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NoFear13

Blacktail

am 18. Dezember 2022 unter Abenteuer, Egoshooter, Review, Test abgelegt

Story:
Man spielt die junge Hexe Yaga, die mit ihrer Schwester Zora im Wald lebt. Auf der Suche nach der roten Eiche ist Zora verschwunden und Yaga macht sich auf die Suche nach ihr. Von einer geheimnisvollen Stimme wird sie in eine Hütte geführt. Dort verspricht ihr die Stimme sie auszubilden und dabei zu helfen ihre Schwester zu finden. Es beginnt ein mystisches Abenteuer mit vielen Fabelwesen, in denen sich Yaga ihrer Vergangenheit stellen muss. Im Spiel trifft man einige Entscheidungen, die sich aber nur minimal auf das Ende auswirken.
Blacktail

Grafik:
Man stellt das Spiel auf höchste Einstellung ein und wundert sich über den Chroma-Effekt. In den Optionen findet man keine einzelne Option dafür. So muss man also herausfinden, dass man den Effekt deaktiviert, indem man die Nachbearbeitung auf niedrig stellt. Die Grafik ist ganz schick und läuft auf aktueller Hardware flüssig und ohne Probleme. Außerdem ist DLSS vorhanden, falls es doch Schwierigkeiten geben sollte. Raytracing fehlt allerdings, die Schatten und Spiegelungen sind aber auch so in Ordnung, wenn auch Raytracing noch beindruckender gewesen wäre. Man selbst hat natürlich beides nicht, wäre ja noch schöner, man ist ja schließlich eine Hexe und die haben … Ach Mist falsche Spezies. Natürlich konnte man nicht auf schwarze Balken in den live gerenderten Zwischensequenzen verzichtet, könnte ja einer sonst nicht kapieren, warum er sich gerade nicht bewegen kann. Das Spiel spielt aus einer First-Person-Perspektive. Lediglich einige Jump-and-Run-Passagen, in denen man dann Tiere spielt, spielen in einer 2D-artigen Grafik die man aus der Seitenansicht erlebt.
Blacktail

Sound:
Das Spiel ist grundsätzlich auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Entsprechend muss man sich mit deutschen Untertiteln begnügen. Die englischen Sprecher sind aber in Ordnung und bringen die Stimmung ganz gut auf den Punkt. Im Hintergrund spielt eine passende Musik, die sich der Situation anpasst. Daneben hört man passende Geräusche, wie den Regen, den Wind und die Tiere. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback.
Blacktail

Steuerung:
Eine sehr typische FPS-Steuerung, so bewegt man sich mit WASD und die Maus steuert die Kamera und Fadenkreuz. Die Besonderheit ist, dass man mit Pfeil und Bogen unterwegs ist und so nicht nachladen kann. Entsprechend dient R zum Wegstecken oder herausholen des Bogens. Im späteren Spielverlauf gibt es verschiedene Pfeilarten, die man mit den Nummerntasten wählt. Wahlweise kann man auch das Mausrad verwenden, um zwischen den drei Pfeilarten zu wechseln, leider ist das nicht rotierend, wodurch man nicht schnell zwischen der ersten und letzten Pfeil-Typ wechseln. Daneben gibt es eine Menge an Spezialtasten und Schnelltasten. Die Steuerung kann bis auf die Kamera völlig frei umkonfiguriert werden und sogar eine Alternativ-Taste gewählt werden.

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Blacktail

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man, ob man das normale Abenteuer-Erlebnis möchte oder eher ein Story-Getriebenes Erlebnis. Diese unterscheiden sich hauptsächlich im allgemeinen Schwierigkeitsgrad. Das Spiel ist das typische von der Story getriebene First-Person Abenteuer mit leichten Survival-Elementen. So muss man seine Ausrüstung, wie Pfeile selber herstellen. Auch das Leben füllt sich nicht automatisch wieder auf, sondern man muss Essen und dafür auch auf die Jagd gehen oder die Beeren in der Welt nutzen. Dann erhält man aber auch positive Statuseffekte, negative kann man durch Gift erhalten. So ist Crafting zum größten Teil in die Welt eingebunden allerdings braucht man keine Unterschlüpfe oder ähnliches. Durch das Töten der Gegner und auch so findet man dann verschiedene Materialien. Natürlich konnte man auch nicht auf Sammelobjekte in Form von Eulen verzichten. Daneben natürliche besondere Fähigkeiten die in Kisten versteckt sind und natürlich die Upgrade-Elemente. Die Besonderheit des Spiels ist das Moralsystem, hier erhält man nach seinen Taten und Entscheidungen positive oder negative Moral. Positive bekommt man z. B. wenn man die Vögel aus den fleischfressenden Pflanzen befreit, negative, wenn man sie tötet. Es gibt aber kein wirklich richtig oder falsch, je nachdem erhält man besondere Boni. So erhält man mit hoher positiver Moral mehr Gegenstände von den Pflanzen, bei negativer lassen Gegner Gesundheitskugeln fallen.
Blacktail
Mit den ganzen Materialien und auch den Eulen kann man dann am Kessel seine Fähigkeiten verbessern und neue Pfeile und Tränke im Crafting freischalten. Vom Prinzip des freien Speicherns hat man leider auch noch nichts gehört, entsprechend benötigt man Blumen, um an Schreinen zu speichern. Der letzte Schrein ist der Wiederbelebungspunkt, das Spiel hebt aber einige Save-Games auf und man kann so weiter vorne erneut ansetzen. Größtes Problem ist aber der häufig zu hohe Schwierigkeitsgrad der Bosse, die man natürlich beim Versagen von vorne anfangen darf. Daneben nervt es unheimlich das man Kisten erst öffnen kann und mit NPCs reden, wenn man alle Feinde besiegt hat. Das ist vor allem ein Problem, wenn ein Gegner wieder unter der Karte hängt oder sonst wo festhängt und man ihn nicht findet. Um das Spiel aufzulockern hat man dann mal kleine Mini-Games, wie simplere 2D-Jump and Run-Passagen. Je nachdem wie viele Nebenquests man angeht, ist man nach ca. 10 Stunden durch. Danach kann man nochmal mit einem New Game+ andere Pfade begehen.
Blacktail

Spielwelt:
Eine ganz schicke Spielwelt, mit vielen Pflanzen und Tieren. Die verschiedenen Gebiete sind abwechslungsreich gestaltet, wirken aber trotzdem wie aus einem Guss. Die Pflanzen bewegen sich im Wind und die Vögel fliegen ihre Kreise. Außerdem hinterlassen die Vögel auch ab und an Federn, wenn sie Zwischenlanden, wahlweise erhält man diese durch deren Abschuss. Was wieder kompletter Schwachsinn ist, ist der Regentropfen-Glasscheiben-Effekt, vor allem wenn man ja aus der First-Person spielt. Wo soll da dann genau eine Kamera im Spiel sein? Auch die KI, besonders der Vögel ist dumm und bleibt an jedem Felsen hängen. Was leider wirklich hässlich ist, ist der Himmel, hier scheint eine Comic-Sonne und es ziehen Comic-Wolken vorbei. Je nach Umgebung kommt es auch zu verschiedenen Wetterlagen und es ist ein dynamischer Tag- und Nachtwechsel vorhanden. Insgesamt wirkt sie Spielwelt schon lebendig und realistisch, wenn man sich auf das Setting einlässt.
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Fazit:
Blacktail ist ein nettes kleines First-Person Abenteuerspiel mit sehr dunklen Setting, in dem man auch die ein oder andere Entscheidung treffen muss. Das entsprechende Moralsystem verschafft verschiedene Vorteile und auch die Spielzeit ist mit 10 Stunden in Ordnung. Dass man mitten im Kampf Pfeile nachcraften muss und die Bosskämpfe recht schwer sind, wird nicht jedermanns Fall sein. Wer damit kein Problem hat, bekommt für 30 Euro ein recht gutes, wenn auch nicht perfektes, Spiel. Eventuell sollte man daher mal den nächsten Sale abwarten, denn 20 Euro sind dem Spielinhalt mehr angemessen.
Blacktail

Pluspunkte Minuspunkte
+ Moralsystem
+ Fähigkeiten
+ Entscheidungen
+ New Game+
– nur englische Sprachausgabe
– Chroma-Effekt (via Nachbearbeitung deaktivierbar)
– schwarze Balken in Zwischensequenzen
– Wassertropfeneffekt
– Sammelobjekte für Upgrades
– kein freies Speichern
– zu schwere Bosskämpfe

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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