Anmelden

Januar 2022
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Was haltet ihr von unseren Let's Hunt auf Youtube?

Ergebnis anzeigen
Zum Archiv

Shoutbox

Bitte Javascript aktivieren.

Name:
Message:


avatar

BadDragonLord

Hitman 3

am 23. Januar 2022 unter Action, Stealth, Test, VR abgelegt

Vorwort:
Da Hitman 3 auch ohne VR funktioniert und durchaus gut ist, wollte ich diese Stelle nutzen um kurz zu Warnen. Der Test ist komplett im VR Modus entstanden und somit sind einige Aspekte eher aus der Sicht eines VR-Spielers bewertet und die Endwertung ist unter diesem Aspekt entstanden.

Story:
Die Story der Vorgänger wird hier fortgeführt und es ist möglich, falls man die Vorgänger bereits besitzt, die Level und Story aus den Vorgängern zuerst zu Spielen. Dies ist sogar vollständig im VR Modus möglich. Jedoch ist es sehr unübersichtlich welche Versionen für welche Missionen wirklich gekauft werden müssen. Die Story hat irgendwie ein Déjà-vu-Erlebnis, der Grundplot fühlt sich irgendwie nach den Classic-Teilen an. Kurz umrissen bedeutet das: Erst arbeitet man für eine Organisation und erfüllt Auftragsmorde, dann taucht jemand auf und man beschließt es wäre besser, wenn die Organisation nicht mehr agieren würde und Arbeitet gegen diese. Hitman 3 setzt an diesem Punkt an, an dem man die Organisation angreift. Die Story kann aber auch komplett ignoriert werden, da man die Level auch in beliebiger Reihenfolge starten und wiederholen kann.
Hitman 3

Grafik:
Im VR Modus sollte der HDR Modus zuvor deaktiviert werden. Zumindest mit meinem VR Headset hat es zu extremen Überbelichtungen und seltsamer Beleuchtung geführt. Bei den restlichen Grafikeinstellungen für den normalen Modus konnte keine wirkliche Auswirkung auf den VR Modus festgestellt werden, jedoch gibt es eine eigene Einstellung für den VR Modus. Die Grafik ist im VR Modus durchaus gut gelungen und es kommt zu keinerlei Frameeinbrüchen, was in VR natürlich besonders Wichtig ist. Erwähnenswert ist auch, dass Menüs und Zwischensequenzen auf einem virtuellen Bildschirm angezeigt werden. Es ist verständlich, wieso dies gemacht wurde, jedoch wird dieser manchmal nicht an einem brauchbaren Ort angezeigt. So kam es für Zwischensequenzen schonmal vor, dass diese am Boden angezeigt wurden.
Hitman 3

Sound:
Komplette Englische Vertonung, die NPC unterhalten sich und reagieren auf Dinge die man tut. In den Leveln gibt es Hinweise, die man durch Belauschen von Gesprächen erfahren kann. Insgesamt ist der Sound einfach stimmig für ein Spiel wie dieses.
Hitman 3

Steuerung:
Leider werden sehr viele Aktionen einfach durch Buttons ausgeführt. Die Menüs und Keypadeingaben finden leider nicht über Laserpointer statt und die Stickeingabe ist etwas seltsam und reagiert nicht immer. Dadurch sind gerade die Menüs etwas umständlich zu bedienen, eine Laserpointer-Maus-Emulation wäre hier die bessere Wahl gewesen. Die Motion Controller werden zum Kämpfen benutzt, so muss für den Nahkampf der Rechte, teilweise und je nach Waffe auch der Linke, Trigger gehalten werden, um die Waffe zum Angriff bereit zu machen. An vielen Stellen fühlt sich der VR Modus etwas Lazy an, der Vorteil an dieser Art von VR Implementierung ist wohl, dass die Levels nicht extra nachportiert werden müssen und somit vollständig in VR gespielt werden können. Falls die Menüs noch mit einer Laserpointer Bedienung ausgestattet werden, würde das den VR Modus nochmals deutlich verbessern. Auch muss angeprangert werden, dass alle Objekte die einen eigenen Sichtpunkt haben, einen nur einen Screen vor die Nase setzten über den man dann irgendwie zielen muss, was gerade bei Sniper- Gewehren extrem schlecht funktioniert. Auch sei darauf hingewiesen, dass es nur Locomotion gibt und somit der Motionsickness-Effekt für Anfällige sehr hoch ist.
Hitman 3

Spielspaß:
Man fühlt sich tatsächlich wie ein Auftragsmörder. Es gibt wirklich viele mögliche Vorgehensarten in den weitläufigen Leveln. Selbst Jemanden wie mir, den ein bisschen die Aktion fehlt, kann hier seinen Spaß finden. Es ist sogar möglich einfach mal ein bisschen in den Leveln herum zu probieren, gerade in den beiden niedrigeren Schwierigkeitsgraden in denen man so viel speichern kann wie man will. Wenn man einen ausgewachsenen Shootout startet kann dieser sogar durch einen beendet werden, da die Gegner nicht unendlich Verstärkung haben. Dadurch ist ist auch möglich die Level nach und nach von Gegnern zu befreien um so an sein Ziel zu kommen. Falls man sich jedoch lieber als verdeckter Auftragskiller versuchen möchte gibt es mehr als genug Möglichkeiten dies zu tun. Auch gibt es kleine Storys, in den Leveln, die einem Gelegenheiten eröffnen die Ziele zu isolieren um den Mord leichter ausführen zu können. Wie für Hitman üblich kann man fast jeden NPC mit einer Aufgabe die Kleidung, nachdem man diesen ausgeschaltet hat, stehlen. So kann in bestimmte Bereiche der Level vorgedrungen werden, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Jedoch gibt es einige Gegner, die ihre Mitarbeiter so gut kennen, dass sie wenn sie einem lang genug ansehen bemerken, dass man verkleidet ist. Jeder der Level, bis auf den Letzten, benötigt 1-2 Sunden fürs erste durchspielen und jeder Level hat einen hohen Widerspielwert um andere Vorgehensweisen auszuprobieren. Das Grundspiel hat 6 Level somit hat man einen Spielumfang von ca. 6-8 Stunden.
Hitman 3

Spielwelt:
Die Welt ist in einzelne weitläufige Level unterteilt. Diese sind Stimmig und haben viele NPCs, die einfach ihr Ding machen, manche davon können ausgenutzt werden um die Mission zu erfüllen. Es gibt wirklich viel zu entdecken und es macht durchaus Sinn die Level zu erforschen um verschiedene Möglichkeiten aufzudecken. Leider ist es nicht möglich herauszufinden, wo es sich lohnt einzudringen um zusätzliche Ausrüstung zu finden. Auch können in der Welt Hinweise entdeckt werden, wie Tür-Codes, die einem ermöglichen bestimmte Türen zu öffnen um wiederum weitere Herangehensweisen zu erhalten. In den Leveln gibt es immer mehr als ein Ziel, was es durchaus nötig macht sein vorgehen so zu planen, dass man keine Schwierigkeiten hat das nächste Ziel zu erreichen. Es ist aber auch möglich vor den Gegnern zu fliehen und unterzutauchen um abzuwarten bis diese sich wieder beruhigt haben.
Hitman 3

Fazit:
Das Spiel gibt einem wirklich das Gefühl ein Auftragsmörder zu sein. Der VR Modus könnte einige Verbesserungen vertragen um die Immersion zu steigern und die Preispolitik ist absolut bescheuert. So wird einem nicht wirklich mitgeteilt welche Möglichkeiten man hat um die verschiedenen Level zu erhalten. So ist auch der Preis für ein Spiel welches vor einem Jahr releast wurde deutlich zu hoch. Auch werden die Vorgänger auf Steam für einen deutlich zu hohen Preis angeboten. Auch ist es unübersichtlich welche Versionen man besitzen muss um Zugriff auf alle Level zu bekommen. So können die Levels als DLC’s extra für den 3ten Teil gekauft werden, jedoch ist es auch möglich direkt den 2ten teil mit seinem DLC zu kaufen um Zugriff auf diese Level zu erhalten. Gerade das ist deutlich günstiger möglich, da auf einigen Seiten Steamkeys mit starken Rabatten angeboten werden. Insgesamt ist das Spiel wirklich gut und auch der VR Modus macht Spaß, trotz kleiner Bugs und Schwierigkeiten.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Auftragsmörder Feeling.
+ VR Modus.
+ Weitläufige Level.
+ Viele Mögliche Vorgehensweisen.
+ Lebendige Welt mit vielen NPCs.
+ kleine Ministorys und Hinweise in den Leveln.
+ Gegner Spawnen nicht nach.
– VR Port nicht ganz ausgereift.
– Preispolitik.
– unübersichtliche Versionenauswahl.

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
Loading...

Zur Galerie
Hitman 3 bei Amazon erwerben


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



avatar

BadDragonLord

Sentenced VR

am 03. Januar 2022 unter Simulation, Test, VR abgelegt

Story:
Du bist der Henker! Im Prinzip fasst dies das gesamte Spiel schon zusammen. Du unterschreibst zu Beginn einen Vertrag und danach beginnt dein Dienst für die Justiz.
Sentenced VR

Grafik:
Ein eher ungewöhnlicher Stil. Allgemein sieht die Grafik nicht schlecht aus für ein VR Spiel, nur die Farbentscheidung kann man nicht wirklich nachvollziehen. Dadurch ist das gesamte Spiel in einem Blaustich gehalten und als Kontrastfarbe dient ein Pink, in welchem auch das Blut erscheint.
Sentenced VR

Sound:
Die Geschichte ist vollvertont durch Sprachausgabe der Verurteilten und des Richters. Vom Henker selbst gibt es nur die Anweisung an die Verurteilten zu Hören sich hinzuknien. Die Sprecher machen insgesamt keinen schlechten Job, jedoch wirken sie manchmal so als ob sie nicht die beste Ausrüstung zur Verfügung hatten.
Sentenced VR

Steuerung:
Fast alles wird durch Aktionen ausgelöst, selbst der Spielstart wird durch das Köpfen einer Puppe durchgeführt. Es gibt einige wenige Laserpointer Menüs um Einstellungen vorzunehmen. Leider ist die Steuerung. besonders bei den Index Controllern, nicht komplett fehlerfrei, welches das Bewegen in der Welt durch wahlweise Locomotion oder Teleportation erschwert. Letzteres ist aber nicht wirklich schlimm, da man sich nur wenig bewegen muss.
Sentenced VR

Spielspaß:
Die Story erleben und die verschiedenen möglichen Enden finden ist recht interessant, kann aber nur für knapp 1 Stunde unterhalten. Besonders lustig ist es eher nach dem ersten durchspielen einfach mal etwas zu experimentieren, was bei verschiedenen Aktionen so passiert.
Sentenced VR

Spielwelt:
Man wird automatisch durch die 3 Umgebungen teleportiert. Der Vollstreckungsplatz, das Büro des Richters und eine seltsame Zwischenwelt, in welche man sein Schwert nach der Hinrichtung säubert und schärft.
Sentenced VR

Fazit:
Eine interessante Erfahrung. Beim ersten mal Durchspielen werden die Meisten wohl einfach die Hinrichtungen durchführen, um einfach alle Geschichten der Verurteilten zu hören. Danach wird man einfach einmal etwas rumprobieren, was eigentlich noch so möglich ist und erkennen, dass man nicht einfach der Autorität hätte folgen müssen.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Geschichte
+ Entscheidungen durch Aktionen
+ Reaktion auf Leistung
– Preis
– Keine Abwechslung
– Kurze Spielzeit

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
Loading...

Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



avatar

BadDragonLord

Undead Development

am 02. Januar 2022 unter Action, Shooter, Test, VR abgelegt

Story:
Eine wirkliche Story ist bei diesem Spiel nicht vorhanden. Man spielt in einer Zombieapokalypse einen einsamen Überlebenden, der bessere Waffen erforscht, um später evakuiert zu werden. Jedoch wird diese „Geschichte“ nicht wirklich erzählt, sondern man kann sie aus dem Zusammenhang erschließen.
Undead Development

Grafik:
Die Grafik ist extrem minimalistisch und die Level sind eher klein gehalten, trotzdem kommt es bei den höheren Wellen zu Rucklern, selbst bei stärkeren Systemen. Die gesamte Welt ist in einem Comicstiel gehalten, dadurch wirken die Zombies auch eher weniger bedrohlich.
Undead Development

Sound:
Stöhnen der Zombies, Explosionen und Schusssounds klingen ok und wirken passend zu dem was man sieht. So bemerkt man auch spätestens durch die Geräusche der Zombies, wenn diese etwas angreifen, aus welcher Richtung sie gerade kommen.
Undead Development

Steuerung:
Schusswaffen können über die Motion- Controller benutzt werden, somit zieht man einfach über diese und drückt den Trigger für den Schuss. Das Nachladen ist weniger interaktiv, so werden die Waffen einfach kurz zur Hüfte geführt und die Munition wandert ohne Animation einfach ins Magazin der Waffe. Nahkampfwaffen werden über „Fuchteln“ benutzt, leider kann man es nur so nennen, da ein anstupsen der Zombies bereits genügt um vollen Schaden anzurichten. Dadurch kommt im Nahkampf kein wirkliches Gefühl für die Waffen zustande. Auch die Zombies reagieren nur mit einem kleinen Zucken auf dieses Stupsen und können nicht wirklich durch Nahkampfangriffe z.B. zu Boden geworfen werden. Die Menüs werden wie bei den meisten VR Spielen über Laserpointer bedient.
Undead Development

Spielspaß:
Ein Wave- Shooter mit Zombies, prinzipiell nichts besonders, jedoch kommt hier die Komponente des „Craftings“ hinzu. Es gibt Hämmer, die Nägel erzeugen können, welche zwei Gegenstände miteinander verbinden können. So können Fenster und vor allem Türen mit Brettern versperrt werden um die Zombies zu behindern. Gerade in den ersten Leveln wird man auch auf eine bestimmte Position teleportiert für die Verteidigung vor den Wellen, was es erforderlich macht diese Position zu verbarrikadieren um eine besser Überlebenschance zu haben.
Undead Development
Zwischen den Wellen kann man die Level erforschen um Loot zu finden und Gegenstände, oder Bäume, für Bretter zu zerlegen, indem man mit Nahkampfwaffen darauf einschlägt. Es gibt auch unterschiedliche Arten von Zombies, vier um genau zu sein: Normale, Schnelle, Tanks und Explodierende. Die Motivation zieht das Spiel vor allem aus dem Experimentieren. Zudem gibt es einen Forschungsbaum, der es einem erlaubt erhaltene Erfahrung für getötete Zombies und überlebte Wellen in bessere Waffen und Loot zu investieren. Zuletzt gibt es in den Optionen Modifikatoren, die es einem Erlauben die Spielerfahrung weiter anzupassen um etwas Abwechslung in die Level zu bringen, oder einem eine größere Herausforderung zu bieten.
Undead Development

Spielwelt:
Es gibt keine zusammenhängende Welt, stattdessen wählt man an einem Bort einen Level, von diesen gibt es 8 sehr Abwechslungsreiche. Zudem gibt es von jedem dieser Level noch jeweils eine Nachtform, welche einem einen erhöhten Erfahrungsgewinn verspricht. Die Level müssen nach und nach freigespielt werden, indem den Vorherigen bis zu einer gewissen Welle überlebt. Nachdem die Welle 5 des Levels überlebt wurde, wird die Nachtform des entsprechenden Levels verfügbar und der Level kann als gewonnen betrachtet werden. Man kann aber natürlich weiterspielen, bis zum eigenen Ableben.
Undead Development

Fazit:
Ein ganz guter Wave- Shooter mit einem interessanten Crafting System für die Verteidigungsanlagen. Man kann durchaus 7 Stunden und mehr damit Spaß haben, leider wird er jedoch auch schnell eintönig. Der Preis ist auch etwas hoch für das ganze Spiel, aber insgesamt ist es einen Blick wert.

Pluspunkte Minuspunkte
+ Teleportation und loco Motion können gleichzeitig verwendet werden.
+ Außergewöhnliches Verbarrikadierungssytem.
+ Nahkampfwaffen auch als Fallen in der Welt „vernagelbar“
+ Fortschritt über Forschungsbaum
+ Abwechslungsreiche Level
+ Gute Motion Einbindung 
– Preis
– „Zweihandwaffen“ nur in einer Hand
– Nachladen wenig interaktiv

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
Loading...

Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



avatar

BadDragonLord

ROGAN: The Thief in the Castle

am 24. Dezember 2021 unter Adventure, Stealth, Test, VR abgelegt

Story:
Man spielt einen Dieb, der auf der Suche nach Reichtum, in ein Schloss einbricht, um ein paar wertvolle Gegenstände zu ergattern. Jedoch wird man in eine Geschichte um die junge Kommandantin Victoria verwickelt und soll ihr Helfen, da sie des Mordes ihres Herren beschuldigt wird. Jeden Satz den ich hier mehr schreiben würde, würde die Geschichte bereits Spoilern, da diese extrem kurz ist.
ROGAN: The Thief in the Castle

Grafik:
Die Grafik ist wirklich gut, für ein VR Spiel im besonderen. Die Levelabschnitte sind, wahrscheinlich um die Performance hoch zu halten, eher klein gehalten, trotzdem kommt ein gutes Gefühl für das Schloss auf.
ROGAN: The Thief in the Castle

Sound:
Die Geschichte ist vollständig vertont. Alles ist jedoch nur in Englisch vertont und es gibt keinerlei deutsche Übersetzung. Die Geschichte wird hauptsächlich über Gespräche, die man belauscht, oder über Funksprüche erzählt. Da man sich unbemerkt durch das Schloss bewegen muss, sind hier besonders positiv die Schrittgeräusche zu nennen. Diese werden von den schwer gepanzerten Gegner erzeugt, und ermöglichen es diese genau zu Orten.
ROGAN: The Thief in the Castle

Steuerung:
Ein Stick zum Bewegen, ein Stick für die Drehung falls gewünscht. Man kann auch auf Teleportation umstellen, falls man leicht Motion Sick wird, jedoch kann ich hier nur dem Entwicklern beipflichten, dass das Spiel am besten mit „free locomotion“ funktioniert.
ROGAN: The Thief in the Castle

Spielspaß:
Schleichen, Verstecken und Ablenken, sind hier die hauptsächlichen Gamemechaniken. Man kann verschiedene wertvoller Gegenstände finden und mitnehmen um diese als Punktwertung am Ende eines Abschnittes angezeigt zu bekommen, jedoch wird die Hauptmotivation die Geschichte sein, welche in einer guten Geschwindigkeit erzählt wird. Da diese jedoch trotzdem nicht übertrieben spannend ist, ist man nicht wirklich traurig, sobald das Spiel nach knapp 2 Stunden bereits wieder vorbei ist.
ROGAN: The Thief in the Castle
Das Schleichen, welches wohl das Hauptgameplay darstellt ist einfach: Aus dem Sichtfeld der Gegner bleiben und diese ablenken oder niederknüppeln, es gibt in den späteren Leveln auch einige Gegner die nicht niedergeknüppelt werden können. Auch gab es zwei Abschnitte in denen man verkleidet als Wache einfach von A nach B marschieren musste. Außerdem gibt es einige Stellen im Spiel welche als Puzzleabschnitte bezeichnet werden. Jedoch macht man die meiste Zeit ja nichts anderes als Gegenstände einsammeln und an den richtigen Orten wieder zu verwenden oder einfach die Hand an eine bestimmte Stelle zu halten. Gegenstände die an bestimmten Stellen verwendet werden können tauchen auch einfach vor einem in der Luft auf, ähnlich der Art wie man sie auch einsammelt, so dass es nicht wirklich notwendig ist, zu überlegen wo die Gegenstände eingesetzt werden müssen. Hauptsächlich wird diese Mechanik für die Schlüssel verwendet, welche man häufig braucht um Türen öffnen zu können.
ROGAN: The Thief in the Castle

Spielwelt:
Das gesamte Spiel findet im Inneren eines Schlosses statt. Dieses ist in mehrere Abschnitte unterteilt, welche durch einen Ladebildschirm mit Punktwertung für den vorangegangenen Abschnitt verbunden sind.
ROGAN: The Thief in the Castle

Fazit:
Die Grafik ist wirklich gut, hat aber kleinere Fehler hier und da. Die Hauptmotivation dieses Spiel zu spielen ist die Story, welche aber extrem kurz ist. Hier eine Empfehlung auszusprechen ist extrem schwer, da das Spiel auch extrem teuer ist. Wenn das Spiel für unter 5€ zu haben ist, kann man hier zugreifen, wenn man Schleich-Spiele mag, für alle anderen gilt selbst dann: Finger weg!

Pluspunkte Minuspunkte
+ Gute Motion Einbindung
+ Tolle Grafik
+ Geräusche der Gegner
– Hoher Preis
– Kurze Spieldauer
– Wenig Abwechslung
– Puzzles
– Keine Motivation für Diebstahl

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
Loading...

Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.


avatar

BadDragonLord

Short Hunt: VR Sport/Fitness Apps

am 10. Dezember 2021 unter Action, Short Hunt, Sportspiele, VR abgelegt

Vorwort:
In unseren Short Hunts stellen wir normalerweise Spiele vor welche nicht genug bieten um einen vollen Test zu ihnen zu verfassen. Ich möchte hier genau das tun, aber mit dem Sinne der VR Sport Apps. In diesem Short Hunt werden mehr oder weniger gute Sport „Spiele“ für VR aufgeführt, um zu zeigen was eine der größten Stärken von VR ist. Nämlich die Bewegung, mit Hilfe dieser Apps kann es einem deutlich leichter fallen sich regelmäßig aufzuraffen und mal eine Stunde sportlich aktiv zu werden. Die Apps werden von mir zusätzlich zu ihrer normalen Bewertung, welche eben auch aussagen sollen ob überhaupt eine Kaufempfehlung vorliegt, auch eine 1 – 3 Sport- Wertung bekommen um zu zeigen als wie intensiv ich eine 20 Minuten Einheit mit ihnen im Durchschnitt empfand.

BOXVR:
Den Anfang macht direkt die App die ich persönlich am meisten verwende. BOXVR ist genau was es sagt ein relativ simples Spiel, in dem einfach die auf einen zufliegenden Orps geschlagen werden müssen. Zusätzlich dazu gibt es rote X-Dreiecke welche mit beiden Fäusten geblockt werden und Balken welchen man durch Ducken oder Beugen ausweichen muss. Die Orps haben häufig Ringe, welche anzeigen wie sie geschlagen werden sollen, also z.B als Uppercut. Die Menüs werden alle über Laserpointer bedient, somit benötigt man zwangsläufig für das gesamte Spiel auch nur den Trigger- Button um Übungen zu starten. Es gibt drei Umgebungen in denen ein Training absolviert werden kann, wobei zwei davon die gleiche Location sind zu unterschiedlichen Zeiten. Am Ende eines Trainings bekommt man zusätzlich zu einem Schätzwert wieviel Kalorien verbrannt wurde, auch eine Auflistung bei wie vielen der Objekte prozentural man die richtige Bewegung ausgeführt hat. Die Audioausgabe beschränkt sich auf Musik die zwar an die Übungen gebunden sind aber nur in geringem Maße sich wirklich so anfühlt als hätten die Orbs etwas mit dem Rhythmus der Musik zu tun.
Sport: 2
BOXVR

Pluspunkte Minuspunkte
+ Einfach zu verstehen
+ Gute Länge der Übungen
– Überteuerte DLC’s
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung

Zur Galerie
Auf Humble Bundle erwerben

Boxing Coach:
Als nächstes kommt ein Spiel welches durchaus Potential hätte, jedoch durch den Entwickler seit Release nicht mehr verbessert wird. Eine Verbesserung hätte diese App aber dringend nötig. Gerade am Anfang macht es einen guten Eindruck, auch die Grafik sieht eher gut aus und gerade, dass man eine Trainerin im Spiel hat welche einem die Übungen spiegelverkehrt vormacht ist durchaus positiv. Leider ist das dann auch schon alles. Die Performance ist eher schlecht und es kommt häufig zu Rucklern, welche gerade in VR natürlich fatal für Motionsicknes sind. Zudem werden Bewegungen, selbst wenn man sie genau so ausführt wie sie vorgemacht werden, nicht korrekt erkannt. Da das Spiel einen dazu zwingt die Fortschrittlicheren Übungen erst freizuschalten, indem man die Vorheringen spielt und mit mindestens 2 Sternen abschließt, fällt das auch erst nach einiger Zeit auf, vor allem da man ein solches Sportspiel natürlich nicht extrem lange am Stück spielen kann. Auch die Musik ist eher generisch, mich würde es nicht mal wunderen falls diese irgendwo frei zur Verfügung steht. Zwar ist die Trainerin englisch vertont, jedoch fällt sie sich selbst regelmäßig ins Wort und beendet somit kaum einen Satz. Auch die Menüs funktionieren nicht immer fehlerfrei und auch die Animationen des Character sind teilweise fehlerhaft, so dass sie sich bei bestimmten Übungen immer weiter vom Spieler entfernt. Zwar gebe ich hier durchaus einen positiven Sportwert durch die ganzen Bugs kann ich aber nur von einem Kauf abraten.
Sport: 2
Boxing Coach

Pluspunkte Minuspunkte
+ NPC die Übungen vormacht.
– BUGS
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung
– Musik eher nervig
– NPC lässt sich selbst nicht ausreden.
– Ruckler
– Menüs funktionieren nicht immer fehlerfrei

Zur Galerie
Auf Steam erwerben

Supermedium: SoundBoxingBeta
Ja, jetzt wird es seltsam, denn eigentlich ist Supermedium nur ein VR Browser in dem man verschiedene Online-Expierence oder VR-Spiele spielen kann. Aber gerade das Spiel SoundBoxingBeta welches auch eines der ersten ist das auf der Featured-Rubrik ins Auge fällt ist sehr gut für diese Liste, besonders da man es komplett kostenlos spielen kann. In diesem Spiel fliegen Orbs auf einen zu welche man Weg boxen kann jedoch reicht es auch die Hand einfach auf die Höhe zu halten. Macht man nur Letzteres ist natürlich der Sport Effekt eher minimal, somit ist es zu empfehlen nach den Orbs zu schlagen. Die Musik die dazu gespielt wird generiert die Positionen und die Geschwindigkeit der Orbs. Musiktitel werden so wie es augenscheinlich aussieht von YouTube verwenden und somit ist hier fast alles zu finden und man kann seine eigene Lieblingsmusik für die Übungen verwenden.
Sport: 1
Supermedium

Pluspunkte Minuspunkte
+ Musik aller Art verfügbar
+ Kostenlos
+ Eigentlich ein Browser in dem noch viel mehr möglich ist.
– Sporteffekt nur minimal falls man sich nicht darauf einlässt.
– Stätige einigermaßen gute Internetverbindung benötigt
– Wenig Umgebungen

Zur Galerie
Homepage

Audioshield:
Kommen wir also langsam zu den Spielen, die mehr auf Rhythmus als auf Sport abziehen. Hier ist Audioshield wohl einer der besseren Vertreter, denn die Orbs, die hier mit den Shields abgewehrt werden müssen kommen wirklich passend zum Rhythmus auf einen zugeflogen. Es gibt auch einen Fitness Schwierigkeitsgrad der zumindest noch zusätzlich ein Ducken erfordert, aber auch hier gilt wer sich nicht darauf einlässt und die Orbs wirklich wegboxet wird hier nicht wirklich ins schwitzen kommen. Wenigstens gibt es hier eine Endwertung die tatsächlich darauf eingeht wie physikalisch aktiv man während des Spielens war. Wie bei allen Spielen dieser Art muss auch die Farbe der Orbs zu der des Schildes passen, jedoch ist dieses Spiel das erste auf der Liste in dem tatsächlich auch die Orbs unerwartet (Hohe Schwierigkeitsgrade) auch auf der gekreuzten Seite auftauchen können.
Sport: 1
Audioshield

Pluspunkte Minuspunkte
+ Viele Musiktitel
+ Eigene Musik kann verwendet werden (Levelgeneration)
+ Verschiedene Arten von Schildern
– Wenig Umgebungen
– Geringe Abwechslung
– Sporteffekt nur minimal falls man sich nicht darauf einlässt.

Zur Galerie
Auf Humble Bundle erwerben

Beat Saber:
Fast jeder wird dieses Spiel schon irgendwo auf YouTube entdeckt haben und ja von dieser Liste ist es wohl das Spiel, bei dem man am wenigsten Überwindung braucht um einfach mal ein paar Level zu spielen und somit seine Sporteinheit für den Tag zu machen. Jedoch werden, zusätzlich zu dem Grundspiel, die meisten Musiklevel einzeln verkauft, für 2€ pro Titel. In der Vergangenheit gab es immer wieder kostenlose Updates, die das Spiel nicht nur um neue Level, sondern auch um Modifikatoren erweitert haben. Falls das einem immer noch nicht ausreicht kann das Spiel auch sehr leicht gemodet werden (wie immer gilt bei Mods auf eigene Gefahr). Leider werden die Mods zumeist durch neue Updates zerstört, was eine Neuinstallation der Mods erfordert. Aber auch das Grundspiel kann einen eine gute Zeit beschäftigen bevor man Langeweile bekommt. Die Highscorejagd steht hier im Vordergrund und vermutlich werden Leute die wirklich nur für den Highscore spielen ihren Körper so wenig wie möglich einsetzten und mehr auf Handgelenksbewegungen setzen. Was etwas den Sporteffekt herabsetzt wer jedoch einfach sich durch die Songs schnätzelt und auf den Ryhtmus einlässt, wird hier einen guten Sporteffekt erzielen. Auch die Umgebungen sind, wenn auch minimalistisch gehalten, sehr passend und auch dynamisch für viele Songs, was viel zur Atmosphäre beiträgt.
Sport: 2
Beat Saber

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mods
+ Aufgaben für den Einstieg
+ Viele Schwierigkeitsgrade
+ 360° Level
+ Modifikatoren für Höhere Dynamik
+ Kostenlose Zusatzlevel und Updates (Gelegentlich)
+ Coole Effekte
– überteuerte Musiklevel

Zur Galerie
Auf Humble Bundle erwerben

Creed: Rise to Glory:
Den Abschluss dieser Liste möchte ich mit einem Spiel machen, dass auch eher als Spiel gedacht ist. In Creed gibt es einen Karriere in der man sich durch durch 7 Boxer kämpfen muss. Vor jedem Kampf gibt es eine Trainingsmontage in der man verschiedene Übungen absolvieren muss. Besonders gut ist hier das Boxen mit einem Trainer, in der man der Reihe nach an bestimmte Stellen boxen muss bevor man seinem Gegenschlag ausweicht. Da es die Boxkämpfe es manchmal erfordern sich im Ring zu bewegen und falls man zu Boden geht man aus seinem Körper herausbewegt wird und sich wieder zurück bewegen muss, kann es sein, dass das Spiel für Leute mit Motionsickness gerade in den Kämpfen unangenehm werden kann. Aber wem das nichts ausmacht kann hier ein extrem anstrengendes Spiel erwarten. Negativ ist hier etwas, dass der eigene Character so etwas wie Ausdauer hat, was erfordert mehr in der Geschwindigkeit des Characters, als in der eigenen, kurze Pausen zwischen Angriffen einzulegen. Hierfür gibt es jedoch bereits eine Mod auf Nexus welche dieses Problem beseitigt und das Spiel so zu einem wirklichen Training während der Kämpfe macht. Auch die Umgebungen, von denen es einige gibt, sowie die verschiedenen Boxer sind gut gestaltet und die Boxer bekommen sogar über dem Verlauf des Kampfes blaue Flecken. Auch die Umgebungssounds der anfeuernden Menge und des Coches sowie des Ringrichters sind vorhanden, auch werden (falls nicht zuvor bei Freeboxing abgewählt) vollvertonte Anmoderationen vorgenommen.
Sport: 3
Creed: Rise to Glory

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mods
+ Karriere
+ 3 Schwierigkeitsgrade
+ Boxkämpfe
+ Freeboxing in der Runden und Indroduktions abgestellt werden können
+ Trainingsmontagen oder Einzeltrainings
– Selbstständiges Bewegen der Kamera bei Knockdown

Zur Galerie
Auf Humble Bundle erwerben

Fazit:
Diese Liste ist keineswegs vollständig, sondern eher eine kurze Auflistung, was neben Spielen mit VR an Sport möglich wäre. Natürlich habe ich auf dieser Liste neben guten Titeln auch einen Titel erwähnt welcher als Wahrung dienen soll, dass aufgepasst werden muss. Da es zu viele Entwickler gibt die versuchen mit VR-Spielen, die nicht ausgereift sind an das schnelle Geld zu kommen. Des weiteren möchte ich auch davor warnen, dass man hier ein elektronisches Gerät auf dem Gesicht hat welches natürlich nicht nass werden darf und es gibt da draußen Hersteller von VR Hardware die nicht berücksichtigen, dass ein Mensch auch etwas schwitzt, wenn er sich bewegt. Aus eigener Erfahrung kann ich hier nur HTC negativ hervorheben, da diese neben veralteter Hardware und überteuerten Preisen auch noch einen schlechten Kundensupport haben, welche unmögliche Preise schon für eine einfache Überprüfung und noch mehr für eine Reparatur verlangen.

Allgemein gilt: Solltet ihr stark schwitzen macht eine kurze Pause sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit in eure Hardware eindringt! Seit ich darauf achte hatte ich auch nie wieder Probleme.


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.



avatar

BadDragonLord

Tales of Glory

am 07. Dezember 2021 unter Action, Rollenspiel, Test, VR abgelegt

Story:
Überraschender Weise für einen VR Titel dieser Größenordnung gibt es tatsächlich eine kurze Kampagne. Diese ist jedoch äußerst generisch. Zu Beginn wird der Vater des Spielers ermordet und man muss vor Gegnern fliehen. Danach ist es die übliche Rache für den Verrat der 5 Könige. Jedoch kann man sich auch mit diesen Königen verbünden oder sogar für diese Arbeiten, denn die Kampagne ist eine Open World Sandbox.
Tales of Glory

Grafik:
Die Figuren wirken etwas Low Polygon die Texturen sind an manchen Stellen auch eher matschig jedoch ist es für ein VR Spiel durchaus gut, zudem die Kämpfe, je nach Einstellung und PC mit 20 – 80 gleichzeitig aktiven individuell agierenden NPC’s stattfinden können, ohne das es zu Rucklern kommt, was für ein VR Spiel natürlich extrem Wichtig ist.
Tales of Glory

Sound:
Die Gegner haben Kampfschreie, auch der eigene Charakter gibt Stöhner und ähnliches von sich und so bekommt man auch ein Feedback über bestimmte Aktionen wie das Anfeuern der Moral der Eigenen Truppen (Arm in die Höhe strecken). Leider sind so gut wie keine Gespräche vertont, der einzige vertonte Story-Part ist direkt am Anfang der Kampagne.
Tales of Glory

Steuerung:
Die meisten Aktionen werden direkt durch die Motion Controller ausgeführt, diese Aktionen werden schnell und ohne Verzögerung erkannt auch ein unfreiwilliges Wegwerfen von Waffen oder ähnliches konnte zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden. Wenn eine Waffe mal den Abflug machte war es auf die Unfähigkeit des Spielers zurück zu führen seine Hand geschlossen zu halten. Aber auch das kann durch aus zu interessanten angriffen führen, da es wirklich Wurfwaffen gibt die sogar eine Verbesserte Art des Werfens haben was es dem Spieler gut ermöglicht auch tatsächlich Gegner mit den Würfen zu treffen. Auch andere Aktionen wie Headputs (das Schnelle zubewegen des Headsets auf einen Gegner) oder das Schleichen (Das Headset in eine niedrigere Position bringen.) ist leicht möglich und wird gut erkannt. Gerade in den Kämpfen ist der Spieler somit gut eingebunden und die wichtigsten Aktionen werden einfach durch Ausführen der Aktion ausgelöst.
Tales of Glory
Problematischer ist in den Kämpfen das Befehlsmenü welches durch Kombination von Trigger- Button und Joystick (Index Controller) benutzt wird. Jedoch agieren die eigenen Truppen auch ohne Befehle und führen einen Angriff oder Verteidigung (Je nach Map und Ziel) aus.
Tales of Glory
Auf der Weltkarte kann man eine Figur herumbewegen und durch Laserpointer-Menüs welche auftauchen wenn man an bestimmte Stellen der Karte kommt Aktionen aufgerufen werden hier wird keinerlei Motion Control benötigt (Es sei denn man zählt die Laserpointer-Menüs als solche). Auch ist immer ein Button auf dem Linken Controller verfügbar welches ein Spielmenü aufruft (Speichern und Laden auf der Weltkarte Truppenverwaltung, Spielfigurenverwaltung und ähnliches ist in diesem Menü zu finden).
Tales of Glory

Spielspaß:
Die Kämpfe allein sind schon äußerst spaßig und anstrengend. Hier kann es tatsächlich gerade im Nahkampf zu einem richtigen Workout kommen. Aber gerade, dass die Campaign einen eine Open World Sandbox bietet was die Kämpfe und anderen Aktivitäten nicht nur zum Selbstzweck degradieren sondern einem tatsächlich beim Vorrankommen auf ein eigen festgelegtes Ziel helfen macht das ganze richtig spaßig und schnell, obwohl es auch äußerst anstrengend ist denkt man sich ach den einen Kampf zieh ich jetzt noch durch.
Tales of Glory

Spielwelt:
Die Spielwelt ist relativ klein, jedoch ausreichend groß um selbst bei zielgerichtetem Spiel erst nach 10h das Ende zu sehen, wenn man sich Zeit lässt und auf die verschiedenen Aktivitäten einlässt kann man hier jedoch durchaus mehr Zeit verbringen. Mögliche Aktivitäten der Campaign sind: Turniere mit 3 Spielen: Kampf (in dem Zwei Teams gegeneinander Antreten), Lanzenstechen und Bogenschießen (Leider werden hier häufig Treffer nicht zuverlässig anerkannt). Es gibt auch verschiedene Missionen, welche in Dörfern und Befestigungsanalgen angenommen werden können. Von diesen gibt es einige, jedoch können gerade die Escort Missionen eher langweilig sein.
Tales of Glory
Auf der Weltkarte gibt es auch Zufallsereignisse, diese werden durch ein Fähnchen markiert und müssen aktiv angesteuert und ausgelöst werden. Diese sind jedoch das Gleiche, als wenn man normale Dörfer angreift oder verteidigt. Mit dem Unterschied, dass man sich keinen der Herrscher zum Feind macht, diese können somit eine gute Möglichkeit sein an Ruhm, Erfahrung und Gold zu kommen.
Tales of Glory
Denn hier kommt der Rollenspiel Teil ins Spiel, denn tatsächlich kann man nicht nur den eigenen Character leveln um bessere Waffen kaufen zu können, sondern kann auch die eigenen Truppen aufstufen, jedoch geht das einfach über den Einsatz von Gold. Der Ruhm wird hauptsächlich benötigt um mit anderen Lords und vor allem Könige, Aktivitäten freizuschalten. Als Letztes kann hier noch die Bodyguards genannt werden diese können in der Kampagne in Tavernen angetroffen werden und um diese für viele der Aktivitäten hinzuzufügen muss man ein Gespräch mit ihnen durchführen. Leider wird nie erklärt wie dieses Gespräch ausgelöst wird denn im Gegensatz zu Königen vor denen man eine Verbeugung ausführen muss oder bei Turnieren wo das Gespräch mit den Veranstaltern direkt aufpoppt sobald man näher kommt, muss man sich bei diesen wirklich vor ihnen hinstellen und den Rechten Trigger drücken um das Gespräch zu starten.
Tales of Glory

Fazit:
Es ist ein wirklich gutes VR Spiel, besonders wenn man es sich in einem Sale schnappen kann. Kritikpunkte sind hier vor allem die kleineren Bugs welche zwar keine Game Breaker sind, aber durchaus nerven können. So wurde ich einige Male wieder in die Mitte der Weltkarte gesetzt nachdem ich einen Ort (Schmiede, Taverne) verlassen habe. Und Pfeile sind durch Gegner, oder bei Turnieren durch die Zielscheibe, geflogen obwohl diese eindeutig getroffen haben. Alles in allem kann ich es aber nur empfehlen, wenn man ein vernünftiges Mittelalter Kampfspiel aller Mount & Blade in VR erleben möchte. Als Tipp sei gesagt, dass die Schlachten vor allem mit mehr NPC’s ein spaßiges Chaos darstellen weswegen das erhöhen der Maximalen NPC Anzahl sehr zu empfehlen ist.

Disclaimer:
Der Komplette Test wurde nur mit folgender Hardware Durchgeführt: Index Controller. Somit kann über andere Eingabegeräte keine Aussage getroffen werden.

Pluspunkte Minuspunkte
+ VR
+ Sandbox
+ Viele Aktivitäten
+ Gute Motion Control Einbindung
+ Kampagne
+ Großartiges Schlachtengefühl
– Kleinere Bugs
– Aktivitäten ähneln sich stark.
– KI stellt sich manchmal eher dumm an.
– Keine Optionen für Leute mit Motion Sickness
– Manche Elemente sind an das HMD gebunden. (Schwer lesbar und bewegen sich bei Kopfbewegung mit.)

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (2 User haben abgestimmt. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Zur Galerie


Dieser Artikel ist unter einer
Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany License lizenziert.







Cookies sind deaktiviert, nicht alle Inhalte verfügbar. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies abgelehnt" eingestellt. Wenn du Cookies nicht akzeptiert sind bestimmte Inhalte nicht verfügbar.

Schließen