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NoFear13

Sweet Transit

am 02. August 2022 unter Aufbauspiel, Management, Review, Test, Toptipp abgelegt

Story:
Das Spiel ist aktuell in einer sehr frühen Early-Access-Phase entsprechend ist (noch) keine Story vorhanden, das kann sich je nach den Wünschen der Community ändern. Aktuell ist die Story, die die Spielbeschreibung hergibt, dass man sich in einer Welt ohne Straßenverkehr befindet. Der einzige Weg so Güter zu transportieren ist für kleine Strecken zu Fuß oder für größere Strecken der Zugverkehr. Entsprechend muss man Zugstrecken bauen um seine Fabriken und Dörfer mit Waren zu versorgen.
Sweet Transit

Grafik:
Eine simplere 2.5 D-Grafik, die man aus der Iso-Perspektive erlebt. Entsprechend kann man die Kamera nur in 90° Stufen drehen. Die Objekte haben Schatten, die sich abhängig vom Sonnenstand anpassen, oder Nachts anhand der Lampen. Beides wirkt aber eher statisch und die Schatten scheinen nicht wirklich berechnet zu werden. Auch gibt es keine Spiegelungen oder sonstige besondere Effekte. Die Grafik ist nicht spektakulär, läuft dafür aber auch auf schwächerer Hardware flüssig. Für ein Spiel dieser Art, ist die Grafik außerdem völlig ausreichend, wenn auch mehr möglich gewesen wäre.
Sweet Transit

Sound:
Im Hintergrund spielt eine angenehme Musik, diese wechselt automatisch durch, der Titel kann aber auch selbst gewechselt werden. Daneben hört man Geräusche wie den Wind, die Bevölkerung und natürlich die Züge. Das Spiel ist auf Deutsch verfügbar, hat aber keine Sprachausgabe, bis auf das Tutorial sind auch kaum längere Texte vorhanden. Die restlichen Soundeffekte sind eher simple und geben nur etwas Feedback.
Sweet Transit

Steuerung:
Eine Steuerung hauptsächlich mit der Maus. Es gibt einige Schnelltasten, die frei belegt werden können. Lediglich einige Funktionen, wie das Drehen von Gebäuden muss mit der Tastatur vorgenommen werden, dann wird aber unterhalb immer eine Hilfe angezeigt welche Tasten zu drücken sind. Die Steuerung geht gut von der Hand und gibt keine Schwierigkeiten auf.
Sweet Transit

Spielspaß:
Zu Beginn kann man 4 Tutorials spielen, die einen in jeden Aspekt des Spiels einführen. Im Spiel baut man verschiedene Industrie-Gebäude und Dörfer und kann beide mit zusätzlichen Gebäuden erweitern. Diese benötigen verschiedene Materialien, die man mithilfe von Zügen transportiert. Daneben benötigen sie natürlich Arbeiter, die bei längeren Strecken ebenfalls per Zug transportiert werden müssen. Entsprechend muss man daneben Zugstrecken bauen und diese mit Lichtsignalen ausstatten, damit die Züge sich nicht blockieren. Das ist recht umfangreich neben Lichtsignale die eine einzelnen Streckenabschnitt blockieren gibt es Folgesignale, wo auch die darauffolgenden Abschnitte frei sein müssen, so wird verhindert, dass ein Zug eine Kreuzung blockiert. Später gibt es sogar Anforderungsschilder, sodass man sagen kann, die Strecke darf nur von Zügen mit einer bestimmten Geschwindigkeit, Typ, Ziel oder Länge befahren werden. So kann man sagen, dass die Strecke zum Bahnhof nur für Züge die dort hin wollen, genutzt wird und nicht als Abkürzung missbraucht wird. Die aktuellen Probleme kann man sich jederzeit anzeigen lassen, um diese zu beheben. Schon die aktuelle Early-Access-Fassung hat viele Ressourcen. Neben den vier Bau-Ressourcen, Holz, Werkstein, Ziegel und Kohle, gibt es noch acht Ressourcen, die das Dorf benötigt, Fisch, Kartoffeln, Brot, Kleidung, Bier, Käse, Fleisch und Bücher. Zu Beginn benötigt das Dorf hauptsächlich Fisch und um zur Gemeinde zu werden die anderen drei. Dann bietet die Gemeinde einen neuen Arbeitertyp und diese benötigen die anderen vier Ressourcen. Der Fisch und andere Waren wird im Dorf selbst Produziert, entsprechend sollte das erste Dorf immer am Wasser platziert werden. Alles andere wird in Fabriken außerhalb des Dorfes produziert, teilweise werden dann wieder erst Zwischenprodukte produziert. Was recht geschickt aufgeteilt ist, so wird ein Grund-Produkt außerhalb der Stadt produziert und in der Stadt verarbeitet. Da man keine Fabriken außer den Verarbeitungsstätten in der unmittelbaren Nähe der Stadt platzieren kann, muss man natürlich Transporte einrichten. Als letzte Ressource natürlich Geld, was die Dorfeinwohner als Steuern zahlen und alles andere neben den Bau-Ressourcen kostet, womit sich der Kreis schließt. Außerdem verbrauchen viele Gebäude Geld und die Bau-Ressourcen zur Wartung.
Sweet Transit
Die Züge sind ebenfalls schon recht umfangreich, es gibt fünf Züge und dreizehn Wagontypen. Was hier geplant ist, erkennt man aber an den Attributen der Züge und Wagons, so haben diese eine maximale Geschwindigkeit, Zugkraft und aktuell gibt es zwei Antriebsarten, Kohle und Benzin. Neue Züge und Gebäude schaltet man frei, indem man bestimmte Vorbedingungen erfüllt, wie habe 800 Einwohner. Die Dörfer lassen sich irgendwann zu Gemeinde upgraden, indem man das Hauptgebäude upgradet, dann lassen sich einzelnen Hütten upgraden. Das Spiel kann jederzeit frei gespeichert werden ohne irgendwelche sinnlosen Beschränkungen. Das Spiel zeigt im aktuellen Status gut wo es hin will und bietet jede Menge Potenzial. Schon der aktuelle Inhalt kann mehrere Stunden beschäftigen und erfordert ständige Verbesserung um mit den immer höheren Anforderungen mithalten zu können. Das Spiel in den Stunden jede Menge Spaß und hat jede Menge Herausforderungen. Beim ersten Mal wird man so gnadenlos scheitern und muss viel Umbauen oder Neu starten. Das passiert vor allem da das Tutorial einem nicht erklärt, dass man mehrere Haltestellen einrichten kann, indem man die Haltestellen mit Gleisbrücken verbindet. Entsprechend sollte man dies von Anfang an planen und genug Platz lassen. Außerdem wird nicht genau erklärt wie das Verteilerzentrum funktioniert, hier müssen alle Fabriken des gleichen Typs per Weg mit dem Verteilerzentrum verbunden werden und der Bahnhof mit dem Verteilerzentrum gekoppelt werden, statt der ersten Fabrik. Da das Verteilerzentrum einen maximalen Umkreis hat, muss auch das alles schon bei der ersten Fabrik geplant werden. Da man das bei dem ersten Versuch wohl alles eher nicht auf dem Schirm hat, wird man viel Umbauen oder neu starten müssen. Dank Workshop sind jetzt schon einige Mods verfügbar, u. A. einen Sandbox-Mode, in dem man von Anfang an alles kostenlos bauen kann und die Wartungskosten nicht vorhanden sind.
Sweet Transit

Spielwelt:
Die Bäume und Pflanzen bewegen sich leicht im Wind. Das Spiel hat einen Tag- und Nacht-Wechsel, die dargestellte Uhrzeit kann selbst gewählt werden unabhängig von der tatsächlichen Uhrzeit. So wird das Spiel die ganze Zeit zu einer eingestellten Uhrzeit dargestellt, eine Koppelung ist leider (noch) nicht möglich. Die Einwohner gehen ihrem Tageswerk nach und bewegen sich korrekt durch die Straßen auch kann man die Arbeiter entdecken, die ihren Jobs nachgehen. Die Züge sind Ultra realistisch und fahren nur, wenn das Streckensignal die Strecke auch wirklich freigibt. Auch nutzen sie die alternativen Strecken, wenn eine Strecke gerade nicht freigeben ist. Dies setzt natürlich voraus, dass man alle Lichtsignale korrekt platziert hat. Daneben werden alle Arbeiter und Ressourcen realistisch simuliert und müssen korrekt transportiert werden. Lediglich einige Tiere fehlen der Spielwelt, um ihr den letzten Schliff zu verpassen.
Sweet Transit

Fazit:
Sweet Transit ist gerade erst in den Early-Access gestartet, zeigt aber jetzt schon jede Menge Potenzial. Besonders der umfangreiche Streckeneditor mit den Lichtsignalen, das Tutorial dazu macht schon alleine jede Menge Spaß. Hier in einem kleinen Puzzle auf Ministrecken zu schaffen, dass alle Züge fahren können, ohne sich zu blockieren ist ein riesiger Spaß. Auch sonst ist der Umfang echt ordentlich die 4 Bau-Ressourcen sehen auf den ersten Blick echt nach wenig aus, bis man diese alle bekommt vergehen mehrere Stunden. Für alle Aufbau- und Transport-Fans auf jeden Fall ein Must-Have. Dank Workshop ist der Spaß jetzt schon unendlich, so gibt es einen Sandbox-Mod für alle die keine Lust auf Herausforderung haben.
Sweet Transit

Pluspunkte Minuspunkte
+ Aufbau
+ Züge
+ Signale
+ Problemanzeige
+ Workshop-Mods
– (noch) kein dynamischer Tag-, Nacht-Wechsel
– (noch) keine Story oder Kampagne

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