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NoFear13

Sonic Frontiers

am 10. November 2022 unter Jump&Run, Review, Test abgelegt

Story:
Dr. Eggman schmiedet wieder einmal dunkle Pläne und aktiviert ein Portal in den Cyberspace, was ihn selbst erfasst. Sonic und seine Freunde befinden sich gerade auf den Weg zu einer Insel, als sie von diesem Portal erfasst werden. Nur Sonic kann entkommen und bekommt von einer seltsamen Stimme Anweisungen was jetzt zu tun ist. Es gilt jetzt also das Portal zu schließen und seine Freunde zu retten. Dafür muss man alle Chaos-Emeralds sammeln und damit die Titanen besiegen. Die Story ist weder besonders spannend noch innovativ und fühlt sich eher nach Füllwerk an. Besonders durch die komische Erzähl-Art, der immer wieder unzusammenhängenden Video-Schnipseln.
Sonic Frontiers

Grafik:
Eine ganz nette Grafik, die allerdings weit weg vom aktuellen Stand der Technik ist und einige Schwächen aufweist. So ist in erster Linie kein Raytracing oder DLSS vorhanden. Des Weiteren ist das Spiel auf 60 FPS beschränkt, das lässt sich nur auf 30 FPS verringern, den FPS-Lock entfernen ist auf normalen Weg nicht möglich. Gerade bei einem Spiel das auch etwas auf Geschwindigkeit setzt sollte man schon mit 144 FPS spielen können. Auch sieht das Spiel zwar ganz schick aus, man hat aber Gefühl es ist schon ein paar Jahre alt, so sind die Texturen teilweise etwas flach. Was vor allem an Sonic auffällt, wo ist sein wuscheliges Fell geblieben. Ansonsten sind ganz nette Schatten und Spiegelungseffekte vorhanden. Nervige Effekte wie Bewegungsunschärfe lassen sich hingegen deaktivieren. Größtes Problem sind allerdings die Darstellungsdistanzen, so tauchen Sprungelemente teilweise sehr spät auf um sie vorzeitig erfassen zu können. Das alles spiegelt sich auch in den sehr niedrigen Systemanforderungen wider. Natürlich konnte man auch nicht auf die schwarzen Balken in den Zwischensequenzen verzichten. Das liegt daran, dass diese teilweise nicht gerendert werden, sodass sich auch DLC-Outfits hier nicht auswirken und es zu Fragmentierungen kommt. Wie kommt man auf die Idee, vor allem wenn diese auch noch schlechter aussehen als die Ingame-Grafik. Das hat man in den 90ern gemacht, wo die Grafik noch nicht so weit war, mittlerweile ist es unnötig. Aber auch die normal gerenderten Zwischensequenzen haben schwarze Balken. Zudem sind all diese Zwischensequenzen auf 30 FPS beschränkt.
Sonic Frontiers

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind ganz gut, wenn auch kaum Emotionen aufkommen möchten. Wie völlig emotionslos Sonic klagt, dass seine Freunde im Cyberspace gefangen sind, oder wie es ihn null stört, dass er alle Chaos-Emeralds verliert. Teilweise soll das lustig sein, es wollen aber keine richtigen Emotionen aufkommen. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, die sich gelegentlich an die Situation anpasst. Daneben hört man passende Geräusche, wie den Regen oder Wind. Die restlichen Soundeffekte sind sehr gut und geben ein gutes Feedback. Besonders die Kämpfe haben hervorragende Soundeffekte, aber auch die verschiedenen Sprungplattformen.
Sonic Frontiers

Steuerung:
Was zu Beginn auffällt, ist das die Steuerung im Menü, unter Optionen, gerade mit der Maus nicht vernünftig funktioniert. So muss man erst auf dem Überpunkt klicken bevor man im Unterpunkt was ändern kann. Das Gleiche gilt für die Optionen, man muss erst auf die Option klicken, bevor das Auswahlmenü freigeschaltet wird. Gerade am Anfang rafft man nicht ganz warum man da jetzt nichts ändern kann. Ansonsten eine erstmal typische Steuerung mit einigen Besonderheiten. So kann sich Sonic natürlich auch einen Schritt nach Links und Rechts machen, was mit Q und E verwirklicht wurde. Auch verfügt Sonic über ein Repertoire von unterschiedlichen Angriffen und Bewegungen, die ganz sinnvoll auf Maus und Tastatur verteilt wurden. Die Steuerung kann völlig frei konfiguriert werden und auch Sachen auf die Seitentasten der Maus gelegt werden. Zudem kann die Mausempfindlichkeit angepasst werden, was auch dringend notwendig ist, da diese furchtbar unempfindlich ist. In manchen Situationen hat man eine feste Kamera, was echt nervig ist, weil sich Sonic abhängig von der Kamera bewegt. Das ist vor allem in Cyberspace der Fall, welche an Sonic 3D erinnern sollen. Hier gibt es auch teilweise Level in der Frontansicht, die sich echt wie die alten Sonic-Spiele in modernen Kleid spielen, hier funktioniert dann auch die feste Kamera super, da man sich ja nur nach links und rechts bewegen kann.
Sonic Frontiers
Hat man sich mal im Cyberspace an die feste Kamera gewöhnt geht es einigermaßen. Allerdings ist diese nie ganz vorhersehbar, so bewegt sie sich einmal mit den Kurven und man selbst muss gar nichts tun, gerade bei schärferen Kurven dann aber nicht und man läuft gegen Mauern. Woran man sich aber eher schwer gewöhnt, ist, wenn es in der Open-World plötzlich die Kamera verreist, weil das Spiel meint, hey ist voll wichtig, dass du dahin schaust. Außerdem meint sie gelegentlich, eh es wäre jetzt voll sinnvoll, wenn du dir das mal von oben anschaust. Da sich Sonic aber ja anhand der Kameraposition bewegt, man den Sprung versemmelt. Noch schlimmer nur in den Titanen-Kämpfen, wo die Kamera plötzlich weg vom Titanen auf Sonic gerichtet wird, sobald der Titan einen trifft. Dann aber wieder den Titanen fokussiert, sobald man näher heranfliegt, geht halt leider gar nicht. Am aller geilsten ist aber, dass die entsprechende Option im Menü um das zu Deaktivieren gefühlt nichts bewirkt, keine Ahnung ob Bug oder Feature. Hier sollte nochmal nachgebessert werden, vor allem, dass die Option auch das macht, was sie verspricht.

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Sonic Frontiers

Spielspaß:
Zu Beginn legt man einen Schwierigkeitsgrad fest, dieser legt fest wie schwer die Gegner sind. Daneben kann man alle möglichen Parameter einstellen, was allerdings nur im Hauptmenü geht, zu Spielbeginn wählt man zwischen dem Action- und Tempo-Modus. So kann man einstellen, wie hoch die Start-Geschwindigkeit ist, wie schnell kann man Sonic wenden, wie nah steht die Kamera und vieles mehr. Dadurch kann man das Spielgefühl etwas an sich anpassen, Designbedingt wirkt sich das aber nicht auf die Cyberspace-Level aus. Diese Parameter und der Schwierigkeitsgrad können jederzeit geändert werden. Im Spiel selbst flitzt man durch eine offene Welt von verschiedenen Inseln und sammelt allen möglichen Krimskrams, der auf der Karte angezeigt wird. Zu Beginn weiß man gar nicht für was das alle gut ist, im Spielverlauf erfährt man das immer mehr. So dienen die Herzen, Medallien und anderes Zeug dafür seine Freunde teilweise in die analoge Welt zu holen. Die Zahnräder, die man von Boss-Gegner erhält oder so findet dienen dazu die Portale in den Cyberspace zu öffnen. Die Schlüssel, die man dort erhält, dienen dann dazu die Chaos-Emeralds zu erhalten, um die Titanen zu besiegen, seine Freunde zu befreien und das Spiel abschließen. Die Cyberspace-Level spielen sich hierbei wie Sonic 3D oder die alten Sonic 2D-Teile und haben eine feste Kamera aus verschiedenen Winkeln. Daneben gibt es noch anderen mal mehr oder weniger sinnvollen Sammelkram in der Open World. So gibt es verschiedene Samen, die man bei Einsiedlern gegen Steigerungen in den 2 Haupt-Attributen eintauschen kann, was die Verteidigung oder den Angriff steigert. Diese erhält man meist von Gegner oder den Herausforderungen, die gleichzeitig die Karte Stückchenweise aufdecken. Daneben schalten diese auch neue Slider-Bahnen in der Welt frei und sobald man alle gemeistert hat kann man auf der Inseln Schnellreisen. Daneben gibt es noch weiteren Sammelkram, wie die kleine Kocos, blaue Marken und vieles mehr, was alles irgendeinen Zweck erfüllt.
Sonic Frontiers
Damit man nicht alle Fähigkeiten sofort nutzen kann und es langweilig wird, erhält man von besiegten Gegnern Erfahrung. Hat man davon genug gesammelt, bekommt man einen FP-Punkt. Hat man genug von diesen, kann man neue Fähigkeiten frei schalten. Man kann in der Open-World jederzeit speichern, allerdings nur außerhalb der Kämpfe und Puzzle, außerdem hat man gerade einmal 3 Speicherslots. Wenn man allerdings stirbt, startet man vom letzten Speicherpunkt, was eine Herausforderung oder Cyberspace-Portal sein kann und verliert alles seitdem gesammelte. Die Lebensanzeige sind die gesammelten Ringe, die man bei jedem Treffer verliert, hat man aber die Maximal-Anzahl gesammelt wird man zu einem super schnellen Sonic. Im Bosskampf gegen die Titanen wechselt man zum goldenen, unsterblichen und fliegenden Super-Sonic, verliert aber Ringe über die Zeit, wodurch man für den Titanen-Kampf nur wenig Zeit hat. Sobald dieser erledigt ist, geht es auf die nächste Insel und der ganze Zirkus geht von vorne los. So verliert man alle gesammelten Schlüssel, Zahnräder und die Chaos-Emeralds. Gerade die ersten beiden sind richtig nervig, da man nicht alle Schlüssel und Zahnräder auf den Inseln sammeln muss und als Vorbesteller sogar auf der ersten Insel viel zu viele zusätzliche bekommt. Das ergibt irgendwie keinerlei Sinn und deutet auf undurchdachtes Design hin. Lediglich die Fähigkeiten und Attribute behält man, wäre ja auch noch schöner. Diesen Zyklus gilt es 5 mal zu wiederholen, nach der zweiten Insel, langt es den meisten Spielern wohl, vor allem da pro Insel nur einige wenige Neuerungen dazu kommen und lediglich alles etwas schwerer wird. Für jede Insel benötigt man um die 3 bis 8 Stunden, je nachdem wie Effektiv man die Aufgaben angeht, man ist also gut 30 Stunden beschäftigt, wenn man wirklich alle Insel abschließen möchte.
Sonic Frontiers

Spielwelt:
Die Spielwelt besteht aus mehreren größeren Inseln, die völlig frei erkundet werden können, sobald man dort angelangt ist. Allerdings kann nicht zwischen den Inseln gereist werden. Neben einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel bewegen sich auch die Pflanzen leicht im Wind. Auch einige passende Tiere sind unterwegs und vor allem kleine knuddelige Wesen namens Kocos, die man sammeln kann und Sonic folgen, bis sie gegen Attributs-Punkte in Geschwindigkeit und Ringanzahl getauscht werden. Die verschiedenen Orte auf den Inseln und die Cyberspace-Level sind unterschiedlich und einzigartig gestaltet. Auch zwischen den Inseln gibt es große Unterschiede und man findet sich in verschiedenen Klimazonen wieder. In der Wüste hinterlässt der blaue Igel, dann sogar Spuren im Sand. Die Spielwelt wirkt so ganz lebendig und auch glaubwürdig, wenn man sich auf das Sonic-Setting einlässt.
Sonic Frontiers

Fazit:
Mit Sonic Frontiers bekommt man das typische Sonic in der Open-World, mit den entsprechenden Open-World-Spielinhalten. Nichts von all dem ist wirklich innovativ oder einzigartig, dazu kommen die vielen technischen Schwächen. Das Spiel ist daher nur für absolute Sonic-Fans geeignet, die nicht mehr ohne dieses Spiel leben können. Das Spiel macht auch am Anfang Spaß, schnell ist aber die Luft komplett raus die Open-World-Elemente abzurennen. Daher ist das Spiel kaum jemanden wirklich zu empfehlen, wäre wenigstens eine wirklich spannende Story vorhanden und würde dies spannend erzählt werden, aber nicht mal das ist wirklich der Fall. Daher kann man nur allen abraten für die nicht die ganz coolen Cyberspace-Level ausreichend sind und vor allem die nicht Lust haben immer wieder ähnliche Open-World-Elemente zu wiederholen. Den Preis von 60 Euro ist das Spiel in keinen Fall Wert, hier sollte man nicht mehr als maximal 25 Euro im Sale ausgeben.
Sonic Frontiers

Pluspunkte Minuspunkte
+ Schwierigkeitsgrad
+ Sonic in Open-World
+ abwechslungsreiche Cyberspace-Level
– 60 FPS-Lock
– Renderdistanz
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– teilweise feste Kamera
– Spiel übernimmt eigenständig Kamera
– ESC ohne Funktion, stattdessen P
– kein richtiges freies Speichern
– wiederholende Open-World Elemente
– 5 Inseln auf denen man immer wieder fast bei Null
– Zeitdruck bei den Titanen-Kämpfen

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