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NoFear13

Dolmen

am 23. Mai 2022 unter Action, Review, Rollenspiel, Souls Like, Spiele-Blackliste, Test abgelegt

Story:
Auf Revion Prime wurde Dolmen entdeckt. Dolmen ist ein mächtiges Kristall, das die Schichten zwischen den Realitäten dünner werden lässt. Dadurch wurde Revion Prime von gefährlichen Wesen überfallen. Deine Aufgabe ist es jetzt möglichst viel vom Kristall zu beschaffen, damit dieser erforscht werden kann, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Außerdem sollst du möglichst viele der Einwohner retten, besonders einen Wissenschaftler. Die Story ist vollkommen langweilig und vorhersehbar. Außerdem wird sie auch nur in einem kurzen Intro und Outro erzählt. Selbst das Ende, das etwas überraschen soll, ist es nicht wirklich und außerdem extrem unbefriedigend.
Dolmen

Grafik:
Eine schlechte 3D-Grafik, die mit Raytracing und DLSS aufgebessert wird. Dies ändert aber nichts an oftmals fehlenden Schatten und den sehr flachen Texturen. Mit deaktivieren Raytracing ist das Spiel kaum zu ertragen. DLSS ist nicht wirklich notwendig, mit Hardware, die dies beherrscht kommt, man selbst mit höchster Raytracing-Stufe auf 3 stellige FPS-Werte. Aufpassen muss man nur das man Raytracing aktiviert und das Spiel von 1080p umstellt. Die Zwischensequenzen sind nochmal in deutlich schlechterer Grafik gerendert und haben starke Fragmentierungen. Außerdem haben sie teilweise schwarze Ränder in 16:9, aber nicht immer.
Dolmen

Sound:
Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber nur eine englische Sprachausgabe. Initial startet das Spiel auf Englisch und muss erst umgestellt werden. Die Sprecher sind in Ordnung, es spricht aber auch nur die Zentrale mit dem Hauptdarsteller. Die Hintergrundmusik spielt nur in den Menüs und während der Boss-Kämpfe, sonst ist keine Musik zu hören. Im Hintergrund hört man dann nur die Maschinen und verschiedenen Gegner. Die restlichen Soundeffekte sind in Ordnung und geben ein gutes Feedback.
Dolmen

Steuerung:
Eine sehr gewöhnungsbedürftige Steuerung, kaum etwas liegt so wie man es erwartet. Die meisten Tasten können neu belegt werden, allerdings nicht die Bewegung die immer auf WASD liegt. Alle Tasten können auf die Maus gelegt werden, inkl. den Seitentasten. Im Spiel hat man dann drei Balken: Leben, Ausdauer und Energie. Leben kann standardmäßig mit R, mit Energie, wieder aufgefüllt werden. Energie wird allerdings auch dazu benötigt, Schusswaffen zu nutzen. Beim Schießen wird die Energie aber nicht verbraucht, es taucht ein Balken über der Energie auf, der sich leert so lange man schießt und dann langsam wieder auffüllen. Dieser ist nur so groß wie die verbleibende Energie. Die Energie kann nur mit Energietränken wiederhergestellt werden, diese liegen etwas ungewöhnlich auf der Taste 4. Ausdauer verbraucht sich durch Ausweichrollen, Rennen und Angriffe. Die Ausdauer füllt sich langsam von selbst wieder auf, mit leerer Ausdauer kann man aber nichts mehr tun. Rennen kann man mit Q, allerdings wird dies umgeschaltet, heißt man drückt kurz Q und rennt dann dauerhaft. Da das Rennen Ausdauer verbraucht, muss man immer wieder nervig umschalten. Mit Shift kann man Angriffe blocken und bei perfekten Timing Gegner entwaffnen oder Kugeln reflektieren. Mit STRG nutzt man seine Schusswaffe, dafür muss man die Taste gedrückt halten. Das Spiel kann zu keinem Zeitpunkt einfach mal pausiert werden. Die Steuerung ist insgesamt eine völlige Katastrophe und die Kämpfe viel zu träge und so einfach nur nervig. Besonders frustrierend ist, dass der Charakter nicht einmal springen kann und man dadurch, wegen einer kleinen Kante, riesige Umwege in Kauf nehmen muss.
Dolmen

Spielspaß:
Zu Beginn wählt man seinen Namen und ein Geschlecht, daneben die Ausstattung und darüber auch die Start-Attribute. Anschließend kann man noch seine Ausrüstung leicht einfärben. Zu Beginn erhält man ein kurzes Tutorial, was in die Spezialitäten des Spiels einführt. Im Spiel töten man Gegner erhält so Materialien und Naniten. Daneben aktiviert man Leuchtfeuer, zwischen denen man sich Teleportieren kann, oder ins Raumschiff gelangt. Beim Nutzen der Leuchtfeuer werden alle Werte aufgefüllt, aber auch alle Gegner wiederbelebt. Stirbt man, startet man wieder am letzten Leuchtfeuer, alle Gegner leben wieder und man muss, um seine Naniten wiederzuerlangen, seine Leiche aufsammeln. Stirbt man bis dorthin noch einmal, sind diese für immer verloren. Daneben sammelt man Dolmensplitter, mit denen man bereits besiegte Bosse wiederbeleben kann. Dies ist notwendig, da diese Teile von Waffen fallen lassen und man alle Teile benötigt, um die Waffe herzustellen. Ja richtig Dolmen ist ein nerviges Souls Like, entsprechend kann auch nicht frei gespeichert werden.
Dolmen
Die Gegner sind viel zu schwer, der Charakter aber träge wie Sau. Im Schiff kann man dann seinen Charakter mit Naniten verbessern oder aus Materialien Ausrüstung herstellen. Das Spiel hat kaum eigene Ideen, bis darauf das man den Umweg über Energie geht und Ausrüstung nicht direkt findet, sondern herstellen muss. Daneben gibt es noch verschiedene Schadensarten wie Feuer, Eis, etc., die sich langsam auf Gegner auswirken und ihnen bestimmte Statuseffekte geben, das kennt man aber ja auch schon aus anderen Spielen. Die Ausrüstung wirkt sich auf eine von 3 Technologien aus, die alle 3 Punkte bestimmte Bonis geben. Nach ca. 6 Stunden Spielzeit ist man dann am auch schon am Ende angelangt. Das Spiel hat bis dahin massig Bugs. So wird man unsichtbar, wenn man die Bosse neu beschwört, SteamVR startet, obwohl kein VR vorhanden (Startparameter -nohmd schafft Abhilfe), man sich in Gegner reinbuggt und nicht mehr bewegen kann, ab einen bestimmten Punkt endlos und ohne Nanitenverbrauch leveln kann und einige mehr.
Dolmen

Spielwelt:
Das Spiel besteht aus schlauchartige Leveln, die aber unterschiedlich gestaltet sind. Daneben hat man einige unterschiedliche Gegnertypen, die immer stärker werden. Zum Schluss wiederholen sich aber die Gegner nur noch. Auch die Bossgegner sind unterschiedlich gestaltet und erfordern etwas unterschiedliche Strategien. In der Spielwelt gibt es neben den Gegner nur noch Tode und einige wenige Überlebende, die Belohnungen liefern. Die Spielwelt wirkt dadurch total Leblos und leer. Es ist keine Karte vorhanden, entsprechend schwer ist es sich in dem Labyrinth aus Gängen zurechtzufinden. Gerade da einige Abzweigungen mit Geheimnissen recht weitläufig sind und man dann erstmal wieder zurückfinden muss, um den richtigen Gang zu nutzen.
Dolmen

Fazit:
Dolmen ist ein schreckliches Souls Like, das all seine Ideen von Dark Souls und Co. geklaut hat. Das dann auch noch furchtbar schlecht, der Charakter ist viel zu träge, die Steuerung zu umständlich und die Story vollkommen langweilig. Das Spiel ist mit 40 Euro für gerade einmal 6 Stunden deutlich zu teuer. Dieses Spiel braucht niemand, einfach Finger weg! Wer schon Souls Like spielen möchte, sollte lieber auf Elden Ring zurückgreifen, dafür gibt es wenigstens gute Mods.
Dolmen

Pluspunkte Minuspunkte
+ unendlich Leveln
+ Crafting
– Spiel kann nicht pausiert werden
– kein freies Speichern
– zu schwer
– Souls Like
– Story
– Steuerung
– keine Karte
– Zwischensequenzen mit schwarzen Balken
– viele Bugs

Bewerte dieses Spiel:
scheiß Spielbraucht niemandgeht sogutes SpielHammerspiel (Keine Bewertung bis jetzt)
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