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NoFear13

Builder Simulator

am 11. Juni 2022 unter Indie-Games, Simulation, Test abgelegt

Story:
Man spielt einen Bauunternehmer, der Verträge erfüllt, die er von einem, vom Programmierer des Spiels geschaffenen Roboter, bekommt. Der Roboter ist sich des Umstands, dass er sich in einem Spiel befindet, durchaus bewusst und klopft einen dummen Spruch nach dem anderen. Die Story ist weder besonders spannend noch einfallsreich, aber ganz lustig.
Builder Simulator

Grafik:
Eine recht simple 3D Grafik, mit netten Schatteneffekten. Trotz der eher simplen Grafik läuft das Spiel nicht wirklich gut. Wenn man sich rund um das zu bauende Haus bewegt erreicht man schon 3 stellige Werte, sobald man aber die Umwelt erkundet hat man starke Frameeinbrüche und erreicht mittlere 2 stellige Werte. Dann kommt es auch zu dem ein oder anderen nervigen Ruckler. Hier wäre weitaus mehr möglich gewesen, sowohl grafisch gesehen, als auch von der Optimierung.
Builder Simulator

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat allerdings nur eine englische Sprachausgabe. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik, daneben hört man Vögel und andere Umweltgeräusche. Die restlichen Soundeffekte sind Standard, geben aber ein gutes Feedback.
Builder Simulator

Steuerung:
Eine typische Steuerung, die frei belegt werden kann, bis auf die Maus. Leider gibt es auch keine Möglichkeit die vielen Werkzeuge auf verschiedene Tasten zu legen, so muss man immer erst die mittlere Maustaste drücken und dann das Werkzeug suchen. Faktisch weiß das Spiel aber eigentlich welche Art von Werkzeug benötigt würde und könnte diese auch einfach selbst wählen. Die Steuerung ist so unhandlich und nervig, vor allem bei ständig wiederholenden Aufgaben.
Builder Simulator

Spielspaß:
Es stehen mehrere Spiel-Modis zur Auswahl: Verträge, Sandbox, Innenarchitekt, Tutorial und Planer. Zu Beginn sollte man das Tutorial spielen, hier begleitet ein auf lustig gemachter Roboter. Im Spiel selbst muss man die verschiedenen Phasen eines Bauprojekts durchlaufen, um ein fertiges Haus zu bauen. Damit man diese schneller durchläuft, steigt man in den einzelnen Aufgaben auf und kann diese so schneller erledigen. Das ist allerdings nur bei 1 oder 2 Aufgaben der Fall, bei einer gibt es ein Mini-Game, mit dem man schneller Mörtel auftragen kann. Allgemein wirkt das alles etwas zusammengeschustert und man hat alles mal ausprobiert, ohne es voll zu durchdenken. Man kann wirklich alles machen vom Fundament bis zum Innenausbau. Die notwendigen Baumaterialien kauft man über das Tablett, hier gilt es dann bei den Verträgen etwas darauf zu achten die richtigen Mengen zu bestellen. Im Planer kann man ein neues Haus planen, um so im Sandbox-Modus sein Traumhaus zu bauen. Einige Tasks gestalten sich trotz Levelaufstieg sehr aufwändig, gerade das Hochziehen der Mauern wird zur nervigen Arbeit, im Sandbox-Modus kann man jeden Task aber wahlweise überspringen. Im Spiel stößt man zudem überall auf Versprechen von Content-Updates für eine Release-Version schon sehr komisch. Auch ist der Spielzeit mit ca. 6 Stunden sehr kurz, diese erreicht man mit Sandbox-Modus, Tutorial und allen Verträgen.
Builder Simulator

Spielwelt:
Die Pflanzen wiegen im Wind, am Himmel kann man Vögel entdecken, sonst sind aber keine Tiere in der Spielwelt unterwegs. Wettereffekte oder ein dynamischer Tag- und Nachtwechsel ist nicht vorhanden. Die einzelnen Schritte des Hausbaus sind durchaus realistisch dargestellt, dass man aber wirklich lernt, wie man ein Haus baut, ist zu bezweifeln. Dafür sind manche Arbeitsschritte doch zu vereinfacht dargestellt. Man lernt mal grob die Durchgänge kennen, wer anhand dessen ein Haus baut, bekommt wohl eher eine Bruchbude, dass sich das Spiel daher als Lernspiel deklariert ist glatt gelogen. Das Spiel wirkt durchaus realistisch und es gibt jede Menge rund, um die Gebäude zu entdecken, man baut aber immer mitten im Nirgendwo ohne jegliche Nachbarn. So bekommt man auch keine anderen Mensch zu sehen.
Builder Simulator

Fazit:
Builder Simulator ist ein nettes Simulationsspiel rund um den Häuser-Bau, leider sind die Inhalte doch sehr beschränkt und arten schnell zur Arbeit aus. Das Versprechen, dass man lernt, wie man ein Haus baut, ist nicht wirklich erfüllt, die Aufgaben sind zwar realistisch aber extrem vereinfacht. Alles in Allem ist Builder Simulator ein nettes Simulationsspiel mit wenigen Stunden Inhalt. Wer schon immer mal ein Haus bauen wollte, kann das hier nachholen, der Preis von 17 Euro ist angemessen, in der Spiele-Bibliothek braucht man das Spiel aber sicherlich nicht.
Builder Simulator

Pluspunkte Minuspunkte
+ alle Elemente des Hausbaus sind vorhanden
+ etwas kurz
+ Humor
– …-Simulator
– aufwändige Aufgaben
– Spielideen nur einmalig vorhanden und nicht durchgängig
– kein VR

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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NoFear13

My Lovely Wife

am 11. Juni 2022 unter Indie-Games, Management, Test, Visual Novel abgelegt

Story:
Als junger Mann lernt man Luna kennen, verliebt sich und heiratet prompt. Eines Tages bricht ein Dämon ein und tötet die Ehefrau. Ein paar Tage später taucht ein junger Forscher auf, der die Lustessenz erforscht. Er behauptet man könne damit Tode auferstehen lassen nur müsse man Sukkuben zähmen, um die Essenz zu sammeln. Man macht sich also daran Sukkuben zu zähmen, um seine Ehefrau wiederzubeleben. Die Story ist weder besonders spannend, noch lässt sie einen wirklich am Ball bleiben, sie ist aber nettes Beiwerk. Trotzdem gibt es einige alternative und überraschende Enden, je nachdem welche Entscheidungen man getroffen hat.
My Lovely Wife

Grafik:
Das Spiel nutzt eine sehr simple 2D Grafik, ohne besondere Effekte. Für diese Art von Spiel in Ordnung, wenn weitaus mehr möglich gewesen wäre. Im Gegensatz zum Vorgänger ist dieses Mal aber nicht nur das Blut eingefärbt, sondern das Spiel ist wesentlich farbenfroher.
My Lovely Wife

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe, was aufgrund der vielen Texte etwas schade ist. Im Hintergrund spielt eine angenehme aber eintönige Musik. Ist diese am Anfang noch fröhlich, wechselt sie nach dem Tod der Frau zu einer mythischen Musik. Schaltet man die Musik dann ab, sind so gar keine weiteren Hintergrundsoundeffekte zu hören. Die restliche Soundkulisse ist ebenfalls sehr simple, gibt aber ein gutes Feedback.
My Lovely Wife

Steuerung:
Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert, es sind auch keinerlei Schnelltasten vorhanden. Entsprechend gibt es auch keine Einstellungen, um die Steuerung zu ändern. Da das Spiel völlig stressfrei abläuft, ist das vollkommen in Ordnung und die Steuerung geht gut von der Hand.
My Lovely Wife

Spielspaß:
Zu Beginn erhält man ein Tutorial, teilweise noch anhand der Ehefrau. Im Spiel beschwört man Sukkuben, diese schickt man in verschiedene Gebäude, um entweder ihre Attribute zu steigern, die Zuneigung oder Geld und Lustessenz zu sammeln. Im Gegensatz zum Vorgänger, vergeht dieses Mal nur ein Tag, statt einer ganzen Woche, danach wird wieder automatisch gespeichert. Man kann zwar manuell speichern, hat aber pro Durchlauf nur einen Spielstand zur Verfügung. Hat man genug Lustessenz gesammelt, tötet man den Sukkubus, um so die Essenz zu erhalten, wahlweise muss man diese vom Wissenschaftler oder der Kirche extrahieren lassen, um in der Story vorwärtszukommen. Ab einen gewissen Punkt muss man dann entscheiden, ob man lieber mit der Kirche oder dem Wissenschaftler arbeiten möchte, was zu alternativen Enden führt. Mit der durch die Tötung gewonnenen Essenz kann man seine Fähigkeiten verbessern. Daneben erhält man höherwertige Materialien, die man für höhere Sukkuben verwenden kann. Bei diesen sind dann die Start-Attribute deutlich gesteigert. Mehr Material erhält man, wenn man die beiden Attribute gesteigert hat. Wahlweise kann man die Sukkuben in Menschen verwandeln, wenn man ihre Zuneigung gewinnt und mit ihnen schläft. Dann kann man sie entweder als Gefäß für seine verstorbene Frau nutzen, scheitert dies, erhält man deutlich mehr Materialien. Wahlweise kann man auch die menschgewordene Sukkubus heiraten und mit ihr glücklich werden, dafür muss man aber vorher mit ihr tief gehende Gespräche führen und in deren Verlauf die ein oder andere Nebenaufgabe erfüllen. Die Sukkuben können auch verschiedene Eigenschaften erhalten, sowohl positive als auch negative, wenn sie oftmals im selben Gebäude waren oder wenn zufällige Ereignisse auftreten. Nach ca. 6 Stunden hat man dann seine Frau wiederbelebt oder ist mit einer Sukkuben glücklich geworden.
My Lovely Wife

Spielwelt:
Dieses Mal sind die Charaktere nett animiert, die menschlichen Charaktere haben aber aus unbekannten Gründen keine Münder. In der Stadt laufen Passanden umher, daneben schippern Schiffe auf den Flüssen und Vögel fliegen über das Land. Wie im Vorgänger bekommt man aber nur das eigene Haus und die Stadtübersicht zu sehen. Dafür hat man die ein oder andere Zwischensequenz, die etwas mehr von der Welt zeigen. Die Spielwelt wirkt so deutlich lebendiger und realistischer, als noch der Vorgänger.
My Lovely Wife

Fazit:
My Lovely Wife ist eine sinnvoll weitergedachte Version des Vorgängers. Das Spiel hat alle Elemente weitergedacht, ohne sich komplett vom Vorgänger zu verabschieden. Hat aber auch einen deutlich erotischen Einschlag, als der Vorgänger, ohne zu Explizit zu werden. Da die Spielwelt deutlich lebendiger ist und auch nicht mehr ganz so finster, wie der Vorgänger, kann man es bedenkenlos allen empfehlen, die den Vorgänger noch nicht ganz perfekt fanden. Wer aber so gar nichts mit dem Management und Visual Novel Spielprinzip anfangen kann, sollte einen Bogen um das Spiel machen. Die Story ist eher unzufriedenstellend, wenn man sie für sich alleine sieht.
My Lovely Wife

Pluspunkte Minuspunkte
+ Mord
+ Sukkuben
+ Erotik
+ alternative Enden
+ viele Funktionen
– kein freies Speichern
– Grafik
– keine Hintergrundsounds

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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