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NoFear13

Lost in Play

am 10. August 2022 unter Adventure, Indie-Games, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Zu Beginn spielt man ein junges Mädchen, mit jeder Menge Fantasy. Ihr älterer Bruder will von all dem nichts mehr wissen und zockt lieber auf dem Gameboy. Man muss seinen Bruder von dem Ding weglocken, um spannende Abenteuer in ihrer Fantasy-Welt zu erleben. So erlebt man ganz lustige und spannende Fantasy-Abenteuer der beiden Kinder und schlüpft abwechselnd in die Rolle eines der Geschwister. Allerdings verirren sich die beiden durch ihre Abenteuer und müssen jetzt wieder nach Hause finden. Die Story ist durchaus spannend und erzählen die Reise nach Haus in kleineren Abenteuer-Kapiteln. Die einzelnen Abenteuer sind auch super lustig und erinnert an einzelne Zeichentrick-Episoden. Außerdem wird das ganze doch zum Schluss recht emotional und hat einen tollen Twist, der den Kreis der Geschichte schließt.
Lost in Play

Grafik:
Eine wirkliche coole 2D-Grafik, die man aus der Frontansicht erlebt. Die Grafik ist an Zeichentrickserien angelehnt und genauso stark animiert. Daneben werden ab und an Spiegelungen und einfachere Schatten dargestellt ohne das diese wirklich berechnet werden. Was man vor allem daran merkt, dass wenn man mit dem Rücken zum Spiegel läuft, dieser trotzdem die Front spiegelt, was allerdings wohl Absicht ist. Bei den Schatten sieht man es vor allem da sie sich minimal anders verhalten als den Charakter, den sie darstellen. Das alles ist nicht schlimm und fällt nur bei genauer Betrachtung auf. Außerdem läuft das Spiel so auch auf schwächerer Hardware flüssig mit hohen FPS, von daher kann man damit Leben. Lediglich die schwarzen Balken in den live gerenderten Zwischensequenzen nerven etwas und sind unnötig.
Lost in Play

Sound:
Im Hintergrund spielt eine tolle Musik, die sich der Situation anpasst. Teilweise lässt sich diese sogar mit in der Welt platzierten Radios umschalten. Daneben hört man den Wind und andere passende Geräusche, die Soundkulisse ist insgesamt hervorragend. Es ist keine Sprachausgabe vorhanden, stattdessen murmeln die Figuren unverständlich. Es gibt aber auch keinen Untertitel, die Geschichte erzählt sich in Gestik und Mimik der Figuren. Manchmal kommen auch Sprechblasen mit Symbolen zum Einsatz, vor allem wenn eine Figur einen bestimmten Gegenstand möchte oder ihre Anforderung klar machen will. Das Spiel ist aber auf Deutsch verfügbar, was nur für die paar Menü-Buttons relevant ist. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls toll und gibt ein hervorragendes Feedback.
Lost in Play

Steuerung:
Das Spiel kann entweder komplett mit der Maus oder komplett mit der Tastatur gespielt werden. Daneben kann man mit Controller spielen. In der Kombination Maus und Tastatur kann man auch jederzeit einfach wechseln oder man mischt, sodass man sich zwar mit WASD bewegt aber mit dem Mausklick mit Objekten interagiert. Die Steuerung ist fest vorgegeben, geht aber auch so hervorragend von der Hand. Da man nur WASD oder die Pfeiltasten oder die Maus braucht, ist auch keine freie Tastenbelegung notwendig.
Lost in Play

Spielspaß:
Das Spiel ist ein klassisches nicht zu schweres Point-and-Click-Adventure. So läuft man durch die Welt und stößt immer wieder auf kleine Rätsel. Dann muss man meist passende Items finden und diese mit den Objekten in der Welt verwenden. Falls mehrere Items kombiniert werden müssen passiert dies automatisch. Objekte leuchten auch nur auf, wenn sie auch wirklich auf ein Objekt verwendet werden können. Herumprobieren ist meist nicht notwendig, es kann nur passieren, dass man das Objekt noch manipulieren muss. In diesem Fall testet der Charakter den Gegenstand kurz am Objekt, um festzustellen, dass es so noch nicht klappt. Dazwischen muss man immer wieder kleine Rätsel-Minispiele lösen, die sehr abwechslungsreich sind. Kommt man doch mal nicht weiter, gibt es ein Hinweis-System, dieses ist sehr gut und gibt dann so explizite Hinweise, sodass man auf die Lösung kommen sollte. Das habe ich während des ganzen Abenteuers aber nur bei den Mini-Games gebraucht, dann bekommt man einen Strategie-Tipp der einen spätestens zur Lösung bringt. Das liegt daran, dass die Rätsel super logisch sind und die Kapitel-Bereiche nicht sehr groß. Gespeichert wird nur automatisch, ein freies Speichern ist nicht möglich. Nach Spielende kann man aber jedes Kapitel erneut anwählen und spielen. Die Spielzeit beträgt ca. 5 Stunden, wenn man genau weiß was zu tun ist, braucht man ca. 2 Stunden. Falls ihr also trotz Hilfesystem nicht weiter kommt, zeigt unser Video einen kompletten Spieldurchlauf und kann daher als Lösung dienen.
Lost in Play

Spielwelt:
Alle Pflanzen bewegen sich, es fliegt permanent irgendwelche Blüten oder Blätter im Wind entgegen. Das Spiel bedient sich der Zeichentrick-Logik entsprechend können Spiegel und Tassen schweben, Figuren unter der Erde atmen und einiges ähnliches. Teilweise ist das erklärbar, da es sich teilweise um die Fantasy der Kinder handelt, wenn dann aber ein Spielzeugroboter Haare mit einem Laser entzünden kann, was aber natürlich ein genialer Humor ist. Dennoch lassen sich selbst solche Sachen erklären, weil man sich oftmals in einer Mischung aus Fantasy und Realität bewegt. Daneben ändert die Spielfigur immer mal wieder ihren Bewegungsstil und springt so fröhlich über die Wiese, schleicht sich an jemanden heran und vieles mehr. Die Figuren Zwingern auch öfters und verhalten sich auch so realistisch. Außerdem ist immer was los, neben allerlei Tieren sind auch die ganzen NPCs super animiert. Die Spielwelt wirkt so super lebendig und vorausgesetzt man lässt sich auf die Fantasy-Welt und Zeichentrick-Welt ein auch echt realistisch. Des Weiteren sind die einzelnen Kapitel total unterschiedlich gestaltet und bieten jede Menge tolle Details.
Lost in Play

Fazit:
Ein wirklich tolles und einfaches Point-and-Click-Adventure, mit einem tollen Grafik-Stil. Auch der Erzählstil, so ganz ohne Sprachausgabe, funktioniert wunderbar und weiß trotzdem eine tolle Geschichte zu erzählen. Für alle Fans von Adventure-Games auf jeden Fall ein Pflichtkauf und auch wer normalerweise nichts mit diesen Spielen anfangen kann, sollte hereinschauen. Vor allem für Zeichentrick-Fans von Gravity-Falls, Hilda und Co. ein absoluter Zeichentrick-Traum, den man erlebt haben muss.
Lost in Play

Pluspunkte Minuspunkte
+ Zeichentrick-Stil
+ Sound
+ Humor
+ kleine Abenteuer
+ Spielwelt
+ logische Rätsel
+ gutes Hilfesystem
+ Story
– kein freies Speichern
– schwarze Balken in Zwischensequenzen

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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