem für die Skateboard- und Rollschuh-Geschicklichkeitspassagen. Hier spielt eine passende Technomusik zu der man Kugeln sammeln und ausweichen muss. Im Hintergrund hört man daneben stets passende Soundeffekte von Grillen, dem Wind und ähnlichem. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein ganz gutes Feedback.
Road 96: Mile 0

Steuerung:
Eine sehr typische Steuerung, die keinerlei Ungewöhnlichkeiten oder Schwierigkeiten aufgibt. Diese kann zudem, bis auf die Kamera, völlig frei angepasst werden. Das Einzige, was etwas stört, ist das Einstellungsmenü, wo alle Optionen untereinander dargestellt wird und man für die Tasten ganz nach unten scrollen muss. Daneben sind die Geschicklichkeitspassagen teilweise sehr knackig und man muss beim einmaligen Scheitern kleinere Abschnitte sofort wiederholen.

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Spielspaß:
Das Spiel ist wie der Vorgänger das typische Abenteuer-Spiel mit einfacheren Rätselelementen und Entscheidungen, die man treffen muss. Leider ist die Besonderheit, dass man unbekannte jugendliche mit Zufallsevents über die Grenze führen muss komplett verloren gegangen. Daneben gibt es jetzt immer mal wieder Geschicklichkeitspassagen, wo man mit Skateboard oder Rollschuhen durch einen Parkour fahren muss. Dabei gilt es möglichst viele Kugeln zu sammeln und den Hindernissen auszuweichen um einen möglichst hohen Highscore zu erreichen. Entsprechend wird man nach jeder Runde gefragt, ob man weiterspielen möchte oder seinen Highscore verbessern. Daneben gibt es natürlich wieder zahlreiche sinnlose Sammelobjekte, die man am besten ignoriert. Das Spiel wird hauptsächlich von der Story und den Entscheidungen getrieben. Es gibt aber auch immer wieder Abwechslung in ganz netten Mini-Games, wie das man Zeitung austragen muss oder Nägel einhauen. Nach 4 Stunden ist man dann auch schon durch, falls man die Sammelobjekte ignoriert.
Road 96: Mile 0

Spielwelt:
Verschiedene kleinere Gebiete, die einige ganz nette Details haben. Dort wimmeln auch immer wieder einige Einwohner umher. Die Pflanzen und andere Gegenstände bewegen sich leicht im Wind. Von Tieren fehlt aber oftmals jede Spur, obwohl man die meiste Zeit Vögel hört. Die Spielwelt wirkt so nicht super lebendig, aber es fehlt ihr kaum an Realismus. Die Story eines Diktators findet so in vielen Teilen der Welt gerade so ähnlich statt. Alles in Allem wäre aber weitaus mehr möglich und auch nötig gewesen um eine stimmige Spielwelt zu schaffen.
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Fazit:
Das Spiel fühlt sich eher wie ein Stand Alone-DLC als ein vollständiges Spiel an, so gibt es zwar die Neuerung mit den Geschicklichkeitspassagen, sonst ändert sich aber nichts. Die Grafik ist völlig gleich zum Vorgänger und auch sonst hat sich technisch nichts getan. Für den Preis von knapp 13 Euro ist das gerade noch in Ordnung auch angesichts der recht kurzen Spielzeit von gerade einmal ca. 4 Stunden. Wer den Vorgänger hat, bekommt das Spiel dann auch für rund 10 Euro im entsprechenden Steam-Package. Alles in Allem bekommen gerade Fans des Vorgängers eine nette Geschichte rund um Zoe und werden nur angesichts des etwas schmaleren Humor enttäuscht sein. Wer den Vorgänger nicht gemocht hat oder mit Abenteuer-Spielen nichts anfangen kann, für den ist das Spiel daher nichts.
Road 96: Mile 0

Pluspunkte Minuspunkte
+ aufgelockerte Gameplay durch Geschicklichkeitspassagen
+ Story
+ Minigames
– keine deutsche Sprachausgabe
– schwarze Balken
– schwache Grafik
– Geschicklichkeitspassagen teilweise etwas zu schwer
– Sammelobjekte

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Hi-Fi RUSH

am 28. Januar 2023 unter Hack & Slay, Jump&Run, Musik, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen unbegabten Rockmusiker Chai, der sich als freiwilliger für Implantate einer großen Technikfirma meldet. Dabei geht allerdings etwas schief und unser Held verschmilzt mit seinem MP3-Player. Als die Firma von dem Defekt erfährt, jagt sie alles hinter Chai her, was sie zu bieten hat. Es gilt jetzt den Großkonzern die Stirn zu bieten und heil aus der Situation zu entkommen. Dabei hilft eine Gruppierung von Hacker, die ein größeres Geheimnis des Technikkonzerns aufdecken möchte.
Hi-Fi RUSH

Grafik:
Eine simplere stark comichafte 3D-Grafik. Es sind aber nette Spiegelungen und Schatten vorhanden, zudem lässt sich das Bild auf höhere Auflösungen skalieren. Techniken wie Raytracing kommen allerdings nicht zum Einsatz. Durch den stark comichaften Look sieht das Spiel aber schon so herausragend aus und die Grafik ist zeitlos. Auf aktueller Hardware läuft das Spiel entsprechend mit maximalen FPS, die man im Menü wählen kann. Nervige Effekte wie Tiefenunschärfe, Kamerawackeln und Chromatische Abweichung lassen sich zudem deaktivieren.
Hi-Fi RUSH

Sound:
Zu Beginn wählt man zwischen dem Streamer- und Normal-Modus, ersteres verwendet keine lizenzierten Titel. Das Spiel ist ein Rhythmus-Spiel, heißt, es spielt im Hintergrund die ganze Zeit Musik und man bewegt sich dazu. Selbst, wenn man still steht wackelt der Charakter im Takt der Musik. So entsteht ein unheimliches rhythmisches Spielgefühl und Fluss. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind herausragend und bringen die Stimmung auf den Punkt, außerdem verfügen sie über einen extrem genialen und tollen Wortwitz. Eigentlich hört man hauptsächlich die Musik, daneben kann man aber andere zur Kulisse passende Soundeffekte wahrnehmen. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls sehr gut und gibt ein gutes Feedback, leider stören entsprechend Fehlersounds etwas den Musikfluss.
Hi-Fi RUSH

Steuerung:
Das Spiel wird ganz typische gesteuert und gibt keine Schwierigkeiten auf. Die Steuerung kann zudem völlig frei angepasst werden. Die größte Herausforderung ist im Rhythmus zu bleiben, das ist aber mehr Skill als ein Problem der Steuerung. Auch sind alle Tasten sinnvoll angebracht, auch die paar Spezialtasten, die das Spiel bietet. Bis Level 3 werden die vielen Sonderfunktionen, wie Parieren, Spezialattacken und Partneraktion auch Schrittweise eingeführt.

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Hi-Fi RUSH

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man den Schwierigkeitsgrad, der festlegt wie großzügig das Timing ist und wie schwer die Gegner. Außerdem lässt sich im einfachen Modus ein Auto-Modus aktivieren, der automatisch die Skills einsetzt, selbst wenn man nur die normale Angriffstaste nutzt. Daneben kann man in den Barrierefreiheitsoptionen festlegen, dass man die Tasten im Rhythmus-Aktionen nicht bashen muss. Das Spiel ist das typische Hack and Slay, halt im Rhythmus der Musik. Daneben hat man immer mal Jump and Run-Passagen mit fairen Wiedereinstiegspunkten. Verliert man Leben, füllt sich dieses nicht automatisch wieder auf, sondern muss mit sammelbaren Medizin-Paketen geheilt werden. Von getöteten Gegner erhält man Schrott, mit diesem lassen sich neue Angriffe und Upgrades kaufen. Das ist nach jeder Mission im jeweiligen Hauptquartier möglich. Den Schrott findet man auch in der Welt oder erhält sie durch verschiedene Herausforderungen. Neben dem Rhythmus kommt ein Großteil des Spielspaßes durch den genialen Humor. Leider konnte man nicht auf Sammelobjekte verzichten, die den Lebens- und Spezialangriffsbalken erhöhen. Aufgelockert wird das Spiel durch Bosskämpfe die meist am Ende des Levels kommen. Das Spiel speichert nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Das Spiel wird leider relativ früh, relativ schwer vor allem, wenn man den Takt nicht immer trifft oder sich nur darauf konzentriert.
Hi-Fi RUSH

Spielwelt:
Eine größere Stadt, die neben ihren Einwohnern auch allerlei Tiere, wie Tauben beheimatet. Jeder Level unterscheidet sich stark voneinander, die Spielwelt ist aber sehr bunt und farbenfroh. Dass sich alles im Takt von Chai bewegt, ist nicht sehr realistisch. Ansonsten ist die Welt aber sehr lebendig und spannend gestaltet. Natürlich darf man auch nicht berücksichtigen das alles so umfällt und gebaut ist das es perfekt durch den Level führt. Entsprechend gibt es auch keine Karte oder ähnliches, sondern es gibt, bis auf die Abstecher für die Sammelobjekte, auch nur einen Weg. Die meisten NPCs stehen allerdings etwas blöd herum und auch sonst wirkt die Spielwelt etwas steif. Alles in Allem ist sie in Ordnung, kann aber nicht ganz mit hochwertigen Produktionen mithalten.
Hi-Fi RUSH

Fazit:
Für 30 Euro bekommt man ein sehr gutes Gesamtpaket, das wenig Wünsche offen lässt. Wer auf Rhytmusspiele mit Action und Jump and Run steht, sollte sich das Spiel definitiv ansehen. Wer noch dazu den GamePass hat, bekommt das Spiel ohnehin umsonst und sollte es auf jeden Fall einmal antesten. Der Humor ist herausragend und die Spielzeit ist mit 12 Stunden ganz gut gewählt. Leider wird das Spiel doch zügig sehr schwer gerade, wenn man jetzt kein Musiker ist und den Takt nicht wirklich halten kann.
Hi-Fi RUSH

Pluspunkte Minuspunkte
+ Barrierefreiheitsoptionen
+ alle nervigen Grafik-Effekte deaktivierbar
+ Rhythmus zieht einen ins Spiel
+ Humor
– Sammelobjekte
– kein freies Speichern
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Kandria

am 11. Januar 2023 unter Abenteuer, Action, Indie-Games, Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
Nach einem längeren Schlaf erwacht der Android, den man steuert, aus dem Schlaf. Geweckt wird man von Catherine, die einen die völlig zerstörte Welt zeigt. Man muss jetzt den Einwohnern helfen in dieser Welt zu überleben und erfährt gleichzeitig mehr davon was eigentlich passiert ist. Die Story entwickelt sich aber eher zögerlich und ist auch nicht super spannend oder gar einfallsreich. Sie ist aber ganz nettes Beiwerk für einen sehr schweren Jump and Run.
Kandria

Grafik:
Eine sehr simple 2D-Pixelart-Grafik ohne besondere Effekte. Lediglich simplere Schatten ausgehend vom Charakterbeleuchtung sind vorhanden. Das Spiel erlebt man aus einer Seitenansicht und bewegt sich entsprechend nur nach Links und Rechts und oben und unten. Dank dieser sehr simplen Grafik läuft das Spiel auf jeder Kartoffel mit maximalen FPS.
Kandria

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber keinerlei Sprachausgabe. Was angesichts der vielen Texten etwas Schade ist. Das nervige klimpern, wenn die Texte erscheinen lässt sich auch nicht deaktivieren. Im Hintergrund spielt eine angenehme, sich an die Situation anpassende Musik, die allerdings schnell eintönig wird. Daneben hört man kaum andere Nebengeräusche, lediglich wenn man mal an ein paar davon fliegenden Vögeln vorbeihuscht, kann man diese wegfliegen hören. Die restlichen Soundeffekte sind ebenfalls simple, geben aber ein ganz gutes Feedback.
Kandria

Steuerung:
Eine größtenteils typische Steuerung mit WASD bzw. den Pfeiltasten. Die Maus dient zum Angreifen, wahlweise gibt es jede Menge Alternativtasten. Gefühlt sind alle Möglichkeiten wie irgendjemand spielt abgedeckt. Die Steuerung kann zudem frei angepasst werden und man kann beliebig viele Alternativtasten festlegen. Hier können sich einige Entwickler ein Beispiel nehmen, so funktioniert eine Tastenbelegung und Optionsmenü. Vor Allem da man für die Karte, das Angeln und die Menüs nochmal separat pflegen kann. Die Steuerung ist aber faktisch nicht praktikabel, da es unmöglich ist mit WASD, STRG und Shift gleichzeitig zu arbeiten wie es das Spiel fordert. Zu mindestens, wenn man die Maus verwendet, hier muss man dann mit Mausseitentasten arbeiten oder halt ohne Maus spielen. Daneben benutzt man immer wieder das Schnellinventar, statt zu kriechen, hier liegen die Tasten falsch herum. Das meiste lässt sich dank des ausgezeichneten Belegungsmenüs beheben, gerade der Wechsel zwischen Dashen, Springen und Klettern ist aber sehr schwer.

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Kandria

Spielspaß:
Eine Mischung aus Jump and Run, Action-RPG und Abenteuer-Spiel, so erfüllt man Quests, tötet Gegner und sammelt dabei Erfahrung. Mit Levelaufstieg steigen dann automatisch etwas die Attribute wie Leben. Ab und an gilt es dann sehr schwere Hindernisse in Jump and Run-Manier zu überwinden. In der Spielwelt liegen einige Objekte, mit denen sich die Ausrüstung verbessern lässt oder die sich verkaufen lassen. Gespeichert werden kann leider nur in bestimmten Zonen und nur im selben Speicherslot. Entsprechend muss man die Save-Games sichern oder darauf verlassen, dass das Spiel diese nicht zerfetzt. Die Jump and Run-Passagen werden zunehmend viel zu schwer und nervig. Landet man in den Stacheln, darf man einmal den Raum von vorne starten. Hier verliert man zu mindestens kein Leben, Fallschaden gibt es auch nicht. Gegen Feinde verliert man aber Leben und kann diese nur mit Heilgegenständen herstellen, beim Tod startet man dann von letztem Speicherstand. So muss man oftmals große Strecken wiederholen, wenn das Spiel abstürzt, wird aber zu mindestens ein Notfall-Speicherstand erstellt und genutzt. Das Spiel läuft aber meist stabil und Abstürze sind sehr selten.
Kandria
In den Gameplay-Optionen gibt es einige Hilfen, so kann man den eingehenden Schaden absenken und den ausgehenden Schaden erhöhen. Außerdem kann man einstellen, dass man nach dem Tod erneut spornt. Leider gibt es bis auf unendlichen Dashen und Klettern keinerlei Optionen die nervigen Jump and Run-Passagen einfach zu erledigen, z. B. indem man die Stacheln abschaltet. Das einzige, was Minimal hilft, ist der eingebaute Speedhack. Natürlich musste man allerlei sinnlose Sammelobjekte einbauen, die allerdings nicht wirklich Spielvorteile liefern. So gibt es verschiedene find bare Outfits, Fische und Gegenstände. Mit dem Spiel ist man gute 12 Stunden beschäftigt, den meisten wird es aber wohl angesichts der viel zu schweren Plattform-Passagen nach ca. 4 bis 5 Stunden reichen.
Kandria

Spielwelt:
Eine größere offene Welt, die unterschiedlich gestaltet ist. Bis auf die Feinde und die NPCs sind nur ein paar davon fliegende Vögel und Fledermäuse zu entdecken. Die Spielwelt wirkt mangels animierter Pflanzen, die sich nur beim darüber laufen bewegen, auch sonst etwas steif. Man hat eine Karte, die man nach und nach aufdeckt, leider fehlen hier die Verbindungen zwischen den Räumen. Die meisten Quests werden markiert, leider aber auch nicht alle. Die Karte ist so meist unnütz und gibt nur minimale Hilfen. Später kann man zu mindestens zwischen den größeren Gebieten mit der U-Bahn Schnellreisen. Insgesamt wirkt die Spielwelt wenig lebendig, aber die Hintergründe wirken realistisch.
Kandria

Fazit:
Wer auf Bock-Schwere Jump and Run Spiele steht, darf sich Kandria mal anschauen. Das Spiel lockert das Genre durch eine ganz nette Story mit verschiedenen Quests, Levelsystem und Waffenverbesserungen auf. Leider zeigt es aber doch sehr viele Schwächen und ist gerade für Gelegenheitsspieler, die nur die Story erleben wollen, nicht geeignet. Im Allgemeinen wirken die nicht Jump and Run spezifischen Elemente etwas obendrauf geklatscht, ohne wirklich tief ins Spiel einzugreifen. Alles in allem ein ganz gutes Jump and Run, was aber auch nur für Fans des Genres geeignet ist.
Kandria

Pluspunkte Minuspunkte
+ perfektes Tastenbelegungs-Menü
+ Notfall-Speicherstand
+ Schnellreise
– keine Sprachausgabe
– kein freies Speichern
– nur einen Speicherslot
– nerviges Jump and Run
– Sammelobjekte
– nutzlose Karte

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

Climber: Sky is the Limit

am 24. November 2022 unter Review, Simulation, Survival, Test abgelegt

Story:
Das Spiel verfügt leider über keinerlei Story. Man spielt einen Bergsteiger, der die höchsten Berge besteigen möchte. Hier wäre grundsätzlich eine Story sinnvoll und notwendig gewesen. Vor allem zu den Gefahren und wie sinnlos es ist einen Berg zu besteigen, nur, um den Berg zu besteigen.
Climber: Sky is the Limit

Grafik:
Eine völlig veraltete Grafik, es sind lediglich Schatteneffekte vorhanden. Der Spieler selbst hat natürlich keinen. Aktuelle Effekte wie Raytracing sucht man vergebens. Die Texturen sind ganz in Ordnung, könnten aber ebenfalls mehr Details vertragen. Von Fotorealismus kann man hier kaum sprechen. Dafür läuft das Spiel auch auf schwächeren Systemen flüssig mit maximalen FPS. Leider fehlen selbst die geschmeidigen Animationen die noch im Trailer vorhanden sind, man hat das Gefühl hier mussten deutliche Abstriche gemacht werden, da man nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügte.
Climber: Sky is the Limit

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber einige kleinere Übersetzungsfehler, vor allem von kürzen Texten. Eine Sprachausgabe ist mangels gesprochenen Wort nicht vorhanden. Das Einzige, was großartige an Texten vorhanden sind, sind die Tutorial-Popups. Im Hauptmenü klimpert die ganze Zeit eine nervig wiederholende Melodie. Im Spiel selbst hört man dann hauptsächlich den Wind blasen. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple und geben nur ein minimales Feedback. Insgesamt ist die Soundkulisse viel zu schwach und es wäre weitaus mehr möglich gewesen.
Climber: Sky is the Limit

Steuerung:
Eine erstmal typische Steuerung, die keinerlei größere Schwierigkeiten aufgibt. Besonderheiten sind das man mit Q und E über Hindernisse balancieren kann, Verwenden liegt entsprechend auf F. Sobald man wirklich Klettert wird die Maus freigeschaltet und man wechselt in die Third-Person-Ansicht. Dann kann man mit dem Klick der Maus auf verschiedene eingefärbte Punkte klicken, die darstellen wie sicher der Halt ist und wie viel Fähigkeitspunkte das kostet. Leider ist das normale Klettern außerhalb davon sehr nervig, da man sowohl zum Springen als auch zum Hochklettern an Felsvorsprüngen die Leertaste verwendet und bei zweiterem recht nah am Felsen stehen muss. So kommt es immer wieder zu Abstürzen oder Beinah-Abstürzen was das Spiel extrem frustrierend macht, vor allem wenn sich Bergsteiger Unfähigkeit wieder mal nicht einen Felsen zum Hochklettern benutzen möchte. Das lässt sich auch nicht auf zwei Tasten umlegen, sondern nur generell auf eine neue Taste, das ist auch bei allen anderen Tastenbelegungen möglich.

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Climber: Sky is the Limit

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man eine Kipfel, den man besteigen möchte, hier ist alles rund um den Mount-Everest vorhanden, u. A. auch der höhere K2. Anschließend wählt man einen Sponsor, der die Belohnung bestimmt, sowohl was Ruhm als auch Geld angeht. Außerdem legen sie das zusätzliche Startkapital fest. Dann kauft man die passenden Gegenstände für die Tour, hier wird vorgeschlagen was grundsätzlich benötigt und empfohlen wird. Zum Schluss geht es ans Einkleiden und verpacken der Ausrüstung, hier gilt es auf die richtige Gewichtsverteilung und Maximal-Gewicht zu achten. Die Kleidung bestimmt zudem zusätzliche Attribute wie Ausdauer und Temperatur, sowie geistliches Vermögen. Da die Kleidungsstücke mal mehr auf das eine oder andere Attribut setzen, gilt je nach Strecke zu entscheiden. Dann gilt es den Berg zu besteigen und dabei Hindernisse zu überwinden. Während der Tour kann man auch mal verlorene Rücksäcke mit hinterlassenen Gegenständen entdecken. Mit jedem Schritt, den man geht, verliert man Attributs-Punkte für Ausdauer, Körpertemperatur, geistiges Vermögen und Nahrung. Der Verlust ist auch relativ zum aktuellen Wetter und aktueller Situation. Diese lassen sich dann durch Lebensmittel oder in einem Lager durch Schlaf und indem man hier komplexere Lebensmittel auf dem Gaskocher zubereitet wieder herstellen. Freies Speichern ist nicht möglich, sollte man mal abstürzen, wird man zum letzten Wegpunkt zurückgesetzt. Genauso wenn ein Attribut zu niedrig wird, außer Stellenweise dann startet man wieder von vorne. Das große Highlight sind die verschiedenen Ausrüstungen, die man mit Prestige automatisch freischaltet. Diese sind auch je nach Untergrund relevant, so nützt eine Eisschraube nichts bei felsigem Untergrund. Insgesamt gibt es 8 Berggipfel zu erklimmen, für die man jeweils so gute 30 bis maximal 60 Minuten braucht, man hat in 6 Stunden also alles gesehen. Vorausgesetzt man schafft den Aufstieg beim ersten Mal, was fast unmöglich ist und das Spiel so extremst frustrierend. Leider gibt es auch keinen Schwierigkeitsgrad, um das ganze Etwas zu vereinfachen. Nach Spielende geht es ans Feintuning und die Rangliste um die schnellsten Zeiten zu erreichen.
Climber: Sky is the Limit

Spielwelt:
Ein leerer Berg mit ähnlichen Felsvorsprüngen. Damit man ungefähr weiß, wo es lang geht, zeigt das Spiel Zwischenpunkte. Irgendwelche Tiere oder gar harmlose Wolken kann man nicht entdecken. Lediglich wenn schlechtes Wetter ist, ändert sich der Himmel. Dieses ist dynamisch und zufällig. Wie auch der Tag- und Nachtwechsel, wo man dann auch eine Taschenlampe und Batterien benötigt. Das Einzige, was wirklich spektakulär ist, ist der Blick zwischen den Bergen. Die Spielwelt wirkt trotzdem völlig leer und der Realismus ist eher zweifelhaft, wenn der Bergsteiger sich beim Klettern mit Eispickel nicht zusätzlich absichert.
Climber: Sky is the Limit

Fazit:
Wer auf Bergsteigen steht, kann sich das Spiel einmal ansehen, vor allem da nicht so nerviges Rogue-Like wie bei Insurmountable. Leider ist das Spiel in allen anderen Punkten Insurmountable klar unterlegen, sowohl was Grafik, Sound und Spielwelt betrifft. Der normale Spieler kann das Spiel getrost ignorieren, vor allem da sich hier ein VR-Modus total angeboten hätte und leider nicht vorhanden ist. Der Preis ist dem Spielinhalt zwar angemessen, das Spiel richtet sich aber vor allem an alle die mal Bergsteigen wollen und sich das nur sicher in den eigenen vier Wänden trauen. Für Fachleute wird der geringe Realismus-Grad wohl ein Problem sein, vor allem wenn man Stellenweise auch ohne Absicherung klettert.
Climber: Sky is the Limit

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geländescanner
+ realistische Ausrüstung und verschiedene Systeme je nach Untergrund
– Grafik
– Sound
– kein freies Speichern
– Spielwelt
– keine Story
– kein VR-Modus
– kein Schwierigkeitsgrad
– zu schwer

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