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NoFear13

A Fisherman’s Tale

am 22. Juli 2022 unter Abenteuer, Indie-Games, Review, Test, VR abgelegt

Story:
Du spielst eine Marionette, eines Leuchtturmwärters, die jeden Tag den gleichen Ablauf hat. Sie steht auf, putzt ihre Zähne, schürt den Ofen an, putzt ihre Muschel, öffnet das Fenster und bastelt an ihrem Modellhaus. Eines Tages ist irgendetwas anders, das Fenster ist zugenagelt, als man es endlich von den Brettern befreit blickt man nicht auf den Ozean. Stattdessen sieht man eine riesige Marionette, die aus dem Fenster blickt und genau das Gleiche macht wie man selbst. Im Modellhaus sieht man genau das Gegenteil, man befindet sich also in der Endlosigkeit zwischen Modellhäusern. In diesem Moment wird im Radio vor einem Sturm gewarnt und die Leuchtturmwärter gebeten die Feuer zu entfachen. Nebenbei erlebt man eine Story rund um sich selbst und den Leuchtturm, diese ist leider sehr offen und unverständlich.
A Fishermans Tale

Grafik:
Eine recht simple comichafte 3D-Grafik, mit festen Schatten. Die Grafik ist schon in VR nicht wirklich beeindruckend. Dafür läuft das Spiel flüssig mit hohen FPS. Wirklich beeindruckend ist nur die auf den ersten Blick Endlosigkeit nach oben und unten. Auf den zweiten Blick merkt man das nur 3 Marionetten gerendert werden und die Umgebung nach 6 Wiederholungen im Dunklen verschwindet.
A Fishermans Tale

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme Musik, die sich etwas der Situation anpasst. Ansonsten hört man je nach Szene etwas das Meer oder Vögel. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, inkl. deutscher Sprachausgabe. Die Sprecher sind recht ordentlich und bringen die Situation auf den Punkt. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback.
A Fishermans Tale

Steuerung:
Das Spiel kann eigentlich nur im wirklich gut raumfüllend im Stehen gespielt werden. Man kann sich zwar mit den Bewegungscontrollern drehen und auch Teleportieren, trotzdem muss man mit vielen Objekten interagieren, was einfach besser im Stehen und wenn man sich etwas bewegen kann geht. Die Besonderheit ist, dass man mit den Grip-Tasten die Arme ausfahren kann, so entfällt nerviges bücken. Die Steuerung geht gut von der Hand, lediglich das letzte Rätsel spielt man teilweise spiegelverkehrt, wodurch man etwas umdenken muss. Falls man allerdings weiß, dass man sich mit dem Streichholz in der Hand Teleportieren kann, geht es einigermaßen. Dann wird nur das Nehmen des Streichholzes etwas zur Geduldsprobe, wenn man ungeschickt ist.
A Fishermans Tale

Spielspaß:
Im Grunde ist das Spiel ein kleines recht einfaches Rätselspiel, ohne große Herausforderungen. Die Besonderheit ist, dass die Rätsel darauf passieren, dass man Objekte durch die ineinander geschachtelten Räume bewegt und sie so in ihrer Größe ändern kann. So wird eine Säule zu einem passenden Rohr. Nach gerade einmal 2 Stunden Spielzeit ist es auch schon wieder vorbei, wenn man genau weiß, was zu tun ist, braucht man keine 30 Minuten. Das Einzige unnötige und nervige sind wieder die Sammelobjekte in Form von kleinen leuchtenden Kugeln.
A Fishermans Tale

Spielwelt:
Im Grunde bekommt man nur seinen Leuchtturm zu sehen, dieser hat aber erstaunlich viel Leben. Neben dem sprechenden Krebs lernt man einen sprechenden Fisch und ein sprechendes Bild kennen. Das Spiel nutzt die Perspektive hervorragend aus, so macht ein mittelgroßer Fisch sich selber Groß, indem er durch alle Perspektiven schwimmt. Sobald man es dann mal aus seinem Leuchtturm schafft, sind dort Möwen und Schiffe unterwegs. Sowohl die Story als auch die Spielwelt weist logische Fehler auf. Selbst das Ende erklärt rein gar nichts und erzeugt mehr Fragen als es beantwortet. Jede Erklärung, die man hat, macht das Ende zunichte, man hat das Gefühl die Autoren hatten eine andere Geschichte im Kopf, die dann aber entschieden hat zu ändern.
A Fishermans Tale

Fazit:
Ein recht nettes VR-Abenteuer, das leider viel Potenzial verschenkt. Neben der sehr kurzen Spielzeit hat vor allem die Story logische und inhaltliche Schwächen. Dazu kommen nervige und unnötige Sammelobjekte und ein etwas nerviges letztes Rätsel. Auf der anderen Seite hat man die tolle Perspektive, die für gute Rätsel genutzt wird. Die aufgerufenen 15 Euro sind allerdings vollkommen überteuert, wenn man das Spiel mal für unter 8 Euro bekommt, erhält man ein ganz gutes VR-Spiel.
A Fishermans Tale

Pluspunkte Minuspunkte
+ Perspektive
+ logische Rätsel
+ deutsche Sprachausgabe
– Sammelobjekte
– kurz
– unlogische Story
– offenes Ende

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scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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